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Welche Komponenten harmonieren mit B&W Lautsprechern am besten?

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sahenschel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Mrz 2008, 09:40
Guten Morgen,
ich beabsichtige mir ein HiFi System zuzulegen.
Die Lautsprecher werden von B&W sein, nur das Modell steht noch nicht fest.
Die Wahl liegt zwischen jeweils 2x: 805 S, XT 2, 705, CM 1

Meine Frage hier ist welcher Verstärker und CD-Player gut mit B&W harmoniert?
Meine Ausgabenvorstellung liegt bei Verstärker + CD-Player (vielleicht sogar Blu-Ray Player falls diese im Bereich HiFi was taugen?) bei max. 3.500,- EURO

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 28. Mrz 2008, 09:56
Hallo,

da gibt es diverse Möglichkeiten: Rotel, Advanced Acoustic, NAD, AVM, Arcam, etc

Erst solltest Du jedoch die Auswahl der Lautsprecher abschließen. Die machen im Zusammmenspiel mit der Raumakustik den größten Teil des Klanges aus. Hier muss es zuerst Passen. Dann finden wir schon die passende Elektonik.

Gruß
Bärchen
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:02
Falls Deine Wahl auf die 805 fallen sollte, dann solltest Du diese nicht in allzu reflexionsreichen / schallharten Räumlichkeiten verwenden.
Selbst in gut bedämpften Räumen ist das Abstrahlverhalten nicht so das Wahre.

Grüße

Frank
anon123
Administrator
#4 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:36
Hallo henschel,

wie ja schon gesagt worden ist, eignen sich die 705/805 nicht unbedingt für eine schallharte/hallige Umgebung. Ohnehin würde ich mich nicht a priori auf einen Hersteller festlegen, denn auch andere bieten sehr gute Boxen an. Dynaudio etwa, oder Monitor Audio. Und auch die würde ich probehören.

Für Dein Vorhaben und Budget scheint mir (im Hifi-Bereich) eine Aufteilung von ca. EUR 1500-2000 für die Lautsprecher (inkl. Kabel, bei Kompakten inkl. Ständer), etwa EUR 1000 für den Verstärker, und den Rest für den CD-Spieler sinnvoll. Blu Ray ist m.W. nur bei Video vertreten, und ob SACD eine Rolle spielen soll, bleibt Dir überlassen. Das gößte Augenmerk verdienen natürlich die Boxen, wobei deren Aufstellung und die Raumakustik bei Dir zu Hause entscheidend sind. Nach meiner Hörerfahrung ist auch das Zusammenspiel Verstärker-Lautsprecher nicht zu unterschätzen. Nicht jeder Verstärker "klingt" mit jeder Box gleich gut. Ich persönlich bin mit der Kombination Rotel (RA-1060) und B&W (CDM-1NT, sozusagen das Vormodell der 705 und eng verwandt mit der 805) sehr zufrieden. Übrigens habe ich mir den Rotel gekauft, bevor ich von der Vertriebszugehörigkeit Rotels zu B&W erfuhr.

Das mag ein Ausgangspunkt sein, aber es gibt, wie gesagt, sehr viele Kombinationsmöglichkeiten. Was man ggf. auch prüfen könnte, wäre die Kombination eines Vorverstärkers (etwa den NAD C-162) mit Aktivlautsprechern aus dem Studiobereich. Die angekündigte, aber wohl noch nicht erhältliche, Behringer Truth B3030A/B3031A liest sich verlockend. Es müsste zwar geprüft werden, ob solche Boxen zur heimisschen Hörsituation passen (Hörabstand), aber das wäre eine technisch sehr gute Alternative. Und preislich liegen die erheblich unter vergleichbaren Passivlautsprechern. Nur ganz so "wohnzimmertauglich" ist das nicht mehr.

Eigene Hörerfahrungen sind aber immer gefragt. Forenratschläge sind eben "nur" Ratschläge.

Beste Grüße.
Hüb'
Inventar
#5 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:41
Ich glaube, die Entscheidung soll zwischen den o. g. B+W fallen und die 3.500,- € sind das "Restbudget" für Amp und CDP.

Wobei ich in diesem Fall die Budgetaufteilung für suboptimal halten würde, wird dann doch Klangpotential verschenkt, welches bei einer Mehrinvestion in die entscheidenden LS realisierbar wäre.

Grüße

Frank
sahenschel
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 28. Mrz 2008, 12:05
Zu meinen Räumlichkeiten:
Die Aufstellung erfolgt mittig strahlend in den rechteckigen Wohnbereich an der längeren Seite. Der Wohnbereich ist in der Länge (ca 6m) und in der Breite (ca 4,5m). Ich habe eine Schrägdecke die von ca. 290 auf 245 längs abfällt.
Eine gute Schalldämmung durch große Möbel (Schrankwände, Bücherregale, etc.) ist nicht vorhanden, da ich bisher nach dem Motto weniger ist mehr eingerichtet habe.

Zu der Festlegung auf B&W, diese kommt daher dass ich das klassische Design ansprechend finde und bei diesem Hersteller ich glauben keine großen Fehlkäufe machen kann.
Ich habe auch schon die 805 s probegehört, und war angenehm überrascht in Bezug auf Klang - Größe.

