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Ergo RC-A an mittelklassiger Altanlage ?

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Autor
Beitrag
Roger66
Stammgast
#1 erstellt: 22. Mai 2009, 07:22
Hallo zusammen,

mein erster Beitrag hier bezieht sich gleich auf eine Kaufberatung. Ich war in Sachen Hifi sehr lange Zeit nicht mehr aktiv und habe erst vor kurzem über einen Erweiterung meiner Anlage in Form einer Logitech Squeezebox classic zum Abspielen von WAV/FLAC/MP3 und Webradio wieder Spaß an diesem Hobby gefunden.

Vorhanden sind:

Logitech Squeezebox classic
Onkyo A-8430
Onkyo T-4330L
Onkyo DX-6630
Onkyo TA-2550 Integra
2x Canton GLE45 (Zweiwege-Regalbox geschlossen, passiv)
1x Canton GSL50 (31 cm Subwoofer geschlossen, passiv)

Bitte nicht lachen, das Zeugs - v.a. LS - ist tlw. ganz schön in die Jahre gekommen. Die sind AFAIR 29 Jahre alt *gg*. Aber alles funzt noch. Nur der Auswurf des CD-Players streikt manchmal, eine bekannte Krankheit.

Durch einen Umzug und gleichzeitigen Wegfall des WAF habe ich derzeit alle Freiheiten in Sachen Lautsprecher und möchte diese upgraden. Bisher war ich mit den LS sehr zufrieden, aber im neuen größeren Wohnzimmer fehlt es mir einfach am Bass. Die Elektronik soll erst mal bestehen bleiben. Als LS habe ich mich in die Canton Ergo RC-A verguckt. Ich liebe den Taunus-Sound der Marke und da die Ergo RC-A für den Gegenwert mittlerweile gut leistbar geworden ist, könnte es diese werden. Leider kann ich sie in keinem Geschäft mehr probehören.

Der neue Hörraum hat ca. 25 m². Ein Surroundsystem ist mittelfristig nicht geplant. Es geht also um reinen Stereobetrieb.

Wie ist Eure Meinung zu meinem Plan, macht das Erweitern durch die RC-A noch Sinn oder ist die Elektronik einfach nicht mehr tauglich ? Durch die Bass-Endstufen dürfte der Verstärker ja nicht allzusehr gefordert werden.

Beste Grüße
Roger
hbi
Stammgast
#2 erstellt: 22. Mai 2009, 08:09
Hallo Roger,
durch den Erwerb der Ergo könntest du deinen Sub überflüssig machen. Aber ob das so ist muß du ausprobieren. Die Ergo baut unterherum genug druck auf, aber es gibt bestimmt Leute denen das nicht reicht. Mußt du schauen ob es bei dir auch so ist. Die Geräte sind vieleicht alt, aber ob sie deswegen gleich überholt sind wage ich zu bezweifeln. Als geplantes Stereoequipment ist Canton Ergo und Onkyo eine bestimmt freudespendende Gemeinschaft und wird deinem jetztiges Trio das fürchten lehren. Ich wünsche viel Spaß beim Vergleichen!
Roger66
Stammgast
#3 erstellt: 22. Mai 2009, 08:35

hbi schrieb:
Hallo Roger,
durch den Erwerb der Ergo könntest du deinen Sub überflüssig machen.


Hallo hbi,

das ist sowieso angedacht, der Sub würde parallel zur Ergo sicher keinen Sinn machen. Ich bin auch nicht so sehr an Bass-Exzessen interessiert, da würde ich dann auch zu einer anderen Marke greifen.

hbi
Stammgast
#4 erstellt: 22. Mai 2009, 08:47
Na dann paßt das ja.
Ich hatte die Ergo RC-A mal auf der Messe gehört. (Leider nur da, aber da es ja auch in relativ normalen Zimmern vorgestellt wurde kein schlecher vergleich) Klingt ganz Canton ergo: macht Spaß! Der Bass war absolut trocken und kontrolliert! Deswegen würd ich mit einem "neuen" Verstärker abwarten. Erstmal den Alten dran, das dürfte dann schon reichen um Spaß zu vermitteln.
Roger66
Stammgast
#5 erstellt: 24. Mai 2009, 15:54
Hallo nochmal,

ich habe gerade gesehen,dass die 609 DC auch recht günstig zu bekommen sind. Die wären durch ihr etwas schmaleres Gehäuse (20er statt 22er Bässe) besser aufzustellen und der Minderpreis käme mir auch sehr gelegen.

