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welche endstufe paßt zu urgestein sony TAE86B

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Beitrag
penelope
Neuling
#1 erstellt: 19. Feb 2010, 19:39
Hallo, - suche eine neue Verstärkerlösung:
Vorstufe Sony TAE86B (mit der ich immer noch sehr froh bin) sucht eine neue Endstufe, - betreibe damit Canton Vento ref.5, einen Denon DP57L, und kaufe gerade einen CD-Spieler (noch unklar obs ein Naim wird oder ein Sonneteer Byron)....habt Ihr Vorschläge was passen würde? Ich mag einen sehr analogen, warmen, räumlichen Klang, mein Raum ist knapp 45qm groß.....
Bin für Eure Vorschläge offen und dankbar! Penelope
Sankenpi
Gesperrt
#2 erstellt: 19. Feb 2010, 20:05
Warum nicht die TA-E86, zum Beispiel.
penelope
Neuling
#3 erstellt: 19. Feb 2010, 20:19
achja, schön....seufz...die steht kaputt (seit vielen jahren) im Regal und wartet auf Erlösung.....nein, also, die wurde von Sony in den 90ern repariert und war nach 6 Monaten gleich wieder kaputt.....es sollte jetzt etwas anderes sein, vielleicht weniger anfälliges.....(und, ehrlich gesagt, daß die paßt, das hätte ich selbst auch gewußt....)
Sankenpi
Gesperrt
#4 erstellt: 19. Feb 2010, 21:22
Na wenn Du doch weißt, was Du willst...

Was glaubst Du, wieviele Leser hier schon einmal beide Teile gehört haben um das beurteilen zu können?
Jeck-G
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2010, 21:37
Erstmal vorweg: Was haben die Cantons für Daten?


Ich mag einen sehr analogen, warmen, räumlichen Klang
Den Klang machen Lautsprecher und Hörraum, gute Verstärker verstärken nur. Um sich den Klang nach Gefallen hinzubiegen, gibt es ja noch Equalizer (vorhin zufälligerweise ein ähnliches Thema gehabt).

Passen dürfte jede Endstufe, denn man hat bei Endstufen quasi nur Signal + Strom rein und Signal mit viel Spannung/Strom wieder raus. Lediglich sind je nach Alter (DIN *würg*) oder Bauart (HiFi <-> 19"-Studiogeräte) Adapter nötig.
Wenn man gute Endstufen zu akzeptablen Preisen haben möchte, führt kaum ein Weg an passivgekühlte PA-Endstufen ("Studioendstufen") vorbei. Umfangreiche Schutzschaltungen, klangneutral, robust (man denke mal an eine Party...) und (wenn nicht China-Klasse) gute Verarbeitung. Lediglich muss man sich mit der 19"-Geräteoptik abfinden und man hat keine hochglanzpolierte Chromfronten.

Beispiele für gute Endstufen "Made in Germany": http://www.thomann.de/de/kme_endstufen_bis_300_watt.html
Hier noch eine Endstufe aus Schweden (Herstellerlink mit mehr Informationen), die trotz ihres "günstigen" Preises mit zu den besten HiFi-tauglichen (also auch HiFi-Endstufen eingeschlossen) auf dem Markt zählt, oberamtlicher Hersteller, schaltbarer Clip-Limiter (verhindert Übersteuern der Endstufe und Hochtöner-Tod) und Schutzschaltungen ohne Ende.


[Beitrag von Jeck-G am 19. Feb 2010, 21:45 bearbeitet]
penelope
Neuling
#6 erstellt: 19. Feb 2010, 22:21

Sankenpi schrieb:
Na wenn Du doch weißt, was Du willst...

Was glaubst Du, wieviele Leser hier schon einmal beide Teile gehört haben um das beurteilen zu können?


...ich verstehe den Ton Deiner Antwort nicht...hab ich irgendwas verpaßt???


......die Daten für die Boxen sind folgende:

Nenn-/Musikbelastbarkeit - 280 / 440 Watt
Wirkungsgrad (1 Watt/1m) - 88,5 db (1 W, 1 m)
Übertragungsbereich - 20...40.000 Hz
Übergangsfrequenz - 220 / 3.000 Hz
Tieftonchassis - 2 x 200 mm, Aluminium (Wave-Sicke)
Mitteltonchassis - 1 x 180 mm, Aluminium (Wave-Sicke)
Hochtonchassis - 1 x 25 mm, Alu-Mangan

Impedanz - 4...8 Ohm
Abmessungen (BxHxT) - 25 x 112 x 35 cm
Gewicht - 30 kg

...man hat mir von der Vor- Endstufenkombi auch schon generell abgeraten und gemeint, ein vollverstärker sei besser, ich bin mit all dem eher verunsichert. - Die schönen Geräte stammen aus einer Zeit, als ich mit einem Toningenieur zusammenwohnte, der mich gut beraten hat....jetzt will ich nichts komplett falsches machen, und bin was die Ausgangsleistung des Verstärkers angeht auch nicht sicher...
Danke für die Hilfe!
penelope
Neuling
#7 erstellt: 19. Feb 2010, 22:38
[quote="Jeck-G"]Erstmal vorweg: Was haben die Cantons für Daten?

