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Welches Lautsprecherkabel?

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Autor
Beitrag
bikeduck
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Sep 2005, 14:51
Hallo,

als "audiophiler" Neuling habe ich mir gerade die Dynaudio Audience 52 SE gekauft!
(Ich entdecke dieses Hobby gerade komplett neu - Wow, macht das wieder Spass!)

Jetzt überlege ich mir ein neues Lautsprecherkabel (z.Zt. Bauhaus 2x2,5 - bitte nicht lästern) mit 2m Länge anzuschaffen.

Die Vielfalt dieser Kabel überfordert mich ein bißchen.

Welche Preislage ist sinnvoll, auch im Verhältnis zu meiner Anlage (siehe unten)?

Beim großen Auktionshaus sind auch ein paar Kabel z.B.

http://cgi.ebay.de/H...QQrdZ1QQcmdZViewItem

und

http://cgi.ebay.de/T...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Taugen diese Kabel was oder ist das mehr Schein als sein?

Für ein paar Empfehlungen wäre ich echt dankbar

Gruß
bikeduck


[Beitrag von bikeduck am 29. Sep 2005, 14:58 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#2 erstellt: 29. Sep 2005, 15:30
Hallo bikeduck...

Das erstgenannte ** SOMMER Magellan SPK240 ** ist ein absolutes TOP-Kabel und wie man am Preis sieht, wohl nach wie vor als "Geheim-Tip" zu bezeichnen

Ist eines von 3 SOMMER Kabeln die ich immer wieder bedenkenlos empfehlen kann :
ORBIT MKII...
ECLIPSE SPQ...
MAGELLAN SPK...
und bei dem geradezu konkurrenzlos günstigen Preis von 45,50 EUR kannst Du garnichts falsch machen !

Ich frage mich echt wie der Anbieter das hinkriegt... rechne mal 6 Meter á rd. 2,50 EUR + 8 Bananas + Schrumpfschlauch und Kleinkram... außerdem ist dieses Koaxial aufgebaute Kabel, je nachdem wie fit Man(n) so am Lötkolben & beim Schrumpfschlauchen ist, recht aufwendig zu verarbeiten

Wenn man einschließlich der prima Verlegbarkeit alles berücksichtigt, nach meiner Meinung eines der besten Kabel am Markt... ALSO SOFORT KAUFEN !

Von dem zweiten... würde ich die Finger lassen, ist m.E. eines dieser typisch auf optische Verkaufs-Effekte schielende Kabel "Made in the Chinese Reisfelder"... sieht nur bombastisch aus und fühlt sich so an

Würde an Deiner Stelle nicht mehr lange weitersuchen...
Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese
Nomadhunter
Stammgast
#3 erstellt: 29. Sep 2005, 15:44

Dualese schrieb:
Von dem zweiten... würde ich die Finger lassen, ist m.E. eines dieser typisch auf optische Verkaufs-Effekte schielende Kabel "Made in the Chinese Reisfelder"... sieht nur bombastisch aus und fühlt sich so an

Ist im Grunde völlig egal welches Kabel du nimmst. Bei 2m reichen ganz normale 2x2,5mm²-Kupferkabel, darüber sind noch in keinem echten Blindtest unterschiede nachgewiesen worden. Dass man sich einbildet, das Kabel klänge besser hat zum Einen damit zu tun, dass man von einem derart teuren Kabel einfach einen entsprechend besseren Klang als bei Standard-Kabeln erwartet und zum Anderen die Optik des Kabels dafür sorgt, dass einem der Klang besser vorkommt, was er einfach nicht ist. Für die kaum problematischen Ströme, die durch solche Kabel fließen, brauch man eben keine High-Tech-Materialien.
bikeduck
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 29. Sep 2005, 15:48
Hey Dualese,

vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort!

Das hilft mir weiter!

THX
bikeduck
bikeduck
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Sep 2005, 15:52
uups, da war Nomadhunter schneller als ich!

Ich bin hin und hergerissen.

Der eine schwört auf eine "größere Bühne" bei dem oder dem Kabel, der andere sagt "ist vollkommen egal".

Warum schreiben dann auch Fachmagazine über die "Offenheit" eines Kabels?

Enerseits gibt ja auch Verstärker für EUR 200.- und 2000.-.
Da kann es ja gut sein, das es bei Kabeln diese (hörbaren oder nicht hörbaren) Unterschiede auch gibt.

Marketing?

Gruß
bikeduck


[Beitrag von bikeduck am 29. Sep 2005, 15:56 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#6 erstellt: 29. Sep 2005, 16:06
Hallo Nomadhunter,

...Wer Lesen kann ist klar im Vorteil...

Ein "Neuling" fragt nach 2 verschiedenen Waren die er gesehen hat UND ICH... als "alter Hase" versuche ihm eine korrekte Antwort zu geben die ihm weiterhilft !

ABER NEIN... "das" darf nicht sein...
natürlich muss wieder ein Anti-Kabel-Schlaumeier wie Du seinen Senf mit dazugeben und Sachen kommentieren, nach denen weder gefragt, noch von denen geredet wurde... NUR... um ja wieder die Anti-Ansicht zu dokumentieren !

Außerdem hast Du Dir scheinbar keinen der beiden angegebenen Links angeschaut, sonst würdest Du nicht von "...derat teuren Kabeln..." sprechen

Wann wird hier im FORUM bloß endlich mal ein funktionierendes Mittel gegen dieses "Einstreuen" von Sinn- und Nutzlosen Anti-Haltungen gefunden, wenn Man(n) sich in einem Thread mal über gemeinsame Interessen austauschen möchte

Trotzdem Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese

P.S. @bikeduck... Lass´ Dich besser nicht auf diese Diskussion ein, denn das Ziel solcher Argumente ist immer von Anfang an klar... Destruktion !


[Beitrag von Dualese am 29. Sep 2005, 16:06 bearbeitet]
Nomadhunter
Stammgast
#7 erstellt: 29. Sep 2005, 16:15

bikeduck schrieb:
Warum schreiben dann auch Fachmagazine über die "Offenheit" eines Kabels?

Marketing?

Naja, ohne all das Voodoo-Geschwafel müsste man, um auf den gleichen Heftinhalt zu kommen, zum Einen deutlich mehr "echte" Tests durchfürend und würde zum Anderen auch noch einen ganzen Zweig der "HiFi-Industrie" als Anzeigekunden verlieren.


bikeduck schrieb:
Enerseits gibt ja auch Verstärker für EUR 200.- und 2000.-.
Da kann es ja gut sein, das es bei Kabeln diese (hörbaren oder nicht hörbaren) Unterschiede auch gibt.

Ein Verstärker ist aber auch ein sehr komplexes Gerät, ein Kabel ist im Grunde nur ein langgestrecktes Stückchen Metall.

Zum Weiterlesen empfehle ich:
hifiaktiv.de -> Realistische Betrachtungen
Diese drei Teile gehen auf den "Kabelklang" ein:

hifiatkiv.at -> "Kabelklang"
hifiaktiv.at -> Blindtests
hifiaktiv.at -> "Fake"-Test

Besonders der letzte Teil ist IMHO sehr eindrucksvoll. Außerdem wird z.B. auch über all die völlig überteuerten Cinch-Kabel u.s.w. eingegangen, allgemein ist die Website

@Dualese: Sehr wohl habe ich mir beide Links angeschaut, und 50 Euro (bzw. bisher 25 Euro beim Anderen, die aber wohl auch noch mehr werden) für ein LS-Kabel sind einfach überteuert. Zudem das, was ich geschrieben habe, keine nutzlos eingestreute Anti-Haltung oder als was immer du es auch bezeichnen willst, ist, sondern eben diesem Neuling dabei helfen soll, kein unnötiges Geld in Kabel zu investieren, die keinerlei tatsächlich existierende klangliche Vorteile bieten, aber es gibt ja immernoch genügend Leute, die nach all den gegenteiligen Blindtests immernoch glauben, sie könnten durch irgendwelche völlig überteuerten Kabel den Klang ihrer Anlage verbessern.

