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Anlage aufdrehen oder lieber nicht?

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--jff--
Neuling
#1 erstellt: 01. Mai 2010, 11:56
Hi zusammen, bin neu hier und hätte mal an eine Frage

Vor einiger Zeit hatte ich einen Grundig R301 Verstärker /Receiver an meinem Rechner hängen, mit 2 Sony Boxen (SS-E420)
( nominal 70W, music 140W )
Ich wollte mal die volle Leistung ausschöpfen, Verstärker voll aufgedreht, da ist mir aufgefallen dass das Volume von Windowns XP auf ca 50% stand. Ich habe nicht nachgedacht und direkt auf 100% hochgeregelt worauf die Musik ausging un der Verstärker kaputt war.
Jetzt habe ich mir einen gebrauchten Pioneer A207R gekauft (130 W). Habe jetzt die Sonyboxen an den neuen Verstärker angeschlossen (ohm-zahl stimmt überein) und würde gerne wissen ob ich mit dieser Kombination auch was kaputt machen kann? Kann ich den Verstärker überhaupt (inklusive bass-regler) voll aufdrehen oder kann da immer was kaputt gehen?
Ich würde an dem neuen Gerät gerne noch eine Weile meine Freunde haben

Liebe Grüße und Danke für eure Hilfe

PS: kenn mich wie ihr vielleicht merkt nicht sonderlich gut aus, wenn ich euch wichtige Informationen unterschlage, habt bitte Geduld mit mir
buschi_brown
Inventar
#2 erstellt: 01. Mai 2010, 12:01
Hallo,
also generell sollte man den Verstärker nie voll aufdrehen (wobei die Gefahr größer ist, die Lautsprecher zu "zerlegen"). Wenn Du die Musik über den Rechner laufen lässt, sollte die Lautstärke unter Windows auf Max gestellt sein und den Rest kannst Du am Verstärker regeln.
Ansonsten benutze einfach mal den Suchbegriff "Clipping".
Grüße
Thomas
Herr_E_aus_A
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Mai 2010, 12:08
Was hört man eigentlich noch, wenn man alles voll aufdreht?
buschi_brown
Inventar
#4 erstellt: 01. Mai 2010, 12:09

Herr_E_aus_A schrieb:
Was hört man eigentlich noch, wenn man alles voll aufdreht?


Das wäre die andere Frage .
--jff--
Neuling
#5 erstellt: 01. Mai 2010, 13:16
Danke Thomas, ich werde mich mal an deinen Tipps halten

Und man hört noch sehr viel wenn ich ca. 3/4 aufgedreht hab, sowohl Quantität als auch Qualität^^
Kommt aber immer auch darauf was für Musik man hört
buschi_brown
Inventar
#6 erstellt: 01. Mai 2010, 13:21
Das mit der Quantität glaube ich Dir sofort, aber die Qualität... . Naja, hauptsache es gefällt Dir und Du zerlegst nicht wieder Deine Anlage .
Grüße
Thomas
niclas_1234
Inventar
#7 erstellt: 01. Mai 2010, 17:10
Also ich stimme den anderen beiträgen zu das man einen verstärker niemals voll aufdrehen solte

. Und auserdem wie Laut soll das eigentlich sein wenn du 3\4 Lautstärke machst ?

So wirst du Nicht alt zu lange was von deinem gehör haben

Wenn ich bei meinem harman kardeon ( und der hatt nur 2 x 45 W Sinus) Auf ca 1 10tel der lautstärke mache habe ich zimmerlautstärke und auf 1 viertel habe ich dann Party im Zimmer.

Spätesdens bei der hälfte der Lautstärke sind die Boxen durch.

Also frage ich mich warum willst du 130 w voll aufdrehen.

Gruß Niclas
sakly
Inventar
#8 erstellt: 02. Mai 2010, 07:13
Hi,

was ihr hier schreibt, ist alles überhaupt nicht vergleichbar. Die Stellung des Lautstärkestellers sagt überhaupt nichts über die abgegebene Leistung aus.

Dem Verstärker ist es nahezu egal, ob er voll aufgedreht wird. Solange er nicht übersteuert (und das ist eine Frage der Aussteuerung, die die Quelle vornimmt), wird es auch klanglich von seiner Seite aus kein Problem geben. Der Lautsprecher ist hier in der Regel das begrenzende Glied, wenn er die Leistung des Verstärkers überhaupt verarbeiten kann. Das muss natürlich gewährleistet sein.

