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Standlautsprecher von Nubert, Triangle oder wem auch immer?

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wingcruiser
Neuling
#1 erstellt: 10. Apr 2012, 19:02
Liebe Experten,

so gern und oft ich zuhause Musik höre, bin ich jedoch leider überhaupt nicht auf dem aktuellen Stand.

Bisher war ich mit meiner heimischen Anlage sehr zufrieden:

Verstärker: A & R Cambridge, Arcam alpha
CD-Player: NAD C 525 BEE
Boxen: Arcus TM 95
plus Thorens Laufwerk, Tapedeck und Receiver.

Allen Unkenrufen zum Trotz harmonierten der Arcam und die Arcus Boxen m.E. seit über 20 Jahren sehr gut miteinander; erst Recht als der NAD CD-Player ins Spiel kam! Dabei ist anzumerken, dass die richtige Komponenten-Konfiguration zu finden, bei dem vielfältigen Musikgeschmack meiner Frau und mir wahrlich nicht einfach ist. Bei uns läuft alles: Von Klassik, über Jazz, Rock, Musicals, Folk, akustische Sologitarristen und Reggae. Allen gemein ist, dass wir zumeist nur auf Zimmerlautstärke hören.

So weit, so gut. Jetzt steht ein Umzug an. Die Arcus-Boxen vom Format "Kindersarg" bekommen wir in dem an sich sehr großen Wohnzimmer (ca. 37 Quadratmeter) beim besten Willen nicht mehr gestellt. Es müssen erheblich schmalere Standlautsprecher her. Sie dürfen de facto nicht breiter als 26 cm sein.

Mein audiophiler Arbeitskollege schwört auf Nuberts "nuBox 511". Er meint, dass die 511er super zu dem vom Output her etwas "schwachen" Arcam passt. Außerdem ist der Preis fast unschlagbar.

Bei einem High-End-Händler wurde mir heute die "Triangle Antal Ex" in der "Aniversary Edition" an meinem Arcam demonstriert. Der Klang war überzeugend. Bei geringerer Lautstärke irgendwie "feiner" und "differenzierter" als in der Kombination mit meinen Arcus-Boxen. Nur der Preis war auch nicht ohne. Das Pärchen sollte brutto 2400 Euro kosten. Ein eventueller Preisnachlass wurde vorsichtig angedeutet.

Gemäß meiner heutigen Internetrecherche ist die "Aniversary Edition" von den technischen Daten her identisch mit der regulären "Triangle Antal EX". Selbige ist im Paarpreis im Netz für 1584 Euro erhältlich. Für das schwarze Klavierlack-Finish der "Aniversary Edition" wäre ich nicht bereit, 800 Euro Aufpreis zu bezahlen. Sehe ich das richtig, dass sich die Unterschiede tatsächlich rein auf die Optik beziehen?

Also, meine Fragen an die Experten hier im Forum:

Der Arcam ist ein super ausgewogener Verstärker mit geringer Leistung. Was würdet Ihr als Standlautsprecher anschließen?

1. Ein Paar Nubert "nuBox 511" zum Paarpreis von deutlich unter 900 Euro?
2. Ein Paar edle Triangle Antal Ex in der "Aniversary Edition" zum Paarpreis von 2400 Euro?
3. Ein Paar Triangle Antal Ex zum Paarpreis von 1584 Euro?
4. Eine hier bisher nicht genannte Alternative?

Für Kauftipps bin ich wirklich dankbar. Mein Handycap ist, dass ich mich informationstechnisch von den Marktentwicklungen verabschiede, wenn ich mit meiner aktuellen Anlage glücklich bin. Mein Arcam und meine Arcus-Boxen begleiten mich nun schon seit mehr als 20 Jahren. Seit dem bin ich nicht mehr auf dem Laufenden.

Viele Grüße,

Udo (alias WingCruiser)
weimaraner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Apr 2012, 19:49
Hallo,

was auch immer es letztlich werden soll,

hört es euch in eurem Raum an bevor ihr den Lautsprecher bindend kauft.

Was ich da hinstellen würde bei dem Musikgeschmack?
Eine Gamut Phi 5...,
tut mir leid,kostet noch etwas mehr....

Alternativen zur Triangle??? Natürlich,
bei einem recht kleinen Verstärker und 37qm könnte man auch etwas auf den Wirkungsgrad achten,

aber so laut hört ihr doch gar nicht,oder?

