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Die systematische Ton- und Bild-Zerstörung durch den digitalen Entrauschungs-Wahn

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Autor
Beitrag
.gelöscht.
Stammgast
#1 erstellt: 29. Sep 2009, 14:35
Hallo

Möge die Moderation meinen Beitrag (falls erforderlich) bitte in die passende Rubrik verschieben, denn ich habe leider keine passende finden können, weil die vorliegende Thematik rubrikübergreifend alle betrifft.
Falls möglich, wäre es sehr nett, wenn dieser Beitrag irgendwo angeheftet werden könnte, damit er nicht "in der Versenkung" verschwindet.



Die systematische Ton- und Bild-Zerstörung durch den digitalen Entrauschungs-Wahn


In der heutigen Zeit spricht man meistens nur über die Vorzüge der digitalen Technik, über "hochauflösendes Fernsehen" udgl. oder (im negativen Sinne) über den sog. "Loudness-War" (auf der Audioseite).

Aber die SCHLIMMSTE neuere Entwicklung geht anscheinend völlig unbemerkt an den Menschen vorüber:
Nämlich:
Der sog. "Entrauschungs-Wahn" in Bild und Ton (Den Begriff "Entrauschungs-Wahn" habe ich in Anlehnung an den sog. "Loudness War" gewählt.)
Man könnte natürlich auch generell von einem "digitalen Remastering-Wahn" sprechen:

Vorab möchte ich alle bitten, in nächster Zukunft auf die unten angeführten Punkte zu achten, und besonderes Augenmerk auf den ganz unten angeführten Link zu einer diesbezüglichen Petition zu legen.

Nun.
Schon seit geraumer Zeit frage ich mich, welche dilettantischen Stümper für durchgeführte Entrauschungsmaßnahmen, die zu einer völligen tontechnischen Zerstörung von Spielfilmen (und dadurch zu einer Zerstörung von Kulturgut) führen, verantwortlich sind, und an WELCHE Stellen man sich in diesem Zusammenhang wenden kann, um "gehört" zu werden, bzw. diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten.


Von dieser tontechnischen Zerstörung sind die meisten Spielfilme, die vor 1990 gedreht worden sind, bereits betroffen (Tendenz: Je älter der Spielfilm, desto schlimmer ist das Ergebnis). Die Liste ist schier endlos.

A.) Merkmale der dilettantischen stümperhaften Ton-Nachbearbeitung im Spielfilm-Bereich. Und DIES ist mit einem "Super-Gau" gleichzusetzen, weil man hier oft sogar von einer "totalen Zerstörung des filmischen Audioteils", und somit einer totalen Zerstörung der filmischen Atmosphäre sprechen MUSS:

Das heißt im Detail:

Der Ton wirkt völlig steril und es ist, selbst bei höchster Lautstärke, keinerlei Rauschen mehr vernehmbar.
Die digitalen Entrauschungsmaßnahmen sind meistens DERMASSEN drastisch und unprofessionell durchgeführt worden, daß leiseste Filmgeräusche sogar völlig verschwunden sind.
Die Filmsprecher agieren (tontechnisch betrachtet) nur noch "krächzend" aus dem "Nichts", also der absoluten Stille heraus".
Weiters:
Der Ton weist, aufgrund der stümperhaft durchgeführten digitalen Entrauschungsmaßnahmen, mitunter sogar schlimmste Verzerrungen auf, und die "Hallfahnen" im Ton werden (gemeinsam mit dem Rauschen) gleich mit "abrasiert", wodurch sich die sterile, tote Wirkung des zerstörten Klangbildes noch weiter verstärkt.
Kurzum:
Die ursprüngliche Atmosphäre des Kulturguts, welche sich auf den Ton stützt, ist völlig zerstört worden.

B.) Merkmale der dilettantischen Entrauschungs-Nachbearbeitung im Bildbereich:
Das Bild ist oft DERMASSEN heftig entrauscht, daß fast keine Bild-Details mehr vorhanden sind, und es wirkt oft unscharf (oder gar "matschig").
Und gleichzeitig fragt man sich hier, welchen Sinn solche Maßnahmen denn GERADE HEUTE haben sollen, wo doch mittlerweile sowieso jede Fernseher-Kiste eine über das Menü erreichbare, mehrstufige Bild-Rauschunterdrückung eingebaut hat.


Hier möchte ich noch zur Verdeutlichung einige wenige (der UNZÄHLIGEN!) Beispiele anführen, bei denen der FILM-TON VÖLLIG RUINIERT worden ist:
Das Appartement (mit Jack Lemmon)
Der Wachsblumenstrauß (mit Margaret Rutherford) (bzw. ALLE "Miß Marple"-Filme)
Der Seewolf (mit Raimund Harmstorf)
Easy Rider
Die Reifeprüfung (mit Dustin Hoffman)
usw., usf.
Die Liste könnte schier endlos fortgesetzt werden.



Allgemeine Ursachen:
In der heutigen Zeit hat jeder "Vollkoffer" in seinem Remastering-Restaurations-Studio oder seinem "Fernseh-Sender-Anstaltsbereich" komplexeste digitale Bild- und/oder Ton-Nachbearbeitungs-Software zur Verfügung, von deren professioneller Anwendung er zwar meistens KEINE Ahnung hat, die er aber (leider) dennoch bei der Nachbearbeitung von Filmmaterial oder reinem Tonmaterial einsetzt, wahrscheinlich um "sich selbst" in das Geschehen "einbringen" zu können.

Und zum Schluß noch eine Anmerkung zu Audio:
ALLEINIG die oben angeführten Dinge sind auch DAFÜR verantwortlich, daß manche Leute der Audio-CD einen "sterilen Klang" nachsagen.
JEDOCH:
Wenn eine Musik-Aufnahme beispielsweise von einem vorliegenden Master-Tape einfach 1:1 auf eine CD kopiert wird, also OHNE den Klang vorher "dementsprechend (stümperhaft) nachzubearbeiten" (bzw. zu "remastern"), so klingt eine CD genauso analog, warm und lebendig, wie das hier zugrundeliegende Master-Tape.

Klanglich gesehen wirkt die dilettantische "Remastering-Tendenz" auf dem Audio-Sektor, als ob hier meistens folgendermaßen vorgegangen worden wäre:
Zuerst wird das vorliegende Audiosignal auf Software-Basis gründlich digital entrauscht. Hernach werden die dadurch in Mitleidenschaft gezogenen "Höhen" mittels eines Exciters wieder KÜNSTLICH "hochgebürstet".
Und zum Schluß wird das Ganze, nach etwas beherztem "equalizing", einfach noch durch einen Kompressor gejagt, um das Signal "druckvoller" zu gestalten.
Das häufige Ergebnis:
Eine tote sterile, künstlich wirkende Aufnahme, die völlig "blankpoliert" wirkt, und dermaßen viel "anspringenden Druck" entfaltet, daß sie einem sofort auf die Nerven geht, sodaß man mitunter sogar wieder zur räudigen Schallplatte zurückgreifen muß, um diesem "remasterten Elend" entgehen zu können.

DAS ist also das Zeitalter der neuen digitalen Ästhetik.
Und ich frage mich:
Wann wird diesen Zerstörern von Kulturgut endlich Einhalt geboten?!

Anmerkung:
Zu obiger Film-Thematik habe ich nach längerer Suche im Internet nur folgende wenigen Anhaltspunkte finden können:

Eine Petition (Bitte unterschreiben.):
http://www.petitiononline.com/dubbing/petition.html

und zwei Links, die mir der Petitionsverfasser freundlicherweise zukommen hat lassen:
http://215072.homepa...Verstuemmelung-.html
http://215072.homepa...chronisationen-.html


Herzliche Grüße an alle Foren-User
Christian Böckle


[Beitrag von .gelöscht. am 29. Sep 2009, 14:39 bearbeitet]
liesbeth
Inventar
#2 erstellt: 29. Sep 2009, 15:34
aha
es gibt ja noch nicht genug Petitionen.

1. früher war eh alles besser...

