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AMAZON CD on Demand - statt CD kommt die CDR ins Haus

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Autor
Beitrag
cr
Moderator
#1 erstellt: 11. Feb 2012, 17:03

Dieser Titel wird für Sie nach Bestellung auf CD-R Disc produziert, die von den meisten CD-Spielern abgespielt wird.


Das findet man inzwischen bei etlichen Amazon CDs, die eine geringe NAchfrage haben.
Von Naxos hatte ich schon eine solche.
Nun ist mir bei Pop eine untergekommen.
An sich wäre es mir auch egal, aber wer gewährleistet, dass es nicht einfach von den mp3s erzeugt wird, die ebenfalls zum Download angeboten werden.

Konkret:
amazon.de


[Beitrag von cr am 11. Feb 2012, 17:04 bearbeitet]
Lawyer
Inventar
#2 erstellt: 11. Feb 2012, 17:12
Hallo CR,

was kostet so eine CD denn dann ?
Bei der verlinkten habe ich es gesehen, ist das bei den anderen auch so ?
Also für dieses Geld möchte ich schon ne originale CD haben und keine Kopie.
Da kann man sich das ganze ja gleich als MP3 kaufen wie du sagst oder sich sonstwo illegal beschaffen.
Wie sieht es denn mit Cover, bedruckter CD, etc aus ?

Ich würde da Amazon mal anschreiben, was das soll.
Da direkt daneben ja auch der MP3 Download beworben wird, habe ich auch den verdacht, das da aus der MP3 ne CD gemacht wird und der Aufpreis ist für die CD und die Arbeit, also das umwandeln und brennen.


Gruß Christian
cr
Moderator
#3 erstellt: 11. Feb 2012, 19:10
Die OriginalCD kostet leider 35 Euro.
Die früheren CDs von ihr waren auch in den Läden erhältlich, aber seit etlichen Jahren keine neuen. Die Sängerin ist aus Neuseeland und der Absatzmarkt ist eher Richtung Asien.
CDR-Lieferungen kenne ich bisher nur von Naxos. Ob bei Klassik auch auf MP3 zurückgegriffen wurde, glaube ich nicht, da diese CD damals zumindest nicht als Download angeboten wurde.
Habe sie halt nun bestellt, was solls.
Was auch noch nervt: Man muss sehr genau schauen, um die Info zu finden, dass es eine CDR ist. Groß zu lesen ist dagegen immer, dass es eine AUDIO CD ist
flux123
Stammgast
#4 erstellt: 11. Feb 2012, 19:14
hier schau mal da kostet die cd 19,90
http://musikdrehscheibe.de/detail.php4?nummer=59137
und hier hab ich se gebraucht für 9,10 gefunden
http://www.secondhan...268689/0828767555324
Passat
Moderator
#5 erstellt: 11. Feb 2012, 23:04
Ich würde die nicht kaufen, auch wenn sie nicht aus der MP3-Fassung stammt.

Es ist bekannt, das gebrannte CDs keine so lange Haltbarkeit haben wie gepresste CDs und auch nicht in jedem Gerät erkannt werden.

Wenn die keine gepresse CD anbieten wollen, dann kaufe ich eben nicht.

Brennen kann ichs auch selbst und habe da dann auch noch die Wahl, welchen Rohling ich verwende und wie ich die brenne.

Grüsse
Roman
cr
Moderator
#6 erstellt: 12. Feb 2012, 00:36
Die Haltbarkeit ist mir egal, ich kopiere sie mir auf eine TY um und sie hält ewig (wie meine nun 13 Jahre alten beweisen).
Ärgerlicher finde ich, dass es kein Booklet gibt, und dass es mglw. nur mp3s sind, vielleicht auch noch schlechte.

@flux
Danke für die Links, aber bei einem anderen Versand als Amazon zu bestellen, lohnt sich für mich nicht (Schweiz). Es fallen dann so hohe Portokosten an, die MWST wird fälschlicherweise nicht abgezogen usw, das kommt mich dann kaum billiger, als wenn ich bei Amazon die um 35 bestelle.

Ich finde nur prinzipiell bedenklich, dass erst irgendwo kleingedruckt steht, dass es eine CDR ist und dass man nicht mal erfährt, ob es mp3 sind oder ob denen wirklich das Image zur Vervielfältigung vorliegt (kann ja sein).
Die NAXOS CDR war ordentlich, eine TY, sehr tiefe Fehlerraten und das Label mit echtem Lack bedruckt (wie gepreßt).

Mich hätte aber interessiert, ob schon wer solche CDs bestellt hat.


PS: Eine sehr gute Anlaufstelle für Gebraucht-CDs ist im übrigen der medimops.de. (riesige Auswahl)
cr
Moderator
#7 erstellt: 12. Feb 2012, 02:04
Presseaussendung dazu. Amazon CD und DVD on Demand
http://www.amazon.de/gp/press/pr/20081007

An sich eine gute Idee, nur denke ich eben, dass es vielfach nur mp3s sind.

Auf die Art gibt es aber auch etliche Filmraritäten...

Auch für Musiker scheint dies interessant zu sein. Sie verdienen mehr, als bei einem Plattenvertrag:

http://bigtrends.blo...s-on-demand-6171758/



Schaut gut aus:
http://help.tunecore.com/app/answers/detail/a_id/14/related/1
Uploading your music
Published 07/07/2011 03:52 PM | Updated 01/18/2012 12:56 PM


TuneCore Songwriter Publishing Service

In order to upload your music properly to TuneCore, all audio files must be 16 bit (sample size), 44.1 kHz (sample rate), 1411 kbps (bit rate) stereo WAV files.

