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Verstärker für B&W 603 s2, oldtimer oder neu?

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Autor
Beitrag
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Sep 2015, 14:34
Liebe Stereoliebhaber,

ich bin neu hier im Forum, denn seit ein paar Tagen bin ich Besitzer eines schönen Lautsprecherpaars (s.o.).
In den letzten Tagen habe ich viel gelesen, verschiedene Testberichte zu Verstärkern und unter anderem auch Beiträge die bezweifeln das Verstärker einen großen Klangeinfluss haben.
Ohne einen Glaubenskrieg unter Euch anzetteln zu wollen, wollte ich fragen, ob ihr es für klanglich sinnvoll haltet, meinen Uralt Wega-Verstärker 351 aus den 70er/80er Jahren durch einen neuen zu ersetzen.
Empfohlen wurden mir zwei Verstärker Marantz PM6005 und Nad c326. Zu welchem würdet Ihr eher raten?
Oder würdet ihr sagen, klanglich wird wohl kein Unterschied zu hören sein.

Ich höre hauptsächlich CDs und ab und an Vinyl (Vorverstärker von Nad liegt vor). (Jazz, Klassik, Rock, Raggae)
Als Spieler dient zur Zeit ein Yamaha s657 Dvd-player, der auch DVD-audio kann und ein alter Telefunken Dreher TS 860.
Das Zimmer ist 4x4m groß, jedoch angeschlossen an das Wohnzimmer, das genauso groß ist, also im Endeffekt 32m² (gehört wird intensiv aber nur in einer Hälfte).
Für Rat von Euch erfahrenen Hörern wäre ich sehr dankbar.

HG
Pete
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 08. Sep 2015, 19:29
Hallo,

ich nutze u.a. selbst einen V-3841-2. Leider sind solche alten Verstärker zwangsläufig Dauerbaustellen.

Mein Tip ist die Neuanschaffung eines Sherwood RX-772, falls Deine akustischen Rahmenbedingungen nicht ein leistungsfähiges Einmessprogramm und damit die Anschaffung eines - zumeist sehr umfangreich ausgestatteten - AVR wünschenswert, sinnvoll oder gar erforderlich machen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Sep 2015, 19:31 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#3 erstellt: 08. Sep 2015, 20:11

ob ihr es für klanglich sinnvoll haltet, meinen Uralt Wega-Verstärker 351 aus den 70er/80er Jahren durch einen neuen zu ersetzen.


So lange der Verstärker fit ist gibt es eigentlich keinen Grund zum tauschen. Jedoch fallen deine B&W in der Impedanz ziemlich in den Keller. Ich weiß nicht ob, wenn es im Pegel mal etwas herzhafter zugehen soll, der Wega da die nötige Stabilität für niederohmige Lasten hat. Da könnte ein anderer Amp durchaus hilfreich sein. Von deiner Vorauswahl würde ich den NAD nehmen, der diese Stabilität hat.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 08. Sep 2015, 20:12 bearbeitet]
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 09. Sep 2015, 01:31
Hallo Leute,
vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe öfters gelesen, dass der Nad schwierig im leiseren Bereich zu regeln ist, stimmt das?
Gibt es irgendwelche klanglichen Vorteile wegen der digitalen Anschlüsse des Marantz?
Hat jemand die beiden mal parallel getestet, welcher klingt originalgetreuer?

Gibt es noch andere gute ältere Verstärker, die Ihr empfehlen könnt?

HG

Pete
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 09. Sep 2015, 05:59

Ich habe öfters gelesen, dass der Nad schwierig im leiseren Bereich zu regeln ist, stimmt das?


Wäre mir neu. Was ich mir vorstellen kann ist, das bei Lautsprechern mit hohem Wirkungsgrad die Lautstärkeregelung nicht fein genug ist. Da die B&W aber gut Power braucht, sollte das hier kein Problem sein.



Gibt es irgendwelche klanglichen Vorteile wegen der digitalen Anschlüsse des Marantz?


klangliche Vorteile durch einen D/A Wandler im Endverstärker ergeben sich nur, wenn der Wandler im Verstärker hörbar besser als der im Quellgerät ist, was eher selten (um nicht "nie"zu sagen) der Fall ist. Es gibt jedoch Geräte, wie z.B. manchen BR-Player, die keine analogen Ausgänge mehr haben. In der Situation eine digitale Schnittstelle anbieten zu können, ist dann ein Vorteil. Jedoch gibt es auch sehr günstige externe D/A Wandler. Am Ende ist jedoch alles immer analog.......


