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Plattenspieler bis 300€

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Autor
Beitrag
romanw
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 09. Nov 2005, 18:20
Hallo!

Ich habe mich jetzt dazu entschieden,mir einen Plattenspieler zu kaufen. Da ich auf diesem Gebiet neu bin, hab ich mir gedacht, Euch einfach mal zu fagen, was man denn für 300€ so schönes bekommt! Jetzt stellt sich mir aber noch die Frage, ob 300€ überhaupt genug sind? Meine Ansrpüche sind, da noch nie einen gehabt, natürlich nicht sehr hoch!

Gruß

romanw
robinsondark
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 09. Nov 2005, 18:51
ich besitze einen Technics SL-BD3D, den ich vor Jahren (1996) für 399 DM gekauft hatte. Habe ab und an damit meine Platten angehört und war auch ganz zufrieden damit.
Bis ich vor kurzem in einem HiFi-Laden Modelle zu 600 und zu 1500 EUR an einer Superanlage angehört habe.
Ich wollte mich mit meinen Ohren überzeugen, ob es einen Unterschied gibt zwischen meinem Technichs SL-BD3D und anderen, wesentlich teureren Geräten.
Und es gibt diesen Unterschied!!! Ich war begeistert und ernüchtert. Denn der Project für ca. 600€ reichte vom Klang nicht annähernd an den Transrotor Woody mit Goldring-TA und den VPI Scout mit Ortofon-TA heran. Ich habe von meiner eigenen (mitgebrachten LP) Dinge gehört, die ich vorher nie gehört hatte. Für mich stand fest, ich brauche einen solchen (oder fast solchen) Plattendreher!
Also, erstens warne ich vor der Suchtgefahr. Doch hier setzen meist die eigenen finanziellen Möglichkeiten Grenzen.
Zweitens solltest du unbedingt mehrere Plattenspieler im direkten Vergleich hören. Möglichst nicht im Trubel eines Elektronik-Großmarktes, sondern bei einem Fachhändler. Und danach entscheiden, was für deine Bedürfnisse der richtige Plattendreher ist.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 09. Nov 2005, 21:48
Hallo!
@romanw
Also für 300 Euro würde ich mir entweder einen kleinen Pro-Ject kaufen (Falls mein Verstärker kein Phonoteil hätte, dann den mit eingebautem Entzerrer den man an jeden Hochpegeleingang hängen kann) oder aber wenn ich willens wäre mich intensiv in die Materie einzuarbeiten (und mein Verstärker ganz sicher einen eingebauten Phonoenzerrer besäße) einen gebrauchten Thorens oder Dual

@robinsondark



Ich war begeistert und ernüchtert. Denn der Project für ca. 600€ reichte vom Klang nicht annähernd an den Transrotor Woody mit Goldring-TA und den VPI Scout mit Ortofon-TA heran. Ich habe von meiner eigenen (mitgebrachten LP) Dinge gehört, die ich vorher nie gehört hatte. Für mich stand fest, ich brauche einen solchen (oder fast solchen) Plattendreher!

Es gibt Unterschiede zwischen Plattenspielern gar keine Frage, (Ich besitze mittlerweile 3 recht unterschiedliche Exemplare, einen Linn LP12 mit Ekos, Einen Thorens TD 145 MK II mit Orginal Arm und einen Technics SL-DL 5) allerdings macht der größte Unterschied das jeweils verwendete Abtastsystem aus. Die Unterschiede der Laufwerke an sich ist dagegen relativ gering, selbstverständlich machen auch Tonarme einen Unterschied aus, allerdings ist auch der nicht so überwältigend wie es auf den ersten Blick scheint. Wichtig ist meiner meinung nach vor allem das die Gesamtperformace stimmt, also im klartext, mein LP12 klingt mit einem AT95 z. B.(Was nicht heißt das ich mir das ausser für einen Test antun würde) schrottiger und bescheuerter als z.B. mein TD 145 mit einem Shure V15/III. Ich bin davon überzeugt das du mit einem besseren System aus deinem Dreher noch einiges rausholen könntest und der Abstand zu den von dir genannten Laufwerken würde sich inbesondere bei betrachtung des Preis-Leistungsverhältnisses relativieren.
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Nov 2005, 11:33 bearbeitet]
isc-mangusta
Inventar
#4 erstellt: 10. Nov 2005, 17:20
Hallo Romanw,

für 300€ würde ich auch zu nem kleinen Pro-Ject oder nem kleinen Rega greifen.

Gruß
Traktor_1
Inventar
#5 erstellt: 10. Nov 2005, 17:34
Hi,

also ich würde eher zu einem gebrauchten Thorens oder Dual raten die sind immer noch sehr gut und sind ihr geld wert, dazu ein passendes System (AT 110/AT 120,Elac 796 S oder ein kleines AT 95) zum Anfang und fertig ist die Laube Naja so einfach ist es denn doch nicht dazu muss noch der passende Phono-amp gefunden werden ein Nad PP2 oder Supa ist wie ich selber berichten kann ne Wucht in Tüten.Soooo einfach ist das denn doch leider nicht,wollte mir eigentlich einen neuen Dreher demnächst zulegen aber die alten sind einfach zu gut gegenüber einem neuen Pro-ject in der 300-400 Euro-Klasse.


Viel Spaß in der kommenden Analogen Ecke


van_loef
Stammgast
#6 erstellt: 17. Nov 2005, 12:30

isc-mangusta schrieb:
Hallo Romanw,

für 300€ würde ich auch zu nem kleinen Pro-Ject oder nem kleinen Rega greifen.

