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sony ES jahren 90 oder neuer einsteiger wie onkyo c7030

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Autor
Beitrag
hifrido
Stammgast
#1 erstellt: 04. Okt 2011, 21:02
moin,
den titel sagts eigentlich schon.
Sind die normalen player von heute auf gleichen stand wie die gute technik aus 90er jahren?
und kommt bitte nicht mit kein unterschied, bin nicht slechthoerend.
Welche sony ES geraete sind nennenswert, und welche soll man vergessen?
danke schonmal
iiT06
Stammgast
#2 erstellt: 05. Okt 2011, 07:40
Ich glaube bei der ES-Reihe kann dir hier sehr gut geholfen werden:
http://www.hifi-foru...m_id=84&thread=10006
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Okt 2011, 08:22
Moin

Die Player haben inzwischen über 10 jahre auf dem Buckel, teilweise sogar noch deutlich mehr.
Da sind Defekte und Reperaturen (auch kostenintensive) mMn absehbar, ob sich das also lohnt?
Die Verarbeitung ist aber ohne Zweifel viel hochwertiger als bei den heutigen Einsteigermodellen.
Über klar hörbare Klangunterschiede lässt sich aber genüsslich streiten, ob es sie wirklich gibt?

Ich benutze sogar noch einen BDP als CD Spieler, der jetzt aber aus Gründen des Bedienkomfort´s um einen CDP ergänzt wird.
Da reicht mir aber ein Onkyo DX7355 vollkommen aus, der CDP spielt trotz seines relativ geringen Preises schon sehr ordentlich.

Wie soll denn der Player angeschlossen werden, welchen Verstärker und Lsp. betreibst Du denn?

Saludos
Glenn
hifrido
Stammgast
#4 erstellt: 05. Okt 2011, 19:42
Hi iit06

toller thread aber sehr lang. Habe noch nicht wirklich eine hilfsreiche antwort gefunden, leider.
Und Glenn Fresh,
analog angeschlossen an NAD C 320 BEE, LS sind selbstbau der einsteiger klasse.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Okt 2011, 19:50
Also analog angeschlossen, warum kein NAD, würde ja dann optisch zum Verstärker passen.
Ach ja, bei den CDP hat sich mMn nicht all zu viel getan, alles andere hab ich ja schon gesagt!

Wenn Du einen günstigen Panzerschrank der Neuzeit für relativ kleines Geld suchst, dann musst Du dir mal den XTZ CD100 ansehen.

Saludos
Glenn
hifrido
Stammgast
#6 erstellt: 07. Okt 2011, 20:00
Glennfresh,
momentan ist schon ein NAD 512 angeschlossen aber klang gefaelt nicht so gut.
Neu gefaeltt weil neu, aber heutzutage sind die dinger nicht mehr so wertig wie fruher, allein schon wegen lotzinn ohne blei.
Sony ES sind echt wertig aber alt, aber 150 euro fur ein geraet das vielleicht morgen schon kaput gehen kann? Ich weiss es halt nicht, und klanglich...keine ahnung.
sophist1cated
Inventar
#7 erstellt: 10. Okt 2011, 19:43
Sony ES-Geräte sind schon was feines. An die Wertigkeit kommt keins der heutigen Geräte ran.

Wenn überhaupt würde mir der fette Yamaha CD-S2000 einfallen, wenn da nicht die dünne Lade wäre.

Vom Finish markieren die "alten" ES-CDP die Spitze. Ein Grund, weshalb mir nix anderes in die Bude reinkommt. Zudem die Teile auch noch bezahlbar sind. Für einen sehr guten CD-Player aus der 7er Reihe sollte man mit 500 EUR rechnen. Natürlich ist das Risiko, dass der Player ausfällt, jederzeit gegeben. Man kann natürlich Glück haben und das gute Stück läuft noch weitere x Jahre.

Man kann erstmal mit einem kleinen ES-CDP anfangen. Ein Heidengeld muss man nicht investieren. Für unter 200 EUR gibt es schon zum Beispiel ein XA20ES.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Okt 2011, 19:55

sophist1cated schrieb:

An die Wertigkeit kommt keins der heutigen Geräte ran.


Immer diese Pauschalisierung, das ist so einfach nicht zutreffend.

Das man vielleicht etwas mehr für ein neues Gerät bezahlen muss um die gleiche Qualität zu erreichen, mag sein, aber das non plus ultra sind die Sony´s sicher nicht!

Saludos
Glenn
sophist1cated
Inventar
#9 erstellt: 10. Okt 2011, 20:25
So unwahr sind diese "Pauschalisierungen" auch nicht.

Hast du ein Beispiel eines qualitativ guten CD-Players heutiger Produktion?

Den Yammi nannte ich bereits. Er kommt von der Materialschlacht ziemlich nah dran. Da gibt es einige Reminiszenzen an die "gute alte Zeit".

Die CD Player der 7er Reihe von Sony spielten schon weit oben in der Liga. Viel kam nicht mehr drüber. Zumindesst wenig, was noch sinnvoll erschien. Accuphase verbaute Ende 80er/Anfang 90er immerhin die guten Sony-BU-Laufwerke. Das will schon was heißen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Okt 2011, 20:33
- Atoll, benutzt ab dem CD100 hochwertige Teac CD Laufwerke
- Teac selbst, ist aber recht teuer
- Hifi-Akademie CD Player, verbaut das exzellente Philips Druckgusslaufwerk

...um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Saludos
Glenn
sophist1cated
Inventar
#11 erstellt: 10. Okt 2011, 21:10
Ich habe mir die Kandidaten mal angeschaut. Sicherlich sind die nicht schlecht und bieten auch einiges für Ihr Geld. Aber wirklich einem 7er oder gar 5er ES-CD Player können die nicht das Wasser reichen.

