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Kompakt -oder StandLS

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Autor
Beitrag
Der_Dude
Neuling
#1 erstellt: 08. Nov 2004, 19:14
Hi, nachdem ich mich hier im Forum mal zwecks neuer Lautsprecher bis höchstens 500Euro/Paar was umgeschaut hab, hab ich diese Ls mal in meine engere Wahl genommen:
Kef Q1, Q3, Wharfedale 9.5, AR Helios F15
Nun meine Frage, lohnen sich Standlautsprecher bei einer Zimmergröße von etwa 17m² überhaupt oder fahr ich da bsplsweise mit der Q1 besser?

Die Kefs und die Wharfedale werd ich mir nächste Woche mal im Laden anhören, bei den AR Helios F15 wird das wohl schwierig werden. Wie verhält sich die, verglichen mit den anderen LS, in etwa?

Besitze nen Marantz PM-68 Amp + Marantz-67MKII CD Player und hör vorzugsweise Metal und älteren Kram like King Crimson und hab da erstmal keine Surroundambitionen.

Danke schonmal im Vorraus
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Nov 2004, 21:50
Nimm die großen... der basss der kleinen ist erbärmlich. Und metal ohne bass .... *schauder*

alternative währe ein sub und kleine ls...

Die kleine ls sind notlösungen... und klingen auch so (zumindest im vergleich zu preislich ebenbürtigen oberhalb der 150 euro grenze).
alexhh
Stammgast
#3 erstellt: 08. Nov 2004, 22:25
Na, ob das alles so stimmt?
Eigentlich hilft immer nur das Probehören.
Ich persönlich kann nur für mich sprechen und finde für 17 Quadratmeter kompakte wirklich interessant. Standlautsprecher halte ich gerade aufgrund des evtl. zu heftigen Basses für problematisch.
Natürlich braucht auch Metal ein ordentliches Bassfundament, allerdings sollte man kleine Lautsprecher nicht unterschätzen.
Hasenbein
frage
Stammgast
#4 erstellt: 08. Nov 2004, 22:40
Hallo,

ich kann mich MusikGurke nur anschließen. Ich finde Kompakt Lautsprecher zwar sehr interessant, aber bei Rock und Metall kommen sie einfach nicht an eine Standbox heran. Ich hatte die kleinen Elac 204.2 sowie die Dynaudio 52 bei mir zuhause. Bei Klassik ein echter Traum, aber wenn mal ein wenig Power gefragt war, gerieten sie schnell an Ihre Grenzen. Also für Metallica, Rammstein, ACDC und Konsorten absolut ungeeignet. Und mit einem zusätzlichen Sub sowie ein paar anständigen Stands wirds schon wieder wesentlich teurer.

Ich halte im übrigen 17 qm für absolut ausreichend, um einen Standlautsprecher zu betreiben.

Gruß
Frank
alexhh
Stammgast
#5 erstellt: 08. Nov 2004, 22:56
Das habe ich auch nie bestritten.
Falls das so ankam nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil
Hasenbein
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 09. Nov 2004, 00:43
Hallo Dude,

unbedingt vorher ALLE Alternativen anhören. Ich glaube schon das bestimmte Kompaktboxen in deinem Raum eine absolut überzeugende Performance bieten könnten.

Markus
Hannes2k2
Stammgast
#7 erstellt: 09. Nov 2004, 11:12
Moin!

Was hier über Kompakte gesagt wurde, kann ich so nicht nachvollziehen. Ich betreibe in meinem 24m² Raum ein Paar Monitor Audio Silver S5, welche zwar Standboxen sind, von der Bestückung her aber eher als "Kompakt" zu werten sind, und höre damit auch vorwiegend Metal, kann mich aber nicht über fehlenden Bass beklagen. Ich lasse sogar den vorhanden (recht ordentlichen) Sub bei Stereo-Musik nicht mitlaufen, da das resultierende + an Tiefgang durch stärkere Raumanregung wieder aufgehoben wird.

In Deiner Preisklasse würde ich mir auch mal die NuBox 380 anhören. Diese hatte ich auch bei mir zu Hause, und sie hatte schon ein recht ordentliches Bass-Fundament, das gerade in kleineren Hörräumen (17m² gehören für mich dazu) ausreichen sollte.

Aber wie Markus schon sagte, weißt nur Du, was Dir gefällt.
Somit kannst nur Du durch intensives Probehören und Vergleichen, was die richtige Lösung in Deinem Raum an Deiner Elektronik für Deine Ohren ist.

