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T+A R-Serie oder NAD? JBL LX 800?

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thephaser
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Sep 2003, 15:25
hallo!

ich bin neu in diesem forum und das hier ist mein erstes posting. ich habe die letzten beiden wochen relativ intensiv dieses sehr interessante forum durchstöbert und schon eine menge dazugelernt. danke also an alle macher und anderen beitragsschreiber.

mein derzeitiges heimkino-equipment besteht aus folgenden komponenten:

NAD T760 Receiver
NAD T531 DVD-Player
Denon DCD-635 CD-Player

lautsprecher sind 4 x JBL LX 800 Standlautsprecher (für front und rear) und ein nubert aw-550 in kombination mit einem wie pw 550 als subwoofer. center ist ein nubert cs-3.

da ich selbst musiker bin, würde ich meine höransprüche schon als gehoben bezeichnen. zumindest höre ich unterschiede zwischen boxenkabeln und chinchkabeln (wohingegen das von vielen ja immer komplett als voodoo bezeichnet wird). ich stehe generell auf einen warmen ausgewogenen klang, der nicht zu scharf ist. den NAD T760 habe ich zunächst mit oehlbach 4mm kabel (produktnummer: 1010) betrieben, was ordentlich bass brachte... aber den sound auch extrem scharf und bissig gemacht. mir war es zu aggressiv. habe jetzt mal ein silbernes dietz kabel (car-hifi!) mit 2,5mm querschnitt hergenommen und das ganze klingt sehr transparent und warm. die bässe sind allerdings auch nicht mehr prägnant.

jetzt mal zu meinen fragen...

ich erwäge meine anlage noch irgendwie zu verbessern. frage ist nur: fängt man bei den lautsprechern an, oder geht man da eher bei den geräten ran. prinzipiell bin ich mit dem NAD eigentlich zufrieden... nur brummt er leicht und irgendwie sieht t+a aus rein optischen gründen noch deutlich edler aus. ferner gefällt mir deren schnörkeloses konzept (NAD ist ja so ähnlich). ach so... kabel-tamm-tamm interessiert mich dabei am wenigsten, da hier der ertrag in keinem ökonomisch vertretbaren verhältnis zu anderen komponenten steht (sprich: die 100 euro strippe klingt nicht 10 mal besser wie die 10 euro strippe). im edel-hifishop in meiner stadt und habe ich mir - rein aus interesse - mal die t+a r-serie angehört. von den komischen 5.1 boxen (solche schlanken dünnen silbern) war ich aber extrem enttäuscht. die gesamte anlage klang hörbar schlechter als mein bisheriges system zu hause. vielleicht lag's am raum... aber mich würde daher mal interessieren, wie sich eine t+a anlage an meinen jbl lx 800 lautsprechern machen würde. wie seht ihr das?

ist das perlen vor die säue, weil die boxen den soundvorteil von einer t+a anlage sowieso nicht akzeptabel rüberbringen würden?

prinzipiell gefallen mir die lx 800 nämlich sehr. vielleicht ist es auch gewohnheit... aber sämtliche anderen lautsprecher, welche ich mir bislang irgendwo angehört hatte waren entweder kalt, blechern oder steril... vielleicht lag's aber auch einfach nur am gesamtumfeld (schalltoter raum klingt natürlich anders!).

beste grüsse und vielen dank für eure antworten...

marius
Wiesonik
Inventar
#2 erstellt: 17. Sep 2003, 15:48
Tja,

da hilft nur "Versuch macht kluch" !
Im Klartext, besorg Dir die ins Auge gefassten T+A Komponenten leihweise von einem Händler und hör Dir das ganze in Deinem Hörraum mit Deinen Boxen an.

Allgemein bringt heutzutage Boxentausch mehr als Verstärkertausch, das solltest Du bei Deiner Wahl mit in Betracht ziehen.

Grüße von

Wiesonik
stadtbusjack
Inventar
#3 erstellt: 17. Sep 2003, 16:10
Moin,

kann zu den Komponenten, mangels Erfahrung damit, nichts sagen, schließe mich aber Wiesonik an.
Wenn du auf warmen, satten Klang stehst, kann ich dir aber raten, mal einen genaueren Blick auf Klipsch zu werfen!
funny1968
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Sep 2003, 16:32



ist das perlen vor die säue, weil die boxen den soundvorteil von einer t+a anlage sowieso nicht akzeptabel rüberbringen würden?



Ich denke, die offensichtlich recht "weich" klingenden Boxen passen nicht zu einer T+A Anlage, die ja recht analytisch ist.

Versuch mal einen leider nur gebraucht erhältlichen NAIM NAIT 3 oder 3R oder wenn "Söraunt" das neue Zeugs von NAIM. Ich denke, das ist das, was du suchst. Versuch es mal, auch wenn die Geräte mehr als häßlich sind.