Schaut man sich mal den Atoll CD100 von Innen an, sieht es ziemlich spärlich aus. Zudem wird auch das "Manufacturing and Finish" bei diesem Modell bemängelt:

Atoll CD100

Der Website nach soll es ein Philips-Laufwerk haben, kein Teac.

Die Teac Esoteric's liegen preismäßig ja jenseits von Gut und Böse.

Mein Sony CDP-X777ES hat nur ein Bruchteil der genannten Geräte gekostet und übertrifft alle davon in Optik (zumindest nach meinem Geschmack) und technischen Aufwand.
hifrido
Stammgast
#12 erstellt: 11. Okt 2011, 18:41
Ich muss halt in die 200 euro region bleiben, und moechte natuerlich das meiste furs geld.
Optisch wurde onkyo c 7030 am meisten gefaellen, machtt auch eine solide eindruck (mehr als 5 kilo). Aber vielleicht bieten die sony es geraeten mehr furs geld. Hier wird wohl ofter die 33er angeboten fur rund 150 euro, auch die xa20es hab ich fur 160 euro schon vorbei kommen sehen.
Sind die ES geraeten aus dem fruhen 90ern zu bevorzugen uber spaeten 90er?
Gibts es player wovon man finger halten soll?
sophist1cated
Inventar
#13 erstellt: 11. Okt 2011, 19:10
Haptisch werden die Sony's den Onkyo locker schlagen, gar keine Frage. Ein 33er für 150 EUR empfinde ich als überteuert, das Gerät habe ich oft für unter 100 EUR weggehen soll.

Welchen du letztendlich bevorzugst, ist deine Wahl. Ich muss ehrlich zugestehen, dass ich die Wahl fast ausschließlich anhand der Optik und Haptik treffe. Und da haben mir alle dicken Sony CD Player gut gefallen. Pures Understatement.

Wenn du MP3-CDs abspielen möchtest, dann solltest du besser zum Onkyo greifen, das wird keiner der alten Sony's können.

Eine wirkliche Empfehlung kann ich nicht abgeben. Du triffst die Wahl zwischen einem brandneuen Gerät mit MP3-Abspielmöglichkeiten und einem gebrauchten, an die bis zu 20 Jahren alten CD-Player, der zwar hervorragend verarbeitet ist, aber keine Garantie hat.

Vielleicht bist du bei dem Onkyo besser aufgehoben. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
achim96
Inventar
#14 erstellt: 11. Okt 2011, 19:34
haptisch und klanglich ist eprit serie schon toll aber sony hatte wohl einige montage in der woche.
mm finger weg von gebrauchten Es playern.
sophist1cated
Inventar
#15 erstellt: 11. Okt 2011, 19:38

achim96 schrieb:
haptisch und klanglich ist eprit serie schon toll aber sony hatte wohl einige montage in der woche.
mm finger weg von gebrauchten Es playern.


Kannst du das auch belegen?

Ich habe schon etliche gebrauchte ES-CD-Player gehabt und auch rege genutzt (über 10 Stück). Nicht eins hat davon Ausfallerscheinungen gezeigt. "Gelagert" habe ich einen 502ES und einen 302ES, beide von 1985, welche nachwievor wie am ersten Tag laufen.
hifrido
Stammgast
#16 erstellt: 11. Okt 2011, 19:40
Tja,
haptik und optik ist mir auch wichtig.
War beim onkyo in ordnung bis gut (abgesehen vom lademechanismus).
Hab ne alte onkyo die gut gefaelt aber kein FB hat und doch wohl bishen outdated klingt, innereien sind echt spitze, daher wenig bedenken beim kauf Onkyo, aber das war 90er, sind die auch heute noch underdog mit guten quali fur kleinen preis?
Mit sony ES habe ich einfach keine erfahrungen, aber hohe erwartungen, nur keine garantie. MP3 ist mir nicht wichtig, nur mit usb anschluss waere wohl zu uberlegen, aber yamaha s300 fuhlt billig an. Also kein yamaha.
Da waere klang durchschlaggebend, und ich schaetze dass sich da wenig tut, oder irre ich mich???
AAAAAAh,
muss wohl einfach gucken ob da wass vorbeikommen wird mit gutem bauchgefuhl
sophist1cated
Inventar
#17 erstellt: 11. Okt 2011, 21:04
Oder einfach ausprobieren und Erfahrung sammeln. Probieren geht über studieren!

Vorher über die Preise schlau machen und dann zuschlagen, wenn alles passt. Am besten per Abholung eins erwerben, da kann man nochmals drüberschauen und das Risiko eines Beschis** hält sich in Grenzen.

Mein erstes Sony ES-Gerät war ein 502ES, gekauft für 50 EUR. Damit fing überhaupt alles an. Heute bin ich bei der CDP-R1/DAS-R1 Kombi angekommen.

