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Umfrage
Was könnt ihr eigenlich? ;-)
1. ich bin völlig ahnungslos was hier abgeht, die meisten fachausdrücke verstehe ich gar nicht (1.8 %, 6 Stimmen)
2. ich bin hobbist. ich habe eine anlage zuhause stehen, schalte die aber nur ein- und wieder aus ohne mich darum zu kümmern warum was wie funktioniert. (6.3 %, 21 Stimmen)
3. ich beschäftige mich gerne mit hifi. mein wissen habe ich autoditaktisch erlernt, durch ausprobieren / freunde / internet, wie dieses forum hier (77.3 %, 256 Stimmen)
4. ich habe beruflich mit hifi zu tun bzw. verdiene meinen lebensunterhalt damit (4.2 %, 14 Stimmen)
5. ich habe beruflich mit studiotechnik zu tun / ich bin tontechniker o.ä. (3.9 %, 13 Stimmen)
6. ich bin musiker. mit der technik von hifi/pa beschäftige ich mich wenig, das gehört aber bei untrennbar dazu (3.6 %, 12 Stimmen)
7. ich habe gar kein interesse an hifi und bin nur hier weil ich mich für das internet interessiere und die programmierung dieses forums erforsche (0.6 %, 2 Stimmen)
8. kein kommentar. danke, ich schau nur. (2.1 %, 7 Stimmen)
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Was könnt ihr eigenlich? ;-)

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Autor
Beitrag
I.P.
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Feb 2003, 23:12
mir fällt in letzter zeit auf dass sich hier relativ viele leute mit sehr gutem fachwissen tummeln wo ich mir echt manchmal denke "schau an, der hat aber was drauf", deshalb würds mich mal interessieren was ihr eigentlich für eine ausbildung habt bzw. wie ihr zu eurem wissen über hifi gekommen seid oder was euch eigentlich mit hifi verbindet. verdient ihr euren lebensunterhalt damit oder habt ihr einfach eine kompaktanlage im wohnzimmer stehen und wollt wissen wo man die kabel ansteckt?

ich fang gleich mal an.

da ich jetzt 31 bin und mich seit 16 jahren mit hifi beschäftige habe ich mit 15 damit angefangen. ich hatte damals noch in der schulzeit einen luxman lv117 verstärker um den es mir heute noch leid tut. ab dem ersten auto (also mit 18) habe ich auf car-hifi umgeschwenkt und habe das jahrelang wettbewerbsmäßig betrieben. ich war 1995 car-hifi staatsmeister in der klasse P-1000+. in diese klasse kommt man entweder indem man händler ist und über 1000W RMS verbaut oder indem man (wie ich) seine endstufen technisch verändert (ich hab die stützkondensatoren durch welche mit der doppelten kapazätät ersetzt). ich war dann 4 jahre mit car-hifi selbständig und von mir aufgebaute autos haben mehrere staatsmeistertitel und internationale podestplätze eingefahren. ein freund war 1997 in birmingham europameister und "best sound of europe", also bestklingendes auto in europa. ich war in österreich und deutschland als juror bei sound offs tätig. ich habe mich im speziellen intensiv mit passivweichen und gehäuseberechnungen beschäftigt, deshalb hatte ich auch sehr viel mit einzelchassis zu tun und nicht mit den fertigsets die man im mediamarkt kriegt.

seit 2000 betreibe ich hifi nur mehr als hobby, dafür wieder intensiver daheim (...man wird alt). momentan bin ich auf der suche nach der perfekten wiedergabe, was damit anfängt dass ich einen kellerraum adaptiere, rein zum hörraum umfunktioniere und per digitalen kisten frequenz- und phasengang linearisiere (das was die großen aktivlautsprecher auch können aber ich entwickle es lieber selbst). zeitmäßig schlägt sich das hifi hobby mit meinen kart-ambitionen die ich eigentlich auch nur hobbymäßig betreibe aber es hat immerhin zum staatsmeister 2001 und vize-weltmeister 2002 gereicht.

zusätzlich verdiene ich meinen lebensunterhalt mit it/edv und programmiere selbst communities / webseiten / datenbanken. auch das ist ein grund warum ich gerne hier bin weil dieses forum hervorragend gewartet wird, sowohl technisch als auch kommunikationsmäßig. mein lob an dieser stelle an alle moderatoren die durch ihren einsatz viel dazu beitragen dass das niveau hochgehalten wird. ich weiss wovon ich spreche weil ich viele foren und die diskussionskultur dort kenne, nicht nur im hifi bereich.


[Beitrag von I.P. am 12. Feb 2003, 23:13 bearbeitet]
HifiPhlipper
Stammgast
#2 erstellt: 12. Feb 2003, 23:32
Mit der Meinung über zum Teil grosses Fachwissen einzelner stehst Du nicht allein da. Ich muss Dir zustimmen, auch wenn sich manch "Profi - Entwickler" bei weiterführenden Kommentarwechsel als absoluter Laie entpuppt. Aber das ist eher die Ausnahme. Die Atmosphäre in diesem Forum gefällt mir persönlich sehr gut; es ist enstpannt und doch eher auf nüchtern technischer Konversation ausgelegt als auf dB rumgeprolle. Es macht einfach Spass für Hifinisten, nicht zuletzt weil die Themenauswahl so gross ist. Verbesserungsvorschläge habe ich zwar auch bemerkt, diese kann aber jeder selber in einem anderen Bereich nachlesen.
Was meine Ausbildung betrifft: Bin jetzt 22 und studiere Hörtechnik und Audiologie ( siehe: "Berufliche Möglichkeiten" )an der FH in Oldenburg, um mein Hobby zum Beruf machen zu können. Ich baue seit ca. 6 Jahren selber Lautsprecher und beschäftige mich gleichermassen mit Car - Hifi aber auch Raumakustik. Auch wenn ich mich im Hifi-Bereich recht fit fühle, gibt es einige Beiträge, die technisch so speziell und detailliert sind, dass auch ich nicht mehr hinterherkomme. Aber man kann ja auch nicht in allen Bereichen alles wissen. Und in E-Technik macht mir jeder Radio- und Fernsehtechniker was vor. Bin gespannt auf die anderen Beiträge.

Gruss:
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#3 erstellt: 12. Feb 2003, 23:37


Na dann...

Ich bin ca. 33 4/5tel und beschäftige mich mehr oder weniger seit ca. 25 JAhren mit Hifi :o) Naja, ich bin mit der Anlage meines Vaters groß geworden: Marantz Receiver 2235, Thorens 126 (?) mit SME 3009 und JBL/Lansing L25 2 Wege Monitore mit Passivbass zur Unterstützung. Das soll wohl High End in den 70ern gewesen sein und hat tierisch Spaß gemacht!

Von daher hatte ich schon immer was feines zum Hören. Das erste richtig tolle Hi-Vieh welches mir selbst gehörte waren dann (nach Jahren des mittelmäßigen) ein Paar B&W Matrix 805 und ein Harman Kardon 655 VXi mit einem preiswerten Pioneer 601 S (Ich meine das war's). Als ich dann bei einem Hifi Händler in Dortmund in den Genuß eines funktionierenden Stereo Images kam war's aus
Aus einer Versteigerung habe ich 2 B&W Matrix 801 S3, die allerdings nur gut klingen, wenn man sich ein Wenig Mühe mit der Aufstellung gibt - so 2-3 Stunden - dann hauts einen um. Da der Harmann zwar "Hochstromfähig" ist und das wohl gelogen ist mussten andere Geräte her: Ein NAD 1300 und 2 NAD 2600 für den Saft (angeblich Impulse über 1 KW - ist aber wohl auch gelogen). Das hat richtig Spaß gemacht - bis ich mir meinen 5 Jahre alten Traum erfüllen konnte: Geräte von T+A. Mein (sehr kometenter) Händler hat mich aufs feinste beraten, und so bin ich beim DVD 1210 und dem PD 1200 gelandet (linear hört sich's doch besser als vergurkt). Das Ende vom Lied ist zur Zeit eine TRI 88 Signature - ein chinesisches Röhrenmonster mit 2*70W und 45 Kg - für die Leistungsverstärkung. Böse Zungen behaupten "Transistoren können das nich" und ich weiss jetzt was Sie meinen :O)))

Um mal das Musikspektrum auszuleuchten: Slayer-Scofield-Strawinsky - sozusagen bunt.

Was ich mache um mein Hobby zu finanzieren ist das Entwickeln des Backends und der Applikationen von "kleineren" Datenbanksystemen unter Oracle 8i mit ca. 1000 Tabellen, 4 Gig Ram und einigen Gig's Plattenplatz in einer gemütlichen BRD-weiten Multi-Tier Umgebung. Wenn's brennt repariere ich auch mal Rechner bzw. komplexere Konfigurationen für Firmen aus meinem Bekanntenkreis wenn's sonst keiner hinkriegt.
Mein Zweithobby, dem ich früher mehr als dem Hi-Vieh frönte ist das zelebrieren von Brettgitarrenmusik Wie's aussieht geht's damit jetzt wieder Los. (Und mit meinem Gehör bergab)

P.S. Ich schreube an meiner Anlage bis die Finger bluten und das letzte herausoptimiert ist - das beinhaltet das was manche Voodoo nennen - und ich hilfreiche Gadgets


[Beitrag von Langhaarigerbombenleger am 12. Feb 2003, 23:40 bearbeitet]
Icarus
Stammgast
#4 erstellt: 13. Feb 2003, 00:56
Ok, Hosen runter:

Ich bin männlich, 26 Jahre alt und gerade mit meinem Studium fertig (Luft- und Raumfahrttechnik).

Mit Musik beschäftige ich mich eigentlich schon ewig: Als Kind habe ich eine Zeit lang Klavier gespielt, dann in der Schule Kontrabass (Kammermusik und Big-Band). Daher stammt wohl auch meine Liebe zum Jazz und akustischen Instrumenten und mein dringender Wunsch, den Bass auch körperlich zu spüren

Es scheint wie gestern, als ich mir meine erste >Anlage<, also kein größeres Radio mehr, kaufte: Das war irgend so ein Teil von Onkyo mit billigen Lautsprechern. Aber ich war TOTAL glücklich, weils so gut klang Schade, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann...
Im Laufe der Jahre habe ich eine starke Affinität zu >HighEnd<-Geräten entwickelt und natürlich alle Zeitungen wie >Audio<, >Stereo< usw. verschlungen. Ich bin sogar mal zur >HighEnd< in Frankfurt zu fahren, wo ich das bislang beeindruckendste Hörerlebnis hatte: Ein Chor, aufgenommen in einer Kirche und übertragen von einer Cabasse Atlantis, ließ mich in dem kleinen total heißen und überfüllten Zimmer frieren

Seit diesem - nennen wir es mal so - Biss in den Apfel fand ich alles andere Scheisse Und begann, mich nach einigen von Artikeln der >Flachpresse< initiierten (höchst erfolglosen) Experimenten (selbstgebastelte Gerätebasen à la SSC, teure Kabel (sogar Netzkabel!!!), Testsieger-Geräte etc.), systematisch mit der Theorie auseinanderzusetzen. Was zum großen Teil wohl auch an meinem Studium lag. Tipp: So eine Uni-Bibliothek bietet sehr viel Material zu Akustik, Elektronik (obwohl das mein größter Schwachpunkt ist ) usw. Dazu kam noch Literatur speziell zur Tonstudiotechnik (bei mir war's der Dickreiter) und viele wissenschaftliche Artikel, die ich über die Zeit aus dem Internet gesammelt habe. Und nicht zuletzt einige Gespräche mit Leuten, die bereits sehr viel (professionelle) Erfahrung auf dem Gebiet haben.