Gibt es noch andere gute ältere Verstärker, die Ihr empfehlen könnt?


http://www.ebay.de/i...?hash=item33a9015f8a
hier in schwarz
http://www.ebay.de/i...?hash=item487dd630e6

Beide vom gewerblichen Händler mit Rückgaberecht und Gewährleistung. 2 Ohm Stabil, jedoch nicht fernbedienbar
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Sep 2015, 20:01
Danke für den Tip, der Pioneer a445 sieht ziemlich schick aus, ist er auch qualitativ und klanglich auf einer Ebene mit den neueren Verstärkern? Hast Du irgendwelche Infos über diesen Verstärker?
Gruß
Pete


[Beitrag von peleta am 09. Sep 2015, 20:05 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 09. Sep 2015, 20:43
Da sich in der Verstärkertechnik seit Jahren nicht wirklich etwas getan hat, ist der Pio mit Sicherheit klanglich auf aktueller Höhe. Wobei der Amp einen eher geringen Anteil am Klang hat. Materialqualität und Verarbeitung sind bei älteren Geräten oft so gar besser als bei heutigen Amps.

Infos http://www.hifi-wiki.de/index.php/Pioneer_A-445


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 09. Sep 2015, 20:44 bearbeitet]
In_search_of_Sunrise
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Sep 2015, 05:55
Ich besitze seit Anfang des Jahres die B&W 683 S2. Da NAD klanglich einen recht guten Ruf haben soll hab ich mir den 356CEE bestellt. Was da an Tiefgang und Bass kam war schon geil aber was mit nicht gefiel waren die Höhen. Diese klangen meines Erachtens "limitiert"...der konnte das schon wiedergeben aber nicht so klar wie mein Vorgänger von Cambridge.
Der Punkt mit der Lautstärkeregelung stimmt definitiv. Über Fernbedienung sind die Sprünge einfach zu groß.
Also ging der NAD zurück und der Marantz PM6005 kam.
Vom Bass her würde ich den ähnlich sehen wie NAD (vllt minimal weniger aber absolut ausreichend).
Die Höhen sind hier klar besser und auch die Regelung über FB.
Mein Tipp Marantz. Zumal die auch schöner sind ;-)
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 10. Sep 2015, 06:02
Hallo,

ich tippe, dass der NAD mit mehr Leistung für einen besseren (vollständigeren) Tiefton gesorgt hat und dieses mehr an Tiefton die höheren Tonlagen hat mehr in den Hintergrund treten lassen.

Vermutlich sind die Boxen nicht mit genügend Freiraum zu allen Seiten aufgestellt, sonst hätte sich die Mehrleistung ausschließlich positiv ausgewirkt.

Hier Basics:

http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 10. Sep 2015, 06:26 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 10. Sep 2015, 06:12

baerchen.aus.hl (Beitrag #7) schrieb:
Da sich in der Verstärkertechnik seit Jahren nicht wirklich etwas getan hat, ist der Pio mit Sicherheit klanglich auf aktueller Höhe


Da stimme ich dir zu, aber welche Möglichkeiten hat denn ein Laie festzustellen wie "fit" eine Kiste aus dem Jahr 1989 ist ?

Zur Erinnerung, wir haben 2015

@TE, ich würde mir mal den Yamaha A-S501 anhören.

LG
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 10. Sep 2015, 08:45
Nun, wenn es um einem Amp von Privat irgendwo aus den Kleinanzeigen geht ist es schwierig. Da würde ich für einen Pio 445 auch nicht mehr als 40 Euro geben. Diese Geräte sind vom gewerblichen Händler mit Garantie und Rückgaberecht, einer wird als überholt verkauft...... ich sehe da kein Problem.... auch bei einem Neugerät kann man an ein "Montagsgerät" geraten. Auch kann man beim Hobby Hifi mal an Natur und Ressourcenschutz denken.


eine Kiste aus dem Jahr 1989 ist ?

Zur Erinnerung, wir haben 2015


Na und? Für einen solide gebauten Amp wie den 445 maximal 40% der möglichen Lebenszeit....... viele wesentlich ältere Amps tun bis heute klaglos ihren Dienst, Den 445 würde ich ,wenn billig von Privat gekauft oder im Schadensfall, sogar völlig revidieren lassen z.B. hier http://www.bsp-lübeck.de/index.html oder hier http://www.good-old-hifi.de/


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 10. Sep 2015, 08:48 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Sep 2015, 08:49

baerchen.aus.hl (Beitrag #11) schrieb:
Auch kann man beim Hobby Hifi mal an Natur und Ressourcenschutz denken.


dann könnte man einen class-d verstärker kaufen und über die nächsten 10-20 jahre viel strom sparen.
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 10. Sep 2015, 08:59
Hallo zusammen, streitet bitte nicht.
Ich bin zugegebener Maßen auch ein Oldie Fan, früher war doch alles besser

Die Pioneer scheinen ja wirklich gut verarbeitet geworden zu sein.
Habe bei einem Händler den a656 mkii mit Gewährleistung 12 Monate entdeckt. 130€
Was haltet Ihr davon, preislich angemessen?