[quote]
/de/lab_gruppen_ip_450.htm]Hier[/url] noch eine Endstufe aus Schweden ([url=http://labgruppen.com/products/ip_series/c/ip_450/ip_450_features/]Herstellerlink[/url] mit mehr Informationen), die trotz ihres "günstigen" Preises mit zu den besten HiFi-tauglichen (also auch HiFi-Endstufen eingeschlossen) auf dem Markt zählt, oberamtlicher Hersteller, schaltbarer Clip-Limiter (verhindert Übersteuern der Endstufe und Hochtöner-Tod) und Schutzschaltungen ohne Ende.[/quote]

danke für die Hinweise! habe eben mal bei LAB reingeschaut, - mein Gott, ist ja eine unglaubliche Vielfalt an Endstufen, die dort angeboten werden....könntest Du mir spezifisch eine empfehlen?
...übrigens hab ich einen Teil meiner Verunsicherugn was den "Klang des Verstärkers" angeht hier aus hifi-forum, wo immer mal wieder behauptet wird, wie unterschiedlich Verstärker klingen....gilt das nicht für Endstufen?
paga58
Inventar
#8 erstellt: 19. Feb 2010, 22:43
Hi,

also Endstufen gibt es wie Sand am Meer und fast alle passen auch zur Vorstufe - technisch/klanglich.

Das Problem ist eher die Optik, da die Sonys mit den 19 Zoll Löchern einfach zusammengehören.
Ich besitze auch eine N86, wie bei den meisten auch hier das Schaltnetzteil "wenig haltbar".
Ich habe es durch ein konventionelles ersetzt - Problem gelöst, Gerät aber für Sammler wertlos - weil nicht mehr original...

Optikvorschlag (nicht ganz billig): Pioneer M22.

Gruß

Achim
Jeck-G
Inventar
#9 erstellt: 19. Feb 2010, 23:45

habe eben mal bei LAB reingeschaut, - mein Gott, ist ja eine unglaubliche Vielfalt an Endstufen, die dort angeboten werden....könntest Du mir spezifisch eine empfehlen?
Die verlinkte iP450, die anderen Endstufen sind kräftiger, aber haben auch Lüfter (temperaturgeregelt). 2x100W RMS an 8Ohm bzw. 2x150W RMS an 4Ohm (was Deine Boxen sind) reichen dicke, mit der Endstufe habe ich sogar eine Schulaula mit 500 Personen drin (Karnevalsveranstaltung) beschallt (allerdings haben die HK-Audio LR115 102dB Wirkungsgrad, ist halt PA) ohne dass sie sich deutlich erwärmte. Auch mit Deinen Boxen im Wohnzimmer sind >100W verdammt laut...


...übrigens hab ich einen Teil meiner Verunsicherugn was den "Klang des Verstärkers" angeht hier aus hifi-forum, wo immer mal wieder behauptet wird, wie unterschiedlich Verstärker klingen....gilt das nicht für Endstufen?
Kommt drauf an, ob der Hersteller seine Geräte soundet um z.B. sich von der Konkurrenz abzuheben (was eigentlich nicht im Sinne von HiFi ist). Denon wirbt sogar damit ("Europäische Klangabstimmung")!
PA-Endstufen hingegen sind überwiegend klangneutral (sofern man diese nicht bis an die Grenzen belastet), bei Thomann wurde sogar mal in Zusammenarbeit mit einem Musikermagazin ein Blindtest veranstaltet.



Das Problem ist eher die Optik, da die Sonys mit den 19 Zoll Löchern einfach zusammengehören.
Das spräche ja für PA-/Studioendstufen...
penelope
Neuling
#10 erstellt: 19. Feb 2010, 23:55
danke für die Anregungen, - auch die evtl. Möglichkeit, den alten Sony wieder zu beleben....ist das einfach umzusetzen oder braucht man da einen sony-Fachmann?

gibt es eine Leistungsuntergrenze, die ich beachten sollte? - oder auch Obergrenze, die ungünstig wäre??

Nutze im Moment einen Yamaha mx 630, der mich nicht glücklich macht, - aber vielleicht liegt's auch gar nicht an ihm. - optisch finde ich ihn schrecklich...

Würdet Ihr mir also nicht zu einem Vollverstärker raten? Welche Vor- oder Nachteile hat denn die "getrennte" Variante?
cptfrank
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Feb 2010, 10:02

penelope schrieb:
danke für die Anregungen, - auch die evtl. Möglichkeit, den alten Sony wieder zu beleben....ist das einfach umzusetzen oder braucht man da einen sony-Fachmann?

?

Kommt darauf an, was kaputt ist.
Häufiger ist es das Schaltnetzteil, da dürfte es keine Probleme geben.
Neulich standen mal 2 TA-N86 in der Bucht.
Aber, bei dieser Variante bitte nicht !!!! zur TA-N88 B greifen, das ist ein Digitalverstärker, welcher ständig Probleme bereitet und kaum in funtionsfähigem Zustand zu bekommen ist.
Gruß
Frank
paga58
Inventar
#12 erstellt: 22. Feb 2010, 19:14
Hallo,

mit deinen Boxen (4ohm) wird die TaN86 noch stärker belastet als üblich. In Betriebsart A ist sie eh immer an der Grenze, mit 4 ohm in B bei hoher Lautstärke auch.

Für das originale Netzteil gibt es keine Transistoren mehr, Ersatztypen halten nicht lange. Umbau ist aufwendig und lohnt nur, wenn die Endstufe optisch top ist.

Gruß
penelope
Neuling
#13 erstellt: 25. Feb 2010, 12:45
Herzlichen Dank für die Erklärungen, kann mir jetzt besser ein Bild machen.....optisch ist sie tadellos wie am ersten Tag, aber vielleicht ist es ja dann doch Blödsinn sie zu reparieren, wenn sie dann eh an ihren Grenzen arbeitet....
dann werde ich mich wohl doch mal nach einer passenden anderen Endtsufe umschauen.....
gruß, p
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