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Optimaler Verstärker für KEF Reference 203

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Autor
Beitrag
moonchild1967
Stammgast
#1 erstellt: 17. Nov 2004, 19:30
Weihnachten kommt... und somit Weihnachtsgeld.

Aus diesem Grund überlege ich mir momentan, meinen Marantz PM 17 MK II M gegen einen höherwertigen Verstärker zu tauschen.

Restliche Konfiguration:

Marantz CD 17 MK II
Fadel Aero Litz NF-Verbindungskabel
Black & White 1202 LS-Kabel.

Bevorzugte Musik:

Irish Folk alá Loreena McKennit
New Country ala Garth Brooks oder Alabama
Rock alá Nightwish, Evanescene u.ä.
Härterer Rock
Ab und an auch mal Blues ala Stevie Ray Vaugn oder Luther Allison!

Empfohlen wurde mir der Octave V40! Soll daran klasse klingen. Aber ich bin Röhren gegenüber sehr voreingenommen. Was könnte passen???

P.S.: Bitte keine BlaBla-Aussagen wie: musst du selbst entscheiden, musst du selbst hören, kommt auf die Hör-Umgebung, etc.! Das ALLES weiss ich! Ich will eigentlich nur nen guten, gerne auch subjektiven Tip!


[Beitrag von moonchild1967 am 17. Nov 2004, 19:31 bearbeitet]
A-Abraxas
Inventar
#2 erstellt: 17. Nov 2004, 19:36
Hallo,
jenseits von Allem was Du schon weißt, müssten "wir" wissen, wieviel Du für einen neuen Verstärker ausgeben kannst / willst - das schränkt den Kreis der infrage kommenden Gerätschaften schon mal deutlich ein.
Soll es ein Vollverstärker sein ? oder darf es auch eine getrennte Kombi werden ?

Viele Grüße


[Beitrag von A-Abraxas am 17. Nov 2004, 20:55 bearbeitet]
moonchild1967
Stammgast
#3 erstellt: 17. Nov 2004, 20:42
Obergrenze sollte so ca. 2000-2500 Euro sein! Nach Möglichkeit (ist aber nicht Pflicht) sollte das Gerät einen MC-Anschluss bieten. Lieber einen Vollverstärker als eine Kombi!


[Beitrag von moonchild1967 am 17. Nov 2004, 20:44 bearbeitet]
A-Abraxas
Inventar
#4 erstellt: 17. Nov 2004, 21:07
Hallo,
deutlich unter Deiner Preisvorstellung, aber klanglich sehr interessant : CEC Amp 3300 (zum Listenpreis von 1000,-).
Am anderen Ende der Preisspanne fällt mir als erstes der Symphonic Line RG 14 ein (der Preis wurde auf nunmehr ca. 3000,- angehoben).
... und klanglich ganz das Gegenteil vom Marantz : Audionet Sam (ebenfalls ca. 3000,-)

Viele Grüße
moonchild1967
Stammgast
#5 erstellt: 18. Nov 2004, 00:51
Der CEC ist mir nicht bekannt. Den Symphonic habe ich auch schon im Visier. Vom Audionet Sam bin ich zwar optisch, jedoch nicht klanglich beeindruckt. Habe den V2 (so hieß glaube ich die Version) mal einer großen Dynaudio Confidence gehört... das hat mir alles andere als gefallen. Klang sehr überneutral, langweilig und fast schon steril.

Klingt denn der Ocatve V40 nun wirklich so toll an meinen LS???
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Nov 2004, 00:54
Hallo,

ich würde dir auch mal den Accustic Arts Power I empfehlen anzuhören.

Markus
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 18. Nov 2004, 01:09
Der Octave wird an den KEF's sicher sehr schön im Mittel und Hochton Bereich klingen (eher warm / emotional und nciht so steril wie der Sam V2). Das könnte von der warte her passen. Allerdings darfst du keine Wunderdinge bei der Dynamik erwarten. Was Pegel (Lautstärke) und Bass angeht, da können potente Transistorvertreter sicher mehr. Wenn das also wichtig für dich ist, solltest du dir vielleicht mal den Vincent SV 238 anhören. Der dürfte für Rock sicher gut gehen. Ansonsten vielleicht ASR Emitter 1 (gebraucht zu diesem Kurs machbar), ein Symphonic Line RG 9 oder 10 (gebraucht, älteres Modell, wie z.B. MK 3 2000 oder 2002),

und

als Geheimtipp der Electrocompaniet ECI 4 (neu für 3200 Euro, aber als Ausstellungsstück auch schon für deutlich unter 3000 zu haben).

