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Wie erhöhe ich die Wohnraumfreundlichkeit?

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DJ_Bummbumm
Inventar
#1 erstellt: 16. Nov 2008, 19:23
Vorweg:
Das ist jetzt nicht keine reine Akustikfrage, sondern auch eine Gerätefrage und eine allgemeine Frage.
Somit sind viele Facetten im Spiel.

Der Raum misst 4 m in der Breite und 7,5 m in der Länge.

Zur Zeit stehen zwei kleine Standboxen auf halber Länge jeweils ca. 60 cm von der Seitenwand entfernt.
Die Zone um die Boxen zerteilt den Raum in zwei Teile: in einem steht ein bestuhlter Esstisch, der andere enthält zwei Sessel, ein Daybed und einen Liegesessel,gruppiert um eine Art fahrbaren Couchtisch.
Eine Breitseite besteht fast vollständig aus einem offenen Bücherregal.

Vom Klang her ist das zur Zeit akzeptabel.
Leider kommen immer wieder Wünsche auf, die Aufteilung aus allgemeinen Wohngründen zu verändern. Diese Wünsche scheitern regelmäßig daran, dass eine andere sinnvolle Lautsprecherplatzierung aus verschiedenen Gründen nicht gefunden werden kann.

DIE FRAGE:
Wie könnte man ggf. die Anlage dahingehend optimieren, dass hier eine größere Flexibilität geboten wird?

Mehrfach gehört habe ich: Regalboxen statt Standboxen.
Kann ich aber nicht nachvollziehen, da die Regalboxen auf Ständer müssten und dann von der Platzierung her den Standboxen gleich wären.

Eine echte Alternative wären Boxen, die direkt an die Wand gehängt oder gestellt werden könnten.
Kenne ich aber leider (noch?) nicht.

Oder gibt es ganz andere Ideen?

BB

PS: eine weitere Einschränkung, die ich gern überwinden würde: zur Zeit bestimmt die Antennensteckdose den Platz der Anlage und somit der Boxen.
Es wird relativ viel Radio gehört, und zwar die klanglich besseren Sender WDR3 etc.


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 16. Nov 2008, 19:25 bearbeitet]
superfranz
Gesperrt
#2 erstellt: 16. Nov 2008, 19:40

DJ_Bummbumm schrieb:
Vorweg:
Das ist jetzt nicht keine reine Akustikfrage, sondern auch eine Gerätefrage und eine allgemeine Frage.
Somit sind viele Facetten im Spiel.

Der Raum misst 4 m in der Breite und 7,5 m in der Länge.

Zur Zeit stehen zwei kleine Standboxen auf halber Länge jeweils ca. 60 cm von der Seitenwand entfernt.
Die Zone um die Boxen zerteilt den Raum in zwei Teile: in einem steht ein bestuhlter Esstisch, der andere enthält zwei Sessel, ein Daybed und einen Liegesessel,gruppiert um eine Art fahrbaren Couchtisch.
Eine Breitseite besteht fast vollständig aus einem offenen Bücherregal.

Vom Klang her ist das zur Zeit akzeptabel.
Leider kommen immer wieder Wünsche auf, die Aufteilung aus allgemeinen Wohngründen zu verändern. Diese Wünsche scheitern regelmäßig daran, dass eine andere sinnvolle Lautsprecherplatzierung aus verschiedenen Gründen nicht gefunden werden kann.

DIE FRAGE:
Wie könnte man ggf. die Anlage dahingehend optimieren, dass hier eine größere Flexibilität geboten wird?

Mehrfach gehört habe ich: Regalboxen statt Standboxen.
Kann ich aber nicht nachvollziehen, da die Regalboxen auf Ständer müssten und dann von der Platzierung her den Standboxen gleich wären.

Eine echte Alternative wären Boxen, die direkt an die Wand gehängt oder gestellt werden könnten.
Kenne ich aber leider (noch?) nicht.

Oder gibt es ganz andere Ideen?

