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Guter Verstärker und "durchschnittliche Musik" - Ein Widerspruch?

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Autor
Beitrag
Catwisle
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Apr 2005, 18:03
Hallo liebe Leute,

ich wollte gern zu meinen Quadral Aurum 90 einen schönen neuen Stereo-Vollverstärker kaufen, da mir mein AV-Receiver von Kennwood "KRF-V7070D" für die Lautsprecher eher minderbemittelt scheint.
Dabei teste ich mich grad so durch und habe bei Händlern folgende Geräte in Kombination mit meinen Lautsprechern Probe gehört:

- Cambridge 640 A
- Exposure 2010S
- NAD C 352

Beim Probehören war der Cambridge schön klar und deutlich aber für meinen Geschmack etwas zu Mittenbetont.
Der Exposure brachte da etwas Abhilfe und bot zusätzlich noch mehr Klarheit und mehr Raumfülle. Also klar besser - kein Wunder kostet ja auch das Doppelte...

Der NAD steht nun zur Probe bei mir zu Hause und da fängt das Dilemma an. Er spiel wunderbar klar und deutlich auf, aber bei 90% meiner CDs habe ich das Gefühl, dass es immer zu betont in den Mitten ist und die Fülle im Tiefton fehlt.
Kann es sein, dass gute Verstärker und durchschnittlich härtere Musik wie z.B. Metallica, Rammstein, ... oder auch einfach nur gute Rock/Pop Musik etc. sich einfach nicht vertragen.
Man stellt sich einfach des öfteren die Frage: "Will ich das jetzt wirklich so deutlich hören?"
Ist wohlmöglich der olle AV-Receiver doch die bessere Wahl für durchschnittliche Aufnahmen?

Hier ist nun guter Rat gefragt!

Was würdet ihr einem wie mir empfehlen, der sehr sehr gern Musik aller Stilrichtungen hört, aber trotzdem nicht auf einen guten Verstärker verzichten will?

Gruß von CATwisle
_____________________________________________
DerMittlerweileSchonVielErfahrungenGemachtHat
TSstereo
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Apr 2005, 18:12
Hallo Catwisle,

das liegt weniger an der Musikrichtung, sondern vielmehr an der Aufnahmequalität.

Nach vielen Jahren am Thema Musik, Hifi, Surround etc. und x- Gerätekombinationen kann ich Dir nur eins raten.

Stelle Dir eine Anlage nach Deinen Geschmack zusammen.
Bei mir ist die STEREO. Dann versuche diese zu optimieren.

Und wenn das Ganze dann relativ "neutral" spielt, wie bei mir, dann wirst Du anfangen "schlechte" Software CD, Vinyl etc. auszusortieren. Das habe zumindest ich so gemacht. Mit wachsender Qualität meiner Anlage hat meine Softwaresammlung abgenommen. Heute kaufe ich nur noch sehr bewusst neue Software. Und wenn mir mal Musik gefällt, aber die Aufnahmequalität schei e ist, dann muss ich mich halt entscheiden. Meistens aber dagegen.

Gruss
Thomas


[Beitrag von TSstereo am 10. Apr 2005, 18:14 bearbeitet]
Catwisle
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Apr 2005, 18:24
Also Stereo stelle ich auch nicht mehr in Frage und von meinem AV-Receiver trenne ich mich auch mit Sicherheit. Das steht schon mal fest!

Nur wäre es für einen Einsteiger, wie mich schön, wenn es einen Stereo-Verstärker geben würde, den man wahlweise mit hoher bzw. weniger hoher Detailierung betreiben könnte.

Ist insgesamt halt ein schwieriges Thema, wenn man noch an seiner "alten" Musik hängt.

Vieleicht ist ja ein "durchschnittlicher" Verstärker von Denon für einen Einsteiger die besserer Wahl als gleich mit einem Exposure hoch ein zusteigen?
Beispiel: PMA-1055R oder ähnliches?

