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Belastbare Wohnheim-Anlage für bis zu 5000 Euro

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Autor
Beitrag
Oberhenne
Stammgast
#1 erstellt: 16. Okt 2007, 17:25
Tag zusammen,

bei uns im Wohnheim wird es Zeit für eine neue Anlage.
Die aktuelle besteht momentan aus einem Krüppel-PC, der manchmal läuft und manchmal nicht, einem "Vorkrieges"-Verstärker und seit Jahren durchgeblasenen Boxen.

Die neue Anlage sollte folgende Anforderungen erfüllen bzw. Belastungen aushalten:

1. Bei Fussballspielen (per Beamer übertragen) eine "Stadionatmosphäre" entstehen lassen und einen Raum mit bis zu 100 Leuten beschallen.

2. Eine große Terrasse stundenlang bei voller Lautstärke beschallen können und nicht verrecken. (Wahlweise auch die Flure des Wohnheims).


Unsere aktuellen Boxen haben das nun mal nicht sehr lange durchgehalten. Die Bässe sind völlig durch.


Ich stelle mir dabei folgendes vor:

Als Basis einen HTPC-Barebone mit guter Soundkarte. Er wird zum ABspielen von Musik, sowie DVDs bei Videoabenden dienen.

Dazu kommt ein guten Verstärker, der jedoch nicht stark genug ist um die Boxen bei voller Lautstärke durchzublasen.
Halt sowas wie eine automatische Abriegelung bei 120 beim Auto.
Die Boxen sollen halt nicht ans Limit gebracht werden können und dennoch laut genug sein, um eine Wohnheimparty zu schmeissen.

Die Boxen sind also das Hauptproblem.
Ideal wären eigentlich so kleine Diskoboxen (wie man sie auch bei Vermietern von Veranstaltungstechnik bekommt).


Die Boxen sollen dabei aber auch stilvoll und gut aussehen.
Reine "Diskoboxen" haben zwar Leistung, sind aber nun mal nichts für die Inneneinrichtung eines Musikzimmers (keines Partykellers!). Ich brauche quasi den Edelsportwagen unter den Boxen und keinen Geländewagen.

Insgesamt stehen dafür 5000 Euro zur Verfügung (evtl etwas mehr). Wobei der Barebone so um die 500 Euro kosten wird, denke ich).

Kann mir da jemand was empfehlen?


[Beitrag von Oberhenne am 16. Okt 2007, 17:30 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 17. Okt 2007, 12:43
Hallo,

käme evtl auch der Boxen-Selbstbau in Frage? Wenn ja, wende dich an Udo Wohlgemuth in Bochum. Stichwort Mystery und HP Boxen Serie. Bei dem vorhandenen Buget könntet ihr die Gehäuse auch locker bauen lassen. http://www.acoustic-design-online.de/

Gruss
Bärchen

Edit: die genannten Boxen sind PA Boxen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 17. Okt 2007, 17:33 bearbeitet]
Oberhenne
Stammgast
#3 erstellt: 17. Okt 2007, 15:47
Danke, ich schau mir das gleich mal an.
LaVeguero
Inventar
#4 erstellt: 17. Okt 2007, 16:32
Hi,

also am sinnvollsten wäre es tatsächlich, wenn Ihr Euch nach PA-Equipment umschaut. Aber das wollt ihr ob der Optik ja scheinbar nicht. Daher schlage ich als "Mittelding" Klipsch vor. Am besten die Modelle der Reference-Serie. Die machen gut Druck, fahren hohe Pegel und sind nicht allzu teuer.

Habe ich das zwischen den Zeilen richtig rausgelesen, dass Ihr ein 5.1 System aufbauen wollt?
Oberhenne
Stammgast
#5 erstellt: 17. Okt 2007, 18:13
Nein, nein...kein 5.1.
Das würde bei uns nicht wirklich überleben.

Nur 2 Boxen und gut ist.
Der Barebone soll nur als Jukebox und DVD-Player dienen.
Cogan_bc
Inventar
#6 erstellt: 17. Okt 2007, 23:58
schau doch mal ob Du bei Ebay ein paar Klipsch oder ACR Eckhörner bzw. gute Nachbauten bekommen kannst.
Robust und mächtig Druck. Alternativ auch andere Hörner (Jericho)
Optimal dazu eine Röhre, zB. Dynavox VR 80 Monos. Wenn das zu empfindlich erscheint tut es auch ein guter Transistor.
Das geht locker unter 5000 und Ihr könnt es richtig krachen lassen.

Gruß
Cogan
Oberhenne
Stammgast
#7 erstellt: 18. Okt 2007, 08:37
Vielen Dank für die Hinweise.....

Auf was müssen wir denn noch achten, wenn die Boxen einem Betrieb von manchmal 4-5 Stunden mit hoher Lautstärke dauerhaft standhalten sollen?

Vom Stil her dachte ich an so etwas....
http://www.klipsch.com/images/769/400x400.aspx


[Beitrag von Oberhenne am 18. Okt 2007, 08:40 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#8 erstellt: 18. Okt 2007, 09:54
Hallo,

Klipsch ist diesbezügl. sicherl. eine Gute Idee. Vor kurzem habe ich durch Zufall Föön-Lautsprecher gehört, die wären für Deine Zwecke eigendl. ideal.

