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Yamaha AX 1050 - kaputt?

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Beitrag
nepa
Neuling
#1 erstellt: 14. Jul 2011, 18:06
Hi Leute,

habe die Yamaha AX 1050 bekommen, die ich ein paar Tage zuvor ersteigert hab. Das Gerät schaut grundsolide aus, aber ich hab schon in den ersten Minuten eine schlechte Erfahrung damit gemacht:

Ich hab das Gerät an meinen DVD-Player gesteckt, um mal grundlegend die Funktion zu testen. Mir viel auf, dass die oberen Lautstärken abreißen, so als ob der Eingangspegel zu hoch wäre. Mir fiel auch auf, dass was mit der Balance nicht ganz passt. Wenn ich da dran nämlich gedreht hab, schien das ganze dennoch immer "einseitig" (das sollte sich anschließend noch klären).
Kurz darauf wollte ich es mit meinem iPod ausprobieren, weil ich da den Eingangspegel ganz einfach runterdrehen konnte, um herauszufinden, ob vorhin nun einfach der Pegel zu hoch war oder der Verstärker defekt ist.
Da ich den Eingang nicht sofort erwischt hab landete ich mit dem Drehknopf also mehr oder weniger versehentlich auf "Phono", worauf die Lautsprecher ein kurzes, lautes Knacksen von sich gaben und TV, Set-Top-Box und der Verstärker ausfielen.
Dazu muss man sagen, dass ich eine Relais-Gerät mit Netzanschlüssen habe, die per Fernbedienung ein- und ausschaltbar ist. Offensichtlich gab es eine Stromspitze, die den Relais-Kontakt zerstört hat, wovon sich die Sicherung im Sicherungskasten aber nicht stören hat lassen!

Leider lässt sich jetzt der Verstärker auch nicht mehr einschalten. Beim ersten Versuch gab es noch ein kurzes Klackern, aber dann gar nichts mehr.

Auch bemerkenswert: Entweder der linke Lautsprecher war vorher schon hin, oder der Verstärker hat das verursacht. Da die Asymmetrie aber hörbar war, gehe ich von der ersten Option aus. Jedenfalls im Nachhinein gemessen hat der linke, defekte Lautsprecher (am Kabelende) über 20 Ohm, der rechte 7,7 Ohm.

Langer Rede kurze Frage:

1)Ich hab bis jetzt keine Sicherung im Gerät gefunden die ich überprüfen könnte. Sollte nicht jede Anlage eine haben? Wo soll ich zu suchen anfangen? Auf der Rückseite gibt es keinen Zugang für eine Sicherung.

2) Was soll ich mit dem Verstärker machen? Immerhin wenn das Gerät von Anfang an nicht funktioniert (hat), dann ist das ein Reklamationsgrund.

3) Nach welchem Schaden hören sich die 20 Ohm an? Kann man sowas reparieren bzw. wie find ich raus, was nicht hinhaut? (relativ große Infinity, genauer Typ nicht bekannt).

4) Wenn ein Lautsprecher kaputt ist, ist das schädlich, wenn man den Verstärker nur mir einem Lautsprecher testet?

Übrigens, ich bin zwar (nur ausgebildeter aber kein praktizierender) Elektroniker. Ein Bisschen Hausverstand könnt ihr trotz fehlenden Hi-Fi-Kenntnissen also voraussetzen :-)

Danke für eure Hilfe!

LG


[Beitrag von nepa am 14. Jul 2011, 18:09 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Jul 2011, 18:18

Da ich den Eingang nicht sofort erwischt hab landete ich mit dem Drehknopf also mehr oder weniger versehentlich auf "Phono", worauf die Lautsprecher ein kurzes, lautes Knacksen von sich gaben und TV, Set-Top-Box und der Verstärker ausfielen.


War der IPod denn an den phono Anschlüssen??

wenn an den Phonos nichts angeschlossen war ist das beim "Durchschalten" möglicher Eingänge kein Grund für den Verstärker alles hopps gehen zu lassen.

