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Elektronik-Aufrüstung für KEF 203: Einfluss von Vor-/Endverstärker & womit beginnen?

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Matze81479
Stammgast
#1 erstellt: 15. Feb 2004, 02:28
Hallo zusammen,

demnächst werde ich mir ein Paar KEF Reference 203 bestellen. Ich habe diese gerade vom Fachhändler übers Wochenende ausgeliehen und bin einfach begeistert vom Klang (tolle Klangfarben, plastische Stimmenwiedergabe, und und und). Und das schon an meinem Harman-Kardon 4550 Receiver. Irgendwie habe ich jedoch den Verdacht, die KEF 203 könnte noch viel mehr, wenn sie von "standesgemäßer" Elektronik angesteuert würde. Über die Suchfunktion habe ich auch schon einiges gefunden. V.a. Rotel wurde hierbei oft erwähnt.

Wie gut ist der HK4550 eigentlich im Stereobetrieb? Klingt er im Vergleich zu anderer Elektronik eher kalt/warm/usw.? Wie gesagt kommt mir der Klang an den KEF 203 schon recht gut vor. Vielleicht aber auch nur, weil ich noch nichts Besseres gehört habe. Welche Elektronik-Marken sollte ich denn als Ergänzung der 203 für Hörtests berücksichtigen, um ein warmes (!), homogenenes und räumliches Klangbild zu erreichen und die 203 auch in Punkto Dynamik auszureizen? Welche Marken harmonieren generell mit der KEF 203 und welche nicht? Und in welches Preissegment müsste ich vorstoßen, um ggü. der jetzigen Elektronik einen wirklichen Schub nach vorn zu bewirken?

In welcher Reihenfolge wäre eurer Meinung nach eine Aufrüstung sinnvoll:
(1) Zuerst eine bessere Endstufe an die Pre-Outs des HK4550, und dann später erst einen passenden Vorverstärker?
(2) Zuerst einen besseren Vorverstärker an den Aux-Eingang des HK4550 und später die passende Endstufe?
(3) Gleich nen besseren Vollverstärker?
Was ist denn generell für das Klangbild wichtiger - der Vorverstärker oder die Endstufe?

Fragen über Fragen ... Aber ich bin mir sicher ihr habt auf alles ne passende Antwort

Viele Grüße
Matthias
sound67
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Feb 2004, 10:22
Hallo Matthias:


Irgendwie habe ich jedoch den Verdacht, die KEF 203 könnte noch viel mehr, wenn sie von "standesgemäßer" Elektronik angesteuert würde.


Dein Verdacht ist berechtigt. Ich habe ebenfalls den Verstärker getauscht, sobald ich die KEFs zu Hause hatte. Der alte Vincent SV 236 passte einfach nicht.

Wie Du such(t)e ich auch nach einem warmen, räumlichen Klangbild, und bin so letztlich beim ASR Schäfer Emitter I HD gelandet. Der ist als Neugerät ziemlich teuer, aber ich hatte sehr viel Glück, dass mein Händler gerade ein Gebrauchtgerät in Bestzustand günstig abgegeben hat (2200,-). Nach dem Vergleich mit anderen Geräten bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass kein neues Gerät in dieser Preislage (bis 2500,-) damit wird mithalten können. Der Emitter liefert ein hohes Maß an Räumlichkeit, hat bei weitem genug Kraft für die Kefs (ein wichtiger Punkt), und klingt warm und harmonisch wie ein guter Röhrenverstärker. Ich kann nur sagen, dass mir die Kefs an diesem Verstärker noch besser gefallen als am 8900,-er Accuphase im Laden - aber das ist natürlich ein etwas "relativer" Eindruck.

Um also für die KEFs gleich(!)wertige Elektronik zu bekommen, ist es sicher nicht verkehrt, zumindest beim Verstärker auf höherwertige Gebrauchtgeräte zurückzugreifen. Da es hier ja auch keine beweglichen Teile gibt macht es nicht viel aus, ob ein Amp 3, 4 oder 5 Jahre alt ist - vorausgesetzt natürlich, man hat ihn "ordentlich" betrieben.

An neuen Geräten habe ich diverse gehört, auch zur Zeit wieder, als Partner für die kleineren Kef 201. Ich hab nämlich keine Lust zum umstöpseln, außerdem ist der Klang der 201er als Kompaktbox doch etwas anders.