Grüße,
Lloyd
andisharp
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 29. Sep 2005, 16:18
@bikeduck

Mein Rat, kauf dir Kabel, das dir optisch am meisten zusagt und gib nicht zu viel Geld dafür aus im Verhältnis zum Wert deiner restlichen Komponenten.

Die Diskussion über Kabelklang oder nicht ist m. E. im Voodoo-Forum schon bis zum Erbrechen geführt worden bzw. wird dort immer noch geführt. Lese dir einfach ein paar Threads dazu durch und bilde dir deine eigene Meinung.

Gruß
Dualese
Inventar
#9 erstellt: 29. Sep 2005, 16:28
Hallo Nomadhunter,

Deine Meinung lass´ ich Dir gerne, AUCH... daß Du hier (obwohl ich es bald nicht mehr lesen kann) "gebetsmühlenartig" die Webseiten vom David Messinger zitierst, ABER... groben Unfug solltest Du nicht schreiben :

50 Euro (bzw. bisher 25 Euro beim Anderen, die aber wohl auch noch mehr werden) für ein LS-Kabel sind einfach überteuert.


SORRY... aber Du hast m.E. einfach keine Ahnung und/oder mit dem Rechnen hapert´s auch :
6 m Kabel + 8 Bananas + div. Schrumpfschlauch + Kleinteile + Energieverbrauch... "wieviel" darf denn da Deiner Meinung nach ein ordentlich konfektioniertes Kabel kosten

Vielleicht findet sich in Deiner "eigentlichen" Science-Fiction-Welt eine Antwort darauf !?

Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese
Dualese
Inventar
#10 erstellt: 29. Sep 2005, 16:32
@ALLE...

NIEMAND... hatte hier nach Kabelklang gefragt !

NUR... wird dieser Thread wenn´s so weitergeht wieder mal von einem "Anti" in den Müll geritten.

Ich ruf´ mal eben ´nen MOD...
Dualese
HinzKunz
Inventar
#11 erstellt: 29. Sep 2005, 16:36
Nanana, hier gehts ja schon auf der ersten Seite rund...

Disclaimer: Ich halte nichts von Kabelklang o.ä. Nur damit keine Missverständnisse aufteten.

Rein Technisch gesehen reichen deine 2*2,5mm²-Zwillingslitzen für eensfuffzich locker aus, aber eine "gutes" Kabel ist halt auch gut fürs Gewissen...

Wenn ich richtig Informiert bin, kosten die Dynaudios 700€/stk.
Da sind 50€ LS-Kabel IMO vertretbar...

Allerdings würde ich an deiner stelle lieber selbst konfektionieren.
Dann haben die Kabel auch die richtige Länge und das Ganze ist nochmal ein Stückchen billiger (Lapp Ölflex kostet beim Conrad 2€/m )

Ich ruf´ mal eben ´nen MOD...

Nüscht nötig, bin schon da

mfg
Martin


[Beitrag von HinzKunz am 29. Sep 2005, 16:36 bearbeitet]
Klangwolke
Stammgast
#12 erstellt: 29. Sep 2005, 16:37
Dualese schrieb:

ABER NEIN... "das" darf nicht sein...
natürlich muss wieder ein Anti-Kabel-Schlaumeier wie Du seinen Senf mit dazugeben und Sachen kommentieren, nach denen weder gefragt, noch von denen geredet wurde... NUR... um ja wieder die Anti-Ansicht zu dokumentieren !

Hoppla, da ist mal einer anderer Meinung und schon wird's gehässig.

@bikeduck hat nach einer Meinung zu Kabeln gefragt, unter anderem auch, welche Preisklasse denn sinnvoll sei. Da kann ich an der Aussage von @Nomadhunter wirklich nichts verwerfliches dran finden.

Gruss Jürg
Dualese
Inventar
#13 erstellt: 29. Sep 2005, 16:41

HinzKunz schrieb:
... Nüscht nötig, bin schon da ...

Na gut... dann kann ich mich ja jetzt beruhigt vor´n Fernseher klemmen

GvfN...
Dualese
andisharp
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Sep 2005, 16:41
@Dualese

Hooo, Brauner!

Nicht so aufregen, das ist für Leute in unserem Alter Gift

Denke mal, dass Martins Empfehlung ganz vernünftig ist.

Schili
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 29. Sep 2005, 16:45
@ Dualese: Jetzt mal ein Statement von Jemanden, dem Kabel völlig egal sind; der weder an Kabeklang glaubt, noch ihn in Frage stellt: Wieso steigerst du dich eigendlich derart in eine solche Sache rein ?
Ich sehe das von dir beschriebene Preis-/Leistungs-Verhältnis auch als prima an...ich glaube meine Bananas waren schon teurer...aber so what...laß die Leute doch schreiben... ;)..das hat hier manchmal schon pawlowsche Ausmaße...das Wort "Kabel" fällt und ein großes Sabbern, Knurren und Fletschen beginnt...

...beruhigende Grüße aus Köln,
Schili
Dualese
Inventar
#16 erstellt: 29. Sep 2005, 16:54
Hallo andisharp,

Was mich in diesem FORUM immer wieder so begeistert ist die Tatsache, daß Man(n) beim Versuch Fragen zu beantworten auf alles mögliche hinweist UND ERST... dadurch daß die folgenden Postings das nochmal wiederholen fällt es auf

Kosten waren benannt...
Empfehlungen waren benannt...
Hinweis auf DIY war benannt...
Warnung vor überteuerter bzw. getarnter Ware war benannt...

WENN... das Thema dann von jemandem mit Hilfe "doppelter Botschaften" in eine andere Richtung gedrängt wird, darf ich (hoffentlich) meine offene Meinung sagen !?

WENN... jemand diese offene & unmissverständliche Art mit dem hochgeklappten Visier dann als Gehässigkeit empfindet... na ja, über Geschmack lässt sich halt streiten
Unbestreitbar dagegen ist Dein Hinweis auf´s Alter
Dualese


[Beitrag von Dualese am 29. Sep 2005, 16:54 bearbeitet]
Nomadhunter
Stammgast
#17 erstellt: 29. Sep 2005, 16:56

Dualese schrieb:
SORRY... aber Du hast m.E. einfach keine Ahnung und/oder mit dem Rechnen hapert´s auch :
6 m Kabel + 8 Bananas + div. Schrumpfschlauch + Kleinteile + Energieverbrauch... "wieviel" darf denn da Deiner Meinung nach ein ordentlich konfektioniertes Kabel kosten :?

Mir geht es nicht darum, was die Einzelteile des Kabels wert sind, sondern was für einen klanglichen Nutzen es für das Geld bringt, und wenn ich für 2m Kabel, für die ich anderswo 2,50 bezahl, 50 Euro ausgebe, und nichtmal einen klanglichen Nutzen habe, dann ist das sehr wohl gerechtfertigt, oder kaufst du einen Lautsprecher, der genauso wie ein 250 Euro-Modell klingt, für das Zwanzigfache, also 5000 Euro, nur weil im Inneren 2,5mm² dicke Platinkabel verlegt sind? Auch dieser Lautsprecher ist von den Materialkosten sicher sein Geld wert, trotzdem würde ihn nie jemand kaufen, höchstens wenn er außen mit Platin verkleidet wäre. (Dieser Absatz ist natürlich aus Sicht des finanziellen Rahmens eines normalen Schülers zu sehen, für den 50 Euro eine Menge Geld sind.)