Nur, wie wird sie mit dem Onkyo harmonieren ?
Der liefert 104 W sinus an 4 Ohm.

Gruß
Roger
hbi
Stammgast
#6 erstellt: 25. Mai 2009, 05:22
Hallo Roger,
Leistung eines Verstärkers sind erstmal sekundär zu sehen. Der klenag ist das entscheidende. Wenn der stimmt ist das schon mal gut. Dann schaut man wie Laut man tendenziell hört und lotet aus ob der Verstärker das schafft. Meistens ist das der Fall. Wenn du mal "2x50 Watt"v durch dein Zimmer treibst wirst du schnell herausfinden das dies schon ziemlich Laut ist. Lange "hören" kann man das ohnehin nicht. Jedenfalls nicht ohne Hörsturz
Der Charakter von Canton spiegelt sich im gesamten Programm ihrer Lautsprecher. Wenn dir die RC-A gefallen hat wird es die 609 auch tun. Sie werden sich sehr ähnlich sein. Hier ist es die reine Frage wieviel man ausgeben möchte/kann. Auch die 609 ist voll ausreichend für die Zimmergröße. Du wirst um ein Hearing zu Hause nicht umhin kommen. Letztendlich ist das der einzige Weg um sicher zu sein. Also, ausprobieren und schauen. Kleiner Tipp: wenn möglich ein zweites Boxenpaar gegenhören um den Geschmack besser ausloten zu können.
Ich wünsche dir viel Spaß.
Roger66
Stammgast
#7 erstellt: 28. Mai 2009, 09:47
Hi,

habe gestern die Ergo 609 DC bestellt und werde berichten :).

Gruß
Roger
hbi
Stammgast
#8 erstellt: 28. Mai 2009, 09:54
Da bin ich mal gespannt!
eine gute Flasche Rotwein und ein paar Ordendliche CD's und der Tag ist geritzt.
Roger66
Stammgast
#9 erstellt: 03. Jun 2009, 09:11
Hi,

gestern kamen die Ergo 609. Nach einigem Schweißvergießen für Auspacken und Aufstellen (Puh, zum Glück habe ich nicht die RC-A genommen) spielten sie gestern abend erstmals. Zum Auspacken sollte man eine zweite Person bemühen, das ist durch hohe Säulenform, empfindliche Oberflächen und das Gewicht alles recht unhandlich. Leider musste ich da gestern alleine durch.

Sie sind schon beeindruckend, sowohl Gehäuse als auch Klang. Sie machen eine richtig große Bühne, Respekt. Stimmen kommen gewaltig und voluminös. Habe gestern Enya gehört, dafür scheinen die Ergos geradezu gemacht. Mit dem Bass ist noch nicht wirklich viel los, evtl. gibt sich das noch nach dem Einspielen.

Der Wirkungsgrad scheint spürbar höher als bei meinen alten, geschlossenen Speakern. Sonderlich leistungshungrig sind die Ergos also nicht.

Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick klasse, das Kirsch sieht auch super schön und wertig aus. Leider fehlte dann aber eines der Canton-Schilder, und die Front ist weich wie Balsaholz. Wenn man das Gitter abnehmen will, muss man höllisch aufpassen, keine Spuren zu hinterlassen. Schon die Fingernägel hinterlassen Spuren bei leichtem Druck. Beim zweiten Blick bleibt bzgl. Verarbeitung also noch etwas Raum für Verbesserungen.

Ich werde nochmal berichten, wenn sie etwas eingespielt sind.

Gruß
Roger
hbi
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jun 2009, 09:16
Hey Roger.
Du kannst versuchen noch über die Aufstellung den Klang zu beeinflussen. Viel Spaß.
Roger66
Stammgast
#11 erstellt: 03. Jun 2009, 10:04
Hallo,

ich habe gestern schon einige Versuche unternommen.

