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meine Hifi-Bausteine/ welche Neuerung sinnvoll?

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waldeule
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Okt 2010, 10:41
Hallo Forum,

ich beabsichtige meine Hifi-Bausteine neu zu konfigurieren und bitte um eure Meinung:

Die Anlage besteht derzeit aus:
Stereo-Verstärker: AKAI- AM 57 aus ca. 1992. - Leistung 2x 180W nicht digital (sog. Bolide)
CD-Player: Pioneer PD-S502 aus ca. 1997
Lautsprecher: T+A Stratos P30 aus ca. 1990 3-Wege, Große Regalboxen ca. 40 Liter.

Die Lautsprecher sollen weichen für neue schmale Selbstbau-Standboxen oder etwas kleiner Regalboxen. Ich möchte mich nicht zurückentwickeln. Wohnzimmergröße ca. 23qm
Jetzt meine Fragen:
-Ist mein Verstärker veraltet? – macht ein neuer mid-preisiger digitaler Surround-Receiver (z.B. Onkyo 607?) klangtechnisch schon viel aus? Oder gibt es an alten Verstärkern i.d.R. nichts zu meckern?

-CD-Player: machen neue Player in der 150€-Klasse einen Klangunterschied, da neue Chips und Wandler… ?

-Lautsprecher: Meine T+A sind im Grunde gut, aber groß. – Ersatz: Preisklasse ca. 800€ a la Regalbox: Klipsch RB 51, oder im Selbstbau MiniMonitorRibbon aus HobbyHifi 1/2009 mit Expolinear-Chassis = Rückschritt??

Ich weiß, dass man die Fragen ggf. nur theoretisch oder gar nicht beantworten kann. Vielleicht gibt es ein paar Regeln oder Weisheiten die mir weiterhelfen könnten. Ich weiß derzeit nicht, wo ich ansetzen soll.

Danke schon mal für eure Antworten

Gruß aus Kassel
Jens
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 21. Okt 2010, 10:53

macht ein neuer mid-preisiger digitaler Surround-Receiver (z.B. Onkyo 607?) klangtechnisch schon viel aus


und wie, der Klang ist dann definitiv schlechter.
Diese AVRs sind für 5.1/7.1 Kinosound, bei Stereo muß man immer Abstriche machen. Es sei denn Du gehst da in die Oberklasse, aber das wird teuer.
Viele Leute kaufen sich gerade Geräte aus den 80ern weil die Qualytät heute garnicht, oder nur für viel Geld, zu bekommen ist.


CD-Player: machen neue Player in der 150€-Klasse einen Klangunterschied, da neue Chips und Wandler… ?


kann sein, muß nicht sein. BR Player mit den neuen Tonformaten können schon was bringen aber nur wenn die Quelle das auch mitbringt.


Lautsprecher: Meine T+A sind im Grunde gut, aber groß


der geneigte Autofahrer sagt dazu immer: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
Ob ein Wechsel der Lautsprecher was bringt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und ist aus der Ferne kaum zu beantworten.
Ich tendiere eher dazu die guten alten mit denen man zufrieden ist zu behalten und vielleicht mal überholen zu lassen. T+A baut ja sehr wertige Sachen.
Experimentieren kann man ja immer mal, uU. gibt es einen Händler in Deiner Nähe der Dir mal ein paar zum testen in heimischer Umgebung zur Verfügung stellt.


[Beitrag von Cogan_bc am 21. Okt 2010, 10:54 bearbeitet]
waldeule
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Okt 2010, 11:04
Danke dir cogan,

gerade bei den Lautsprechern wollte ich eine Änderung herbeiführen.
Vielleicht kann ich wirklich mal ein Paar Regal-LS ausprobieren und im Wohnzimmer vielleicht anders platzieren.

ggf. könnte bei kleineren LS ein Subwoofer die bisherige Wahrnehmung unterstützen. Aber welchen Sinn macht eine Bassreflex-Box plus Sub? Sub spielt von ca 30-100 Hz und die BR bis ca 55Hz hinab = überlappend.
Cogan_bc
Inventar
#4 erstellt: 21. Okt 2010, 11:11
der sub macht die Geschichte spürbar.
Bei guten Sets kann man die Übergabefrequenz einstellen und hat untenrum einen zusätzlichen "Schub".
Ob das alles Sinn macht hängt von vielen Faktoren ab. Einfach testen.


gerade bei den Lautsprechern wollte ich eine Änderung herbeiführen.