Gerade habe ich 2 Geräte in Arbeit:

- Arcam Diva A 80 (ca. 850 Euro online, sonst 900+) - mit 2x65Watt/8 Ohm hat er mit der kleinen KEF (in 25qm, gut bedämpft) leichte Probleme. Bei Klassik in Zimmerlautstärke bin ich bei ca. 48-50 der 72-teiligen Volume-Regelung. Ist noch OK, aber man merkt am horizontal etwas eingeegten Klangbild doch, dass der Amp hier an seine Grenzen stösst. Die Tiefenstaffelung hingegen ist sehr gut, auch die Körperhaftigkeit bei stimmen.

Vielleicht wäre der neue Arcam A 90 (1199 unter Brüdern, sonst knapp 1400) mit höherem Leistungsniveau (2x90Watt/8 Ohm) das Richtige.

- Musical Fidelity A3.2 Dual Mono Integrated Amplifier (ca. 1300-1500,-): Auf meine Frage bei RTK nach warmem, räumlichem Klang zeigte der Verkäufer auf dieses Gerät. In der Tat fällt gegenüber dem Arcam sofort die wesentlich größere horizontale Bühne auf, wohl auch ein Resultat von 2x115Watt/8 Ohm (2x 170/4 Ohm) Leistung. Der Volumeregler steht hier noch unter 10 Uhr bei Klassik in Zimmerlautstärke - also jede Menge Reserve. Bei Pop reichen 8 Uhr.

Die zusätzliche 3-D Räumlichkeit ist ein Markenzeichen von MF (war selbst beim CD-Player alleine zu erkennen), und kommt durch ein Zurücknehmen der Mitten zustande. Dadurch verlieren Stimmen etwas an Körper, aber dadurch, dass der MF in den Höhen rund und im Bass straff ist, kommt doch ein homogenes und insgesamt "warmes" Klangbild zustande.

Ich werde beide Geräte heute noch intensiver vergleichen, aber es ist schon klar, dass zumindest in der Arcam Serie ein höheres Modell angesagt wäre. Der Musical Fidelity hingegen ist, wenn Du nicht auf Gebrauchtware stehst und so viel Geld ausgeben willst, unbedingt ein Probehören wert!

Beide Geräte sind ordentlich ausgestattet: Der Arcam hat 2 zusammen schaltbare LS-Anschlüsse, perfekt für Bi-Wiring. Die Vorstufe ist abgreifbar und kann so evtl mit einem von deren Endverstärkern für Bi-Amping benutzt werden. Hochpegeleingänge gibt es bei beiden genügend, und beide bieten Phono MM/MC. Der MF hat nur 1 Paar LS-Anschlüsse pro Kanal, aber mit 1x Kabelenden und 1x Bananenstecker ist Bi-Wiring problemlos möglich.


Über die Suchfunktion habe ich auch schon einiges gefunden. V.a. Rotel wurde hierbei oft erwähnt.


Ja, aber das ist im Bereich bis 1500,- (nur so als Beispiel, weil es mein Budget für den Zweitvertärker ist) eher eine Verlegenheitslösung. Die Rotels klingen etwas neutraler als die Arcams oder NADs (die aber in diesen Preis/Leistungsregionen dann doch nicht mehr mitspielen).

Evtl. interessant könnten die französischen "Atoll"-Produkte sein, ein Händler hatte mir für die KEF 203er eine Bi-Amping Lösung aus Atoll Electronique IN-80 und AM-80 vorgeschlagen, also einem Voll- und einem Endverstärker. Ich überlege, ob ich mir diese Kombi (ca. 1300) mal kommen lasse. Klanglich gibt es viele positive Bewertungen dieser Verstärker, sie sind in F schon seit den End-90ern auf dem Markt, hier stoßen sie gerade erst vor. Die Fertigungsqualität wird manchmal bemängelt (alles Dünnblech oder was?).


Wie gut ist der HK4550 eigentlich im Stereobetrieb? Klingt er im Vergleich zu anderer Elektronik eher kalt/warm/usw.?


Den kenne ich nicht, aber die Stereo-Verstärker von HK (und auich die CD Player), die ich gehört habe (610er, 620er etc.) hatten einen eher warmen, runden Klang. Detailfreude war nicht gerade das Forte dieser Serien. Wenn Du aber in der Gegend von 1000-1500 Euro einen Stereo-Verstärker kaufst, dann sollte der wirklich objektiv besser klingen. Einfach ausprobieren.


Welche Marken harmonieren generell mit der KEF 203


Andere Engländer.

