[Gebrauchtkauf] Lohnt sich noch der Kauf zwei gebrauchter B&W DM 604 S3?

+A -A
Autor
Beitrag
dee-jay
Stammgast
#1 erstellt: 22. Jun 2012, 11:35
Hallo zusammen,
lohnt sich der Kauf zwei gebrauchter B&W DM 604 S4, oder sollte man für ca 100-150€ mehr lieber die neuen 683 nehmen? Die Frage zielt nun nicht auf den Klangcharakter beide LS ab, sondern auf die Qualität.

Grüße
Klas126
Inventar
#2 erstellt: 22. Jun 2012, 12:36
Ich mag B&W nicht so sehr aber deswegen kenne ich mich mit den Modellen net so aus ist 683 der direkte Nachfolger von den B&W DM 604 S4 ? wenn ich raten müsste dann sind die B&W DM 604 S4 eine Klasse höher. Dann würde ich natürlich zu den B&W DM 604 S4 raten. Ohne jetzt den Klang zu kennen.

Die 683 habe ich gehört und auch die CM serie ein grauß alle samt nur die alten LS kenne ich halt nicht.

mfg
Klas
baerchen.aus.hl
Inventar
#3 erstellt: 22. Jun 2012, 13:37
Hallo,

wenn man dir für die alte gebrauchte 604 nur 150Euro/Paar weniger abnehmen will als für die aktuelle 683 neu, will man dich bei der 604 über den Tisch ziehen. Daher klar die neue. Es sei denn, der Anbieter der gebrauchten geht noch deutlich im Preis runter. Die alte 604 darf gebraucht imho nicht mehr als ein drittel der 683 neu kosten..... und das wäre schon ein guter Preis....

Die Verarbeitungsqualität ist bei B&W ist in der Regel ok. Was klanglich passt, kannst Du nur mit deinen eigenen Ohren entscheiden


Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 22. Jun 2012, 13:40 bearbeitet]
dee-jay
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jun 2012, 14:56
es gibt einen Anbieter, der noch 1000€ für die 604er S3 haben will, das ist viel zu teuer, klar.

Die 683er wären auch gebraucht, aber sind halt die neueren. Qualitativ sind die gleich? Andere Frage: die alte 600er Serie wurde noch in England gefertigt, ist das mit der neuen auch so?

Grüße
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Jun 2012, 16:22
Es ist doch relativ Wurst wo die LS gebaut werden. Der Klang muss bei Dir zuhause für Dich passen.

Ich finde z.B. meine B&W grottenschlecht. Im Hinblick auf wahre Werbe- und Verkaufsangriffe von B&W wäre ich hier extrem kritische und würde sehr viel und intensiv vergleichen.

Nachdem was ich bisher gelesen habe, kaufen meist Anfänger mit zuviel Geld B&W bzw. lassen sie sich von Werbung/Tests/Meinungen und Händlern aufs Auge pressen. Meist ohne, oder ohne gründliche Vergleiche.

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 23. Jun 2012, 16:22 bearbeitet]
dee-jay
Stammgast
#6 erstellt: 23. Jun 2012, 17:54
wäre doch nun mal interessant zu wissen, warum ihr B&W so schlecht findet.

ich meine, ich habe bereits meine Meinung über B&W, aber interessieren, warum ihr diese Meinung habt, tuts mich schon.

Grüße
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Jun 2012, 18:11
Ich finde "meine" B&W richtig schlecht,

da sie im Hochtonbereich viel verschlucken und die hohen Töne die sie wiedergeben - die ich sehr gut kenne - nicht sauber reproduzieren können. Weiterhin ist insbesondere der Bassbereich nicht in der Lage schnelle tiefe Töne realistisch wiedergeben zu können. Auch der Mitteltonbereich glänzt nicht durch Großtaten, ist aber erträglich.

Das merke ich aber nur deshalb, weil ich verglichen habe!

Da ich mich aber schon seit über 30 Jahren mit hifi beschäftige und auch Livekonzerte (auch unplugged Stimme/Instrumente) besuche, weis ich wie etwas zu klingen hat und habe dazu auch einen Anspruch an hifi-Geräte.

LG Michael


[Beitrag von michaeltrojan am 23. Jun 2012, 19:02 bearbeitet]
dee-jay
Stammgast
#8 erstellt: 30. Jun 2012, 12:28
also eigentlich war das bei mir auch alles etwas anders geplant. Hatte vorher ein paar KEF Q300, die ich verkauft habe, weil ich studieren gehen will. als Ersatz habe ich dann ein Paar B&W DM 600 gekauft, für relativ günstig Geld.

Das mit dem Studium verändert sich wahrscheinlich in sofern, dass ich neben dem Beruf studiere und ich also durchgehend Geld zur Verfügung haben werde. (Momentaner Stand der Dinge)

Ich habe die KEF mit den B&W ausgiebig verglichen, mehrere Freunde und Bekannte gefragt, die teilweise was von HIFI verstehen, und teilweise nicht. Habe beide Lautspecherpaare an meinen Kenwood KA 5010 angeschlossen und hin und her geschaltet, ohne zu sagen, welche Lautsprecher an waren.