If you are exporting from a recording program or importing (also known as "ripping") the audio from a CD into iTunes, you should be able to change the settings of your export to be wav, 16 bit (sample size), 44.1 kHz (sample rate), 1411 kbps (bit rate), stereo mode.
To help ensure smoother uploading, we recommend downloading the latest version of your web browser (ex: Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari, etc) and Adobe Flash Player.




Follow easy instructions on how to convert your music to the required format in iTunes HERE.
You may also find this helpful: Things to know about making changes to a distributed release


[Beitrag von cr am 12. Feb 2012, 02:15 bearbeitet]
Mimamau
Inventar
#8 erstellt: 12. Feb 2012, 02:12
Amazon direkt anschreiben und Fragen, welches Quellmaterial verwendet wird und ob das Bit für Bit mit der echten CD identisch ist.

Wer sich darüber Gedanken macht, sollte es auch raushören...

Zusätzlich die MP3s kaufen und vergleichen.
RoA
Inventar
#9 erstellt: 12. Feb 2012, 09:11
Mit einem Spectrum-Analyser kann man feststellen, ob das Quell-Material verlustbehaftet komprimiert wurde. Es gibt auch Software, das automatisch macht, z.B. Audio-Checker, Tau-Analyser oder AuCDtect. Mit den bekannten Ripping-Tools kann zudem festgestellt werden, ob die Kopie dem Original entspricht. Auch kann ich die Nörgelei nicht nachvollziehen. Wenn ein Titel oop ist, sollte man froh sein, ihn überhaupt noch bekommen zu können.
cr
Moderator
#10 erstellt: 17. Feb 2012, 17:38

Auch kann ich die Nörgelei nicht nachvollziehen. Wenn ein Titel oop ist, sollte man froh sein, ihn überhaupt noch bekommen zu können.


Allerdings erwarte ich mir bei einer CD um 12 Euro einwandfreie Qualität.
Die CDR ist nun da. Und siehe da, Track 10 ist ab 2.59 fehlerhaft, etliche heftige Aussetzer und Clickser in der letzen halben Minute. Besonders ärgerlich, weil es einer der besseren Songs ist. So dass es einem vom Sessel haut, nicht leise.

Allerdings handelt es sich um keinen Brennfehler, c1 sind ok, sondern wohl schon um einen Fehler beim Material das gebrannt wurde (fehlerhaft von der OrignalCD grippt, oder was auch immer).

Das CDR Service könnte zwar eine gute Idee sein, so aber nicht!
Dass es kein Booklet gibt, kann ich ja verschmwerzen, darauf lege ich nicht viel Wert.

Sobald ich sie gerippt habe, stelle ich eine Analyse ein, da wird man die Aussetzer ja auch sehen können.
RoA
Inventar
#11 erstellt: 17. Feb 2012, 17:42
Das würde ich allerdings reklamieren.
cr
Moderator
#12 erstellt: 17. Feb 2012, 19:05
Bringt doch nichts. Dann bekomme ich eine Gutschrift für den Wert eines Tracks von 0,99 Euro.
Dafür schreibe ich keine eMail etc.
RoA
Inventar
#13 erstellt: 17. Feb 2012, 19:09
Ich hätte eigentlich den Austausch gegen eine vernünftige Kopie erwartet.
disco_stu1
Inventar
#14 erstellt: 17. Feb 2012, 19:19
Ich würde die CD auch wieder zurückschicken.
Sie können dir doch nicht das Produkt MP3 als Ersatz für eine defekte CD aufdrücken. Sind doch 2 ganz unterschiedliche Schuhe.
Schleßlich kann man ja den einzelnen Track schlecht auf die fehlerhafte Datei rüberkleben, damit die Disk wieder läuft.


[Beitrag von disco_stu1 am 17. Feb 2012, 20:59 bearbeitet]
Lawyer
Inventar
#15 erstellt: 17. Feb 2012, 19:44
Sehe ich genau so.
Für das Geld erwartet man einfach eine CD, die auch funktioniert.
Klar ist es nicht schön, wenn Covers und Booklet fehlen etc, aber einwandfrei sollte sie sein.
Und nicht mit der MP3 abspeisen lassen, sondern auf eine Korrekte CD beharren.


Gruß Christian
hamburg22
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 18. Feb 2012, 12:06
Ich habe vor knapp drei Wochen bei Amazon diese CD erstanden:

51nqj8rF4DL._SS500_

Im Gegensatz zu der vom TE vorgestellten enthält die Amazon-Beschreibung keinerlei Hinweis darauf, dass es sich um eine CD-R handelt. Erst dieser Thread und die Ähnlichkeit in der Gestaltung des Covers haben mich aufmerksam werden lassen. Tatsächlich ist lediglich ein kleiner Hinweis auf der Rückseite des Booklets vorhanden, den 98% der Käufer ohne entsprechende Sensibilisierung sicher übersehen würden.

Obwohl die akustische Qualität in Ordnung zu sein scheint, bin ich doch einigermaßen über den Kauf enttäuscht. Die CD wird häufig als audiophile Referenzaufnahme bezeichnet, ob die CD-R diesem Anspruch genügen kann, könnte wohl nur ein 1:1-Vergleich ergeben. Allein der Zweifel ist ärgerlich.