2. gibt es unglaublich gut restaurierte versionen die 100 mal besser sind als die abgenutzten kopien von vor 20 jahren

3. ist der Filmton durch die syncro eh komplett verändert wenn du den ursprünglich vom macher gewollten ton hören möchtest musst du die orginal fassung nehmen...

4. hat schlechte tonqualität (rauschen) nichts mit Kulturgut zu tun
.gelöscht.
Stammgast
#3 erstellt: 29. Sep 2009, 15:46
Hallo liesbeth

Es hat den Anschein, als ob Du wirklich GAR NICHTS verstanden hättest.

Grüße
Christian
liesbeth
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2009, 15:59
na ja sagen wir es mal so:
bei manchen Filmen magst du durchaus recht haben, wobei ich bei meiner Meinung kleibe wirklichen Kulturgutstatus kann nur die Original fassung haben und nicht die deutsche syncro!
es gibt aber meiner meinung auch genug gegenbeispiele bei denen ein remastering viel gebracht hat...

sei es drum was ich wirklich nicht verstehe warum solche petitionen immer in so einem tonfall geschrieben werden?
glaubst du wirklich auch nur ein Verantwortlicher nimmt sowas ernst?
Klas126
Inventar
#5 erstellt: 29. Sep 2009, 16:12
hmmm Interessant, Aber das ist normal das die alten Sachen überarbeitet werden und ich habe nichts dagegen. zB. Mein Name ist Nobody ( Terence hill) das ist einfach Fantastisch was sie aus dem Bild gemacht haben... guck dir im verglich ma die Video Version an... naja auf der Dvd ist auch eine große Doku^^.

Bei Der Musik sage ich Folgendes: Ich finde es gut wenn Kratzen und Rauschen weg sind mich stört es ( außer bei einer Vinyl Lp) Aber ich finde es schlimm wenn der Sound verunstaltet wird, dass ist wieder schelcht aber Rauschen und Kratzen rauszunehmen ist ok.

mfg
Klas
cr
Moderator
#6 erstellt: 29. Sep 2009, 16:15
Beziehst du dich auf die dt. Fassung oder die Originalfassung bzw. bestehen da Unterschiede?

Was mir in letzter Zeit bei aktuellen DVDs aufgefallen ist, ist, daß die englische Fassung von der Tonqualität her oft extrem unter der dt. lag - viel leiser und wie aus dem Grab heraus (Absicht wegen Urheberrecht ???). Frag mich nicht welche DVDs, ich leihe mir viele aus und merke mir das dann nicht im Detail. Es ist mir nur aufgefallen, weil ich meist auch kurz in die Originalversionen reinhöre.
cr
Moderator
#7 erstellt: 29. Sep 2009, 16:17

Aber ich finde es schlimm wenn der Sound verunstaltet wird, dass ist wieder schelcht aber Rauschen und Kratzen rauszunehmen ist ok.

Das geht immer zu Lasten des Klangs, bei einer Entrauschung verliert man auch die Originalhöhen. Man kann nur einen Kompromiß eingehen.


[Beitrag von cr am 29. Sep 2009, 16:18 bearbeitet]
Klas126
Inventar
#8 erstellt: 29. Sep 2009, 16:20

cr schrieb:
Beziehst du dich auf die dt. Fassung oder die Originalfassung bzw. bestehen da Unterschiede?



Mein du mich ? also die dt. Fassung gab es 20 jahre nur in einer sehr schlechten Version, geschnitten usw. Die jetzt 2005 als Dvd neu rausgekommen ist.

http://www.amazon.de...id=1254241186&sr=8-1


[Beitrag von Klas126 am 29. Sep 2009, 16:21 bearbeitet]
cr
Moderator
#9 erstellt: 29. Sep 2009, 16:27
Nein, ich bezog mich auf C.Böckle.

Aber was alte Filme betrifft: Es gibt auch ganz gräßliche unbearbeitete, etwa Fellinis Roma. Hier war der dt. Ton, v.a. wenn Musik vorkam, dermaßen schrill, daß ich es mit Kopfhörer kaum ausgehalten habe, bzw. so leise drehen mußte, daß man kaum mehr die Sprache verstanden hat.
.gelöscht.
Stammgast
#10 erstellt: 29. Sep 2009, 17:05
Hallo cr

Ich persönlich beziehe mich hier nur auf die deutschen Synchronfassungen, in Verbindung mit Ausstrahlungen im öffentlichen Fernsehen.

Und ich ärgere mich die letzte Zeit oft maßlos, weil immer mehr ältere Spielfilme von dieser stümperhaften Ton-Nachbearbeitung betroffen zu sein scheinen.
Beispielsweise "Die Reifeprüfung" (mit Dustin Hoffman) ist tontechnisch VÖLLIG UNBRAUCHBAR gemacht geworden.

Jedenfalls:
Wenn tontechnische Stümper "am Werk" gewesen sind, so hört man dies eigentlich SOFORT und völlig mühelos. Ich spreche hier also nicht von klanglichen "audiophilen" Nuancen, sondern von GRAVIERENDEN Mißständen.

Und ich spreche auch nicht von "uralten oder seltenen filmischen Ausnahmefällen", die ja mitunter eine PROFESSIONELLE Ton-Nachbearbeitung erforderlich machen, sondern alleinig von Spielfilmen, bei denen eine (stümperhafte) Nachbearbeitung eigentlich GAR NICHT erforderlich wäre, weil deren Ton-Qualität bereits ausreichend gut (oder gar sehr gut) ist.

Ein Rauschen ist für mich beispielsweise KEIN Zeichen von "schlechter Tonqualität".
Zudem wirkt ein Rauschen wesentlich weniger störend, als durch unprofessionell durchgeführte digitale Nachbearbeitungen verursachte Verzerrungen, unnatürlich wirkende Sterilität, ausgetastete (bzw. völlig unterdrückte) leisere Filmgeräusche und "abrasierte Hallfahnen".

Herzliche Grüße
Christian
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 29. Sep 2009, 18:31
Völliges Denoising ist krank,das stimmt.Mit gefühlvollem Rauschmindern habe ich aber gute Erfahrungen gemacht.Ich schätze,es wird mehr am Zeitbudget als am Können liegen(hoffe ich jedenfalls) .Bei alten Mehrspurmastern sollte man lieber neu abmischen,als zu remastern.Bei den neuen Beatles hat man das wieder nicht getan,Deppen.
cr
Moderator
#12 erstellt: 29. Sep 2009, 20:06
Beim Fernsehen ist ja nun nicht gesagt, daß der Datenträger so schlecht war, vielleicht wird das realtime beim Senden entrauscht.
.gelöscht.
Stammgast
#13 erstellt: 29. Sep 2009, 20:16

cr schrieb:
Beim Fernsehen ist ja nun nicht gesagt, daß der Datenträger so schlecht war, vielleicht wird das realtime beim Senden entrauscht.


Die in meinem Anfangsbeitrag angeführten Links sprechen aber eine andere Sprache.

Herzliche Grüße
Christian
ChrisTre
Stammgast
#14 erstellt: 29. Sep 2009, 21:13
Die deutsche Synchronisation nimmt doch schon jegliche Atmosphäre.
Mal davon abgesehen sind diese eh in einem Tonstudio aufgenommen und haben mit dem Originaton mal so rein gar nichts mehr zu tun.

Wie man sich jetzt über eine Nachbereitung einer eh schon verhunzten Überarbeitung aufregen, bzw. vom Verfall von Fimkultur sprechen kann, ist mir schleierhaft.

Es wäre wirklich nur von Vorteil, wenn man diesen ganzen Synchonisationsunfug abschaffen würde.
Ich meine das war zumindest bei den Öffentlich Rechtlichen mal im Gespräch gewesen (EU-Richlinie), Filme nur noch im Original mit UT auszustrahlen.