Aber wie schon gesagt, die Voodoo-Diskussion führt eh zunichts, deswegen nochmal zum Abschluss für den Threadsteller die normale Faustregel, die sicher den einen oder anderen ohne eine Verbesserung zu bekommen ausgegebenen Euro rettet:

bis 10m Länge: 2x2,5qmm Kupferkabel
ab 10m Länge bis zu Längen, die im HiFi-Bereich eh praktisch nicht mehr zum Einsatz kommen: 2x4qmm Kupferkabel

Gibts z.B. bei reichelt.de (nach "Lautsprecherlitze" suchen) für zwischen 1 und 2 Euro je Meter, je nach Länge der bestellten Kabelrolle. Darüber hinaus wurden in bisher keinem Blindtest Unterschiede nachgewiesen und auch Messungen belegen, dass keine hörbaren Unterschiede mehr existieren.

Wer der Optik wegen teurere Kabel kauft, oder dem einfachen Umstecken wegens Bananas bevorzugt, soll das ruhig tun, ich hab nichts dagegen, man sollte sich aber einfach weiterhin bewusst sein, dass man durch all diese "Spielereien" keine klanglichen Vorteile mehr erlangt.

Bevor hier wieder ein sinnbefreites, seitenlanges Topic entsteht, verlass ich die Diskussion dann auch lieber.
Viele Grüße noch,

Lloyd


[Beitrag von Nomadhunter am 29. Sep 2005, 16:57 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#18 erstellt: 29. Sep 2005, 16:58
...Ihr hab´t ja "so" Recht Leute...

Ich alter Knacker hab´ halt immer noch zuviel Temperament
Werde mir wohl besser mal eine "Roten" eingießen... gut für die Nerven und für´s Pumperl
Grüße vom flachen Niederrhein
andisharp
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 29. Sep 2005, 17:00
Mach einen für mich mit auf
Dualese
Inventar
#20 erstellt: 29. Sep 2005, 17:07

Schili schrieb:
...das hat hier manchmal schon pawlowsche Ausmaße...das Wort "Kabel" fällt und ein großes Sabbern, Knurren und Fletschen beginnt... ;)

Ein großes Wort gelassen ausgesprochen... und den Kern der Sache genau getroffen... genauso isses und Danke für Deinen beruhigenden Hinweis @Schili

GvfN...
Dualese
Klangwolke
Stammgast
#21 erstellt: 29. Sep 2005, 17:11
Ich kenne da jemanden, der sagt immer, dass es mit einem Glas Wein noch viel besser klinge. Ist ein alter Hase, arbeitete mal in der Branche.

Gruss Jürg
Dualese
Inventar
#22 erstellt: 29. Sep 2005, 20:02
Hallo Klangwolke & die Anderen...

ALSO... das liest sich ja jetzt (fast) so, als wenn wir uns im Endeffekt wieder mal "mehr oder weniger" einig wären

Entspricht übrigens meinem "eigentlichen" Ziel im Umgang mit Euch Vögeln...
auch wenn meine sehr direkte Gangart dem manchmal etwas entgegensteht !?

Tja ... *kopfkratz* ... gemütlich um einen "wirklichen" runden Tisch sitzend und mit ´nem Glas in der Hand wär´s wohl weniger kompliziert
Grüße Euch vom flachen Niederrhein
Dualese
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 29. Sep 2005, 20:18
@Klangwolke...
Ich kenne da jemanden, der sagt immer, dass es mit einem Glas Wein noch viel besser klinge...


...kann ich uneingeschränkt bestätigen: Nach dem ersten Glas Barolo (von Michele Chiarlo) klingen die Höhen schon deutlich seidiger und weniger scharf...nach dem zweiten Glas verschwinden auch die letzten Ungereimtheiten im gesamten Klangbild...nach dem dritten...na gut, lassen wir das

@Dualese...im Forum kann man so herrlich aus dem Stand losgaloppieren, am runden Tisch würde sich sicher so mancher deutlich handzahmer verhalten...daß Du aber auch gleich immer das Zweihänder-Schwert rausreissen musst......aber ganz offen: In den meisten Ansichten könnten wir ohne Einschränkung anstoßen!!

Grüsse vom mitlesenden Bottroper, der sich aus solchen Threads grundsätzlich raushält!!
Dualese
Inventar
#24 erstellt: 29. Sep 2005, 20:54

TakeTwo22 schrieb:
...Nach dem ersten Glas Barolo (von Michele Chiarlo)...

Mensch Bottroper !
Ich denke Deine Lieferanten heißen Karl & Theo Albrecht
Die haben den Laden doch nicht etwa an ´nen "Franzmann" verkauft
Pickelhaube ausgepackt Männer... Bi-Händer rausgezogen

Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese


[Beitrag von Dualese am 29. Sep 2005, 20:54 bearbeitet]
Ungaro
Inventar
#25 erstellt: 30. Sep 2005, 02:02
Hallo Weinliebhaber!


TakeTwo22 schrieb:
...kann ich uneingeschränkt bestätigen: Nach dem ersten Glas Barolo (von Michele Chiarlo) klingen die Höhen schon deutlich seidiger und weniger scharf...nach dem zweiten Glas verschwinden auch die letzten


Soweit ich weiss steht auch sowas bei Dir in dein Keller!


Vielleicht solltest Du den mal mit Dualese teilen!
Evtl. am Samstag!

Schöne Grüsse
Anton


[Beitrag von Ungaro am 30. Sep 2005, 02:26 bearbeitet]
bikeduck
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 30. Sep 2005, 06:43
Wow,

ich hätte nicht gedacht das ich mit meinem Thema soviel Emotionen freisetze.

Es wird wohl immer Gegner und Befürworter des Kabelthemas geben.
Das ist zumindestens die Erkenntnis die ich aus diesem Thema nehme.

Ich werde mir am Abend ein Bierchen (Jever, Jahrgang 2005, bei Edeka gereift, Alkohol vol. % 4,8) genehmigen und über das eben Geschriebene nochmal nachdenken.

Vielleicht komme ich nach dem 2. oder 3. Bierchen auch zur Erkenntnis das im Leben alles relativ ist und kaufe mir ein Kabel irgendwo zwischen 5 und 50 Euro.

Gruß
bikeduck
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 30. Sep 2005, 07:07
Hallo...


Ich denke Deine Lieferanten heißen Karl & Theo Albrecht
...meine Delikatessen-Lieferanten sind Paula Plus und Ludwig Lidl


Die haben den Laden doch nicht etwa an ´nen "Franzmann" verkauft
...mach bloß mal kein Sch..., ich will doch hoffen, daß Micheles Barolo aus dem Piemont kommt? Sonst schicke ich dem die ehrenwerte Gesellschaft ins Haus!


Vielleicht solltest Du den mal mit Dualese teilen!
Evtl. am Samstag!
...eine ziemlich gute Idee!!

