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Verstärker Class-D zu B&W Sig 800 LS

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red_faction
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Aug 2014, 14:10
Schönen guten Tag!

Ich möchte zu den Signature 800 LS von B&W einen etwas potenteren Verstärker besorgen und möchte nun fragen, ob es eine gute Idee ist, den vorhandenen RB 981 gegen einen RB 1572 zu tauschen. Hat ja etwa doppelt so viel Leistung und mir fehlt bei der jetzigen Konfiguration klar die Power.

Was haltet ihr von der Class-D Entstufe Rotel RB 1572? Besonders in der tieferen Region hätte ich gern etwas mehr Druck (mehr Bässe).


Ich würde mich über ein paar Tips und Kommentare sehr freuen!



Grüße aus Bayern


[Beitrag von red_faction am 20. Aug 2014, 14:13 bearbeitet]
Octaveianer
Stammgast
#2 erstellt: 20. Aug 2014, 15:06
was bist du bereit auszugeben? Darf es dann auch was anderes als Rotel sein und gebraucht?
red_faction
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Aug 2014, 15:40
ich habe eine RB 1572 für 550 Euro etwa in aussicht, gebraucht. Ich möchte nur gebraucht kaufen, und ich bin eigentlich offen für alles (was gut ist), hatte eben mit einer kleineren Rotel angefangen
red_faction
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Aug 2014, 12:06
Die Rotel ist weg, habe ich nicht bekommen. Gibt es denn vergleichbare Endstufen in der ungefähren Preislage mit ordentlich Leistung?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 24. Aug 2014, 12:35
Ich habe die Rotel gebraucht noch nie für den Preis gesehen...

Daher dürfte es schwer werden für den gleichen Preis eine ähnlich
Leistungsstarke Endstufe zu bekommen, obwohl Class D Amps für
gewöhnlich günstiger sind, aber im Hifi Bereich bezahlt man auch den Namen.

Daher mein Tipp:

http://www.thomann.d...gfid11=7196&wgf7196=

Das sind ganz hervorragende Endstufen mit einer für den Preis erstklassige Verarbeitung, ab dem P5000 ist ein Schaltnetzteil, bei den
beiden kleineren Modellen kommt ein analoger Ringkern Trafo zum Einsatz, die Amps kann man bedenkenlos im Heimbereich einsetzen
die Lüfter eingebauten Lüfter werden dort erfahrungsgemäß gar nicht erst anlaufen, günstiger kommt man an eine Endstufe mit den Daten
und der Qualität normalerweise nicht mal gebraucht heran, daher sind die Yamaha Endstufen für mich zur Zeit der 2-Kanal Tipp.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Aug 2014, 15:34
sind das nicht eher PA Amps? Kann man die Soundwiedergabe mit einer Rotel Kombination vergleichen?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Aug 2014, 15:50
Was soll denn an einer PA bzw. Studio Endstufe anders als bei einem Stereo Amp wie z.B. dem Rotel klingen?

Alle ordentlich konstruierten Verstärker sind so gebaut das sie möglichst unverfälscht das eingehende Signal
verstärken, wenn man sich die Messwerte und den Frequenzgang anschaut gibt es keinerlei Unterschiede im
hörbaren Bereich, der Yamaha hat halt etwas mehr Leistung und die 19 Zoll Optik kommt weniger dezent daher.

Bei Thomann hast Du 30 Tage Rückgaberecht, probier es doch einfach mal aus, ist ja kein Risiko dabei, anders
bei einem gebrauchten Gerät wo keine Garantien usw. bestehen, da muss man sich den Kauf genauer überlegen.

Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 24. Aug 2014, 15:53 bearbeitet]
A-Abraxas
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2014, 15:56
Hallo,

red_faction schrieb:
... zu den Signature 800 LS von B&W
... vorhandenen RB 981 ... und mir fehlt bei der jetzigen Konfiguration klar die Power.

was hältst Du von einer weiteren RB 980 / 981, die dann jeweils im Brückenbetrieb eingesetzt werden ?

Ansonsten ist der Vorschlag mit der Yamaha Pxx00S wirklich gut .

Viele Grüße
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Aug 2014, 16:02
@Abraxas

Ich muss Dir da Widersprechen...

Das mit dem Brücken Betrieb ist mMn keine gute Idee, da kann es zu Komplikationen mit der Impedanz kommen, aber
es gibt noch ein paar weitere Nachteile, zu dem sind die Endstufen schon recht alt und kosten noch vergleichsweise viel.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Aug 2014, 16:12
Jetzt bin ich Baff, Hifi Verstärker von Rotel oder gar Accuphase kosten ja immense Summen, mir war nicht klar dass ich einfach einen schön starken Amp von Yamaha nehmen kann und damit ähnliche Klänge erzeuge..
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Aug 2014, 16:17
Das ist vielen nicht klar bzw. bewusst....

Man erzeugt mit der Yamaha Endstufe im Normalfall nicht nur ähnliche sondern identische "Klänge".......