Das wäre eine Petition wert!
cr
Moderator
#15 erstellt: 29. Sep 2009, 21:28
Der "Synchronisationsunfug" wird sicher nicht abgeschafft, weil sich die Leute nicht ins Kino setzen, um dann Untertitel zu lesen; das ist Kino für eine kleine Elite und wirtschaftlich außer für 1-2 Kinos in sehr großen Städten nicht tragfähig. Das kann man für große Sprachgruppen wie D, Spanisch, Frz. etc. gleich mal vergessen, hier wird immer synchronisiert werden. Sprachliche Minderheiten wie die Skandinavier haben hier eh Pech.
Und ich sehe auch nicht ein warum man jetzt partout die OF sehen muß, obwohl ich English und Frz. kann und mir gerade viele kleine Filme in Frz OFmU anschaue(n muß). Nett finde ich die Mitleserei nicht, und wer kann Fremdsprachen schon so perfekt und versteht jetzt jeden amerikanischen/britischen Slang? Das ist Utopie.
Zudem gibt es auch durchaus gelungene Synchros und bei dem meisten Hollywood-Schmus ist es sowieso wurscht, was Dümmliches dahergebrabbelt wird, egal ob in E oder D.

Nicht mal in der Schweiz, die aufgrund ihrer drei (vier) Sprachgruppen früher fast nur OmU spielte, bewährt sich das wirklich, sodaß inzwischen in der dt-sprachigen Schweiz praktisch alle größeren Filme auch in D-Fassung laufen.


[Beitrag von cr am 29. Sep 2009, 22:04 bearbeitet]
.gelöscht.
Stammgast
#16 erstellt: 29. Sep 2009, 21:29
Hallo ChrisTre

Das sehe ich völlig anders.
Die meisten deutschen Synchronisationen sind HERVORRAGEND durchgeführt worden und können (meines Erachtens) mitunter die Originalfassung in atmosphärischer Hinsicht sogar noch übertreffen. Dies liegt also ganz in den Augen des Betrachters.
Aber abgesehen davon:
Menschen, die beispielsweise der englischen Sprache nicht in "flüssiger Form" mächtig sind, kennen ausschließlich die deutschen Synchronfassungen. Hier darfst Du also nicht von Dir auf Andere schließen.

Kurzum:
KEINE(!!!) der Tonfassungen, also WEDER die synchronisierte, NOCH die originale, darf zerstört werden!

Herzliche Grüße
Christian


[Beitrag von .gelöscht. am 29. Sep 2009, 21:30 bearbeitet]
cr
Moderator
#17 erstellt: 29. Sep 2009, 21:33

Ich meine das war zumindest bei den Öffentlich Rechtlichen mal im Gespräch gewesen (EU-Richlinie), Filme nur noch im Original mit UT auszustrahlen.


Wenn man sich in Brüssel einmal um wichtige Dinge kümmern würde, anstatt sich mit Gurkenkrümmungen, maximalen Lautstärken von Walkmen und Glühbirnen zu befassen, wäre schon viel gewonnen.
cr
Moderator
#18 erstellt: 29. Sep 2009, 21:37

Die meisten deutschen Synchronisationen sind HERVORRAGEND durchgeführt worden und können (meines Erachtens) mitunter die Originalfassung in atmosphärischer Hinsicht sogar noch übertreffen. Dies liegt also ganz in den Augen des Betrachters.
Aber abgesehen davon:
Menschen, die beispielsweise der englischen Sprache nicht in "flüssiger Form" mächtig sind, kennen ausschließlich die deutschen Synchronfassungen. Hier darfst Du also nicht von Dir auf Andere schließen.


Da stimme ich dir wirklich 100% zu!
Ich habe auch viele W. Allens in D und E angehört und in D finde ich es oft wirklich witziger und hervorragend getroffen, besser als das Original gesprochen.
Eine geniale Synchronisation ist auch die vom frz. Klamaukfilm "Die Zeitritter" mit J.Reno, allerdings nur die Kino-Synchro, nicht die für TV (bei Teil 1 sind beide auf der DVD). Die Kino-Synchro ist sprachlich ein absolutes Meisterstück.
Klas126
Inventar
#19 erstellt: 30. Sep 2009, 15:10
Vinyls sind von dem Remastern ja ausgeschlossen oder ?
Amperlite
Inventar
#20 erstellt: 30. Sep 2009, 16:50

Klas126 schrieb:
Vinyls sind von dem Remastern ja ausgeschlossen oder ?

Da würde ich nicht drauf wetten.
Die alte Rillentechnik freut sich aber sogar noch über Kompression (und somit weniger Dynamik).

Der "Entrauschungs-Wahn" ist teilweise auch bei Digitalkameras sichtbar. Bilder wie Aquarelle ab Werk - fürchterlich!


[Beitrag von Amperlite am 30. Sep 2009, 16:52 bearbeitet]
Klas126
Inventar
#21 erstellt: 30. Sep 2009, 16:58
Nur steht bei Lps leider nie Remasterd oder ähnliches dran.
ChrisTre
Stammgast
#22 erstellt: 30. Sep 2009, 18:55

.gelöscht. schrieb:
Hallo ChrisTre

Das sehe ich völlig anders.
Die meisten deutschen Synchronisationen sind HERVORRAGEND durchgeführt worden und können (meines Erachtens) mitunter die Originalfassung in atmosphärischer Hinsicht sogar noch übertreffen.


Das ist doch jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder!?

Ein Schauspieler wird doch nicht nur seines Aussehens wegen gewählt.
Gerade die Sprache bringt eine Figur zum Leben.

Wenn hinterher im Studio drübergesprochen wird, kann sich der Sprecher doch nicht annähernd in die Lage hineinversetzen, die während des Spiels entsteht. Kein Wunder, dass es immer extrem künstlich klingt. Von einer fehlenden Lippensynchronität und Inhaltsverfremdung bis hin zur Ab-und Sinnänderung mal ganz zu schweigen
Ich kann einer Synchronisation tatsächlich nichts abgewinnen, und häufig stellen sich mir die Nackenhaare auf, besonders wenn ich die Originalstimme eines Schauspielers kenne.

Synchronisation ist eine vertane Chance eine Fremdsprache "nebenbei" zu lernen. Als Synchronisationsverfechter wäre das eine Möglichkeit mal darüber nachdenken, warum so wenig Deutsche ein wirklich gutes Englisch sprechen.
Accuphase_Lover
Inventar
#23 erstellt: 30. Sep 2009, 22:30

ChrisTre schrieb:
Die deutsche Synchronisation nimmt doch schon jegliche Atmosphäre.


Nur bei schlechter Synchronisation bei der man sich keine Mühe gegeben hat !


ChrisTre schrieb:

Mal davon abgesehen sind diese eh in einem Tonstudio aufgenommen und haben mit dem Originaton mal so rein gar nichts mehr zu tun.


Auch die Originalfassung wird oftmals im Tonstudio ergänzt !



ChrisTre schrieb:

Es wäre wirklich nur von Vorteil, wenn man diesen ganzen Synchonisationsunfug abschaffen würde.
Ich meine das war zumindest bei den Öffentlich Rechtlichen mal im Gespräch gewesen (EU-Richlinie), Filme nur noch im Original mit UT auszustrahlen.

Das wäre eine Petition wert!


Spätestens DAS war jetzt absoluter Unfug !

Menschen zu zwingen, sich depperte, durchaus oftmals oberflächlich übersetzte Untertitel anzusehen, wäre eine Frechheit !
Niemand synchronisiert so gut wie wir, denn wir haben eine ganze Synchronindustrie. Sprecher wie Christian Brückner, Thomas Danneberg, Rolf Schult, Rainer Brand usw. sind ganz hervorragend und in der Lage, jede emotionale Regung rüberzubringen.
Ein Randolf Kronberg stand dem Original Eddie Murphy aber auch in gar nichts nach !

Daß viele Staaten nicht synchronisieren, liegt daran, daß sie nicht die dafür nötigen Resourcen haben.

Auch glaube ich nicht, daß ich durch gelegentliche Filme Russisch oder Chinesisch lerne.

Natürlich wird der Originalklang der Schauspieler wegsynchronisiert, aber nicht jeder Schauspieler klingt im Original wirklich gut. Durch geeignete Synchronisation läßt sich aus gewissen Schauspielern sogar noch mehr rausholen.