Grüsse vom Bottroper
Gitarrenhighender
Stammgast
#28 erstellt: 30. Sep 2005, 16:08

Nomadhunter schrieb:

Dualese schrieb:
Von dem zweiten... würde ich die Finger lassen, ist m.E. eines dieser typisch auf optische Verkaufs-Effekte schielende Kabel "Made in the Chinese Reisfelder"... sieht nur bombastisch aus und fühlt sich so an

Ist im Grunde völlig egal welches Kabel du nimmst. Bei 2m reichen ganz normale 2x2,5mm²-Kupferkabel, darüber sind noch in keinem echten Blindtest unterschiede nachgewiesen worden. Dass man sich einbildet, das Kabel klänge besser hat zum Einen damit zu tun, dass man von einem derart teuren Kabel einfach einen entsprechend besseren Klang als bei Standard-Kabeln erwartet und zum Anderen die Optik des Kabels dafür sorgt, dass einem der Klang besser vorkommt, was er einfach nicht ist. Für die kaum problematischen Ströme, die durch solche Kabel fließen, brauch man eben keine High-Tech-Materialien.


Wer allen Ernstes behauptet, Kabel würden alle gleich klingen, sollte imo SOFORT einen Ohrenarzt aufsuchen

Ich habe mit Black&White-Kabeln an meinen Elac-Boxen ein aufdringlich-grelles Klangbild gehabt, derzeit sind Monster M2.4 Biwiring-Kabel dran, das klingt angenehmer, die Höhen sind entschärft. Das kann JEDER hören, selbst deine Uroma, sofern sie noch lebt ...

Schade, dass hier immer wieder knallhart Vorurteile und Gerüchte verteidigt werden, anstatt sich selber mal auf eigene Experimente einzulassen. Qui habet aures audiat - wer Ohren hat, der höre! Jeder Skeptiker sollte sich mal diverse Kabel (von billig bis teuer und von "warm" bis "kühl" ausleihen und dann vergleichen. Da gibt es viel zu entdecken und wer will, kann dies ja als Blindtest für die übrigen Teilnehmer arrangieren. Abschließend ein Artikel, den ich im Internet zum Thema Kabelklang gefunden habe - besser kann man die Tatsache nicht erklären, dass Kabel selber nicht klingen, wohl aber den Klang beeinflussen:

Kabelklang = Voodoo oder Realität?

Den Begriff "Kabelklang", insbesondere bei Lautsprecherkabeln, sollte man einfach einmal etwas genauer aufbröseln.

Ein Kabel klingt nicht direkt und doch beeinflusst es den Klang. Wie kann das sein?

Verschiedene Lautsprecherkabel haben verschiedene Parameter. Hierbei geht es nicht nur um den einfachen ohmschen Widerstand, sondern um alle Kabelparameter. Die Wichtigsten sind: Wellenwiderstand, Kapazität, Induktivität, Ableitung und Skineffekt!

Elektrische und elektromagnetische Felder, Wirbelströme, das Dielektrikum (Isolierung), Verseiltechnik, Material der Leiter, und noch einige andere Parameter verändern den Stromfluss im Kabel frequenzabhängig. Dazu kommen mechanische Belastungen wie Mikrofonie und die Bewegungen (Pumpen) innerhalb des Kabels durch pulsierende Magnetfelder im Nano-Bereich.
Sicher wissen viele Menschen mit technischer Vorbildung, dass jedes Kabel wie ein Dämpfungsglied wirkt.
Selbst ein Supraleiter hat je nach Aufbau mit frequenzabhängigen Wechselwirkungen zu kämpfen!
Je nach angeschlossenem LS-Kabel gibt es aufbaubedingte Wirkungen zwischen Verstärker und Lautsprecher. Auch kaum messbare Kapazitäten und Induktivitäten im LS-Kabel beeinflussen den Stromfluss der zugeführten Energie des Lautsprechers. Umgekehrt erzeugt dieser durch das Nachschwingen der Membran elektromotorische Kräfte, also selbst erzeugte Spannungen und Ströme (Generatorprinzip). Diese Ströme werden über das LS-Kabel wieder an den Verstärker zurückgeschickt und überlagern das eigentliche Signal. Je nach Dämpfungsfaktor des Verstärkers/Kabels fallen allein dadurch schon Klangveränderungen an. Weiterhin haben die Kabelwerte natürlich einen Einfluss auf den übertragenen Frequenzbereich, auch wenn sich dies rein messtechnisch nicht immer so deutlich bzw. für jeden verständlich ablesen lässt. Ein gut konstruiertes Lautsprecherkabel, mit niedrigem Kapazitäts- und Induktionsverlauf belastet den Verstärker weniger und verhilft so zu einem ausgeglicheneren Klangbild. Das bedeutet, der Verstärker kann den gesamten Frequenzbereich mit weniger Einbrüchen, Auslöschungen und Phasendrehungen übertragen, was das Klanggeschehen positiv beeinflusst. Mehr Räumlichkeit, feinere Höhen, präzisere Bässe sind die Folge.
Nun wird klar, das Kabel klingt nicht bzw. nur indirekt, es hilft durch seine Konstruktion den eigentlichen Klang des Verstärkers und des Lautsprechers weniger zu beeinflussen. Wohl jeder weiß, dass größere Kabellängen den Klang objektiv schlechter werden lassen. Versucht doch einmal euere Lautsprecher mit 15 - 30 m billigem LS-Kabel anzusteuern. Vielleicht noch in Spulenform, das heißt mit aufgerolltem Kabel. Die dadurch entstehende erhöhte Induktion/Kapazität wird besonders den Bassbereich sehr schwammig und unpräzise, den Hochtonbereich müde und fad erscheinen lassen. Dieses Experiment würde im übertragenden Sinn auch bei kürzeren LS-Kabeln Klangunterschiede durch verschiedene Konstruktionen erklären, da auch in einem nicht aufgerollten, kurzen Kabel Induktion und Kapazität entsteht.
Dies alles wird sicher bei einigen Menschen auf Unglauben stoßen. Jedoch werden andere Leser - zumindest ansatzweise - begreifen, dass es doch Klangunterschiede durch die Benutzung von verschieden konstruierten Lautsprecherkabeln geben muss. Ich biete jedem Interessierten an, diese Behauptung bei einer Vorführung zu beweisen. An einer sehr guten, liebevoll abgestimmten HiFi-Anlage sollte das wirklich jeder Mensch mit intakten Ohren hören können.

Eines gebe ich allerdings zu:
Lautsprecherkabel sind nicht unbedingt mit zunehmendem Preis besser. Astronomisch anmutende 2000 € und mehr, ja sogar 8000 € für die 2 x 3 m nett anzuschauendes, optisch künstlich aufgedicktes (geschäumtes) Lautsprecherkabel machen auch mich verrückt. In diesen Bereichen tummeln sich angeblich einzigartige Konstruktionen, die sich bei genauerem Hinsehen und Hinhören oft als Mogelpackungen erweisen.
Klangunterschiede mögen da sein, genau so wie bei anderen verschiedenartigen Konstruktionen, jedoch ist es oft allein eine Sache des persönlichen Geschmacks, welches Kabel besser gefällt.
Zu dicke Querschnitte (> 4,5 mm²) machen den Klang in der Regel eher stumpf, blähen den Bass auf und klingen wenig räumlich. Zu dünne Querschnitte (< 2,5 mm²) senken das Bassfundament und klingen eher spitz und mittenlastig.
Hier gilt es auch den Skineffekt zu beachten, der hohe Frequenzen in die Außenhaut des Kabels treibt. Bei versilberten Kabeln wird durch diesen Effekt - wegen der besseren Leitfähigkeit von Silber gegenüber Kupfer – der Hochtonbereich oft leicht überbetont wiedergegeben.
Klar ist auch, dass die optimale Aufstellung der Lautsprecher sehr wichtig ist. Manchmal entscheiden nur ein paar Zentimeter (verschieben oder anwinkeln) über eine hörbar bessere Basswiedergabe oder eine größere Räumlichkeit. Schlecht aufgestellte Lautsprecher sind natürlich auch mit dem besten Lautsprecherkabel nur eingeschränkt zu optimieren.
Oft sind die klanglichen Unterschiede durch eine optimierte Aufstellung größer, als durch den Austausch des LS-Kabels. Aber eine gut abgestimmte, optimal platzierte HiFi-Anlage kann durch bessere Lautsprecher- & NF-Kabel so wie eine bessere Stromversorgung klanglich noch einmal vehement zulegen.