Sonst würde ich alles austauschen. Dann erwartet Dich aber ein "moderner Hörgeschmack".

Das Alte klingt eben besser. Sorry, ist so.
EWU
Inventar
#5 erstellt: 17. Sep 2003, 20:11
Drastische Klangverbesserung erreichst Du nur mit neuen Boxen.Also: Boxen anhören, nach Hause tragen und dort an der eigenen Anlage anhören.Und dann evntl neuen receiver anhören.
thephaser
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Sep 2003, 16:16
hallo!

erst mal vielen dank für eure antworten und tipps. ich werde da mal in die richtung weiter forschen. ich werde versuchen mir die teile mal irgendwo anzuhören.

prinzipiell würde mich aber noch eure direkte meinung zu den jbl lx 800 interessieren. da gehen die meinungen ja auch sehr auseinander. der eine sagt: "super geil was die bis damals noch gebaut hatten". der andere sagt wiederum: "die sind seit mitte der 90iger auf dem absteigenden ast" und dann kommt noch oft: "also die alten boxen sind eh viel besser als das neue zeugs von heute".

sind die dinger denn nach heutigen gesichtspunkten nun sooo mies? :-) wie gesagt... gegen die T+A Talis TLS 3 (okay... kann man vielleicht auch nicht direkt miteinander vergleichen) brauche ich die dinger jedenfalls nicht eintauschen. die fand ich vom stereosound echt billig (dafür wurden sie aber auch nicht gebaut).

wenn die "stereoplay" damals die lx 800 gelobt hat heißt das ja nun auch noch nicht, dass die dinger narrenfreiheit haben und immer gut sind. ist ja eine geschmackssache.

ach so ... b&w hätte ich einen draht zu, so dass ich dort erwäge mal im programm zu schauen.

beste grüsse...

marius
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#7 erstellt: 21. Sep 2003, 16:57
hi phaser

ih hatte früher jbl lx 166er,
dann lange b&w 805 (Matrix Serie) und jetzt Matrix 801 S3 und betreibe die mit 2 T+A Geräten und einer Röhrenendstufe.

Zu den LX 166ern kann ich nur sagen, das Sie m vergleich zu den 805ern sehr scharfe Höhen und Kühle Mitten hatten - für Metal war's damals o.k., aber Geigen oder Saxophone tun dann nur noch weh'.
Dagegen waren die kleinen 805er wahre Wunderknaben:
Irre Auflösung (vorher war's nicht annähernd so gut), weiche Höhen und unglaublich Tiefe Bässe (für die Größe). Die 166er hatten 2 20er und die 805 nur einen 16.5er - geht aber trotzdem bis unter 40 Hz und war auch für Klassik und Jazz nicht das schlechteste. Und das schöne war: das alte Metalzeug klang auch besser

T+A ist natürlich eine ganze Kategorie teurer, wenn man mal die Silver Line von NAD weg lässt. Die Verstärker sind sehr analytisch (was ja gut ist) und haben Bässe übel gut im Griff (auch gut). Weniger gefiel mir, das der Hochtonanteil für meinen Geschmack unnatürlich laut war - Räume also viel Hall hatten, aber größer waren Sie deswegen nicht... Daher die andere Endstufe - aber für das Geld ist eine A 1530 m.E. fast unschlagbar.

Könnte also sein, das die lx 800 mit T+As eher zu spitz daher kämen - aber das kannst Du nur probieren und selbst entscheiden. Scheit auch so, als wäre das bassige Kabel das bessere gewesen, nur das die Boxen eben so sind wie Du's dann empfunden hast - Bassig und spitz. Aber wie gesagt - probier's am besten selbst.

Zu neueren B&Ws kann ich nicht viel sagen. Ich habe ein paar Nautilusse (auch 805) gehört, und war begeistert, aber das war im Studio, nicht zu hause. Ich denke allen ist ein für die Größe verhältnissmässig satter Tiefbass eigen, spitz klingen sie nicht aber bisher sollten die Verstärker recht stromstabil bei kleineren Impedanzen sein.
Daher solltest Du mit bedacht auswählen - bei sehr niedrigen Impedanzen plus Phasendrehungen brechen T+A Endstufen lt. Audio zusammen - also sind sie an mittelanspriuchsvollen 8Ohm Boxen ganz gut aufgehoben...

