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Onkyo TX-8020 + JBL Studio 130 oder doch lieber was anderes?

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jak!
Stammgast
#1 erstellt: 21. Mai 2014, 20:09
Hallo,

ich denke momentan darüber nach mich von meiner 30 Jahren alten Sharp CP-Q5GY Kompaktanlage mit Lautsprechern mit 10W Sinus und 20W max. zu steigern. Ich möchte dabei nicht mehr als 300€ ausgeben.

Ich benötige mindestens einen koaxialen Digitaleingang für meinen Blu-Ray Player (= CD Player, DLNA Renderer) -- der hat nämlich nur einen digitalen Ausgang. Daher denke ich, am besten schließe ich den Rest (TV, PC) auch digital an => 3 Digitalanschlüsse.

Ich habe nun als Verstärker/Receiver den Onkyo TX-8020 im Sinn, da er günstig ist (um die 160€) und Digitaleingänge hat. Gibt es da vielleicht noch was günstigeres, oder würde ein 5.1 A/V Receiver Sinn machen?

Als Lautsprecher würde ich vielleicht die JBL Studio 130 nehmen. Die Krieg ich für 123€. Alternativen wären
* gebrauchte Quantum 603 von Magnat
* neue Monitor 200 von Magnat

Es heißt aber, dass die Quantum 603 Seidekalotten beinhalten. Wenn die wirklich aus Seide sind, fällt das für mich aus. Die JBL sind frei davon und *neu*.

Lautsprecher Fragebogen

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?

300 € für Lautsprecher + Receiver

-Wie groß ist der Raum?

Schätzungsweise so 16 - 25 qm.

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)

Am Schreibtisch. Rechts daneben ist ein Fenster.

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?

Kompakte

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?

Ungefähr 30(T)x20(W) oder kleiner.

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)

Nein

-Welcher Verstärker wird verwendet?

Onkyo TX-8020 ist geplant

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?

Primär Rock Musik und Pop. In den letzten 3 Monaten waren es hauptsächlich: Billy Joel, Eagles, Paul Simon, Simon & Garfunkel, Jethro Tull, Asia, Queen, Dio, Dean Martin, The Dubliners, The Who, Ian Anderson, Dire Straits, Toto, Boston

-Wie laut soll es werden?

Mindestens so laut wie meine Sharp mit 10W Sinus.

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?

Sie sollen ordentlich Bass liefern können.

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?

Nicht so sehr.

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?

Keine

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)

Holzbox, Bassreflex.
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2014, 20:53
Hallo,


Es heißt aber, dass die Quantum 603 Seidekalotten beinhalten. Wenn die wirklich aus Seide sind, fällt das für mich aus.


Was stört Dich an (Kunst-)Seiden-Kalotten?

Die meisten Lautsprecher haben Hochtöner, wo dieses Material verwendet wird. Es gibt auch kaum ein robusteres Material, was spätestens seit den Spider-Man Filmen jedem bewusst sein sollte. Dass die Membranen von vielen Chassis aus "Papier" sind, ist Dir bekannt?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Mai 2014, 20:54 bearbeitet]
jak!
Stammgast
#3 erstellt: 21. Mai 2014, 20:59

Tywin (Beitrag #2) schrieb:
Hallo,


Es heißt aber, dass die Quantum 603 Seidekalotten beinhalten. Wenn die wirklich aus Seide sind, fällt das für mich aus.


Was stört Dich an (Kunst-)Seiden-Kalotten?
VG Tywin


Nun ja, wenn es Kunstseide ist hab ich kein Problem damit. Ich hätte nur ein Problem mit echter Seide, denn ich möchte kein Tierzeug in meinen LS. Kann ich ethisch nicht verantworten. Und da nirgendwo etwas von Kunstseide steht... (es wäre ja irgendwie irreführend Seide draufzuschreiben, wenn keine echte Seide drin ist, oder?)
jak!
Stammgast
#4 erstellt: 21. Mai 2014, 21:04
Eine weitere Frage: Wie dick sollte das Lautsprecherkabel hierfür sein?
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 21. Mai 2014, 21:18

Nun ja, wenn es Kunstseide ist hab ich kein Problem damit. Ich hätte nur ein Problem mit echter Seide, denn ich möchte kein Tierzeug in meinen LS. Kann ich ethisch nicht verantworten. Und da nirgendwo etwas von Kunstseide steht... (es wäre ja irgendwie irreführend Seide draufzuschreiben, wenn keine echte Seide drin ist, oder?)


