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Neuer Sub für riesiges Wohnzimmer

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nico21784
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jul 2013, 22:41
Hallo liebe Gemeinde,

Bis vor Kurzem wohnte ich in einer Altbauwohnung mit Dielenboden und einem Wohnzimmer mit 19,5qm und die zu beschallende Fläche war 14qm. Dafür hatte ich 4 Standlautsprecher der GLE-Reihe von Canton, die für ordentlichen Bass sorgten. Ein Subwoofer kam also nie in Frage.
Nun bin ich vor Kurzem umgezogen und habe nun meine Traumwohnung. Das Wohnzimmer ist aber 48,5qm groß und die zu beschallende Fläche ca 26qm. Der Boden ist mit Parkett versehen und recht fest. Hinzu kommt aber, dass es eine Dachgeschosswohnung in einer Stadtvilla ist und somit der Raum an der höchsten Stelle knapp 4,20m hoch ist. An der höchsten Stelle des zu beschallenden Raumes sind es 3,50m.
Ich war nun schon in mehreren Fachmärkten und mir wurde immer wieder der Sub80 von Canton empfohlen. Ich bin aber recht skeptisch ob Dieser tatsächlich was ausrichten kann. Passend zu den LS gäbe es noch den SUB10.2 oder SUB12.2. Da es aber eine Mietwohnung ist, könnten die auch mal ganz flink zu heftig werden.

Genutzt wird die Anlage zu 70% für Musik (ziemlich durchwachsen Alles von Klassik bis Metal), 20% Filme, 10% Videospiele. Ich brauche keine Bass-Eskapaden, er sollte klanglich präzise sein und darf auch gerne in entsprechenden Sequenzen mal überraschen. Hauptsächlich soll er den Bass der LS nach unten unterstützen. Ich mag die Neutralität meiner GLE und will das nicht zerstören.

Ich würde mich freuen wenn ihr ein paar Vorschläge hättet.
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 21. Jul 2013, 22:56
Hi,

zwei Subs, die dann auch etwas kleiner /preisgünstiger sein können,
verteilt aufgestellt (z.B diagonal oder mittig gegenüberstehend, an den "Enden" der bevorzugten Hörzone),
aber parallel geschaltet (ggfs. Y-Split) und gleich eingestellt (*),
schaffen tendenziell die gewünschte Konzentration.

Ansonsten breiten sich die Basstöne eines einzelnen üblichen Subs (sog. "Monopol") überall hin aus,
sind aber nicht überall gleichstark zu hören wg. der sog. Raummoden,
oft mit dem blöden Ergebnis, dass die stärkste Wiedergabe weitab der gewünschten Zone erfolgt .

Gruss,
Michael

-----------------
(*) = Startpunkt für Tests.
Je nach Bass-akustischen Gegebenheiten kann ein individuelles Feintuning manchmal noch kleine Vorteile bringen.


[Beitrag von Mwf am 21. Jul 2013, 23:00 bearbeitet]
nico21784
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Jul 2013, 16:36
Hallo und danke erstmal für die Hilfe,

zwei Subs klingt natürlich heftig. Von diesen Raummoden hab ich glaub ich mal gehört. Da werd ich mich mal näher informieren.
Wie groß sollten diese beiden Subwoofer denn sein? Ich hätte denk ich mal einen Platz gefunden, wo sie diagonal stehen könnten, wird halt nur mit der Verkabelung schwierig, da 12 Meter überbrückt werden müssten.
Würden denn da 2 SUB80 von Canton reichen? Ich hab da null Vorstellung von, da ich nie einen Subwoofer gekauft habe.
Wenn ich die Subs auf Spikes stelle, sollte doch das Risiko das der Boden zittert und etwas zu meinen Nachbarn kommt, minimiert werden, oder?
std67
Inventar
#4 erstellt: 22. Jul 2013, 17:54
Hi

Der sub 80 ist viel zu schwach für den großen Raum. Und zu teuer ist er auch, für das was er leistet.
Schau mal nach den Klipsch sw115

GlennFresh hatte IMO auch mal einen Jamo Sub 660 erfolgreich in einem so großen Raum betrieben


[Beitrag von std67 am 22. Jul 2013, 17:58 bearbeitet]
Nielsen
Stammgast
#5 erstellt: 22. Jul 2013, 17:54
Egal ob Canton oder irgendwas anderes ;), würde ich Dir bei der Raumgröße auch zwei Subs empfehlen. Ich konnte meiner unerwünschten Erhöhung um 60Hz (Raummode) mit den Subs wunderbar entgegenwirken.