BB

PS: eine weitere Einschränkung, die ich gern überwinden würde: zur Zeit bestimmt die Antennensteckdose den Platz der Anlage und somit der Boxen.
Es wird relativ viel Radio gehört, und zwar die klanglich besseren Sender WDR3 etc.


die beste Platzierung von Lautsprechern ist allgemein die Frontwand

in deinem Fall direkt in die Ecke

dann hast du in der Mitte des Raumes das "Stereodreieck"

= Wandabstand gleich Hörentfernung=keine diskreten Reflexionen!..der Nachhall ist günstig da gross

Antennenkabel verlegt man in der Leiste

franzl
mamü
Inventar
#3 erstellt: 17. Nov 2008, 11:12
Hi,

für an die Wand, könnte ich die Sehring empfehlen.

Diese hier habe ich bei mir. Zwar als Rear, aber zu Testzwecken hatte ich sie mal im Stereobereich getestet und war sehr angetan. Zudem noch mit Modulen aufzurüsten.

So sehen die dann bei mir an der Wand aus.








Gruss

P.S. Abdeckungen gibt es auch dazu.

Ansonsten alles Geschmackssache.
bergteufel_2
Inventar
#4 erstellt: 17. Nov 2008, 23:45

superfranz schrieb:

DJ_Bummbumm schrieb:
Vorweg:
Das ist jetzt nicht keine reine Akustikfrage, sondern auch eine Gerätefrage und eine allgemeine Frage.
Somit sind viele Facetten im Spiel.

Der Raum misst 4 m in der Breite und 7,5 m in der Länge.

Zur Zeit stehen zwei kleine Standboxen auf halber Länge jeweils ca. 60 cm von der Seitenwand entfernt.
Die Zone um die Boxen zerteilt den Raum in zwei Teile: in einem steht ein bestuhlter Esstisch, der andere enthält zwei Sessel, ein Daybed und einen Liegesessel,gruppiert um eine Art fahrbaren Couchtisch.
Eine Breitseite besteht fast vollständig aus einem offenen Bücherregal.

Vom Klang her ist das zur Zeit akzeptabel.
Leider kommen immer wieder Wünsche auf, die Aufteilung aus allgemeinen Wohngründen zu verändern. Diese Wünsche scheitern regelmäßig daran, dass eine andere sinnvolle Lautsprecherplatzierung aus verschiedenen Gründen nicht gefunden werden kann.

DIE FRAGE:
Wie könnte man ggf. die Anlage dahingehend optimieren, dass hier eine größere Flexibilität geboten wird?

Mehrfach gehört habe ich: Regalboxen statt Standboxen.
Kann ich aber nicht nachvollziehen, da die Regalboxen auf Ständer müssten und dann von der Platzierung her den Standboxen gleich wären.

Eine echte Alternative wären Boxen, die direkt an die Wand gehängt oder gestellt werden könnten.
Kenne ich aber leider (noch?) nicht.

Oder gibt es ganz andere Ideen?

BB

PS: eine weitere Einschränkung, die ich gern überwinden würde: zur Zeit bestimmt die Antennensteckdose den Platz der Anlage und somit der Boxen.
Es wird relativ viel Radio gehört, und zwar die klanglich besseren Sender WDR3 etc.


die beste Platzierung von Lautsprechern ist allgemein die Frontwand

in deinem Fall direkt in die Ecke
dann hast du in der Mitte des Raumes das "Stereodreieck"

= Wandabstand gleich Hörentfernung=keine diskreten Reflexionen!..der Nachhall ist günstig da gross

Antennenkabel verlegt man in der Leiste

franzl


Hallo franzl,

nu bin ich auf meine alten Tage platt. Du empiehlst eigentlich genau das Gegenteil von allem was ich kenne.

Es ist IMHO unstrittig, das Lautsprecher an die längere Raumwand gehören und vor allem niemals in eine Raumecke, es sei denn, meine LS können keinen Bass und müssen eine sehr deutliche Anhebung im Bass erfahren.

Nach meinen Erfahrungen (rd. 35 Jahre)klingt eigentlich jeder LS besser, wenn er nach hinten und zur Seite so etwa 50 cm Raum hat.