Am liebsten würde ich Amazon zur Nachlieferung einer normgerechten CD verpflichten, schließlich ist ein entsprechender Vertrag zustande gekommen. Ich scheue allerdings ein wenig den Aufwand, dies bei Amazon durchzusetzen.
RoA
Inventar
#17 erstellt: 18. Feb 2012, 12:16
Ist es dieses (draufklicken)?

amazon.de

Im Text habe ich keine Hinweise gefunden, daß es nicht die Retail-Version ist, auch die Rezensionen geben nichts dazu her.
hifi_raptor
Inventar
#18 erstellt: 18. Feb 2012, 12:28
Hi Musik(ologen)
was ich an der ganzen Geschichte nicht nachvollziehen kann, wenn denn schon "On Demand" verkauft wird, warum das dann nicht gleich als Download in CD-Qualität zur Verfügung gestellt wird?

Booklet / Cover etc ebenso.

Wo soll das Problem sein - Nische bedient und Umsatz gemacht.

Die CD-R kann ich selber brennen, und noch eine die im eigenen Player auch sicher läuft, oder gleich von NAS aus streamen oder im Musikserver benutzen.

Merkwürden.

Es werden Probleme gemacht die es gar nicht geben müßte im Jahr 2012, aber da ist die MI noch lange nicht angekommen.

Problemen wie, spielt mein Player nicht gibt's dann nicht.

Zudem das Original muss ja sowieso digital, in der Amazon Cloud vorgehalten werden. Und wem MP3 reicht, der Server kann das zur Laufzeit, sozusagen beim Saugen runterrechnen. Kostet weniger und schon wieder ein Kunde bedient.................



Happy Weekend
hamburg22
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Feb 2012, 12:48

RoA schrieb:
Ist es dieses (draufklicken)?

Im Text habe ich keine Hinweise gefunden, daß es nicht die Retail-Version ist, auch die Rezensionen geben nichts dazu her. :?


Genau die ist es! Gerade weil Beschreibung und Rezensionen keinerlei Hinweise liefern, bin ich einigermaßen empört. In einer Rezension wird noch das Booklet gelobt, in dem die von Lofgren gespielten Gitarren aufgeführt wären. Dies fehlt natürlich auch.

Ich hätte mir die CD nie bestellt, wenn ich es vorher gewusst hätte.
RoA
Inventar
#20 erstellt: 18. Feb 2012, 12:59
Dann zurück damit.
cr
Moderator
#21 erstellt: 18. Feb 2012, 14:54
Stimmt, habe bei deiner CD keinen Hinweis gefunden.
Das wäre das Original gewesen: http://www.amazon.de.../278-2004443-8870467

Wie gesagt, dass es eine CDR ist, würde mich nicht stören, wenn der Preis stimmt. Aber es muss die Datenidentität mit der Original CD gewährleistet sein, was ja bei meiner schon wegen der Aussetzer nicht der Fall ist.
Und es muss fett vermerkt sein, dass es eine CDR ist.


[Beitrag von cr am 18. Feb 2012, 14:58 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#22 erstellt: 18. Feb 2012, 17:42
hmmm, also keine CDs kaufen, bei denen das Bild einen blau-schwarzen Rahmen hat

ich find die Entwicklung nicht gut...
cr
Moderator
#23 erstellt: 18. Feb 2012, 19:46
Ich habe mir den fehlerhaften Track bei einem anderen Anbieter als mp3 besorgt.
Alles andere ist zu umständlich und der Mühe nicht wert.
Eigentlich kommt dann eh alles auf die Festplatte. Ob ich mir noch eine fehlerfreie CDR brenne, hängt dann von meiner Laune ab.
Irgendwie kanns das halt auch nicht so wirklich sein.
Vor allem würde ich mir unter diesen Umständen lieber gleich alles als FLAC Herunterladen.
cr
Moderator
#24 erstellt: 25. Feb 2012, 22:23
Wenigstens gebrannt ist sie einwandfrei und es wurde eine TY-CDR verwendet.
c1=1,0 (mittel)/18 (max)/3840 (total)
Kommentar: Hervorragende Werte, besser als die meisten gepressten. Auf solche Werte komme ich auch mit TY beim Selberbrennen.

C1-Test mit 24x und Plextor Premium I

BicRunga_Birds_C1-Test_24x
Lawyer
Inventar
#25 erstellt: 25. Feb 2012, 23:09
Na wenigstens was.
Dann kommt der Fehler von dem Lied wohl schon von der Quelle.
Wenn es erst beim Brennen passiert wäre, würde man das in deiner Messung wohl sehen.

Darf ich fragen, was eine TY-CDR ist ?
Wenn ich es lese, sage ich bestimmt "ach das meint er", aber jetzt gerade steh ich aufm Schlauch.


Gruß Christian
cr
Moderator
#26 erstellt: 25. Feb 2012, 23:17
Klar kommt er von der Quelle, das war immer ersichtlich.

TY = Taiyo Yuden

Und hier die Analyse: größter Aussetzer deutlich erkennbar bei 2:59

Bic Runga_Birds_Blue Blue Heart_Aussetzer 2:59
cr
Moderator
#27 erstellt: 25. Feb 2012, 23:25
Kann mir wer anhand der Grafik sagen, ob es sich um ein mp3 oder ein PCM 16/44.1 handelt?
RoA
Inventar
#28 erstellt: 26. Feb 2012, 06:55
Ne. Aber im Netz findest Du die Programme Audio-Checker, Tau-Analyser oder AuCDtect, mit denen man das checken kann.
xoggy
Stammgast
#29 erstellt: 26. Feb 2012, 13:48
Was zeigt denn Audacity, wenn du links in der Spur im Klappfeld auf "Spectrum" klickst? Wenn die Frequenzen ab ca. 19kHz fließend in Nirwana gehen, ist die Quelle vermutlich verlustbehaftet.
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 26. Feb 2012, 14:02
Wenn ich die Analyse richtig interpretiere ist die CD aber ganz schön komprimiert oder ?

