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Kombi Cambridge Azur 851 D - 651 W sinnvoll?

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Autor
Beitrag
dobby69
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2014, 21:21
Hallo zusammen,

beim Fachhändler meines Vertrauens habe ich (als Ersatz für meinen defekten 25 Jahre alten Denonverstärker) u. a. den Pioneer A-70 an meinen ebenso alten T+A Spektrum ADL 3 angehört,
welche aber auf jeden Fall behalten möchte.

Gut gefallen hat mir der direkte, sehr klare Sound, der auch die Tieftöner meiner T+A`s
gut hat zur Geltung kommen lassen.

Eher als Abrundung gedacht, hörte ich mir meine Boxen noch an daneben stehenden Vor- und Endverstärkern Cambridge Azur 851 D und 651 W an und war doch über die Unterschiede überrascht:
räumliche Staffelung der gespielten Musik gegenüber der eher Linearen des Pioneers , etwas vornehmere Zurückhaltung in den Bässen bzw. Ausgewogenheit der Hoch- Mittel- und Tieftöner, klare Prononcierung der verschiedenen, gespielten Instrumente.
Der natürlich ebenfalls höhere Preis der Cambridge wäre für mich noch O.K., falls sinnvoll:

Bei meiner nachträglichen Recherche zuhause habe ich nun allerdings gesehen, dass es in Kombination
"Cambridge Audio Azur 651 W" den "Cambridge Audio Stream Magic 6 V2" ebenfalls mit Vorverstärker
gibt. Hier hätte ich zusätzlich einen Netzwerkmusik-Player.

Ich frage mich ob nicht diese Kombi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde, da ich Internetradio
usw. in absehbarer Zeit ebenfalls angedacht habe.

Außerdem gehört zum 851D wohl eher der 851A-Vollverstärker (oder reicht der 851A als Alleingerät
voll und ganz??)

Kennt jemand Cambridge Audio, Wäre die ausgestellte Verstärkerkombi trotzdem sinnvoll.
Währe sehr dankbar für eure Meinung sowie euren Rat!

herzlichen Dank im Voraus


[Beitrag von dobby69 am 17. Dez 2014, 21:30 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2014, 21:32

räumliche Staffelung der gespielten Musik gegenüber der eher Linearen des Pioneers , etwas vornehmere Zurückhaltung in den Bässen bzw. Ausgewogenheit der Hoch- Mittel- und Tieftöner, klare Prononcierung der verschiedenen, gespielten Instrumente.


Hallo,

ich bin mir sicher, dass die "gehörte" Prononcierung auf eine höhere gehörte Lautstärke zurückzuführen ist. Da unser Gehirn Lauter als Besser interpretiert kann man einem solchen Irrtum schnell erliegen.

Der Gegentest bringt das schnell ans Licht. Höre mit dem teureren Geräte einfach mal deutlich leiser als mit dem billigeren Gerät und noch besser ist es, wenn Du gar keine Ahnung davon hast, welches Gerät gerade verstärkt.

Ein Verstärker sollte geeignet sein, die angeschlossenen Lautsprecher - auch - hinsichtlich der Anforderungen durch den Betreiber, genügend antreiben zu können.

Bei Interesse an gutem Stereo-Klang, können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Hier ein wenig Input zum Thema Verstärker:

http://www.ifaa-akustik.de/files/Vdt00.pdf

http://www.elektronikinfo.de/audio/verstaerker.htm

http://www.hififorum.at/forum/showthread.php?t=4482

VG Tywin
dobby69
Neuling
#3 erstellt: 17. Dez 2014, 22:29
Danke für die schnelle Antwort,

wir hatten die entsprechenden Musikpassagen abwechselnd z.T. mehrmals verglichen bei annähernd gleicher Lautstärke und die beschriebenen Unterschiede eindeutig festgestellt.

Danke für dir Links, die ich mir vorher schon reingezogen hatte.