Tja, die heutigen Player kosten auch nicht mehr die Welt. Erwarten kann man da nicht viel. Selbst ein aktueller brandneuer 1000 EUR-Player ist einem gebrauchten 100 EUR Sony ES-CDP Materialmäßig nicht ebenbürtig.

Wenn du eins von den etwas neueren Geräten kaufst, z.B. der XA20ES, hast du moderne Wandler drinne und eine ausgereifte Technik. Das wertige Laufwerk wird bestimmt auch Spaß machen.

Letztendlich ist es dein Geld und daher deine Entscheidung. Wenn du nur die 200 EUR hast und das dein gesamtes Erspartes darstellt, bist du vielleicht bei einem neuen Gerät mit Garantie (Kapitalschutz) besser aufgehoben.
achim96
Inventar
#18 erstellt: 11. Okt 2011, 21:16
@sophist1cated

achtung ot

jau, kann ich, 557 neu gekauft innerhalb der garantiezeit 4 reparaturen 1x neugerät 1x mein gerät gegen ein anderes (gebrauchtgerät)getauscht. 2 x minderwertige reparaturen
( i love sony )

X 7 ähnliches theater.

derzeit jede menge äääärger mit datrecordern die jünger sind als 100 jahre! keine ersatzteile, toll!!

ps zu obigem habe ich immer noch den schriftverkehr mit sony deutschland.
sophist1cated
Inventar
#19 erstellt: 11. Okt 2011, 21:41
@achim: Es ist ein Phänomen was ich mir nicht erklären kann.

Ich habe mal eine zeitlang gebrauchte Laptops (als Nebengewerbe) verkauft. Ohne Shit hatte ein Käufer zweimal hintereinander ein defekten Laptop zu beklagen, während alle anderen keine Ausfälle hatten.

Selbst habe ich auch immer viel gekauft an Technischen aber so gut wie kaum Ärger gehabt.

Entweder man hat Glück oder keines wobei das natürlich keine Erklärung für deine Ausfälle ist, zumindestens ein Versuch. Gemeingültig zu erklären, dass die Geräte jetzt ALLE Mist sind, paßt auch nicht ganz, da mir trotz der alten Geräte genau das Gegenteil widerfahren ist, eben 0 Ausfälle.

Die DAT-Rekorder sind doch schon über 16 Jahre alt. Dass Sony die Ersatzteile dafür nicht die nächsten 1000 Jahre bunkern wird, dürfte klar sein. Außerdem ist die DAT-Technik heutzutage doch schon lange überholt und mehr als überflüssig! Warum sollte da noch jemand Geld investieren?
achim96
Inventar
#20 erstellt: 11. Okt 2011, 22:44
@sophist1cated

werde mich hüten zu behaupten das sony mist ist. habe ich auch nicht. seit 1992 läüft bei mir im büro eine Sony Scenario ohne eine macke, Hifi vom feinsten.

dat recorder kommen nicht aus der küchenradioecke. in diesem preissegment sollte sony (und andere)den kunden schon ein wenig entgegenkommen, das waren ja keine pfennigartikel.

ich gehöre dem kreis der bekloppten an die das geraffel nicht nur sammelt sondern auch noch benutzt.

gruss
achim
sophist1cated
Inventar
#21 erstellt: 12. Okt 2011, 06:18
@achim: Die DAT-Technik ist sehr filigran, fast wie ein Uhrwerk, nur dass die Beanspruchung weitaus höher ist als beim Uhrwerk. Wenn nur das kleinste Teil ausfällt, funktioniert nix mehr.

Während der erste DAT, der DTC-1000ES, noch mit einem Vier-Motoren-Laufwerk daher kam, bekamen die Nachfolger, um auch im unteren Preissegment anbieten zu können, nur Zwei-Motoren-Laufwerke. Als besonders zuverlässig gelten diese Geräte ja nicht. Ich habe übrigens zwei 1000ES welche noch prächtig funktionieren.

Wirklich durchsetzen konnte sich DAT nicht, vielleicht gerade aus diesem Grund (zu aufwändige und teure Technik). Dagegen konnte sich die MiniDisc, die mit weniger Mechanik auskommt und folglich auch weniger kostete, besser etablieren.

Ich weiß nicht, wie lange Sony noch Ersatzteile für die DAT-Geräte am Lager hatte, schätze aber schon, dass es mind. an die 5 Jahre gewesen sind. Weiter würde es auch keinen Sinn machen, Ersatzteile vorzuhalten da es mittlerweile bessere Alternativen gibt. Man denke nur an die Streaming-Clients oder Mediaplayer mit eingebauter Festplatte.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Okt 2011, 07:33
Moin

Was ich interessant finde, das es Leute gibt die ein Gerät nur nach den Bauteilen bewerten, das ist aber z.B. keine Garantie für unbegrenzte Haltbarkeit.
Wenn der TE also einen ca. 20 Jahre alten CDP kauft, schwebt das Damoklesschwert über ihm, das sollte er dabei nicht vergessen, edle Haptik hin oder her.

Saludos
Glenn
googelhupf
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 12. Okt 2011, 08:25
das Schwert hast du auch über dem Gerät, wenn nach 2 Jahren die Garantie abgelaufen ist.
Und hier im Haus gehen mehr 2-3 Jahre "junge" Geräte kaputt als von den Alten, und das nicht nur bei Hifigeräten.