Echte Seide kannst Du kaum bezahlen. Es handelt sich um Kunstseide.


Eine weitere Frage: Wie dick sollte das Lautsprecherkabel hierfür sein?


2,5qmm sind für die meisten Fälle mehr als ausreichend. Bei Dir werden vermutlich nur ganz kurze Kabel verwendet, die können auch dünner sein.

Ich verwende gerne das folgende robuste Profi-Kabel:

Cordial CLS 225

http://www.thomann.de/de/cordial_cls_225.htm

Zu den Lautsprechern: Die kräftig klingende Magnat Quantum 603 braucht "sehr viel" Freiraum zu allen Seiten und muss unbedingt auf Ständern aufgestellt werden, wenn sie - im Rahmen der Möglichkeiten - gut klingen soll. Das sind "keine" Regallautsprecher!

Ein "frei" auf Ständern aufgestelltes Paar Denon SC-F109 kann schon eine Menge Spaß machen. Deine Beschreibung läßt mich aber an der Möglichkeit zur freien Aufstellung zweifeln.

Weniger Freiraum braucht z.B. ein Paar Tannoy Reveal 601P.


[Beitrag von Tywin am 21. Mai 2014, 21:29 bearbeitet]
jak!
Stammgast
#6 erstellt: 21. Mai 2014, 21:40

Tywin (Beitrag #5) schrieb:


Eine weitere Frage: Wie dick sollte das Lautsprecherkabel hierfür sein?


2,5qmm sind für die meisten Fälle mehr als ausreichend. Bei Dir werden vermutlich nur ganz kurze Kabel verwendet, die können auch dünner sein.

Ich verwende gerne das folgende robuste Profi-Kabel:

Cordial CLS 225

http://www.thomann.de/de/cordial_cls_225.htm


Ist das besser als http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spk225.htm? Das kostet nur 0,99€ pro Meter.


Tywin (Beitrag #5) schrieb:

Zu den Lautsprechern: Die kräftig klingende Magnat Quantum 603 braucht "sehr viel" Freiraum zu allen Seiten und muss unbedingt auf Ständern aufgestellt werden, wenn sie - im Rahmen der Möglichkeiten - gut klingen soll. Das sind "keine" Regallautsprecher!

Ein "frei" auf Ständern aufgestelltes Paar Denon SC-F109 kann schon eine Menge Spaß machen. Deine Beschreibung läßt mich aber an der Möglichkeit zur freien Aufstellung zweifeln.

Weniger Freiraum braucht z.B. ein Paar Tannoy Reveal 601P.


Die Lautsprecher stehen quasi links und rechts vom Monitor, zumindest meistens, und mit der Rückseite in Wandnähe. Manchmal verschiebe ich aber auch Tisch & Lautsprecher von der Wand weg, falls ich mal einen Film sehen möchte, kann ich sie ja auch nutzen. Wären die JBL denn für den Schreibtisch geeignet?
jak!
Stammgast
#7 erstellt: 21. Mai 2014, 22:23

jak! (Beitrag #6) schrieb:


Tywin (Beitrag #5) schrieb:

Zu den Lautsprechern: Die kräftig klingende Magnat Quantum 603 braucht "sehr viel" Freiraum zu allen Seiten und muss unbedingt auf Ständern aufgestellt werden, wenn sie - im Rahmen der Möglichkeiten - gut klingen soll. Das sind "keine" Regallautsprecher!

Ein "frei" auf Ständern aufgestelltes Paar Denon SC-F109 kann schon eine Menge Spaß machen. Deine Beschreibung läßt mich aber an der Möglichkeit zur freien Aufstellung zweifeln.

Weniger Freiraum braucht z.B. ein Paar Tannoy Reveal 601P.


Die Lautsprecher stehen quasi links und rechts vom Monitor, zumindest meistens, und mit der Rückseite in Wandnähe. Manchmal verschiebe ich aber auch Tisch & Lautsprecher von der Wand weg, falls ich mal einen Film sehen möchte, kann ich sie ja auch nutzen. Wären die JBL denn für den Schreibtisch geeignet?