Zu der Budgetaufteilung: Ich habe inkl. Lautsprecher max. 6.500,- geplant.
Gibt es bei den B&W Lausprechern Verluste in Klang mit dem Alter, der Beanspruchung?
Hüb'
Inventar
#7 erstellt: 28. Mrz 2008, 12:09
Bei der geschilderten Möblierung kann ich Dich vor der Anschaffung der 805 nur warnen. Oder hast Du sie schon bei Dir in den eigenen 4 Wänden gehört?
sahenschel
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 28. Mrz 2008, 12:44
Gehört bei mir, nein.
Bisher hatte/habe ich B&O Komponenten bei mir. Die waren ganz ok vom Klang her. Nur, finde ich, ein wenig zu basslastig.
Welchen Nachteil vom Klang her hätten die 805?
anon123
Administrator
#9 erstellt: 28. Mrz 2008, 12:45
Hallo henschel,

die Beschreibung könnte auf eine sehr hallige Raumakustik schliessen lassen. Gibt es ein Flatterescho, wenn Du in die Hände klatschst? Gibt es einen Teppich zwischen Hörer und Boxen?

Bei EUR 6500, bei dem relativ großen und auch hohen Raum und bei einem Hörabstand von -- wieviel? 3,5m oder mehr -- könntest Du ebenso auch Standlautsprecher prüfen. In der Tat könnte die 805 in Deinem Raum nicht ganz so gut klingen und vielleicht schon "untergehen". Meine 1NT stehen zwar auch in einem ziemlich großen Raum, aber: Der Hörabstand ist mit ca. 3m relativ gering, der Raum ist ein Dachraum, also relativ niedrig (2.2m), und er ist gut bedämpft. Bei Dir könnte Dynaudio vielleicht die geeigneteren Boxen liefern. Die dann vielleicht an Elektronik von NAD.

Bei EUR 6500 (wenn's für CD-Wiedergabe soviel sein muss) würde ich mir tatsächlich auch überlegen, den Anteil der Lautsprecher über das im Moment avisierte Drittel hinaus auszudehnen. Auch wenn ich auch den Verstäker für klanglich wichtig halte, sollte das Hauptohrenmerk auf den LS und deren Aufstellung/Rauminteraktion liegen.

Beste Grüße.
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 28. Mrz 2008, 12:52
Das Abstrahlverhalten ist sehr ungleichmäßig und unstetig und der aufsitzende Hochtöner strahlt wenig gerichtet ab.

Im Ergebnis führt dies gerade in halligen Räumen zu einem wenig genauem, diffusen Klangbild mit schlechter Ortbarkeit.

Allerdings will ich nicht verschweigen, dass man diesen Sound auch mögen kann.

Grundsätzlich wirst Du in dem von Dir geschilderten Raum eh nur eine SEHR kompromissbehaftete Wiedergabe erzielen können (um es vorsichtig auszudrücken!).

Welche Art von Musik wird denn vorwiegend gehört?
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 28. Mrz 2008, 13:02
Hallo,

Anons hinweis auf Dynaudio finde ich schon mal gut. Die Contour S3.4 könnte passen. Auch Spendor(S6e) ist imho eine Alternative.

Aber auch über eine Aktivlösung mit einem digitalen Raumentzerrer könnte man nachdenken.

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 28. Mrz 2008, 13:02 bearbeitet]
sahenschel
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 28. Mrz 2008, 13:34
Thema Raum: ja ein etwas dickerer Wollteppich ist zwischen dem Aufstellplatz und Couch. Der Hörabstand wird sich dann auch bei ziemlich genau 3m befinden.

Diese Art vom Hallen kenne ich (in Bezug auf das Händeklatschen), kommt bei mir aber nur minimal vor.

Zu nur CD: ich beabsichtige auch meinen TV in diese Aufstellung zu integrieren, bzw. dort befindet er sich schon.

Musik: Klassik, Jazz, Pop, Elektro, Rock und DVD's
halt relativ gemischt.., da jede Musikrichtung / Art gute Songs, Stücke bietet
sahenschel
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 28. Mrz 2008, 14:30
Zuerst möchte ich mich hier für Hinweise und Anregungen bedanken.
Die Firma Rotel z.B. kannte ich bis heute noch nicht (Neuling halt) macht aber einen interessanten Eindruck.

Ich wünsche ein schönes Wochenende..

und verabschiede mich jetzt auch ins Selbe.
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 28. Mrz 2008, 14:53
Hallo,

als Passivlösung möchte ich nochmal meinen Hinweis auf Spendor erneuern. Passt imho gut zur Musik und der Raumakustik. Bei einem Stereodreieck von 3 m kämen imho die S5e oder S6e in Frage.

Der ideale Spielpartner für die Spendors wäre Sudgen. Aber die Sprengen das Budget.
Audiolab und Spendor haben sich auch schon immer gut vertragen. Wenn ein Tuner gebraucht wird (den Audiolab leider nicht im Programm hat), so hat vor kurzem ein Bekannter die S5e angetrieben vom Pioneer A9, D9, F6 getestet und für gut befunden. Ich hab die Pios an einer 700er B&W gehört...Bass, Räumlichkeit, Höhen wunderbar...passt. Vor kurzen hat ein Forenuser diese Erfahrung an einer 800er B&W bestätigt. Die Pios wären also auch eine Möglichkeit, falls Du bei B&W bleibst.

Gruß
Bärchen
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