Gruß,
googlehupf


[Beitrag von googelhupf am 12. Okt 2011, 08:26 bearbeitet]
sophist1cated
Inventar
#24 erstellt: 12. Okt 2011, 08:58
@Glenn: Danke googelhupf, du hast auf den Punkt gebracht. Auch die neuen können nach 2 Jahren Putt gehen, da gibt es auch keine Garantie auf Ewigkeit.

Immerhin hat das neue Gerät 2 Jahre "Schutz", deshalb rate ich dem Threadersteller auch zu einem neuem Gerät.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 12. Okt 2011, 16:51
Also ich hatte noch nie Probleme mit einem neuen CDP, selbst die mit Elektronik vollgestopften DVD und BDP Player laufen bei mir einwandfrei.
Mein BDP, den ich auch als CDP nutze, ist schon einige Zeit bei mir und verrichtet seinen Dienst wie am ersten Tag, also alles im grünen Bereich.
Da ich aber jetzt Stereo und Surround trenne, werde ich mir über kurz oder lang einen CDP holen, das wird nach dem jetzigen Stand ein Destiny HD23.

Mir ist es aber vollkommen wurscht, ich würde jedenfalls in keinen 20 Jahre alten Player investieren, egal wie solide er auch sein mag.
Gegen einen gebrauchten CDP ist auch nichts einzuwenden, aber er sollte mMn halt nicht schon eine halbe Ewigkeit auf dem Buckel haben.
Hier muss aber jeder selbst für sich entscheiden, wo er seine Prioritäten setzt, man sollte halt schon auch andere Meinungen gelten lassen.

Saludos
Glenn
hifrido
Stammgast
#26 erstellt: 12. Okt 2011, 18:05
Genau da ist mein punct, ich habe das gefuhl dass eine gute alte ES genauso lange, wenn nicht sogar noch laenger, als neuware, mitmacht. Heutzutage ist doch alle electronic schrot (massenware).
Ich werde sehen, ich danke euch fur eure standpuncten.
googelhupf
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Okt 2011, 18:39
@Glenn:
logi...das iss Geschmacksache. Muss ja jeder mit sich selbst ausmachen.

Aber die Ausfangsfrage ist doch klar definiert...nen 20 Jahre alten 911er oder nen neuen 3er BMW...

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, dass ein gepflegter 911er noch einige Jahre unterwegs iss...

Gruß,
Googelhupf
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Okt 2011, 12:19
Hier das hab ich gerade noch gefunden:

Der Spruch "in Foren gelten Player und Laser als unkaputtbar..." ist der Oberhammer, ALLE Laser gehen irgendwann kaputt, und gerade Laser aus höherwertigen Sony und auch Accuphase Playern sind nur sehr schwer, zu horrenden Preisen oder auch manchmal gar nicht mehr zu beschaffen...

Das bestätigt auch meine Erfahrungen bzw. Meinung!

Saludos
Glenn
googelhupf
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Okt 2011, 13:49
bis irgendwann iss doch noch genug Zeit...

Gruß,
Googelhupf
Haiopai
Inventar
#30 erstellt: 17. Okt 2011, 14:10

hifrido schrieb:
Genau da ist mein punct, ich habe das gefuhl dass eine gute alte ES genauso lange, wenn nicht sogar noch laenger, als neuware, mitmacht. Heutzutage ist doch alle electronic schrot (massenware).
Ich werde sehen, ich danke euch fur eure standpuncten.


Moin , ich kann mich da Glenn nur anschließen , unbestreitbar sind die ES Player geniale Geräte , aber ich lass da als Händler auch die Finger von , so lange ich so ein Gerät nicht ausgiebig zur Überprüfung vorher hier hab .

Schäden kündigen sich meist an , Fehlerkorrektur wird schlechter und die Einlesezeiten langsamer, nur ein ES egal welcher der blitzartig einliest und bei mir mit speziellen wirklich böse zerkratzen und mit Fingerabdrücken präparierten CDs noch klar kommt , hat ne Chance hierzubleiben .

Und das die Dinger selten kaputt gehen ist ein Mythos , Ebay hat Tage wo du nicht einen heilen CD Player aus der ES Serie angeboten bekommst , dafür aber 10 defekte und fast immer ist es eben der Fehler das CDs nicht eingelesen werden .

Mal ab davon , das ich es auch irgendwo nicht einsehe, das Sony da gemessen an dem Anspruch den gerade die großen ES Modelle vertreten nicht willens oder im Stande ist auch über einen längeren Zeitraum da Ersatzteile zu liefern .
Wenn man in einer Liga mit Accuphase und Konsorten mitmischen will , dann sollte man so etwas können , ansonsten wirds peinlich .

Gruß Haiopai

@googlehupf, guter Vergleich mit dem 20 Jahre alten 911 ,da wirst du nämlich im Falle eines Falles auch nicht den Spruch hören "sorry , keine Teile mehr lieferbar , sie können ihr Auto leider nur noch verschrotten" , genau deswegen kann man diese Geräte auch noch gut gebraucht kaufen .
googelhupf
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 17. Okt 2011, 14:42
Du als Händler musst es natürlich etwas kritscher sehen.
Als Nutzer habe ich den Vorteil, (ehem.) High-End für nen überschaubaren Preis betreiben zu können.
Und zu den Billigplastikbombern, die ich neu für diesen Preis bekommen würde, hab ich a) keine Beziehung, und b) traue ich denen auch nicht über die Garantie hinaus. Zudem die Qualität um Einiges schlechter.

