Ratschlag für Blutoothfähige Vorstufe

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Stammgast
#1 erstellt: 26. Feb 2026, 11:03
Hallo zusammen,

ich bin aktuell noch sehr analog unterwegs mit einer formschönen Adcom GTP-400 Vorstufe und einer Adcom GFA-535 Endstufe.

Die Vorstufe nutze ich nur noch als Eingangsumschalter von Video auf Minidisc (ja, das funktioniert bei mir hoffentlich auch noch viele Jahre ) und Lautstärkeregler. Irgendwie haben aber gerade die anderen Familienmitglieder mit Mobilgeräten mehr Anspruch.

Radio wird bei uns nicht genutzt, der TV hängt jedoch über einen DAC dran, direkt digital wäre vermutlich der künftig bessere Weg.

Gesucht wird also eine Vorstufe, die einfach von Geräten aus dem Netzwerk (WLAN/Blutooth) erreichbar und mittels Cinch an die GFA-535 anschließbar ist sowie ein paar Cinchanschlüsse, ggf. TOS, für die alten Geräte und HDMI für die neuen hat.

Budget - keine Ahnung. Wären 1000 Euro zuwenig?

Ich bin nicht sicher, ob ich die Endstufe ebenfalls für eine Vor-Endstufe-Kombi eintauschen würde, um wieder eine einheitliche Geräteoptik zu haben. Vermutlich nicht. Kann mir vorstellen, dass es diese Qualität nicht mehr zu einem bezahltbaren Preis gibt.
Klaus_N
Inventar
#2 erstellt: 26. Feb 2026, 14:28


[Beitrag von Klaus_N am 26. Feb 2026, 14:45 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#3 erstellt: 27. Feb 2026, 16:18
evtl. einen IOTAVX NP3 mit Bluetooth-Adapter, hat aber keinen HDMI. Aber mußt du das "Bild" unbedingt auch darüber schalten, es würde doch genügen, nur den Ton über opisch/Cinch Digital darüber laufen zu lassen und HDMI Bild direkt auf den TV zu geben. Oder du arbeitest mit einem HDMI-Adapter für die gewünschten Ausgänge.
So gesehen, könnte auch ein Fosi Audio ZD3 mit u.a. HDMI genügen.

Könntest du nochmal genau auflisten (am Besten mit Gerätetyp, da man dann die verfügbaren Anschlüsse ermitteln kann), was eigentlich wo angeschlossen werden soll


[Beitrag von der_Lauscher am 27. Feb 2026, 16:20 bearbeitet]
Dreibuchstaben
Stammgast
#4 erstellt: 27. Feb 2026, 16:59
Tatsächlich will ich nur den verkabelten Ton des TV über die Anlage ausgeben, aktuell hängt der TV über TOS an einem DAC und dieser über Cinch an der Vorstufe. HDMI-fähig brauche ich nicht direkt, dachte nur, das sollte man haben. Der Minidisc-Player hat ebenfalls noch einen TOS-Link, ist jedoch mit Cinch angeschlossen.

Da just gestern abend auch mein CD-Player verreckt ist (der gute Sony hat nur gute 33 Jahre durchgehalten ), bin ich am Überlegen, ob ich künftig nur noch den BluRay-Player nutze (der aber deutlich lautere Abspielgeräusche hat), oder erneut einen CD-Player kaufe. Oh Mann. Ich hasse Änderungen.
Rabia_sorda
Inventar
#5 erstellt: 27. Feb 2026, 17:06

Da just gestern abend auch mein CD-Player verreckt ist (der gute Sony hat nur gute 33 Jahre durchgehalten ),


Nun, ich weiß jetzt nicht was genau daran defekt ist, aber ich würde einfach mal den Deckel abnehmen und die Laserlinse reinigen, wie auch die Laserschlitten-Führungen neu fetten.
Zu 80 bis 90 % laufen die Player dann wieder.
der_Lauscher
Inventar
#6 erstellt: 27. Feb 2026, 17:30

Dreibuchstaben (Beitrag #1) schrieb:
Gesucht wird also eine Vorstufe, die einfach von Geräten aus dem Netzwerk (WLAN/Blutooth) erreichbar und mittels Cinch an die GFA-535 anschließbar ist sowie ein paar Cinchanschlüsse, ggf. TOS, für die alten Geräte und HDMI für die neuen hat.

Budget - keine Ahnung. Wären 1000 Euro zuwenig?