Eine Problemlösung: Stell doch mal einen LS am Hörplatz auf, laß Musik laufen, lauf selbst im Raum umher und stell den LS anschließend an der Stelle auf, an der es für Dich am Besten klang.
Aurix
Stammgast
#5 erstellt: 18. Nov 2008, 00:14
die LS an die schmale Wand zu stellen ist nicht so unüblich und kann Vorteile haben, zb. den, dass keine Kurzzeitreflexionen durch die nahe Rückwand auftreten.
Dafür ist es dann wichtiger, die Seitenwände akustisch zu behandeln.
Wer kann, sollte beides ausprobieren. In meinem Raum klang die Aufstellung an der kurzen Wand um Längen besser, aber dann wäre der Raum nicht mehr benutzbar
LS auf halber Raumlänge hattte ich auch mal, klang fürchterlich. Kann aber in deinem Raum anders sein

In die Raumecke sollten die LS wirklich nicht! außer sie sind explizit dafür gebaut.
Außerdem wäre der Hörplatz direkt in der Mitte des Raumes sehr ungünstig, da dich dort alle 3 Raummoden erster Ordnung voll erwischen (edith: ...mit auslöschungen. und die zweiten nat genauso! nur mit überhöhungen). Das Optimum ist angeblich bei 38% Raumlänge als Abstand zur Rückwand...

Das mit dem Herumlaufen funktioniert im Bassbereich ganz gut; ob sich damit ein vernünftiges Stereodreick finden lässt, da hab ich meine Zweifel.

Regalboxen sind nur deswegen flexibler, weil du sie auch ins Regal stellen kannst

Ansonsten gibt es die "rundum sorglos lautsprecher" nicht. schön wär's ja...
wenn du uns verrätst, welche aufstellung für dich vorstellbar wäre, könnten wir dich vielleicht ein paar nähere tipps geben.
interessant wäre zb, das bücherregal als gutes akustikelement zu nutzen (ist es nämlich!) und in dieses regallautsprecher zu integrieren oder die empfohlenen LS (von denen ich potentiell auch sehr viel halte) an der gegenüberliegenden wand aufzuhängen.

wo läge denn so dein budget? bist du mehr der genießer oder der nebenbei-hörer?


[Beitrag von Aurix am 18. Nov 2008, 00:16 bearbeitet]
bergteufel_2
Inventar
#6 erstellt: 18. Nov 2008, 21:09

Aurix schrieb:
Das mit dem Herumlaufen funktioniert im Bassbereich ganz gut; ob sich damit ein vernünftiges Stereodreieck finden lässt, da hab ich meine Zweifel.


Hi Aurix,

ich übrigens auch :D


[Beitrag von bergteufel_2 am 18. Nov 2008, 21:11 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#7 erstellt: 19. Nov 2008, 12:02
Hallo Leute,

danke für die Anregungen, aber ich glaube mein Anliegen ist nur teilweise herübergekommen:

Es geht mir nicht um eine reine akustische Optimierung, sondern um einen möglichst guten Kompromiss zwischen gutem Klang und den vielen anderen Funktionen und Aspekten eines Wohnraums (und das ist lange nicht nur "schöner Wohnen").

Habe im Laufe der Jahre natürlich schon häufiger die Boxen verrückt und einiges ausprobiert.
(In-der-Ecke war nicht das Wahre.)
Der heutige Status ist also das Ergebnis von mehreren Optimierungen.
Ein großer Vorteil der Koax-Boxen ist die von der Position her relativ unkritische räumliche Abbildung.
Die ist bei den beiden präferierten Hör-Plätzen auf der Esszimmer- und Sitzecken-Seite sehr gut, aber auch auf den anderen Plätzen nicht schlecht.
Nachteil der jetzigen Breitseiten-Aufstellung ist die kleine Bühne (die Boxen stehen gerade einmal ca 2,30 m voneinander entfernt).

Eine Aufstellung an einer der langen Seiten hätte ziemliche Konsequenzen, vor allem möchte ich weiterhin sowohl am Esstisch als auch in der Sitzecke ordentlich hören können.