Um das Ganze noch etwas interessanter zu machen, habe ich den Personen vorher erzählt, wieviel die Paare jeweils gekostet haben. Danach ging der Hörtest los.

Ich habe die Personen unabhängig voneinander hören lassen, jeder der den Klang gut fand, fragte mich "jetzt sind die KEF an oder?" ich habe diese Frage offen im Raum gelassen und nicht beantwortet. hinterher habe ich erzählt, welche der jeweilige Kandidat besser fand. Es waren durchweg die B&Ws, die bei den Tests als besserklingend beschrieben wurden.

Bevor ich sagte, dass es die B&Ws sind, fragte ich, was besser gefällt. Räumlichkeit, Auflösung, Realität, waren die Antworten. Was gefiel an den KEF nicht? Sie klangen irgendwie, nasal.

Meine Meinung: Die KEF sind auf keinen Fall schlechte Lautsprecher, klingen auch sehr räumlich, aber im Vergleich zu den B&Ws wirklich etwas unrealistisch, im Hochtonbereich auch zu zurückhaltend.
Die B&Ws klingen noch etwas räumlicher, sauberer im Bass, wobei die 600er nicht so tief gehen wie die KEF Q300, aber knackiger, nicht so schwammig.

Aus dieser Hörerfahrung heraus möchte ich nun komplett auf eine 600er B&W Serie mein Surroundset aufbauen, die kleinen nach hinten und für vorn ein paar Standlautsprecher.

Grüße
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Jun 2012, 12:52
Mit KEF hatte ich bislang leider noch gar keine Berührung ... daher kann ich den Vergleich nicht einschätzen. Aber Du hast zumindest verglichen und von den zwei Möglichkeiten dich für die entschieden, die Dir besser gefällt.

Ich wage ja kaum es zu schreiben...willst Du nicht doch mal mit der Dali Zensor und/oder Wharfedale Diamond Reihe vergleichen?

LG
dee-jay
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jun 2012, 14:21
ich bin immer gern bereit, Vergleiche zu machen, die DALI Zesor sehen auch sehr interessant aus, welche Wharfedale Diamond Serie sprichst du genau an? die 9x oder 10x?
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 30. Jun 2012, 14:43
Ich kenne nur die 10ner Reihe. Nach den technischen Änderungen mit denen ich mal beschäftigt hatte, gehe ich von ein wenig mehr Hoch- und Tiefton bei der 10ner Reihe aus.
dee-jay
Stammgast
#12 erstellt: 21. Jul 2012, 01:53
gibt es eigentlich noch mehr alternativen? gerne auch etwas, was man nurnoch gebraucht bekommt ;-)
nitramsch
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Jan 2013, 23:21
ASW Cantius 504 oder 604 könnten eine alternative sein; auch bebraucht für schmales Geld zu haben.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
B&W DM 604 S2 oder S3??
No.1 am 13.07.2004  –  Letzte Antwort am 14.07.2004  –  5 Beiträge
Vertärker zu "B&W DM 604 S3" um 700 Euro
ChristianJaeger am 16.07.2007  –  Letzte Antwort am 17.07.2007  –  10 Beiträge
Verstärker für B&W DM 604 S3? HILFE!
Nautilus am 14.02.2012  –  Letzte Antwort am 30.05.2012  –  12 Beiträge
welchen Verstärker für B&W 604 S3
24sevenStar am 06.03.2009  –  Letzte Antwort am 07.03.2009  –  14 Beiträge
Kef iq30 oder B&W DM 602.5 s3
Sven_Keule am 17.01.2011  –  Letzte Antwort am 18.01.2011  –  20 Beiträge
Receiver für Canton Karat M80 DC bzw. B&W DM 604 S3
Murat am 24.05.2004  –  Letzte Antwort am 27.05.2004  –  9 Beiträge
HGP Vida oder B&W 604 S3 - jede Musikrichtung?
gwst am 27.04.2006  –  Letzte Antwort am 27.04.2006  –  2 Beiträge
B&W 604 S3 zu empfehlen?
16.09.2002  –  Letzte Antwort am 17.09.2002  –  3 Beiträge
Welchen Verstärker für B+W 604 S3 ?
Mottenbrut am 24.10.2007  –  Letzte Antwort am 26.10.2007  –  7 Beiträge
Hörvergleich B+W 603 vs. 604
the_dude_w am 23.02.2005  –  Letzte Antwort am 25.02.2005  –  2 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Bowers&Wilkins
  • KEF
  • ASW

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder817.932 ( Heute: 3 )
  • Neuestes Mitglied/IchBins/
  • Gesamtzahl an Themen1.365.153
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.000.954