Verstärker für niedrige Impedanzen

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dcpc
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Mrz 2016, 09:09
Moin,

ich habe gerade den Bau meiner "Big Bang" von quint-audio beendet und bin auch sehr zufrieden mit diesen.
Nur leider scheint mein betagter Pioneer nicht mit den niedrigen Impedanzen bei höheren Lautstärken zurecht zu kommen...

Deswegen wollte ich mich nach einem neuen Verstärker umschauen. Nur leider belaufen sich alle Daten natürlich auf 4Ohm, was die Suche doch erschwert...

Eine Möglichkeit wäre die 2 Endstufen von quint-audio (Ice-Amp) zu kaufen und einen Vorverstärker/Netzwerkplayer davor zu klemmen.

Welche Vollverstärker wären eine Alternative?

Danke schonmal
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 13. Mrz 2016, 10:17

Nur leider scheint mein betagter Pioneer nicht mit den niedrigen Impedanzen bei höheren Lautstärken zurecht zu kommen...

Wie äußerst sich das? (Geht der Amp in die Schutzschaltung?)
Um welchen Pioneer geht es hier?

Ich frage nach, damit ich einschätzen kann wie laut es werden soll.

Gruß
Georg
dcpc
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Mrz 2016, 11:08
Moin,

es müsste ein Pioneer A-A6 oder 9....

Zur Lautstärke:
Eigentlich hören wir maximal gehobene Zimmerlautstärke.
Gestern Abend empfand ich es auch nicht als soooo laut. Vielleicht Wohnungspartyniveau...
Natürlich war die Frau anderer Meinung ^^

Wir haben aber den Luxus einer großen Wohnung, deshalb die Big Bang.
Des Weiteren haben wir den Luxus, dass wir im Dachgeschoß wohnen und in der Etage unter uns ein Personalbüro sitzt. Sprich zum Mieter im Erdgeschoß haben wir einen guten Puffer wenns mal lauter wird ^^

Wie soetwas klingt wenn er in die Schutzschaltung geht weiß ich nicht. Aber das er beim Soundtrack von Fluch der Karibik schon nach nichteinmal 2 Minuten bei gehobener Lautstärke in den Stand-By Modus ging, war weniger berauschend.

Bei 80Hz erreicht die Impedanzkurve ihr Minimum von rund 3,2Ohm.
dejavu1712
Inventar
#4 erstellt: 13. Mrz 2016, 11:27
Jedem halbwegs ordentlich konstruierten Verstärker sollten 3,2 Ohm keine Probleme bereiten,
wie laut es wird, ist abhängig vom WG, der ist aber nicht alles und die vier 12" Chassis dürften
so manchen Verstärker vor eine schwierige Aufgabe stellen, ich kenne das von der Klipsch RF7.

Eine Verstärker der (echte) 200 Watt pro Kanal bereit stellt und in der Lage ist auch bei hohen
Pegeln die 4 Bass Chassis zu kontrollieren, sollte es schon sein, auch um mal Reserven zu haben.

Ein entsprechender Hifi Vollverstärker dürfte recht teuer werden, sowas wie den XTZ gibt es ja nicht
mehr zu kaufen, mein Tipp wäre daher ein Vorverstärker/Streamer in Verbindung mit der Yamaha P Serie.

Eine Alternative wären noch die Poweramps von HifiAkademie die es in zwei Leistungsstufen und
optional mit DSP Integration gibt, was ich gerade bei den LS für eine sehr durchdachte Variante halte.

Mit den Yamaha hat man, je nach Modell, für alle Lebenslagen mehr als genug Leistung, auch preislich
sind die kaum zu schlagen und über die Lüfter muss man sich im Heimbetrieb keine Sorgen machen,
die HifiAkademie bieten ebenfalls sehr viel fürs Geld, Alternativen in dem Preisbereich sind rar gesät.

Ein Vollverstärker sollte in jedem Fall auftrennbar sein (Pre-Out/Main-In), ob es da etwas bezahlbares
in dem benötigten Leistungsbereich gibt, kann ich nicht sagen, da dieser nur schwer zu spezifizieren ist.

Was man wirklich braucht, hängt aber viel von den persönlichen Hörgewohnheiten und Ansprüchen ab.


[Beitrag von dejavu1712 am 13. Mrz 2016, 12:39 bearbeitet]
dcpc
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Mrz 2016, 15:27
Danke für die Antwort.

Ich brauche also einfach nur einen leistungsstärkeren Verstärker, hhmmm.
Die Yamaha Endstufen kann ich meiner besseren Hälfte wahrscheinlich nicht zumuten ^^
Ausserdem sprengt es etwas mein Budget...

Ich wollte nicht mehr als 600€ ausgeben. Mit gebrauchten Geräten habe ich im STereosegment keine Probleme. Ich werde mich mal umschauen.

Bauchgefühlfrage: Wieviel Watt sollten es denn mindestens sein?
dejavu1712
Inventar
#6 erstellt: 13. Mrz 2016, 15:55

dcpc (Beitrag #5) schrieb:

Ich brauche also einfach nur einen leistungsstärkeren Verstärker, hhmmm.


Das vermute ich, kenne aber weder deine Hörgewohnheiten und die LS, detaillierte Daten konnte ich nicht finden.


dcpc (Beitrag #5) schrieb:

Ausserdem sprengt es etwas mein Budget...
Ich wollte nicht mehr als 600€ ausgeben.


Das verstehe ich nicht, im Hifi Bereich wirst du selbst gebraucht keinen Verstärker finden der an das
Leistungsniveau der Yamaha P Serie auch nur annähernd erreicht, die P2500S bekommt man schon
für 399€, im Vergleich zu den verlinkten Quint Monos ist das angesichts der technischen Daten mMn
schon ein Schnäppchen, aber Du musst letztendlich entscheiden was dir am Ende wirklich wichtig ist.


dcpc (Beitrag #5) schrieb:

Bauchgefühlfrage: Wieviel Watt sollten es denn mindestens sein?


Schwer zu sagen, aber bei der RF7 die deutliche Vorteile im WG und dem Konzept (BR) hat, dürfen
es gerne zwischen 100-500 Watt pro Kanal sein, je nach Raumgröße und Hörgewohnheiten, mit der
"kleinen" P2500S bist Du mMn aber ausreichend motorisiert, die bietet schon doppelt so viel Leistung
als der Quint Mono Amp, der mit 379€ pro Stück zu Buche schlägt, also fast doppelt so teuer ist.
dcpc
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Mrz 2016, 17:04
Hörgewohnheiten:
Die LS müssen einfach für alles im Alltag herhalten. Sei es für Musik über Filme.
Der Musikbereich erstreckt sich von Pop, über Klassik, bis Rock und Elektro.

Die Daten vom LS findest du in meinem Anfangspost.

Naja, erstmal funktioniert ja alles bei moderaten Lautstärken...

Gibt es den Shop 41Hertz, etwa nicht mehr?
So ein Class-D Verstärker zum selber bauen, wäre ja eine schöne Alternative ^^
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Mrz 2016, 18:34
wenn du basteln möchtest, schaue dich hier um, passende netzteile haben sie dort auch.
http://www.hobbyhifi.../verstaerker-boards/
dcpc
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Mrz 2016, 20:39
Interessanter Link
dejavu1712
Inventar
#10 erstellt: 13. Mrz 2016, 20:40
Preislich nicht wesentlich günstiger, Ergebnis ungewiss....
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