Gruß :prost


Dito
That`s It


Gruß
vanloef
klingtgut
Inventar
#7 erstellt: 17. Nov 2005, 12:36

isc-mangusta schrieb:
Hallo Romanw,

für 300€ würde ich auch zu nem kleinen Pro-Ject oder nem kleinen Rega greifen.

Gruß :prost


Hallo,

mit etwas Glück bekommt er vielleicht sogar einen Project 1Xpression für das Geld (z.B. Aussteller) weil ja der Nachfolger vor der Tür steht.

Viele Grüsse

Volker
Hifi-Tom
Inventar
#8 erstellt: 18. Nov 2005, 21:39
Hallo, Romanw,

schließe mich meinen Vorrednern an u. würde Dir auch zu einem Projekt raten,,der Debut III kostet je nach Ausstattung knapp 300 Euro u. bietet wirkl. viel fürs Geld.
nullachtfünfzehn
Stammgast
#9 erstellt: 18. Nov 2005, 23:59
Ich würde ja zu nem Rega P2 raten. Das liegt aber eher an meiner Sympathie für Rega Produkte und auch daran, dass ich die Pro Ject Sachen subjektiv gesehen nicht schön finde.
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 19. Nov 2005, 00:17
Hallo!
zugegeben daß der rega Optisch was für sich hat, allerdings kostet des P2 (und das ist schon der kleinste Rega) schon ohne System so um die 450 Euro. das sprengt den Preisrahmen von romanw klar (zur Erinerung der liegt bei 300€) Allerdings habe ich bei der Verarbeitung der Rega Laufwerke recht gute Erfahrungenn gemacht, das ist aber schon eine weile her und speziell zum P2 kann ich da keine aussage machen inwieweit die Verarbeitung sich vom Pro-Ject unterscheidet. Eventuell rechtfertig´t der Unterschied ja die Mehrkosten.
MFG Günther
nullachtfünfzehn
Stammgast
#11 erstellt: 19. Nov 2005, 00:24
So wars bei mir ja auch. Ich habe vorm dem Pro Ject gestanden und daneben stand der P2. Der war, zugegebenermaßen, teurer, aber auch keine 450,-€. Ich meine, ich hätte was um die 380,-€ bezahlt. Weiss es aber nicht mehr so genau, das Paket war was größer. Ich weiss nicht mehr, was die einzelnen Teile gekostet haben.

Ich persönlich finde dass die Pro Ject Debut schreckliche Plasitkkisten sind. Aber das ist Ansichtssache. Und diese poppigen Farben kann ich ja gar nicht leiden.

Aber 80,-€ mehr sind schon noch überschaubar, oder? Soll sich ja nicht gleich nen Fat Bob oder nen LP12 kaufen, gelle?

Ich bin schon der Meinung, dass das Auge mithört....

Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 19. Nov 2005, 18:45
Hallo!
Klar wenn ich die Entscheidung für mich treffen müßte wären 80 Euro nicht die Welt. Allerdings musst du noch mindestens 70 Euro für ein passendes System Rechnen. (z.B. Grado Elektra) Ich jedenfalls bin der Ansicht das ich ein AT95 einem Rega einfach nicht zumuten kann.
Also wären wir schon bei ca 150 Euro mehr selbst bei deinem Preis.
MFG Günther
nullachtfünfzehn
Stammgast
#13 erstellt: 20. Nov 2005, 13:03

Hörbert schrieb:
Hallo!
Klar wenn ich die Entscheidung für mich treffen müßte wären 80 Euro nicht die Welt. Allerdings musst du noch mindestens 70 Euro für ein passendes System Rechnen. (z.B. Grado Elektra) Ich jedenfalls bin der Ansicht das ich ein AT95 einem Rega einfach nicht zumuten kann.
Also wären wir schon bei ca 150 Euro mehr selbst bei deinem Preis.
MFG Günther


Stimmt schon, aber man kann ja kleine Schritte machen. Erst den Spieler kaufen, dann irgendwann dieses fiese mitgelieferte OMB5 oder eben das AT95 gegen was besseres tauschen. Steht bei mir ja auch noch an. Aber Azubis schwimmen nicht im Geld. ;-)

Ich habe nur für mich die Erfahrung gemacht, dass wenn ich zu sehr nach günstig gucke ich meist unzufrieden bin und dann doch irgendwann das teurerer Produkt kaufe.

Mal offtopic: Welches System würdest du mir denn empfehlen? Ich liebäugel ja mit dem Rega Elys? - Antwort auch gerne per PM.

P.S.: Kritisch wirds aber, wenn der gute auch noch nen Pre Amp braucht. - Dann kommen wir mit keiner Rechnung der Welt auf die 300,- €. - Dann hilft nur noch Gebrauchtmarkt. Was ja auch keine schlechte Wahl sein muss.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 20. Nov 2005, 18:31
Hallo!
@nullachtfünfzehn
Also im Rega gehört (allerdings im Planar 5)habe ich so einiges (Bei einem Freund ich besitze bislang noch keinen sondern u.a. einen Linn Sondek LP12) besonders gut fand ich das Goldring G1012 und das Grado Prestige Gold das sind für den Rega sehr gute Systeme.
Da kanst du sie dir in Ruhe anschauen und wenn du in der Gegend bist auch mal anhören:
www.phonophono.de
MFG Günther
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