Nun hoffe ich, dass sich durch meine Ausführungen vielleicht ein wenig mehr Klarheit zu diesem Thema einstellt. Es geht mir darum, den immer wieder auftauchenden, völlig falschen Aussagen verschiedenster Besserwisser zu widersprechen. Nur weil einige Menschen etwas nicht verstehen, oder einfach ablehnen ohne es jemals auszuprobieren, kann doch nicht immer wieder behauptet werden, Klangtuning/Kabeltuning wäre Voodoo. Auch der Nichttechniker sollte begreifen, dass ein 0,3 mm² Kabel, als LS-Kabel missbraucht, einfach einen anderen Klang und eine andere Bühne erzeugt, als ein 2,5 oder 4 mm² Kabel. Wer das versteht, dem ist dann auch klar, dass es durch verschiedene Kabelkonstruktionen auch verschiedene klangliche Auswirkungen gibt.

Also, vielleicht doch kein Voodoo ?

Schönes WE wünscht euch Chris
andisharp
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 30. Sep 2005, 16:13
@Gitarrenhighender

Genau diese Diskussion sollte hier vermieden werden. Falls es dich gelüstet, dich über diese Thematik auszulassen, sei dir der Voodoo-Bereich wärmstens ans Herz gelegt.

In diesem Bereich des Forums sollte es aber um beweisbare Fakten gehen.

Ebenfalls ein schönes Wochenende wünscht

Gitarrenhighender
Stammgast
#30 erstellt: 30. Sep 2005, 16:23

andisharp schrieb:
@Gitarrenhighender

Genau diese Diskussion sollte hier vermieden werden. Falls es dich gelüstet, dich über diese Thematik auszulassen, sei dir der Voodoo-Bereich wärmstens ans Herz gelegt.

In diesem Bereich des Forums sollte es aber um beweisbare Fakten gehen.

Ebenfalls ein schönes Wochenende wünscht

:prost


Nun, ich lade gern jeden Interessierten zum Querhören zu mir ein - dann präsentieren sich bei mir im Heim für jedermann objektiv wahrnehmbare Unterschiede: Fakten und keine Voodoo-Sachen!

Ich bin mit 46 Jahren zu alt für jugendliche Hitzköpfigkeiten und habe weder Lust noch Zeit, mich auf Haarspaltereien z.B. über den Klangeinfluss von Holz oder Metall in Bilderrahmen einzulassen. Im Voodoobereich mag über CD-Matten, Wunderwässerchen, Klangschälchen und dergleichen diskutiert werden. Hier hat aber ein User gefragt, welche Kabel er nehmen soll und ihm wurde gesagt, dies spiele keine Rolle. Das kann nicht unwidersprochen stehenbleiben. Ich habe gesagt, was ich loswerden wollte und klinke mich wieder aus der Diskussion aus. Der von mir eingestellte Fachaufsatz sollte eigentlich alle Lager hier im Forum versöhnen - nicht mehr und nicht weniger.

Ciao, Chris
Schili
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 30. Sep 2005, 16:29
Hurra. Darauf haben wir gewartet. Gabs ja noch gar nicht hier. Eine fundierte (?), wissenschaftliche (?), physikalische (?) Abhandlung zum Kabelklang.

Herr Gott im Himmel...warum möchte die HiFi-Gemeinde einfach nicht verstehen, dass Kabel von mir aus klingen können... oder aber eben nicht...

Ich z.B. leugne überhaupt keinen Kabelklang...habe ihn jedoch noch nie wahrgenommen...mit ausgezeichneten Hörwerten...und verschiedensten Kabeln an meiner Anlage...


Mit dem "Glauben" halte ich es da mit Nietzsche: Glauben - die Annnahme von Grundsätzlichkeiten ohne Begründung...

Versuch doch mal als Christ einem gläubigen Moslem von seiner "Irrlehre" zu überzeugen...obwohl er mglw. völlig im Recht ist...

Bitte, bitte..flehentlich...kein Glaubenskrieg über Kabelklang...dafür gibts im Voodoo-Thread doch genug Spielraum...mit beeindruckenden Ergebnissen...da kommen sich eher die Gegner oder Liebhaber von Daniel Kübelböck entgegen...und jeder hat die wissenschaftlichere, bessere, nachvollziehbarere Begründung parat. Wie in der Religion...

Also nochmals der flehentliche Appell eines armen Moderators...bitte fangt nicht auch noch HIER eine Kabelklang-Diskussion an. Wenn Ruhe damit sein sollte, würde ich sogar widerrufen...."oh - ja es gibt Ihn...!"

Seufz...
Und DANKE für Euer Verständnis.

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 01. Okt 2005, 06:26 bearbeitet]
Klangwolke
Stammgast
#32 erstellt: 01. Okt 2005, 09:23
Gitarrenhighender schrieb:

Ich habe mit Black&White-Kabeln an meinen Elac-Boxen ein aufdringlich-grelles Klangbild gehabt, derzeit sind Monster M2.4 Biwiring-Kabel dran, das klingt angenehmer, die Höhen sind entschärft. Das kann JEDER hören

Hurrrraaaaaaaaaaaaa, wir haben ihn!!!!!!!!!!!!!! Und jetzt ab zum Kurzzeitblindtest mit Ergebnisschuldung.


Qui habet aures audiat - wer Ohren hat, der höre!


Und beim Blindtest gilt dann: Hic Rhodus, hic salta!

Gruss Jürg
speedikai
Inventar
#33 erstellt: 01. Okt 2005, 09:42

Dualese schrieb:
Hallo bikeduck...

Das erstgenannte ** SOMMER Magellan SPK240 ** ist ein absolutes TOP-Kabel und wie man am Preis sieht, wohl nach wie vor als "Geheim-Tip" zu bezeichnen

Ist eines von 3 SOMMER Kabeln die ich immer wieder bedenkenlos empfehlen kann :
ORBIT MKII...
ECLIPSE SPQ...
MAGELLAN SPK...
und bei dem geradezu konkurrenzlos günstigen Preis von 45,50 EUR kannst Du garnichts falsch machen !

Ich frage mich echt wie der Anbieter das hinkriegt... rechne mal 6 Meter á rd. 2,50 EUR + 8 Bananas + Schrumpfschlauch und Kleinkram... außerdem ist dieses Koaxial aufgebaute Kabel, je nachdem wie fit Man(n) so am Lötkolben & beim Schrumpfschlauchen ist, recht aufwendig zu verarbeiten

Wenn man einschließlich der prima Verlegbarkeit alles berücksichtigt, nach meiner Meinung eines der besten Kabel am Markt... ALSO SOFORT KAUFEN !