Viel Spaß beim Suchen

Gruß, Thomas
sound67
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Feb 2004, 11:17
Nachtrag zu "Gebrauchtgeräten". Ich meine solche vom Händler, wo man 1 Jahr Garantie hat.

Bei eBay würde ich keine höheren Beträge mehr in Hifi investieren. Die Geräte, die ich über eBay so gekauft habe, hatten entweder Kratzer, es gab keine Originalrechnung (obwohl mit Restgarantie beworben), hatten mechanische Fehler oder es handelte sich schon vorher um 3.-Hand- oder Ausstellungsware, was natürlich in den Anzeigen nicht erwähnt wurde.

Obacht auch vor Händlern, die bei eBay als angebliche "Privatleute" verkaufen, um sich um die Garantie zu drücken - oder Ware zu verhökern, die vom Laster gefallen ist.

Gruß, Thomas
Matze81479
Stammgast
#4 erstellt: 15. Feb 2004, 15:18
@ Sound67:

ASR Schäfer Emitter I HD


Hallo Thomas,

ein vom Händler geprüftes Gebrauchtgerät mit Garantie würde ich schon nehmen. Die Frage ist nur, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, gerade dieses Modell und dann noch im Münchner Raum zu bekommen. Wie kommst du denn an all die Geräte? Und in welcher Stadt?

@ Alle:

Nochmal zu meiner ursprünglichen Frage: Macht es denn bei getrennter Vor- und Endstufe mehr Sinn, zuerst auf die Vor- oder die Endstufe zu sparen? Welche Komponente beeinflusst welchen Teil des Klangbildes???

Viele Grüße
Matthias
sound67
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Feb 2004, 16:27
Hallo Matthias:

Mein Operationsgebiet ist Frankfurt/Offenbach.

Natürlich hilft es, wenn man bei einem Händler schon was gekauft hat (in diesem Fall ja schon so einiges). Aber im Prinzip ist jeder mir bekannte Händler vor Ort geneigt, einem diverse Geräte zumindest nacheinander zu leihen, wenn man z.B. den Geldbetrag bei ihm hinterlegt oder eine Unterschrift leistet, dass man es ausgeliehen hat. Die Händler gehen da schon ein gewisses Risiko ein, aber sie wissen auch, dass in Zeiten von Geiz-ist-Geil dieser Service ein großer Vorteil ist. Nur wenige werden die Geräte zurückbringen und dann woanders bestellen.

Falls das nicht möglich ist, geh zu dem Händler, wo Du die KEFs gekauft hast und nimm eine Querschnitt-CD mit Liebelingsstücken mit. Wenn die die Kef noch mal da haben, kannst Du im Laden immerhin eine Vorauswahl an Verstärkern treffen - denn was im Laden wärmer klingt, kann zu Hause zumindest nicht analytisch sein. Wenn Du dann 2 oder 3 Geräte in die engere Wahl ziehst, sollte Dir Dein Händler auch die Gelegenheit geben, diese zu Hause zu testen. Zumindest solche Händler, die auch wirklich an ihrer Ware fachlich interessiert sind, und nicht nur irgend etwas verkaufen, und es ist bloß zufällig Hifi.

Der Musical Fidelity gefällt mir mit den kleinen KEFs ganz gut. Werde ihn später noch an die größeren anschließen - das interessiert Dich bestimmt mehr.

Er generiert doch beachtliche Rauminformation, dennoch sind die Stimmen schön in der Mitte des Stereobilds platziert. Obwohl nicht analytisch gibt es eine minimale Schärfe in den Höhen, was aber nur bei elektronischer Musik überhaupt auffällt. Der Bass geht tief herunter, auch bei den kleineren Boxen. Er wirkt "erwachsener" als der Arcam. Ein Emitter ist er natürlich nicht. Den oft ultraflachen Pop/Rockaufnahmen aus den 80ern kann eigentlich nichts helfen - auch eine wichtige Erfahrung: Was aufnahmetechnisch oder masteringtechnisch vergeigt wurde, dass kann auch kein "Wundergerät" mehr ausbügeln.

Ich überlege, welches Gerät ich mir als 3. hole. Hatte auch einen Rotel für knapp 900,- erwogen, oder ich hole mir eine Kombi dieser Firma, damit zumindest preislich ein Gegengewicht zu dem MF hergestellt wird. Leider sind die größeren Arcams hier für mich vor Ort nicht greifbar. An dem Arcam A-90 gefällt mir nämlich, dass man ihn für wenig Geld zum 7.1 Verstärker aufrüsten kann. Und danach können die Stereokanäle ja nicht schlechter klingen als vorher, gell.