Gruß Tom
cr
Moderator
#31 erstellt: 26. Feb 2012, 14:08

Was zeigt denn Audacity, wenn du links in der Spur im Klappfeld auf "Spectrum" klickst? Wenn die Frequenzen ab ca. 19kHz fließend in Nirwana gehen, ist die Quelle vermutlich verlustbehaftet.


Ab 19 kHz ist ja immer Schluss, auch bei PCM 44.1
Das Frequenzspektrum fällt genz normal ab.
xoggy
Stammgast
#32 erstellt: 26. Feb 2012, 14:24
Bilder sagen mehr als Worte:

Rip von Original-CD, Alison Krauss & Union Station - It Doesn't Matter

Lossless

Originalrip_lossless

Lossy Lame3.98.4 -V 0 (~234kbps)

Originalrip_lossy_lame3.98.4 -V 0

Edit

Sollte Amazon mittlerweile die aktuelle Lame-Version 3.99.(4) verwenden, ist es etwas schwieriger zu sehen, weil ab dieser Version mit -V 0 der Lowpass standardmäßig deaktiviert wird, aber die herausgefilterten Frequenzen sind immer noch zu erkennen:

Lossy Lame3.99.4 -V 0 (~275kbps)

Originalrip_lossy_lame3.99.4 -V 0


[Beitrag von xoggy am 29. Feb 2012, 13:40 bearbeitet]
DJ-Spacelab
Inventar
#33 erstellt: 03. Aug 2012, 07:59
Ich grabe dieses Thema mal wieder aus weil mein Nachbar gestern ganz empört zu mir rüber gekommen ist mit zwei gebrannten CDs in der Hand. Die eine war eine sehr seltene Remix Compilation von Robin S. (ihr bekanntester Titel war "Show me Love" aus den 90ern) und eine ebenfalls recht seltene Kraftwerk CD. Er hatte sich gefreut wie ein kleines Kind diese beiden Alben endlich als CD zu besitzen und dann kam so etwas. Vor allem bei der Robin S. Scheibe ist das fehlende Booklet sehr ärgerlich da dort jeder Remixer eine kleine Geschichte zu seiner Version schreibt. Und die ist, zumindest meiner Meinung nach, manchmal interessanter als das Lied selbst. Klanglich war diese CD in Ordnung. Es waren zwar 2 Songs hoffnungslos übersteuert aber das lag am Remixer und da kann Amazon nichts dafür.

Bei der Kraftwerk sieht es hingegen anders aus. Irgendwie klang die ganze Scheibe "seltsam". Ich kann es nicht so recht beschreiben. Also mal mit nem Spectrum Analyser ran und siehe da, kurz vor 18khz war schlagartig Schluss mit Lala. So etwas kenne ich nur von 128kb/s oder 160kb/s MP3s. Sorry aber diese Kopie ist Schrott hoch 10! Das besonders ärgerliche: für einen Euro weniger hätte er das Album als FLAC bei einem offiziellen OnLine Shop herunterladen können. Aber er wollte lieber eine original CD zum anfassen für seine Sammlung. Hätte er das nur vorher gewusst... Brennen hätte er sie sich auch selbst können und das sogar noch in deutlich besserer Qualität.

Fazit: Also selbst wenn es einen nicht stört das er für das Geld einer original CD eine gebrannte CD ohne ordentliches Cover (Booklet) bekommt der spielt immer mit dem Risiko eine schlechte nicht dem original entsprechende Kopie zu bekommen. Die Idee dahinter ist ja gut und schön auf diese Art seltene CDs wieder auf den Markt zu werfen. Aber dann muss auch die Qualität stimmen. Das original Image muss dann schon als Brennvorlage vorhanden sein. Alles andere ist indiskutabel!
cr
Moderator
#34 erstellt: 03. Aug 2012, 09:12
Ich mir inzwischen den defekten Track, der ausgerechnet einer der besten war, als mp3 besorgt, und die CD mit dem ersetzten Track neu gebrannt.


Das original Image muss dann schon als Brennvorlage vorhanden sein. Alles andere ist indiskutabel!

Das wäre die Minimalvoraussetzung, denn selbst dann kann noch der Brennvorgang schief gehen.
Ich habe jedenfalls große Bedenken, mir nochmals so eine CDR zu kaufen.
master030
Stammgast
#35 erstellt: 03. Aug 2012, 09:23
Um was für eine Kraftwerk CD handelt es sich??

Von denen gibt es viele Bootlegs
DJ-Spacelab
Inventar
#36 erstellt: 03. Aug 2012, 09:48
Mensch-Maschine. Aber in einer "Special Edition" die es so damals nur in Russland zu kaufen gab. Mittlerweile gibt es diese Version auch hierzulande zu kaufen. Allerdings nur "Remastered", stellenweise übersteuert und vom Klangcharakter gar nicht mehr Kraftwerk typisch.
master030
Stammgast
#37 erstellt: 03. Aug 2012, 10:11
Wenn ich schon Russland lese, ist es ganz klar eine Bootleg