Leider hat dieses Wissen (reine Theorie!) dann dazu geführt, das Thema Musikwiedergabe phasenweise ganz zu verteufeln, weil ich mir nun der unzähligen Probleme bewusst war, die es zu lösen gilt, um theoretisch >richtig< zu hören. Mittlerweile habe ich glücklicherweise einen Kompromiss gefunden, der mich einigermassen zufriedenstellt (das ist ein Kompliment!) und die Nachbarn ärgert

Ciao,
Icarus
Highfidele
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Feb 2003, 07:45
Hi,

bin knappe 34 und beschäftige mich seit etwa 3 Jahren intensiver mit Hifi. Rein hobbiemäßig.
Vor etwa 10 Jahren bin ich aber erstsmals infiziert worden und wollte mir eine tolle Anlage gönnen.
Es fing mit einer für meine damaligen Verhältnisse teuren und superguten Anlage an. Onkyo Receiver, Plattenspieler, Kassettendeck :D, Philips-CDP und natürlich richtig tollen Kompaktboxen (MBQuart 500).
Ich wohnte im Altbau und fand diese Anlage mächtig gut.
Im Laufe der Zeit änderte sich der Musikgeschmack, der CDP gab seinen Geist auf und wurde gegen einen - naklar - Onkyo ausgetauscht.
Und ich war nicht mehr zufrieden mit dem Klang der Anlage. Irgendwas war falsch. Und nach einem Umzug klang alles nur noch derart Sch...., dass ich schleunigst neue LS brauchte. Gesagt getan - aber so richtig 100% war das auch noch nicht. Also Verstärker gesucht, der die LS (Dynaudio Audience 82) vernünftig behersschen konnte.
Schon viel besser - aber irgendwas war noch immer nicht richtig. CDP? Nein, Vergleichstests ergaben kaum Unterschiede und schon gar nicht welche, die den Neukauf eines anderen CDP gerechtfertigt hätten. Also - weiter gesucht, wo der Knackpunkt liegt. Und das waren dann die LS.
Die Suche nach den richtigen Geräten - vom CDP bis zum LS, oder sollte ich sagen von der Steckdosenleiste bis zum LS, hat dazu geführt, dass ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe. Die technische Seite interessiert mich dabei insoweit, dass ich mir nicht alles aufschwatzen lassen möchte und von daher etwas Wissen aus Gesprächen und Internet und und und aufgesogen habe.
Aber für mich ist viel wichtiger, dass es so klingt, wie ich es erwarte. Und da traue ich einfach meinen Ohren.
Die einschlägigen Fachzeitschriften empfand ich übrigens bisher als wenig hilfreich.
Fazit: Hifi ist bei mir reines Hobbie, mit nur mittelmäßigem Fachwissen auf dem technischen Sektor aber großem Spass am eigentlichen Musikhören.

Gruß
Highfidele
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 13. Feb 2003, 08:47
Alter? Ja immer mehr, inzwischen 35.

als Schüler gab es die rerste Anlage von Siemens (Verstärker, Tuner, Recorder), dann aufgerüstet mit Thorens TD147 (hab ich heute noch), mit einem Kenwood-Verstärker und mit Boxen von Pilot. Das war meine HiFi-Phase: jedes Heft gekauft und von einer "richtigen" Anlage geträumt...
Als Facharbeit in Bio machte ich dann was über Laufzeitunterschiede und deren Bedeutung fürs Richtungshören (da hab ich mich auch mal richtig in Physioakustik vertieft)

In meiner Studienzeit kam dann der zweite Phase: neue Boxen (T+A TMR 160, die dicken) und viel klassische Musik. Der HiFi-Virus war da aber schon ziemlich abgeflaut (also das Interesse am jeweils neuesten)

Und heute? Viel Rock/Blues/Jazz zur Zeit weniger Klassik. Meine Anlage (siehe Profil) ist zwar weiter gewachsen, aber der Schwerpunkt liegt auf Musikhören. Ich laufe nicht in Läden rum, um neue Geräte zu testen, kaufe keine Zeitschriften, etc.
Bin mit meiner Anlage völlig zufrieden und höre ganz unverkrampft Musik, mal als Hintergrund mal gebe ich mir "im Nahfeld" die volle Dröhnung, höre auch viel Hörspiele.

Also keinerlei Ausbildung, keine Vodoo-Ambitionen, ein bisschen physiologisches Grundwissen, ein bisschen angelesenes HiFi und Elektrowissen.

Oliver
Hörzone
Inventar
#7 erstellt: 13. Feb 2003, 09:19
Hi
ich bin wohl hier der Oldie.. mit 48 hört man sowieso nix mehr, also kann man mich wohl auch nicht ernst nehmen ;-)
Meine Situation ist leicht erklärt, eigentlich hab ich eine Computerfirma, aber mein vor ein paar Jahren (wiederentdecktes) Hobby ist Musik. Da hab ich mir doch tatsächlich damals ein paar sauteuere Komponenten gekauft, dann gedacht, das muss doch besser gehen, verkauft, gekauft, verkauft, gekauft. Kabel, Netzleisten, bezahlte Gebete... der ganze Summs..
Irgendwann überzeugten mich die Argumente der Techniker, ich hörte mir die Geithains an, bingo, das wars.
Verschiedene Umstände haben mein Hobby zum zweiten Standbein werden lassen (wobei dieses für mich nicht eine Geldverdienquelle ist), heute betreibe ich ein Studio für aktive Lautsprecher.
Mein Fachwissen ist eher durchschnittlich (das ist allerdings bei vielen Händlern so..grins).
Ich werde gerne angegriffen, weil ich ein paar Thesen zum Thema Verkauf/Beratung und Preiskalkulation in der Branche verbreite, die vielen sehr unangenehm sind.Man schätzt Fremdlinge nicht, die an der Hochpreispolitik Kritik üben..
Zur Zeit höre ich privat mit MEG 902 und einem Billig DVD Player. Allerdings wechselt das ziemlich, denn ich höre alle Lautsprecher die ich vertreibe wechselweise zuhause auch an.
Gruß
Reinhard
Merlin2003
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Feb 2003, 10:54
Eieiei.
Ich möchte ja nicht sagen, ich wäre jung und dumm.
Aber im Vergleich zumindest JÜNGER und DÜMMER.

Ich werde in zwei Wochen 21 und hab gerade erst mal im letzten Oktober mit meinem Maschinenbaustudium in Karlsruhe angefangen.
Vor ca. 4 Jahren hab ich meinen ersten Subwoofer gebaut und nachdem der total besch.. geklungen hat (aus heutiger Sicht wäre alles andere auch ein Wunder gewesen) kamen die Fragen nach dem wie und warum.
Ich hab also fleißig gelesen, nur hat mir immer das Geld zum ausprobieren gefehlt (und daran hat sich nichts geändert :()
Aber die Kumpels sind ja auch irgendwann 18 geworden und wollten Anlagen in ihre Autos (natürlich konnte ICH mir keins leisten und meine Eltern wollten in ihren Toyota keine Anlage )
So konnte ich also in den letzten zwei Jahren endlich mal praktische Erfahrung sammeln.
(Bis ich I.P. das Wasser reichen kann brauch ich aber glaub ich noch ein paar viele Jahre )
Ursprünglich wollte ich E-technik studieren, allerdings haben mir da meine Augen mit ihrer Grünschwäche einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also Maschinenbau.
Der Umzug von Augsburg nach Karlsruhe zum Studium hat mir wenigstens das Inet als Informationsquelle geöffnet: Endlich kein Analogmodem mehr sondern DSl Flat.
Im Dez hab ich dieses Forum gefunden und finds echt gut.
Ich denke, hier kann ich noch viel lernen.
Das ist der Stand der Dinge.

Angefangen hab auch ich mit der Anlage von meinem Vater, seit ca. zwei Jahren hab ich Mb Quart QLS830 (mit denen ich bis jetzt echt zufrieden bin) und einen Technics-Receiver (wobei ich gerade auf der Suche nach nem anderen bin).

Noch eins zum Schluss:
Habt Geduld mit mir....

Gruß
Alex
Holger
Inventar
#9 erstellt: 13. Feb 2003, 10:56
43 Jahre alt, arbeite als Schichtpfleger auf einer Notfallambulanz in einem großem Industriepark.
Erste gute Anlage 1980 (Transrotor, SME, Dynavector, Accuphase, Revox, Klipsch). Immer noch Vinylist (Hardcore).
Seit einigen Jahren mit kleinem Musikzimmer (11qm), gerade Platz für einen Sessel, die Anlage (2x17 Röhrenwatt, engl. Mini-Monitore, 5 Plattenspieler) und knapp 2500 Tonträgern, zu 90% Vinylplatten. Bilder gibt's unter dem untenstehenden Link. Ich verbringe im Duchschnitt 2 Stunden pro Tag vor der Anlage.
Kein technischer Hintergrund, aber mittlerweile einiges an Erfahrung. Aktiv bei der Analogue Audio Association (www.AAAnalog.de), außerdem betreibe ich eine recht erfolgreiche Mailingliste (Vinyl-Lebt), organisiere Analog-Stammtische und betreibe mehrere Webseiten (www.Vinyl-Lebt.de, www.MojoBlues.de und www.PhonoInfo.de).
Bin Plattenwaschfan. Motto : Höre kritisch, kaufe britisch. Besonderes Steckenpferd : klassische Reibrad-Laufwerke (Thorens u. Garrard) mit klassischen SME-Tonarmen und Tonabnehmer-Klassikern (Ortofon SPU, EMT-Tondose, Denon DL 103). Abneigungen : teure Re-Issues, teure Kabel sowie Leute, die Schallplatten mit der Begründung ablehnen, sie würden nur knistern, knacksen, jaulen und verzerren - diese Leute haben keine Ahnung, ich trete da gerne den Gegenbeweis an. Musik : mal nichts Klassisches (na sowas), aber Classic Rock und Classic Chicago Blues.
UweM
Moderator
#10 erstellt: 13. Feb 2003, 11:00
OK, also Hosen runter:

ich bin 39 und habe Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik studiert. Beruflich beschäftige ich mich mit Mobilfunk.

Man wird ja bekanntermaßen weder als HighEnder noch als Ingenieur geboren, sondern durchlebt eine lange und mehr oder weniger teuere und schmerzhafte Lernkurve.
In Staunen versetzt mich heute die oft gelesene Aussage, dieses oder jenes Phänomen könne man nur mit besonders hochwertigen Komponenten und/oder jahrelanger Hörerfahrung und/ wahrnehmen und würdigen. Besonders letzteres habe ich gerade umgekehrt erlebt:
So lange die HiFi-Presse und diverse Händler meine wichtigste Informationsquelle waren, habe ich auch Aussagen zu dem Klang von Kabeln, Racks, Dämpfungsfüßchen für bare Münze genommen und fleißig experimentiert. Heute kann ich darüber schmunzeln, dass ich beim Ausbleiben der versprochenen dramatischen Unterschiede immer zunächst meine Anlage oder mein Gehör in Zweifel gezogen habe.
Mit Beginn meines Studiums änderte sich meine Einstellung: Das kennenlernen physikalischer Zusammenhänge lies erste Zweifel an als gesichert vermutetem HiFi-Grundwissen aufkommen. Es folgte eine neue Ära des Testens und Vergleichens, diesmal aber unter verschärften Bedingungen: Blind, mit Pegelausgleich wo nötig, mit schnellem Umschalten und dergleichen mehr. Dabei sind eine Reihe von mühsam aufgebauten Kartenhäusern zusammengebrochen. Entscheidender Anlass für ein Umdenken war nicht, dass ich nun plötzlich in sehr vielen Fällen keine oder kaum noch Unterschiede hören konnte, wo ich zuvor noch voller Überzeugung von Verbesserungen sprach, dies hätte immerhin noch Zweifel ob meiner Hörfähigkeiten offen gelassen. Nein – auch den anderen Teilnehmern dieser Tests erging es nicht besser, und darunter waren immerhin gelegentlich auch Händler, die teuerstes Zubehör verkauften.
Letztlich hat mich nur mein ewig zu knappes Schüler- und Studentenbudget vor allzu teueren Fehlinvestitionen bewahrt.
Kein Grund also, Zubehörfetischisten zu belächeln, aber guter Ausgangspunkt, Aufklärungsarbeit zu leisten, zum kritischen Nachdenken anzuregen und Hinweise zur Erzielung objektiver Resultate zu geben.