Nungut,
eine Swans RM 600 produziert eine seeehr gute Bühnendarstellung,was ja bei der Musik nicht sooo unwichtig erscheint.
Eine KEF R 500/700 würde ich auch mal anhören,
eventuell das Auslaufmodell KEF XQ 40,welche es im Moment recht günstig gibt.
Eine Focal 826V wäre eine weitere Alternative,

auch im Angebot wäre bei RaumTonKunst eine Sonus Faber Liuto...

Ach ja,

eine NuBox passt hier nicht unbedingt zwischen das Genannte...

Gruss


[Beitrag von weimaraner am 10. Apr 2012, 19:53 bearbeitet]
MasterPi_84
Inventar
#3 erstellt: 10. Apr 2012, 20:20
Wenn euch schon eine Französin zugesagt hat, dann versucht es doch auch mal mit einer anderen:

Cabasse Java

Ist im Hochton etwas sanfter als die Horn-Variante von Triangle, aber nicht weniger detailliert.

Im Mittelton wirken die Cabasse etwas direkter.

Gibt es auch (für 300€/Paar aufpreis) in sehr edlem Piano-Lack.

Hört doch mal rein!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 11. Apr 2012, 06:37
Moin

Ich wusste gar nicht, das Triangle ein Horn verwendet....

Die von Dir genannten Lsp. sind ja aus sehr unterschiedlichen Preisklassen, was Du brauchst um glücklich zu werden, können wir nicht sagen.
Daher solltest Du dir einfach mal verschiedene Modelle ausgiebig anhören bzw. vergleichen, um zu Wissen, in welche Richtung es gehen soll.
Die klanglichen Unterschiede sind relativ groß und der persönliche Geschmack und die Gegebenheiten (Akustik, Aufstellung usw.) entscheiden.
Nicht immer ist der teurere Lsp. auch der bessere, Du solltest aber bei der Auswahl auf einen guten Wirkungsgrad (z.B. 93db/1W/1mtr.) achten.
Auch die Impedanz sollte bei 4 Ohm oder darüber liegen, kurz um, ich empfehle wenn möglich einen "verstärkerfreundlicher" Lsp. auszuwählen.
Allerdings sind die Herstellerangaben zu meist wenig realistisch, was die Auswahl bzw. Sondierung für den Käufer doch deutlich erschwert.

Saludos
Glenn
MasterPi_84
Inventar
#5 erstellt: 11. Apr 2012, 08:37

GlennFresh schrieb:

Ich wusste gar nicht, das Triangle ein Horn verwendet....
...
Glenn


Hier sieht man es sehr deutlich. Triangle Antal EX
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 11. Apr 2012, 16:25
Als Horn im üblichen Sinne würde ich das nicht bezeichnen, vielleicht mehr als Waveguide oder ne Art Piezo !

Wie nennt denn Triangle seinen Hochtöner?

Saludos
Glenn
MasterPi_84
Inventar
#7 erstellt: 11. Apr 2012, 19:29
Hier wird auch von einem Horn-Kompressions-Treiber gesprochen Klick
wingcruiser
Neuling
#8 erstellt: 11. Apr 2012, 20:08
@ allen Postern,

vielen Dank für die vielen, vielen Tipps! Ich merke aber schon, dass am Ende nichts über's Hören und Ausprobieren gehen wird.

Ich wohne im westlichen Ruhrgebiet und fand die Vielfalt der Auswahl in den hiesigen Fachgeschäften bisher nicht umwerfend. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich erst seit drei Tagen auf der Suche bin.

Mich von den Arcus TM 95 zu trennen, hatte ich nämlich keinesfalls vor. Mögen sie noch so sehr aus der "Dinosaurier-Ära" stammen, mich hat ihr Klang in Kombination mit dem Arcam-Verstärker bis heute stets begeistert.

Der bevorstehende Umzug, der die Neuanschaffung von Lautsprechern nötig macht, ist mit einer Kernsanierung verbunden und kostet meine bessere Hälfte und mich ein Heidengeld. An einen Anschaffungspreis für Lautsprecher jenseits der 2000 € Grenze ist zur Zeit daher für mich leider nicht zu denken. Im Gegenteil: Ein Anschaffungspreis à la Nuberts nuBox 511, bei denen das Paar unter 900 € inklusive Versand liegt, kommt unserem desolaten Kontostand aktuell sehr entgegen.