Ich habe auch mehrmals schon gelesen (und 2 mal alleine schon für die Tannoy), dass man bei Nahfeldmonitoren wie den Tannoy stark auf die Positionierung achten muss, um einen guten Klang zu erhalten. Ich denke irgendwie, nicht-professionelle Lautsprecher vergeben einen da mehr Fehler. Die Reviews der Studio 130 waren auch allesamt extrem positiv.

Ich denke mal, egal was ich nehme, besser klingen als eine 30 Jahre alte Sharp Kompaktanlage wird es auf jeden Fall. Zumal ich nicht wirklich guten Klang von schlechtem Unterscheiden kann (ich höre fast nur Ogg Vorbis mit 160 kbit/s, und kann scheinbar auch keinen Unterschied zwischen Bluetooth und direkt erkennen).
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 22. Mai 2014, 05:49
Hallo jak!,

meine Empfehlung: Yamaha NS-333

LG Beyla
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 22. Mai 2014, 08:04

Ich habe auch mehrmals schon gelesen (und 2 mal alleine schon für die Tannoy), dass man bei Nahfeldmonitoren wie den Tannoy stark auf die Positionierung achten muss, um einen guten Klang zu erhalten.


Mein Hinweis auf eine einfache Positionierung bezog sich darauf, dass es mit den Tannoy kein Gedröhne gibt, nahezu egal wie blöde man sie aufstellt. Das ist bei suboptimalen Positionierungsmöglichkeiten - wie vermutlich bei Dir - schon mal die halbe Miete für guten Klang.

Die Positionierung im - akustisch symmetrischen - Stereodreieck ist für HiFi-Lautsprecher ehedem unumgänglich wenn man guten Stereoklang will. Die Anforderungen an eine korrekte Positionierung steigen, wenn man Lautsprecher (semi-) professionell zum Monitoring nutzt. Das was Du gelesen hast, bezieht sich auf die Nutzung zum Monitoring und nicht auf die - von mir empfohlene - Nutzung als HiFi-Lautsprecher.


Ich denke irgendwie, nicht-professionelle Lautsprecher vergeben einen da mehr Fehler.


Für die beiden bisher probierten "Monitore" Tannoy Reveal 601P und Alesis Monitor One MKII Passive traf das - bei der Verwendung als HiFi-Lautsprecher - nicht zu.


Die Reviews der Studio 130 waren auch allesamt extrem positiv.


Es gibt keine schlechten Tests. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, da ich die JBL nicht kenne.


Ich denke mal, egal was ich nehme, besser klingen als eine 30 Jahre alte Sharp Kompaktanlage wird es auf jeden Fall.


Wenn Du an gutem Stereo-Klang interessiert bist, können die folgenden Infos hilfreich sein, mit der "Anlage" hat das wenig zu tun:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


Zumal ich nicht wirklich guten Klang von schlechtem Unterscheiden kann (ich höre fast nur Ogg Vorbis mit 160 kbit/s, und kann scheinbar auch keinen Unterschied zwischen Bluetooth und direkt erkennen).


Ob wie und wer das unter welchen Umständen erkennen kann, ist umstritten. MP3 ab etwa 196kbps gelten als vom Original nicht unterscheidbar.

Ich nutze otto-normal BT ungern, weil ich den Eindruck habe, es klingt nicht wirklich gut. Ich nutze daher W-Lan/DLNA wo ich das nicht so empfinde. Das mag aber auch alles Einbildung sein, wie so Vieles, wenn es um HiFi geht.
jak!
Stammgast
#10 erstellt: 25. Mai 2014, 15:26
Danke schonmal für die Hinweise. Ich denke, ich probiere einfach mal die Reveal aus. Würden eigentlich so Iso Pads noch Sinn machen bei meinem (Glas-)Tisch?
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 25. Mai 2014, 16:28
Ich käme nicht auf die Idee irgendeinen Lautsprecher ohne Spikes oder Absorber auf irgendeinen Untergrund zu stellen. Das ist aber wie Blinken beim Autofahren jahrzehntelange Routine. Wie Du das halten willst, wirst du schon herausfinden.