Grüße,

Uwe
wn
Inventar
#11 erstellt: 13. Feb 2003, 13:02
Ich bin 51 (sorry Hörzone ;)), verheiratet, eine Tochter und habe mit ca. 10 Jahren meine erste 'Stereoanlage' aus einem Plattenspieler mit Keramiksystem und zwei alten Radios gebaut. Zur Konfirmation gabs dann ein Telefunken Tonbandgerät und bis zum Ende mainer Ausbildung preiswerte Komponenten.

Anfang der 70er Jahre kaufte ich mir eine Quadrophonieanlage, wobei der deutsche Verstärker allerdings Müll war. Er wurde ersetzt durch einen Marantz 4400 und ab dann war die Welt in Ordnung. Seit dieser Zeit bin ich ein ganz klarer Vertreter und Verfechter von Multikanalwiedergabe, was aber nichts half, denn Anfang der 80er Jahre war es aus mit der Herrlichkeit.

Obwohl ich die Quadroanlage noch bis spät in die 80er betrieben habe baute ich mir parallel dazu eine weitere Anlage auf die zuletzt aus 2 x ESL63 + 2 x Gradient Subwoofer, 2 x Endstufen Quad 606, 1 x Aktive Frequenzweiche, Quad 66 Vorstufe bestand. Das ganze war garnicht schlecht, konnte aber das Erlebnis der quadrophonische Wiedergabe nicht mal ansatzweise ersetzen.

Nachdem mir das ganze Zeug bei einem Umzug gestohlen wurde und die neuen Highres-Formate in Sicht waren, habe ich mir konsequenterweise eine brauchbare Surroundanlage inklusive Multidiskplayer gekauft, mit der ich auch zufrieden bin. Nach Umzug in unser Haus irgendwann im Laufe diesen Jahres werden die Q1 durch Q7 ersetzt, da wir dann genügend Platz haben werden.

Darüber hinaus bin ich noch als Sammler unterwegs und zwar begrenzt auf Marantz Geräte vor 1980. Was zu Anfang eigentlich pure Nostalgie war ist inzwischen zu einem kleinen Hobby im Hobby geworden, da die Geräte nicht nur im Regal stehen, sondern auch betrieben werden.

In der 90ern habe ich mich intensiv mit Direct-2-DAT Aufnahmen beschäftigt und selbst Aufführungen kleiner Klassikensembles mitgeschnitten.

Meine musikalische Ausrichtung liegt klar bei Klassik und Classic Rock, wobei Ersteres ganz klar überwiegt.

Beruflich bin ich als IT und Kommunikations Consultant tätig und zwar speziell im Projekt- und Troubleshooting Bereich.
-Gruß, Wilfried
I.P.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Feb 2003, 13:09
Irgendwie sind sich die meisten hier sehr ähnlich. Hobby Hifi und Beruf IT passen scheinbar gut zusammen. Ich werd glaub ich einen Thread Off Topic eröffnen wo wir auch unsere IT Skills ergründen können ;-)
TT
Stammgast
#13 erstellt: 13. Feb 2003, 13:11
Hallo und los:

Das, was ich eigentlich kann, interessiert hier wahrscheinlich keinen. Daher einen Überblick, wie ich zu HiFi gekommen bin und wie es heute aussieht.
Ich bin jetzt 42 und die Liebe zu HiFi begann bereits mit 15 oder 16. Infiziert durch einen älteren Cousin (ein wahrer Freak), waren meine ersten Boxen natürlich aus Kostengründen ein Eigenbau im Kühlschrankformat. Ende der 70er und Anfang der 80er, nun als Student (oder zumindest immatrikuliert) wuchs sich das Hobby zur Sucht aus. Dramatischerweise hatte ein Bekannter auch noch ein (ziemlich gutes) HiFi-Studio. Jobben, Geld verdienen, HiFi kaufen, Test-Schallplatten hören, verkaufen etc. Kennen ja einige andere auch.
Es sind damals etliche gute Geräte durch meine Studentenbude gegangen. Dann 1984, die CD kam gerade auf Fahrt, verkaufte ich alles (LS waren damals Magnepan, Pioneer M22 Class A Endstufen, Thorens Plattensp. usw.), kaufte mir noch einen neuen Plattenspieler (Micro BL 91), da ich dachte, die gibt´s in ein paar Jahren eh nicht mehr - und ich hatte nur Platten. 1986 gönnte ich mir noch einen billigen Philips CD-Spieler (geht heute noch 1a). Kleine Clearaudio-Boxen (ja, Peter Suchy baute damals auch Lautsprecher, und das nicht schlecht) und ein Paar alte Infinity Monitore, einen Grundig FineArts Vollverstärker der ersten Serie. Das war´s und das reichte die nächsten 18 Jahre.

Letztes Jahr beschloß ich, mich mal wieder mit HiFi zu beschäftigen. Hoffentlich war das kein Fehler - aber man ist ja älter und weiser;).
Von HiFi-Technik, meine Liebe gilt immer noch der mechanischen Abtastung, besitze ich nur selbst angeeignete bzw. angelesene Kenntnisse. Daher waren die Foren besonders interessant und ich habe lange gelesen, bis ich auch mal was geschrieben habe. Mein Studium (ja, ich hab´s durchgezogen) hat rein gar nichts mit moderner Elektronik/Technik zu tun - Architektur, dann Archäologie.

Ich habe mittlerweile den Grundig verkauft und mir eine NAD Vor-End-Kombi angeschafft. Zusätzlich noch einen Vollverstärker von Rotel (alles gebraucht und günstig). Die Clearaudios sind geblieben, bei den Infinity sind wie üblich die Basssicken defekt. Es stehen noch Mission Boxen da, die ich evtl. gegen Behringer einzutauschen gedenke - aber ich weiß noch nicht recht.

Da mir 18 Jahre HiFi-"Entwicklung" schlicht fehlen, war ich doch einigermaßen erstaunt, was heute so alles "klingt" (Netzkabel, Untersetzer etc.). Ich hab´s erst kurz geglaubt, dann einiges ausprobiert und bin zum Schluß gekommen, daß ich es entweder nicht (mehr) höre, meine Anlage zu schlecht dafür ist oder .... In allen Fällen spart es eine Menge Geld und Lauferei.

An Musik höre ich (natürlich) Rock der 60er/70er und teils 80er, dann Jazz und auch Klassik, da vor allem Renaissance- und Barockmusik. CD´s hab ich nun auch schon einige, ach ja, und einen neuen Sony SACD/CD Spieler, weil der so günstig war (220.- neu ersteigert). SACD gefällt mir übrigens gut, ich habe aber noch nicht intensiv verglichen. Ansonsten bin ich mechanisch nicht unbegabt und bastele in der wenigen Freizeit (wieder/auch) gerne an Plattenspielern rum.

Ist übrigens ein nettes Forum, auch wenn´s ab und an mal heftiger hergeht. Das gehört dazu.

Gruß
TT
hifi-privat
Inventar
#14 erstellt: 13. Feb 2003, 16:25
Na,

dann will doch mal noch ein Mod. die virtuellen Hosen runterlassen

Da wird der Kerl doch dieses Jahr 40 und is' immer noch kein bißchen Weise.
In fast allen Lebenslagen Autodidakt - so im Job wie im HiFi-Hobby.

Im Job leite ich eine IT-Abteilung (gell IT ist schon recht häufig) eines mittelstädischen Unternehmens.

Tja und HiFi: Halt ein Hobby, mal intensiver mal weniger intensiv betrieben. Durch Job, Familie und andere Interessen (Soh zeugen, Haus bauen, Baum pflanzen :D) die letzten Jahre etwas in den Hintergrund getreten, belebt sich das ganze wieder seit das Thema Mehrkanal/Heimkino einzug erhielt.
Angefangen hat das ganze mit einem Telefunken Magnetofon, dann Saba Kompaktanlage diverse Einzelbausteine bis zur jetzigen Anlage, die größtenteils auf meiner HP zu sehen ist.
HiFi war immer nur ein Mittel zum Zweck - gut Musik hören halt. Daher waren und sind die Komponenten bei mir nie wirklich HighEndig und/oder teuer gewesen, bzw. sind sie sehr lange im Einsatz. Ich hab' sie mir halt immer gut ausgesucht, so dass ich lange zufrieden war/bin.
Und für meine zweite Leidenschaft, das Reisen musste ja auch noch Geld über bleiben. Und da von Haus aus nicht viel da war, musste ich das alles erstmal selbst verdienen. Für einen Nichtakademiker mit "schöder" kaufmännischer Ausbildung ein gehöriges Strampeln

Aus Interesse am Internet habe ich (ich glaube das war schon 1999) eine eigene Homepage aufgemacht. Eines der Themen war HiFi. Das hat sich inzwischen zum Schwerpunkt entwickelt und daher schon seit langer Zeit eine eigene Domain. Ich glaube meine Seite war so ziemlich die erste private HiFi-Seite im deutschsprachigen Raum, auf der es ein wenig mehr gab als nur ein paar Anlagenbilder
Für ca. 2 Jahre betrieb ich auch ein eigenes Forum, einige werden es noch kennen. Letztes Jahr entschloss ich mich dann dieses Forum in meine Seiten zu integrieren, da ich selbst nicht mehr die Zeit habe, permanent ein Forum alleine zu betreuen. Ausserdem fand ich dieses von der Anlage her besser (Lob an Hendrik und André ist an dieser Stelle angebracht :hail). Bislang hat sich dieser Schritt als absolut richtig erwiesen.

Und nu bin ich hier halt Moderator und hoffe dass dieses Forum vielen Freude bereitet und/oder hilft.
Interpol
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Feb 2003, 17:33
ich bin 34 jahre und habe eine ausbildung zum kommunikationselektroniker und bin studierter nachrichtentechniker

beruflich programmiere ich mobile phones.

mein erstes equipment war als kind von 8 jahren ein radiowecker und ein altes grundig tobandgeraet. aufgenommen habe ich mit einem schlechten micro vom radiowecker. mal sandocks hitparade war meine lieblingssendung.

danach kam ein stereo-cassettenradio. es folgte meine erste anlage mit amp yamaha AX-500, tape yamaha KX-500, yamaha tuner und sony cd-player CDP-990 (den habe ich heute noch). dazu ein paar selbstgebaute 3-wege bassreflexboxen 70 liter mit heco bestueckung. spaeter ein equalizer yamaha EQ-630 (laeuft immer noch).

dann die boxen Magnat Magnum 08 und ein amp pioneer A-07. dazu ein ausrangierter rechner als mp3-jukebox.

die einzig grosse frage, die es noch zu beantworten gibt, sind wirklich guten boxen.
bei der elektronik habe ich eine klare meinung: alle cd-player klingen gleich. ordentlich aufgebaute verstaerker klingen im normalen betriebsbereich auch gleich. kabelklang gibt es nicht. diese meinung nehme ich aus meiner ausbildung und meiner eigenen hoererfahrung.
nur bei den boxen gibt es enorme klangliche unterschiede. leider habe ich viel zu wenig erfahrung mit boxen, als dass ich die fuer mich passenden endgueltigen gefunden haette.
in hifi-laeden kann ich schlecht entscheiden, welche wirklich gut klingen. erst zuhause enpuppt sich die eignung, was auch in starken maße mit dem raumklang zu tun haben muss.
deshalb bin ich etwas ratlos, wie ich zu moeglichst perfekten boxen kommen soll. aber im moment sind die magnat magnum 08 zufriedenstellend. ein neukauf steht mittelfristig nicht an (ausser die boxen fallen wegen defekt aus).
hifi-zeitschriften kann man als ratgeber komplett vergessen. dann kann man auch gleich die herstellerprospekte als entscheidungshilfe nehmen.
wert lege ich auf die meinung von leuten wie Tantris, die ganz offensichtlich sachkenntnis und breite hoererfahrungen haben.

mfg


[Beitrag von Interpol am 13. Feb 2003, 17:38 bearbeitet]
UweM
Moderator
#16 erstellt: 13. Feb 2003, 17:51
>>:Dberuflich programmiere ich mobile phones.