Gruß
EinQuantumBass
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Mai 2010, 19:49
Ich würde auch bei dem pc immer lautstärke 100% lassen, weil wenn du ausversehen iwas drückst kanns nur leiser werden und somit deine anlage nicht gefährden^^
Den Verstärker bei musik die "laut aufgenommen ist" und der regler in windows auf 100% ist voll auszufahren halte ich für auch nicht klug^^ habe es bisher immer gerne vermieden

wenn der verstärker mehr saft hat als die boxen habe ich die erfahrung gemacht (bei freunden), dass der sound herzig verzerrt wenns lauter wird^^ das sollte man als warnsignal sehen, so wie du schreist wenn dich einer foltert^^. solange die dinger noch schön spielen kann man sich relativ sicher sein.

ich würde außerdem nach dem "rantast"-verfahren vorgehen^^ also langsam hochdrehen und nicht von 50% auf voll. die chance dass du eigenheiten im klang beim langsamen hochdrehen bemerkst ist wahrscheinlicher und du kannst noch rechtzeitig eingreifen bei mir ist bis jetzt alles ganz, ich glaub auch dass ich meine boxen noch nie wirklich gefordert habe weil ich eher zu ängstlich bin (seh da rabiatere umgänge im freundeskreis...), aber wills auch gar nicht lieber etwas zu vorsichtig als alles kaputt^^

wenn du dein bassregler volldrehst und damit immer hörst musst du soweit aufpassen, dass wenn mal lieder mit tieferen bässen und trotzdem hohen leistungen kommen den tieftöner nicht putte machen. wenn der hub von der chassis am limit ist machts auch wenig sinn weiterhin hochzudrehen^^ (wird nicht lauter, eher hässlicher und die zerstörungsgefahr steigt)

hoffe das hilft zumindest ein bisschen^^ (@ alle meister des hifi, berichtigt mich wenn was nich stimmt :))
tubescreamer61
Inventar
#10 erstellt: 05. Mai 2010, 20:23
Hallo,
das, was da beschrieben wird ist ein Anpassungsproblem. Es sollte die nominale Ausgangsspannung des PC mit der Eingangsspannung des Verstärkers (normalerweise 1 mV für max. Aussteuerbarkeit) verglichen werden, unter Berücksichtigung des Ausgangs- respektive Eingangswiderstand des PC bzw. Verstärkers (so etwas nennt sich im allgemeinen "Abschlusswiderstand").
Bei zu hoher Ausgangsspannung des PC (Anschluss im allgemeinen für Kopf- bzw. Ohrhörer vorgesehen - ein Set periphärer PC- Lautsprecher ist ebenfalls auf diesen Wert ausgelegt) gegenüber des Anschlusswertes des Verstärkers, wird dieser bereits im Eingang übersteuert. Ergebniss ist das augenblickliche "Quittieren des Dienstes" seitens des Verstärkers.
Merke: In der Audiotechnik gibt`s sehr selten einen "Nachbrenner".

Greetz
tubescreamer61

p.s.: Wo bekomme ich preiswert 24 pol. Flachbandkabel als Meterware (Adern wechselweise als LSP- Kabel verschaltet, ist meiner Erfahrung nach so ziemlich das beste was für einigermaßen erschwingliche Kohle zu haben ist).


[Beitrag von tubescreamer61 am 05. Mai 2010, 20:34 bearbeitet]
bud2212
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Mai 2010, 21:02
Das lauteste was ich bisher gehört habe war die Anlage eines Bekannten:

2 Quadral Titan Mk3 an zwei Luxmann A383 mit 660W an 8 Ohm pro Kanal.

Der Lautstärkeregler der Vorstufe war auf 3 Uhr-Stellung, sodass mehrere hundert Watt abgegben wurden. Die Tieftöner haben sich zeitweise um ca. 15mm bewegt. (Mein Trommelfell wahrscheinlich auch )

Musik: Dire Straits (also kein Kindergeburtstags-Brei)

Und was soll ich sagen, die Quadrals machen das seit ca. 20 Jahren mit. So schädlich kann Lauthören für die Technik also nicht sein.

Die Chassis wurden vor 5 Jahren erneuert, da die Sicken porös waren, ansonsten ist noch alles orginal.
MadeinGermany1989
Inventar
#12 erstellt: 06. Mai 2010, 11:26
Frage ist ja eigentlich beantwortet, kaputt machen kann er was und deshalb sollte der TE es nicht übertreiben.
Ich kann bei mir voll aufdrehen, liegt daran, dass das vorverstärke Signal von meinem PC nicht stark genug ist, um die Lautsprecher voll auszufahren, es verzerrt nichtmal hörbar bei maximaler Lautstärke.
babelizer
Stammgast
#13 erstellt: 07. Mai 2010, 10:22
Und mit 60 braucht ihr alle ein Hörgerät .... totaler Schwachsinn so etwas. Finde leises Musikhören bis Zimmerlautstärke viel entspannender als Vollgas.
Ist vielleicht wie Harley fahren ....mit der cruist man auch gemütlich mit 80 durch die Gegend. Aber ist halt meine persönliche Meinung. Trotzdem viele Grüße und schönes Wochenende

Gruß
Torsten
MadeinGermany1989
Inventar
#14 erstellt: 07. Mai 2010, 14:45
Ich kann voll aufdrehen, mache es aber auch nie, meistens hab ich den Lautstärkeregler am Sub für mein 2.1 System auf minimum, das ist laut genug.
schraddeler
Inventar
#15 erstellt: 07. Mai 2010, 19:10

babelizer schrieb:
Und mit 60 braucht ihr alle ein Hörgerät .... totaler Schwachsinn so etwas. Finde leises Musikhören bis Zimmerlautstärke viel entspannender als Vollgas.