Dass Glas ein sehr hartes glattes Material ist und Schall ganz besonders schön reflektieren kann ist Dir vermutlich bewusst. Du solltest - insbesondere frühe und somit besonders kräftige - Schallreflexionen möglichst vermeiden, da sie mehr oder weniger stark deine Ohren erreichen werden und das Klangergebnis nicht verschönern.


[Beitrag von Tywin am 25. Mai 2014, 16:49 bearbeitet]
jak!
Stammgast
#12 erstellt: 27. Mai 2014, 19:38
Danke an Tywin und auch an Beyla, auch wenn ich nur Tywin gefolgt bin!

Ergebnis und erstes Fazit

Materialien
So, die Reveal 601p sind seit 2 Stunden (oder mehr?) im Einsatz mit dem Onkyo TX-8020, dem THE T.AKUSTIK ISO-PAD 6, und einem älterem gut erhaltenem 2,5 mm Flachkabel (Monitor - Das Hifi Kabel), was mein Bruder noch hatte. Dazu gab es noch ein neues optisches Kabel, ein Y Kabel von Mini-Klinke auf Cinch, und für Koaxial-Digital ein altes kurzes Videokabel.

Anordnung
Die Lautsprecher und ich sind in einem kleinen Stereodreieck angeordnet (0,7 - 0,8m Kantenlänge), was ja bei einem Schreibtisch relativ logisch ist. Durch die ISO-PADs stimmt die Höhe der Lautsprecher auch in etwa.

Lautsprecher
Der Klang ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig... plötzlich sind da mehr Instrumente in den Liedern als vorher

Der Bass ist auch gewaltig im Vergleich zu vorher. Vielleicht nicht unbedingt sehr viel stärker (aber steht ja auch auf Pads), aber dafür hat man jetzt einzelne Schläge als eine breiige Masse.

Die Lautsprecher sind natürlich ungefähr doppelt so groß (vor allem: tief) wie meine alten, aber das stört eher weniger.

Receiver
Im Vergleich zu meiner alten Kompaktanlage, die rauschte wie verrückt, gibt es jetzt kein bemerkbares rauschen mehr, nichtmal direkt vor dem Lautsprecher. Super! Ältere Aufnahmen (z.B. Deep Purple) machen jetzt aber ein bisschen weniger Spass als neue, da das Rauschen in der Aufnahme jetzt bemerkbar ist.

Gut ist, dass der Ton vom Fernseher über den optischen Eingang synchron mit dem Bild ist, so kann ich den Receiver auch zum verbessern des Fernsehtons nutzen (insbesondere mit einem zweiten Paar LS, da der Receiver ein A und ein B Paar unterstützt).

Sehr gewöhnungsbedürftig finde ich noch die Lautstärkekontrolle am Receiver, die scheint logarithmisch zu sein .Es gibt insgesamt 80 Stufen, ab 50 wird es langsam laut. Ich weiß nicht genau, wie weit ich (langfristig) aufdrehen darf, ohne Schaden zu machen. z.B. ist 60 oder 70 über ein paar Stunden noch in Ordnung?


[Beitrag von jak! am 27. Mai 2014, 19:40 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2014, 19:46
Hallo jak!,
Glückwunsch und viel Spaß mit den Tannoy

Klingt den bei Lautstärke "70" alles noch sauber ?

LG Beyla
jak!
Stammgast
#14 erstellt: 27. Mai 2014, 19:58

Beyla (Beitrag #13) schrieb:
Hallo jak!,
Glückwunsch und viel Spaß mit den Tannoy

Klingt den bei Lautstärke "70" alles noch sauber ?

LG Beyla


Ich glaub schon, ich kann da aber nicht sehr lange hinhören in der Lautstärke, hab also nur ein paar Sekunden gehört.
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2014, 20:05
Hallo jak,


Lautsprecher
Der Klang ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig... plötzlich sind da mehr Instrumente in den Liedern als vorher


das hat mich sehr amüsiert und an eine Freundin erinnert, die sich bei mir beim Hören über Störgeräusche in einer ihr gut bekannten Aufnahme beschwerte. Es waren die Hi-Hat die sie vorher nie gehört hatte und nun ihr Empfinden störten.


Der Bass ist auch gewaltig im Vergleich zu vorher.


