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musikzimmer riemann (gesamtprojekt thread und elektronik)

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Autor
Beitrag
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 13. Feb 2011, 04:00
hallo!

vorweg: ich bin momentan auf einem englischen computer ohne umlaute - ich offe das stoert nicht zu sehr.

ich habe ein projekt-studio und arbeite seit 9 jahren mit genelec 1030A Monitoren + Genelec Subwoofer (Alles Aktiv)

nun will ich endlich meinem alten hobby nachgehen und mir eine richtig gute stereo-anlage fuers wohnzimmer zusammenstellen um gut aufgenommene/produzierte musik und eigenproduktionen zu geniessen!

in diesem thread sollte das gesamt projekt diskutiert werden und die elektronik, alles rundum die lautsprecher habe ich in folgenden thread abgekapselt:

riemann musikzimmer lautsprecher thread

hier die eckdaten meines projektes:


  1. der gesamt-preis ist erstmal nicht so wichtig, sollte jedoch nicht mehr als 10.000 euro betragen.
  2. das wohnzimmer ist ein loft mit ca. 8x7x6m (LxBxH) und vielen schraegen (was akustisch vom vorteil ist) - zum musikhoeren werde ich mich aber fast ausschliesslich auf der couch (sweetspot) aufhalten, der klang muss also nur hier optimal sein.
  3. ich besitze 2 von den mittelton hoernern (ohne treiber) die auf dieser page zu sehen sind und moechte sie gerne fuer dieses projekt verwenden. Mittelton hoerner
  4. mir ist wichtig bei der hoerpostion (sofa/sweetspot) moeglichst viel direktschall abzubekommen, weiters bevorzuge ich eine relativ dynamische anlage die vor allem perkussive instrumente gut abspielt wie z.b. ein jazz schlagzeug. stimmen, gesang und hallraeme sollten auch moeglichst detailgetreu wiedergegeben werden - hohe impulstreue ist also auch notwendig. ich werde den raum etwas mit basotec oder anderen daemmstoffen auskleiden um die reflexionen vom raum zu mindern und das stereo bild zu verfeinern - vielleicht auch bassfallen um die raummoden in den griff zu bekommen. weiters sollte auch das frequenzspektrum auf jeden fall von 20hz bis 20khz reichen. die anlage wird nie sehr laut aufgedreht wegen den nachbarn, pegelspitzen sollten aber unverzerrt wiedergegeben werden, deshalb sollten doch genug reserven von endstufe bis lautsprecher vorhanden sein. der subbass sollte jedoch nicht groesser als 10 zoll sein (wegen den nachbarn)
  5. ich will das system aktiv ausfuehren weil ich im studio auch mit aktiv boxen arbeite und ich die trennfrequenzen optimal einstellen kann - ich habe ein relativ gutes gehoer und weis genau was ich klanglich will. weiters bin ich im frequenzweichen bau kein profi, ich muesste mir also eine fertige weiche kaufen.
  6. das design der anlage ist mir wichtig, es soll modern und ausgefallen aussehen aber keine zu grossen elemente enthalten - die maximalhoehe sollte 1.2m betragen und kein element sollte mehr als 30kg wiegen.
  7. ich werde musik ausschliesslich ueber laptop mit einer edirol UA-101 abspielen, ich brauche also keinen CD player oder plattenspieler. ich komme also mit einem linesignal raus.


ich will gerne eure meinung dazu hoeren und bin offen fuer eure tipps! hier mein vorschlag wie ich die anlage aufbauen koennte, falls ihr darin probleme sehr bitte konstruktives feedback geben - danke!

also:

ich dachte mir 3 wege mit hoernern zu betreiben (mid-bass / mid / high) und noch einen bassreflex subbass dazu der bis zur unteren grenzfrequenz des mid-bass horns spielt (das wiederum durch eine maximalgroesse von 50x60cm (hornoeffnung) und 50cm laenge begrenzt ist (sonst wird mir das ganze zu gross) - ich hoffe ich komme bis 100hz runter da der subwoofer nicht ueber 100hz spielen sollte.

mein plan ist es, mit dem line signal von der edirol soundkarte in eine aktive frequenzweiche zu gehen und das signal in 3 wege zu splitten. wobei der bass in einen aktiv subwoofer (evnetuell einen genelec 7060 BPM) (Genelec Subwoofer geleitet wird und dort das line signal weiter zu der mid-bass horn endstufe schickt.