Der Mehrpreis bezahlt man bei Rotel, Accuphase für andere Dinge die sich aber nicht beim Klang niederschlagen.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 24. Aug 2014, 16:19
Entschuldige dass ich da nachhake, für was bezahlt man dann mehr außer für die Marke die vorne Draufsteht?
Ich brauche demnach eine anständige Vorstufe (!?) und einen gutes Zuspielgerät, die LS nicht zu vergessen und dann ist schon gut?
XdeathrowX
Inventar
#13 erstellt: 24. Aug 2014, 16:19
Vollste Zustimmung bezüglich Glenns Äußerungen!
K._K._Lacke
Inventar
#14 erstellt: 24. Aug 2014, 16:28

red_faction (Beitrag #12) schrieb:
Entschuldige dass ich da nachhake, für was bezahlt man dann mehr außer für die Marke die vorne Draufsteht?


Naja, so eine Mc Intosh Endstufe ist schon schwergewichtig, aber dem Preis wohl trotzdem nicht angemessen.

Hohe Leistung und dementsprechende Elektronik bekommst Du im PA Bereich für deutlich weniger Geld als es bei HiFi üblich ist.

Es hat schon etwas mit Exklusivität zu tun!
red_faction
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Aug 2014, 16:31
Ich verstehe. Dann möchte ich das mal ausprobieren in kombination mit der vorhandenen Technik (Rotel, NAD)

Gibt es noch andere Vorschläge was Endstufen angeht mit hoher Leistung (und Class D Technik)?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 24. Aug 2014, 16:31
Du bezahlst bei den meisten Hifi Geräten für das Marketing etc., Accuphase glänzt natürlich
zusätzlich mit einer exzellenten Verarbeitung, Haltbarkeit und Preis Stabilität, wer bereit ist
dafür den nicht unerheblichen Aufpreis zu zahlen um ein solches Gerät sein Eigen zu nennen
der kann das gerne machen, mir persönlich wäre das Geld dafür halt einfach zu Schade.

Die Elektronik spielt was den Klang betrifft eine kleine Rolle, viel wichtiger sind der Raum, die
Aufstellung der Boxen, der Hörplatz und natürlich auch die Qualität der zugespielten Software.

Glenn
XdeathrowX
Inventar
#17 erstellt: 24. Aug 2014, 16:40
Ich mag die Crown XTi-Serie, da sie gleich ein DSP mit an Board hat.

Aber keine Ahnung ob man den Lüfter zB im Wohnzimmer hört...


[Beitrag von XdeathrowX am 24. Aug 2014, 16:41 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Aug 2014, 16:46
Die Crown wären mir dann doch etwas zu viel Plastik und der DSP ist wohl mehr ein PEQ
soweit ich das auf die Schnelle gesehen habe, aber das kann besser sein als gar nichts.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Aug 2014, 16:51
Da die Signature 800 Lautsprecher 1000Watt an 4 Ohm vertragen sehe ich mir gerade die eins größere Yamaha P7000S an, kostet gerade mal 50 Euro mehr.
Aber sowohl die Yamaha als auch die Crown geht was die Anschlüsse angeht nicht konform mit der Rotel.. Dabei einfach Adapter verwenden?
XdeathrowX
Inventar
#20 erstellt: 24. Aug 2014, 16:53
Auch wenn das die Lautsprecher vertragen (was ich bezweifle), deine Ohren tun dies keinesfalls.
A-Abraxas
Inventar
#21 erstellt: 24. Aug 2014, 16:53
Hallo,

GlennFresh (Beitrag #9) schrieb:
... mit dem Brücken Betrieb ... kann es zu Komplikationen mit der Impedanz kommen
... zu dem sind die Endstufen schon recht alt und kosten noch vergleichsweise viel.

auch da hat Glenn recht - allerdings hat die B&W 800 Signature m.W. keinen Impedanzverlauf, der gebrückte Endstufen vor Probleme stellen würde.
Die Rotels (RB 980/981) sind schon ein paar Jahre alt (ca. 20), dürften jedoch in den allermeisten Fällen noch immer klaglos ihren Dienst tun.

Alternativen zur Yamaha gibt's reichlich http://www.thomann.de/de/endstufen_850-2000_watt.html - da sollte man jedoch unbedingt prüfen , welche Endstufen eine Lüftersteuerung haben, die dafür sorgt, dass die Lüfter beim Betrieb im Wohnzimmer unhörbar bleiben.
Meist lassen sich die Lüfter bzw. die Steuerung austauschen bzw. anpassen, aber das ist nicht jedermanns Sache .
Bei den Yamaha Pxx00S ist das ab Werk gut gelöst.

Viele Grüße
red_faction
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Aug 2014, 16:59
Naja, es steht bei der Typenbezeichnung hinten mit bei. Klar sind 1000 Watt irre, ich erhoffe mir mit einer Aufrüstung nur etwas mehr Gehalt auch bei niedrigen Lautstärken (im Moment schlicht kaum Bass).