da steckt doch nicht etwas Weibsvolk dahinter ?
mackimessa
Stammgast
#5 erstellt: 21. Okt 2010, 11:28
Bleib bei deinen T+A's. Für 800 Euro 1990 heute zum selben Tarif was Besseres zu finden vergiss es, Solange die spielen sei glücklich oder hör rum, bis was klickt. KEF iQ70 z.B sind sicher nicht besser und die sind schon gut für den Kurs...Investier lieber in nen aktuellen Verstärker von T+A z.B. und hol dir nen externen DAC, damit kannst du den Cd Player klanglich aufpäppeln, fallls er optische Ausgänge hat.
mackimessa
Stammgast
#6 erstellt: 21. Okt 2010, 11:38
Zum Sub, also gute Subs bringen bei Regal Boxen wirklich viel, Ne gewisse Überlapp Frequenz ist nicht schlimm. Also wenn du echte 30 hertz oder mit downfiring Modellen auch tiefer unterwegs bist fängst du z.B. bei 70 an und regulierst je nach Stil und Bass Betonung der Musik bis auf 90 oder gar 110 hertz hoch, dann eben etwas GAIN oder Volumen rausnehen. Wichtig ist, dass der bass selber die Bass Noten nicht mitspielt. Wenn du die Musik auschaltest in den Regal LS dann hörst du bei nem guten Sub nur gelegentliches Grummeln und Rummsen, dass füllt die Löcher aus und sorgt für das Fundament und die Räumlichkeit.
Ne tolle Sache, aber nicht ganz pflegeleicht, vor allem ohne FB und spät nachts kann das zu Bass Explosionen führen, die garantiert Ärger bringen wenn man von einer 70er Rock Scheibe auf ne aktuelle Produktion mit Mörder Bass wechselt oder bei youTube auf ein völlig übersteuertes Filmchen tippt...
Prinziell ist das aber der Weg im Low Cost Bereich m.E.
Gute Standboxen sind irre teuer ab 2.500 Euro etwa. Vergleich mal den aktuellen t*A Ls Kurs und dann gewöhnst du dich an die Preise. ab 3000 Euro bist du dabei mit 3 Wege stand LS..


[Beitrag von mackimessa am 21. Okt 2010, 11:52 bearbeitet]
waldeule
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 21. Okt 2010, 15:49
@cogan
yup. weibsvolk hat dabei auch etwas zu sagen.
das Wohnzimmer soll neue Möbel bekommen und da passen die großen LS einfach nicht ins Bild.
Hab leider keinen Hobbyraum.

hab neulich in einem guten Hifi-laden ein paar Sonus-faber Regalboxen gehört, die mir klanglich gut gefielen. die Ceremona Auditor M. so eine klares räumliches Klangbild. wow. preislich natürlich bei über 2000€ etwas über meinem Rahmen.
dann dachte ich an Selbstbau. habe handwerklich die möglichkeiten, sprich gutes Werkzeug und auch etwas Geschick.
aber das wäre eine andere Rubrik.

@mackimessa
was bewirkt denn so ein DAC-Wandler? klingt interessant. Reicht da schon eine günstiges Gerät?
RocknRollCowboy
Inventar
#8 erstellt: 21. Okt 2010, 16:30
Hallo waldeule

Ein DAC wandelt Deine digitale Signale in Analoge um, die Dein Verstärker dann verarbeiten kann.

Normalerweise ist ein solcher im CD-Spieler eingebaut. Es gibt aber Wandler, die das angeblich besser können. Eben solche externen DAC (Digital-Analo-Converter).

Dein CD-Player ist noch nicht so alt, als das er Wandler der 1.ten Stunde enthält. Ich glaube nicht das Dir ein DAC klanglich was bringen wird. Wenn dann nur in geringen Nuancen. Das Geld würd ich lieber in neue LS stecken, wenn die T+A wirklich raus müssen. Wär schade drum.

Ich habe mal einen alten Philips CD 350 (totaler Plastikplayer aus Mitte 80er) mit einem aktuellen Denon Player (ca. 400€) verglichen. Es waren nur Nuancen unterscheidbar. Dabei könnte ich nicht mal behaupten, das der neue Denon wirklich besser wäre, sondern eben nur ganz leicht anders.(Wenns nicht wirklich bloß Einbildung war.)

Schönen Gruß
Georg
cptnkuno
Inventar
#9 erstellt: 21. Okt 2010, 16:37

RocknRollCowboy schrieb:

Dein CD-Player ist noch nicht so alt, als das er Wandler der 1.ten Stunde enthält. Ich glaube nicht das Dir ein DAC klanglich was bringen wird.

Noch dazu in einem akustisch nicht optimierten Wohnzimmer. Ich denke, da kann man eine Menge Geld in die Raumakustik investieren, damit man einen Unterschied zwischen einem internen und externen Wandler hört.
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 21. Okt 2010, 16:43
Hallo,

also weder der Akai noch der Pio sind veraltet. So lange die fit sind, gibt es keinen Grund sie zu tauschen. Es sei denn, es muss einfach mal was neues sein. Was ja durchaus verständlich ist.

Die größte Veränderung schaffen neue Lautsprecher. Wenn Du an neue kompakte Selbstbaulautspecher denkst, die auf dem Niveau der T&A mitspielen oder besser sind, dann nimm die Kera 360.1 oder die Duetta Top von ADW ins Visier

http://www.acoustic-...6bd8facafc56eb3b7221
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Gruß
Bärchen
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