Gruß, Thomas
Matze81479
Stammgast
#6 erstellt: 16. Feb 2004, 22:46
Hallo Thomas,


Der Musical Fidelity gefällt mir mit den kleinen KEFs ganz gut. Werde ihn später noch an die größeren anschließen - das interessiert Dich bestimmt mehr.


Den MF A3.2 hat mir mein Händler heute auch von sich aus als gut passend zur KEF 203 empfohlen. Allerdings nicht der A3.2 Vollverstärker für ca. 1600,- sondern die getrennten A3.2 Vor- und Endverstärker für je 1900,-. Hat mir auch genau das erzählt, was du bereits geschrieben hattest. Hast du ihn noch an der KEF 203 ausprobiert? Würde mich sehr interessieren, wie er dir gefallen hat

Viele Grüße
Matthias
sound67
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 16. Feb 2004, 23:19
Hallo Matthias:

Ich glaube, die MF Kombo ist nichts anderes als der Vollverstärker in zwei Tüten gepackt, und der Aufpreis hauptsächlich für das Aluminium. Aber bei 300 Euro ist das ja zu vertreten.

Mein Händler hat fast gar keine Vor-/End-Kombis, nicht mal im Hochpreisbereich.

Leistung dürfte dann noch etwas höher sein, sont wäre die Aufteilung gänzlich sinnlos (zumindest bei modernen Verstärkern).

Jedenfalls ist der MF stark genug, die KEF 203 anzutreiben. Auf Dauer gefiel mir das "wolkige" Klangbild dann doch nicht so gut, obschon die Detailfreude darüber nicht verloren ging. Ich konnte über den MF Details hören, die der Emitter (absichtlich) unterschlägt. z.B. Schärfen in den Streichern - die bei mancher klassischer Musik (Shostakovich z.B.) durchaus willkommen sind. Bei Stimmen fehlt mir aber etwas die Wärme.

Aber kleinere Rotels, Arcams oder NADs stehen gegen den MF wohl auf verlorenem Posten. Genügend "Stromstärke" ist bei den KEFs Pflicht - da können Röhrenliebhaber (zu denen ich eigentlich auch partiell tendiere) das Gegenteil behaupten, wie sie wollen. Schub ist hier ein entscheidender Faktor zu mehr Lebendigkeit, zumindest ist das mein deutlicher Eindruck. Und schieben kann der MF.

Wie ich schon andernorts gesagt habe: Man bekommt letztlich doch das, wofür man zahlt.

In diesem (verhängnisvollen) Sinne habe ich beide Verstärker zurückgebracht, allerdings mit der Bemerkung an den Händler, dass ich den MF durchaus in Erwägung ziehen werde - v.a. weil der Kontrast zum Emitter doch ziemlich deutlich ist, und ich ja zwei getrennte Anlagen betreiben will.

Habe mir jetzt einen Classé Audio CAP 151 ausgeliehen, der dort als Ausstellungsstück steht (und nicht mehr gefahren wird, weil der Laden die Marke nicht mehr vertreiben will. Deren Service ist wohl allerdings gut, schließlich macht B&W den Vertrieb, und die gelten als vorbildlich - zumindest in diesem Punkt ). Dieses Gerät kommt aus Kanada und ist dort wohl recht beliebt - auf Englisch finden sich einige euphorische Kommentare. Er ist - natürlich - noch einmal deutlich teurer als der MF. Habe schon vorgefühlt, ob man den in zwei oder drei Raten bezahlen kann. Kann man.

Jedenfalls habe ich den angeschlossen, und es ist einfach ein ganz anderer Klang. Hier wird selbst bei geringen Lautstärken die Bühne locker in den Raum gestemmt, Höhen sind glockenklar, aber ohne Schärfe. Wenn die Musik anschwillt, stösst sie richtig nach vorn. Die 150 "echten" Watt an 8 Ohm spielen da wohl mit - das Gerät ist mit einem gewaltigen Ringkerntransformator ausgestattet. Auch an kleinen Ausstattungsdetails merkt man (einfach per Knopfdruck an der Front abtrennbarer bzw. zuschaltbarer Vorstufe, sinnvolle(!) Ausrichtung der Kabelschächte in den Lautsprecherklemmen, etc.) wie sehr hier gefeilt wurde, um ein "perfektes" Gerät zu kreieren. Kein Wunder, dass der CAP 151 seit 1998 im Programm ist. Ist übrigens von den Maßen her (Breite über 48cm, sehr tief) ein ziemlicher Koloss, wiegt aber nur 15,3 kg.