Oha - ein Kollege!

Uwe
wn
Inventar
#17 erstellt: 13. Feb 2003, 18:13
>>Irgendwie sind sich die meisten hier sehr ähnlich. Hobby Hifi und Beruf IT passen scheinbar gut zusammen. Ich werd glaub
>>ich einen Thread Off Topic eröffnen wo wir auch unsere IT Skills ergründen können ;
>>)
Bitte nicht!!
-Gruß, Wilfried
martin
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 13. Feb 2003, 18:58
Also,

bin 35 Jahre und vor 20 Jahren infiziert worden, als ich bei einem Freund einen Direktmitschnitt von Charlie Antolini über eine Anlage mit Harman Kardon Vor-Endkombi(die haben damals noch Highend produziert), EV-Selbtbauhörner und MicroSeiki-LW hörte. Hab dann einige Jahre mit beschr. finanz. Mitteln LS gebaut, versch. Elektronik von Massenherstellern gekauft und verkauft und von fetten Accuphase-Endstufen geträumt. Da sich die mageren Jahre hinzogen (Schüler, Lehrling, Student), verlor ich die Technik -aber niemals die Musik- aus den Augen. Hab dann vor ein paar Jahren jemanden mit einer Naim 5er Anlage kennengelernt und erlitt einen Rückfall. Konnte mir zwar jetzt Highend leisten, war auch kurzzeitig zufrieden (Verity Audio Fidelio, Unison 'S8') aber nicht so recht glücklich. Die Zufriedenheit nahm mit dem Maße ab, je öfter ich Klassik- und Jazzkonzerte besuchte. Da ich aber bei Händlern nichts besseres hörte, habe ich mich mit dem Klang meiner LS abgefunden und mir gesagt, das ist eben die Diskrepanz zw. Live und Reproduktion. Durch Foren, insbesondere durch Beiträge von Tantris, AH und UweM, bin ich dann auf Studiomonitore aufmerksam geworden. Ich kann diesen altruistischen Typen gar nicht genug danken

Ich selbst bin interessierter Laie und habe durch techn. Studium eine vernünftige Grundlage, techn. Zusammenhänge zu vesrtehen. Bis zu einem gewissen Punkt erarbeite ich mir mein Wissen selbst, darüberhinaus freue ich mich auf die Beiträge der Profis.
Ums Profil abzurunden: Bin natürlich auch ITler
Grüße
martin

P.S. Schnickschnack wie Kabelklang und sonst. Zubehörramsch war nicht mal in meiner aktiven Highend-Zeit ein Thema
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 13. Feb 2003, 20:17
Hi,
ich bin zur Zeit 48, habe Nachrichtentechnik studiert, habe eine Zeitlang bei Grundig in Fürth gearbeitet, im Lautsprecherlabor, aber nur kurz, und arbeite seit 1978 als Programmierer, habe mit einem Kollegen zusammen eine Firma mit ein paar Mitarbeitern und wir machen Software für Steuerberater.
Mein Hifi-Werdegang fing an ca. 1972. Hifi spielt in meinem Leben eigentlich nicht die so große Rolle als wie die Musik, die ich damit hören will. Als Mittel zum Zweck habe ich immer versucht, mir das beste zu besorgen, was ich für meinen Geldbeutel kriegen konnte: Am Anfang waren das Revox, Klipsch, Marantz. Musik-Cassette war für mich nie ein Thema.
Irgendwann bin ich nach einer High-End ins Lager der Backes&Müller-Aktiven gewechselt, da hat auch die Herkunft meiner Frau aus dem Saarland eine Rolle gespielt. Vor ein paar Jahren dann habe ich die Trennung vollzogen zwischen Hifi-Stereo und Surround, und habe zwei Anlagen dazu, wobei aus der Hifi-Stereo-Anlage jetzt eine zweite Surround-Anlage geworden ist, mit lauter aktiven LS, wo ich Musik höre, im Gegensatz zur Wohnzimmer-TV-Anlage mit Surround in niedriger Qualität, was mir aber nix ausmacht.
Deshalb auch hier lieber eine Aufzählung von der Musik, die ich mag: Gustav Mahler, Philip Glass, Goethes Erben, Mike Oldfield, und noch ungefähr 200 andere.
Ich spiele etwas Klavier. Und ich habe nicht abgestimmt, weil nix so ganz paßt.

Nachtrag: Meine Diplomarbeit war der Bau eines 8-Bit AD/DA-Wandler mit Digitalspeicher, im Jahre 1977. Mein Prof, Dr. Zwanziger hat nicht verstanden wozu das gut wäre, und ich bin jetzt noch sauer auf ihn deswegen und wegen der 2, die ich dafür bekommen habe.


[Beitrag von Joe_Brösel am 13. Feb 2003, 20:28 bearbeitet]
Died
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 14. Feb 2003, 00:30
So, da will ich auch noch mal kurz zu meiner Person Stellung nehmen.

Also ich bin aktuell noch 31 Jahre alt und habe als ersten Beruf MSR-Techniker gelernt, den ich dann beim "Rosa-Riesen" als Kabeldesigner fortgeführt habe. Bedingt durch einen schweren Motorsportunfall musste ich leider meinen Beruf aufgeben und bin jetzt nach 2 kompletten neuen Berufsausbildungen bei einer Versicherung im Außendienst tätig. Das mache ich seit 1997.

Zum Hifi bin ich mit ca. 14 Jahren gekommen, als es bei uns im Osten sogenannte "Arbeitsgemeinschaften" gab. Das war eine Art Freizeitbeschäftigung für Ossis. :-)) Dort war ich in der Elektronik-Arbeitsgemeinschaft und wir haben uns dort mit selbstgebauten Mischpulten und Verstärkern beschäftigt. Meine erste "Hifi-Anlage" war ein Kassettenrecorder mit Eigenbauverstärker und RFT-Boxen. Gleichzeitig habe ich mich damit als DJ in unserem Schulclub betätigt.

Nach der Wende habe ich gleich zugeschlagen und mit eine neue Anlage gekauft, bestehend aus CDP Denon DCD-920, Tuner Kenwood KT-2020L, Verstärker Onkyo 8670 und JBL-Boxen. Da mir das Hören zu Hause zu langweilig wurde, habe ich mit dann ausschließlich mit Car-Hifi beschäftigt und mit meiner 2-ten Anlage sogar einen Sound-Off gewonnen. Dabei habe ich immer Wert auf präzise Wiedergabe als auf Druck und Lautstärke gelegt. Die Einbauten habe ich alle selber designt und in mühevoller Kleinarbeit über Monate eingebaut.

Da ich nun bedingt durch die Arbeitszeiten in meinen Job keine Zeit mehr für Car-Hifi habe, musste nun zwangsläufig die Home-Anlage wieder in den Vordergrund treten, denn eine serienmäßige Car-Hifi-Anlage befriedigt nicht auf Dauer, selbst wenn dort Bose Hand angelegt hat.

Von der Musikrichtung her höre ich fast alles, speziell Rock, Pop und elektronische Musik der 70´und 80´er Jahre, zum Teil klassische Musik und auch mit steigendem Interesse "metallische Klänge". Garnicht mag ich Jazz und Blues.

Hobbymäßig betreibe ich trotz meines damaligen schweren Unfalls weiterhin Motorsport (Supermoto).

So, das wärs erstmal soweit gewesen.

Gruss Died


[Beitrag von Died am 14. Feb 2003, 00:37 bearbeitet]
Wiesonik
Inventar
#21 erstellt: 14. Feb 2003, 14:56
Finde ich gut, das wir mal etwas aus der Anonymität heraustreten...

also, ich bin 42 Lenze jung und habe mit ca. 14 Jahren mit dem Hobby Hifi angefangen. Damals mit einem Uher Variocord Tonbandgerät, dann meinem ersten richtigen Hifi-Gerät ein Yamaha-Receiver (die mit dem Holzgehäuse) und Boxen von Hilton (so hießen die glaube ich). Es ist dann eine Teac SX 2300 Bandmaschine hizugekommen, die ich erst voriges Jahr für noch 100Euro verkauft habe (in einwandfreiem Zustand).

Da ich schon immer alles etwas genauer wissen wollte, hat mich mein Hobby dazu verführt Elektrotechnik (Vertiefung Nachrichten,- Hochfrequenztechnik) zu studieren. Während des Studiums habe ich nebenbei meine Kenntnisse zur (Raum-) Akustik vertieft. Heute arbeite ich als Dipl.-Ing. in der Industriemesstechnik.

Beim Studium habe ich dann finanziell mal stark geblutet und mir damals eine Yamaha Vor-, Endstufenkomnbi C60/M60 mit Magnat All Ribbon 10p LS zugelegt. Dazu kam dann mal ein Thorens TD 320 mit Ortofon MC 30 und Übertrager T30.
Ausserdem habe ich einige Cassettendecks und bis jetzt erst 1 CD-Player (von Pioneer) verschliessen.
Bis vor einem Jahr hat sich mein Hobby die letzten 10 Jahre darauf beschränkt mit dem vorhandenen Equipment zu hören.

Voriges Jahr war ich dann der Meinung mal neue Lautsprecher gebrauchen zu können. Also habe ich mich wieder auf die Suche gemacht. Von der "Fachpresse" war ich nach einigen Jahren Abstinenz sehr enttäuscht. Es scheint ja dort nur noch Canton und B&W Lautsprecher zu geben. Die habe ich mir mal angehört... und...fand sie enttäuschend, kaum besser als meine 18 Jahre alten Magnats. Fündig geworden bin ich dann doch noch bei Visonik (deshalb auch mein Nickname). Mit meinen neuen Evolution 602 MK 2 bin ich in meinem 12qm Hörraum nun glücklich. Bei der Auswahl der LS sind mir sicherlich meine Raumakustischen Kenntnisse zur Hilfe gekomen, denn unter diesem Aspekt habe ich den Raum einmal betrachtet.
Gleichzeitig habe ich meine Anlage total gestrippt und betreibe zur Zeit nur die Boxen an den Yamis (ja, ja die tun noch...) und mit einem Onkyo DX 7711 CDP sowie einem MD von Sony.

Durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen. Einige Beiträge finde ich recht interessant, kann man sich doch mit Gleichgesinnten einmal austauschen.
Zudem möchte ich auch die Hifi-Neulinge an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, denn was heutzutage teilweise an Leuteverarsche im Fachhandel (nicht überall !), den Blödmärkten und auch der "Fachpresse" stattfindet ist nicht mehr feierlich.

Man hat dann schnell mal ein paar tausend Euro für schlecht klingende Geräte ausgegeben. Dabei kann man bereits mit relativ wenig Geld sich eine veritabel klingende Anlage zusammenstellen.

Ich bin bisher immer nach dem Motto verfahren Aufwand da zu betreiben wo es sich lohnt (kauft die finanziell bestmöglichen LS und 4mm²-Baumarktstrippen) und bin damit in den letzten 30 Jahren ganz gut gefahren.

Auf weiterhin gute Diskussionen und wertvolle Tipps freut sich
Wiesonik
Oliver
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 14. Feb 2003, 21:35
Nun gut, dann will ich auch mal.
Ich habe eine für meine Ohren gut Anlage zu hause (siehe Profil), und genieße meine Musik halb von Digital und halb von LP. Ich bin 28 Jahre alt und habe mich im alter von 16 Jahren mit dem HiFi-Bazillus infiziert. Beruflich arbeite ich bei der Firma LEAR Automotive Electronic Cororation als Elektroniker. Wir sind welteit der größte Zulieferer für Automobilelektronik und stellen von Digitalen Audioverstärker über DSP bis zum Airbag Sitzerkennungsmodul und Lichtschaltzentrum so ziemlich alles her was in BMW, Rover, Audi, Jaguar und VW passt und gehört.
Meiler
Stammgast
#23 erstellt: 15. Feb 2003, 16:10
Hi!