Und was beinhaltet die Special Edition???
DJ-Spacelab
Inventar
#38 erstellt: 03. Aug 2012, 10:19
War nichts aufregendes. Da waren nur 2 "Demoversionen" noch mit drauf die wohl nie den Weg auf ein Album gefunden hatten. Das ganze hat wohl eher Sammelcharakter. Zumindest was die CD angeht. Die Schallplatte muss damals aber deutlich besser geklungen haben als die deutsche Version. Ob das damals was offizielles von Kling-Klang war weiß ich nicht. Jetzt gibts das ganze jedenfalls offiziell von EMI. Auf CD aber leider nur Remastered und völlig klanglich verbastelt.
*Frank_G*
Neuling
#39 erstellt: 15. Sep 2012, 14:54
Hallo, ich bin gerade Mitglied im Hifi-Forum geworden, nachdem ich nach "CD on demand" gegoogelt hatte und auf diesen Thread gestoßen bin. Danach gegoogelt habe ich, weil ich aktuell darüber nachdenke, CDs on demand anzubieten. Hintergrund ist, dass ich Mitglied einer Band (und Tonträger-technisch ihr Produzent) bin. Ich nenne den Band-Namen nicht, damit nicht der Eindruck von "Schleichwerbung" entsteht, aber es soll so viel verraten werden, dass es sich um eine Band handelt, die zwar Spartenmusik für eher wenige Hörer macht, aber mit bislang drei CDs im offiziellen Tonträgerhandel vertreten ist (inkl. Amazon, aber dort nur als CD, nicht als Download, zu beziehen), vertrieben durch Indigo in Hamburg, also einen der größeren Independent-Vertriebe. Dies jetzt so ausführlich, damit deutlich wird, dass es sich nicht um eine Newcomerband handelt, die so clever ist, die Einsparmöglichkeiten durch das Selberbrennen entdeckt zu haben ;). In gewisser Weise komme ich musikalisch ursprünglich aus dem "Underground" und habe das CD-R-Unwesen in diesem Bereich (billige Schnellbrände auf Supermarktrohlinge) miterlebt, auch, dass "schwarze Schafe" durch schlampige Produktionen diese Chance unabhängigen Tonträgerverkaufs (ohne Anforderungen von und Bevormundungen durch Plattenfirmen) regelrecht diskreditiert haben. Darum geht es also nicht (als nota bene vielleicht noch, dass ich vom CD-Kopieren auf handelsüblichen Heimcomputern auch nicht allzu viel halte - immer wieder mal erhalte ich "Selbstbrände" als Geschenke und wenn mir musikalisch etwas davon gefällt, gehe ich in den Plattenladen und kaufe mir das Original).

Das Problem ist der Rückgang von CD-Verkäufen (nur eine einzige CD hat in ihrem Erscheinungsjahr 2011 mehr als eine Million Tonträger verkauft - Adeles "21") insgesamt, und im Bereich kleinerer Startauflagen ist die Herstellung von CDs als Tonträger nahezu regelmäßig eine "Werbemaßnahme", also defizitär, und dient allenfalls der Aussage "eine CD auf dem Markt zu haben". Downloads in vernünftiger Qualität sind für die meisten Käufer in Ordnung, selbst MP3s, wenn sie aus den Masterausspielungen (24 bit / 96 kHz) gewandelt werden, klingen auf den inzwischen häufig üblichen Hörumgebungen aus Rechnern und Mutimedia-Lautsprechern akzeptabel... Um sich über eine Band zu orientieren, genügt in vielen Fällen auch der kostenlose Stream, mit dem eine Band für sich wirbt. Auf der Webseite meiner Band ist es die Unterseite mit dem Player, die die mit Abstand meisten Klicks erhält, ohne Umweg über Google oder die Startseite. D. h., es muss Leute geben, die sich diese Seite gebookmarked haben und sie aufrufen, wenn sie unsere Musik hören wollen. Diese Leute brauchen keine CDs. Dies mag beklagenswert sein, ist aber wohl inzwischen der "Standard" bei vielen Musikliebhabern mit Ansprüchen unterhalb der Hifi-Grenze.

Bleiben also Hörer mit Hifi-Ansprüchen und unter diesen diejenigen, die sich tatsächlich ein Album "auflegen", um es in Gänze zu hören. Auch wenn nach Angaben des Bundesverbandes der Musikindustrie die CD-Verkäufe von 2010 auf 2011 "nur" um ca. 10 % gesunken sind, so verteilen sich diese jedoch auf deutlich mehr Alben - d. h. Orientierungskäufe, als deren Ergebnis auch gelegentlich mal ein Fehlkauf stehen kann, werden für viele Musikliebhaber zunehmend riskanter. Und für Bands und Produzenten wird das Risiko, dass eine CD-Produktion nicht als "schwarze Null" aufgeht, ebenfalls riskanter.

ABER: Wenn eine CD hergestellt wird, gibt es irgendwann einmal ein Master (für die Audioproduktion, das dann an ein Presswerk geschickt wird) und eine Druckvorstufe (für die Drucksachen, die neben den Druckdaten zum Abgleich von Farbverläufen und Kontrasten ebenfalls an das Presswerk bzw. die mit ihm assoziierte Druckerei geschickt wird). Warum also nicht dieses - eine Masterausspielung und einen Referenzdruck - "on demand" an die Käufer schicken? Dieses war also meine Grundidee: Eine auf handelsüblichen CD-Spielern abspielfähige Masterausspielung (PMCD, aus einem DDP - also einem bitgenauen Imagefile - je einzeln gebrannte CD-R, identisch mit dem, woraus in Presswerken - dort unter der Zwischenschaltung einer Pressmatrize, dem sog. Glassmaster - CDs hergestellt werden) zu verwenden, verpackt in einem Jewelcase mit genau der Druckvariante, die in der Druckerei zum Abgleich der dortigen Druckergebnisse für eine "richtige" CD verwendet werden, dem sog. "Proof".