Eigentlich hatte ich mir insgeheim erhofft, sie wären bzgl. Bass weniger kritisch als mein alter passiver Canton Sub. Bei dem habe ich auch nur an manchen Punkten im Raum Tiefbass. Aber im Moment sind die Ergos noch etwas dünner als der.


[Beitrag von Roger66 am 03. Jun 2009, 10:04 bearbeitet]
Roger66
Stammgast
#12 erstellt: 06. Jun 2009, 14:22
Hallo,

nachdem sich elektrowelt24 per Email nicht mehr meldet (Service endet mit dem Kauf ?) habe ich gestern bei Canton jemanden ans Telefon bekommen - Schild ist unterwegs.

Bin mittlerweile sehr zufrieden mit dem Klang. Schlank, aber die richtigen Tiefen kommen sauber und ohne Dröhnen.

Im Moment betreibe ich sie fast nur über meine Squeezebox Classic, verlustfreies FLAC übers WLAN macht echt Laune.

Hier ein Bild vom derzeitigen Setup. Die Spikes sind noch nicht montiert, weil ich sie mehrfach verschoben habe. Ich besorge erst noch ein paar U-Scheiben, damit das Laminat nicht zerkratzt. Die schwarzen Satelliten der Altanlage sieht man noch im Hintergrund, die kommen natürlich noch weg.



Viele Grüße
Roger
weimaraner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Jun 2009, 10:01

Roger66 schrieb:
Eigentlich hatte ich mir insgeheim erhofft, sie wären bzgl. Bass weniger kritisch als mein alter passiver Canton Sub. Bei dem habe ich auch nur an manchen Punkten im Raum Tiefbass.


Dafür ist die Raumakustik die Ursache.

Da gibt es Positionen mit Schalldruckmax. bzw. minimum.

http://www.poisonnuke.de/index.php?action=Raumakustik

Gruss
Roger66
Stammgast
#14 erstellt: 07. Jun 2009, 21:38
@weimaraner:

Danke für den aufschlussreichen Link !
Leider ist der Artikel recht allgemein gehalten. Mein Hörraum ist 4,95m x 4,10m, die LS stehen an der Schmalseite mit ihrer Front etwa 90cm von der Wand entfernt.

Wo sollten sie Deiner Ansicht nach eher stehen ?

Gruß
Roger


[Beitrag von Roger66 am 07. Jun 2009, 21:39 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 08. Jun 2009, 17:40
Hallo,

deinem Bild nach zu urteilen bist du wohl nicht sehr variabel im bezug auf Lautsprecherrücken,oder??

Ein stärkeres Bassfundament erreicht man normalerweise wenn man die LS näher zur Wand rückt,
(was dem Klangbild nicht immer zugute kommt),
desweiteren rücke doch probehalber mit deiner Sitzposition näher/weiter zu den LS hin o. weg.

Welche Veränderung konntest du feststellen??

Gruss erstmal,
Roger66
Stammgast
#16 erstellt: 08. Jun 2009, 20:01
Hallo,

ich habe doch schon einiges an Positionen probiert. Noch sind die Spikes nicht drunter und bei den Kabeln habe ich auch noch etwas Überlänge ;).

Ich habe mir heute MP3s mit Testtönen von 20 Hz bis 60 Hz für meine Squeezebox besorgt. Dabei musste ich feststellen, dass bereits 20 Hz (mit geringerem Pegel) zu hören ist, und ab 30 Hz kommt doch gar nicht so wenig Druck. Interessant, dass das mit normalem Musikmaterial zunächst gar nicht so rüber kam. Vielleicht habe ich mit den Testtönen und entsprechendem Pegel ja auch die eher hart aufgehängten Chassis (->Bassreflex) noch etwas eingespielt...

Ich konnte mit meiner Hörposition mal einige Varianten probieren, und muss sagen, dass ich bereits in einem Maximum sitze. Mitten im Raum ist bei 20 Hz u. 30 Hz ein Minimum.

Allerdings trägt der linke LS wg. der Ecke erwartungsgemäß deutlich mehr zum Bassfundament bei als der rechte. Alle Chassis sind aber in Betrieb, das habe ich gecheckt. Ist alleine der Aufstellposition geschuldet.

Grüße
Roger
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