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Schluss mit Kopfhörer - Kaufberatung Anlage

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The_Eye2008
Neuling
#1 erstellt: 31. Jul 2008, 13:26
Hallo Forum,

Nach langen Jahren in denen wir Musik nur am Laptop über Kopfhörer gehört haben, soll nun endlich wieder eine Anlage her. Aber ich habe da nicht die geringste Ahnung. Meine letzte Anlage habe ich von meinem Konfirmationsgeld gekauft und dass ist 15 Jahre her ... ich bin also über jeden Tipp und Link echt dankbar.

Kennt also jemand eine Gute Seite, auf der man einen Überblick gewinnen kann?

Oder einen guten Händler in Berlin?

Oder hat eine Kaufempfehlung?

Hier die Anforderungen:

- die Anlage müsste sowohl mit einer E-Gitarre als auch mit einer Geige zurecht kommen. Also Rock und Klassik. Wobei mir ein guter Klang bei klassischer Musik wichtiger wäre, falls man sich da für das eine oder andere entscheiden muss.

- Die Komponenten sollten ein CD-Player und Radio sein. Mp3/ogg wäre toll, aber nicht notwendig. Außerdem wäre es schön, wenn man einen DVD-Player/PC anschliessen könnte (wenn das nicht eh Standard ist) muss jetzt aber keine Heim-Kino-Anlage sein.

- Die Räume wären 16 qm oder 24 qm groß. Ob wir eine oder zwei Anlagen kaufen, hängt dann wohl vom Geld ab. Räume sind möbliert, Bücher, Schreibtisch usw.

- Der Boden ist aus alten Fichtendielen ohne jede Trittdämmung. Auf Nachbarn muss aber keine Rücksicht genommen werden ;-) Hier und da mal ein Teppich. Sind da normale Boxen besser oder ein Subhoover-System?

- Wichtig wäre ein cooles Design ;-) Also wohl eher eine Kompaktanlage.

- Preis: Nicht Aldi, nicht B&O. Gesundes Mittelmaß also. Wenn man was für 500 Euro bekommt schön, wenn es 2000 sein müssen, ginge das auch.

Ich hoffe Ihr könnt damit was anfangen und freue mich auf Hilfe!

Grüße
Coffey77
Inventar
#2 erstellt: 31. Jul 2008, 13:46
DAS ist jetzt aber wieder....hmmm....sagen wir, eine vielschichtige Anforderung

Ein Vorschlag ins Blaue:

Denon PMA 700, DCD 700, TU 1500, Sonus Faber Concertino

Das wäre natürlich keine Microanlage, sondern eine kleine, feine Einzelteil-Anlage. Keine für Lautstärkenweltmeister, aber ordentliche Komponenten mit einer tollen Kompaktbox.

Alternativen bezüglich Komponenten und Boxen gibt es natürlich einige - soll nur mal ein Denkanstoss sein:)
Memory1931
Inventar
#3 erstellt: 31. Jul 2008, 13:51
Hallo Eye,

ich rate Dir zu einer gebrauchten Anlage, vieleicht können es dann ja auch 2 werden. Desto mehr du allerdings investieren willst, desto besser (in der Regel) ist dann allerdings auch der Sound.....

Gute Stereoverstärker bekommst Du gebraucht bei Iiiibbbääähhh, für Preise um die 150,-- EUR mit ordentlich Leistung, Klang- und Anschlußmöglichkeiten.

Bei den Raumgrößen würde ich Dir Standlautsprecher empfehlen, ok, im kleineren Raum tun es auch Regalboxen.

Ich würde auf jeden Fall für den Klang auf Aussehen verzichten.....

Fang am besten erst mal mit den Boxen an.
Anhand der Boxen kannst Du dann nach einem Verstärker Ausschau halten.
Die Boxen sollten (Neupreis) ca. doppelt so viel kosten wie der Verstärker.

Tipp:
Gute Boxen kann man gut mit einem miesen oder Zweitklassigen Verstärker betreiben und bekommt immer noch einen annehmbaren Sound raus......aber miese Boxen mit einem guten Verstärker......das wird nix..

Gute Verstärker: z.B.: Marantz / Yamaha / Denon / Sony / HarmannKardon / Luxman /

http://hifi-leipzig....3408d3d220503b5143e3

Gute Boxen: z.B.: Canton / Jamo / JBL / Quadral


Ich habe mehr als die Hälfte meiner Anlage gebraucht gekauft, hauptsächlich die Boxen sollten meiner Meinung nach Neu sein, denn wer weiß, was der Vorgänger damit beschallt oder gemacht hat......

Ich kann Dir nur zu "meinen" Komponeten (Marken) raten....
...aber da kommen sicherlich noch Tipps zu anderen Komponenten.....die interessant wären.....

Gruß
Moosman
Stammgast
#4 erstellt: 31. Jul 2008, 14:02
Tolle Allrounder mit super Auflösung für Klassik und sehr schönem Preisleistungsverhältnis sind "noch" die kleinen NuWaves.

Elektronik könnte z. B. von Yamaha kommen (RX-797 als auftrennbarer Receiver) oder von so ziemlich jedem anderen Hersteller, wenn einigermaßen Leistung da ist...

...mit so einer Anlage kann man imho auch mit hohen Ansprüchen glücklich werden.
Coffey77
Inventar
#5 erstellt: 31. Jul 2008, 15:17

Memory1931 schrieb:
... hauptsächlich die Boxen sollten meiner Meinung nach Neu sein, denn wer weiß, was der Vorgänger damit beschallt oder gemacht hat......


