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Expertenrat

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Kairaulf
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jul 2015, 16:50
Ich überlege, ob ich mir zu meinen B&W DM 603 S 3 einen Class-D-Verstärker hole.

Ich habe ein ebay-Angebot gefunden:

Topping TP-60 2*80Wat TA2022 T-Amp Digital Stereo Endstufe Amplifier Verstärker

Meine Bitte, kann da mal jemand fachkundiges draufschauen, speziell das Diagramm zu "Frequenzgang" und "Verzerrung" kann ich nicht deuten. Was ist davon zu halten ?

Sind ja hochgelobt, diese Class-D-Amps.
basti__1990
Inventar
#2 erstellt: 23. Jul 2015, 16:34
Hast du bereits einen Verstärker?
Die topping Verstärker sind ganz ok, da wirst du keinen Unterschied zu einem AB Verstärker hören.
Dadof3
Inventar
#3 erstellt: 23. Jul 2015, 16:43
Der scheint mir weitgehend baugleich zum SMSL SA-80 zu sein.

Das Frequenzchart besagt, dass es oberhalb 10 kHz je nach Impedanz des Lautsprechers zu einer leichten bis deutlichen Hochtonanhebung kommen kann, ob du das hören kannst, ist fraglich. Je nach Alter ist schon bei 11 kHz Schluss mit der Hörbarkeit, zum Glück ist das für den Musikgenuss nicht so wichtig.

Das Klirrdiagramm hat meiner Meinung nach keine praktische Bedeutung.


[Beitrag von Dadof3 am 23. Jul 2015, 16:44 bearbeitet]
Kairaulf
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Jul 2015, 16:44
Oh ja, ich habe eine NAD C 370 + C 270 (jeweils Bridged-Mode)- Kombination, die gar nicht mal so schlecht spielt, allerdings muß ich dazu den Bass auf 3-4 Uhr stellen.

Die Teile sind ziemlich groß, wie ich finde, mit den angegebenen 50 Watt RMS an 8 Ohm vom TP 60 könnte ich auch leben und etwas Strom würde es wohl sparen. Außerdem wäre es ein bisschen Abwechslung, ich hatte allerding schon einmal einen Tripath-Verstarker (SMSL SA-80), der ziemlich schrottig war, wahrscheinlich ein Baufehler, vielleicht ein Montagsmodell. Ich überlege, ich ich mir das Teil testweise zuschicken lasse und dann ggf. zurückschicken oder die NAD-Kombi erst mal in den Schrank verbanne.
basti__1990
Inventar
#5 erstellt: 23. Jul 2015, 17:53

allerdings muß ich dazu den Bass auf 3-4 Uhr stellen.

Da wird dir ein anderer Verstärker auch nicht helfen. dein Problem liegt eher an der Aufstellung und am Raum.
Beide Verstärker (eigentlich ALLE Verstärker) sind doch super linear, da wirst du niemals mehr Bass bekommen. Oder kennst du eine F-Gang-Messung eines Verstärkers wo der Bass-Bereich angehoben wird?


[Beitrag von basti__1990 am 23. Jul 2015, 18:29 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 23. Jul 2015, 18:20
Hallo,

bestell dir das Teil und teste es in Ruhe zu Hause, alles andere bringt dich nicht weiter.

LG
Klyner
Stammgast
#7 erstellt: 26. Jul 2015, 17:08
Digitalverstärker haben einen besseren Wirkungsgrad (weniger Heizfunktionen im Sommer + Weniger Einfluss auf die Stromrechnung) und können erheblich höhere Leistungen bereitstellen als konentionelle Schaltungskonzepte.

Durch die Ausgangsfilter haben frühere Fabrikate ziemlich hohe Ausgangswiderstände (was beim Anschluss von Passivlautsprechern mit Weichen im Signalweg wenig Einfluss hat). Bei einigen modernen Digitalverstärkern ist der Ausgangswiderstand aber durchaus auf Referenzlevel.

Digitalverstärker kann man grundsätzlich als das bessere und modernere Konzept als die alten Analogverstärker betrachten.

Ob sich der Umstieg lohnt?
- Bist du mit der Leistung (=Lautstärke) deines alten Verstärkers nicht zufrieden?
- Ein Digitalverstärkern mit 80 Watt... nicht wirklich viel.
- Ob sich der niedrigere Stromverbrauch wirklich lohnt? Die Neuanschaffungspreise von guten Verstärkern sind hoch.
- Ist die Wärmeentwicklung im Moment ein Problem?

Klanglich wirst du zumindest im Blindtest keinen Unterschied erkennen können. Beaufsichtigt von einem guten Verkäufer sieht das natürlich anders aus.

Zu den Problemen mit dem fehlenden Bass: Hast du die Probleme überall im Raum? Die Bassverteilung ist in üblichen Wohnräumern leider sehr ungleichmäßig.
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