Zum entspannen mag das stimmen, aber manche Scheibe kann einen auch "mitreißen" und dann soll auch mal richtig Pegel rüberkommen.

babelizer schrieb:
Ist vielleicht wie Harley fahren ....mit der cruist man auch gemütlich mit 80 durch die Gegend.

Deshalb hab ich (unter anderem) auch eine 1100er Honda mit 150 Pferdchen, da kann man auch mit 80 cruisen, bei Bedarf aber auch mal das Vorderrad Höhenluft schnuppern lassen.

gruß schraddeler
tubescreamer61
Inventar
#16 erstellt: 07. Mai 2010, 19:51
@ schraddeler,
was das Musikhören angeht, geb`ich Dir in jedem Fall Recht (allerdings muß es nicht zwingend so laut sein, das beim Nachbarn die Gläser aus dem Schrank fallen).
Es gibt Songs, die muß man einfach in gehobener Lautstärke hören, sonst kommt das Feeling nicht richtig `rüber.
Was das Moppedfahren angeht, widerspreche ich dir einfach mal (allerdings kann ich mit "Harley cruisen" auch nicht wirklich viel anfangen). Die eigentliche Domäne eines Zweirades ist für mich auf jeden Fall die Landstrasse (da, wo`s ein paar schöne Kurven gefolgt von ausreichenden "Vollpinn- Strecken" gibt - so richtig schön das Ding durch die Kurve dreschen und ab Scheitelpunkt das Gas langsam voll aufziehen - geht erstaunlich gut mit einem verhältnissmäßig schmal gebauten aber kräftig motorisierten 1- oder 2 Zylinder. Mein Favorit ist da meine olle Bonneville (Bj. `79 ).

Greetz
tubescreamer61

p.s.: Motorradfahren tu`ich übrigens auch schon seit über 30 Jahren und habe schon `ne Menge Böcke besessen und gefahren.
ev13wt
Stammgast
#17 erstellt: 07. Mai 2010, 20:21
Ich versuche die Anlage so laut zu machen das die Stimmen so laut sind wie sie in echt währen. Also gar nicht sooo laut.

Stark gefühlter Bass ist manchmal echt nice. Aber das geht nicht immer wg. dem bösen Nachbar und die Höhen muss ich rausdrehen. Ich will ja nicht taub werden, das tut mir recht schnell weh in den Ohren. Liegt aber auch am Raum.

Den Bass meiner Anlage höre ich manchmal erst nach 5 Minuten, wenn ich "normale" Musik höre. Dann aber ist das ein echt schönes Erlebniss, wenn alles gleich laut ist im Tiefton und so tief und trocken ist das ich nach der CD vor den Lautsprechern kehren muss. Haha.



[Beitrag von ev13wt am 07. Mai 2010, 20:23 bearbeitet]
bud2212
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 08. Mai 2010, 13:24
Wie laut ich höre, hängt von vielen Faktoren ab.

Beim gemütlichen Gläschen Rotwein aus der schönen Pfalz zusammen mit der Freundin hört man wohl eher Katie Melua bei sehr zurückhaltender Lautstärke.

Will man die neue audiophile Jazz-CD hören, dann wählt man eine realitätsnahe Lautstärke wie ev13wt das beschrieben hat, also so laut wie die Musik im Original auch ist.

Nach einem stressigen Tag muss man aber auch mal die S.. raus lassen. Dann werden die Lautsprecher schon mal mit den Dire Staits oder Charly Antolini etwas gequält. Natürlich nie so, dass die LS Schaden davon nehmen könnten.


Und bzgl. Hörschäden: So einige Pubertierende haben die kleinen Ohrstöpsel so laut, dass man auf 5m Entfernung noch mithören kann und das täglich. Das ist schädlich, aber sicherlich nicht wenn man mit der Anlage mal ein bisschen Gas gibt.

Gruß
EinQuantumBass
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Mai 2010, 18:49
Das seh ich auch so unser ohr ist ja auch nicht aus zucker

allerdings würde ich es auch nicht übertreiben^^ wenns ein bisschen dudeln soll beim entspannen oder am pc sitzen und forum durchstöbern ist natürlich eine kleiner laustärke gefragt^^

aber wenn ich grad gut drauf bin und einfach mal ein lied genießen will (etwas schnelleres vorzugsweise^^), dann kanns schonmal laut werden aber die lautstärke bei mukke ist stark situations und stimmungsabhängig bei mir^^

diese 10 min bisschen mehr krach am tag werden deine ohren schon nicht so extrem honorieren^^ wenn ich mich da an parties errinner wo dir die ohren brummen wenn du den raum verlässt und ins freie gehst :O (und so laut macht keiner frewillig! das ist nämlich wirklich ungesund :DD)
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