Ich würde sie erst mal auf einer Linie mit den Frontlautsprechern stellen. Mit Frontfire-Subs ärgerst Du die Nachbarn auch nicht unbedingt so sehr (sind sowohl die Sub 80 sowie 12.2). Letztlich wäre auch eine begleitende Messung Deiner Aufstellung zu empfehlen. Messequipment kostet nicht viel und die AudioCarma-Software ist umsonst.

Wenn Du keine zwei Subs stellen möchtest, überlege auch, einen DSP-betriebenen Sub mal testweise auszuprobieren. Der braucht dann natürlich ordentlich Dampf, um das große Zimmer zu bespielen.

Welcher Sub es genau sein soll? Auch da gibt es, wie bei Boxen im Allgemeinen, qualitative Unterschiede. Am ehesten findest Du das natürlich über's Probehören raus. Allerdings sind gerade Subs besonders von den Räumlichkeiten und örtlichen Begebenheiten abhängig. Tendenziell würde ich aber nicht zu sparsam sein. Was bringt es Dir, wenn Du mit einem wummernden Plastikbox direkt wieder die Lust verlierst? Die Canton-Subs habe ich noch nicht gehört, also kann Dir dazu nicht ernsthaft was sagen. Und wenn Du mit Fachmärkten solche Ketten wie Saturn, Mediamarkt, etc. meint, dann wundert mich die Canton-Empfehlung aber gar nicht. Denn die haben im Regelfall nicht viel mehr ernsthaftes Gerät im Angebot.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Jul 2013, 18:06

std67 (Beitrag #4) schrieb:

GlennFresh hatte IMO auch mal einen Jamo Sub 660 erfolgreich in einem so großen Raum betrieben


Der Raum hat 70qm und eine Deckenhöhe von ca. 3 mtr., ich habe sowohl den Klipsch SW115 und auch den Jamo Sub 660 getestet.
Beide halte ich für sehr gute Subwoofer mit einem exzellenten PLV, mit einem kleinen Vorsprung für den Klipsch, einen zweiten habe
ich bei beiden Modellen nicht benötigt, obwohl die zu unterstützenden Lsp. und meine Hörgewohnheiten einen gewissen Anspruch hegen.
Klanglich unterstützt wurden die Subwoofer durch gute Arbeitsbedingungen und dem Audyssey MultiEQ XT32, aber jeder Raum hat halt
seinen ganz individuellen Einfluss auf die Performance, dazu kommt die Aufstellung und der Hörplatz, daher sollte man den oder die Subs
immer in den eigenen 4 Wänden testen, beim Händler macht das wenig bis keinen Sinn.

Saludos
Glenn
nico21784
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Jul 2013, 13:08
@ Nielsen

Mit den Fachmärkten hast du Recht, es war Saturn. Ich nutze diese Märkte oft nur um das Equipment zu kaufen, aber selten für Beratung. Deswegen kam mir auch der SUB80 gleich zu klein vor, weswegen ich lieber hier nochmal fragen wollte.

Ich werde wohl mal ein paar Subwoofer ausprobieren, gerade der Klipsch klingt vielversprechend. Ich hab auch absichtlich keine preisliche Obergrenze genannt, da ich Ideen sammeln wollte, um zu schauen wohin die Reise gehen könnte.

@ GlennFrash

Bei mir würde der Sub (oder die Subs) ebenfalls über Audissey eingemessen werden. Hab damit bei den LS auch sehr gute Erfahrungen gemacht, bisher wurden die LS gerade auf den neuen Raum sehr gut eingestellt und ich musste nur wenig nachjustieren (bei mir dominieren die Surround-Back immer sehr nach der Einmessung).