Es handelt sich um ein Horngeladenes Fullrangesystem. Das Modell was ich gehört habe war die DH 3872, Kostenpunkt irgendwas mit 2000 Euro. Maximalpegel 127 dB! Belastbarkeit 800/1400 Watt, das sollte wirklich reichen, um locker aus der Hüfte 4-5 Stunden dauerhaft Power zu machen.

www.foeoen.de
Oberhenne
Stammgast
#9 erstellt: 18. Okt 2007, 10:27
Hmm, von der Leistung her sicherlich interessant.
Aber vom Stil her....ich weiss nicht. Man müsste die mal in schwarz sehen.
BeastyBoy
Inventar
#10 erstellt: 18. Okt 2007, 11:57

Oberhenne schrieb:
Vielen Dank für die Hinweise.....

Auf was müssen wir denn noch achten, wenn die Boxen einem Betrieb von manchmal 4-5 Stunden mit hoher Lautstärke dauerhaft standhalten sollen?

Vom Stil her dachte ich an so etwas....
http://www.klipsch.com/images/769/400x400.aspx



ein Paar RF7 von Klipsch solltest du für ca 1600 € neu bekommen.
Die sind für Partysound recht gut geeignet.
Purdey
Stammgast
#11 erstellt: 18. Okt 2007, 12:03
Für Partysound also gut geeignet, aha.
Eggger
Stammgast
#12 erstellt: 18. Okt 2007, 12:09
Ich glaub leider nicht das ein paar Klipsch nen Raum mit 100 Leuten und/oder ne große Terrasse ordentlich beschallen kann.

Ehrlichgesagt ich würde es ihnen nicht antun wollen

Ich würd da eher zu PA-Equipment tendieren. Lieber 2 Tops und noch nen Sub mit nem angemessenen Wirkungsgrad.

So gibt eher dein Ohr auf als die Boxen, d.h. ziemliche Sicherheit auch wenn jemand an der Anlage rumspielt. Weil er eher leiser dreht anstatt was zu verheizen.

mfg
EGGGER
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 18. Okt 2007, 12:11
Hallo,

ich hab dir oben schon einmal die Mystery Serie von Udo Wohlgemuth nahe gelegt hier ein paar Infos. Kosten nur einen Bruchteil der Klipsch LS und für einen gewissen Obulus baut Udo sogar die Gehäuse auch die HP Serie von Udo ist interessant.

Gruß
Bärchen
Eggger
Stammgast
#14 erstellt: 18. Okt 2007, 12:26
Wenn man einen Bass unter das Hochtonhorn macht dann würde das optisch n bisschen mehr hermachen und es wär wahrscheinlich auch n bissel besser auf Ohrhöhe.

Wenn man das Gehäuse schön lackiert oder furniert dann kann das Monster recht Wohnraumtauglich sein
Bruxelles
Stammgast
#15 erstellt: 18. Okt 2007, 14:22
Ich würde da auch zu PA-Zeugs greifen. Mit HiFi-Geräten kommt man wirklich nicht weit, ohne das bei solchen "Großbeschallungen" ( ) irgendwann was abraucht.

Wenns Budget hoch genug ist, schaut euch mal bei d&b Audiotechnik um, bzw. lasst Euch da beraten (nicht zu verwechseln mit db-Technologies). Das ist dann wirklich ein Hersteller der "Edelsportwagen" unter den PA-Fabrikanten. Lautsprecher und Endstufen sind aufeinender abgestimmt und es werden ständig alle möglichen Parameter überwacht, so daß es sehr sehr schwer ist, durch Überlast was kaputtzufahen.
Mit einer Bespannung aus Akkustikschaum, das sind weiche, grobporige Matten ohne Dämpfung irgendwelcher Frequenzen, sehen die auch Wohnraumkompartibel aus.
Eine weitere Edelmarke ist Meyer Sound, da böte sich eine UA2-P an, die ist aktiv, ihr braucht also keinen seperaten Verstärker. Auch mit Akkustikschaum zusätzlich zum Stahlfrontgitter bestellen.

In die selbe Kerbe schlägt auch Kling & Freitag, auch nicht zu verachten.

Das alles sieht dann in etwa so aus, hier zur Illustration ein Lautsprecher von d&b:


Sollte es doch was passives sein, wäre eine Endstufe aus der RMX-Serie von QSC ne Überlegung wert, die sind Laststabil und haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

UM die PA-Kisten auch leise oder unter wiedrigen Bedingungen ans Klingen zu bringen, empfehle ich noch einen Equalizer zwischen Quelle und Verstärker / Aktivlausprecher einzuschleifen, so bekommt man auch den dröhnenden Bass im Wohnheimsflur in den Griff. Da reicht eigentlich ein kleiner 215 von dbx, auch ein Hersteller mit recht guter Preis-Leistung, und mit dessen Material man nix falsch macht.

Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Marken, einfach bei den großen Musikhäusern (z. B. Music Store, Thomann etc.) stöbern und vergleichen.
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