LG und Dank an alle die mir hier Hilfestellung geben,
Pete
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Sep 2015, 09:42
es ist ein austausch verschiedener gedanken, ein streit sieht anders aus.
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 10. Sep 2015, 12:38

dann könnte man einen class-d verstärker kaufen und über die nächsten 10-20 jahre viel strom sparen.


Viele Glauben auf Grund entsprechenden Marketing mit neuen Geräten Energie sparen zu können. Man vergisst aber sehr den Energieaufwand für Herstellung und Transport, Verpackung und Werbung. Tatsächlich reicht die Lebensdauer eines Neugerätes selten aus um seinen Preis über gesparte Energiekosten zu amortisieren. Von der Energiebilanz her ist es meist günstiger alte Geräte am leben zu erhalten


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 10. Sep 2015, 12:44 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Sep 2015, 13:04
das hat nichts mit glauben zu tun, es lässt sich gut ausrechnen, die alten verstärker schlucken zwischen 70 und 100 W bei normaler nutzung.
ein class-d meistens ein drittel davon.

aber egal darum geht es hier nicht.
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 10. Sep 2015, 15:34

die alten verstärker schlucken zwischen 70 und 100 W bei normaler nutzung.
ein class-d meistens ein drittel davon.


Richtig, hört sich viel an...... bei 100 W Leistung verbraucht der alte Amp in 10 Stunden 1 kw/h für 25-30 Cent und in etwa 40 Stunden Strom für einen Euro. Bei 800 Stunden Nutzung im Jahr ergibt das Strom für 20 Euro. Wenn der Schaltverstärker für die gleiche Nutzungsdauer für etwa 7 Euro Strom braucht spart er also 13 Euro im Jahr. Kostet der Schaltverstärker sagen wir 400 Euro, dauert es, gleichbleibender Strompreis vorausgesetzt, über 30 Jahre bis die Stromeinsparung den Schaltverstärker kompensiert hat. Wenn er überhaupt so lange durchhält und kein Opfer der einbauten Obsolenz wird, welche viele Geräte heute als versteckte Zugabe haben. Für die gleiche Summe kann man mit dem alten 20 Jahre Musik hören. Wie viele Amps aus den 70ern auf dem Gebrauchtmarkt u.a. von Pio beweisen, muss eine solide Transe selbst mit 40 nicht am Ende sein....
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 10. Sep 2015, 16:07
die ersparnis muss denn anschafung preis nicht kompensieren. kein alter verstärker wird die nächsten 20 jahre ohne reparaturen funktionieren von daher kann es immer so und so aussehen.
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 10. Sep 2015, 16:51
Energiebilanz halte ich erstens für ein schwieriges Wort und zweitens für strittig, je nach "er-messen" kommt man da wahrscheinlich auf ganz verschiedene Werte.

Ich finde allerdings das Design der älteren Geräte viel schöner als das heutiger Geräte.

Aber was sagt ihr zu dem oben erwähnten Pioneer a656?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Sep 2015, 17:01
da kann man schlecht was sagen, wenn das gerät nicht vor einem steht.
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 10. Sep 2015, 17:17
Na ja, ich meinte keine Informationen zu dem spezifischen Gerät, sondern eher so was wie:
war eine gute Serie oder eher nicht...
Kann man machen mit Gewährleistung für das Geld, oder ist überzogen, lieber den a445 der empfohlen wurde usw...

LG
Pete
baerchen.aus.hl
Inventar
#22 erstellt: 10. Sep 2015, 18:11

die ersparnis muss denn anschafung preis nicht kompensieren
Natürlich, die Kompensation in relativ kurzer Zeit ist aus wirtschaftlicher Sicht notwendig, sonst lohnt sich die Anschaffung eines sparsameren Gerätes nicht. Reparaturen können bei jedem Gerät auftreten......


Lieber ein Gerät mit Garantie nehmen
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 11. Sep 2015, 19:57
Hi Zusammen,
ich möchte allen für ihre Tipps Danken.
Es ist am Ende der Pioneer a656 geworden, 12 Monate Gewährleistung.
Ich werde, sobald er da ist, mal meine Eindrücke schildern.
HG
Pete
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