Ich bin nicht sicher, ob ich die Endstufe ebenfalls für eine Vor-Endstufe-Kombi eintauschen würde, um wieder eine einheitliche Geräteoptik zu haben.

wenn du deine Endstufe auch ersetzen willst, mit einem IOTAVX SA40 hättest du alles auf einmal und genau im Budget


[Beitrag von der_Lauscher am 27. Feb 2026, 17:31 bearbeitet]
Dreibuchstaben
Stammgast
#7 erstellt: 27. Feb 2026, 18:28
leider ist es vermutlich endgültig, da der Player nicht mehr angeht, an keiner Steckdose. Das waren 650 Mark! Würden die Leute, die das damals zusammengeschraubt haben, noch leben, sollten sie sich was schämen.
Dreibuchstaben
Stammgast
#8 erstellt: 27. Feb 2026, 18:35
Hm. Gute Frage, eigentlich wollte ich die behalten, denn die hat noch zwei Monoblöcke intus. Die konnten damals meine Kindersarg-großen Lautsprecher bedienen. Ich bin nicht sicher, ob heutige Geräte das so problemlos können.
Rabia_sorda
Inventar
#9 erstellt: 27. Feb 2026, 19:10

eider ist es vermutlich endgültig, da der Player nicht mehr angeht, an keiner Steckdose


So blöd es sich jetzt auch anhört ...... genau so einen Defekt hört man als einen Reparateur recht "gerne" und es ist oftmals nur ein "einfacher" Defekt.

Ist die Primärsicherung noch intakt?
Wie hoch/niedrig ist der ohmsche Widerstand der Trafo-Primärwicklung?


OK, eigentlich ist das jetzt alles OT, nur sollte man nicht allzu früh den Player abschreiben ....
Dreibuchstaben
Stammgast
#10 erstellt: 27. Feb 2026, 19:34
ich glaubs Dir. Aber ich bin leider kein Elektriker, ich hab keine notwendigen Gerätschaften zur Hand. Und da CD-Player doch noch eine digitale Komponente aufweisen, wäre es nun nicht so schlimm.
Rabia_sorda
Inventar
#11 erstellt: 27. Feb 2026, 19:36
Nun, einen funktionierenden CD-Player findet man bei den Kleinanzeigen und Konsorten sogar als geschenkt (oder wenige Euro).
Selbst namhafte Hersteller befinden sich darunter ....
der_Lauscher
Inventar
#12 erstellt: 28. Feb 2026, 18:19

Dreibuchstaben (Beitrag #8) schrieb:
denn die hat noch zwei Monoblöcke intus. Die konnten damals meine Kindersarg-großen Lautsprecher bedienen. Ich bin nicht sicher, ob heutige Geräte das so problemlos können.

auf die Größe kommt es nicht an
Habe schon Lautsprecher gebaut, die 2m hoch waren und total leicht zu betreiben waren, oder ich habe hier Kompakte, bei denen dein Adcom GFA-535 total versagen würde - somit ...

Vor ca. 40 Jahren, als dein Adcom GFA-535 rauskam, waren der Doppelmono mit 300 W Leistungsaufnahme schon noch was Besonderes, heutzutage liefert dir diese Leistung fast jeder Class D für ca. 120 € auch.
Und der SA40 hat mit seinen mehr als doppelt so viel Leistungsaufnahme, ca. 700 W, ebenfalls Class A/B genug Reserven. Zur Not könntest du leicht in Brückenbetrieb gehen und mit einem zusätzlichen gebrückten PA40 ergänzen.
Außerdem hätte der SA40 sogar Pre-Out, somit könntest du den Adcom GFA-535 weiter nutzen und ggf. später mal durch den SA40 komplett ersetzen lassen. Wobei du dich dabei durch die Benutzung der Adcam Endstufen leistungsmäßig sogar verschlechterst

Welche Lautsprecher willst du da dran hängen ?
Dreibuchstaben
Stammgast
#13 erstellt: Gestern, 12:37
ah, ok, wieder was gelernt. Vermutlich hat sich die Lautsprecher-Technik ebenfalls weiterentwickelt. Es sind gut gepflegte Infinity Kappa 8.2i. Und trotz des enorm hohen Alters haben die auch noch keine Ausfallerscheinungen.


[Beitrag von Dreibuchstaben am 02. Mrz 2026, 12:40 bearbeitet]
der_Lauscher
Inventar
#14 erstellt: Gestern, 13:59

Dreibuchstaben (Beitrag #13) schrieb:
Es sind gut gepflegte Infinity Kappa 8.2i. Und trotz des enorm hohen Alters haben die auch noch keine Ausfallerscheinungen.

wundert mich, da i.d.R. gerade bei den Infinity
Die Schaumstoffsicken der Tieftöner zersetzen sich
Polydome Mitteltöner (902-5793): Die Membranen werden oft spröde oder die Spulen defekt
Hochtöner (EMIT-R 902-7206 / 902-5754) defekt werden
Frequenzweiche, die Elkos austrocknen können

Aber gut, die 8.2i ist nicht ganz so kritisch zu betreiben, wie eine Kappa 8 oder Kappa 9, die mit einem Impedanzminimum von 1 Ohm ein "Endstufen-Killer" war.

Dein Adcom ist dir hier nicht zu schwach ?
Ich würde daher auf die gebrückte IOTAVX SA40 und gebrückten PA40 gehen, dann werden die Kappa 8.2.i mal "artgerecht" angetrieben
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