P.S. Nightwish find ich auch klasse
moonchild1967
Stammgast
#8 erstellt: 18. Nov 2004, 02:12

Hifi-man schrieb:
Der Octave wird an den KEF's sicher sehr schön im Mittel und Hochton Bereich klingen (eher warm / emotional und nciht so steril wie der Sam V2). Das könnte von der warte her passen. Allerdings darfst du keine Wunderdinge bei der Dynamik erwarten. Was Pegel (Lautstärke) und Bass angeht, da können potente Transistorvertreter sicher mehr. Wenn das also wichtig für dich ist, solltest du dir vielleicht mal den Vincent SV 238 anhören. Der dürfte für Rock sicher gut gehen. Ansonsten vielleicht ASR Emitter 1 (gebraucht zu diesem Kurs machbar), ein Symphonic Line RG 9 oder 10 (gebraucht, älteres Modell, wie z.B. MK 3 2000 oder 2002),

und

als Geheimtipp der Electrocompaniet ECI 4 (neu für 3200 Euro, aber als Ausstellungsstück auch schon für deutlich unter 3000 zu haben)


Na, dass sind doch schon mal konkretere Aussagen!

Also den Audionet schließ ich definitiv aus. Genau wie den Vincent. Habe die Vincent Verstärker und CD-Player, mit einer Ausnahme, nach ihren grandiosen Testergebnissen alle nach und nach gehört. Ausser einem CD-Player (dem mit der sichtbaren Röhre), konten die mich nicht überzeugen. Aber den Emitter, die Symphonic Line und den Electro werd ich mir definitiv mal anhören. Nur wo???? Sind ja alles irgenwo Exoten... Na mal sehen...
moonchild1967
Stammgast
#9 erstellt: 18. Nov 2004, 14:30
Gibts noch andere Tips???? Je größer die Auswahl, desto größer ist doch die Trefferwahrscheinlichkeit!

Mal an die 203-Besitzer:

Welche Verstärker nutzt ihr? Warum habt ihr euch für den jetzt vorhandenen Verstärker entschieden, warum gegen andere???
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Nov 2004, 00:55
aus welchem Raum kommst du denn? Frag mal Markus P. hier im Forum nach geegneten Händlern aus deiner Umgebung.
Ansonsten viel Spaß beim Probehören....

Als Tipp. Du solltest bei den Händlern die Verstärker auch an einer 203 probehören und vergleichen. Zur Not nimmst du deine mit zum Händler....
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Nov 2004, 00:56
Hallo,

ich lese doch mit

Markus, der dennoch ersteinmal eine angenehme Nachtruhe wünscht.
moonchild1967
Stammgast
#12 erstellt: 19. Nov 2004, 01:03
Raum Regensburg! Die meisten Händler in der Region kenne ich schon, es hat aber, so weit ich weiss, keiner diese Hersteller!

In keinem Fall transportiere ich meine 203! NEVER!!!

Ausserdem sollte es bei einem Gerät dieser Preisklasse auch möglich sein, das Gerär ein paar Tage bei mir zuhause Probe zu hören!

@Markus_P.: Von Accustic Power habe ich ebenfalls noch nichts gehört! Welches Modell wäre da interessant und was kostet es????


[Beitrag von moonchild1967 am 19. Nov 2004, 01:05 bearbeitet]
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 19. Nov 2004, 01:09
Hallo,

eventuell wäre als Händler für dich www.benedictus.de interessant. Da war irgendwie eine Filiale in Bayern im Gespräch. Ich würde eine Kontaktaufnahme als sinnvoll ansehen.

Sonst gibt es noch Händler in Erding/München, Nürnberger Raum und Passau. Wie mobil bist du?

Accustic Arts Power I kostet ca. 4800€, davon wäre der nächste Händler www.hifi-liebl.de

Markus
moonchild1967
Stammgast
#14 erstellt: 19. Nov 2004, 11:05
Erst mal Danke für den Händlernachweis! Aber die sind alle mindestens 130 km entfernt. Das hat dann mit Mobilität schon nix mehr zu tun... Momentan gibts noch eine Fa. in Regensburg, der aber März nächstes Jahr die Pforten schließt. Dann gibts noch jemanden in Parsberg, den ich bislang nur vom Telefon her kenne.

P.S.: 4.800 € sind für einen Familienvater mit 2 Kindern total utopisch!!!! Es sollte sich schon in dem von mir angegebenen Rahmen bewegen! Lieber weniger als mehr!
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Nov 2004, 11:31
Hallo,

sorry ich hatte mich an dem Audionet SAM orientiert. Der ja in einer ähnlichen Klasse ist.
Du meinst Art of Noise. Habe vieles gutes darüber gehört. Hifi Barth schliesst? Ich wusste das er seine eingefahrenen Marken hat, mehr nicht. Aber das er schliesst ist schade.

In Neutraubling war mal ein Händler im Gespräch, habe aber lange nichts mehr davon gehört.