Für mich aber auch sehr wichtig: das Auge hört mit. Musikhören fängt für mich auch schon ein bissl mit der Vorfreude an. Wenn mir dann auch noch die Geräte gefallen, die diesen Genuß zaubern...
Ich finde die Teile einfach klasse. Würde einige sogar schon wegen ihrem Aussehen kaufen.

Zudem: Oldtimer fährt man ja nicht unbedingt aus ökonomischen Gründen.

Eine tolle Klassiker-Anlage schliesst ein Backup von neueren Geräten auch nicht aus. Die Oldis sind dann halt der Sonntagsanzug.

Gruß,
Googelhupf
Haiopai
Inventar
#32 erstellt: 17. Okt 2011, 15:44
Hi googlhupf, kann ich alles gut nachvollziehen , ist ja bei mir zu Hause auch nicht anders , aber bei den Sonys ist es leider der Fall , das es dir und gar nicht so selten passieren kann , das sowas den Geist aufgibt und du wirklich kaum eine Möglichkeit hast , da noch was zu richten .

Und ganz ehrlich wäre ich bei so einem 7ner ES Gerät dann stinksauer , eben weil es so ein Panzerschrank ist und diese Teile mal mehrere tausend Mark gekostet haben .

Ist ne ähnliche Situation wie bei Nakamichi Tapes oder Micro Seiki Plattenspielern , nur das man es den Herstellern nachsieht , weil es sie so nicht mehr gibt .
Sony dagegen ist noch existent, kann oder will nur nix mehr zu tun haben mit den Geräten .
Das ist eben das Problem , wenn sich Massenhersteller ins High End Segment wagen , sie können zwar die Qualität erreichen , aber meist nicht den Service über Jahrzehnte halten .

Und alles Schöne nützt mir nix , wenn ich die Kiste nicht mehr zum laufen bekomme .

Eine schöne Verarbeitung und solide Langlaufqualität mit wenig Ausfallquote bieten nach meiner Ansicht die Yamaha Modelle der Oberklasse jeweils eine Stufe unter den größten Modellen und die großen Technics Modelle SL-PS 770 A/D , SL-PS 7 , wobei die Yamahas haptisch besser sind .

Sowas bekommt man mit Glück um 100€ und wenn das mal irreparabel kaputt geht ist der Ärger nicht so groß , da sich der Verlust in Grenzen hält .

Wenns unbedingt das ES Niveau sein soll , besser was drauf packen und eins der neueren großen Teac Modelle besorgen , die sind ähnlich aufwendig gebaut und man bekommt noch Teile für sie .
Da wird man dann aber mit 200€ nix .

Gruß Haiopai
googelhupf
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 17. Okt 2011, 16:51
von Sony hab ich das auch bei den Rückprojektoren gehört, dass sie ihre älteren Geräte nicht mehr so ganz lieb haben.
Vielleicht haben die sich (zu) frühzeitig der schnellebigen Wegwerfgesellschaft angepasst...was sehr schade ist.
Ist evtl. ein ganz allgemeiner Wandel, und wir sind mit eine der letzten Generationen, die das Glück hat, überhaupt noch einigermaßen mit Oldtimern versorgt zu werden.

Gruß,
Googlehupf
sophist1cated
Inventar
#34 erstellt: 17. Okt 2011, 17:59

googelhupf schrieb:

Ist evtl. ein ganz allgemeiner Wandel, und wir sind mit eine der letzten Generationen, die das Glück hat, überhaupt noch einigermaßen mit Oldtimern versorgt zu werden.


Du sagst es!

Dafür sollten wir dankbar sein.

Ich halte meine ES-Anlage in Ehren und und benutze diese bis zum bitteren Ende! Die Geräte stammen aus einer Zeit die man aus heutiger Sicht als Höhepunkt der HiFi-Geschichte bezeichnen kann, danach ging es nur bergab.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 17. Okt 2011, 18:05
Diese Schwarzmalerei ist Humbug, es gibt auch heute noch sehr gute Geräte zum anständigen Preis, man muss sie nur kennen bzw. finden.

Saludos
Glenn
sophist1cated
Inventar
#36 erstellt: 17. Okt 2011, 18:10
@glenn: Das hatten wir doch schon weiter oben, siehe #11.

Nicht mal mit den Einsteigergeräten der ES-Serie können die heutzutage erhätlichen im oberen Preissegment angesiedelten Geräte mithalten. Mal abgesehen von der immer gleichen langweiligen Optik die sich praktisch quer durch die Bank zieht. Diese Geräte sehen eher aus wie Spielzeug als ernstzunehmende HiFi-Geräte.

Man nimmt ein ES-Gerät und ein solch "neues" und stellt diese nebeneinander. Das ist eindeutig.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Okt 2011, 18:22
Du wiederholst Dich doch auch ständig, dadurch wird das Alter und die Reparaturanfälligkeit aber sicher nicht besser.
Ich will den Sony Geräten ihre Qualitäten nicht absprechen, aber diese Schwarzmalerei ist einfach nicht richtig und irreführend.
Zu dem vergleicht ihr Äpfel mit Birnen, der Neupreis der Sony Geräte war vor 20 Jahren auch nicht gerade ein Pappenstil.
Rechnet man das auf die heutige Zeit um, muss man die Sony´s mit einer ganz anderen Gerätenklasse vergleichen.
Man kann sich natürlich alles und jedes schön reden, ich zähl mich aber eher zu den Realisten und bin gut damit gefahren.
Ich steh einem Gebrauchtkauf keinesfalls negativ gegenüber, hab selbst gerade zugeschlagen, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.