Das lass Beyla nicht lesen, der würde sich vor Lachen auf dem Boden kringeln, wenn er die Tannoy mal hören würde.


Vielleicht nicht unbedingt sehr viel stärker (aber steht ja auch auf Pads), aber dafür hat man jetzt einzelne Schläge als eine breiige Masse.


Das kann ja auch vorteilhaft sein, wenn man keinen Brei hört Die Tannoy sind aber schon wirklich recht pingelig wenn es um die Auflösung geht.


(insbesondere mit einem zweiten Paar LS, da der Receiver ein A und ein B Paar unterstützt).


Denke bitte daran, dass ein Stereoverstärker nicht "unbedingt" zum gleichzeitigen Betrieb von zwei Paar Lautsprechern gedacht und geeignet ist, da dieses Gerät nur zwei Endstufen hat.

Das bedeutet, das zwei Paar Lautsprecher bei gleichzeitigem Betrieb "parallel geschaltet" sind und sich somit der angeschlossene Gesamtwiderstand (Gesamtimpedanz) so stark reduzieren kann, dass es im Gerät zu einer Überlast (einem Kurzschluss) kommt und/oder die Schutzschaltung einschreiten muss.



Ich weiß nicht genau, wie weit ich (langfristig) aufdrehen darf, ohne Schaden zu machen. z.B. ist 60 oder 70 über ein paar Stunden noch in Ordnung?


Wenn Du bei etwa 1 Meter Hörentfernung bei 100dB Lautheit angelangt bist. Solltest Du es nicht weiter auf die Spitze treiben. Messen kannst du die Lautheit z.B. mit der Handyapp "Lärmmessung".

Danke für deine Rückmeldung und viel Spaß beim Hören!


[Beitrag von Tywin am 27. Mai 2014, 20:24 bearbeitet]
jak!
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mai 2014, 20:26

Tywin (Beitrag #15) schrieb:
Hallo jak,


Lautsprecher
Der Klang ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig... plötzlich sind da mehr Instrumente in den Liedern als vorher


das hat mich sehr amüsiert und an eine Freundin erinnert, die sich bei mir beim Hören über Störgeräusch in einer ihr gut bekannten Aufnahme beschwerte. Es waren die Hi-Hat die sie vorher nie gehört hatte und nun ihr Empfinden störten.


Ja, ich glaube hier waren es auch Hi-Hats. Die sind relativ versteckt im Hintergrund und auf dem alten Müll nicht wahrnehmbar.

Den gleichen Effekt hatte ich erst vor ein paar Wochen als ich meine in-ears von (einer China-Kopie von) Samsung auf Klipsch Image S4 gewechselt habe. Nach ein, zwei Tagen hatte ich mich dann dran gewöhnt, ich denke mal, das wird hier genauso sein.


Tywin (Beitrag #15) schrieb:


Der Bass ist auch gewaltig im Vergleich zu vorher.


Das lass Beyla nicht lesen, der würde sich vor Lachen auf dem Boden kringeln, wenn er die Tannoy mal hören würde.


Der Mittel/Tieftöner ist nunmal 16,5cm groß, mein alter war 10cm groß. Und das Bassreflexrohr ist auch größer. Hat soweit ich das sehe, auf jeden Fall mehr Bass als 2 Standlautsprecher (ohne Bassreflex) die ich hier noch stehen habe.

Wer auf richtige Bassorgien steht, kann ja auch noch einen Subwoofer einsetzen, ich persönlich muss meinen mal suchen => für Fernseheffekte.


Tywin (Beitrag #15) schrieb:


Vielleicht nicht unbedingt sehr viel stärker (aber steht ja auch auf Pads), aber dafür hat man jetzt einzelne Schläge als eine breiige Masse.


Das kann ja auch vorteilhaft sein, wenn man keinen Brei hört Die Tannoy sind aber schon wirklich recht pingelig wenn es um die Auflösung geht.


Klar, der Brei war schon etwas doof. Dieser klar definierte, ich glaube trockenere Bass, ist schon viel besser.


Tywin (Beitrag #15) schrieb:


(insbesondere mit einem zweiten Paar LS, da der Receiver ein A und ein B Paar unterstützt).