Markus
sledge
Stammgast
#16 erstellt: 19. Nov 2004, 11:47
Hi moonchild,
ich habe auch eine 203 und betreibe sie mit einem Audionet SAM. Der SAM ist aber noch von meinen B&W 803er übrig, wo er eine optimale Kombination darstellte.
Ich bin auch auf der Suche nach einem idealen Verstärker und hatte mir auch schon gebraucht den Octave V 40 geholt. Dann aber wieder verkauft, weil er, aus meiner Sicht nicht wirklich besser als der SAM war. Der Octave hat eine sehr schöne Stimmwidergabe und spielt auch sehr detailreich, aber die Musik hatte immer irgedwie einen leichten Schleier im Vergleich zum SAM. Letztendlich eine Frage des Geschmackes, so hätte meine Frau z.B. den Octave behalten.
Neben dem Klang sind für mich Haptik und Verarbeitung wichtig und da spielt der Octave eine glatte Klasse unter dem SAM. Letztendlich aus meiner Sicht ein Patt.
Als günstigen Transitorverstärker, der eher einen runde und nicht so eine analytischen Klangcharakteristik hat wie der SAM, hatte ich auch schon an Marantz gedacht, aber da kommst Du ja her. Vielleicht ist der neue Marantz ja eine Steigerung, obwohl ich das eher bezweifle.
Ich denke eher, dass die 203 mit guten Röhrenverstärkern harmoniert. Vielleicht solltest Du mal bei LUA (Sinfonietta) oder Shanling (STP 80) gucken. Die liegen jedenfalls um 2500 EUR.
Beste Grüße
Sledge
P.s.: Berichte auf jeden Fall, wie Du dich entschieden hast.
moonchild1967
Stammgast
#17 erstellt: 19. Nov 2004, 12:26
@ Markus P.: Ja, Barth macht definitiv zu. Lt. meinenm letzten Kenntnisstand übernimmt auch niemand, wie eignetlich ursprünglich geplant, das Geschäft. Somit wars das in Regensburg mit High End. Wobei ich mit dem Guten sowieso nicht so klargekommen bin (bin mal ganz ehrlich ;)). Art Of Noise macht eigentlich einen sehr kompetenten Eindruck, das Geschäft ist auch nur so 50 km entfernt, allerdings alles über Land. Und da gibts auch noch audio creativ. Aber der nervt mich immer mit seinen Hornlautsprechern ;).

@sledge: Ich habe mich persönlich mit Herrn Hoffmann von octave in Verbindung gestzt. Der sagte mir unverblümt, dass der V40 wohl leistungsmäßig schon grenzwertig sei und ich mal den V70 ins Auge fassen sollte. Ist aber eben nicht ganz meine Preisklasse. Der Audionet dürfte an der 203 relativ hell klingen, oder??? Der PM 17 MKII M klingt nicht schlecht, es fehlt aber der Tieftonbereich. Wenn ich hinten auf Basserhöhung stelle, fängt der Bass an, etwas unkontrolliert zu werden. Ist dann auch nicht der Hit. Der neue PM 11 soll aber sowohl leistungsmäßig als auch von der Lautsprecherkontrolle lt. Testbericht in Audio wesentlich besser geworden sein. Der ist aber ebenfalls nicht meine finanzielle Hausnummer, ausserdem kauf ich für über 3500 Euro kein Marantz-gerät mehr, da gibts mit Sicherheit Besseres. Von Lua halte ich nicht wirklich viel (hab den Herrn Lua mal persönlich kennengelernt...), Shanling wäre vielleicht auch eine Alternative. Wie sind die qualitativ so?? Ich halte dich auf jeden Fall am Laufenden.

Was ist eigentlich mit dem Lindemann Verstärker? Oder klingt der ebenfalls so hell wie der Audionet???
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 19. Nov 2004, 15:18
Hallo,

wobei Audio creaktiv liebt die Musik und das ist sicherlich sehr authentisch.

Markus
sledge
Stammgast
#19 erstellt: 19. Nov 2004, 15:30
Hallo moonchild,
der V40 reicht an der 203 locker auch für gehobene Lautstärken. Der gute Herr Hoffmann will da wohl eher sein höherpreisiges Produkt puschen. Solltest Du dir auf jeden Fall anhören, ich denke nicht, dass der V70 seinen Mehrpreis an den KEF-Boxen wert ist
Der Audionet klingt eher analytisch und damit in Richtung hell. Im Zusammenspiel mit der KEF, deren Klangcharakteristik in die gleiche Richtung geht, ist das vielleicht etwas zu viel. Kommt aber auch immer darauf an, welches Klangideal man bevorzugt.
Qualitativ machen die Shanling keinen schlechten Eindruck, zumindest nicht von den Materialien. Wenn Du auf Risiko stehst, kannst Du da per Direktimport auch ein Schnäppchen machen...
Von Lindeman kenne ich nur das Vorgängermodell, das ging aber in eine ähnliche Richtung wie der SAM.
Der Einstein soll sehr gut mit der 203 gehen, ist aber zu teuer. Hör Dir doch erstaml den Octave an, wenn ich den SAM nicht im direkten Vergleich gehört hätte, wäre mir der leichte Schleier gar nicht aufgefallen und davon abgesehen klang der Octave sehr gut und hatte auch reichlich Basspunch!
Gruß
Sledge
P.S.: In welchem Hörabstand stehen die Boxen?
_axel_
Inventar
#20 erstellt: 19. Nov 2004, 18:55

sledge schrieb:
der V40 reicht an der 203 locker auch für gehobene Lautstärken. Der gute Herr Hoffmann will da wohl eher sein höherpreisiges Produkt puschen.