Aber hab' ich Dir jetzt geholfen?
thephaser
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Sep 2003, 20:44
hi!

doch... du hast mir auf jeden fall mit deiner antwort weitergeholfen. ich weiß... der thread ist vielleicht ein wenig planlos, weil ich zu unpräzise frage. aber es ist halt auch schwierig die ultimative kombination zu finden. die grundsatzfrage war beim hifi-kauf war bei mir halt immer: hört man das viele geld auch noch irgendwie? :-)

prinzipiell sollte ich vielleicht noch ergänzend sagen, das die von mir bevorzugt gehörte musik so klassischer "inselsound" ist. sprich: 80iger und aus england im weitesten sinne. also u2 (ich weiß... kommen aus irland!), Dire Straits, Pink Floyd, Depeche Mode usw. ... gerne auch Oasis oder mal Nirvana oder aber auch Tori Amos oder ABBA. Klassik kommt eigentlich nie zum Einsatz und auch kein Techno oder härterer Metal. Drum sind Ätzhöhen natürlich bei den Boxen bis lang auch noch nicht so aufgefallen. Alle oben genannten Bands haben ja in der Regel recht brav abgemischte Sachen am Start und kein willkürlich in 2 Wochen im Studio zusammengemischten Krach (im Stil von neumodischen Krachbands a la P.O.D. oder ähnlichem).

aber mal wieder zum thema. ich hatte früher an der anlage einen yamaha 570iger amp. mit dem war ich rein von der wärme super zufrieden. nur irgendwann mußte halt ein heimkino her und der yamaha hatte das problem, das die kontakte an den motorregelern korridiert waren (na super... und das schon nach 6 jahren!). bei der frage nach dem neukauf stand natürlich klar im vordergrund, dass ich nachwievor einen ordentlichen stereo-ton haben wollte... und so kam ich zu dem kleinen NAD T760. man sagte mir damals, dass der T760iger im gegensatz zu seinen nachfolgern im stereobetrieb hörbar audiophiler klingt und das er für heimkino (so fern das prio 2 hat) einen absolut zufriedenstellenden sound hat.

den eindruck konnte ich auch nach dem kauf bestätigen. an den lx 800 boxen kamen die eingelegten cd's mit kupferkabel von oehlbach (4 mm) allerdings relativ brettig scharf mit ordentlich druck. der yamaha klang im direkten vergleich leicht muffig (wenn ich das mal so in worte fassen müssen). habe die tage mal die strippe ausgewechselt und silbernes 2,5 mm kabel von dietz (car hifi kabel!) dran gemacht. und jetzt klingt es wunderbar. schön warm und weich aber trotzdem präzise. die scharfen schneidenen höhen sind weg.

die T+A geräte fand ich halt rein vom designkonzept (technisch meine ich jetzt!) interessant. drum bin ich mal auf deren website und dann in den lokalen shop zum hören.

aber ich denke mal, dass beste wird echt sein noch mal in den shop zu stapfen und mal das T+A zeugs auszuleihen oder meine lx 800 da hin zu schleppen und direkt dort im raum mit anderen boxen zu vergleichen. die lx 800 habe ich nun schließlich seit mehr als 7 jahren und da kennt man seine eigene box dann ja und weiß wie die cd zu hause klingt. zumindest als musiker (die hören ja bekanntlich eh das gras wachsen)! :-))) ... weil: ein paar tausend euro ausgeben damit's dann wieder analytisch messerscharf klingt kann ich ja auch billiger bekommen (wieder die oehlbach-strippe dranhängen).

grundsätzlich ist der hintergedanke halt: was geht in punkto sound noch und ist trotzdem halbwegs bezahlbar? bei den T+A teilen hat man ja nun auch keinen sony-massenklump und keinen so hohen wertverlust.

hat denn hier im forum wer diese heimkino-teile von T+A mal im einsatz (so zu hause halt)? welche boxen setzen diese leute denn ein (hallo??). würde mich mal interessieren was da so drangehängt wird und wie der sound rüberkommt bzw. sich verändert hat.

grüsse...

marius
thephaser
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 25. Sep 2003, 17:21
okay... war heute probehören im shop.

habe die jbl lx 800 kurzerhand mal gleich mit in den shop geschleppt und an den T+A PA1230 gehängt. der DVD player 1230 diente uns als cd-player.

ergebnis: meine jbl lx 800 haben b&w nautilus (für 2000 EUR das paar) und kef boxen (für 700 EUR das paar) allesamt soundtechnisch geschlagen. der händler selbst war von der kombination total begeistert und meinte: "behalt die dinger mal besser!"

was insbesondere auffiel war, das die boxen mit dem T+A viel transparenter und in den höhen ein wenig wärmer klangen als der NAD T760. der bass kam stets super sauber und zackig. bei den nautilus teilen waren die höhen super präzise und angenehm... aber der bass total labberig und schwammig. kein attack und kein kick. ewig langes nachschwingen irgendwie. die kef waren total mittig (na prima!)... und hatten schon zu viel bass. bass und höhen konnten sie aber genauso wenig präzise, wie die mitten. die klangen einfach "normal" und nicht besondern audiophil in meinen ohren. die lx 800 dagegen lieferten die bässe knackig, die mitten sauber und die höhen nicht nervig.

werde daher die dinger auf jedenfall behalten und kein geld für neue boxen ausgeben. standardfloskel an dieser stelle: "früher war also doch alles besser!" :-)))

beste grüsse...

marius
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