Von dem zweiten... würde ich die Finger lassen, ist m.E. eines dieser typisch auf optische Verkaufs-Effekte schielende Kabel "Made in the Chinese Reisfelder"... sieht nur bombastisch aus und fühlt sich so an

Würde an Deiner Stelle nicht mehr lange weitersuchen...
Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese


ich finde diese antwort absolut richtig. habe selber das magellan und das orbit. günstig, gut, absolut ausreichend. keine ahnung, ob es kabelklang gibt. für das geld hat man zumindest ein qualitativ gutes kabel. und es beruhigt für wenig geld das gewissen.

es kann ja sein, dass ein anderes, meist teureres kabel besser ist. das geld stecke ich lieber in boxen und amp.

kai
Gitarrenhighender
Stammgast
#34 erstellt: 01. Okt 2005, 16:09

Klangwolke schrieb:
Gitarrenhighender schrieb:

Ich habe mit Black&White-Kabeln an meinen Elac-Boxen ein aufdringlich-grelles Klangbild gehabt, derzeit sind Monster M2.4 Biwiring-Kabel dran, das klingt angenehmer, die Höhen sind entschärft. Das kann JEDER hören

Hurrrraaaaaaaaaaaaa, wir haben ihn!!!!!!!!!!!!!! Und jetzt ab zum Kurzzeitblindtest mit Ergebnisschuldung.


Qui habet aures audiat - wer Ohren hat, der höre!


Und beim Blindtest gilt dann: Hic Rhodus, hic salta!

Gruss Jürg



Hallo Jörg.

Ich springe, wo, wann und wohin du willst - im Dunkeln mit verbundenen Augen.

Unser Familien-Hörtest wurde von mir so durchgeführt, dass beide Boxenkabelsets gleichzeitig an den Lautsprechern hingen und über vier Endstufen des AV-Receivers (Front A + Front B) via Remote umgeschaltet werden konnten.

Nur ich wusste, welches Kabel an welcher Endstufe hing. Es wurde niemals bekanntgegeben, welches Kabel gerade in Betrieb war. Gelegentlich drückte ich sogar zweimal auf denselben Knopf, um meine Hörtestprobanden "reinzulegen".

Die Ergebnisse waren von allen anwesenden Personen insofern heraushörbar, dass sie entweder "Jetzt klingt es anders, aber was jetzt besser ist, ist ja wohl Geschmackssache" sagten (bei tatsächlich anderem Kabel) oder "Das klingt doch jetzt genau wie gerade eben" (wenn ich sie gefoppt hatte). Die Bewertung von Klangnuancen war nicht Gegenstand des Tests, da bilde ich mir schon selber eine fundierte Meinung. Mir ging es lediglich darum, zu ermitteln, ob auch meine unmusikalischen Lieben Unterschiede heraushören konnten zwischen einem "helleren, spitzeren, aggressiveren" Klangbild und einem "angenehmeren, relaxteren". Sie konnten - und zwar ohne jede verbale Vorabinformation oder gar Einflussnahme meinerseits. Ich bitte alle Skeptiker um einen Besuch in meinem Haus, dann werden wir es alle gemeinsam erleben können. Noch extremer dürften diese Unterschiede etwa zwischen billigen Monster-Kabeln (reichlich dumpf) und z.B. Goertz oder Kimber TC ausfallen, die regelrecht brillant bis hart klingen - bzw. korrekter ausgedrückt, zu einem solchen Klangeindruck beitragen.

Schönes Regen-Weekend auch den Lesern dieses Threads!


[Beitrag von Gitarrenhighender am 01. Okt 2005, 16:12 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 01. Okt 2005, 17:04
Mit einem AV-Receiver Kabel testen, nee wirklich.
bikeduck
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 01. Okt 2005, 17:13
Wo ist denn da das Problem?

Wenn ich dieselbe Quelle habe, ob Phono oder CD oder Vollamp oder Reciever ist es doch egal!

Hauptsache ich höre einen Unterschied beim Kabelwechsel....

bikeduck
Schili
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 01. Okt 2005, 17:29
Mich erinnert das alles an meine Motorrad-Zeit.
Wenn die Super-Kleber-Reifen montiert waren, die Alu-Fußrastenanlage montiert war, die Bremsschläuche stahlummantelt waren...dann..., ja dann...mußte noch der Sport-Auspuff her...

Und danach klang die Kiste sonoriger, zog besser durch, ging auch "oben rum" irgendwie besser...definitiv..

Schleppte man das Mopped dann auf den Leistungsprüfstand, gabs in der Regel lange Gesichter...das High-End-Karbon-Super-Endrohr mit der Titan-Krümmer-Anlage drückte plötzlich 5 PS weniger als zuvor auf den Rollenstand...das konnte doch gar nicht sein.... ...nein, nein...das mußte ein Fehler sein...man konnte sich doch nicht so getäuscht haben... :D...die Kiste war doch schneller, zog doch besser durch......

HinzKunz
Inventar
#38 erstellt: 01. Okt 2005, 17:31
Demokratie:

[ ] keine Grundsatzdiskussion über Kabel.
[ ] Grundsatzdiskussion über Kabel -> in "Voodoo" verschieben.

Suchts euch aus.


[Beitrag von HinzKunz am 01. Okt 2005, 17:32 bearbeitet]
Gitarrenhighender
Stammgast
#39 erstellt: 01. Okt 2005, 17:31

andisharp schrieb:
Mit einem AV-Receiver Kabel testen, nee wirklich. :D


Aber, aber ... Es handelt sich immerhin um einen Denon AVCA1-SE - der klingt wirklich souverän gut und hat Power bis zum Abwinken. Klar, dass manche Stereo-Puristen hier die Nase rümpfen, aber dieser Amp hat mich vom ersten Ton überzeugt (im Vergleich zum Marantz SR14, Rotel 1065 und erst recht Yamaha generell). Im Pure Direct-Mode in stereo stelle ich ihn gern neben deinen Accuphase (kenne den Vorläufer deines Modells). Und ich ahne, wie es klingt: der Accuphase klingt "dunkelrot", eben wärmer und samtig wie ein guter Rotwein. Der Denon klingt dagegen eher "sonnig-gelb": frisch, knackig, schnell, sehr ähnlich meinen AVM-Monoblöcken, die ich davor hatte. Mein Sohn freut sich sehr darüber ... und ich wollte nur einen Verstärker und nicht mehr 3 oder 4 Stück rumstehen haben.

Das Rad wird nicht jeden Monat neu erfunden und Geräte der 100-Punkte-Liga veralten klanglich nicht, höchstens in Betug auf neue Surround-Formate. Und darauf ist gepfiffen. Fünf Jahre nach Erscheinen des Geräts haben die neuesten, teuersten integrierten Verstärker hier nicht hörbar zulegen können. Besser geht es freilich - aber nur mit getrennten Komponenten. Also in jedem Fall ein würdiges Arbeitsgerät für Kabelhörtests

Gruß von Chris
speedikai
Inventar
#40 erstellt: 01. Okt 2005, 17:32
ich denke man sollte diesen thread jetzt schliessen.

bei vodoo gibt es dazu mehr.

kai
Gitarrenhighender
Stammgast
#41 erstellt: 01. Okt 2005, 17:33

HinzKunz schrieb:
Demokratie:

[ ] keine Grundsatzdiskussion über Kabel.
[ ] Grundsatzdiskussion über Kabel -> in "Voodoo" verschieben.

Suchts euch aus.