Ich werde mir mal den Klipsch SW115 nach Hause holen, mal schauen was der so bringt. Danke für eure Hilfe!
electroman_25
Stammgast
#8 erstellt: 23. Jul 2013, 13:17
Gefällt mir, deine Einstellung! Endlich mal jemand, der die Gerätschaften nach wenig Geschwafel bei sich zuhause testet! Der einzige Weg, zu erfahren ob der LS oder in deinem Fall Sub passt
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Jul 2013, 13:28
In der Tat, so oft kommt das hier nicht mehr vor, aber die Fragen warum es der SW115 sein soll, werden sicher noch kommen!

Saludos
Glenn
std67
Inventar
#10 erstellt: 23. Jul 2013, 13:41
Das die Rears so laut sind liegt normalerweise am DynamicEQ. Hab meine Rears auch um 4db abgesenkt, die SB um 6db
Hardwell
Inventar
#11 erstellt: 23. Jul 2013, 13:44
Hi , kommt Selbstbau in Frage ? Wenn hier schon der Klipsch SW-115 vorgeschlagen wird liegt dein Budget wohl bei +/-600€ , gell ? Da wette ich , dass das mit Selbstbau noch besser geht ! Da wäre ggf. auch was mit 18" drin ! Ich helf dir dann gerne beim Entwickeln !
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 23. Jul 2013, 13:57
Einen DIY Subwoofer kann der TE natürlich bequem beim Händler bestellen und in seinen eigenen 4 Wänden testen.

Nichts gegen DIY, ich bewege mich ja selbst gerne auf diesem Terrain, aber man sollte bzw. kann diese Subwoofer Variante nicht immer
und überall empfehlen, zu mal der Klipsch SW115 auch mit Selbstbau gar nicht so einfach zu toppen, auch wenn 600€ zur Verfügung stehen,
da muss schon alles passen und das dürfte für eine ungeübte und wenig erfahrene Person gar nicht so einfach sein!

Saludos
Glenn
Hardwell
Inventar
#13 erstellt: 23. Jul 2013, 14:08
Und dann hat der Händler bei Nichtgefallen wieder ein Produkt , welches er nun als Gebraucht anbieten muss und dadurch höchstwarscheinlich schwieriger verkauft bekommt und zusätzlich muss er die Versandkosten tragen... Man hat zwar das recht darauf , aber ich finde das echt zum Teil ne Unverschämtheit das man das so ausnutzen muss immer ! Naja , aber darum gehts ja hier nicht ...

Man kann auch Testgehäuse bauen , immerhin bekommt man den m² Spanplatte für 5€ an jeder Ecke hinterher geworfen ... Bis 600€ fallen mir jetzt spontan andie 10 Chassis ein , welche (wenn sie in einem ordentlichen Gehäuse verbaut sind ) Den Klipsch locker schlagen sollten !

Und ich weiß garnicht , was sich alle immer so anstellen mit DIY - Ich würde dann den Bauplan fertig machen und solange der einigermaßen befolgt wird passt es auch hinterher.
electroman_25
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jul 2013, 14:11
Es haben vielleicht auch nicht alle die Zeit, um sich erst über den Lautsprecherbau zu informieren, geschweige denn einen zu konstruieren. Oder sogar noch simpler, man hat gar nicht das Interesse daran, sich einen Subwoofer zu bauen.
nico21784
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Jul 2013, 14:56
@ Hardwell

Danke für den Tipp, aber Selbstbau kommt für mich nicht in Frage. Dafür fehlt mir die Muse und ich denke, ich werd die Gehäusequalität eines erfahrenen Herstellers nicht übertreffen können.