Denke bitte daran, dass ein Stereoverstärker nicht "unbedingt" zum gleichzeitigen Betrieb von zwei Paar Lautsprechern gedacht und geeignet ist, da dieses Gerät nur zwei Endstufen hat.

Das bedeutet, das zwei Paar Lautsprecher bei gleichzeitigem Betrieb "parallel geschaltet" sind und sich somit der angeschlossene Gesamtwiderstand (Gesamtimpedanz) so stark reduzieren kann, dass es im Gerät zu einem Kurzschluss kommt und/oder die Schutzschaltung einschreiten muss.



Ich hab auch nicht A und B vor, sondern eher A oder B, also wechseln zwischen denen. Ein Paar Reveal am Schreibtisch und ein Paar (alter) Standlautsprecher für den TV, sodass ich jeweils ein Stereodreieck hab.


Tywin (Beitrag #15) schrieb:



Ich weiß nicht genau, wie weit ich (langfristig) aufdrehen darf, ohne Schaden zu machen. z.B. ist 60 oder 70 über ein paar Stunden noch in Ordnung?


Wenn Du bei etwa 1 Meter Hörentfernung bei 100dB Lautheit angelangt bist. Solltest Du nicht es nicht weiter auf die Spitze treiben. Messen kannst du die Lautheit z.B. mit der Handyapp "Lärmmessung".

Danke für deine Rückmeldung und viel Spaß beim Hören!


Ja, 100 dB wären ja dann in etwa 10W. Leider misst mein Handy nur bis 90W.
Tywin
Inventar
#17 erstellt: 27. Mai 2014, 20:32
Ich nutze das folgende Gerät:

Schallpegelmessgerät

http://www.ebay.de/i...&hash=item5afd4abbb7

Das reicht zu einer groben Orientierung.
Fanta4ever
Inventar
#18 erstellt: 28. Mai 2014, 02:57

Ich glaub schon, ich kann da aber nicht sehr lange hinhören in der Lautstärke, hab also nur ein paar Sekunden gehört.

Dann verstehe ich die Frage ob das über ein paar Stunden noch in Ordnung ist nicht wirklich

LG Beyla
jak!
Stammgast
#19 erstellt: 28. Mai 2014, 16:23
Hier sind auch noch ein paar Bilder vom Endergebnis.

Onkyo TX-8020

Die Rückwand vom Schrank habe ich hier abgenommen, so gibt es mehr Luft und die Kabel waren einfacher anzuschließen.

Tannoy auf Schreibtisch

Die Reveal stehen auf THE T.AKUSTIK ISO-PAD 6 am Rand des Schreibtisches. Ungefähr 70 cm von mir und voneinander entfernt.


[Beitrag von jak! am 28. Mai 2014, 16:33 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#20 erstellt: 28. Mai 2014, 18:11
Im Nahfeld würde ich die Tannoy nicht nutzen. Mir wären sie dafür auf Dauer zu anstrengend. Das ist aber Geschmackssache.

Es ging bei der Empfehlung um eine suboptimale Aufstellung von HiFi-Lautsprechern auf einem Schreibtisch. Dabei dachte ich aber nicht an die Nutzung als Schreibtischlautsprecher im Nahfeld.

Leider ist der Fragebogen aus dem PA-Bereich (Raumbeschallung) und fragt nach Raumgröße, was für HiFi im Stereodreieck nahezu irrelevant ist. Hier zählt in erster Linie die Hörentfernung. Daher verwende ich auch einen entsprechend modifizierten Fragebogen. Ich hätte nach der Hörentfernung fragen sollen.

Mit Desktoplautsprechern und der Nutzung von Lautsprechern im Nahfeld beschäftige ich mich gar nicht.


[Beitrag von Tywin am 28. Mai 2014, 18:12 bearbeitet]
jak!
Stammgast
#21 erstellt: 28. Mai 2014, 19:11

Tywin (Beitrag #20) schrieb:
Im Nahfeld würde ich die Tannoy nicht nutzen. Mir wären sie dafür auf Dauer zu anstrengend. Das ist aber Geschmackssache.


OK, die Höhen können etwas anstrengen und der Kickbass lässt das Wasser in der Wasserflasche erzittern. Aber sonst klingt es ganz spannend, man hört eben jede Menge Details, die man sonst nicht hören würde. Ich höre ca. seit heute morgen um 12 Uhr (d.h. seit 9 Stunden) damit Musik.