Daher sind Vorschläge wie die flachen An-die-Wand-Sehrings schon interessant, auch wenn dann noch einige Planung dranhängt.

Vor allem interessiere ich mich für Erfahrungen/Tipps von Leuten, die auch solche "ganzheitlichen" Ansätze verfolgen.
Natürlich ist das schwieriger als "reiner Hörraum" oder "Kapitulation vor schöner Wohnen".
Zugegeben: das ist keine sehr konkrete Anfrage.

Zu dem großen Bücherregal: für Regalboxen ist das nicht tief genug, ist eben nur für richtige Bücher. Bildbände, Zeitschriftensammler und Ordner stehen in einem schmaleren (165 cm) Regal an einer der Längsseiten.

Zum Hörtyp: Nebenbei-Hören nervt mich meistens. Ich höre nicht viel, aber dann in der Regel konzentriert.

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 19. Nov 2008, 12:43 bearbeitet]
Aurix
Stammgast
#8 erstellt: 19. Nov 2008, 17:17
das waren ja vorschläge, logischerweise auch mit blick auf die akustik, da es da klare zielvorgaben gibt. dazu gibt es noch einige andere argumente wie keine brüllwürfel-LS, LS auf Ohrhöhe, Stereodreieck, koax ist schon mal ein guter ansatz (welche LS hast du eigentlich??), naja das übliche halt.
noch nicht genannt hätten wir den wandeinbau und unter einschränkungen diese neuen virtual surround-zeilen. soviel zum technischen.

Ansonsten behaupte ich mal, die mehrheit hier im forum würde sich am liebsten mit meterhohen Lautsprechern umgeben
Insofern brauchst du etwas Glück, um hier "Leidensgenossen" zu finden

Warum ist deine Basisbreite nur 2,30m bei 4m Raumbreite? Möbel im Weg?

Generell bin ich der Meinung, dass man einen (auch optisch) guten Hörraum mit verschiedenen Mitteln erreichen kann. Aber jeder Kompromiss in Richtung Wohnraum (Unsymmetrien etc) bringt nun mal Klangeinbußen. Die eierlegende Wollmichsau gibts eben nicht.
DJ_Bummbumm
Inventar
#9 erstellt: 20. Nov 2008, 11:40

Aurix schrieb:

koax ist schon mal ein guter ansatz (welche LS hast du eigentlich??)

KEF 103.4 vom Anfang der 90er, kleine Standboxen.
Waren mit die ersten mit UNI-Q.


Aurix schrieb:

Ansonsten behaupte ich mal, die mehrheit hier im forum würde sich am liebsten mit meterhohen Lautsprechern umgeben

Würde ich auch.

Leider habe ich keinen separaten Hörraum dafür.


Aurix schrieb:

Warum ist deine Basisbreite nur 2,30m bei 4m Raumbreite? Möbel im Weg?

4 m - 2 x 60 cm Wandabstand - 2 x 21,5 cm Boxenbreite = 2,37 m Abstand zwischen den Boxen.
Oder misst man die Basisbreite zwischen den Mitten?
Dann wären es 21,5 cm mehr.

BB
Z25
Inventar
#10 erstellt: 23. Nov 2008, 13:00
Wie wäre es denn mit LS zum Einlassen in die Wand? Hat wohl auch akustische Vorteile, gibbet zB von B&W..........
DJ_Bummbumm
Inventar
#11 erstellt: 23. Nov 2008, 16:40

Z25 schrieb:
Wie wäre es denn mit LS zum Einlassen in die Wand? Hat wohl auch akustische Vorteile, gibbet zB von B&W..........

Das ist vermutlich der Königsweg.
Habe das selber noch nicht anhören können, aber mir ist sehr Gutes davon berichtet worden.

Wohne derzeit (recht angenehm) zur Miete und werde solange hier keine Einbauten vornehmen, aber sobald ich einen Wohnraum komplett neu gestalten würde, wäre das die erste zu prüfende Möglichkeit.

BB
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