...was genauso auf jede gebraucht gekaufte Elektronik-Komponente zutrifft;)

Und "miese" Komponenten haben an keiner Stelle der HiFi-Kette was verloren...
The_Eye2008
Neuling
#6 erstellt: 31. Jul 2008, 15:23
Danke für die ersten Anregungen. Ein tolles Forum!

Aber eine kleine Frage am Rande, was ist der Unterschied zwischen einem Verstärker und einem Vollverstärker, wie es beides unter http://hifi-leipzig.de angeboten wird? Die Wiki hat mich da nicht wirklich schlauer gemacht.

Die Denon Reihe gefällt mir nicht schlecht. Macht einen soliden Eindruck. Aber - jetzt werd ich bestimmt gehängt, ich glaube, ein bisschen mehr Design wäre mir lieber

Wenn es gut ist, sich erst um die Boxen zu kümmern, gibt es da so eine gute Seite hifi-leipzig.de?

Gruß und Dank


[Beitrag von The_Eye2008 am 31. Jul 2008, 15:53 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#7 erstellt: 31. Jul 2008, 17:22
Es gibt schon ganz "okaye" Kompaktanlagen - so ist das nicht: Ich werfe jetz mal die üblichen Verdächtigen von Yamaha (Pianocraft) und Onkyo (205er Serie oder die edle 275er Serie) ins Rennen (gibt natürlich auch noch andere).
Allerdings haben diese Anlagen zumeist höchtens mittelmäßige LS am Start, weswegen man sich dahingehend kümmern sollte.

Was ich persönlich aber nicht machen würde, ist mich nur des Designs wegen klanglich einzuschränken.
Gute Kompaktanlagen sind wunderbar, aber sie haben normalerweise nicht viel Leistung (Stichwort Raumgröße und Klang), sind gut aber halt nicht hervorragend verarbeitet (Stichwort Haptik) und sind nicht so kompakt, als dass man nicht auch zwei oder drei formschöne Komponenten hinstellen könnte (ja, die gibt es!).

Kommt es dir auf eine vollwertige und klangstarke Anlage an und kannst du es dir zumindest mittelfristig leisten, ginge meine Empfehlung weg von der Kompaktanlage hin zum nicht viel teureren Vollformat.

Wenn du schickes Design bei preiswerten gebrauchten Geräten möchtest, fällt mir spontan Rotel (puristisch), Harman (Kunststoff, aber etwas "anderes" Design vor allem der HK**** Serie) und vielleicht noch Yamaha ("moderner" Look) ein. Überwiegend galt in den 80ern und 90ern halt "groß, stark, schwarz"
Memory1931
Inventar
#8 erstellt: 31. Jul 2008, 18:33

Coffey77 schrieb:

Memory1931 schrieb:
... hauptsächlich die Boxen sollten meiner Meinung nach Neu sein, denn wer weiß, was der Vorgänger damit beschallt oder gemacht hat......


...was genauso auf jede gebraucht gekaufte Elektronik-Komponente zutrifft;)

Und "miese" Komponenten haben an keiner Stelle der HiFi-Kette was verloren...


Mit Sicherheit tritt die Ermüdung von Lausprechern wesentlich früher ein als von Verstärkern oder anderen Hifi-Bausteinen.
Grund: Bewegliche Teile (Bass-Lautsprecher), die bei Überbeanspruchung oder Überlastung einen "Knacks" mitbekommen, der nur durch Austausch repariert werden kann....

Ich habe schon Stereoanlagen gesehen bei denen die LS mit den Jahren gestorben sind, der Rest war aber OK.

Mit "miesen" Komponenten meine ich "minderwertigere" Hifi-Bausteine (Verstärker), die für den Übergang gekauft werden, da evtl. momentan das Geld für gute bzw. Wunschgeräte fehlt.....

Gruß
Gelscht
Gelöscht
#9 erstellt: 31. Jul 2008, 18:59

@ The_Eye2008 = die Anlage müsste sowohl mit einer E-Gitarre als auch mit einer Geige zurecht kommen.


Ein harter * Gitarrenriff * und alle bisher gemachten Vorschläge sind defekt !

http://www.thomann.de/de/e-gitarren_combos.html

Und eine HiFi - Anlage ! . Vorschläge dazu gibt es js schon !
Coffey77
Inventar
#10 erstellt: 01. Aug 2008, 07:28

Memory1931 schrieb:

Mit Sicherheit tritt die Ermüdung von Lausprechern wesentlich früher ein als von Verstärkern oder anderen Hifi-Bausteinen.


Die "Sicherheit" muss ich dir leider nehmen;). Es hängt von so vielen Faktoren ab, dass man das nicht so pauschal beurteilen kann.

Viele ältere Lautsprecher haben bloss ein einziges Problem, das ist das Material der Sicke. Aber auch dieses "Zerbröseln" dauert sehr lang und bei neueren Modellen werden generell andere Materialien verwendet.

Bei Elektronikkomponenten gibt es IMO vielschichtigere Probleme (Kondensatoren, Potis, Lasereinheit, Mechanik bei Tapedecks, CD-Playern, DAT-Recordern etc).

@ 2ls4any1,

ich glaube nicht, dass er die E-Gitarre DIREKT an die Anlage anschliessen will;)


[Beitrag von Coffey77 am 01. Aug 2008, 07:29 bearbeitet]
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