Viel Spaß dabei!
Hannes
Simpelmoser
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Nov 2004, 12:37
Hallo Dude

Was bei deinem Budget für Standboxen spricht, ist auch, dass sie keine Ständer brauchen und ordentliche Ständer sind nun mal relativ teuer. Sie würden entweder dein Budgeut deutlich nach oben treiben oder das verfügbare Geld für die Lautsprecher stark beschneiden.
Leisehöhrer
Inventar
#9 erstellt: 09. Nov 2004, 16:52
Hallo,

oder man baut sich selber welche. Kann gut aussehen und ist nicht teuer. Aus Holz kann man gute Teile bauen. Im Baumarkt kann alles passend zugeschnitten werden.
Eine Möglichkeit dazwischen sind für mich Standboxen mit nur einem Tiefmitteltöner + Hochtöner.

Gruss

leisehörer
Mr.Stereo
Inventar
#10 erstellt: 09. Nov 2004, 18:08
Hi!
Sorry, aber musikgurke hat hier ne ziemlich überflüssige, und auch unrichtige Pauschalaussage gepostet, die ich mal aus meiner Sicht relativieren möchte.
Habe z.B. die Kef Q1 gegen die Q3 gehört, und mußte feststellen, das mir die Q1 in allen Belangen, auch im Bass besser gefiel.
Oft, nicht immer, sind die Standversionen einer Kompaktbox aus gleichem Hause im oberen Bassbereich und bei Stimmen nicht so präziese. Woran's liegt, kann mehrere Gründe haben.
Kompakte haben dafür oft einen, durch Bassreflexabstimmung, leichtaufgeblähten Bass (so um die 70Hz), wohl, um etwas größer zu erscheinen.
Einen theoretischen Vorteil kann eine, auf einem Ständer platzierte Box haben, weil sie so zu allen Flächen (Wände, Decke, Boden) genug Abstand hat, was Reflektionen auch im Bass verringert.
Stell mal eine Box dirkt an einer Wand auf, und du wirst's hören.
Davon abgesehen, ist weniger oft mehr, und ein kleiner Raum braucht meist weniger Bassenergie bzw neigt zum Dröhnen im Bassbereich, da gibt's mit Kompakten manchmal weniger Probleme.
Aber wie gesagt, Pauschalaussagen sind nicht angebracht.
Der_Dude
Neuling
#11 erstellt: 09. Nov 2004, 22:35
Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Das Problem wird wohl nur sein, dass ich die LS wahrscheinlich nicht in meinen eigenen 4 Wänden probehören kann. Naja mal sehn was sich ergibt.
Die Sache mit den LS Ständern is bei meinem Budget allerdings auch nicht von der Hand zu weisen. Was ich so gesehen hab kosten halbwegs hochwertige Metallständer
doch schon ne ziemliche Stange Geld. Is die Frage ob ich die dann nicht besser in die LS investier.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Nov 2004, 23:39
Hallo,

seriöse Händler geben schon oftmals die Möglichkeit Boxen in den eigenen 4 Wänden hören zu können.

Markus
drollo
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Nov 2004, 23:58

Der_Dude schrieb:
Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Das Problem wird wohl nur sein, dass ich die LS wahrscheinlich nicht in meinen eigenen 4 Wänden probehören kann. Naja mal sehn was sich ergibt.
Die Sache mit den LS Ständern is bei meinem Budget allerdings auch nicht von der Hand zu weisen. Was ich so gesehen hab kosten halbwegs hochwertige Metallständer
doch schon ne ziemliche Stange Geld. Is die Frage ob ich die dann nicht besser in die LS investier.


Du hast es schon richtig beschrieben: Metallständer sind in erster Linie eine Möglichkeit, Geld loszuwerden. Akustisch sind sie völlig unsinnig. Vernünftige Ständer sind aus Holz oder - leider mindestens genauso teuer wie viele Metallständer - z.B. aus Plexiglas.
Bevor jetzt wieder das Geschrei losgeht: man nehme einen Gegenstand und schlage ihn gegen einen beliebigen Designerständer aus Metall. Ergebnis: klingelingeling. Dasselbe bei Holz: tock und aus. Ja, aber man kann ja ein Metallrohr mit Sand füllen. Oder mit Montageschaum. Ja, kann man, man plagt sich mit Problemen, die man bei anderen, geeigneten Materialien gar nicht hat .
Also: Basswiedergabe hat nix mit der Bauform der Lautsprecher zu tun und vernünftige Ständer sind nicht aus Metall!