@ All

Ich war gerade bei Hifi-im-Hinterhof hier in Berlin und dort meinte man, man könne den Klipsch sehr gut integrieren und er hätte einen trockenen und druckvollen Bass. Würde wohl ganz gut zum restlichen Equipment passen. Man würde mir aber auch den NuBert AW1000 empfehlen. Beide Geräte bekomme ich am Donnerstag nach Hause und darf sie 7 Tage lang testen. Da ich die Aussage von Hardwell befürchtete, dass sich der Händler dann ja ein gebrauchtes Produklt zurückholt, wurde ich beruhigt. Denn man bekommt meist schon gebrauchte Subs, die bereits eingespielt sind. Der Händler wolle die Leute nicht unbespielte Lautsprecher hinstellen, die erst nach ein paar Wochen ihre Leistung entfalten würden.
Vorraussetzung ist natürlich, dass entsprechende Gebrauchtgeräte vorrätig sind. Bei dem Klipsch und NuBert hatte ich Glück und kann dann in 2 Tagen loslegen. Die werden mir auch gleich richtig eingepegelt und eingestellt, sodass mir das umswitchen leichter fällt.

Ich berichte, wie es weitergeht. Danke nochmal für eure Hilfe!
electroman_25
Stammgast
#16 erstellt: 23. Jul 2013, 15:06
Klingt toll

Aber den Nubert für Musik..?

Naja probieren geht über studieren


[Beitrag von electroman_25 am 23. Jul 2013, 15:07 bearbeitet]
Hardwell
Inventar
#17 erstellt: 23. Jul 2013, 15:08

electroman_25 (Beitrag #14) schrieb:
Es haben vielleicht auch nicht alle die Zeit, um sich erst über den Lautsprecherbau zu informieren, geschweige denn einen zu konstruieren. Oder sogar noch simpler, man hat gar nicht das Interesse daran, sich einen Subwoofer zu bauen.


Wenn man einen Bauplan hat und einfach danach baut sollte das schnell zu bewerkstelligen sein !
Wenn man kein Interesse daran hat - OK , aber man verschenkt viel Potential.

Schade , dass der TE sich das nicht zutraut ... Meist wird es hinterher doch besser als man denkt.
Viel Falsch machen kannst du nicht :
Du musst nur einen Bohrer und ggf. einen Fräszirkel / Stichsäge richtig bedienen können.
Beim Grundieren / Schleifen / Lackieren kannst du nicht viel falsch machen !
nico21784
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Jul 2013, 18:24
@ Hardwell

Es geht mir nicht rein ums Zutrauen. Ich bin Luftfahrt-Ingenieur und durchaus in der Lage das Eine oder Andere zusammenzubauen, aber ich habe mehr Vertrauen in die Kunst der Hersteller und maße mir nicht an, deren Handwerk einfach so zu toppen.
Deswegen kaufe ich mir einen fertigen Subwoofer und bin mir sicher damit einen guten Griff zu machen.
Hardwell
Inventar
#19 erstellt: 23. Jul 2013, 18:38
Ah - OK , mach so wie du meinst...

Ich will nicht nerven , aber schlaf mal ne Nacht drüber und denk auch mal an die Vorteile von DIY !

Ein Aspekt für mich wäre zum Beispiel , dass du keine Kompromisse eingehen musst.

Ein weiterer Punkt ist , dass du selbst bestimmen kannst was du verbaust , wie groß das Gehäuse wird , welches Finish du wählst und welche Form das Gehäuse haben soll .

Und das waren noch lange nicht alle Vorteile vojn DIY

Der Klipsch kann ordentlich laut , spielt präzise und kann auch bis 20 Hz , aber das Gehäuse ist doch ein Witz . Ich hab den bei Hifisound gehört und gesehen . Das Gehäuse ist imho sehr schlampig verarbeitet und wirkt zerbrechlich.

Wie gesagt , ich würd mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen...
nico21784
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Jul 2013, 19:09
Hab ich, danke, nein!

Ich habe nicht so ausgefallene Ansprüche an einen Sub. Er soll schwarz sein und mich zufrieden stellen. Welche Kompromisse gehe ich denn momentan ein? Ich habe den Platz, das Geld, die Vorraussetzungen was das Equipment angeht. Was soll mir ein selbstgebauter Sub da für Vorteile bringen?
Zusätzlich muss ich sagen, dass ich mich noch gar nicht entschieden habe, weswegen ich ja sehen werde, wie der Klipsch verarbeitet ist. Die Verarbeitung der Subs die ich bereits gesehen habe, werde ich aber mit meinen Fähigkeiten nicht erreichen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 23. Jul 2013, 19:20
Wenn ich immer diesen Quatsch höre, der Klipsch SW115 bringt über 30kg auf die Waage, das ist mehr als viele vergleichbare Woofer die ein vielfaches kosten.