Über konkrete Antworten zu den "Verwirrungen" meinerseits würde ich mich freuen.
vatana
Stammgast
#4 erstellt: 18. Dez 2014, 06:13
Ich habe hier die Vorgänger von 851, also die 840 Serie als Verstärker und CD/DAC Player. Hatte die beiden vor ca. 1,5 Jahren gebraucht für einen sehr guten Preis bekommen.
Die Endkontrolle bei Cambridge hat in den letzten Jahren leider stark nachgelasen. Es gibt immer wieder einzelne Fehler bei den Geräten, was man auch in englischen Foren lesen kann.
Bei mir war der Vorverstärker im 840A kaputt und musste ausgetauscht werden (Preis 150€). Glücklicherweise war noch Restgarantie drauf. Jetzt funktioniert alles wieder.
Beim CD Player (840C) gibt es auch einen sporadischen Fehler. Er öffnet sich nicht immer, bleibt in etwa 50% der Fälle stecken. Da ist nachhelfen (ein kurzes klopfen) nötig. Ich weis nicht ob schmieren da helfen würde. CD Player ist ca. 4 Jahre alt.
Kann sein das ich einfach zwei Gurcken erwischt habe, aber für 750€ für die beiden bin ich doch noch zufrieden, weil der AMP jetzt nach der Reparatur einwandfrei funktioniert, und das mit dem CD Player stört mich wirklich nicht.
Ansonnsten sehen die beiden einfach sehr gut aus und sind hochwertig verarbeitet.

An deiner Stelle würde ich nicht die Vor -Endverstärker Kombi nehmen, das macht keinen Sinn mMn. Es ist überteuert und du hast 2 Elektrogärete anstatt einen. Da ist die Warscheinligkeit grösser das etwas kaputt geht.

Probiere einfach den 651A oder von der Konkurenz gibt es auch sehr gute Vollverstärker wie Rotel RT-12 usw...
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Dez 2014, 08:43
ich kann zu den cambridge geräten nicht viel sagen, bis jetzt war ich auch der meinung, dass es solide geräte sind. seit kurzem habe ich einen cambridge subwoofer der nach vier wochen den geist aufgegeben hat, klar es ist ein garantie fall und ich habe einen neuen bekommen aber nach meiner recherche beschweren sich zu viele über diese sonst gute geräte.

ob du wirklich so große unterschiede gehört hast und wie sie zu stande kamen möchte ich nicht diskutieren, wenn es so sein sollte dann müsste es dir klar sein, dass es noch viele andere geräte geben muss die vielleicht noch »besser« sind, oder?

falls du bereit bist viel geld für was ordentliches auszugeben, schaue dir dieses gerät an, das hat ein sehr gutes einmesssystem, das kann wirklich in deinem raum eine verbesserung erreichen.
http://www.lyngdorf.com/products/tdai-2170
Dadof3
Inventar
#6 erstellt: 18. Dez 2014, 11:27

dobby69 (Beitrag #3) schrieb:
wir hatten die entsprechenden Musikpassagen abwechselnd z.T. mehrmals verglichen bei annähernd gleicher Lautstärke und die beschriebenen Unterschiede eindeutig festgestellt.

Da liegt bereits das Problem - annähernd gleich ist halt nur scheinbar gleich, bereits sehr geringe Lautstärkeunterschiede führen zu einer deutlich unterschiedlichen Wahrnehmung.

Brenn dir eine CD mit rosa Rauschen (gibt's im Netz) und regel die Lautstärke so, dass beide Verstärker gleich laut sind (Pegelmessgerät, Messmikrofon ffür pc oder notfalls Smartphone-App, letztere sind aber bei hohen Lautstärken nicht mehr zuverlässig.)

Dann wiederhole den Test. Idealerweise mit Unterstützung so, dass du nicht weißt, welches Gerät gerade spielt.

Auf diese Weise haben sich schon viele der vorher eindeutig wahrgenommenen Unterschiede in Luft aufgelöst.

Den empfohlenen Lyngdorf halte ich für eine deutlich geeignetere Möglichkeit, den Klang signifikant zu verbessern, als einen Cambridge, welche ich für überteuert halte.
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