Die Synchronisation muß nur wirklich gut gemacht sein, die Möglichkeiten dazu haben wir in Deutschland !
Klas126
Inventar
#24 erstellt: 30. Sep 2009, 23:34
Aufjedenfall wir in De haben eine wirklich gute Synchro. Ich finde die Pate 1-3 De (Original Kino ) Synchro um einiges besser als die Eng.

Die neue 5.1 De Synchro ist abscheulich... im Eng haben sie es aber hinbekommen die Normalen sprecher auch in eine 5.1 Spur zu bekommen.
Da hat man sich bei uns keine Mühe gemacht. Villeicht dachte man sich ''wir sind gut geung'' um das so zu machen ^^ Also da hat man alles kaputt gemacht.
Selbst die 2.0 Spur die Original ist haben sie verhunzt, alles Italienisch gesprochene ist Deusch :cut. habe mir den Paten 2 jetzt wieder in der 2004 Dvd Version gekauft. Es ist nur beim Paten 2. 1,3 ist die Originale 2.0 erhalten und komplett.

mfg
Klas
.gelöscht.
Stammgast
#25 erstellt: 01. Okt 2009, 00:25
Hallo ChrisTre



ChrisTre schrieb:


Das ist doch jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder!?



Doch.


Nun.

Es ist doch wirklich vollkommen irrelevant, ob Du Dir Deine Spielfilme in der japanischen Originalfassung mit französischen, oder in der (schlampigen) italienischen Sychronfassung mit dänischen Untertiteln reinziehst` (um Dich ein wenig von Deinem Spanisch-Sprachkurs abzulenken), oder auch nicht.
Jeder Mensch entscheidet SELBST, welche Version er bevorzugt.
Also nochmals:
Du darfst einfach nicht von Dir auf Andere schließen, weil sich dadurch die Wahrnehmung der Realität verzerrt.



ChrisTre schrieb:

Ein Schauspieler wird doch nicht nur seines Aussehens wegen gewählt.
Gerade die Sprache bringt eine Figur zum Leben.


Ich kann einer Synchronisation tatsächlich nichts abgewinnen, und häufig stellen sich mir die Nackenhaare auf, besonders wenn ich die Originalstimme eines Schauspielers kenne.


Arnold Schwarzenegger?

Übrigens:
WAS wäre beispielsweise ein Bruce Willis OHNE seinen deutschen Synchronssprecher?
Richtig.
EIN WÜRSTCHEN!







ChrisTre schrieb:

Als Synchronisationsverfechter wäre das eine Möglichkeit mal darüber nachdenken, warum so wenig Deutsche ein wirklich gutes Englisch sprechen.




Es gehört NICHT zu meinem Aufgabenbereich, darüber nachzudenken, aus WELCHEN Gründen so viele Deutsche kein wirklich gutes Englisch (oder kein wirklich gutes Deutsch) sprechen, oder weshalb so wenige Deutsche kein wirklich schlechtes Englisch sprechen, oder weshalb so viele Deutsche ein wirklich schlechtes........usw.
Ich möchte da nicht in`s Detail gehen.

Und ich bin auch KEIN "Synchronisationsverfechter", denn es muß doch jedem einzelnen Menschen SELBST überlassen bleiben, welche Fassung er bevorzugt.
Meine Intention ist in meinem Eingangsbeitrag doch ganz klar ersichtlich!
Nämlich, daß den Audio-Nachbearbeitungs-STÜMPERN in ALLEN(!!!) Bereichen endlich Einhalt geboten wird. Denn davon sind ja ALLE Leute betroffen.
Und die Synchronfassungen von Spielfilmen sind eben ein ÄUSSERST WICHTIGER Teilbereich des GROSSEN Gesamt-Problems.


Übrigens:

Du kannst ja für Dich einen eigenen "Originalfassungsverfechterthread" eröffnen.

Titelvorschläge:
"Nieder mit der Synchronisation, es lebe die Originalfassung!"
Oder nach Grzimek-Vorbild:
"Kein Platz für wilde Synchronisationen"
"Originalstimme darf nicht sterben"


Und gleichzeitig könntest Du Dir ja dann Deine EIGENE Petition in`s Leben rufen:
Titelbeispiel:
"Petition gegen die Zerstörung der filmischen Lippensynchronität aufgrund unpassender Mundbewegungen bei deutschen Synchronisationen und das gleichzeitige Verkümmern englischer Sprachkenntnisse in Hinsicht auf die deutsche Bevölkerung"


Da werden wir dann ja sehen, wieviele Unterschriften Du zusammenbringst.
(Ich schätze mal` grob:
So zwischen drei und neun Unterschriften.)



Originale lippensynchrone Fassungsgrüße
Prof. Dr. Böckle

PS.: Ich werde Dich selbstverständlich bei Deiner Petition unterstützen.


Abschließend aber nochmals allgemein und in aller Deutlichkeit:
In der Regel leisten die deutschen Synchronsprecher HERVORRAGENDE Arbeit.
Und man darf die künstlerische, bzw. (tontechnisch) "schauspielerische" Leistung deutscher Synchronsprecher auf gar keinen Fall unterschätzen, denn es gibt hier sehr viele Sprecher, die dermaßen intensiv und gekonnt agieren, daß man hier eigentlich schon von WIRKLICH GROSSER (tontechnischer) "Schauspielkunst" sprechen muß.
Viele Synchronsprecher sind sogar über Jahrzehnte hinweg jeweils mit einem ganz bestimmten Schauspieler verbunden, mit dem sie regelrecht "verschmelzen".

Meines Erachtens müßte man die Bezahlung der deutschen Synchronsprecher sofort (mindestens!) verdoppeln!

Hier noch zwei Beispiele hervorragender Synchronfassungen:
Ein Fisch namens Wanda
Pulp Fiction
Es ist aber in diesem Zusammenhang unmöglich, eine vollständige Liste anzuführen, denn sie wäre "unendlich".


Und noch eine allgemeine Anmerkung hinsichtlich der immensen Wichtigkeit der Audiokomponente:
Die filmische "Atmosphäre" stützt sich in Wahrheit nahezu ausschließlich auf den TON(!!!), also auf AUDIO.
Das Bild ist eigentlich gar nicht sooooo "wichtig"!
Zur philosophischen Veranschaulichung muß man sich einfach die beiden "Extremwerte" vergegenwärtigen:
Extremwert 1:
Der Stummfilm (ohne Begleitmusik)
Extremwert 2:
Das Hörspiel (in seiner ganzen atmosphärischen Ausdruckskraft und Dichte)
In Verbindung mit diesen beiden "Extremwerten" läßt sich also die "Gewichtung" sehr anschaulich (und allgemeinverständlich) verdeutlichen.

(Aber NICHT, daß mir das jetzt SO ausgelegt wird, als ob ich bei Spielfilmen das Bild abschaffen möchte. Das ist nämlich NICHT der Fall.

Obwohl.

Äh. Nö. )


[Beitrag von .gelöscht. am 01. Okt 2009, 02:29 bearbeitet]
RT-400
Stammgast
#26 erstellt: 01. Okt 2009, 07:19

Nur steht bei Lps leider nie Remasterd oder ähnliches dran.


Das ist so nicht richtig . Es gibt sehr viele bei denen es auch steht .
Pink Floyd DSOTM 30th Anniversary Edition hat einen Remaster Hinweis . AC/DC Highway to Hell auch usw....
Klas126
Inventar
#27 erstellt: 01. Okt 2009, 12:09
[quote="RT-400"][quote]
Das ist so nicht richtig . Es gibt sehr viele bei denen es auch steht .
Pink Floyd DSOTM 30th Anniversary Edition hat einen Remaster Hinweis . AC/DC Highway to Hell auch usw....[/quote]


Hmm ok ich habe noch net viele Lp's. hmmm also kann man sagen wo es nicht draufsteht ist es nicht passiert ? oder wie soll man es kontrollieren?


mfg
Klas
cr
Moderator
#28 erstellt: 01. Okt 2009, 12:27
LPs sind sowieso nur die eingedampfte Version des Original-Tape-Masters (was die anlogen Pop-Aufnahmen aus den 60er/70er/80er Jahren betrifft).