Wenn ich am PC arbeite, läuft die Musik ja nur im Hintergrund (mit irgendwas zwischen 49-69 dB). Sobald ich richtig in meine Arbeit vertieft bin, spielt die Musik keine Rolle mehr, die könnte auch aufhören und ich würde es nicht mitbekommen.

Wenn ich primär Musik höre, bin ich schon mal weiter weg. So 2m oder mehr => Beine auf den Tisch.


Tywin (Beitrag #20) schrieb:

Es ging bei der Empfehlung um eine suboptimale Aufstellung von HiFi-Lautsprechern auf einem Schreibtisch. Dabei dachte ich aber nicht an die Nutzung als Schreibtischlautsprecher im Nahfeld.


Sind doch Near-field Monitore. Aber was wäre denn die Entfernung, in der du hören würdest?

Dann bräuchte ich aber einen riesengroßen Schreibtisch um noch irgendwie das Dreieck zu haben, wenn ich sie nicht im Nahfeld einsetzen würde. Die müssten ja schonmal so 3m auseinanderstehen, wenn ich 3m weit weg Musik im Dreieck hören möchte. Außerhalb des Stereodreiecks wird der Klang schon deutlich bescheidener.

Ich glaube aber kaum, dass es Lautsprecher gibt die besser geeignet sind in der Preisklasse. Alle anderen, die ich mir angeschaut hatte, wären ja Lautsprecher gewesen, die Du vermutlich nur mit viel Freiraum im Raum hättest stehen lassen. Viele Lautsprecher, die gut in Wandnähe und auf einem (Schreib-)tisch gehen gibt es ja wohl schon mal nicht viele.
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 28. Mai 2014, 19:38

Sind doch Near-field Monitore.


Ich beschäftige mich nur mit HiFi-Lautsprechern und wenn für diesen Zweck auch Nahfeldmonitore wie die Alesis Monitor One MKII Passive oder die Tannoy Reveal 601P infrage kommen, ist mir das auch recht.


Aber was wäre denn die Entfernung, in der du hören würdest?


Hier eine kurze Abhandlung zur Aufstellung von Nahfeldmonitoren:

http://www.delamar.d...-studiomonitore-564/

HiFi-gerechte Stereodreiecke bewegen sich irgendwo zwischen 200 - 500cm. Je kleiner das Stereodreieck ist, desto geringer fallen die negativen Einflüsse der Raumakustik aus.


Dann bräuchte ich aber einen riesengroßen Schreibtisch um noch irgendwie das Dreieck zu haben, wenn ich sie nicht im Nahfeld einsetzen würde.


Das Stereodreieck ist für den räumlichen Klang verantwortlich. Die "freie" Aufstellung für den sauberen und gleichen Klang der Lautsprecher. Hier müssen je nach Möglichkeiten meist Kompromisse gemacht werden. Insbesondere wenn man die Lautsprecher nicht frei aufstellen kann. Wo Du welche Kompromisse machen musst, kannst und willst, ist deine Sache.

Ggf. muss halt ein ungünstiges spitzes Stereodreieck genutzt werden und die Räumlichkeit des Klangs geht mehr oder weniger verloren.

Meine Lautsprecher stehen - mangels besserer Möglichkeiten - zumeist nicht (viel) mehr als 2 Meter auseinander, das wäre bei mir auch auf dem Schreibtisch möglich.


Ich glaube aber kaum, dass es Lautsprecher gibt die besser geeignet sind in der Preisklasse.


Sie ermöglichen bei suboptimaler Aufstellung einen sauberen Klang. Daher empfehle ich sie gerne. Was ein deutlich fetter klingender Lautsprecher wie z.B. eine Quantum 603 auf deinem Schreibtisch anrichten kann, kannst Du Dir jetzt vielleicht ansatzweise ausmalen

Wenn Du irgendwann die Möglichkeit bekommen solltest die Tannoy mit ein wenig Wandabstand auf Ständern (mit den Hochtöner auf Ohrhöhe) in einem größeren Stereodreieck aufzustellen, dann solltest Du das tun. Du wirst positiv überrascht sein.