Habe jetzt nicht die praktische Erfahrung V40/203 wie sledge, glaube aber auch, dass der V40 für den Hausgebrauch nicht ausgesprochn unterdimensioniert ist. Da hat Hr. Hofmann vielleicht das Geschäft verbessern wollen. Andererseits dürfte es natürlich stimmen, dass ein V70 die 203 besser ausreizen kann.
Die Frage ist: Brauchst Du das? Wenn Du nicht sehr große Räume mit sehr hohen Pegeln beschallen willst, vermutlich nicht.

Egal übrigens ob Octave oder andere gute (i.S.v. neutralen) Röhren: Wenn Du so ein Gerät noch nie gehört hast, solltet Du es mal tun. Wenn man hier so manche Statements liest (ala ordentliche Basspegel können Trnasitoren besser) und nur das kennt, könnte man zu einer falschen Einschätzung kommen.
Ich hatte vor meinem ersten R.-Hörerlebnis auch ein distanziertes Verhältnis.
Fakt ist: besser geht immer. Egal was. Auch, wenn Du einen Transistor hast, wird es andere Transistor-Amps geben, die das besser können. Und nicht jede Röhre dürfte hier jedem Transistor unterlegen sein.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 19. Nov 2004, 18:59 bearbeitet]
moonchild1967
Stammgast
#21 erstellt: 22. Nov 2004, 14:42
Sodala, hab den Octave V40 nun endlich an meiner Kombi gehört. Das Ergebnis: nun, zwiespältig! Vorab, ich werde ihn nicht kaufen und erst mal weiter suchen und probieren. In den Mitten und Höhen ist er, wenn überhaupt, meinem Marantz PM 17 MK II M nicht wesentlich überlegen (zu meiner Überraschung!!!). Er klingt anders, etwas wärmer und vielleicht auch noch ne Spur sphärischer, aber der Marantz platziert meiner Meinung nach die Instrumente und die Stimmen besser und klingt auch etwas erdiger, was mir persönlich im Vergleich mehr zusagt. Im Bassbereich fehlt es ihm genau wie meinem Marantz an "Durchzugskraft", soll heissen, der Bass ist zwar konturiert und klar umrissen, aber im Vergleich zum Hochton- und Mittenbereich zu schwach ausgeprägt. Irgendwie fehlt ihm da, genau wie dem Marantz, der Bums! Und mit zunehmender Lautstärke wird es noch deutlicher! Auf einen V70 habe ich momentan keinen Zugriff, werde mich aber mal schlau machen, vielleicht schiebt der untenrum ja entscheidend bessser an!

Die nächsten beiden Geräte auf meiner Liste sind der Symphonic Line RG 10 MK 3, der mir von einem Bekannten gebraucht angeboten wurde, und, trotz meiner Vorbehalte, der Vincent 238.

Hat jemand bezüglich dem Audio Analogue Maestro schon Erfahrungen gemacht. Den Puccini SE MK 2 hab ich damals im Vergleich zu meinem Marantz gehört und der hat mir damals auch sehr gut gefallen, wobei ich mich letztendlich auf Grund von einigen Aussagen bezüglich der Ausfallhäufigkeit der AA-geräte abschrecken habe lassen. Hat AA die Qualität zwischenzeitlich sicher im Griff, oder fallen die Geräte immer noch ständig aus? Gibts beim Maestro das Netzteilbrummen noch, oder ist das Schnee von gestern???
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 22. Nov 2004, 23:21
ich denke, der symphonic line RG 10 MK3 bzw. Vincent 238 dürften dich schon einiges weiter bringen....

Für Rock / Metall sollte man eben zu Verstärkern greifen, die Basssouveränität und Potenz besitzen. Und das haben Röhren in der angepeilten Preisklasse hier eben seltens zu bieten (es sei denn, man benutzt extrem Wirkungsgradstarke Hornkonstruktionen).

Wenn Bass und Pegel unwichtig sind (was bei Rock und Metall eben nicht der Fall ist), und andere Stärken gefragt sind, können Röhren ein echter Geheimtipp sein.....

Ich muss immer gucken, wo will ich hin - und dafür brauche ich das passende Schuhwerk. Will ich in die Berge, brauche ich wanderschuhe, will ich tauchen, brauche ich schwimmfloßen, will ich in den schnee, brauche ich schiehschuhe.....
moonchild1967
Stammgast
#23 erstellt: 25. Nov 2004, 00:08
Da ist schon was dran!!! Momentan werden ja gleich 5 Symphonic Line zu einem vertretbaren Kurs bei Ebay feil geboten! Habe demnächst die Möglichkeit den RG 14 Probe zu hören, anschließend kommt der Gute vorbei um ihn bei mir zuhause vorzuführen... Kommt mir ein wenig merkwürdig vor, der traut mir wohl nicht . Dann weiss ich in jedem Fall ja schon mal, ob der Symphonic Line Sound mir zusagt. Vielleicht muss ich ja auch nicht mehr weitersuchen, müsste dann aber schon eine Offenbarung sein!
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 25. Nov 2004, 12:38
du solltest in jedem Fall noch vergleichen....ich persönlich finde die RG 9 und vor allem das RG 10 Modell besser als den (etwas günstigeren) RG 14.
Und höre dir auch mal den Vincent SV 238 an. Ist nicht jedermans Geschmack, da er Klassikfreunden nicht neutral genug ist. D.h. er klingt ihnen zu saftig / kräftig - aber gerade für dich wäre das warscheinlich genau richtig....
e.lurch
Inventar
#25 erstellt: 25. Nov 2004, 13:30
Hallo,

ich habe deine Suche nach dem optimalen Verstärker für die Kef aufmerksam verfolgt.