In diesem Thread hab ich nicht damit angefangen - s.o. - der Verfasser des Threads hätte dann auch gleich im Voodoo-Forum anklopfen müssen


[Beitrag von Gitarrenhighender am 01. Okt 2005, 17:35 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 01. Okt 2005, 18:06

Und ich ahne, wie es klingt: der Accuphase klingt "dunkelrot", eben wärmer und samtig wie ein guter Rotwein. Der Denon klingt dagegen eher "sonnig-gelb": frisch, knackig, schnell, sehr ähnlich meinen AVM-Monoblöcken,



Da muss ich dir ausnahmsweise zustimmen.
Röhrender_Hirsch
Inventar
#43 erstellt: 01. Okt 2005, 18:09
Hallo,

an einer guten Anlage würde ich auch einen Teil des Geldes in schöne Kabel investieren. 50€ halte ich für angebracht.
"Klingende Kabel" kommen mir aber nicht an die Anlage, denn um den Klang zu beinflussen gibt es Equalizer.

Gruß
Gitarrenhighender
Stammgast
#44 erstellt: 01. Okt 2005, 19:39

Röhrender_Hirsch schrieb:
Hallo,

an einer guten Anlage würde ich auch einen Teil des Geldes in schöne Kabel investieren. 50€ halte ich für angebracht.
"Klingende Kabel" kommen mir aber nicht an die Anlage, denn um den Klang zu beinflussen gibt es Equalizer.

Gruß


Die wiederum jede Menge andere Nachteile wie Phasenfehler, Impulsverformungen, Rauschen usw. zufügen, es sei denn, du greifst extrem hoch ins Regal. Warum hatten denn früher im Prinzip alle Verstärker Bass- und Höhenregler und heute nicht mehr? Je billiger die Geräte, desto mehr brauchte man solche Klangverbieger - die Kinderdisco-Würfel für 50 DM früher hatten sogar mindestens einen 5-Band-Graphic-EQ an Bord Welcher ernstzunehmende Verstärker bietet (zumindest im Stereobetrieb) heute noch Klangregler oder gar einen EQ? Ich kenne aus dem Stegreif nicht einen einzigen. Die Zeiten haben sich geändert! Man hört heute wirklich linear, wenn keine Klangmanipulationen von Verstärkerseite aus erfolgen. Früher klang es mehr als dürftig, wenn die "Klangblenden" in der Nullstellung standen. Also alles auf voll plus Loudness - WOW! Dieses Erlebnis meiner Hifi-Steinzeit (ab 1972) wird aber heute mit guten Boxen und adäquater Elektronik locker getoppt. Man braucht weder Klangregler noch Equalizer, damit es klingt. Tut es das nicht, hat man eben die falschen Lautsprecher für den jeweiligen Raum und muss sich entweder wieder davon trennen (ich wahrscheinlich demnächst) oder man experimentiert mit der Raumakustik. Letzteres hat null Auswirkungen in elektrischer Hinsicht und so soll's ja auch im Idealfall sein. EQs, auf die das zutrifft, gibt es leider nicht. Mir kommt keiner ins Haus, äh, in die Stereoanlage, denn im Studio habe ich Terzband-EQs von Klark Teknik, feine Teile und dort auch durchaus angebracht, wo man einzelne problematische Tracks selektiv bearbeiten will/muss. Wenn sich aber durch die Verwendung anderer LS-Kabel der Gesamtklang hörbar ändert, erkauft man sich diese Änderung nicht mit elektrischen Nachteilen. Für mich ist dies daher der bessere Weg, einer ohnehin schon sehr guten Anlage die letzten Tuningprozentchen zu entlocken. Mit 50 Euro kommst du bei LS-Kabeln nur bis zur nächsten Eckkneeipe, da ist schon etwas mehr fällig, um alles auszureizen (wobei ich auch nicht tausende Euro ausgeben würde, das täte ja richtig weh. Aber erst mal konzentriert anhören und wenn man dann zweifelsfrei und objektiv was ohne Placeboeffekt hört, kaufen!). Bei schlechten Anlagen klappt das natürlich nicht, ist klar, ne?

Gruß von Chris
Gitarrenhighender
Stammgast
#45 erstellt: 01. Okt 2005, 19:41

andisharp schrieb:

Und ich ahne, wie es klingt: der Accuphase klingt "dunkelrot", eben wärmer und samtig wie ein guter Rotwein. Der Denon klingt dagegen eher "sonnig-gelb": frisch, knackig, schnell, sehr ähnlich meinen AVM-Monoblöcken,



Da muss ich dir ausnahmsweise zustimmen. :prost



Vielen Dank für die Blumen, vielen Dank, wie lieb von dir ... la la la
HinzKunz
Inventar
#46 erstellt: 01. Okt 2005, 19:46
@Gitarrenhighender:
Trotz meiner vergleichsweise antiken Anlage, benötige ich die Klangregler nicht...
Und es gab "damals" auch schon Verstärker und Lautsprecher, die einen größtteil des heutingen zeugs immernoch problemlos an die Wand klatschen.

die Kinderdisco-Würfel für 50 DM früher hatten sogar mindestens einen 5-Band-Graphic-EQ an Bord

Das haben die 25€-Ghettoblaster von heut auch...
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen.

mfg
Martin
Gitarrenhighender
Stammgast
#47 erstellt: 01. Okt 2005, 23:23

HinzKunz schrieb:
@Gitarrenhighender:
Trotz meiner vergleichsweise antiken Anlage, benötige ich die Klangregler nicht...
Und es gab "damals" auch schon Verstärker und Lautsprecher, die einen größtteil des heutingen zeugs immernoch problemlos an die Wand klatschen.

die Kinderdisco-Würfel für 50 DM früher hatten sogar mindestens einen 5-Band-Graphic-EQ an Bord

Das haben die 25€-Ghettoblaster von heut auch...
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen.

mfg
Martin



Welche denn? Alte Accuphase sind nicht so gut wie neue, was vor 20 Jahren - z.B. Stichwort STASIS-Technik - revolutionär war - wird heute von Verstärkern locker übertroffen, die nur einen Bruchteil der alten Kämpen kosten. Heute sind fast alle hochwertigen Verstärker laststabil an niedrigen ohmschen Lasten und das sowohl bei kapazitiver als auch induktiver Belastung. Nie klangen Verstärker - gleich ob Röhre oder Transistor - besser als heute. Zum Glück geht die Entwicklung immer weiter. Für einen Riesen bekam man früher einen Verstärker, der für damalige Massstäbe gut war, heute bekommt man vergleichbare Leistung und vor allem vergleichbaren oder besseren Klang für weitaus geringere Münze.

Und was Lautsprecher betrifft: ALLE Japanboxen, die damals en vogue waren - Pioneer, Kenwood, Technics, Sony usw. - klangen grottenschlecht. Die deutschen Boxen der 70er-Jahre hatten den Taunussound. Erst in den 80ern kam man langsam auf den Trichter, un-gesoundete Boxen zu konstruieren. Was damals noch eher selten zu finden war, gibt es heute schon bis in untere Preisregionen: Lautsprecher, die unbearbeitet durch Klangregler einfach schon von Haus aus sehr anständig klingen. Das gab es damals nur bei Exoten wie Martin Logan (hatte ich selber), Magnepan, Apogee, Lowther und bei den wenigen, sehr guten und entsprechend teuren Studiomonitoren wie Spendor. Das wollten komischerweise die Leute aber damals großenteils gar nicht kaufen, es klang zu "gewöhnlich". Guter Klang ist oft ernüchternd unspektakulär - man muss dafür reif sein oder es werden.

Für einen Bruchteil der vor 20 Jahren für einen Topklang benötigten Summe gibt es heute so viele Geräte mit überragendem P/L-Verhältnis (z.B. die britischen Verstärkerhersteller Arcam, Creek, Sherwood usw.), dass man sich eigentlich nur noch freuen kann. Und ich freue mich vor allem über den Röhrenboom, wo deutsche, italienische, französische, englische und US-Firmen kräftig mitmischen - hab ich wen vergessen?