Nett, dass man sich mal kennen lernt!
Als Nicht-IT Mensch bin ich hier wohl die Ausnahme, der Rest passt wahrscheinlich gut in das Raster. Aber hübsch der Reihe nach...

Meine Konsumenten Karriere startete vor mehr als 25 Jahren, (ich bin 37) alles begann mit einem Philips Kasetten Recorder und einem Mono Radio von Telefunken. Damit war natürlich kein Blumentopf zu gewinnen... Mein Kumpel hatte dann von seinen Eltern zur Konfirmation die erste richtig fette Anlage bekommen, mit ASC Spulentonband, Sansui Verstärker und Magnat Boxen. Dumm war, dass seine Eltern eine Firma hatten (und Kohle satt...), meine nicht. Eine "Anlage" war zu dieser Zeit das Statussymbol schlechthin, je grösser um so besser. In meinen Kreisen sogar wichtiger als die Marke des Mofas (Kreidler oder Zündapp?) Diese Schmach konnte ich nicht auf mir sitzen lassen!
Also ab zum Arbeitseinsatz: In den Sommerferien 4 Wochen Dichtungen in Aluminiumfenster gefriemelt und ab in die Metro- für 1000 Mark gab es einen Mini Turm von MBO und 2 Brüllwürfel dazu! Die Frucht meiner Arbeit war jedoch von zweifelhafter Qualität, obschon der Test in der "Funkschau" (gegen einen Rotel Receiver!) mehr versprochen hatte... Erste, prägende Erfahrungen mit der Fachpresse... In den folgenden Jahren sah es in meinem Zimmer zeitweise aus wie in einem Hifi Laden (Die es damals noch zahlreich gab), kein Verstärker, keine Box die ich nicht antesten musste.
Berufsausbildungsbegleitend (Kommunikationselektroniker) sowie studienbegleitend (Elektrotechnik)
folgte eine Boxenselbstbauphase, ein Kumpel war Schreiner, der Intertechnik und der Seas Katalog waren meine Bibel!

Mittlerweile hat sich der Tatendrang ein wenig gelegt, heute will ich einfach nur in Ruhe Musik hören. Beruflich leite ich den Vertrieb und das Marketing in einem mittelständischen Unternehmen, befasse mich also damit, den Leuten möglichst viele von unseren Produkten zu verkaufen. Ich habe beruflich mit Elektronik, aber nicht mit Unterhaltungselektronik zu tun.
Aus einem professionellen Blickwinkel betrachtet ist die heutige Hifi Szene ein todkranker Markt. Was früher Freizeitbeschäftigung und Hobby für viele war ist heute vom PC und Internet verdrängt worden. Die Leute sitzen in Ihrer Freizeit lieber vor dem Rechner (was mache ich eigentlich gerade?) Es gibt keine Neuentwicklungen und echte technische Fortschritte mehr. Den letzten Impuls gab es durch die Einführung der CD, vielleicht wird die DVD noch was reissen, jedoch bleibt bei einem durchschnittlichem Gerätepreis von um die 200 EUR nichts in der Kasse. Das Thema Mehrkanal wird im Media Markt auf dem Wühltisch abgefeiert, Korea Receiver plus 5 Bose Brüllwürfel plus BassBumsKiste für 499 Euro. Die Kohle verdient man dann eben an der Software und am Zubehör.
Durch die kaum noch vorhandene Innovation und die immer bessere Qualität auch günstiger Geräte (heute halten die fast alle ewig) besteht kaum Bedarf für Ersatzanschaffungen
In der Folge degeneriert der Markt zwischen ich-bin-doch-nicht-blöd und Esoterik Spinner Hai Ent.
Kann sich noch jemand dran erinnern, dass es in den achzigern fast überall Boxen Selbstbau Läden gab? Oder mindestens 5 Hifi Läden in jeder grösseren Stadt?
Spiegelbild dieses Marktes sind die Blättchen der Fachpresse (hab ich bis vor etwa 8 Jahren alle gelesen, dann wurde es irgendwann zu blöd). Aber das sparen wir uns an dieser Stelle.

Statt Heftchenlesen informiere ich mich seit einiger Zeit hier und in anderen Foren und bin Leuten wie AR, Malte, etc. überaus dankbar für viele hilfreiche Informationen. Neugierig geworden habe ich mir vor 1,5 Jahren mal beim Studioausstatter ein paar aktive Monitore angehört, war spontan begeistert und habe meinen dann rasch folgenden Kauf noch niemals bereut. Alles, was ich vorher an meiner Anlage getauscht, getunt (ja, auch ich habe mal an Kabelklang geglaubt!) geändert etc. habe, hat nicht im Ansatz zu einer so dramatisch besseren Widergabe zu tun. Und zwar nicht, weil da Studio draufsteht oder aktiv drin ist, sondern wegen der konsequent an der Anwendung orientierten Konstruktion. Nebenher kann man noch eine Menge Geld sparen... Nur was die Wirkung als Statussymbol betrifft, ist ein Typenschild von B&W oder sogar von Bose natürlich besser.
Dann sollte man die Musik aber auslassen.

Meine nächsten Anschaffungen werden ein Beamer, ein 5.1 Vorverstärker und noch drei weitere Monitore sein. Das wird allerdings finanziell ziemlich heftig werden, hat also noch bis zum Herbst Zeit.
Makai
Stammgast
#24 erstellt: 15. Feb 2003, 19:53
Bin 26 Jahre,und hab Radio und Fernsehtechniker gelernt.Da hat man ja nicht nur mit dem Aufstellen und ausprobieren,sondern auch mit den darin enthaltenen Schaltungen zu tun.
Der Laden selber hatte nichts mit High End oder ähnliches zu tun.Für Hifi hatte ich mich schon immer interesiert.
In dem Laden hatte ich damals Praktikum gemacht,zur Konfirmation meine erste Richtige Anlage gekauft und schliesslich auch die Lehre.
Da ich keine Zukunftsaussichten sah im Fernsehwesen,(Billiger Blöd-Markt) habe ich gewechselt und arbeite jetzt als Solartechniker.Und Samstags und in meinem Urlaub noch immer (schwarz natürlich) in dem alten Laden.
Vorteil, kleiner Gehalt nebenher und Geräte zum EK.
Und zum anderen verstehen wir uns super und er braucht ja auch Hilfe,weil er alleine ist und nebenher ne Lotto-Annahmestelle,Kiosk und seit neuestem einen Getränke-Ausschank betreibt.Und das alles in einem Ein-Mann Radio-u.Fernseh-Laden.Na dann...

mfG
Tantris
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 16. Feb 2003, 12:40
Hallo,

zu mir nur soviel, damit sich keiner wundert, wer als einziges "beruflich Tontechnik" angeklickt hat: Ich habe Medientechnik als 2. Fach studiert.

Beruflich war ich früher im Bereich Beschallung/PA tätig, was schonmal einen starken Bezug zu den physikalischen Grundlagen des Themas "Hifi" hat. Aktuell im Bereich AV-Produktion. Da mein größtes Hobby die Musik ist, ist Audio- und Hifi-Technik sozusagen die Schnittmenge zwischen Beruf und Passion.
Gruß,

T.
linnianer
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Feb 2003, 16:59
Ich kann nix - ausser Platten auflegen und gelegentlich eine CD in den Player packen. Als absolutem Nicht-Techniker (Beamter im gehobenen nicht-technischen Dienst) gehen so manche Beiträge glatt an mir vorbei.

An die Liebe zur zur Musik kam ich schon während der Schulzeit, das ist jetzt gute 40 Jahre her (offenbar bin ich mit z.Zt. 56 der Methusalem hier und in einem Alter, in dem man sowieso nix mehr hört).

Nach einem Koffergerät (Plattenspieler, Verstärker in der Kiste, 1 Lautsprecher im Deckel) von Dual kam ein ähnliches von Philips - mit dem Kofferradio für den 2. Kanal hatte ich 1970 einen echten Stereo-Betrieb! Von einer Nachzahlung eines Stipendiums nach dem Honeffer Modell (Vorgänger des BAFöG) konnte ich mir für 1100,- DM eine Stereoanlage von Neckermann leisten (Ich glaub', die Dinger hiessen Körting und wurden im ehem. Jugoslawien hergestellt), bestehend aus Tuner, Plattenspieler (BSR - kam wohl aus GB) mit Reibradantrieb, Verstärker + 2 Boxen. Das war schon was ganz anderes. Da kam fast schon richtige Musik raus. 1979 - ich wohnte da in der Gegend von Niebüll (richtig: der Zugang nach Sylt!) - war ich mit meiner jetzigen Ex zum Shoppen in Tondern/DK und fand in einem Supermarkt einen gebrauchten Tandberg Receiver für stolze 200,- DM, der unbedingt bei mir wohnen sollte und später, als ich mir einen NAD (wie hieß die Kiste noch? Jedenfalls deren 1. Vollverstärker) zulegte, noch einige Jahre als Tuner seinen Dienst tat.
Davor hatte aber schon der BSR seinen Geist aufgegeben und wurde durch einen Thorens TD 166J ersetzt. Die Neckermann-Lautsprecher mussten selbstgebauten Focal 250 weichen, der TD 166J einem TD 147, der wiederum Anfang der Achtziger Jahre einem gebrauchten LP 12.
Linn-mässig angefixt wurde ich durch den Kauf eines Basik Tonabnehmers für 90,- DM, der ein high-output von AT im TD 147 ganz klar in die Schranken verwies. Dann kamen von naim audio die kleinen Vor- und Endstufen, Linn LK 1 und LK 2/75, die ich aus Frust heraus wieder verkaufte und durch einen 400,- DM-Verstärker von Rotel ersetzte. Den hab' ich dann getunt (wie ein Bekannter sagte: aufgebohrt): ALPS-Poti und Ringkerntrafo eingebaut, Balanceregler überbrückt und die Netzteilkapazitäten drastisch erhöht.
Die Focal wurden durch KAN I ersetzt, diese später durch die Keilidh. Der Rotel musste einem Intek, dieser dann einem Majik weichen.

So kam dann eins zum andern. Daneben kamen dann so (bis heute) geschätzte 1900 LPs dazu (Bach, Mahler, Stravinsky, Shepp, Roach, Rollins, Davis, Dire Straits, Santana, P.F., Kuti, Man, Stones, Collins (Albert!!), Tosh und ganz viele andere.
CDs sinds jetzt etwa 170. Der erste Player kam Sept. 1996 ins Haus.

Mitte/Ende der Achtziger stiess ich auf meinen Dealer - und brauchte meiner Meinung nach nicht weiter zu suchen. In einem Linn-Forum bei yahoo wird er als "Linn-Beherrscher" bezeichnet (nicht von mir !!, könnte aber sein).

Zeitschriften habe ich reichlich konsumiert - aber nachdem ein gewisser Mitbegründer der image hifi diese verlassen hat, fehlt ein wesentlicher Spaßfaktor und ich blätter die Dinger nur noch vorm Regal durch.

War bisher interessant im Forum, teilweise witzig und humorvoll - und ich bleibe.




Nachtrag: So viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Das habt Ihr davon.


[Beitrag von linnianer am 17. Feb 2003, 17:02 bearbeitet]
hallo
Stammgast
#27 erstellt: 19. Feb 2003, 19:59
Ich bin hochbeeindruckt ob des gesammelten Fachwissens dieses Forums. Gut, war durchaus schon ohne diesen Thread zu spueren.

Also ich bin da eher Laie, 44, hab mal Informationstechnik studiert und habe jetzt ne Softwarefirma die sich u.a. mit Messtechnik/Messwertaufnahme und Verarbeitung befasst. Wir arbeiten fasst nur mit Linux, wegen C am liebsten mit US Tastaturen, desswegen oe ue ae.