somit brauche ich 3 geeignete endstufen (eventuell studio endstufen)

als mittelton treiber fuer das vorhandene horn ist mir momentan ncihts besseres als folgender visaton treiber eingefallen, vielelicht habt ihr noch andere tipps visaton mittelton treiber

als hochtontreiber kann ich mir optisch folgenden treiber gut vorstellen - der klang ist mir aber wichtiger, deshalb bin ich auch hier fuer tipps sehr offen - der hochtoener muss aber irgendwie sinnvoll auf dem mittelton horn platziert werden. visaton hochton horn

der mid-bass sollte ein selbstgebautes horn werden mit einem 8 zoll treiber (kann auch kleiner/groesser sein) - ich kann es mir entweder komplett selber bauen oder mir ein fertiges von der firma stereolab besorgen - dieses hier vielleicht - jedoch ist die untere grenzfrequenz etwas zu hoch - 100hz waeren besser aber wuerden zu einem zu grossen horn fuehren richtig? kugelwellen mid-bass horn vielleicht mit dem dazu passenden fostex chassis: fostex chassis mid bass

nagut - fast alle parameter/eckdaten sind variabel, deshalb wuerde ich mich sehr um euer feedback und tipps freuen - als belohnung gibt es dann selbstverstaendlich einen baubericht und fotos etc.

euer dr. riemann


[Beitrag von riemann1985 am 14. Feb 2011, 01:24 bearbeitet]
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 13. Feb 2011, 05:05
mit diesem mid-bass chassis kann ich mir eigentlich das hochton-horn sparen und in das grosse mittelton horn einen hochton treiber setzen - oder hat das mittelton-horn eine konstruktionsbedingte obere grenzfrequenz?

fostex mid-bass chassis

hier nochmal mein mittelton horn: mittelton horn (vollholz)
RocknRollCowboy
Inventar
#3 erstellt: 13. Feb 2011, 09:25
Hallo riemann.

Ich würde diesen Thread in 2 separate Teile trennen.
Die Elektronik weiter hier diskutieren.

Die Lautsprecher, was meiner Meinung nach der wichtigere Teil, im DIY-Lautsprecher Unterthread weiterbehandeln.
Dort sind die Lautsprecherentwickler zu Hause.

Schönen Gruß
Georg
Regelung
Stammgast
#4 erstellt: 13. Feb 2011, 10:33
Hallo riemann,

ich würde für Deine Raumverhältnisse die BM Prime 14 vorschlagen, die Box erzeugt im Mitteltonbereich eine Zylinderwelle, erfüllt aber nicht Deine andere Kriterien, schwerer als 30 kg, kein Horn, ist fertig gebaut und zu teuer, aber braucht keine Endstufen weil aktiv.
Ich kann Dir nur ein Tipp geben, nehme mal an ein Paar Workshops teil, bevor Du 10000€ investiert.

Grüße Christian
Hüb'
Inventar
#5 erstellt: 13. Feb 2011, 12:22

RocknRollCowboy schrieb:
Ich würde diesen Thread in 2 separate Teile trennen.
Die Elektronik weiter hier diskutieren.

Die Lautsprecher, was meiner Meinung nach der wichtigere Teil, im DIY-Lautsprecher Unterthread weiterbehandeln.
Dort sind die Lautsprecherentwickler zu Hause.

Absolut! Diesen Hinweis kann ich nur unterstützen.

Grüße
Hüb'
-Moderation-
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 14. Feb 2011, 00:38
die einzelnen teilbereiches des projekts beeinflussen sich zwar gegenseitig, haengen sogar voneinander ab - aber praktischerweise sollte der beitrag auf jeden fall in 2 bereiche geteilt werden, danke fuer den tipp! ich wusste nur noch nichts vom DIY zweig... den hatte ich eigentlich gesucht!


[Beitrag von riemann1985 am 14. Feb 2011, 00:52 bearbeitet]
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 14. Feb 2011, 01:17
ok leute, hier ist der lautsprecher teil:

lautsprecher thread

die elektronik und das gesamtprojekt kann hier diskutiert werden... freue mich schon auf eure tipps und anregungen!
moby_dick
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 14. Feb 2011, 16:21
Bei dem Budget aktivieren mit DSP oder FIR. Ich würde Vollaktiv bauen wegen der besseren Phasenbeziehung der Hörner. Die Monitor von Visaton gewinnt sehr hierdurch.
In der passiven Version hat sie mich nicht überzeugt.