Ich selbst konnte am Klipsch weder etwas schlampiges noch zerbrechliches feststellen, er ist keine Schönheit, das Gehäuse ist halt zweckmäßig bzw. einfach
gehalten, geht aber angesichts des Preises absolut in Ordnung, die große Reflexöffnung ist aus Holz konstruiert, das ist wertiger als die vielen Plastikrohre, ein
weiterer Vorteil des Kanals, es gibt keine Strömungsgeräusche, die ich übrigens bei den Nubert AW1000 vernehmen konnte, also die Bezeichnung "Witz" trifft
ganz sicher nicht zu, wer zu solchen Übertreibungen neigt, den kann ich nicht wirklich ernst nehmen.

Als Kompromiss kann man den Klipsch SW115 daher gewiss nicht bezeichnen, da ich selbst schon einige Subwoofer gebaut habe und auch noch bauen werde,
sowie schon so einiges an Subwoofern beider Lager gehört habe, behaupte ich mal, das ich so etwas beurteilen kann, daher ist das noch lange kein Grund einen
guten Fertig Subwoofer bei jeder Gelegenheit im Vergleich zu DIY Produkten schlecht zu machen.

Ich bin sogar der Meinung, das es gar nicht so einfach ist einen vergleichbaren Woofer für 600€ im Selbstbau Verfahren herzustellen, vor allem wenn man auf
diesem Gebiet wenig oder noch gar keine Erfahrungen gemacht hat.

Auf Grund deiner Äußerungen in letzter Zeit, lehne ich mich mal aus dem Fenster und bezweifele ich, das Du näheren Kontakt mit dem SW115 hattest, ansonsten
kann ich deine Geschreibsel hier und woanders nicht nachvollziehen, Tschuldigung, aber das musste ich jetzt einfach nochmal los werden, ich kann nämlich diese
ständige Quengelei nicht mehr hören, aber ich es habe es ja schon zuvor geahnt das noch sowas kommt.


@nico

Du machst alles richtig und nimmst sogar noch einen zweiten Subwoofer zum Vergleich mit, das machen die wenigsten und ist mMn absolut zielführend.
Das es sich dabei um einen Nubert AW1000 handelt, der eigentlich nur über den Hersteller direkt vermarktet wird, wundert mich allerdings doch etwas.

Saludos
Glenn
nico21784
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Jul 2013, 19:28
@ GlennFresh

Der NuBert wäre gebraucht, für, ich glaube 549€. Den soll ich mal Vergleichshören und könnte ihn stehen lassen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 23. Jul 2013, 19:37
Ah okay, den hat dann wohl jemand dort in Zahlung gegeben und sich etwas anders gegönnt!

Es schadet nicht andere Subwoofer im Vergleich zu hören, im Gegenteil....

Na ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß dabei und berichte mal, wie der Vergleich ausgegangen
ist bzw. ob einer der beiden Subwoofer bleiben darf oder die Suche vielleicht doch weiter geht!

Saludos
Glenn
Hardwell
Inventar
#25 erstellt: 23. Jul 2013, 19:55

GlennFresh (Beitrag #21) schrieb:
Wenn ich immer diesen Quatsch höre, der Klipsch SW115 bringt über 30kg auf die Waage, das ist mehr als viele vergleichbare Woofer die ein vielfaches kosten.

Ich selbst konnte am Klipsch weder etwas schlampiges noch zerbrechliches feststellen, er ist keine Schönheit, das Gehäuse ist halt zweckmäßig bzw. einfach
gehalten, geht aber angesichts des Preises absolut in Ordnung, die große Reflexöffnung ist aus Holz konstruiert, das ist wertiger als die vielen Plastikrohre, ein
weiterer Vorteil des Kanals, es gibt keine Strömungsgeräusche, die ich übrigens bei den Nubert AW1000 vernehmen konnte, also die Bezeichnung "Witz" trifft
ganz sicher nicht zu, wer zu solchen Übertreibungen neigt, den kann ich nicht wirklich ernst nehmen.