Gruß
Michael
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Nov 2004, 00:15
Hallo drollo,

wie kommst du denn darauf? Erkläre mir das mal näher mit den Ständern!

Markus
drollo
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 10. Nov 2004, 00:22
Markus,

Du liest das doch nicht zum ersten Mal .
Dazu gibt es doch hier eine hübsche Suchfunktion. Sowohl das Thema Standlautsprecher vs. sogenannte Kompakte wie auch die Ständergeschichte kommt regelmäßig.
Zum selber ausprobieren tu' einfach, was ich geschrieben habe und wenn Du Lust hast, wechsel mal von Deinen Metallständen auf solche aus Holz.

Schönen Gruß
Michael

PS- Eigentlich schade, das Harbeth jetzt auch Standlautsprecher anbietet. Aber zum Glück hat Derek Hughes daran mitgearbeitet, dann sind sie wahrscheinlich nicht ganz schlecht ;).


[Beitrag von drollo am 10. Nov 2004, 00:23 bearbeitet]
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Nov 2004, 00:27
Hallo,

ich kann Plexiglas nix abgewinnen. Und Ständer müssen stabil sein, das ist schon das A&O. Wobei ich persönlich die besten Ergebnisse mit den Ständern von Dymakustik gemacht habe. Und das ist Metall......

Markus
Mr.Stereo
Inventar
#17 erstellt: 10. Nov 2004, 00:38
Hi Drollo,
habe mir vor einiger Zeit LS-Ständer aus Holz gebaut, habe auch welche aus Metall.
Auf den Metallständern stehen die LS wesentlich stabiler, was sich durch den tieferen Schwerpunkt ergibt.
Nachdem ich die Metall-Ständer mit Sand gefüllt habe erhöte sich die Standfestigkeit um einiges, auch der Bassbereich meiner LS (B&W CDM1) "stabilisierte" sich.
Also ein eindeutiges Ja zu Metallständern meinerseits.
Vielleicht läßt sich durch einen Materialmix Holz/Metall noch was erreichen, muß man ausprobieren.
Holz, insbesondere MDF oder Multiplex ist ein "toteres" Material als Metall, keine Frage, aber alleine eben zu leicht.
drollo
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 10. Nov 2004, 00:40
Spendor 75/1 und BC1 klingen am besten auf den Plexiständern von Püllmanns. Die Ständer sind superstabil, optisch witzig, weil durchsichtig, allerdings recht teuer...

Michael
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Nov 2004, 00:45
Hallo,

mag ja sein, das es für einzelne Modelle oder gar Anforderungen gilt. Daraus aber einen Absolutheitsanspruch abzuleiten halte ich persönlich für falsch.

Markus
drollo
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Nov 2004, 01:11
...aber Du stimmst mir doch zu, daß ein Metallständer klingelt und erstmal ruhig gestellt werden muß, oder?

Michael
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 10. Nov 2004, 01:26
Hallo,

meine Türglocke klingelt. Das Metall ein anderes Resonanzverhalten hat als Holz stimme ich zu. Aber wenn du mit Sand oder ähnlichem arbeitest ist es schon "mindestens gleichwertig".

Markus
Leisehöhrer
Inventar
#22 erstellt: 10. Nov 2004, 11:05
Hallo,

man kann aber Geld durch selberbauen sparen. Ausserdem ist Holz nicht gleich Holz. Es kommt auf die Konstrukton an.
Metall schwingt wesentlich mehr nach. das kann man doch an jedem Stück Holz selber testen. Ein Holzstand muss halt auch stabil gebaut werden. Wenn ich einen Stand baue der die Form des Lautsprechers nach unten erweitert und den mit Quarzsand fülle ist das von keinem Metallständer zu überbieten. Nur gleichgut kanns werden.

Gruss

leisehörer
Der_Dude
Neuling
#23 erstellt: 22. Nov 2004, 19:01
So, ich habe mich jetzt letztendlich für die Kef Q3 entschieden, bin auch mit dem Klang ganz zufrieden.

Da die q3 im Bassbereich natürlich etwas dünn klingt wollt ich jetzt mal meinen Teufel Sub testweise einklinken. Nur ohne Sub Out am Verstärker und nur Cinch In am Sub gestaltet sich das als etwas schwierig. Von Teufel gibts da ein passendes Spannungsreduzierer Kabel (Lautsprecherklemmen auf Cinch).
Wüsste einer wo ich so ein Kabel noch bekommen könnte? 50€ Mindestbestellwert sind mir dann doch etwas hoch für einen 5€ Adapter
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