Hast du den Verstärker von privat oder Händler mit Gewähr??

Im Internetverkauf sehe ich ein grosses Manko,

grösster Hehler und Schrottmarkt der Welt.

Da bedarf es etwas "Fingerspitzengefühl",
hoffe du hattest das bei deinem Verkaufspartner.



Gruss
nepa
Neuling
#3 erstellt: 14. Jul 2011, 18:32

weimaraner schrieb:
War der IPod denn an den phono Anschlüssen??


Nein, da war nix dran. Ich weiß, dass Phono-Eingänge etwas "peziell" sind, daher hab ich einen anderen genommen (Tape oder so).


weimaraner schrieb:
Hast du den Verstärker von privat oder Händler mit Gewähr??


Das ganze ist schon von Privat, aber mit eBay-Käuferschutz. Das Geschäft ist also noch "schwebend" und das Geld ist noch nicht weg, so lang ich das Gerät nicht akzeptiert hab.


weimaraner schrieb:
Im Internetverkauf sehe ich ein grosses Manko, grösster Hehler und Schrottmarkt der Welt. Da bedarf es etwas "Fingerspitzengefühl",
hoffe du hattest das bei deinem Verkaufspartner.


Am Telefon war's ein Schüler, sicher nicht älter als 18. Aber das konnte ich vorher nicht wissen. Ein Risiko ist es natürlich immer. Aber man muss das halt mit der Preisersparnis abwägen. Natürlich hat man da nicht immer Glück.
Aber was meinst du mit einem Verkaufspartner?

Jedenfalls wenn sich eine Sicherung finden und auswechseln lässt, dann gib ich der Anlage noch eine Chance. Ansonsten gehen die 25 Kilo Blech wieder zurück an den Absender... Kennt sich jemand aus mit der Sicherung bei diesem Gerät?? :-(
boep
Inventar
#4 erstellt: 14. Jul 2011, 18:35

nepa schrieb:
1)Ich hab bis jetzt keine Sicherung im Gerät gefunden die ich überprüfen könnte. Sollte nicht jede Anlage eine haben? Wo soll ich zu suchen anfangen? Auf der Rückseite gibt es keinen Zugang für eine Sicherung.


Selbst wenn du eine findest: Nur die Sicherung zu ersetzen bringt genau garnichts. Der Defekt weshalb sie durchgebrannt ist besteht weiterhin.


nepa schrieb:
2) Was soll ich mit dem Verstärker machen? Immerhin wenn das Gerät von Anfang an nicht funktioniert (hat), dann ist das ein Reklamationsgrund.


Dem Verkäufer unter die Nase halten und dein Geld inklusive Geld für den Schaden an deinen LS verlangen. Wenn er darauf nicht eingeht: Zuerst mit weiteren rechtlichen Schritten drohen. Wenn das nicht hilft: Ab zum Anwalt bzw Anzeige wegen Betrug.


nepa schrieb:
3) Nach welchem Schaden hören sich die 20 Ohm an? Kann man sowas reparieren bzw. wie find ich raus, was nicht hinhaut? (relativ große Infinity, genauer Typ nicht bekannt).


Gute Frage. Ohne die Schaltung der Frequenzweiche zu kennen schwer zusagen. Ist wohl irgendwas abgeraucht.


nepa schrieb:
4) Wenn ein Lautsprecher kaputt ist, ist das schädlich, wenn man den Verstärker nur mir einem Lautsprecher testet?


Zum bloßen Testen für einige Minuten sollte da nichts passieren. Aber willst du den anderen LS jetzt auchnoch killen?


nepa schrieb:
Übrigens, ich bin zwar (nur ausgebildeter aber kein praktizierender) Elektroniker. Ein Bisschen Hausverstand könnt ihr trotz fehlenden Hi-Fi-Kenntnissen also voraussetzen :-)


Dann solltest du wissen, dass man unbekannte Geräte IMMER zuerst mit einem Trenntrafo testet. Und vor allem nicht an den "guten Lautsprechern".