Als Kompromiss kann man den Klipsch SW115 daher gewiss nicht bezeichnen, da ich selbst schon einige Subwoofer gebaut habe und auch noch bauen werde,
sowie schon so einiges an Subwoofern beider Lager gehört habe, behaupte ich mal, das ich so etwas beurteilen kann, daher ist das noch lange kein Grund einen
guten Fertig Subwoofer bei jeder Gelegenheit im Vergleich zu DIY Produkten schlecht zu machen.

Ich bin sogar der Meinung, das es gar nicht so einfach ist einen vergleichbaren Woofer für 600€ im Selbstbau Verfahren herzustellen, vor allem wenn man auf
diesem Gebiet wenig oder noch gar keine Erfahrungen gemacht hat.

Auf Grund deiner Äußerungen in letzter Zeit, lehne ich mich mal aus dem Fenster und bezweifele ich, das Du näheren Kontakt mit dem SW115 hattest, ansonsten
kann ich deine Geschreibsel hier und woanders nicht nachvollziehen, Tschuldigung, aber das musste ich jetzt einfach nochmal los werden, ich kann nämlich diese
ständige Quengelei nicht mehr hören, aber ich es habe es ja schon zuvor geahnt das noch sowas kommt.
Saludos
Glenn


Hallo Glenn ,

Ich möchte doch keinen Stress mit dir Ich hab den Klipsch damals mit den RF-82II gehört und da fiel mir die Verarbeitung negativ auf , kann ja auch sein , dass da B-Ware aufgebaut war ... Das Gehäuse wirkte auf mich zerbrechlich , weil hinten eine Kante aufgeschlagen war und man so die gesplitterten Spanplatten sah... Wer weiß was die damit gemacht haben

Der Klipsch ist sicher kein Kompromiss , viel mehr wollte ich damit ausdrücken , dass man mit DIY Kompromisse , welche der Hersteller für sich behält umgehen kann.
Ich will den Klipsch nicht schlecht machen , ich habe nur die Verarbeitung aus oben genannten Gründen Kritisiert ! Ich hab den Klipsch gehört und er hat mir da wirklich ganz gut gefallen.


[Beitrag von Hardwell am 23. Jul 2013, 19:58 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 23. Jul 2013, 20:13
Es geht hier nicht um Stress, den bekommt man mit mir eigentlich nicht, aus dem Alter bin ich schon lange raus,
außerdem geht es mir dafür auch viel zu gut, so das ich relativ relaxt durchs Leben gehen kann.
Aber wer mich kennt, der weis auch, das ich eine direkte Schreibweise bevorzuge und ein Freund von offenen
Worten bin, wenn mich etwas stört, dann schreibe ich das auch, ganz ohne große Umschweife, man sollte halt
auch nicht immer alles gleich so persönlich nehmen, wir sind im Internet, nicht im echten Leben.

Es gibt ein nettes Wort, Akzeptanz und die sollte man öfters mal üben, wenn sich ein TE für einen bestimmten Weg
entschieden hat, auch wenn es nicht der ist den man für richtig hält, sollte er sich doch als falsch erweisen, kann man
ja sagen, ich habe es doch gleich gesagt und dann mit den entsprechenden Alternativen aufwarten.

Schönen Abend noch....

Saludos
Glenn
Hardwell
Inventar
#27 erstellt: 23. Jul 2013, 20:21
Danke Glenn , dann wäre das vom Tisch

@ TE : Sorry , dass ich deinen Thread so vollgespamt hab Kommt für dich denn Eigenimport in Frage ? Dann würde ich mir mal den BK Monolith + angucken ... http://www.bkelec.com/hifi/Sub_Woofers/Monolith-DF+&FF+.htm
electroman_25
Stammgast
#28 erstellt: 23. Jul 2013, 22:23
Wenn du Lust am Testen hast, wäre vielleicht ein Hifi-Sub von JL Audio noch interessant