So, an genau dieser Stelle habe ich mit dem Googlen begonnen, bin auf diesen Thread gestoßen (dass man CDs on Demand inzwischen auch bei Amazon bekommen kann, war mir neu; ich kannte es von CD Baby in den USA und von "Heimbränden" der Bands, wie man sie etwa über Bandcamp (www.bandcamp.com) beziehen kann: Man erhält als Käufer eine CD-R und gleichzeitig einen Code, mittels dessen man sich die Audiofiles ohne weitere Kosten in unterschiedlichen datenkomprimierten Formaten herunterladen kann - was, wie ich inzwischen weiß, auch manche CD-Käufer machen: Sie kaufen die CD und wandeln sie selbst in ein datenreduziertes Format für den "Alltagsgebrauch". Jetzt bin ich natürlich hier auch auf Ihre/Eure Vorbehalte gegen CD-Rs gestoßen, inklusive der Befürchtung, dass es tatsächlich "rückgewandelte MP3s" sind, die dann gebrannt werden., also der Hifi-Standard letztlich doch unterschritten würde.

Daher die Frage: Was müssten für Sie/Euch die Kriterien sein, die erfüllt sein müssen, damit der Eindruck eines "wertigen" Produkts entsteht, das man - wenn ich es mal so ausdrücken darf - "angst- und befürchtungsfrei" kaufen kann? Nennung des Brennverfahrens? Die Bezeichnung als "Masterausspielung"? Dass eine solche CD-R auch in der allgemeinen Musikpresse rezensiert wird, als wäre es eine "normale" CD? "Machen Sie den Audacity-Test" (was einige hier ja gemacht haben) könnte vielleicht ein wenig "nerdig" rüberkommen?

Rückmeldungen würden mich sehr freuen (auch vielleicht ein Tipp des Moderators, der die ursprüngliche Frage hier gestellt hat, an welcher anderen Stelle hier im Forum ich das Thema vielleicht auch noch posten könnte; natürlich nicht nur in Hinblick auf meine eigenen Veröffentlichungspläne - während des Schreibens habe ich gerade auf einer anderen Webseite eine Werbung entdeckt, nach der man die aktuelle CD einer weltbekannten Sängerin in einem bekannten Webportal wahlweise als MP3 oder als WAV herunterladen kann - die WAV-Variante übrigens zu dem Preis, den eine fertige CD im Laden kosten würde, und das Konfigurieren, Brennen sowie eine etwaige Covergestaltung beim Käufer läge). Ich denke daher, dass seriöse On demand CDs eine Chance haben könnten, wenn bestimmte Qualitätskriterien eingehalten werden.

Viele Dank für für Ihre/Eure Geduld und Interesse

*Frank_G*, der im bürgerlichen Leben tasächlich Frank heißt, und dessen Nachame mit "G" beginnt
cr
Moderator
#40 erstellt: 15. Sep 2012, 23:05
1. Wirklich die Daten, die auch auf der OriginalCD drauf sind oder drauf wären (wenn keine gemacht wurde), nicht irgendein mp3-Zeug.
2. Als Datenträger nur eine Yaiyo Yuden CDR (das sind bisher auch die 2 von Amazon, die ich habe)
3. Mit welcher Geschwindigkeit grbrannt wurde, ist mir egal, aber ich erwarte mir c1-Fehler in der Größenordnung, die ich beim Selberbrennen habe (im Mittel 2/sek, über 5 würde ich schon als sorglose Brennung bezeichnen), und keine c2 (treten meist wegen Schnutz beim Brennen auf). Auch in dieser Hinsicht waren die Amzon CDRs in Ordnung.
Wieso ich bei einem Track soviele Aussetzer habe, muß andere Ursachen bei der Produktion haben.
3a. Es wäre natürlich fein, wenn die CDRs auf Bitidentität mit der fehlerfreien Vorlage geprüft würden.

Kurz: Das Musikmaterial sollte glaubhaft CD-Qualität haben und das Brennen sollte fehlerarm auf einer guten CDR erfolgen.
In diesem Fall wäre es mir persönlich egal, ob OriginalCD oder CDR.
Noch zur Haltbarkeit: Meine ältesten sind CDRs nun 14 Jahre und die Fehlerraten haben sich nur minimal bis gar nicht geändert - zumindest bei den guten Datenträgern.

PS: Im Prinzip würde der Thread hierher gehören:
HIFI-FORUM » Medien » CD / SACD / DVD-Audio / Musik-DVD / Musik-Blu-ray
allerdings wird dort wenig gelesen

Vielleicht noch zum Booklet:
Zumindest ein 2-Seiter
Inlay mit ordentlicher Titelauflistung (Trackname, Zeit)
Wenn die CD aus Kostengründen nur in einer Papierhülle versendet wird, sollte zumindest ein Booklet und Inlay dabei sein (notfalls geht auch ein Download-Link zum Selberdrucken), damit man sie selber ein eine Standardhülle geben kann.


[Beitrag von cr am 15. Sep 2012, 23:19 bearbeitet]
Svensonc2010
Gesperrt
#41 erstellt: 16. Sep 2012, 19:59
wie kann man eigentlich sicher stellen, daß keine MP3s verwurstelt werden?
cr
Moderator
#42 erstellt: 16. Sep 2012, 21:06
Mimamau
Inventar
#43 erstellt: 17. Sep 2012, 03:09
*Frank_G*
Neuling
#44 erstellt: 17. Sep 2012, 08:26
So, jetzt mal zwei Antworten, die eine zum Herausfinden, was an Audio auf einer CD ist und die andere zu meiner längeren Frage und der Antwort von "cr".