In meiner Jugend war ich heftigster Hifi Freak, habe mit einer selbstgebastelten Lichtorgel (auf Sperrholz Schaltplan gemalt und dann 3dimensional verdrahtet) angefangen, dazu Janis Joplin gehoert, spaeter Verstaerker gebaut. Das ist dann aufgrund der Zeit etwas eingeschlafen.
Der Schwerpunkt liegt jetzt eher auf der Musik - Klassik Jazz Rock/Pop. Ich muss mir nicht staendig neue Hardware kaufen, viel eher mal ne neue LP. Von CD bin ich erstmal weg, ich mag den Kopierschutz nicht, nicht weil ich sie kopieren will, sondern weil sie schneller kaputtgehen und weil mir die Politik der Labels nicht gefaellt. Fuer mich und meine Ohren reicht auch die LP und die gibts bei ebay.

Das Thema LS fasziniert mich, ich versuche da zu verstehen, werde wohl meine messtechischen Versuche dank euerer Hilfe vortsetzen.

Ach ja, ich hab ein Akkordeon geerbt und ehs verkauft wird hab ich halt Unterricht genommen. Inzwischen ist mir das echt wichtig geworden, von Klassik bis Tango ohne den Umweg Zillertaler Spatzen gibts vieles was mir auf der Kiste gefaellt.
Dann versuche ich auch gelegentlich die Musik eines Laienvereins aufzunehmen (darf dafuer manchmal mitspielen :)).

Gruss

Wolfgang
gdy_vintagefan
Inventar
#28 erstellt: 03. Sep 2003, 20:55
Dieser Thread ist zwar schon etwas in Vergessenheit geraten, aber ich will auch mal was zu mir und meinem Hobby schreiben.

Ich bin 33 Jahre alt, männlich, gelernter Industriekaufmann, seit einem Jahr Student der Wirtschaftsinformatik.

Für HiFi interessiere ich mich passiv seit 30 und aktiv seit 22 Jahren. Musik hat mich als kleines Kind schon fasziniert, ich hörte damals Musik über die elterliche Grundig-Musiktruhe mit eingebauten Perpetuum-Ebner PE 66 Plattenwechsler und Telefunken Tonbandgerät.
Meine Tante/Onkel, zugleich damals Nachbarn, hatten aber schon eine "richtige" Stereoanlage bestehend aus einem Saba Receiver 8060 und einem Dual 1218 (beide dürften heute noch existieren, auf jeden Fall der Plattenspieler, der heute meinem Cousin gehört). Und immer die neuesten Platten. Die klangen doch wesentlich besser als über die Musiktruhe.
Die Musiktruhe habe ich wohl als Kind zu sehr beansprucht, so hielt sie nur bis 1977. Zu der Zeit bekam ich einen Mono-Kassettenrecorder, einen "Mister Hit" Plattenspieler und etwas später ein Kofferradio, alles von Telefunken. Die begleiteten mich bis Anfang der 80er. Übrigens, wenn bis dahin ein Gerät irreparabel kaputt ging, durfte ich es in Einzelteile zerlegen. Ich bin kein Elektroniker geworden, jedoch kann ich kleinere "Eingriffe" durchaus schon mal selbst durchführen, z.B. wenn es um mechanische Teile oder ein neues Netzkabel etc. geht. Mir geht es beim HiFi-Hobby mehr um den Musikgenuss.

Erst 1981 kauften sich meine Eltern eine vernünftige Stereoanlage (Yamaha A/T/K-560, Dual 650 RC), die sie aber kaum benutzten (heute sind die noch funktionierenden Komponenten in meinem Besitz). Diese wurde damals von mir öfter benutzt als die Telefunkengeräte. Ein Jahr später bekam ich selbst die erste Anlage für mein Zimmer, ebenfalls Yamaha (A-460, K-350), mit Mitsubishi Plattenspieler DP-11 und ITT Regalboxen. Das war damals schon Luxus für einen 12-Jährigen. Von 1983 bis 1988 wurde diese Anlage immer mal erweitert (u.a. mit Mischpult Vivanco MX-760, das ich heute noch habe, ansonsten Tuner T-500, 2 x Tape K-320, CDX-510). Damals sammelte und "mixte" ich Kassetten, gern auch für Feten, Busfahrten und andere Schulveranstaltungen. Anschließend wollten immer einige eine Kopie meiner neuesten Mixkassette haben, denn niemand gab sich sonst solche Mühe. Die Lieder stammten größtenteils noch aus dem Radio, nachher auch von gekauften Singles, nachdem der WDR die "Mal Sondock's Hitparade" ersatzlos strich.
1988 war die vorläufig letzte Erweiterung mein erster CD-Player (Yamaha CDX-510), wodurch die Kassettensammlung noch mal wuchs (ja, damals konnte man die CDs noch öffentlich leihen). 1990/91 ein paar "große Auftritte" als DJ auf unseren Abi-Vorfeten, ausgestattet mit den beiden ältesten Tapedecks und dem Mischpult, nicht einfach...

Die Kassetten meiner Freunde klangen aber 1000mal besser als meine, denn meine K-320 hatten kein HX-Pro und keine Bandeinmessung. So nahm ich zuerst das (viel bessere) K-560 meiner Eltern und sparte dann mühsam für ein Akai GX-75. Das zweite 320er wurde durch ein einfacheres Pioneer ersetzt, das aber die meiste Zeit defekt war und somit 1992 durch ein Akai GX-67 ersetzt wurde. Ich hatte auch noch einen Hobbyraum, in dem immer einer der alten Yamaha-Verstärker stand und ein Yamaha-Deck. Zuletzt war es das gute 560er, das leider 1995 kaputt ging und durch das GX-67 ersetzt wurde. Für die Hauptanlage kaufte ich statt dessen 1995 das Denon DRS-810 und den CD-Player DCD-1015, stufte den Yamaha 510 herab, da die Zweitanlage noch keinen CD-Player hatte. Ach ja, der Tuner wurde zwischenzeitlich durch den Akai AT-57 ersetzt, an die Stelle meines nicht so "high-endigen" Mitsubishi-Plattenspielers trat der Dual 650 RC, den ich heute noch habe.

1996 endlich eine eigene Wohnung, also erst mal neue Boxen (Infinity Standboxen) und Dolby Surround (Verstärker DSP-A 590 und Yamaha Surroundboxen), sowie 2 HiFi-Videorecorder und ein vernünftiger Fernseher. Ende 1997 ging das teure GX-75 nach viel zu kurzer Zeit kaputt und wurde durch das Yamaha KX-690 ersetzt, das IMHO noch besser klang.

1998 bekam ich ein neues Auto und habe seitdem einen CD-Spieler im Auto (statt Kassettenteil). Immer schon beschränkte ich mich im Auto auf die Werkslautsprecher, da es mir hier eher um Hintergrundmusik geht. Im selben Jahr konnte ich mir einen Philips Audio-Brenner CDR-880 leisten, ABER: der Yamaha 510 konnte mit den Gebrannten nichts anfangen, so dass er 1999 verkauft wurde. An seine Stelle trat der Denon (heute noch ein solides Gerät), fürs Wohnzimmer kaufte ich den Yamaha CDX-890, der passt hier auch optisch gut hin (mittlerweile steht hier auch der alte T-560 Analogtuner).

Ab 2000 dann ein kleiner "finanzieller Einbruch", ich wurde arbeitslos und dann Student, d.h. weniger HiFi-Anschaffungen - dafür bin ich mit der aktuellen Kombination aber mehr als zufrieden. Lediglich habe ich mir bis heute noch einen DVD-Player gekauft, ein DVD-Recorder ist irgendwann geplant, MD habe ich im Gegensatz zu meinen Kommilitonen nicht. Wozu auch, bei den schon zahlreichen vorhandenen CD-Abspielmöglichkeiten?

Anstatt neuer Anschaffungen habe ich meine Anlage verkleinert. Alle Kassettendecks sind fort, zwischen 2001 und 2003 habe ich meine Kassettensammlung (500 Stück) aufgelöst: digitalisiert, teils auch von Billigst-Flohmarktplatten, Alben im Original gebraucht nachgekauft, meist als LP. Meine Kassetten klangen nämlich zuletzt nach all den Jahren sehr mangelhaft und leierten auch häufig. Jetzt habe ich nur noch CD und LP. Einer der beiden Videorecorder ist auch schon weg, denn die Videosammlung wird irgendwann auch abgebaut. Nur Schallplatten wird es immer bei mir geben, die höre ich nämlich noch lieber als CDs. Habe derzeit ca. 800 CDs (keine einzige Maxi), 220 LPs, 150 Singles und ca. 40 Vinyl-Maxis.

In meiner Zweitanlage befinden sich neben dem Denon CD-Player noch mein Akai Tuner und der uralte Yamaha A-460 Verstärker. Dazu gleich zwei dieser uralten ITT Boxenpaare (20 m² Raum).

Gruß
Michael
PapaSchlumpf
Stammgast
#29 erstellt: 03. Sep 2003, 21:14
Dann will ich auch mal über mich was sagen: Ich bin Schüler, 16 Jahre alt und interressiere mich für Hifi, kanns mir aber nicht leisten
bis jetzt hatte ich:

-Einen Sharp Ghettoblaster
-Eine Aiwa NSX-SZ20
-Eine Philips FW-M55

letztere besitze ich immer noch, und es lässt sich aushalten, hätte aber gerne was besseres.

Meine Eltern haben einen halbkaputten Dual-Plattenspieler und ein Kofferradio und hätten bis jetzt auch nicht mehr, wenn sie nicht die Aiwa von mir "geerbt" hätten.

Zu Hifi bin ich gekommen, indem ich einfach etwas gehört habe, und es mich schlichtweg beeindruckt hat.

Isgesamt kann man sagen, ich hab noch viiieeel zu lernen


[Beitrag von PapaSchlumpf am 03. Sep 2003, 21:21 bearbeitet]
Elric6666
Gesperrt
#30 erstellt: 03. Sep 2003, 21:23
Hallo Michael,

setzen 1+

Es hat richtig Spaß gemacht, deinen Beitrag – Lebenslauf – zu lesen! Beeindruckt hat mich deine Erinnerung an die alten Gerätebezeichnungen und
auch noch die Jahrgänge!

Gruss
dezibel
Stammgast
#31 erstellt: 04. Sep 2003, 12:45
Hy!!

Will mich auch mal outen!!

Bin 28 Jahre, hab eine HTL in chemischer Betriebstechnik gemacht und mich dann in die Pharmabranche in die Forschung und Entwicklung gestürzt.

Mit HiFi beschäftige ich mich seit ich 16 bin, meine Liebe zur Musik hab ich aber bereits von meiner Mutter mitbekommen, mit welcher ich schon als kleiner Bub im elterlichen Wohnzimmer gegroovt hab und sie hat mich schon mit 9 Jahren zu meinem ersten Konzert (Grönemayer) mitgenommen. Also Mama. da bist schuld!!

Mit 16 kaufte ich mir meinen ersten CD-Player und Vollverstärker, bis dorthin war ich auf kleine Ghettoblaster angewiesen. Wir waren eine kleine Clique von Freunden welche das Thema HiFi simultan entdeckten und uns gegenseitig aufstachelten wer den besten Sound hat.

Die ich ja in der Schule bereits 2 Jahre Elektronik aushalten mußte, dacht ich mich dass ich mich nebenbei ein wenig Elektronik lehren könnt. Gesagt, getan, aus ein bißchen, is wie meine Freundin immer sagt, viel zu viel geworden. (Trotzdem versteh ich viele Aussagen unserer Physiker hier im Forum nicht, was aber mit meinem immer noch beschränkten Wissenschatz zu tun hat)

Richtig gepackt vom HiFi-Virus wurde ich jedoch durch ein einschneidendes Erlebnis beim Händler, als ich zum ersten Mal eine JM Lab Utopia hören durfte (1994) und dann zu Haus das gleiche auf meiner damaligen Analge hörte. Danach war mir klar dass es noch viel zu verbessern und zu ändern gibt um dem "idealen" Klang näher zu kommen.