Guck dir mal die Gebrauchtpreise für die gehobenen Infitity LS an, das sind immernoch sehr gute Lautsprecher...
nepa
Neuling
#5 erstellt: 14. Jul 2011, 18:49

boep schrieb:

nepa schrieb:
1)Ich hab bis jetzt keine Sicherung im Gerät gefunden die ich überprüfen könnte. Sollte nicht jede Anlage eine haben? Wo soll ich zu suchen anfangen? Auf der Rückseite gibt es keinen Zugang für eine Sicherung.


Selbst wenn du eine findest: Nur die Sicherung zu ersetzen bringt genau garnichts. Der Defekt weshalb sie durchgebrannt ist besteht weiterhin.


Ich will es zumindest nochmal Probieren, ohne den Phono zu benutzen, bzw. den Eingang für die Zukunft lieber kurzschließen (das sollte ja kein problem sein, oder...?)


boep schrieb:


nepa schrieb:
2) Was soll ich mit dem Verstärker machen? Immerhin wenn das Gerät von Anfang an nicht funktioniert (hat), dann ist das ein Reklamationsgrund.


Dem Verkäufer unter die Nase halten und dein Geld inklusive Geld für den Schaden an deinen LS verlangen. Wenn er darauf nicht eingeht: Zuerst mit weiteren rechtlichen Schritten drohen. Wenn das nicht hilft: Ab zum Anwalt bzw Anzeige wegen Betrug.


Naja, ist ein junger Bursche der noch zur Schule geht. Hab ich eben vorher nicht gewusst. Aber mit dem eBay-Käuferschutz ist das eh hinfällig. Er bekommt das Geld nur, wenn ich es freigebe.


boep schrieb:

Zum bloßen Testen für einige Minuten sollte da nichts passieren. Aber willst du den anderen LS jetzt auchnoch killen?


Ich glaub eher, dass der eine Lautsprecher schon vorher kaputt war...


boep schrieb:

Dann solltest du wissen, dass man unbekannte Geräte IMMER zuerst mit einem Trenntrafo testet. Und vor allem nicht an den "guten Lautsprechern".


Bin lerntechnisch auf dem besten Weg :-)
boep
Inventar
#6 erstellt: 14. Jul 2011, 19:35

nepa schrieb:

boep schrieb:

Zum bloßen Testen für einige Minuten sollte da nichts passieren. Aber willst du den anderen LS jetzt auchnoch killen?


Ich glaub eher, dass der eine Lautsprecher schon vorher kaputt war...


Nur ums dir nochmal in Erinnerung zu rufen: Dir hats die Sicherung (oder Relais - was auch immer) rausgehauen bei der Inbetriebnahme. Da würde ich mal vom naheliegensten ausgehen, dass der Amp dir den LS gegrillt hat.

LG
weimaraner
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Jul 2011, 20:00
Hallo,

man sollte sich auch fragen warum es den Eingangswahlschalter so oft für dieses Modell zu kaufen gibt

Ich würde die Sache unter Lehrgeld abhaken,
lasst das Gerät doch von einem Profi durchchecken,
Joachim Reichel z.B.,
ob eine Reparatur lohnt,
egal wie ihr euch jetzt vorerst einigt,
da können wir eh nicht reinreden.

Jetzt den nächsten Lautsprecher zu gefährden,
warum das denn??
Der vorige Lautsprecher kann nichts dafür das dir dein restlicher Kram komplett abgestürzt ist,wie sollte er das schaffen?

Gruss
nepa
Neuling
#8 erstellt: 14. Jul 2011, 20:06
[quote="boep"][quote="nepa"][quote="boep"]
Nur ums dir nochmal in Erinnerung zu rufen: Dir hats die Sicherung (oder Relais - was auch immer) rausgehauen bei der Inbetriebnahme. Da würde ich mal vom naheliegensten ausgehen, dass der Amp dir den LS gegrillt hat. [/quote]

Ja klar, klingt naheliegend, ich hatte zwar schon mit der letzten Anlage Probleme, aber da fragt sich wieder, ob das der Lautsprecher oder die Anlage selbst war.