Audio detection

Ich habe neulich eher durch Zufall herausgefunden - ich hatte auf einer einzigen CD sowohl WAVs als auch MP3s und wollte herausfinden, was der CD-Player meiner Wohnzimmeranlage damit macht (und war davon ausgegangen, dass ich entweder eine Fehlermeldung bekommen würde oder nur die WAV-Titel abgespielt würden) - dass auf CD gebrannte MP3s zumindest auf manchen Hifi-CD-Playern ganz normal abgespielt werden. Diese Unterscheidung ist sicherlich mit der TAU-Software machbar, wenn nicht sogar schon das Datei-Suffix Auskunft darüber gibt (auf meinem Studio-Mac wird in einer Art Vorschau für jeden Datenträger, den ich einlege oder anschließe, jede Datei und ihre "Art" angezeigt).

Ich sehe da eher ein anderes Problem: Nämlich wenn MP3s in WAVs oder AIFFs rück-konvertiert werden. Ich muss das gelegentlich machen, um MP3s in einem Musikbearbeitungsprogramm abspielen zu können, in das man MP3s nicht direkt importieren kann. Dazu verwende ich Roxio Toast und die konvertierte Datei wird dann in ihrem "neuen" Format auf dem "Schreibtisch" abgelegt, von wo aus ich sie weiterverarbeiten kann. Diese neue Datei ist dann - obwohl WAV bzw. AIFF - naturgemäß degradiert, einmal durch das Konvertieren der "Ur-Datei" in MP3 aufgrund eines Algorithmus, der Vermutungen darüber anstellt, was an einem Song nicht-notwendige musikalische Inhalte sind, die den Song trotzdem als solchen erkennbar sein lassen, und im Re-Konvertieren ein weiterer Algorithmus, der mutmaßt, was in dem MP3 wegkomprimiert wurde und dieses dann "tentativ" ergänzt.

Weiß jemand ein Tool oder ein Verfahren, ob bzw. wie dieses festgestellt werden kann? Für die Zwecke, für die ich das brauche, ist es sicherlich akzeptabel, aber wenn so etwas als "Original Audio" verkauft wird, vermutlich eher nicht.

CD on demand

Jetzt zu den CDs on Demand und CRs Antwort auf meinen Post:

Danke, das hat mir schon mal weitergeholfen. In dem Fall, der mir vorschwebt, würde dann jeder Käufer ein Exemplar erhalten, identisch zu dem, das ich in ein Presswerk schicken würde, um dort eine "richtige" CD zu pressen. Das Brennprogramm, das ich dazu verwende, hat seinerzeit schlappe 600 Dollar gekostet und erstellt zunächst ein Image (in diesem Fall ein sog. DDP), aus dem heraus dann gebrannt wird. Für "Techies" hier klicken oder nach PMCD googeln: http://www.itwissen....mpact-disc-PMCD.html. Der "Trick" dabei ist, dass es sich um eine tatsächliche Masterausspielung handelt, die aber - im Ggs. zu anderen - auf handelsüblichen CD-Playern abgespielt werden kann, ohne dass sie vorher "ausgelesen" und in Audio "rückgewandelt" werden muss. Sonic Studio, die Herstellerfirma, wirbt damit, dass dadurch aus Hifi Ultra-Hifi wird, und ich denke, dass das tatsächlich hörbar ist. Auf Taiyo Yuden gebrannt (in der geringsten Geschwindigkeit, die der Brenner hergibt), ist das dann klanglich tatsächlich nahezu unschlagbar. Das geht so weit, dass manche (ich gehöre auch dazu diesen "Brand" an's Presswerk schicken und nicht das DDP auf DVD oder online, was auch technisch möglich wäre. Ich denke mir, dass ich mir bei der technischen Qualität dessen, was mein Haus verlässt, keine Gedanken machen muss. Es wird dann wohl eher darum gehen, wie ich das kommuniziere.

Mit den Drucksachen bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich das machen werde. Ich denke schon, dass jemand, der eine CD kauft (und sie nicht selbst aus heruntergeladenen Audiofiles zusammenstellen will), dann mit der CD auch ein vollwertiges Booklet erhalten soll. Das, was eine CD-Produktion auch schon in geringer Stückzahl (wegen der aktuellen Mindestbestellmengen am Markt) teuer macht, ist tatsächlich das Pressen, nicht das Drucken. Da wären dann sogar professionell gedruckte 6-p-Digipacks möglich. Woran ich im Moment denke, ist, diese CD über Bandcamp anzubieten, in den dort möglichen Audio-Formaten zum Downloaden inkl. PDF für ein Jewel-Case, das sich der Käufer dann selst ausdruckt und zuschneidet und zusätzlich als Pressing on demand in der beschriebenen Weise. Manche Anbieter dort schicken beim Kauf einer CD (ob gepresst oder gebrannt) dem Kunden automatisch einen Code, mit dessen Hilfe er die Songs in unterschiedlichen komprimiterten Versionen (MP3 320, Flac, Apple lossless und anderen) zusätzlich herunterladen kann.

So, nochmals vielen Dank an CR!
cr
Moderator
#45 erstellt: 17. Sep 2012, 12:05
Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, was eine Mastereinspielung sein soll, die auch ein "normaler CDP" abspielen kann.
Eine CD hat immer das Format CDDA 16/44.1 PCM und sonst kann der Player nichts abspielen.
Und um aus einer Trackliste mit Cuesheet oder einem ISO-Image eine CD zu brennen, braucht man nicht mal ein Brennprogramm, das was kostet, noch wird es besser, wenn es was kostet.
Also für mich alles nicht nachvollziehbare Vorgänge, die hier beim Brennen angeblich nötig sind.
Im Presswerk gibt man auch nichts anderes ab als entweder eine fertig gebrannte CDR oder ein ISO-Image (kann auch ein ein anderes Image sein, das spielt ja letzlich keine Rolle, obs ein .nrg oder ein .iso ist).
Sobald die Tracks am PC in 16-Bit-Wav/44.1 vorliegen, kann man daraus eine CD in Originalqualität und ohne irgendwelche besondere Software brennen.