Wie es scheint wäre die Yamaha P7000S einen versuch wert.
XdeathrowX
Inventar
#23 erstellt: 24. Aug 2014, 17:05
Was du dir vom Upgrade erhoffst wirst du mit keinem Verstärker hinbekommen, das liegt an der Physik und darum ist damals die Loudness-Funktion erfunden worden.

Wenn dies der einzige Grund für das Upgrade ist kannst du dir das Geldsparen!

edit:
Das der Hochtöner 1000Watt verträgt möchte ich gern sehen äh hören.


[Beitrag von XdeathrowX am 24. Aug 2014, 17:06 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 24. Aug 2014, 17:07
Die B&W ist zwar laut Hersteller ein 4 Ohm Lsp., hat aber ein Impedanz Minimum von 3 Ohm und nur Lsp.
die maximales Minimum von 3.2 Ohm aufweisen fallen theoretisch noch in die vorgegebene Toleranz.

Da ich die mäßige Laststabilität der genannten Rotel Endstufen kenne, hatte die RB 980 schon an Infinity´s,
lehne ich mich mal aus dem Fenster und behaupte das die Endstufen den Brückenbetrieb nicht mitmachen.


@red_fraction

Auch die Yamaha P7000 wird nichts an deinem "Problem" ändern, das kaum Bass vorhanden ist wenn Du leise
hörst, dafür verantwortlich ist das menschliche Ohr, der Raum, die Aufstellung usw., sowas kompensiert man z.B.
mit einer Loudness Schaltung, einem PEQ oder DSP, aber ganz sicher nicht mit dem Austausch einer Endstufe.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 24. Aug 2014, 17:31
Ah okay :-) welches Bauteil/Gerät würdest du mir dann empfehlen?

@xDeath: ich kann nur wiedergeben was da hinten drauf steht ;-)

Vielen vielen Dank für eure Hilfe!


[Beitrag von red_faction am 24. Aug 2014, 17:32 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 24. Aug 2014, 17:34
Welche Zuspieler/Geräte sollen denn alles angeschlossen werden und welchen Vorverstärker hast Du jetzt?

Glenn
XdeathrowX
Inventar
#27 erstellt: 24. Aug 2014, 17:33
Ein Equalizer sollte reichen.
red_faction
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 24. Aug 2014, 17:46
Zuspieler : nad c446
Vorstufe : rotel rc-972
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 24. Aug 2014, 18:14
Wenn Du bereit bist dich mit dem Thema DSP intensiv zu beschäftigen wäre der MiniDSP meine erste Wahl:

http://www.oaudio.de/MiniDSP/OmnesAudio-MiniDSP-2x4-Boxed.html
http://www.oaudio.de...Mikrofon-UMIK-1.html

Dazu benötigst Du noch die Plug In Software und einen PC zum einstellen.

Wenn es möglichst unkompliziert sein soll wäre eventuell ein Nubert ATM Modul die Lösung, diese sind zwar in gewissen Maße auf
die jeweiligen Boxen des Herstellers abgestimmt, aber man kann sie durchaus auch für Marken fremde Lsp. verwenden, ich hatte es
z.B. einige Zeit für eine Klipsch RF7 eingesetzt und es hat tadellos funktioniert, nach dem Kauf eines AVR (Onkyo 5009) wurde das
ATM aber überflüssig, am besten mal mit Nubert telefonieren, die können Dir vielleicht ein passendes Modul empfehlen.

Die NuVero Module sind für eine Bass Anhebung (Pegel) ausgelegt, die NuLine Module für eine Tiefbass Erweiterung, daher würde
ich mal in Richtung ATM 14 spekulieren, letztendlich kann aber nur ein Test zeigen ob das Ergebnis deinen Vorstellungen entspricht.

Glenn
red_faction
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 24. Aug 2014, 19:24
Ich würde mich gern einmal damit beschäftigen. Schaue mir diese Methodik mal an.

Danke dir! Schönen abend noch :-)
red_faction
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 04. Sep 2014, 04:24
Hallo nochmal,

Ich hatte Nubert angeschrieben wegen einem Modul. Dort wurde mir das Modul 82 empfohlen welches ich nun hier habe.
Ist tatsächlich viel besser geworden! Vielen Dank für den Tipp!!

Grüße
Fabian-R
Stammgast
#32 erstellt: 04. Sep 2014, 06:06
Das wäre auch eine Alternative.
Kann auch "etwas" mehr

http://www.thomann.de/de/behringer_deq2496_ultracurve_pro.htm
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 04. Sep 2014, 06:25
Der Ultracurve ist viel zu komplex und die Bedienung geht einem nicht wirklich leicht von der Hand.

Mit dem Nubert Modul kann man zwar den Einfluss des Raumes auf den Klang nicht kompensieren,
aber es ist möglich mit einem Handgriff dem Lsp. die Aggressivität in den Höhen zu nehmen und den
Tiefgang zu erweitern oder zu minimieren wenn Beispielsweise Raummoden Ärger machen, das geht
zwar alles nur in einem gewissen schmalen Korridor, ist aber durchaus effektiv und Bedienerfreundlich.

Viel Spaß damit....

Glenn
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