Aber es ist schon viel Geld, und morgen werde ich das Teil noch etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Eine Schwierigkeit ist, das sich Modellmäßig zwischen den Geräten für 1.500 und jenen jenseits der 3.000 sehr wenig tut.

Aber die MF Kombi, so sie Du Dir leisten willst/kannst, würde ich auf jeden Fall probieren. Sie kommt besser als vieles andere an den KEFs, und gibt auch optisch was her (v.a. natürlich als Kombi). Nicht, dass das die Hauptrolle spielen sollte. Aber wenn ich dagegen den Rega Mira für immerhin 1000 Flocken sehe, mit seiner fimschigen Volumecontrol, die man hineindrücken muss, um von Lautstärkeregelung zu Eingangswahl umzuschalten. Brrrr!

Gruß, Thomas
sound67
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Feb 2004, 09:43
Nachfrage: Bist Du sicher, dass es sich um die A3.2 Vor/End-Kombi (A-3.2CR) handelt? Für die will nämlich sogar Audiovision zusammen 2.800 haben!

Gruß, Thomas
RalfTTMan
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Feb 2004, 11:11
@sound67

Lesen!
Matthias schreibt

sondern die getrennten A3.2 Vor- und Endverstärker für je 1900,-.

für je!!

Gruß
Ralf
sound67
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Feb 2004, 11:55
Oops! Na dann.

Eine weitere Alternative bis ca. 2.500: Ein Musical Fidelity A 308 - der größere Bruder des A3.2, aber trotzdem deutlich billiger als die 3.2er Vor-/End-Kombi.

Gruß, Thomas
Matze81479
Stammgast
#11 erstellt: 17. Feb 2004, 15:52
@ Sound67

Jedenfalls ist der MF stark genug, die KEF 203 anzutreiben. Auf Dauer gefiel mir das "wolkige" Klangbild dann doch nicht so gut, obschon die Detailfreude darüber nicht verloren ging. Ich konnte über den MF Details hören, die der Emitter (absichtlich) unterschlägt. z.B. Schärfen in den Streichern - die bei mancher klassischer Musik (Shostakovich z.B.) durchaus willkommen sind. Bei Stimmen fehlt mir aber etwas die Wärme.


Hallo Thomas,

was genau meinst du mit "wolkig"? Du schreibst anschliessend, dass du Details gehört hättest, die sogar der Emitter unterschlagen habe. Ist das nicht genau das Gegenteil von "wolkig"? Tja, plastische Stimmen und gleichzeitig ein optimum an Räumlichkeit scheint ja tatsächlich schwierig zu sein. Meinst du denn, dass dies beim A3.2 (Vollverstärker) der Fall ist - d.h. dass die Stimmenwiedergabe auf Kosten der Räumlichkeit untergeht? Bisher verband ich eigentlich auch plastische Stimmenwiedergabe mit "Wärme".

Oder hat sonst jemand Erfahrungswerte zum MF A3.2? Sowohl als Vollverstärker oder als Kombi? Die Kombi soll lt. Händler bei weitem besser sein als der Vollverstärker. Muss nachher mal checken, ob man denn schon anhand der technischen Daten nen Unterschied erkennen kann ...

Viele Grüße
Matthias
Matze81479
Stammgast
#12 erstellt: 17. Feb 2004, 15:55
@ RalfTTMan

Hallo Ralf,

habe gerade in deinem Profil festgestellt, dass du nen MF A3 (A3.2, oder ...?) an ner KEF Q5 betreibst. Wie sind denn deine Eindrücke?

Viele Grüße
Matthias
sound67
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 17. Feb 2004, 17:20
Hallo Matthias:


was genau meinst du mit "wolkig"? Du schreibst anschliessend, dass du Details gehört hättest, die sogar der Emitter unterschlagen habe. Ist das nicht genau das Gegenteil von "wolkig"?


Mit "wolkig" meinte ich die beeindruckende 3-D Darstellung im Raum. War wohl etwas missverständlich ausgedrückt.

Tatsächlich scheinen genaue Abbildung und größere Räumlichkeit sehr schwer zusammen realisierbar zu sein.