Daher sind auch die CDs, die sich dieser Masterbänder bedienten, da sind CDs der 80er Jahre, meist um einiges besser als die LPs. Da ich viele Pop-LPs hatte, weiß ich, wovon ich rede.
.gelöscht.
Stammgast
#29 erstellt: 01. Okt 2009, 12:49
Hallo Klas126

Bei Schallplatten mußt Du Dir diesbezüglich wirklich KEINE Sorgen machen.
Denn Schallplatten sind mittlerweile ein völliges Nischenprodukt, wodurch sie für die "Remasterer" sowieso eher uninteressant sind.

Abgesehen davon erfordert die Herstellung von Schallplatten generell WIRKLICHE Spezialisten, die etwas von ihrem Fach verstehen, weil eine Schallplatte im Grunde ein dermaßen "schwindliges MECHANISCHES Konstrukt" ist, daß sie (im strengen Gegensatz zu digitalen Tonträgern) KEINEN gemachten Fehler "verzeiht".
Die Herstellung einer Schallplatte ist äußerst aufwändig und erfordert etliche "vorgeschaltete" zusätzliche Tonbearbeitungsschritte, bevor das Nutzsignal überhaupt in diese schwarze Pizza eingepreßt werden kann.
Meistens sind hier eher "die alten Hasen" (mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet) beschäftigt.

Man darf mich hier natürlich nicht "falsch" verstehen:
Die technischen Spezifikationen einer Schallplatte sind (im Gegensatz zur CD) mehr als räudig.
Dennoch benutze auch ich sehr gerne Schallplatten (weil ich diese Frisbee-Dinger irgendwie mag).

Herzliche Grüße
Christian
ChrisTre
Stammgast
#30 erstellt: 01. Okt 2009, 17:48

.gelöscht. schrieb:

Übrigens:
WAS wäre beispielsweise ein Bruce Willis OHNE seinen deutschen Synchronssprecher?
Richtig.
EIN WÜRSTCHEN!



Welche Deutsche Stimme von Bruce Willis meinst du denn?
Die wechselt ja hin und wieder mal

Und was wären all die guten Filme ohne ihre Remakes?
Richtig, gute Filme.

Vielleicht sollten auch Musikneuerscheinungen in einer Deutschen Fassung erscheinen. Die neue "Pearl Jam" Scheibe z.B. gibt es aber leider "nur" auf Englisch. Mist. Vielleicht kriegt das der "Deutsche" Eddie Vedder sogar besser und atmosphärischer hin.

Ich klinke mich hiermal aus und vermeide es auch weiterhin, wo es nur geht, mir eine Synchronfassung anzuschauen.
Allen anderen viel Spaß beim Filmegucken.


[Beitrag von ChrisTre am 01. Okt 2009, 17:51 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#31 erstellt: 01. Okt 2009, 23:45

ChrisTre schrieb:

Vielleicht sollten auch Musikneuerscheinungen in einer Deutschen Fassung erscheinen.


Au weia, was für ein übler Unfug !

Wahrscheinlich bist du auch dagegen, Texte jedweder Art zu übersetzten. Wer Homer oder auch die Bibel lesen möchte muß folglich Altgriechisch können. Schon klar.

Dieser böse Martin Luther aber auch !
cr
Moderator
#32 erstellt: 01. Okt 2009, 23:51
Das ist in der Tat die Auffassung einiger Idealisten.

Leider weiß ich nicht wer, von wem folgende Aussage stammt:

Es ist besser ein Buch in einer guten Übersetzung zu lesen, als sich mit mangelhaften Sprachkenntnissen durchzuquälen.



Als Synchronisationsverfechter wäre das eine Möglichkeit mal darüber nachdenken, warum so wenig Deutsche ein wirklich gutes Englisch sprechen.


Da würde ich mal ganz zuerst darüber nachdenken, warum so wenig Franzosen und Engländer/Amerikaner überhaupt eine Fremdsprache können und warum so viele Amerikaner nicht mal ordentlich Englisch können, wo sie es doch mit dem amerikanischen Filmen quasi nebenbei lernen könnten
.gelöscht.
Stammgast
#33 erstellt: 02. Okt 2009, 09:42



An dieser Stelle möchte ich Euch doch nochmals den Petitionslink in Erinnerung rufen:
http://www.petitiononline.com/dubbing/petition.html



Ich analysiere:


Momentan weist diese Petition bereits unvorstellbare 88 Unterschriften auf, die sich alleinig in den letzten wenigen drei Monaten angesammelt haben.

Und diesen gewaltigen ungeheuren Erfolg möchte ich Euch nun (anhand eines ganz einfach Denkmodells) einmal anschaulich verdeutlichen:

Wenn wir (anfänglich) von nur EINER EINZIGEN Unterschrift ausgehen, so stellen wir fest, daß sich die Unterschriften-Anzahl innerhalb KÜRZESTER ZEIT (also der letzten wenigen drei Monate) auf MEHR als das 80-FACHE erhöht hat!
Und dies entspricht GLEICHZEITIG (in etwa) einer 40-fachen Verdoppelung!

Ich bin begeistert!

Nun.

Da "Bescheidenheit" nicht zu meinen Stärken zählt, habe ich (nach reiflicher Überlegung) beschlossen, das erklärte Petitions-Ziel bei 100 Unterschriften anzusetzen und analysiere in diesem Sinne weiter:

Dieses Forum hat (momentan) ca. 501782 Mitglieder.
Wenn nun beispielsweise nur jeder 35800ste Foren-User die Petition unterschreiben würde, so hätten wir die 100-Stimmen-Schallmauer durchbrochen.

Ergo:
Ich appelliere inständig an jeden 35800-sten Foren-User, seine Unterschrift unter die Petition zu setzen (Anmerkung: Ich habe diese Zahl gerundet, weil ich natürlich nicht verlangen kann, daß auch Zehntel-, Hundertstel-, Tausendstel- oder Zehntausendstel-User (usf.) zu einer Abstimmung herangezogen werden.).





Nun?





Nun!!!

Ich kann natürlich auch anders!




Mädels!
Bitte unterschreibt!
Ich flehe Euch an!

Habt doch Mitleid!

Grüße
Dr. Böckle


Amperlite
Inventar
#34 erstellt: 02. Okt 2009, 13:46
Wenn du jedes deiner Smilies unterschreiben lässt, geht die Sache direkt durch.
ChrisTre
Stammgast
#35 erstellt: 02. Okt 2009, 16:30

Accuphase_Lover schrieb:

ChrisTre schrieb:

Vielleicht sollten auch Musikneuerscheinungen in einer Deutschen Fassung erscheinen.


Au weia, was für ein übler Unfug !

Wahrscheinlich bist du auch dagegen, Texte jedweder Art zu übersetzten. Wer Homer oder auch die Bibel lesen möchte muß folglich Altgriechisch können. Schon klar.

Dieser böse Martin Luther aber auch ! :cut


Schön, dass mir hier von dir Unfug unterstellt wird, aber wenn mir einer erzählt, dass eine Übersetzung besser ist, als ein Original, halte ich das für absoluten Blödsinn.
Eine Übersetzung kanndoch niemals besser sein!
Wie soll das gehen!? Was liegt einer Übersetzung denn Zugrunde?
Richtig, ein Original. An diesem wird sich orientiert. Man kann es im besten Fall annähernd erreichen, aber doch niemals übertreffen.
Und warum nicht? Richtig, weil es eben nicht das Original ist.

Und ja, wenn ich so meinen alten Latein-/Griechischlehrer gefragt hätte, hätte der mir zu 100% zugestimmt, dass es erheblich besser wäre, weil unverfälscht (!), "Homer" auf Griechisch zu lesen.
Weil ich allerdings kein Griechisch verstehe, bin ich gezwungen mich einer Übersetzung zu bedienen. Was von der Theorie her wirklich schade ist und mir nicht annähernd in den Sinn kommen würde, wenn ich der Sprache mächtig wäre. Warum sollte ich mich auch mit einer Annäherung ans Original abgeben, wenn ich doch das tatsächliche Original lesen kann?
Da wären wir dann also wieder beim Unfug.

Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen Übersetzungen. Nur Synchronisation ist etwas, dass die Filmwelt nicht braucht. Untertitel würden völlig ausreichen.
Dann könnte man auch wieder ins Deutsche Kino gehen, ohne sich Bruce Willis mit eine seiner komischen Deutschen Stimmen, die irgendwie mal wieder so gar nicht zum Bild passt, anschauen zu müssen.


[Beitrag von ChrisTre am 02. Okt 2009, 16:37 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#36 erstellt: 02. Okt 2009, 18:38
Die deutsche Synchronisation ist doch eigentlich perfekt, schau mal in so manch andere Länder, dann weißt du was grottenschlechte Synchronisation ist...z.B. Star Trek III auf türkisch...

Und das mit den unterschiedlichen Musikstücken muss auch nicht sein...sowas habe ich immer gehasst...

Original:

http://www.youtube.com/watch?v=1jdAwXV7eVM

Kopie:

http://www.youtube.com/watch?v=JOAzuqngOYo


[Beitrag von germi1982 am 02. Okt 2009, 18:40 bearbeitet]
ChrisTre
Stammgast
#37 erstellt: 02. Okt 2009, 18:53

germi1982 schrieb:
Die deutsche Synchronisation ist doch eigentlich perfekt, schau mal in so manch andere Länder, dann weißt du was grottenschlechte Synchronisation ist...z.B. Star Trek III auf türkisch...

Und das mit den unterschiedlichen Musikstücken muss auch nicht sein...sowas habe ich immer gehasst...

Original:

http://www.youtube.com/watch?v=1jdAwXV7eVM

Kopie:

http://www.youtube.com/watch?v=JOAzuqngOYo



...mmh, aber wenn ich doch jetzt die Tonspur des zweiten Videos über das Bild des ersten legen würde, dann wäre es doch eigentlich wieder perfekt, oder!?
grappus
Stammgast
#38 erstellt: 02. Okt 2009, 20:00
moin,
@germi1982
wo, um alles teuflische in dieser welt hast du diese nummer ausgegraben.......

ich habe ca 15 jahre als toning. in den regieräumen von vielen deutschen synchronstudios zugebracht.
es gibt ausgezeichnete deutsche synchronsprecher(einige wurden oben genannt), synchronregisseure und autoren.
es gibt aber auch so unglaublich viele stümper, das ich den job gewechselt habe, weil ich diesen schrott nicht mehr mitverantworten wollte.
so wird zum beispiel die amerikanische wortstellung einfach ins deutsche übertragen, so daß dieser unfug heute in die deutsche alltagssprache übernommen wird.
da gruselt es mir...
grüße aus dem norden
grappus
cr
Moderator
#39 erstellt: 02. Okt 2009, 21:47

Eine Übersetzung kanndoch niemals besser sein!


Wenn man eine Fremdsprache nicht extrem gut beherrscht (und wer tut das schon?) kann ein sehr guter Übersetzer sprachliche Subtilitäten vermitteln, die man in der Originalversion mangels nicht extrem guter Sprachkenntnisse nicht erkennen würde!

Somit mag deine Aussage zwar für sich genommen richtig sein (sie ist trivial), stimmt aber nicht mehr, sobald das Subjekt, nämlich der Leser, miteinbezogen wird.

Und bevor ich mich jetzt durch einen einzigen Roman von Emile Zola in frz. durchquäle, lese ich lieber 20 (also den ganzen Zyklus) in der Übersetzung und habe mehr davon gehabt.
Es ist natürlich jedem unbelassen, sein Auslangen damit zu finden, sich in seinem Leben durch sagen wir 100 Bücher in Altgriechisch, Spanisch, Chinesisch und Französisch zu quälen als um einiges mehr in Übersetzungen zu lesen.
ChrisTre
Stammgast
#40 erstellt: 02. Okt 2009, 23:12

cr schrieb:

Eine Übersetzung kanndoch niemals besser sein!


Wenn man eine Fremdsprache nicht extrem gut beherrscht (und wer tut das schon?) kann ein sehr guter Übersetzer sprachliche Subtilitäten vermitteln, die man in der Originalversion mangels nicht extrem guter Sprachkenntnisse nicht erkennen würde!

Somit mag deine Aussage zwar für sich genommen richtig sein (sie ist trivial), stimmt aber nicht mehr, sobald das Subjekt, nämlich der Leser, miteinbezogen wird.

Und bevor ich mich jetzt durch einen einzigen Roman von Emile Zola in frz. durchquäle, lese ich lieber 20 (also den ganzen Zyklus) in der Übersetzung und habe mehr davon gehabt.
Es ist natürlich jedem unbelassen, sein Auslangen damit zu finden, sich in seinem Leben durch sagen wir 100 Bücher in Altgriechisch, Spanisch, Chinesisch und Französisch zu quälen als um einiges mehr in Übersetzungen zu lesen.


Es ging doch darum, dass hier behauptet wird, dass eine deutsche Synchronisation besser und atmosphärischer wäre, als das Original.

Und das ist sie mit Sicherheit nicht.

Natürlich das kann nur derjenige erfassen, der die Fremdsprache auch beherrscht. Jemand, der das nicht tut, kann das doch überhaupt nicht beurteilen!
Accuphase_Lover
Inventar
#41 erstellt: 03. Okt 2009, 00:21

ChrisTre schrieb:

Eine Übersetzung kanndoch niemals besser sein!
Wie soll das gehen!? Was liegt einer Übersetzung denn Zugrunde?
Richtig, ein Original. An diesem wird sich orientiert. Man kann es im besten Fall annähernd erreichen, aber doch niemals übertreffen.
Und warum nicht? Richtig, weil es eben nicht das Original ist.


Eine Übersetzung ist nicht per se besser, sie kann aber genauso gut wie das Original sein, oder in Ausnahmefällen (!) sogar besser. Besser im Sinne von für eine andere Sprache oder einen anderen Kulturraum geeigneter !

Bestes Beispiel : die Übersetzungen bzw. Übertragungen von Dr. Erika Fuchs aus dem Entenhausen-Universum ins Deutsche !

Es gibt Übersetzungen, die dem Original kaum oder in nichts nachstehen. Beispielsweise diverse Übersetzungen von Shakespeare ins Deutsche.

Zurück zur Synchronisation :

Wenn eine Stimme hervorragend zu einem Schauspieler passt, z.B. Rainer Brandt für Jean-Paul Belmondo oder Gerd Günther Hoffmann für Sean Connery, die Charakter in der Stimme haben / hatten, kann dies deutlich zu ihrer Wirkung im Deutschen beitragen.

Die allermeisten Länder haben schlichtweg keine solchen Synchonspezialisten zur Verfügung. Da muß untertitelt werden. Eine Zumutung sondersgleichen, da ständig Text lesen zu müssen. Man ist im Film, nicht in der Lesestunde !
Schon mal daran gedacht, was einem alles durch die Lappen geht, wenn man andauernd lesen muß und daß z.B ältere Leute vielleicht Probleme mit dem Schnell-Lesen haben könnten ?

Untertitel sind eine Notlösung für Länder die es nicht besser wollen oder können ! Die USA beispielsweise.
Und dort laufen bekanntlich schrecklich viele Filme mit Untertiteln !


ChrisTre schrieb:

Nur Synchronisation ist etwas, dass die Filmwelt nicht braucht. Untertitel würden völlig ausreichen.


Warum das Schmarrn ist sollte dir langsam klar werden. Es wurden genug Argumente genannt !


ChrisTre schrieb:

Dann könnte man auch wieder ins Deutsche Kino gehen, ohne sich Bruce Willis mit eine seiner komischen Deutschen Stimmen, die irgendwie mal wieder so gar nicht zum Bild passt, anschauen zu müssen.


Welche Stimme meinst du. Wohl kaum die von Manfred Lehmann, denn die passt.


Natürlich kenne auch ich abschreckende Beispiele für Fehlsynchros.
Neulich kam "Smokey and the Bandit II" im TV, und zwar in neuer Synchronfassung. Schlimm, ich musste nach 20m ausschalten. Üble Stimmenauswahl kann alles kaputt machen.
Dennoch ist die deutsche Synchronisation die wahrscheinlich beste der Welt !