Gruß CATwisle
TSstereo
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Apr 2005, 18:29

Catwisle schrieb:
Also Stereo stelle ich auch nicht mehr in Frage und von meinem AV-Receiver trenne ich mich auch mit Sicherheit. Das steht schon mal fest!

Nur wäre es für einen Einsteiger, wie mich schön, wenn es einen Stereo-Verstärker geben würde, den man wahlweise mit hoher bzw. weniger hoher Detailierung betreiben könnte.

Ist insgesamt halt ein schwieriges Thema, wenn man noch an seiner "alten" Musik hängt.

Vieleicht ist ja ein "durchschnittlicher" Verstärker von Denon für einen Einsteiger die besserer Wahl als gleich mit einem Exposure hoch ein zusteigen?
Beispiel: PMA-1055R oder ähnliches?

Gruß CATwisle :prost


Hallo,
für einen Einsteiger wäre von Denon das hier: http://www.denon.de/...ction=detail&Pid=155

schon echt gut. Und der spielt wirklich auf hohem Label zum Top Preis.

Aber da gibt es natürlich x- Alternativen.

Der Denon 1500 ist aber ein Preis/Leistungswunder.

Gruss
Thomas
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Apr 2005, 18:55
Hallo...sicher ist die Entscheidung einen neuen Zuspieler für die Aurum 90 zu finden der richtige Weg, denn der Kenwood kann das Potential dieser Lautsprecher nicht annähernd ausreizen!

Nun hast Du Dir ja einige feine Verstärker ausgeliehen und hast so Deine kleinen Problemchen...wenn ich aber höre, daß der Cambridge UND der NAD zu mittenbetont spielen macht mich das doch etwas nachdenklich: Dem CA hätte ich diese neigung durchaus zugestanden, aber der NAD spielt eigentlich sehr ehrlich ohne etwas wegzulassen oder schönzuspielen, er verfügt über ausreichend dynamische Reserven und spielt normalerweise im Bassbereich sehr druckvoll...allerdings auch sehr präzise!

Nun sind sicher die Aufnahmen entscheidend, aber auch die bisherigen Hörgewohnheiten: Hast Du vielleicht bisher immer sehr bassbezogen gehört und damit einen Klangstandard für Dein Ohr definiert, den ein hochwertiger und ehrlicher Verstärker so evtl. gar nicht spielen darf?? Nur mal so als Denkanstoß!

Ich würde mir wünschen, daß Du auch die Aufstellung der Aurum 90 nochmals prüfst und veränderst, denn dort können u.U. noch erhebliche Verbesserungen insbesondere bei Bass- und Mittenwiedergabe erzeilt werden.

Ansonsten ist sicher der von "TSstereo" empfohlene Denon eine hörenswerte Alternative, ich befürchte aber, Du wirst auch dort das alte Problem finden!

Ich würde aber sicher behaupten, daß die Aurum 90 durchaus einen potenten und sauber aufgebauten Amp benötigen, und dafür solltest Du durchaus auch mal ein Budget von 500 - 800EUR einplanen! Vielleicht auch mal einen Blick auf Arcam, Atoll und Rotel riskieren??

Grüsse vom Bottroper
Catwisle
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Apr 2005, 19:23
Danke für die vielen Tips!

Die Lautsprecher hab ich schon umgestellt. Dabei scheint ein geringerer Abstand von der Wand günstig für kräftigere Tiefen zu sein.

OK, den NAD hab ich nicht im direkten Vergleich zum Cambridge gehört. Kann sehr gut sein, dass der direkte Vergleich, den ich gern noch machen wollte, zeigt, dass der NAD wesentlich angenehmer klingt.

Sicher habt Ihr mit den Hörgewohnheiten Recht, aber da hat man nun mal bei einigen CDs so seine Probleme...

Der CDP bei mir ist allerdings auch noch ein alter einfacher Kenwood. Kann es sein, dass der Klang so dermaßen verreißt?

Gruß CATwisle


[Beitrag von Catwisle am 10. Apr 2005, 19:23 bearbeitet]
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