Wenn ich deine Beschreibungen / Vergleiche mit deinen jetzigen Verstärker Marantz PM 17 MK II M richtig verstanden habe, bist du ja nicht gänzlich unzufrieden mit dem Marantz.
Sicherlich gibt es immer bessere Verstärker...keine Frage .... aber der muß dann auch klanglich gefallen.

Folgende Idee: Wechsele doch einfach mal die Feinsicherungen bei deinem Verstärker aus.

Hier kannst du dich informieren und wenn von dir gewollt auch kaufen.
http://www.audiophiles-hifi.de/index.html

Ein großes Risiko gehst du m´.E. nicht ein, deinen Verstärker kannst du mit dem Wechsel der Feinsicherungen nicht "schaden" und ansonsten bei 5 Euro pro Sicherung hast du auch kein finanzielles Risiko.


Gruß
Helmut

PS.: Ich habe durch den Austausch der Feinsicherungen im positiven Sinne mein "blaues Wunder" erlebt. Ansonsten wünsche ich dir noch viel Glück bei der Suche nach dem richtigen Verstärker
moonchild1967
Stammgast
#26 erstellt: 25. Nov 2004, 19:09
So, heute hat mich durch Zufall jemand auf eine Idee gebracht... Der meinte nämlich, dass viele güntige LS die Musik geschönt wiedergeben und ich erst einmal meine Kette mit einer Test-CD aus dem Auto-Hifi-Bereich (!!!!!!) auf Bass untersuchen sollte. Weiterhin meinte er, dass man sich an diesen geschönten Klang gewöhnen würde und es bei einem LS wie meiner KEF erstmal als fehlerhaft empfinden würde, obwohl der LS eigentlich genau das macht, was er soll, nämlich die Musik so wiederzugeben, wie sie von der CD kommt.

Da ich im Bereich Auto-Hifi schon ziemlich viel "bewegt" habe, lagen bei mir noch 4 Test-CD's rum.

Nun, was soll ich sagen, bei gehobener Lautstärke hatte ich sowohl im Tief- als auch im Midbassbereich das Gefühl, meine Verdauung schlägt Purzelbäume Aber im Bereich der Normallautstärke hätte ich mir trotzdem noch etwas mehr an Bassdynamik erwartet.

So, und jetzt hab ich ein Problem! Ich kann ja nicht immer in dieser Lautstärke hören (sagt zumindest meine Frau
)... An was liegt so etwas und ist dieses Phänomen tatsächlich mit einem anderen verstärker in den Griff zu bekommen??? O=der liegt es an meinen Räumlichkeiten (sanierter Altbau, 3,30 hohe Räume, Kirsch-Parkett mit Teppich drauf, (noch) keine Vorhänge).

Ich bin jetzt echt am Grübeln...
moonchild1967
Stammgast
#27 erstellt: 25. Nov 2004, 19:14

elekrolurch schrieb:
Hallo,

ich habe deine Suche nach dem optimalen Verstärker für die Kef aufmerksam verfolgt.

Wenn ich deine Beschreibungen / Vergleiche mit deinen jetzigen Verstärker Marantz PM 17 MK II M richtig verstanden habe, bist du ja nicht gänzlich unzufrieden mit dem Marantz.
Sicherlich gibt es immer bessere Verstärker...keine Frage .... aber der muß dann auch klanglich gefallen.

Folgende Idee: Wechsele doch einfach mal die Feinsicherungen bei deinem Verstärker aus.

Hier kannst du dich informieren und wenn von dir gewollt auch kaufen.
http://www.audiophiles-hifi.de/index.html

Ein großes Risiko gehst du m´.E. nicht ein, deinen Verstärker kannst du mit dem Wechsel der Feinsicherungen nicht "schaden" und ansonsten bei 5 Euro pro Sicherung hast du auch kein finanzielles Risiko.


Hi Helmut!

Das ist ein überaus interessanter Ansatz! Habe vorhin mit dieser Fa. schon telefoniert! Der Typ meinte aber, dass man am besten den Sicherungsautomaten und die Steckdosen am besten gleich mittauscht... das ist mir dann aber doch zu dick!!!


Aber das mit den Sicherungen werde ich mal probieren! Weisst du zufällig, welche in meinem Verstärker verbaut sind???