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel !
.gelöscht.
Stammgast
#42 erstellt: 03. Okt 2009, 02:13
Hallo Mädels

In meiner abgrundtiefen (petitionsbedingten) Unterschriftenverzweiflung habe ich jetzt noch im Synthesizerforum eine zweite (judäische) Volksfront errichtet:
http://www.sequencer...332&p=394590#p394590


Und... äh, ...wie soll ich sagen?
Nun.



Ich bereue es.

Es ist wieder (wie immer) in die Hose gegangen.

Reuige Grüße
Dr. Böckle

PS.: Gottseidank bin ich anonym.


[Beitrag von .gelöscht. am 03. Okt 2009, 02:31 bearbeitet]
RT-400
Stammgast
#43 erstellt: 03. Okt 2009, 09:22
Nachdem ich die Diskussion hier gespannt mitverfolge.
Habe ich mich in den Link mal eingelesen und muss sagen das es mich nicht Wundert das nur wenige zu dieser Petition ja sagen.
Knackpunkt ist meiner Meinung nach die Art wie die Diskussion dort und teilweise auch hier geführt wurde/ wird .
Sicherlich ist es klar das , wenn man ein persönliches Anliegen hat dieses auch Emotional rüberbringen möchte . Nur Leute die einen anderen Standpunkt vertreten dann gleich mit den Worten
auf Deine völlig abstruse (hirnrissige) "Argumentationskette" einzugehen.

zu Antworten find ich dann doch nicht die feine Art .
Unabhängig ob es da schon im Vorfeld etwaige Differenzen gibt die nur Ihr kennt . Denn der User der dort liest sieht nur diesen Beitrag und nicht etwaige Meinungsverschiedenheiten in anderen Foren oder Punkten.
Du vertrittst den Standpunkt das selbst Syncronisierte Filme als Kulturgut anzusehen sind . Ein anderer nicht und genau wie der andere User deine Argumentation sachlich behandelt (und den Eindruck hatte ich beim User anwander ) genau so kann er erwarten das er in gleicher Art behandelt wird .
Der Konsenz "ihr habt nichts Verstanden " der des öfteren Benutzt wird , ist sicher wenig geignet Leute auf seinen Standpunkt zu ziehen oder aber eine Unterstützung für seine Sichtweise zu erhalten.
Denn zu einer Meinungsbildung und dem etwaigen Unterzeichnen einer Petition gehört immer noch , mehrere Seiten zu betrachten und das Pro und Contra für sich persönlich abzuwägen.
Ansonsten ist es nur eine Ansammlung von Unterschriften und einfach Wertlos.
Wenn allerdings die Contra Seite mit Teilweise sehr Sachlichen Argumenten daher kommt aber auf der Pro Seite immer wieder der recht Emotionale Tonfall durchschlägt kann soetwas schnell Kippen oder aber dazu führen das Leute sich lieber raushalten als sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Die Petition ist sicher ein Löblicher Ansatz , aber alles in allem wurde hier die Chance vertan .
Ist aber nur meine Meinung.
ChrisTre
Stammgast
#44 erstellt: 03. Okt 2009, 10:55

Accuphase_Lover schrieb:


Welche Stimme meinst du. Wohl kaum die von Manfred Lehmann, denn die passt.



Um beim Beispiel zu bleiben:

Bruce Willis hat aber nunmal eine völlig andere Stimme.
Schau dir mal eine Spanische Version an (oder zwei Bruce Willis Filme mit unterschiedlichen Sprechern), und du wirst vermutlich sage: "Das klingt aber merkwürdig. Passt ja gar nicht."
Natürlich hast du dich mittlerweile an die Deutschen Stimmen gewöhnt und empfindest diese als "normal".
Weil ich aber weiss, wie Bruce Willis im Original klingt, habe ich bei der Deutschen Synchro das gleiche Gefühle, wie du es bei einer Spanischen Fassung hättest. Die Aufnahmetechnik ist mir dabei völlig wurscht.

Das die Deutsche Sprache (Ton) nicht zu den Lippenbewegungen (Bild) von Bruce Willis passt, und es dadurch für mich wie zwei nicht zueinander passende Puzzleteile wirkt, hatte ich ja bereits erwähnt.

Und es heisst auch nicht: "Yippie-Ya-Yeah Schweinebacke!"

Frage mich gerade, wie ältere Leute in anderen Ländern, wie z.B den Niederlanden oder Skandinavien, wo es keine Synchronisation gibt, Filme gucken oder ins Kino gehen. Das muss für die echt furchtbar sein

Tut mir ja leid für die Deutsche Synchronisationsindustrie, aber ich finde es halt überflüssig.


[Beitrag von ChrisTre am 03. Okt 2009, 11:14 bearbeitet]
cr
Moderator
#45 erstellt: 03. Okt 2009, 12:29
Mit der Lippensynchronisation ist es so (war ein Zeitungsartikel):

Im deutschen Sprachraum sind wir sehr unsensibel darauf (mir zB ist die Lippensyn. völlig egal, sie fällt mir nicht mal auf, wenn ich nicht bewußt dran denke).
Die Amerikaner dagegen, die keine oder kaum eine Synchronisation haben (keine Ahnung, ob die überhaupt jemals synchronisieren, man dreht ja meist gleich neu, weil Schauspieler, die sie nicht kennen, schaut dort eh niemand an - glauben halt (noch), sie sind der Nabel der Welt), reagieren darauf angeblich sensibel und es wird als ein Störfaktor wahrgenommen.


Frage mich gerade, wie ältere Leute in anderen Ländern, wie z.B den Niederlanden oder Skandinavien, wo es keine Synchronisation gibt, Filme gucken oder ins Kino gehen. Das muss für die echt furchtbar sein


Die tun mir eh leid. Allein was es alles an Büchern nicht gibt. Dabei können die meisten ja auch nicht wirklich Englisch. Unterhalt dich mal am Land mit wem dort.
Accuphase_Lover
Inventar
#46 erstellt: 03. Okt 2009, 19:16

ChrisTre schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:


Welche Stimme meinst du. Wohl kaum die von Manfred Lehmann, denn die passt.



Um beim Beispiel zu bleiben:

Bruce Willis hat aber nunmal eine völlig andere Stimme.
Schau dir mal eine Spanische Version an (oder zwei Bruce Willis Filme mit unterschiedlichen Sprechern), und du wirst vermutlich sage: "Das klingt aber merkwürdig. Passt ja gar nicht."
Natürlich hast du dich mittlerweile an die Deutschen Stimmen gewöhnt und empfindest diese als "normal".


Da will ich gar nicht mal widersprechen, daß man sich an Sprecher gewöhnen kann. Natürlich sind deutsche Stimmen oftmals anders als die Originalstimmen. Sie müssen deshalb aber nicht wirklich schlechter sein !


ChrisTre schrieb:

Weil ich aber weiss, wie Bruce Willis im Original klingt, habe ich bei der Deutschen Synchro das gleiche Gefühle, wie du es bei einer Spanischen Fassung hättest. Die Aufnahmetechnik ist mir dabei völlig wurscht.


Ich sehe seit Anfang der 1990er Filme auch im Original. Die Star Trek - Filme beispielsweise habe ich mir x-fach deutsch wie englisch angesehen und mich an beide Fassungen gewöhnt. Deep Space 9 habe ich mir in den 90ern komplett aus England kommen lassen und die deutsche Fassung auf SAT1 nur mit 2 Folgen gesehen. Die Synchron-Fassung erschien mir dann auch ungewohnt.

Man gewöhnt sich aber an sehr Vieles.

Die deutschen Synchronfassungen halte ich aber nach wie vor für herrvorragend !



ChrisTre schrieb:

Das die Deutsche Sprache (Ton) nicht zu den Lippenbewegungen (Bild) von Bruce Willis passt, und es dadurch für mich wie zwei nicht zueinander passende Puzzleteile wirkt, hatte ich ja bereits erwähnt.


Wenn man BEWUSST darauf achtet, mag das den ein oder anderen stören. Das Maß der Lippenasynchronität ist natürlich unterschiedlich.
Wenn es nicht extrem auffällig ist, zählt der Stimm-Charakter des Synchronsprechers sicherlich mehr.



