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Kaufberatung Endstufe an AVR

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spike44
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Feb 2007, 15:29
nachdem ich mal spaßeshalber meinen neuesten Ibeikauf (einen auftrennbaren Rotel RA-913) an meinen Denon 2802 angeschlossen habe, komme ich vom Gedanken, mir eine reine Endstufe für diesen Zweck (Stereohören) anzuschaffen nicht mehr los.

Front-LS sind 2 Canton Ergo 91 DC - Raumgröße so ca. 20 qm, also nicht wirklich groß.

Da ich jetzt (erstmal) nicht groß investieren möchte (~200 Euro), kommt wohl eh' nur was Gebrauchtes in Frage.

Sind z.B. die POA-800 von Denon eine Überlegung wert (evtl. 2x im Monobetrieb), oder was gibt's da noch so als Alternativen?

Gruß und schon mal besten Dank für die zahlreichen Antworten

Jo
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 15. Feb 2007, 09:23
Hallo Jo,

nach meiner Erfahrung sollte man die Lösung mit einer Endstufe an den Pre-Outs eines AV-Receivers nicht überbewerten. Im Idealfall steigerst Du die Leistung, behältst aber das Klangniveau des AV-Receivers.

Die Denon POA-800 ist sicherlich eine ordentliche Endstufe. Sie ist allerdings auch schon vor fast 20 Jahren auf den Markt gekommen und ich wage zu bezweifeln, dass die klanglich besser ist als die Endstufenteile des AVR-2802.

Also: POA-800 = eher drittbeste Lösung.

Zu Deiner Anlage an sich. Die Boxen (Ergo 91) sind doch eigentlich für 20 qm ein wenig zu groß, oder? Die benötigen allein schon etwa 60 bis 80 cm Abstand von jeder Wand bei mindestens 3 m Hörabstand.

Also, wenn Du den Rotel RA-931 eh schon hast, würde ich diesen separat mit der Quelle und den Boxen verkabeln. Wechseln zwischen Stereo und AV kannst Du, indem Du an den Boxen die LS-Kabel tauschst (Bananenstecker!).

Beste Lösung.

Gruß, Carsten

p.s.: Bin auch auf die anderen Meinungen gespannt.


[Beitrag von CarstenO am 15. Feb 2007, 15:52 bearbeitet]
bothfelder
Inventar
#3 erstellt: 15. Feb 2007, 09:36
Hi!

Die Hauptfrage ist, was DU am bisherigen Klang verbessern willst.
Das Alter von Geräten, die man kombinieren möchte, spielt keine Rolle, nur müssen sie klanglich passen. Das bedeutet nur, Dir muß es gefallen.
Die schlechteste Lösung heißt für mich: Umstecken.
Dafür gibt es ja Umschalter (Threads dazu existieren ja genug).

Andre
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 15. Feb 2007, 15:53

bothfelder schrieb:
Dafür gibt es ja Umschalter (Threads dazu existieren ja genug).


Na, wenn diese Umschalter verlustfrei arbeiten, ist das bestimmt eine praktische Lösung.

Carsten
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Feb 2007, 15:56
der umschalter in deinem verstärker, der so bequem von aux1 zu aux2 oder cd oder tuner oder... schaltet funktioniert doch auch verlustfrei
Hr.Wagner
Inventar
#6 erstellt: 15. Feb 2007, 15:59
Meine scheint so eine zu sein, höre zumindest keine Verschlechterung/Verbesserung durch die Box.

Und die ist von Conrad(15 €uronen).
CarstenO
Inventar
#7 erstellt: 15. Feb 2007, 19:10

MusikGurke schrieb:
der umschalter in deinem verstärker, der so bequem von aux1 zu aux2 oder cd oder tuner oder... schaltet funktioniert doch auch verlustfrei ;)


Hallo MusikGurke,

wenn das vergleichbare Signale sind, die da so anliegen, hast Du wahrscheinlich Recht.

Carsten
joegreat
Stammgast
#8 erstellt: 15. Feb 2007, 21:46

CarstenO schrieb:
nach meiner Erfahrung sollte man die Lösung mit einer Endstufe an den Pre-Outs eines AV-Receivers nicht überbewerten. Im Idealfall steigerst Du die Leistung, behältst aber das Klangniveau des AV-Receivers.

Kann ich nur bestätigen: Daher meine getrennte Ketten für Stereo und Surround (siehe Fußzeile).


CarstenO schrieb:
Die Denon POA-800 ist sicherlich eine ordentliche Endstufe. Sie ist allerdings auch schon vor fast 20 Jahren auf den Markt gekommen und ich wage zu bezweifeln, dass die klanglich besser ist als die Endstufenteile des AVR-2802.

Also: POA-800 = eher drittbeste Lösung.

Auch ich hab' ältere Vor-&Endverstärker durchprobiert. Bin dann aber reumütig zu einem aktuellen Modell (Denon AVR 3805) wieder zurückgekehrt.
Warum? Weil der Klang um Hausecken besser ist...

Viele Grüsse
Joe
ROBOT
Inventar
#9 erstellt: 16. Feb 2007, 00:31
Interessant,

ich kann eher bestätigen, dass eine externe Endstufe an einem AVR doch deutlich etwas bringt. Beispiel war mal ein Denon A10 mit oder ohne (relativ preiswerter!) Atoll- Stereostufe. Der Unterschied -in dem Falle eine Verbesserung- im Bassbereich war eindeutig verifizierbar (kein Blindtest..., aber immerhin mehrere Personen unterschiedlicher Ausgangsmeinungen). Zur Beurteilung stand hier der Stereobetrieb.