Und bei den digitalen Zuspielern gilt alles oben Gesagte in noch stärkerem Maß. Ein 100-Punkte-Player kostete damals 3000 DM und aufwärts. Für eine vergleichbare Auflösung, Feinzeichnung und Raumabbildung ist man heute schon mit 500 Euro dabei. Vieles von dem, was einst Aufsehen erregte - die Quadral Titan z.B. - ist nach heutigen Massstäben eine groteske Fehlentwicklung gewesen, optisch wie akustisch. Die Geschmäcker haben sich aber angenähert - keiner will mehr Dröhnbässe oder zischelige Höhen. Die heutigen Hersteller müssen das berücksichtigen, wenn sie verkaufen wollen. Sound ist out, Authentizität in. Natürlich führen hier viele Wege in Richtung des Optimums und die Unterschiede zwischen artgleichen Produkten zeigen ja, dass es immer noch so viele Philosophien wie Hersteller gibt. Aber die Abstimmung der Geräte und Lautsprecher ist heute sehr viel linearer und unaufgeregter als früher und damit ehrlicher, langzeittauglicher. Der Spaß besteht heute nicht mehr im Aussieben von Schrott, sondern im Kombinieren von guten Komponenten zu noch besseren Anlagen.

Wünsche dir und allen hier eine gute Nacht.

Chris

PS: EInes Tages wird es auch gute Ghettoblaster geben OHNE artifiziellen Sound. So war es auch mit CD-Portis, Minikopfhörern, MP3-Playern, es dauert halt nur manchmal sehr lange, bis hier was Feines auf den Markt kommt.
HinzKunz
Inventar
#48 erstellt: 02. Okt 2005, 00:01
Eieiei... ne menge Text


Welche denn?

Die Ganzen alten sog. "Boliden".
Man denke an die alten Sony-ES-Verstärker, an Technics, Kenwood, Revox, Harman/Kardon usw.
"Damals" waren viele Verstärker richtige brocken.
Zwei riesengroße geschirmte trafos, Siebelkos in coladosengröße und massive Kühlkörper.
Dazu auch noch Vollmetalgehäuse oder Holzgehäuse(-teile).
Ich will mal einen Verstärker im "bezahlbaren" Bereich sehen, der ähnliche Daten, wie z.B. der H/K PM 665 auffweist.
Mit einem Imax von 60A bekommt der auch kritische LS in den griff.
Die heutigen Klangwunder aus Plastik fackeln ja schon an nem 4Ohm-LS ab

Das gab es damals nur bei Exoten wie Martin Logan (hatte ich selber), Magnepan, Apogee, Lowther


Sound ist out, Authentizität in. Natürlich führen hier viele Wege in Richtung des Optimums und die Unterschiede zwischen artgleichen Produkten zeigen ja, dass es immer noch so viele Philosophien wie Hersteller gibt. Aber die Abstimmung der Geräte und Lautsprecher ist heute sehr viel linearer und unaufgeregter als früher und damit ehrlicher, langzeittauglicher


Schreib das mal im LS-Forum.
Das gibt dann wieder ganz großes Kino...

britischen Verstärkerhersteller Arcam, Creek, Sherwood


hab ich wen vergessen?

Ja!!! *In-die-Signatur-zeig*

ALLE Japanboxen, die damals en vogue waren - Pioneer, Kenwood, Technics, Sony usw. - klangen grottenschlecht. Die deutschen Boxen der 70er-Jahre hatten den Taunussound

In den Siebzigern war ich (biologisch bedingt) noch nicht hörfähig

Ich bezog mich mit meinem Posting auf die 80er (so alt ist mein Kram ja auch wieder nicht )

Und bei den digitalen Zuspielern gilt alles oben Gesagte in noch stärkerem Maß. Ein 100-Punkte-Player kostete damals 3000 DM und aufwärts. Für eine vergleichbare Auflösung, Feinzeichnung und Raumabbildung ist man heute schon mit 500 Euro dabei.

Kann ich absolut nicht bestätigen.
Der NAD c542 hat gegen den Sony hoffnungslos verloren (IMO).

PS: EInes Tages wird es auch gute Ghettoblaster geben OHNE artifiziellen Sound.

Sowas gibts schon: Das Bose (jaja, ich weiss) Wave-Radio.
Für so ein Küchenradio wirklich überraschend!

mfg
Martin
andisharp
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 02. Okt 2005, 00:39
@gitarrenhighender

Arghhhhhhhh......

Hilfe sorry aber anscheined hast du noch nie eine halbwegs vernünftige Anlage gehört, geschweige denn gesehen. Ich werß ja nicht auf was du in den 70ern und 80ern gezwungen warst zu hören, aber ich hab da gänzlich andere Erfahrungen gemacht.
Gitarrenhighender
Stammgast
#50 erstellt: 03. Okt 2005, 08:07

andisharp schrieb:
@gitarrenhighender

Arghhhhhhhh......

Hilfe sorry aber anscheined hast du noch nie eine halbwegs vernünftige Anlage gehört, geschweige denn gesehen. Ich werß ja nicht auf was du in den 70ern und 80ern gezwungen warst zu hören, aber ich hab da gänzlich andere Erfahrungen gemacht. 8)



Auf solche niveaulosen Äußerungen sollte man generell nicht antworten. Meine erste gute Anlage war ein Sansui-Receiver 8080, der klang gut, aber nicht mehr. Er ist heute Kult wegen der Optik/Haptik. Heute gibt es bereits im Einsteigersegment eine bessere Auflösung mit korrekterem Timing.

Meine ersten guten Boxen waren Ecouton LQL150 - sie kosteten 3500 DM und waren in Audio mit 61 Punkten, in Stereoplay mit Spitzenklasse III bewertet worden. Heute gibt es ähnlich gute Boxen für die Hälfte.

In den 80ern folgte dann ein Harman Kardon PM665 in schwarz. Der war ziemlich gut und laststabil, aber er klang nicht unbedingt überragend:: auch hier sprachen 65 Punkte bei Audio eine klare Sprache. Er war für seinen Klang etwas überteuert - heute bekommt man mehr für weniger Geld.

Bedingt durch den Wechsel ins Hochpreislager änderte sich in den Neunzigern die gesamte Anlage: es folgten eine AVM Kombi, die war wirklich sehr lecker und dazu Martin Logan Sequel II. Zwölf Jahre begleiteten sie mich, dann wollte ich eine bessere Abbildung und noch natürlichere Klangfarben.

Ich möchte dich bitten, den Mund nicht so voll zu nehmen. Wir kennen uns nicht und werden uns wohl nie begegnen. Wozu also aufeinander losschlagen? Hifi/Highend ist so schwer objektivierbar, unterliegt so sehr dem eigenen Höreindruck, was wiederum auf unterschiedliche Audiogrammdaten zurückführbar ist, dass alles im Grunde ein Streit um des Kaisers Bart ist.

Schönen Tag noch.
Schili
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 03. Okt 2005, 08:13

Wozu also aufeinander losschlagen? Hifi/Highend ist so schwer objektivierbar, unterliegt so sehr dem eigenen Höreindruck, was wiederum auf unterschiedliche Audiogrammdaten zurückführbar ist, dass alles im Grunde ein Streit um des Kaisers Bart ist.


Ohne auf alle anderen inhaltlichen Aussagen wertend einzugehen, ist dies doch wirklich ein Satz, der den Nagel soetwas von auf den Punkt bringt.Perfekt.

Gruß, Schili
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