Fall hier also noch jemand einen Tipp im "Low-Budget-Bereich" hat, wäre das super!!!

Viele Grüße aus "dem Pott",

Udo (alias Wingcruiser)
weimaraner
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Apr 2012, 20:33
Hallo,

Ruhrgebiet und Umgebung bietet doch richtig viele Möglichkeiten.

Ich würde diverse Händler besuchen,
nicht unbedingt die High End Läden,

aber auch da gibt es Adressen,
da würde ich auch eventuell nach Angeboten,Ausläufern,Second Life und Ausstellern sowie Inzahlungsnahmen fragen und schauen,

diverses anhören und vergleichen was dir am besten gefällt.

Preistip?
KEF IQ 7se für nun 498€,
http://www.hifi-im-h...echer/KEF-iQ7SE.html
oder MB Quart Alexxa S-One für im Moment ca. 600€,
z.B. in der Bucht.

Gruss
leadtodeath
Stammgast
#10 erstellt: 11. Apr 2012, 20:44
Ich kenne die Triangle Altea EX und bin von der Box begeistert. Viel Gegenwert fürs Geld, wirklich spritziges Spiel, besonders für Klassik, Jazz und Vokals zu empfehlen. Vielleicht solltest du dir statt der Anniversary Edition einmal die Martin Logan Electromotion ESL anhören... die spielen noch mal in einer ganz anderen Liga und kosten ähnlich viel!
yahoohu
Inventar
#11 erstellt: 12. Apr 2012, 09:06
Moin Udo,

tja, das Problem wird sein, bei Deinem Budget die TM 95 zu toppen oder zumindest gleichzuziehen.

Westliches Ruhrgebiet? Dann vielleicht damals bei Pawlak gekauft?

Ich würde Dir ProAc empfehlen, da ist Pawlak einer der wenigen Händler im Rhein/Ruhr Bereich. Ein excellenter Lautsprecher vom Konzept her. Gibt es in unterschiedlichen Preisklassen.

Die Studio 130 gibt es hier für einen Wahnsinnspreis:

www.audiomarkt.de/_markt/item.php?id=5715795242&

Wenn der Farbton nicht gefällt, ggf. folieren lassen. Hat ein Bekannter von mir mit Dynavox Impuls3 machen lassen. Seltene Wunschfarbe und sieht aus wie Hochglanz lackiert. Und mit nem Fön geht alles spurenlos wieder runter.

Gruß Yahoohu
Don_Tomaso
Inventar
#12 erstellt: 12. Apr 2012, 09:56
Wenn dein Verstärker nicht so der Kraftprotz ist, glaube ich nicht, dass Nubert die erste Wahl ist, da etwas Wirkungsgradschwach. Andererseits ist das vielleicht gar nicht so wichtig, wenn du eh' nicht so laut hörst. Im Bereich 900 - 1.500 Euro das Paar ist der Markt hart umkämpft, da solltest du was finden. Und für "Klavierlack", falls er das denn ist, würde ich keine 900 Tacken auf den Tisch legen, auch wenn er das, vom Aufwand her, vielleicht Wert ist.
Und da andere auch "ihre" Boxen empfehlen, lege ich dir die B&W 683 ans Herz . Sie laufen bei mir am Arcam A18 (2x50W an 8Ohm, iirc) und spielen vor allem Jazz und Blues ganz herzallersliebst. Gerade läuft Nguyén Lé mit Renault Garcia-Fons und Mino Cileno "Idoma", von der CD "20 Magic Years", ACT. Ein Traum.
m00
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 12. Apr 2012, 16:37

yahoohu schrieb:


Die Studio 130 gibt es hier für einen Wahnsinnspreis:

www.audiomarkt.de/_markt/item.php?id=5715795242&

Wenn der Farbton nicht gefällt, ggf. folieren lassen. Hat ein Bekannter von mir mit Dynavox Impuls3 machen lassen. Seltene Wunschfarbe und sieht aus wie Hochglanz lackiert. Und mit nem Fön geht alles spurenlos wieder runter.

Gruß Yahoohu


Die Studio 130 kann ich nur empfehlen, sehr emotionale Wiedergabe mit einem gutem Bass. Die optischen Mängel fallen nicht stark auf. Ohne Abdeckung sieht sie schon fast schick aus. Das mit dem Folieren ist vielleicht ein toller Tipp
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