Saludos
Glenn
Haiopai
Inventar
#38 erstellt: 17. Okt 2011, 18:29
@sophist1cated

Hmmh , woher hast du diesen Eindruck , Sony hat den ES Mythos schon nach kürzester Zeit auch für Geräte von ganz durchschnittlicher Qualität ausgeschlachtet .

Die Verstärker der 5er Serie zum Beispiel ,gute Geräte aber eben nicht mehr als damals ihn ihrer Preisklasse üblicher Durchschnitt .

Als die Geschichte mit den Verstärkern mit eingebauten D/A Wandlern losging gab es mit dem TAF 450 ESD sogar ein eher unterdurchschnittlich verarbeitetes Modell .

Bei dieser ES Geschichte ist viel Geschwurbel dabei , wirklich außergewöhnlich hochwertig verarbeitet waren da auch nur die jeweils größten Modelle , allenfalls noch die Geräte eine Preisstufe drunter .
Trotzdem war da prinzipiell nix , was andere Hersteller nicht auch hatten bzw. konnten .

Sony hatte damals nur einen Vorteil , sie waren mit Abstand der größte Hersteller und konnten wesentlich mehr verschiedene Modelle mit dem ES Kürzel an den Markt bringen .

Mal ab davon , das an anderen CD Playern eben ein Herr Swoboda nicht rumgefummelt hat und deswegen die Kisten eben nicht ständig in aller Presse Munde waren .

Trotzdem kann ich dich verstehen , wenn du sagst , ich hab die Teile und solange sie laufen besteht kein Grund nach anderem Ausschau zu halten .

Gruß Haiopai
googelhupf
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 17. Okt 2011, 18:56
@Glenn: geh doch mal etwas entspannter ans Thema ran...
geht doch nicht um absolut richtig oder absolut falsch...
es geht ein bissl mehr darum, wie man diese Geräte sieht...
Neben den Funktionen/Funktionieren spielen bei dem einem oder anderen halt noch andere Sachen rein...
Eine Frau reduziert man doch auch nicht nur aufs kochen und bügeln...

Gruß,
Googelhupf
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 17. Okt 2011, 19:01

googelhupf schrieb:

@Glenn: geh doch mal etwas entspannter ans Thema ran...


Du hast keine Ahnung, ich bin total entspannt!


googelhupf schrieb:

Eine Frau reduziert man doch auch nicht nur aufs kochen und bügeln...


Ach nee, das Wort mit 3 Buchstaben gehört auch noch dazu!

Saludos
Glenn
Haiopai
Inventar
#41 erstellt: 17. Okt 2011, 19:12
@googlehupf

Okay , dann mal eine Frage wenn es darum geht , das man die Geräte unterschiedlich sieht .

Hier mal ein Beispiel was der TE mit seinem Limit von 200 € wohl noch kriegen würde .

Sony X-555ES (Auktion aber nicht meine )

Erzähl mir doch mal , was da jetzt an dem Gerät zu sehen ist oder wieso es auf dich besser als andere wirkt .
Ist keine Fangfrage , es interessiert mich einfach , wo ihr denn die Überlegenheit dieser Geräte definiert .

Du kannst es ja mal mit meinen zugegeben bewusst nüchternen Eindrücken vergleichen .
Ich sehe da in erster Linie mal Einsparungen .
Keine 10er Tastatur am Gerät , man ist auf die FB angewiesen .
Stromanschluss fest , keine Buchse , wo man praktischer Weise mal ein längeres Kabel nutzen könnte .
Anschlüsse üblich , fixed und varable analog hatten andere auch , beim Digitalausgang die typische Sony Nötigung , da Sony damals Verfechter optischer Leitungen war .
Andere haben hier noch die koaxiale Alternative dran .
Gehäuse , Front aus Alu nett mehr aber auch nicht , Rest wie üblich Blech .

Design wie tausend andere auch , einheitlich schwarz ohne Faxen , schlichter Techno Look , halt Form follows Funktion .
Fernbedienung ebenso Stangenware .

Mit Sicherheit kein schlechtes Gerät aber wenn ich nun nicht wüßte um was es sich handelt , täte ich ihn in die übliche Gebrauchtklasse etwas besserer Geräte für max. 100 € einsortieren , da ist nix was mich pauschal annehmen ließe , etwas besonderes vor der Nase zu haben .

Was siehst du da was ich nicht sehe ?

Gruß Haiopai


[Beitrag von Haiopai am 17. Okt 2011, 19:16 bearbeitet]
googelhupf
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 17. Okt 2011, 21:34
öhmmm...ehrlich gesagt sehe ich da genauso viel/wenig "Schönes" wie du auch. Ist aber ainsich ein sehr sehr netter Player.
Ich hab aber auch eigentlich niergends geschrieben, dass ich ein Sony-Fetisch bin der alle Modelle auf Teufel komm raus verteidigt oder liebt. Ich mag insgesamt ältere Geräte, wenn Optik und Funktion entsprechend sind. Ich bin da mehr Hersteller ungebunden, obwohl ich Sony zugegebenermaßen schon sehr mag.
Ich denke du wirst unter neueren Geräten auch nicht alle gleich mögen und gleichstellen.