Aber trotzdem: Ich kann den Verstärker nicht einfach abschießen und dann zurückschicken. Immerhin hatte ihn der Vorbesitzer lang genug in Betrieb um ausschließen zu können, dass er schon vorher funktioniert hat. Ich geh davon aus dass das stimmt, da der Verstärker keine Probleme gemacht hat, solang ich nicht auf Phono geschalten hab.

Ich brauch also dennoch eine Lösung für die Sicherung. So einfach zurückschicken wäre dreist...
boep
Inventar
#9 erstellt: 14. Jul 2011, 20:39

nepa schrieb:
Immerhin hatte ihn der Vorbesitzer lang genug in Betrieb um ausschließen zu können, dass er schon vorher funktioniert hat.


Wer sagt, dass er die Wahrheit sagt? Ehrlichkeit hat bei vielen der heute 18 Jährigen leider keinen großen Stellenwert mehr. Selbst so mancher Erwachsene wirft schnell seine Ideale über Bord um Kohle zu machen.

Aber gut: Wenn du diesen Weg gehen willst:
- Lass ein Gutachten zur Ursache des Schadens machen, der Gutachter wird zu einem der folgenden Schlüsse kommen:

1) Der Schaden ist durch physische Einwirkung entstanden (wahrscheinlich dann beim Transport durch den Paketdienst - glaubt man deinem Verkäufer) <- Dann muss der Paketdienst haften und dir deinen Schaden ersetzen.

2) Der Schaden ist alterungsbedingt/überlastungsbedingt/was auch immer, jedenfalls ein Schaden der nicht durch den Transport auftreten kann <- Der Verkäufer hat dir einen vom Pferd erzählt und wissentlich defekte Ware verkauft.

LG
nepa
Neuling
#10 erstellt: 15. Jul 2011, 07:30
Naja, für ein 220€-Gerät ein Gutachten ist übertrieben, sorry. Ich brauch auch kein Gutachten, ich will nur wissen, wie ich eine neue Sicherung in das Gerät rein krieg, wenn es eine hat. Nochmal: Das Gerät hat funktioniert und jetzt tut es das nicht mehr. In dem Zustand kann ich das Gerät also unmöglich zurückschicken.
boep
Inventar
#11 erstellt: 15. Jul 2011, 07:37

nepa schrieb:
Naja, für ein 220€-Gerät ein Gutachten ist übertrieben, sorry. Ich brauch auch kein Gutachten, ich will nur wissen, wie ich eine neue Sicherung in das Gerät rein krieg, wenn es eine hat. Nochmal: Das Gerät hat funktioniert und jetzt tut es das nicht mehr. In dem Zustand kann ich das Gerät also unmöglich zurückschicken.


Ich zitiere mich selbst:

" Selbst wenn du eine findest: Nur die Sicherung zu ersetzen bringt genau garnichts. Der Defekt weshalb sie durchgebrannt ist besteht weiterhin. "
nepa
Neuling
#12 erstellt: 15. Jul 2011, 13:20
Des Rätsels Lösung: Kleines Platinen-Modul mit Aufschrift "HCA CIRCUIT" hat sich während dem Transport gelöst und hat sich im Gehäuse (an einer elektrisch irrelevanten Stelle) verhakt.
Zum Durchbrennen hat das Gerät wohl das FEHLEN des Moduls bewirkt. Wohl deshalb, weil die Anlage ja grundsätzlich schon funktioniert hat, jedoch hat sie die höheren Auslenkungen abgeschnitten (war deutlich zu hören). Beim Umschalten auf einen nicht belegten Eingang dann gab's einen Knacks, der dann wohl ein Bauteil zerschossen haben muss. Jedenfalls hat auch eine neue Sicherung nicht weitergeholfen, nachdem ich das Modul wieder reingesteckt hab.
Ja, so einfach ist das...

Am Lautsprecher ist wohl die Frequenzweiche kaputt, nehm ich an. Die lässt sich sehr einfach reparieren...
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