Sicherlich hängt das auch in gewissem Maße von den Lautsprechern ab, manche Modelle interagieren mit den Endstufen offensichtlich mehr als andere.

Im Falle der 91 DC kann ich aber leider nichts konkretes beitragen. Im Zweifel, wie so oft: ausprobieren
Ich schließe mich aber der Meinung an, dass die POA800 sicherlich nicht dass Maß der Dinge darstellen (abgesehen vom Defektteufel, der diese Serie bis hoch zur POA4400 öfters befallen kann).
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 16. Feb 2007, 01:36
Hallo,

es gibt eine Möglichkeit für die man keinen Umschalter und keine zusätzliche Endstufe braucht um in diesem Fall den Stereoklang zu verbessern. Verkabel deine Stereogeräte und die Hauptboxen mit dem Rotel und schließe den AV Receiver über den Frontpreout an einen Hochpegeleingang (CD/TAPE/AUX) und nicht am Endstufeneingang des Rotel an. So kannst du beim Stereobetrieb die vollen Klangvorzüge des Rotel ausnutzen und im Kinobetrieb benutzt du den Rotel als Endstufe. Einziger Nachteil ist, man hat im Kinobetrieb zwei Lautstärkesteller die man einpegeln muß. Hat man aber einmal die die richtige Stellung gefunden, ist das eine Sache von Sekunden.

Ich mache das mit meinem Yamaha DSP E800 schon seit Jahren. Klappt wunderprächtig.

Gruß
Bärchen
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 16. Feb 2007, 15:51
Hallo Bärchen,

dass sowas wie der DSP-E 800 heute nicht mehr auf dem Markt ist, ist echt ein Jammer. Mein Bruder hatte den auch und es war der Problemlöser (von Stereo- auf Surroundaufrüstung) schlechthin.

Carsten
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 16. Feb 2007, 16:06
Hallo,

ja das ist schade. Jedoch hat audiovision in Willich zur Zeit noch welche. Ich weiß aber nicht, wo sie die ausgebuddelt haben. Meinen hab ich seinerzeit auch bei audiovision gekauft, da hatten sie die aus England geholt.

Aber wie gesagt mit einem AV-Receiver kann es genauso machen.

Gruß
Bärchen
Hr.Wagner
Inventar
#13 erstellt: 16. Feb 2007, 17:07
Gab es nicht auch mal Geräte, welche anhand des Eingangssignals automatisch umschalten und sich somit ein Umschalter erübrigt??

hatte Rotel nicht mal sowas??
spike44
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Feb 2007, 00:07
@baerchen.aus.hl

diese Kombination wäre natürlich auch möglich.
Allerdings wollte ich den Rotel Verstärker eigentlich an anderer Stelle einsetzen. Hatte halt beim Testen eine deutliche Klangverbesserung bemerkt.

Eventuell käme ja auch eine Vor-/Endstufenkombi in Betracht.
Ältere Modelle gibt's ja ab und an hier oder in der Bucht (Hitachi, Uher/Palladium o.ä.)

Vielleicht hat ja auch einer der Anwesenden noch was brauchbares am Lager

Gruß Jo
Dynamikus
Inventar
#15 erstellt: 17. Feb 2007, 00:56
Hallo,

ich habe schon mehrere AVR / Endstufen kombis bessesen mit dem Ergebniss das es tatsächlich bei manschen AVRs hörbare Klangunterschiede im Bassbereich gibt, bei anderen wiederrum nicht.

Als beispiel nenne ich da mal die älteren Harman Modelle AVR 5500 und AVR 7500. Bei beiden Receivern ist ein Klangunterschied deutlich vernehmbar, beim einen mehr, beim anderen weniger. Besonders der AVR 5500 hat an meinen damaligen Quadral Montan MK IV ohne Endstufen recht leblos, unkontrolliert und mit wenig bass gespielt. Mit einer Rotel RB 980BX als Endstufe hingegen wurden die Montanen zum leben erweckt. Der Klangunterschied war recht deutlich vernehmbar. Könnte natürlich sein das der AVR an sich überfordert war, und die Endstufe dann die nötige kraft mitgebracht hat.

Als zweites beispiel nenne ich die Mischung Onkyo TX SR 703 mit Rotel RB 980BX. Bei dieser Kombi höre ich keine nennenswerten unterschiede ob mit oder ohne Endstufe. Beides ertönt gleich, wobei ich sogar manschmal das gefühl habe das der Onkyo im Pure Direct modus ohne Endstufe noch nen klitze kleinen tick sauberer an die Sache ran geht als im Pure Direct modus mit Endstufe. Das könnte aber auch nur Einbildung sein. Beim Harman war es jedenfalls direkt und deutlich hörbar ohne auch nur den geringsten zweifel.

Gruß Dynamikus
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 17. Feb 2007, 05:57
Hallo Dynamikus (der Name passt ja irgendwie zum Thema),

unter Umständen kommt bei Deinen Erfahrungen auch zum Tragen, ob der Verstärker mit dem Lautsprecher harmoniert. Die Klangunterschiede zwischen Onkyo- und Harman-AV-Receivern und Rotel-Verstärkern sind ja auch recht groß.

Carsten
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