Weitere gute Marken: SVS, Velodyne, Sunfire, XTZ, PMC

Den Velodyne SPL-1000 hiess der (glaube ich) besitzt ein Bekannter von mir. Ich empfand ihn als umwerfend gut, aber der Preis....
nico21784
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 26. Jul 2013, 12:35
So! Seit gestern habe ich Stunden verbracht, die Subs zu testen. Mir wurde jetzt freundlicherweise der Canton SUB80, Canton SUB12.2, der Klipsch SW115 und der gebrauchte NuBert AW1000 dagelassen. Ist natürlich jetzt proppevoll im Wohnzimmer. Alle Sub sind bereits eingespielt, das ist natürlich ein echter Vorteil. Hier die Eindrücke:

Canton SUB80:
Bei niedrigen Lautstärken spielt er ziemlich präzise und trocken. Wird es lauter, dann fängt er aber schnell an zu schnarren und gerät an seine Grenzen, dann sind auch deutliche Raummoden zu hören. Dort wo es drauf ankommt, ist der Bass leider zu flach (Sub steht, wie die anderen auch, 3,90m von der Haupthörposition entfernt, wurde als beste Position für den Sub vom Händler empfohlen). Hier zeigt sich also, dass der Sub deutlich zu klein ist, macht aber klanglich keine schlechte Figur. Man hört nur bei Zimmerlautstärke, dass der Pegel zu den unteren Frequenzen hin abfällt und nicht gehalten werden kann. Ist zwar besser als ohne Sub, aber da erwarte ich mehr. Bei der Raketenstartszene von "Ich, einfach unverbesserlich" ist es nur ein durchgehendes schnarren und kratzen, er ist sowas von an der Grenze. Bei Musik spielt er in ruhiger Hörlautstärke schön präzise und zurückhaltend. Sehr neutral insgesamt.

Canton SUB12.2:
Er spielt in allen Lautstärken sehr kräftig. Bei der Einmessung darf ich ihn kaum aufdrehen, da schimpft schon das Messmikrofon. Beim Film "Ich, einfach unverbesserlich", wieder die Raketenstartszene, geht ein trockener, mächtiger Bass durch den Raum. In der Couch sind Vibrationen zu spüren, aber der Boden bleibt ruhig. Bei "1Stp Klosr" vom Album "Reanimation" von Linkin Park geht er teilweise schön tief runter und bleibt immer präzise und sauber. Bei Musik von Angus & Julia Stone mit dem Titel "The Beast" hält er sich schön im Hintergrund und lässt keine Unruhe aufkommen. Bei Titeln wie "Halo" von Soil spielt er dann so wie es sein muss, er lässt weder das Drum, noch die Bass-Guitarre untergehen und differenziert das sehr schön.

Klipsch SW115:
Er ist richtig trocken. Hab ich so noch nicht gehört. Er kommt vom Höreindruck nicht ganz an die Leistung vom SUB12.2 ran, aber er hat so ein dumpfes, böses grollen drauf, dass es einen schon fast schmunzeln lässt. Die Raketenstartszene ist aber leider nicht präzise genug. Auch bei Kickbässen hat er ein wenig zu tun. Insgesamt passt er aber nicht in das Klangbild meiner Canton, deswegen hab ich da auch abgebrochen.

NuBert AW1000:
Der ist Wahnsinn. Noch einen Ticken präziser und trockener als der SUB12.2 und lässt sich über den Receiver noch besser einpegeln. Insgesamt würde ich ihn aber klanglich dem Canton SUB12.2 eine gewisse Nähe bescheinigen. Er ist halt nur in allen Punkten noch eine Stufe feiner und die Gesamtlautstärke ist nochmal deutlich höher. Er ist sehr pegelfest und könnte bedeutend mehr, als meine GLE schaffen.

Insgesamt muss ich mir das Alles nochmal anhören, aber bisher würde ich sagen, dass der SUB12.2 mein Favourit wird. Er passt halt auch optisch zu meinen GLE und ist preislich genau das, was ich ausgeben wollte. Der NuBert ist zwar perfekt, aber erstens gebraucht und zweitens: dafür noch sehr teuer mit 549€.
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