Seit dem hat sich meine Anlage schon mehrmals geändert und mit jeder Veränderung hab ich mehr Spaß am Musik hören. Auch mein Musikgeschmack hat sich verändert, das einzige was von Anfang an gleich war, ist die Faszination für HiFi.
Inzwischen kann auch meine Freundin meine Liebe für Musik und HiFi verstehen und teilt sie auch zum Teil mit mir. (is zwar nicht so "verrückt" wie ich, aber steht auch auf Musik von der Anlage, Ihr Babyturm wurde mit den Worten "Da hör ich lieber gar nix" elemiert.)

Gruß,

Mike
P.S.: Eine Dank an ELAC für die 512, das Teil hat meiner Freundin die Ohren geöffnet was der Unterschied zwischen einer normalen und einer guten Musikwiedergabe ist.
tjobbe
Inventar
#32 erstellt: 04. Sep 2003, 13:27
Moin,

der offizielle Lebenslauf:

40j, E-Technik studiert mit Fachrichtung Nachrichtentechnik und seit einigen Jahren nun .. in welcher Brache wohl...... IT ... entwickle (eher lasse entwickeln) Software für E-Commerce

naja und mein "HiFi Lebenslauf":

hat so um 1975 angefangen mit dem Kauf eines Aiwa Tapedecks, einem alten Kenwood Reciever und 1977 mit dem "abgelegten&" Dual 1249 meines Vaters (war billiger als selber kaufen )... als Wiedergabe ging das an ein paar Heco's. Als Student der Elektrotechnik hat man dann auch schnell gemerkt wie man eine Frequenzweiche baut (also Heco auf, alte raus, neue rein... wars besser ?..)... dann kamen die Vorlesungen in Technischer Akustik mit Labor und anderen netten Sachen... na Boxenbauen können wir jetzt selber, sprachs und fing an mit Freunden einige paare Focal Kits (100/200/250) zu bauen (die netten kleinen mit dem 5V DB und der T120K)

Naja Elektronik wurde auch besser : NAD, ein besserer Dual (wieder von Daddy der auf Revox umgestiegen war und war immer noch billiger als selber kaufen ), ein besseres Tape (ein Aiwa AD-F6900 mit den tollen dualen Zeigerinstrumenten, Daddy hatte eh nie Kassenten gehört u nd nahm jetzt auf einen S-Video HiFi recorder auf... und ob ihrs glaubt oder nicht...es war immer noch billiger als selber kaufen ) und ein Sony Esprit Verstärker (Preis pro Kilo lag bei 30DM im Sonderangebot... )

Und dann war erst mal Pause....lange Pause mit HiFi ...

Arbeiten war angesagt...... und Musik wurde nur noch im Auto gehört bis sich der Stress und Ehrgeiz etwas gelegt hat...


und vor 4 Jahren dann wieder mit AV bei Null angefangen hab (Technics SA-TX30)..... mit vielem Ausprobieren, kaufen, wieder verkaufen (naja.. jetzt kann man sichs ja selber leisten und wer will schon daddy's altern Kram haben ) bis zum aktuellen Set im Profil...

Cheers, Tjobbe

EDIT: und was ist mit Musik... immer noch der gleich Jazz Kram wie früher mit etwas gutem Rock durchsetzt (darf halt nicht langweilig werden)


[Beitrag von tjobbe am 04. Sep 2003, 13:32 bearbeitet]
snark
Administrator
#33 erstellt: 04. Sep 2003, 16:57
Mann, seid Ihr fleissige Schreiber,
macht Riesenspass sich durch die Lebensläufe zu fräsen

Ich bin auch schon ein alter Knopp von 42 Jahren, als Bauingenieur weder von elektrotechnischem Wissen noch von musischer Ausbildung beseelt aber dafür mit Ohren an beiden Kopfseiten geboren und solange ich zurückdenken kann hat mir Musikhören Spass gemacht.
Für HiFi interessiere ich mich schon sehr lange, aber ohne grossen Tiefgang, und ohne jede Voodoo-Seele (sorry jazzfusion), entsprechend habe ich über die Jahre schon sehr viele Geräte verschliessen, angefangen mit einem Dual-Plattenspieler, von dem keine Markenbezeichnung mehr weiss, Technics-Verstärker und Tapedeck, dann - mein ganzer Stolz- ein Akai-Spulentonbandgerät (das mit der wahnsinnig knackenden Hebelbedienung) und und ...
So richtig intensiv befasse ich mich mit der Materie eigentlich immer erst, wenn etwas nicht funktioniert und ersetzt werden muss. So geschehen mit meinem Pioneer Ak-616 Reference Verstärker. Dann macht es auch Spass mal tiefer einzutauchen und sich einzulesen. Deshalb geniesse ich das Fachwissen in diesem Forum und bade täglich darin

Meinen Musikgeschmack entwickelt sich in den letzten Jahren in relativ voneinander entfernte Gefilde. So liebe ich noch immer Zappa's Werke, besonders die aus den späten Siebzigern, aber neben Jazz (Miles Davis / Gabarek / Molvaer / Stan Getz) mag ich auch Grunge und NuMetal, bei passender Stimmung darfs auch RICHTIG hart werden (System of a down / Dreamtheater / Megadeath) oder gleich duster (Katatonia). Und natürlich MUSS ich regelmäßig Klassik (Pink Floyd / Stones / Genesis) hören !

so long
shoemaker
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 05. Sep 2003, 17:07
Hallo,

prima, Exxtrem-Outing

Also gut: 31 Jahre, von Beruf Werkzeugmacher (mit IT-Administration nebenbei ), für vier Jahre selbständig mit Lautsprecherbau/Modifikation sowie Gerätemodifikation. Verkauft wurden hauptsächlich Studiomonitore.

Mehrere Semester Gaststudium an der Uni Stuttgart zu den Tehmen Gehörakustik, Elektromechanik/technik etc. Jahrelange Erfahrung in der Entwicklung und im Bau von Lautsprechern mit besonderem Augenmerk auf Phasenlage, gehörrichtige Abstrahlung, Bündelung, Gehäuseaufbau, Micromechanik etc. Dazu gehören zwei hochkarätige Messysteme, leider ist inzwischen kein adäquater Meßraum mehr vorhanden
Ebenfalls langjährige Erfahrung im Umgang mit High-End Kabeln sowie genaue Untersuchung der Klangbeeinflussung dadurch, mit teilweise erstaunlichen und zu einem ebenso großen Teil erschreckenden Ergebnissen...
Nebenprodukt davon ist die Modifizierung von CD-Playern und anderen Geräten durch Schaffung stabiler Arbeitsverhältnisse wie z.B. Netzteilmodifikation, Phasenkorrektur etc. Weiter habe ich viel Zeit (und Geld) in die Erforschung von unterschiedlichen Bauteilen an ebenso unterschiedlichen Stellen gesteckt. Weiter kamen dann noch Röhrentechnik und "Ausarbeitung unkonventioneller Verstärkertechniken unter besonderer Berücksichtigung und Einsatz von Lötkolben, Ohrschützern und Feuerlöschern" hinzu

Für mich ist zum einen das Meßergebnis einer Quelle / eines Lautspreches wichtig, noch viel wichtiger für mich ist aber der Klang - denn darauf zielt der ganze Aufwand ja ab, für sich selbst das optimale Klangerlebnis zu erreichen. Habe ich das erreicht, ist mir auch ein völlig schiefes Meßprotokoll wurscht (passt dann wohl zu meinem Gehör )und es mir letzten Endes auch egal, ob ich ein auf einem "Frühstücksbrettchen" montiertes CD-Laufwerk für 300 DM hier stehen habe oder einen sündteuren CD-Player. Weiter finde ich es lachhaft, für was für LS teilweise Unsummen von Geld verlangt werden. Zerlegt man die Dinger, hat man manchmal Bauteile im Einkaufswert von vielleicht 100 Euro in der Hand. Mein Vater hat daraufhin einen bösen Brief an Audioplan geschrieben ;). Inzwischen bin ich von den großen TML-Boliden über ebenso große Hornsysteme mehr oder weniger Platz- und Freundinbedingt bei meinen Magnepans gelandet und bislang auch geblieben.

Voodoo-mäßig habe ich sicher schon alles in der Hand gehabt und ausprobiert, ob es der "CD-Purifier", Enacoms (kann man besser selber bauen, Kosten ca. 2 Euro pro Stück), Einbrenn-CD´s oder ähnlicher Kram war. Das meiste ist einfach Verarsche, manche Sachen funktionieren hingegen blendend und sind nach einiger Überlegung sogar physikalisch nachvollziehbar. Wie übrigens auch der vielumstrittene Kabelklang oder auch CD-Playerklang eindeutig durch Messungen belegbar sind

Das wars von meiner Seite in "Kürze"


[Beitrag von shoemaker am 05. Sep 2003, 18:30 bearbeitet]
zucker
Moderator
#36 erstellt: 05. Sep 2003, 17:54
wenn wir dabei sind, dann ich auch
zunächst einmal finde ich es gut, wenn nicht alles im dunkeln verborgen beleibt denn zu verstecken braucht sich hier keiner.
ich wohne in der nähe von dresden und bin 36. von beruf bin ich konditormeister mit einem kleinen geschäft.
zur elektronik kam ich mit 7 jahren - ein altes röhrenradio hatte es mir angetan und mein nachbar ist rundfunkmechanikermeister gewesen. was lag näher als tiefer in die materie zu gehen. sehr bald ging mein interessengebiet richtung nf, speziell der selbstbau von endstufen, mischpulten und dergleichen, bis hin zur lichtsteuerung. in den vergangenen jahren hab ich von 5W bis 700 W einiges gebaut, für mich, für mein kind für freunde, für unseren karnevalsclub - bei dem mir die tontechnik obliegt - oder einfach nur so. mein bestreben war und ist, einen klang im wohnzimmer oder auf der bühne zu inizieren, der einem live-konzert gleich kommt (es hat so jeder seinen eigenen hörgeschmack). deshalb liegt mein interessengebiet auch auf live-beschallung - habe im jahr vielleicht 5 gigs hier bei uns quer durch die genre. eine große band freilich nicht. mein zweites hobby ist die modeleisenbahn und dieses in verbindung mit der elektronik bis hin zu originalen betriebsabläufen ist äußerst interessant.
wie unschwer zu erkennen ist, bin ich dort aufgewachsen wo es mit der beschaffung von hi-fi anlagen etwas schwierig war. dennoch gab es auch hier geräte die ordentlich waren (RS 5000, S3000, HMK-serie) - nur die ausgangsleistung war nicht optimal und das hat mich eigentlich zu diesem unserem sehr schönen hobby gebracht.
eines noch - ich finde es sehr angenehm dieses forum gefunden zu haben - es gibt meines erachtens keinen "protz" bzw "diskreminierungsversuch" der "alten Hasen" gegenüber amateuren.
so das von mir dazu
henry
hannilein
Stammgast
#37 erstellt: 05. Sep 2003, 19:40
Denn mache ich auch mal ein Outing...
Ab etwa der 8. Klasse hatte ich eine Anlage mit Tape, Tuner und Verstärker von Sony und Dual Plattendreher. Später habe ich meinem alten Herren seinen Denon Verstärker abgeschwatzt, das Teil steht sogar noch im Keller. Boxen waren von der alten Kompaktanlage meines Vaters mit Luftgewehreinschußloch im Tieftöner. Ich war leidlich zufrieden...
Irgendwann gab es dann einen Surround Prologic Receiver von Harman mit alten JBL Ls(Steht alles noch im Keller). Das Hifi-Elend fing dann mit dem Kauf eines DVD Players an. Schließlich mußten dazu dann auch noch ein Dolby-Digitalreceiver. Mein Denon 1803. Diese Kiste Klang ungefär wie eine Ziege die in einen Blecheimer pieselt. Mittlerweile ist eine ganz gute Anlage entstanden...(mit Zwischenstufen über Onkyo(o.k.) und Rotel(gut) mit SystemAudio Ls(gut)bis zu Naim Elektronik und B&W Ls)
Beruflich habe ich auch keinen besonders geraden Weg hinbekommen: Nach der Zeit bei Y-Tours habe ich erstmal 10 Semester Jura studiert, natürlich in Kiel - mein Haupthobby ist Surfen, darum drehen sich seit 15 Jahren fast alle Urlaube.
Nachdem ich eingesehen habe, daß ich maximal ein mittelmäßiger Jurist geworden wäre, habe ich eine Pilotenausbildung gemacht und bin nach einigen Jahren als Co auch in der Regionalfliegerei mittlerweile Kapitän bei einer großen Ferienfluggesellschaft.
Mein Alter ist noch 35. Ansonsten habe ich ein Faible für Porsche und andere hastige kleine Autos, versuche so oft es geht ans Meer zum surfen zu fahren und stehe auch gutes Essen und guten Wein in guter Gesellschaft(was man meinem Umfang leider auch schon etwas ansehen kann...)und auf Kurztrips generell.
Hifimäßig bin ich wohl fortgeschrittener interessierter Laie.
Gruß h.
airlex
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 12. Sep 2003, 07:10
Hallo zusammen,

also das Lesen dieses Thread hat mir besondere Freude bereitet und ich finds gut, daß man sich jetzt auch mal den Menschen a bisserl vorstellen kann, der hinter einem Namen steht.