LG
Manfred_Kaufmann
Inventar
#28 erstellt: 25. Nov 2004, 20:13
Hallo Helmut,

wo sind die Gerätesicherungen eigentlich verbaut ? Muss dazu das Gehäuse geöffnet werden ?

mfg
MK
moonchild1967
Stammgast
#29 erstellt: 25. Nov 2004, 20:19
Hallo manfred!

Ich bin zwar nicht Helmut , kann dir aber die Frage auch beantworten! Wie sagt Radio Eriwan... im Prinzip ja, soll heissen, in der Regel ist das Gerät zum Wechsel aufzuschrauben!
e.lurch
Inventar
#30 erstellt: 25. Nov 2004, 23:35
Hallo,

Wenn man die Feinsicherungen im Verstärker wechseln will, muß man das Gehäuse aufschrauben ( Vorsicht: wenn hier noch eine Garantie vorhanden ist, kann diese verloren gehen).

Wenn man dann das Gerät aufgeschraubt hat, sieht man die Glassicherungen. Auf der Platine des Verstärkers ist dann auch eine Typenbezeichnung angegeben (z. B. T 2A, heißt man benötigt eine Feinsicherung träge 2 Ampere bei 220-230V).
wenn man dann noch unsicher ist, ruft man bei Marantz an und erkundigt sich dort welchen Wert die Feinsicherungen haben.

Ich würde auch erst einmal nur die Feinsicherungen im Gerät tauschen und danach kann man immer noch entscheiden, ob man am Stromneatz sprich Sicherungskasten Veränderungen vornehmen will.

Ich habe zwar beides getan, habe aber festgestellt, daß der größere Klanggewinn durch das Auswechseln der Feinsicherungen erzielt werden konnte.

Soweit erst einmal
und gute Nacht
Gruß
Helmut
_axel_
Inventar
#31 erstellt: 26. Nov 2004, 10:08

moonchild1967 schrieb:
(...)Kirsch-Parkett(...)

Na dann ist doch kein Wunder! Nimm Nussbaum oder Eiche!

Zum Thema: Dein Problem ist m.E. ein ganz normales.

Viele Menschen finden einen kräftigen=angehobenen Bass schön.
Das macht je nach Musikstück richtig Spass, ist 'spektakulär'. Ein im Bassbereich linearer(er) LS (bzw. eine solche Kette) erscheint Langweilig. Erst recht im direkten Vergleich.

Und das mit der Gewohnheit ist auch richtig. Das ist beim Hören wie z.B. auch beim Geschmack. Beispiel: Zuckermenge im Kaffee.

Gruß
e.lurch
Inventar
#32 erstellt: 26. Nov 2004, 13:00
Hallo,



Nun, was soll ich sagen, bei gehobener Lautstärke hatte ich sowohl im Tief- als auch im Midbassbereich das Gefühl, meine Verdauung schlägt Purzelbäume Aber im Bereich der Normallautstärke hätte ich mir trotzdem noch etwas mehr an Bassdynamik erwartet.

So, und jetzt hab ich ein Problem! Ich kann ja nicht immer in dieser Lautstärke hören (sagt zumindest meine Frau
)... An was liegt so etwas und ist dieses Phänomen tatsächlich mit einem anderen verstärker in den Griff zu bekommen??? O=der liegt es an meinen Räumlichkeiten (sanierter Altbau, 3,30 hohe Räume, Kirsch-Parkett mit Teppich drauf, (noch) keine Vorhänge).



Ich bin jetzt echt am Grübeln...


Ja, ja das Hifi-Leben ist schon manchmal schwer.

Vielleicht hilft dir ja folgeander Link weiter

http://www.audiophysic.de/info/index.html

Den Tiefbassbereich bekommt man ganz gut unter Kontrolle, wenn man unter dem Lautsprecher eine ca 5 cm dicke Marmorplatte ( von der Fläche ein wenig größer als die Grundfäche des LS ) legt. Die Mamorplatte muß dann vom Untergrund mit Schwingungsdämpfer abgekoppelt werden. Deine KEF kommt dann mit Sikes auf d. Marmorplatte.
Vielleicht hilft das ja ein wenig weiter.

Gruß Helmut
PS.: Meine Frau meint auch immer, daß es auch ein wenig leiser geht. Aber eine gewisse Lautstärke braucht man schon, damit man im "KLANG DER MUSIK BADEN KANN".
_axel_
Inventar
#33 erstellt: 26. Nov 2004, 14:14
Hallo elekrolurch,
den Tipp mit den Platten verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. moonchild1967 meint Probleme mit Bass bei niedrigen Pegeln zu haben und nicht bei hohen. Speziell da sollen Platten helfen?

Welcher Punkt der AP-Info-Seite genau meinst Du ist hier besonders zu beachten?

Gruß
e.lurch
Inventar
#34 erstellt: 26. Nov 2004, 15:00
Hallo
an axel

den Tipp mit den Platten verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. moonchild1967 meint Probleme mit Bass bei niedrigen Pegeln zu haben und nicht bei hohen. Speziell da sollen Platten helfen?