In einem großen Stereodreieck kannst Du auch einen guten gut positionierten Subwoofer ergänzen und Du bekommst damit eine recht vollwertige HiFi-Wiedergabe, die sich vor vielen Standlautsprechern nicht verstecken muss.

Viel Spaß beim Hören!


[Beitrag von Tywin am 28. Mai 2014, 19:48 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#23 erstellt: 29. Mai 2014, 17:55

jak! (Beitrag #19) schrieb:
Tannoy auf Schreibtisch

Die Reveal stehen auf THE T.AKUSTIK ISO-PAD 6 am Rand des Schreibtisches. Ungefähr 70 cm von mir und voneinander entfernt.

Soweit schon mal nicht schlecht, ich würde allerdings versuchen, Lautsprecher (und ggf. Monitor) noch etwas höher zu bekommen. So 20 cm Abstand von der Tischplatte darf schon sein. Das machen hier Eigenbauständer.

BTW: Trackpoint-Fanatiker? Mir fiele jedenfalls kaum ein anderer Grund ein, nicht auf externe Eingabegeräte zu setzen. Thinkpad-Tastaturen in allen Ehren, aber meine olle Cherry G80 mit Klickanschlag ist dann doch noch mal 'ne andere Baustelle... Und wer meint, explizit eine flache Tastatur zu brauchen, der hat i.d.R. nur einen zu hohen Schreibtisch.
jak!
Stammgast
#24 erstellt: 29. Mai 2014, 19:54

audiophilanthrop (Beitrag #23) schrieb:

jak! (Beitrag #19) schrieb:
Tannoy auf Schreibtisch

Die Reveal stehen auf THE T.AKUSTIK ISO-PAD 6 am Rand des Schreibtisches. Ungefähr 70 cm von mir und voneinander entfernt.


Soweit schon mal nicht schlecht, ich würde allerdings versuchen, Lautsprecher (und ggf. Monitor) noch etwas höher zu bekommen. So 20 cm Abstand von der Tischplatte darf schon sein. Das machen hier Eigenbauständer.


Momentan höre ich hauptsächlich mit niedrigem Stuhl. Ich kann auch Lautsprecher und Monitor nach hinten neigen (kann ja die ISO-Pads entsprechend legen, und umdrehen) und dann den Stuhl hochstellen. Soweit ich es in Erinnerung habe, soll man ja auf einen Computermonitor herunterschauen. Und wenn der Shall etwas nach oben geht, ist das wohl auch kein Problem.

Ständer für die Lautsprecher wären cool, aber selberbauen wäre schwer, da hier alles aus Metall und Glas ist; Holz würde hier gar nicht reinpassen.

Wandhalterung wäre noch eine Option. Richtig cool wäre doch eine 2m lange Schiene wo man Halterungen einhängen kann, dann kann man die Lautsprecher für größeren Klang auseinanderziehen. Dann kann man von "Studio" zu "HiFi" wechseln und zurück.

Aber fürs erste sollte es so reichen, ich "kann" ja nicht als noch mehr Geld ausgeben.


audiophilanthrop (Beitrag #23) schrieb:

BTW: Trackpoint-Fanatiker? Mir fiele jedenfalls kaum ein anderer Grund ein, nicht auf externe Eingabegeräte zu setzen. Thinkpad-Tastaturen in allen Ehren, aber meine olle Cherry G80 mit Klickanschlag ist dann doch noch mal 'ne andere Baustelle... Und wer meint, explizit eine flache Tastatur zu brauchen, der hat i.d.R. nur einen zu hohen Schreibtisch.


Ich hab noch eine (kleine Travel) Maus, aber meist vergess ich sie anzuschließen, da ich pro Woche jeweils nur die Hälfte hier bin, sonst am Studienort. Ich wechsel Trackpoint und Touchpad ab. Hauptsächlich benötige ich aber sowieso nur die Tastatur.

Tastatur: Ich hab irgendwie keine Lust mich an zwei Tastaturen zu gewöhnen, daher mach ich alles auf dem kleinen X230.

Häufig hab ich auch gar nicht den Monitor an (der IPS Bildschirm vom Laptop ist ja auch um ein vielfaches besser als dieser alte BenQ), sondern liege eher auf dem Stuhl und tippe in den Laptop.
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