Jetzt sitze ich vor dem Classé und bin nach den ersten guten Eindrücken doch nicht zufrieden. Er klingt edel, offen, räumlich, fein in Details - aber hier fehlt der Biss, den ich bei machen Stücken brauche. Eine Shostakovich-Symphonie, die braucht halt etwas Schärfe. Das gefiel mir an dem MF: der bildete die Schärfen dort ab, wo sie nötig waren, ohne insgesamt analytisch und hart zu klingen. Wild schwingen die Waagschalen.


Meinst du denn, dass dies beim A3.2 (Vollverstärker) der Fall ist - d.h. dass die Stimmenwiedergabe auf Kosten der Räumlichkeit untergeht? Bisher verband ich eigentlich auch plastische Stimmenwiedergabe mit "Wärme".


Die Stimmen gehen nicht unter, aber sie klingen nicht ganz so körperhaft wie z.B. bei dem sonst überforderten Arcam. Als schlecht würde ich sie auch nicht bezeichnen.

Jetzt überlege ich wirklich, ob ich nicht mal den größeren Bruder 308 bestelle - ich bin mir nämlich gar nicht so sicher, ob eine Kombi derselben Modellserie, die doppelt so teuer ist, wirklich ihren Preis rechtfertigt, oder ob nicht doch der "nächsthöhere" Vollverstärker der besser ist. Denn die *angebliche* Überlegenheit der Vor/End-Kombis war wohl früher konstruktionsbedingt, heute aber sind die integrierten besser geworden.

Das ist das Schlimme, wenn man mal ein teureres Gerät probiert: Man hat sich dadurch im Geiste bereits damit abgefunden, diesen Betrag abzudrücken. Da reichen dann die kleineren Geräte nicht mehr, auch wenn sie einem gefallen haben.

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67 am 17. Feb 2004, 17:22 bearbeitet]
sound67
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 17. Feb 2004, 22:07
Habe von einem möglichen Händler Auskunft über den MF 308 bekommen: Lieferzeit 3 Wochen. Klasse.

Wenn es eines gibt, dass ich nicht habe, dann Geduld.

Ob sich der NAD S300 wohl zum Probieren lohnt? Den zumindest hat auch "mein" Händler da.

Gruß, Thomas
Matze81479
Stammgast
#15 erstellt: 17. Feb 2004, 22:27
Hallo Thomas,

hmmm, eigentlich hast du ja recht. Einen richtigen Grund für ne Kombi habe ich auch nicht. Meine ursprüngliche Idee war, zuerst als Übergangslösung nur die A3.2 Endstufe zu nehmen und meinen Harman Receiver als Vorstufe. Aber wie ich mich kenne lässt mich dann der Gedanke an die passende Vorstufe sowieso nicht mehr ruhig schlafen. Warum dann nicht gleich einer der Vollverstärker?!

Oder hat noch jemand ein Argument für die Kombi und gegen die Vollverstärker??? (Bitte melden!!!!!!!!)

Tja, aber auf den A3.2/A308 Test müssen wir wohl beide noch drei lange Wochen warten. Mein Händler hat glaube ich beide MF Vollverstärker da. Und er würde für mich dann auch noch die A3.2 Kombi zusätzlich als Aussteller ordern. Allerdings rückt er die Dinger (zu meinem Schutz) erst raus, wenn ich meine KEF 203 eingespielt habe. Und die soll immerhin schon diesen Fr. geliefert werden - Jippeee Hab schon eine CD mit Rosa Rauschen gebrannt, damit's schneller geht. Die Nachbarn müssen da halt durch, ob sie wollen oder nicht

Halte mich bitte auf dem Laufenden, wenn du was Neues zur "Befeuerung" der 203 hast!!!

Gruß,
Matthias
sound67
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 17. Feb 2004, 22:49
Hallo Matthias:

Wenn die Kefs erst jetzt kommen, dann würde ich mir mit der Elektronik tatsächlich zumindest ein paar Tage Zeit lassen. Die Lautsprecher brauchen diese Zeit zum Einspielen. Auch mit rosa Rauschen.

Mist, ich würde den 308er so gerne ausprobieren. Davon verspreche ich mir einigermaßen viel. Leider sind im Netz auch sonst keine Bezugsquellen auszumachen, und der Händler, den ich gefunden habe, bietet den immerhin für 500 unter Listenpreis an.

Gruß, Thomas
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