Sicherlich hast du Recht, aber der Bass verbessert sich dann auch grundsätzlich bei niedrigen Pegeln (und siehe dazu auch unten aufgeführte Hinweise von Audio Physik .


Welcher Punkt der AP-Info-Seite genau meinst Du ist hier besonders zu beachten?


generell den link : http://www.audiophysic.de/info/aufstellung/index.html

Im Speziellen schreibt Audio Physic : "Um das Thema Wandabstand zumindest vorübergehend abzuschließen, sei hier noch erwähnt, daß dieser auch einen großen Einfluß auf den Baßbereich hat. Je näher die Lautsprecher oder der Hörplatz an eine Wand rücken, um so kräftiger wird der Baß. Man sollte allerdings die Abstände zur Wand hinter und neben dem Lautsprecher nie gleich wählen, ein Verhältnis von mindestens 1:1,3 ist empfehlenswert".

und

"Je näher Sie an Ihren Lautsprechern sitzen, um so weniger wird die Wiedergabe durch den Hörraum beeinflußt. Ein Mindestabstand von 1,75 Metern sollte jedoch in jedem Falle eingehalten werden, damit sich die Schallfelder der einzelnen Chassis richtig addieren."

Wobei mir besonders wichtig erscheint, daß man nah am LS sitzt um eine eventuell schlechte Raum - Akustik auschließen zu können. Dann fällt es leichter ( so meine ich) zu erkennen, ob der der Fehler, den ich zu hören meine, an der Elektronik / an d. Boxen liegt oder doch mein Hörraum der Haupt-Übeltäter ist.

Gruß
Helmut
_axel_
Inventar
#35 erstellt: 26. Nov 2004, 16:20
ok, elekrolurch,
also richtige, allgemeine hinweise, die für jeden wichtig sein können.
allerdings nicht speziell auf moonchild1967s problem gemünzt.
dachte nur, ich hätte etwas übersehen. oki-doki (schreibt man das so? ).
schönes WE
moonchild1967
Stammgast
#36 erstellt: 26. Nov 2004, 16:28
Hab mir die Aufstellungshinweise angsehen... so eine Faustformel ist nicht schlecht, aber den endgültigen Stand muss man durch Probieren selbst herausfinden.

Habe momentan zwischen Parkett und LS mit Filz beklebte Natursteinfließen liegen (10 mm stark), die meiner Ansicht nach schon für eine halbwegs brauchbare Entkoppelung sorgen! Allerdings stehen die LS momentan auf massiven Metallfüßen. Lt. KEF würde jedoch die Anbringung der (häßlichen) Spikes den Bassbereich noch weiter abschwächen. Leider habe ich auch nicht die Möglichkeit den Lautsprecher weiter als 40 cm von der Rückwand entfernt zu stellen, da er sonst massiv im Weg steht (ausserdem siehts besch*** aus). Spielt bei einem LS, der die Bassreflexrohre nach vorne raus hat, der Wandabstand nach hinten überhaupt so eine entscheidende Rolle? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...


[Beitrag von moonchild1967 am 26. Nov 2004, 16:29 bearbeitet]
e.lurch
Inventar
#37 erstellt: 29. Nov 2004, 21:10
Hallo

@ moonchild1967


Frage: Verfolgst du die Sache mit den Feinsicherungen weiter?

Wenn ja, kannst dann mal deine Erfahrungen mitteilen ( bin gespannt, ob du auch einen positiven Klang-Eindruck durch den Tausch dieser kleinen Dinger hast)

Gruß
Helmut
moonchild1967
Stammgast
#38 erstellt: 03. Dez 2004, 09:08
@elektrolurch: Nach Rücksprache mit Marantz Deutschland werde ich die Finger vom Innenleben meiner Geräte lassen, da nach deren Aussage bei einem Garantiefall Probleme auftreten werden bzw. die Garantie verfällt! Da ich noch annährend 2 Jahre Restgarantie habe halte ich das momentan nicht für besonders klug... Und ob ich den Verstärker in 2 Jahren noch habe, bezweifle ich an der Stelle mal. Bislang ist es zwar noch nichts weiter hörtechnisch passiert, aber das heisst nicht, dass nicht in allernächster Zeit etwas passiert !!

Eines ist mir jedoch zwischenzeitlich klar geworden: die KEF Reference verzeihen aufnahme- und gerätetechnisch keinen Fehler. Soll heissen, nur das was man oben reinpackt kommt auch unten wieder heraus, nicht mehr aber auch nicht weniger!
moonchild1967
Stammgast
#39 erstellt: 09. Dez 2004, 02:19
Letzter und finaler Stand: SL RG 10 MK 3, da dieser Verstärker an meinen LS und meiner Musik einfach nur der absolute Hammer ist! Nichts ist mehr dem Zufall überlassen, alles ist unter Kontrolle, fast wie in dem Polizeistaat, in dem wir heut zu tage leben

Nur hier ist es ausschließlich positiv gemeint! Egal ob Klassik, Blues, Jazz oder Metal, der Symphonic Line RG 10 macht in seiner 2003er Version einfach nur geil Musik! Ich hatte mich auch für den ASR Emitter interessiert und fast einen gekauft... aber der SL ist schneller, genauso stark, absolut kontrolliert und überaus musikalisch! Ich habe mich übrigens ganz bewusst gegen die 2004er Version entschieden, da für dich die Sanken musikalischer klingen als die in der MK 4 Version verbauten Toshibas, aber das ist dann wirklich Geschmackssache!
A-Abraxas
Inventar
#40 erstellt: 09. Dez 2004, 07:39
Hallo,
gute Wahl ! Viel Spass damit !