ChrisTre schrieb:

Frage mich gerade, wie ältere Leute in anderen Ländern, wie z.B den Niederlanden oder Skandinavien, wo es keine Synchronisation gibt, Filme gucken oder ins Kino gehen. Das muss für die echt furchtbar sein


Die kennen schlichtweg nichts Anderes !
ChrisTre
Stammgast
#47 erstellt: 03. Okt 2009, 20:56

Accuphase_Lover schrieb:
[

ChrisTre schrieb:

Frage mich gerade, wie ältere Leute in anderen Ländern, wie z.B den Niederlanden oder Skandinavien, wo es keine Synchronisation gibt, Filme gucken oder ins Kino gehen. Das muss für die echt furchtbar sein


Die kennen schlichtweg nichts Anderes ! ;)


(nochmal etwas deutlicher)


[Beitrag von ChrisTre am 03. Okt 2009, 20:56 bearbeitet]
.gelöscht.
Stammgast
#48 erstellt: 03. Okt 2009, 23:52

RT-400 schrieb:
Nachdem ich die Diskussion hier gespannt mitverfolge.
Habe ich mich in den Link mal eingelesen und muss sagen das es mich nicht Wundert das nur wenige zu dieser Petition ja sagen.
Knackpunkt ist meiner Meinung nach die Art wie die Diskussion dort und teilweise auch hier geführt wurde/ wird .
Sicherlich ist es klar das , wenn man ein persönliches Anliegen hat dieses auch Emotional rüberbringen möchte . Nur Leute die einen anderen Standpunkt vertreten dann gleich mit den Worten
auf Deine völlig abstruse (hirnrissige) "Argumentationskette" einzugehen.

zu Antworten find ich dann doch nicht die feine Art .
Unabhängig ob es da schon im Vorfeld etwaige Differenzen gibt die nur Ihr kennt . Denn der User der dort liest sieht nur diesen Beitrag und nicht etwaige Meinungsverschiedenheiten in anderen Foren oder Punkten.
Du vertrittst den Standpunkt das selbst Syncronisierte Filme als Kulturgut anzusehen sind . Ein anderer nicht und genau wie der andere User deine Argumentation sachlich behandelt (und den Eindruck hatte ich beim User anwander ) genau so kann er erwarten das er in gleicher Art behandelt wird .
Der Konsenz "ihr habt nichts Verstanden " der des öfteren Benutzt wird , ist sicher wenig geignet Leute auf seinen Standpunkt zu ziehen oder aber eine Unterstützung für seine Sichtweise zu erhalten.
Denn zu einer Meinungsbildung und dem etwaigen Unterzeichnen einer Petition gehört immer noch , mehrere Seiten zu betrachten und das Pro und Contra für sich persönlich abzuwägen.
Ansonsten ist es nur eine Ansammlung von Unterschriften und einfach Wertlos.
Wenn allerdings die Contra Seite mit Teilweise sehr Sachlichen Argumenten daher kommt aber auf der Pro Seite immer wieder der recht Emotionale Tonfall durchschlägt kann soetwas schnell Kippen oder aber dazu führen das Leute sich lieber raushalten als sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Die Petition ist sicher ein Löblicher Ansatz , aber alles in allem wurde hier die Chance vertan .
Ist aber nur meine Meinung.



Hallo RT-400

(Nachfolgend werde ich meine Beweggründe aufzeigen, um Dir den Hintergrund meiner Strategie zu verdeutlichen.)

Auf die (von Dir (natürlich zu Recht) kritisierte) Art und Weise gehe ich nur mit ganz bestimmten (wenigen) "Pappenheimern" um, die ich (beitrags- bzw. forenspezifisch) schon seit vielen Jahren kenne.
(Meine eigentliche Intention ist also, trotz diverser abgefeuerter (manchmal bescheuerter) "verbaler Breitseiten" sehr wohl freundlicher Natur.)

Weiters:
Normalerweise schreiben ja die meisten Leute SO, "wie ihnen der Schnabel gewachsen ist", also ganz einfach:
"Beitrag-Zack-Absenden-Fertig"

Aber VON MIR wollen Manche doch tatsächlich verlangen, daß ich jedesmal eine ausgefeilte "höfliche" "Doktor-Arbeit" abliefere.

Außerdem:
Es ist nunmal einfach so, daß man (wenn man verbal nicht "auf der Hut" ist), bei "heiklen Themen" unweigerlich "Gefahr läuft" von gewissen (wenigen) Strategen sofort durch die (verbale) "Mangel gedreht", bzw. "überfahren" zu werden, wenn man nicht sofort "adäquat" kontert, bzw. "adäquat" antwortet.

Allgemein:
Foren-Kommunikation besteht aus einer Mischung zwischen "Schach" und "Jassen".
Man sagt also beispielsweise im Diskussionsverlauf "SCHACH!" und bekommt daraufhin sofort unzählige "Trümpfe" an den Schädel gedonnert.
Mißverständnisse sind also "vorprogrammiert".

Und bedenke:
Es heißt ja:
"Wer keine Hitze verträgt, gehört nicht in die Küche."

Aber ICH sage:
"Wer Hitze verträgt, gehört in die Suppe."

Damit meine ich:
Da bekommt man von diversen "baumrennenden Fichtenmongos" über JAHRE hinweg ständig "auf das Dach des gesunden Menschenverstandes", während man synchron von diesen vielpostenden, und vielfach SOGAR SELBST unfreundlich agierenden Leuten UNMENGEN an augenkrebsverursachenden Beiträgen lesen "muß".
Gut.
Aber MAN SELBST muß natürlich IMMER "streng korrekt" bleiben, bzw. "britisch zugeknöpft", denn sonst gibt es sofort eine "moralische Wurzelbehandlung ohne Betäubung".

OH NEIN!
So geht das nicht.

Aber mal abgesehen davon:
In der Regel bediene ich mich ja sowieso nur einer Art "Comic-Sprache", die SELBSTERKLÄREND einen satirischen Hintergrund hat.
Beispiel:
Ich spreche häufig
von (audiogrippigen)"Patienten",
von (aus geistig kosmetischen Erwägungen oftmals unbedingt erforderlichen) "Gehirnabsaugungen",
von Dachziegeln, die unglücklicherweise auf (zuvor noch intakt gewesene) Schädel gedonnert sind,
von "Aposteln" (siehe: die "audioesoterische Apostelgeschichte")
von "sweetspot-freundlichen Schraubstöcken" (in welche der (dekadente) High-Ender-Schädel eingespannt werden kann, um seinen unendlichen (selbstverliebten) Genuß zu garantieren)
von den edlen Gemeinsamkeiten zwischen "Zwölf-Endern" (also Hirschen) und "High-Endern" (also AUCH Hirschen)
usw. usf..
Oh ich muß aufhören, bevor ich noch in`s Schwärmen gerate.

Kurzum:
Der Schmerz ist groß, wodurch der Humor schwarz wird.
(Spielfilm-)Beispiele:
Hinterholz 8 (mit Roland Düringer)
Indien (mit Josef Hader und Alfred Dorfer)

Herzliche Grüße
Christian Böckle


[Beitrag von .gelöscht. am 03. Okt 2009, 23:56 bearbeitet]
.gelöscht.
Stammgast
#49 erstellt: 04. Okt 2009, 00:22

Amperlite schrieb:
Wenn du jedes deiner Smilies unterschreiben lässt, geht die Sache direkt durch. :D


Äh.
Das ist ja eine hervorragende Idee!!!



Komm sofort her, Du blödes gelbes Drecksvieh und unterschreib`die Petition, sonst setzt es was!

.gelöscht.
Stammgast
#50 erstellt: 04. Okt 2009, 00:37
Gnade! Wir wollen die Petition nicht unterschreiben.



Das kommt überhaupt nicht in Frage! Gleich setzt es was!


Wenn ihr nicht SOFORT unterschreibt, nehme ich euch das Bier weg, und es setzt auch was!




Ich seh` die Petition nicht.

Faule Ausrede! Unterschrieben wird, sonst setzt es was!
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