Der ISRC-Code, um den es hier noch geht, hat ja mit der Klangqualität nichts zu tun, sondern ist nur eine Nummer, die jedem Musikstück zur Identifzierung zugeordnet wird, also ein rein urheberrechtliches Merkmal. Ich sehe jetzt auch den Nutzen nicht, den ein User hat, wenn der ISCR auf einer CDR drauf ist, denn die meisten Brenner können ihn nicht mal auslesen (meine können ihn lesen und mitkopieren, hat bisher aber auch keinen Nutzen für mich gebracht).

Irgendwie fehlt mir somit hier etwas der große Bogen, um den es geht....

Zusammenfassend: Dass aus Hifi Ultra-Hifi durch den ISRC-Code wird, ist der größte Quatsch, der mir bisher untergekommen ist.
Wenn man aus einer hochauflösenden Aufnahme eine gute CD machen will, geht es nur darum, dass man das Herunterrechnen bestmöglich durchführt (Aussteuerung, Dither). Mit dem Erstellen des Images hat das gar nichts mehr zu tun.


[Beitrag von cr am 17. Sep 2012, 12:20 bearbeitet]
*Frank_G*
Neuling
#46 erstellt: 17. Sep 2012, 12:44
Mein "Bogen" war, dass ich diese Dinge, von denen Du schreibst, dass sie unerheblich wären, nur allzu oft gehört habe, so weit, dass ich auf diesem Wege hergestellte CDs schon lange nicht mehr kaufe (und vor allem auch keine CD-Rs mehr, daher auch meine eigenen Skurpel, wenn ich jetzt selbt - wieder - auf diese Idee gekommen bin). Sie unterschreiten das, was ich so als Hifi-Level betrachte. Über die Musikindustrie kann man ja schimpfen, was man will, aber ihre Produkte sind rein klanglich dem überlegen, was Bands inzwischen fast üblicher Weise an "Selbstgebrannten" in Presswerken abgeben (und was dann als "richtige" CD dabei rauskommt). Der ISCR-Code muss natürlich nicht mit drauf, wenn man das als Einzel-CD-R verkauft (der ist ja auch nicht hörbar). Was ich schreiben wollte, war, dass es sich um Masters im Industriestandard handeln würde, die ich aus der Hand gäbe, und eben keine Produkte der "Kostenlos-Kultur".

....

Jetzt sehe ich gerade, dass Du Deinen letzten Post fortlaufend änderst, bis hin zum "größten Quatsch". Das verstehe ich jetzt wiederum nicht.
cr
Moderator
#47 erstellt: 17. Sep 2012, 16:34
Was hat die Aufnahmequalität mit dem Brennen zu tun? Gar nichts.
Sobald die Musik als Endprodukt in einem PCM-Format vorliegt, ist die Sache erledigt. Die schlimmen Sachen passieren vorher (Übersteuern, falsche Mikrofonaufstellung, falsche Nachbearbeitung, zuviel Hall).
Auch das allenfalls nötige Reduzieren auf 16/44.1 ist kein Problem und kann sogar automatisch erfolgen.
Ob ich mir dann die einzelnen Files als wav oder flac runterlade, oder ob ein ISO-Image angefertigt wird, ist doch völlig uninteressant. Wozu man jetzt eine 600 USD-Brennsoftware dazu braucht, erschließt sich mir auch nicht.
Mach eine ordentliche Aufnahme und biete sie in einem Losslessformat oder als CDR oder auf einer Speicherkarte an und das wars.


Über die Musikindustrie kann man ja schimpfen, was man will, aber ihre Produkte sind rein klanglich dem überlegen, was Bands inzwischen fast üblicher Weise an "Selbstgebrannten" in Presswerken abgeben


Das würde ich auch nicht unterschreiben, wenn das Material nur so von Intersample-Overs und bereits beim Abmischen erzeugten Übersteuerungen strotzt. Sie könnten, aber wollen nicht. Die Musikindustrie produziert genug Klangmüll, viele Privatproduktion sind da um nichts schlechter.
hifi_raptor
Inventar
#48 erstellt: 17. Sep 2012, 17:18
Hallo Frank_G
eigentlich ist es doch so einfach.
Wer online bestellt hat einen PC und Zugriff auf das Internet.
Mehr brauche ich nicht um Musik zu saugen - nur um Mistverständnissen vorzeubeugen - nix Filesharing oder kostenlos.
Produzierst Du in 96/24 und ich habe das entsprechende Equipment zu Hause es nativ abzuspielen kaufe ich es in dem Format und gut ist's. Habe ich einen schlappen Internetanschluß, lasse ich mir eine DVD schicken.
Reicht mir CD-Qualität, sauge ich in CD-Qualität. Will ich weniger brenne ich mir eine CD mache MP3 draus und gut ist. Oder ich kaufe gleich MP3 wenn mir das alles zu blöd ist. Und selbst MP3 kann man als Verkäufer auf CD brennen und es dem geneigten Kunden verkaufen.
Und wenn der Kunde, z.B. "cr" eine Speicherkarte / USB-Stick oder sonst was bevorzugt. Einfach machen und der Kunde ist zufrieden.
Die Klangqualität die von der MI produziert wird ist davon völlig unabhängig und ein ganz anderes Thema.

Nur die MI verkauft nicht.....................

Ich kenn bisher nur Paul McCartney der sein letztes Album von HighRes bis hinuter zu MP3 angeboten hat mit PDF Booklet. Was will ich als Kunde mehr.

Gruß
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