Die SL´s sind immer einen Versuch wert und es gibt nur wenige Kombinationen und / oder Geschmäcker , bei denen sie nicht zumindest vorne mitspielen.

Viele Grüße
e.lurch
Inventar
#41 erstellt: 09. Dez 2004, 10:49
Hallo,
auch von mir: Viel Freude und Spaß dem Verstärker
moonchild1967
Stammgast
#42 erstellt: 09. Dez 2004, 11:23
Vielen Dank für die guten Wünsche!!!

Ich bin ja mal neugierig, wie lange es dauert und der Wunsch entsteht, auch im CD-Bereich noch die letzten Quentchen rauszuholen
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Dez 2004, 13:44
auch von mir herzlichen Glückwunsch...wirst sicher lange Freude daran haben. Symphonic Line ist auch einer meiner Favoriten
hcies
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 10. Dez 2004, 18:43
Ich betreibe meine KEF 201 an dem Arcam Verstärker A 32 (Preis 1800 Euro) und bin sehr zufrieden.

Gruß Helmut
moonchild1967
Stammgast
#45 erstellt: 10. Dez 2004, 19:58
Der Arcam ist sicher nicht schlecht, aber der SL ist schon noch mal ne andere Hausnummer. Du solltest dir den einfach mal geben. Wäre auf dein Urteil gespannt!
moonchild1967
Stammgast
#46 erstellt: 15. Dez 2004, 13:04
Sooooo, seit gestern steht der gute SL RG 10 MK3 bei mir in der guten Stube. Und was soll ich sagen? Er bietet in der Kombi mit meinen Kef Reference ein ideales Duo. Es klingt wirklich so, wie ich es immer haben wollte. Und wie würde ich das am besten beschreiben wollen? Nun, vielleicht so: die Kef blüht nun förmlich auf. Sie musiziert, Klangfarben wie gemalt, absolut kontrolliert, natürlich, große Bühne, alle Stimmen und Instrumente sehr schön ortbar, auch kleinste Details werden hörbar. Nichts wirkt aufgesetzt, es herrscht, bei welcher Lautstärke auch immer, eine extreme Leichtigkeit, alles irgendwie völlig spielerisch. Und immer dynamisch, ohne aber je den Rhytmus zu verlieren. Und von wegen, die Kef ist bassschwach... wer dieses Gerücht in die Welt gestzt hat, sollte die Kef mal mit dem SL hören. Es ist alles so, wie es sein soll. Mehr als genug Bass, aber nur da wo er auch hingehört ! Und diese Mähr, dass es bei einer Anlage in erster Linie auf die LS ankommt, halte ich nach meiner Erfahrung für ein absolutes Gerücht. Sicher müssen die LS letzten Endes alles reproduzieren, aber die Schaltzentrale und das Herz einer Anlage ist und bleibt der Verstärker. Wenn ich nämlich nichts zu den LS bringe, kann dort auch nichts rauskommen.

Die einzige Frage, die sich mir momentan noch stellt ist, ob der Marantz CD 17 MK II M vielleicht noch zu toppen ist... Zur Zeit bin ich noch 100 % zufrieden, ja sogar noch mehr als das. Aber ich werde mir sicher mal den einen oder anderen CD-Player zum Vergleichen holen. Ich glaub zwar nicht, dass da noch viel Luft nach oben ist, aber wer weiss das vorher schon

Mein Fazit: Viel Zeit zum Vergleichen lassen und, soweit finanziell möglich, keine Kompromisse eingehen. Denn sonst nimmt man letzten Endes noch viel mehr Geld in die Hand.
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 15. Dez 2004, 13:33
Super.

Herzlichen Glückwunsch
e.lurch
Inventar
#48 erstellt: 15. Dez 2004, 14:25
Hallo,


Mein Fazit: Viel Zeit zum Vergleichen lassen und, soweit finanziell möglich, keine Kompromisse eingehen. Denn sonst nimmt man letzten Endes noch viel mehr Geld in die Hand.


wie Recht du hast.

Ich sehe ihn schon, den neuen CDP
_axel_
Inventar
#49 erstellt: 15. Dez 2004, 16:48

elekrolurch schrieb:
Ich sehe ihn schon, den neuen CDP

*grins* wenn Du ihn riechen kannst, gib nochmal Bescheid
e.lurch
Inventar
#50 erstellt: 15. Dez 2004, 18:02
Hallo

*
grins* wenn Du ihn riechen kannst, gib nochmal Bescheid


ok. Viel Spaß
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