Aber um auf deine Frage zurückzukommen: ich hatte letztens einen neuen Onkyo 7355 hier.
Der war zwar etwas abgerundeter, aber auch keinerlei Knopf zuviel und ein Leichtgewicht. Fernbedienung für mich auch nicht durchdacht. Und sowas von lahm beim Einlesen der CD (Original...nicht gebrannt). Das Ansteuern meines "Testliedes" (Lied No.10, Radio von VNV)dauerte dann auch nochmal extra. Zudem war das Gerät sowas von staubanziehend und fingerabdrucksensibel...hab ich so noch nicht erlebt.
Vom Klang her keine Verbesserung, von der Bedienung her nen Rückschritt.
Das Gerät sollte glaub 158€ kosten. Habs wieder eingepackt und zurückgeschickt.

Diesem Gerät würde ich obiges im Link ohne auch nur den Hauch einer Überlegung vorziehen. Sogar für nen 10er mehr...

Das war jetzt ganz ehrlich

Gruß,
Googelhupf


[Beitrag von googelhupf am 17. Okt 2011, 21:36 bearbeitet]
sophist1cated
Inventar
#43 erstellt: 18. Okt 2011, 04:58
@haiopai: Gutes Beispiel. Im Grunde hast du schon einige Vorteile aufgelistet, wie z.B. Techno-Look und Form follows Function.

Schaut man ins Innere, gibt es ein ANSTÄNDIGES Laufwerk und kein Plastik-Schrott. Die Lade ist komplett Metall und der Laser wird wie bei der Magnetschwebebahn bewegt. Das heißt, blitzschnelle Zugriffszeiten.

Welcher Player von heute hat sowas? Oft wird auf handelsübliche 5,25" DVD-ROM-Laufwerke für den PC zurückgegriffen und eine kleine Platine mitdrangehängt, wo alles aufgesteckt ist, was man zum Abspielen einer CD benötigt.

Auch die FB vom X555ES, welche den umfangreichen Funktionsumfang aufzeigt, gibt es in der heutigen Form nicht mehr. Ich habe die gleiche FB an meinen X777ES, die fühlt sich hochwertig an. Die FB bei den heutigen Geräten ist haptisch dagegen eher gleichzusetzen mit den FBs solcher 30 EUR-China-SAT-Receiver wie man die aus dem Baumarkt bekommt.

Ich könnte noch mehr auflisten, will aber jetzt einen Punkt machen und abschließend sagen: Verarbeitung. Wie du richtig gesehen hast, ist hier alles aus Metall, und zwar massivst gebaut. Bei den heutigen Exemplaren gibt es meist eine Kunststofffront und einen billigen Blechdeckel. Der Metallanteil ist deutlich reduziert. Im Gegensatz dazu wird viel Kunststoff eingesetzt um natürlich Kosten zu sparen.

Noch offensichtlicher wird es, wenn man den X555ES aufschraubt und die Anzahl der Bauteile bewundert, die man hier verschwenderisch eingesetzt hat. Auch das gibt es heute nicht mehr. Ein paar Chips die alles können und gut ist. Reparieren kann man da auch nicht mehr viel, wenn was kaputt geht. Im Gehäuse sonst nur viel Luft. Das erklärt auch das geringe Gewicht heutiger High-End-Geräte von meist nur 5-6 kg.

Ich würde auch, und zwar in jeglicher Hinsicht, diesen Player jedem heutigen Player vorziehen.
googelhupf
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 18. Okt 2011, 06:14

Haiopai schrieb:
Mit Sicherheit kein schlechtes Gerät aber wenn ich nun nicht wüßte um was es sich handelt , täte ich ihn in die übliche Gebrauchtklasse etwas besserer Geräte für max. 100 € einsortieren , da ist nix was mich pauschal annehmen ließe , etwas besonderes vor der Nase zu haben .

das ist übrigens auch ein Gesichtspunkt, der mich anspricht!
"Böse sein" und dabei ganz unschuldig gucken...

Gruß,
Googelhupf
Haiopai
Inventar
#45 erstellt: 18. Okt 2011, 08:04

sophist1cated schrieb:
@haiopai: Gutes Beispiel. Im Grunde hast du schon einige Vorteile aufgelistet, wie z.B. Techno-Look und Form follows Function.


Moin , das hast du in den falschen Hals bekommen , das waren rein nüchterne Feststellungen die nicht wertend gemeint waren , sondern nur festhalten , das es dieses Outfit eben zigfach in immer leicht abgeänderter Form gab .
Echte Klassiker Fans , die ihren Schwerpunkt zeitlich noch früher setzen kritisieren eben genau die Uniformiertheit der Geräte in den 80er und 90er Jahren .


sophist1cated schrieb:

Schaut man ins Innere, gibt es ein ANSTÄNDIGES Laufwerk und kein Plastik-Schrott. Die Lade ist komplett Metall und der Laser wird wie bei der Magnetschwebebahn bewegt. Das heißt, blitzschnelle Zugriffszeiten.


Die Lade aus Metall ist tatsächlich ein baulich recht aufwendiges Feature , welches man heute in Geräten ab einem Yamaha CD-S1000 findet , welches sich grob umgerechnet ca. auf dem gleichen preislichen Level befindet wie damals die 5er ES CD Player .