DSP teilaktiv
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=21058
Da würde ich 3 DSP in die Vorstufe nehmen und 3 Endstufen.
Dadurch kannst du die 3 Zweige aufteilen, an den Raum anpassen und auf den Hörplatz abstimmen.

FIR Vollaktiv
http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=20885
Erfordert viel Vorarbeit, dann aber nur noch Zielkurve vorgeben und automatisch werden F-Gang und Phase linearisiert.
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 14. Feb 2011, 16:22
danke fuer deine antwort moby!

dein vorschlag hoert sich gut an, aber warum nicht einfach mit dem line signal in eine aktive frequenzweiche gehen und von dort aus in 3 endstufen - oder hat die aktive weiche einen nachteil?

wofuer brauche ich die 3 vorstufen? sollten die endstufen baugleich sein? der bass braucht ja mehr energie als die hochtoener.
moby_dick
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Feb 2011, 17:13
Du brauchst eine Vorstufe der HiFi-Akademie, dort sind 3 DSP eingebaut (auf Wunsch), sie dienen als Weiche und DSP. Damit kannst du 16 Filter und ein Delay pro Kanal setzen:

Tiefpass, Hochpass, Allpass, EQ, Höhenregler, Bassregler. Völlig frei programmierbar. Mit den EQ kannst du schmale Kerbfilter dort setzen, wo Raummoden sind (Peaks) usw.

Wenn deine aktive Weiche das auch kann, brauchst du es nicht.
Mit den 3 VV-Ausgängen rein in die Enstufen. jede hat 250 Watt pro Kanal fast ohne Abwärme wegen Class D. Klang ist hervorragend, ich habe das verglichen. Andere Leistungsstufen werden nicht angeboten aus Preisgründen.

Alternativ behätst du deine Vorstufe und nimmst 3 Endstufen, jede mit DSP. Die Vorstufen-Version ist etwas eleganter und technisch sauberer.

Kurzbericht hier:
http://hifiakademie....c5LjIyMS4yMi4yMDZ8IA

Messung ist Pflicht, sonst verschenkt man Potential.


[Beitrag von moby_dick am 14. Feb 2011, 17:17 bearbeitet]
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 14. Feb 2011, 18:36
sehr guter tipp danke!

ich habe eigentlich genau sowas gesucht - wusste nur nicht dass sowas existiert!
ich habe mir schon ueberlegt (weil ich die musik mit dem computer abspiele) dass ich cubase SX verwende und UAD plugins - mit denen kann ich exakt das selbe machen wie mit dem DSP modul nur im rechner und wahrscheinlich mit noch besserer qualitaet! aber ich muesse dazu jedes musikstueck in eine audio spur von cubase ziehen das ist mir zu umstaendlich...

das design und die firma spricht mich auch an! HIFI Akademie - find ich gut, kommt auf meine merkliste!

ich werde danach den raum sowieso mit "fuzz measure" (meinem akustik program) ausmessen - berechnen kann ich ihn leider nicht weil das meiste schraegen sind mit balken etc. die raummoden werden sich voraussichtlich positiv verteilen und nicht zu stark sein!
moby_dick
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Feb 2011, 22:09
Ich habe auch einen verwinkelten Raum, 40 m² und schräge Holz-Decke bis 4,5 m Höhe. Außerden viele m² Absorber.

Trotzdem sind manche Frequenzen 10 dB zu laut gewesen. Nur mit DSP bekam ich die (fast) weg.
riemann1985
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 14. Feb 2011, 22:21
@moby: ok! ja ich werde es ziemlich sicher mit DSP betreiben....

wobei ich im tonstudio davon abrate, dort sollte man lieber die akustik 100%ig in den griff bekommen und sehr lineare lautsprecher haben - raummoden sind nicht nur zu laut sonder hallen auch zu lange nach, die ausklingzeit bekommt man nur mit bassfallen weg... aber das brauche ich dir bestimmt nicht erklaeren, ich meine nur so nebenbei...
moby_dick
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Feb 2011, 05:46
Ja, ist bekannt.
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