Die elektromagnetische Steuerung der Lasereinheit ist dagegen absolut kein Merkmal rein hochpreisiger Geräte gewesen . Zur gleichen Zeit in der Phillips Dreharm Variante , ebenfalls sehr solide als Aludruckguss Teil ausgeführt , selbst in günstigen Technics Einsteiger Modellen wie dem SL-PS 277a verbaut, Preisklasse 300-400 DM.

Das so etwas heute eben erst in Geräten der Preisklasse des genannten Yamahas verbaut wird liegt nicht im Unwillen der Hersteller oder geringer werdender Qualität , sondern allein an den mangelnden Stückzahlen , die den Bau reiner CD Laufwerke mangels Absatz einfach nicht mehr rentabel machen .
Rein persönlich geschätzt würde ich behaupten , das man mit einer damaligen Monatsproduktion von Phillips CDM Laufwerken heute den gesamten Markt für ein Jahr beliefern könnte .


sophist1cated schrieb:

Noch offensichtlicher wird es, wenn man den X555ES aufschraubt und die Anzahl der Bauteile bewundert, die man hier verschwenderisch eingesetzt hat. Auch das gibt es heute nicht mehr. Ein paar Chips die alles können und gut ist. Reparieren kann man da auch nicht mehr viel, wenn was kaputt geht. Im Gehäuse sonst nur viel Luft. Das erklärt auch das geringe Gewicht heutiger High-End-Geräte von meist nur 5-6 kg.

Ich würde auch, und zwar in jeglicher Hinsicht, diesen Player jedem heutigen Player vorziehen.


Das ist eine verständliche Ansicht , welche damals aber auch genau so gewollt war , die Frage bei solchen Bauteilegräbern ist aber auch , was bringt es ??

Schau ich mir zum Beispiel die Stromversorgung der großen ES Modelle an , frag ich mich automatisch was dieser Aufwand mit Netzteilen , die auch bequem einen mittelgroßen Verstärker in Doppel Mono Aufbau versorgen könnten , denn bei einem Gerät mit nur wenigen Watt Leistungsaufnahme bewirken sollen , außer mächtig auszusehen .

Und Digital Sektionen von heute können nun mal nix dafür , das sie bei 10fach kleinerer Größe die hundertfache theoretische Leistungsfähigkeit damaliger Konstruktionen erreichen , ist zwar nicht so schwer und aufwendig aber deutlich effizienter mit im Prinzip besserer Qualität .
Zumal die Fähigkeiten der Wandler heute im reinen CD Betrieb nicht ansatzweise ausgereizt werden .

Was bei dieser ganzen Sache bleibt ist also die reine Lust am Panzerschrank , der ganz bewusst extrem überdimensioniert ist .
Kann ich gut nachvollziehen , derlei gönne ich mir vor allem bei Verstärkern auch sehr gerne , ab 20 Kg aufwärts , wirds schwer den Speichelfluss und das sabbern zu verhindern .

Trotzdem kann ich mich noch soweit beherrschen , solche Geräte nicht jedem zu empfehlen , der einfach nur ein hochwertiges Gerät mit hoher Alltagstauglichkeit sucht , da scheidet sowas eben wegen der Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung aus .

Gruß Haiopai

@googlehupf , hatte auch nix damit zu tun , das ich dich für einen Sony Fan halte , mich interessiert die Motivation aber schon von berufswegen immer ,weswegen Menschen sich von bestimmten Dingen angesprochen fühlen .


[Beitrag von Haiopai am 18. Okt 2011, 08:06 bearbeitet]
googelhupf
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 18. Okt 2011, 10:18
du wärst ehrlich gesagt auch der erste Verkäufer mit dem ich zu tun hätte, der mir was Gebrauchtes empfehlen würde.

Zu den Ersatzteilen: sicherlich gibt es die für die neueren Geräte. Aber lohnt sich auch eine Reperatur? Das kannst du preislich ja grob einschätzen.

Gruß,
Googelhupf
Haiopai
Inventar
#47 erstellt: 18. Okt 2011, 10:34


Reingefallen , ich handel NUR mit gebrauchten Geräten!!

Aber gerade dabei ist ne Menge Vertrauen notwendig und was würde es für dich für ein Bild abgeben , wenn ich dir so ein ES Gerät gebraucht verkaufe , es als das Nonplusultra anpreise und es dir dann kaputt geht und ich dir auch noch erklären müsste , das eine Reparatur unmöglich wäre ??

Gruß Haiopai
googelhupf
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 19. Okt 2011, 00:51
für mich spricht immer noch nichts gegen die alten Highender.
Sollte er mal kaputt gehen, und sollte man dann keine Ersatzteile bekommen, sollte...

Sollte ein alter Highender nach 3 Jahren kaputt gehen, und ich bekomme kein Ersatzteil mehr, und dann?
Dann hatte ich in diesem Fall für 3 Jahre nen Highender, der mich 200€ gekostet hat. Den Defekten Highender verkauf ich als defekt in der Bucht für 30-40€ und kauf nen Neuen.

Ergebnis: 3 Jahre Highender für 160€, den Glanz in den Augen nicht vergessen. Manche Dinge kann man nicht auf Zahlen herunterbrechen.
Klar gibt es immer ein Risiko...aber dafür ist man ja Erwachsen. Und zum Erwachsensein gehört nicht nur das Rechnen können...

Gruß,
Googlehupf
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