Ich selbst bin 36 Jahre alt, hab BWL studiert und arbeite jetzt im Controlling einer großer Versicherung; hab daher auch mit der Technik nicht wirklich viel am Hut. Höre einfach nur gerne gute Musik.
Das ganze fing eigentlich auch schon recht früh an, hab mir in meiner Gymnasialzeit meine erste richtige Anlage zugelegt - was das Budget damals halt so zuließ. Das war eine Yamaha-Verstärkter A 760, ein Dual-Plattenspieler und Bausatz-Boxen von Orbit-Sound - Supernova. War damals mit dem Sound richtig happy.
Im Lauf der Jahre wachsen wohl auch die Ansprüche, so daß ich mir in der Zwischenzeit - nach einigem Ausprobieren - eine ziemlich nette Anlage zusammengestellt habe (siehe Profil).

Tja und nun sitzen wir (ja ... meine Freundin teilt mein Hobby, was für ein Glück) jede freie Minute im Wohnzimmer und sind immer wieder erstaunt, was da für neue Details in den vermeintlich altbekannten bzw. neuen CDs stecken.

Herzlichen Gruß
Alex
schumi65
Stammgast
#39 erstellt: 12. Sep 2003, 07:54
Hallo Forumianer,

schöne Sache, dieses Thread. Das macht die Sache noch angenehmer, weil man zu Einigen automatisch etwas mehr Bezug hat.

Also: Ich bin Jens aus Goslar, 38 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, habe Verfahrenstechnik studiert und 8 Jahre als Projektleiter in einem Chemieunternehmen gearbeitet. Danach kam der Wechsel. Wohin? Na logisch, in die IT. Inzwischen bin ich SAP-Anwendungsberater im gleichen Unternehmen, in dem ich vorher schon als Ingenieur tätig war.

Meine Wurzeln liegen in Sachsen Anhalt, in Wernigerode. Bei uns gab es damals die Jugendweihe und wie hier zur Konfirmation, auch etwas "Kohle". Andere kauften sich ihr erstes Moped, der Jens aber seine erste Musikanlage.
Als HiFi möchte ich das Teil nicht bezeichnen. Es bestand aus einer Radio-Plattenspieler-Kombi aus dem Hause RFT und hatte sagenhafte 2x3 Watt Sinus!!! Und trotzdem war ich total stolz. Mit 14 Jahren kaufte ich meine erste Klassik Vinyl (Beethoven. Stücke für Klavier).

Sofort nach der Wende nahm ich all meine DM, die ich hatte, es waren 300 DM, und erwarb einen Miniturm von Schneider mit Doppelkassetendeck, Plattenspieler und Radio. Der Klang war aber mit den mitgelieferten Boxen mehr als miserabel und die Euphorie über den Glanz der bunten Technikschaufenster verflog schnell, weil man nun realistischer wurde. Nun verstand ich auch erstmals die Leistungsangabe "40 Watt PMPO". Im Ausverkauf (der DDR dann schnell noch Restposten guter alter RFT-Boxen erworben und damit etwas Klangverbesserung geschaffen. Dann war ich mit dem Studium fertig und wurde endlich etwas liquider. Das neue Problem war nun meine Gattin, die irgendwie nicht verstehen konnte, das man für Musik mehr als 300DM ausgeben muß.
Hier der ultimative Trick von mir, wie man bei der Regierung die Budgetfreigabe erhält: Ich habe meiner Gattin im Gegenzug zu meiner ersten HiFi-Anlage ein Bügelcenter geordert. Damit war dann der Hausfrieden wieder hergestellt.

Also: Damit hatte ich dann meine derzeitige Grundausstattung: Yamaha Receiver RX-V 592 mit Technics CD-Player und JBL TLX 5000 Frontboxen und Flix1 Surroundsystem von JBL. Inzwischen ist noch ein Philips DVD/SACD-Player 763SA hinzugekommen, neue Rears von JBL und bessere Kabel (Oehlbach).
Mein nächster Wunsch ist die Anschaffung eines neuen Receivers und neuer Boxen. Aber da ist ja wieder das bekannte Problem, daß das Budget einfach nicht freizubekommen ist! ...irgendwann kommt jedoch meine Stunde, ich spüre es...

Abschließend möchte ich noch sagen, daß mir dieses Forum stets Anregungen bietet und ich die größtenteils fundierten Beiträge der Mitglieder sehr zu schätzen weiß. Denn die Meinungen der Endanwender (um mal mit der IT-Terminologie zu sprechen) ist mehr wert, als es Tests unter optimalsten Laborbedingungen tun könnten! Durch dieses Forum hat sich das Thema HiFi einen festen Platz in meiner Hobbyliste erobert und sich mein eigenes Wissen über die Materie erweitert. Danke dafür.
Spooky
Stammgast
#40 erstellt: 26. Nov 2003, 04:59
Hui - Erzählthread - das ist was für mich!

Also:
Ich bin 29 Jahre alt, und beruflich bin ich eigentlich zur Zeit "nichts". Ist eine lange Geschichte, die zwei Bauchspeicheldrüsenentzündungen, ein absolutes "Wahnsinnshobby" (mit dem man auch ein bißchen Geld verdienen kann) und eine gewisse Unlust an allem mit Mitte 20 beinhaltet. Im Sommer bin ich zur Zeit mit einem Motorsport Team unterwegs und mache für die die ganze PR Arbeit und zusätzlich kann man in einigen Zeitungen Artikel über Tractor Pulling von mir lesen.

Im Winter habe ich allerdings wenig zu tun (und viel Zeit für dieses Forum). Nicht wirklich optimal, aber immerhin habe ich es geschafft, meinen Kindheitstraum für eine Weile zu leben, ohne dabei zu verhungern.

Also - Hifi Geschichte.
Infiziert hat mich wohl mein Vater, der auch schon immer etwas für gutes Hifi über hatte.
Leider war ich wohl mit daran Schuld, dass er seine Leidenschaft einige Zeit unterbrechen musste, sprich einige Zeit Pause eingelegt hat, weil die Finanzen als Student mit Kind nicht so üppig waren.
Bei uns zu Hause stand ein Loewe Receiver (eigentlich ein schickes Teil mit quadrosound usw) mit Loewe und Heco Boxen, einem Elac Plattenspieler, sowie einer Bandmaschine, die 1979 durch ein "riesiges" Phillips Tape Deck (für 699 DM) ersetzt wurde.

Meinen ersten Kassettenrekorder habe ich im Alter von 5 Jahren von meiner Tante geerbt. War so ein Mono Teil mit eingebautem Lautsprecher und Microfon. Damit wurden dann die ersten Aufnahmen gemacht. Mangels technischem Verständnis habe ich das Ding vor einem Lautsprecher platziert und dann Kassetten aufgenommen.
Zu der Zeit mit Vorliebe Truck Stop, Abba und Neil Diamond. Um meine Mutter zu nerven hat es gereicht.
Ansonsten wurde Papas Plattenspieler mit Torfrock vergewaltigt (ich habe mit 7 Jahren Hendrix Cover auf Plattdeutsch gehört - jawoll!)

Da fällt mir gerade eine gute Anekdote ein: Vorsingen bei einer Band:
"Kennste das" - Gitarrist spielte "Hey Joe" an.
"Klar.. kenn ich!"
"Dann sing mal".
Hab ich dann auch:
"Hey Joe - sech ma wat hast Du da zu tun mit dein Colt inne Hand? - Ich hab meine Frau totgemacht, Ole, ich hab sie gesehen, sie war da zugange mit son andern Macker"
Die haben fast vor Lachen ihre Instrumente weggeschmissen.

Da mein Vater das wohl relativ amüsant fand, wie ich da vor seinen Lautsprechern klebte, gab es dann so mit 8 oder 9 Jahren einen Stereo Kassettenrekorder von Universum, mit dem ich vom Radio aufnehmen konnte, der sich sogar an Papas Stereoanlage anschließen lies und mir die Möglichkeit gab, Kassetten zu kopieren - was auch ausgiebig genutzt wurde. Zu der Zeit habe ich auch meine erste Schallplatte gekauft (A-ha). Kurze Zeit später wurde musikalisch auf Punk umgeschwenkt, was mein Vater zu unterbinden versuchte, indem er mir eine "Best of Santana" sowie einige Bruce Springsteen Kassetten schenkte. Ich glaube, diese Santana Kassette hat mich auf ewig geprägt. Trotzdem war meine zweite Schallplatte von den Ärzten.
Tiefen Eindruck hat auch eine AC/DC Kasette (Back in Black) aus der Bücherei hinterlassen, die sofort kopiert werden musste.

Für meinen 13. Geburtstag wanderte dann Papas Steroanlage in mein Zimmer. Schließlich wollten wir schön laut die Toten Hosen hören. Hat auch geklappt!

Völlig schockiert war ich allerdings, als ich die Anlage nicht wieder im Wohnzimmer aufbauen musste, sondern mein Vater sie mir einfach so geschenkt hat.

Der Kassettenrekorder wurde aus Neugier kurzerhand in seine Einzelteile zerlegt :).

Mein Vater hat sich dann eine neue Anlage gekauft.
Einen Yamaha R-5 Receiver, einen Yamaha CD 450 CD Player (der bis heute bei meiner Schwester seinen Dienst tut) und ein KX 300 Tape Deck in Verbindung mit Hans Deutsch Boxen und einem AKG 240 Monitor Kopfhörer.
Das war natürlich die reinste Offenbarung - und ließ das Loewe Zeug ziemlich alt aussehen.
Der erste Versuch, den Klang in meinem Zimmer zu verbessern, wurde mit einem Paar Lautsprechern aus dem Aldi gestartet. Waren auch gar nicht mal sooo schlecht.

Bei Papa brach dann die Musiksucht aus: Quasi jede Woche eine neue CD - und ich wurde in die Welten von Pink Floyd (The Wall, The final cut, Dark side of the moon), Alan Parsons Project (Tales of mystery and imagination), Dire Straits usw. eingeführt. Mit dem 240er AKG habe ich da zum ersten Mal erlebt, was richtig guter Klang ist.

Nach einer Diskussion am sonntaäglichen Frühstückstisch darüber, dass seine Musik ja ganz nett und irgendwie ja schon "abgefahren" wäre, aber er so richtig harten Rock ja nicht hören würde, gabs dann erstmal eine Lehrstunde aus seiner Plattensammlung:
Mutter wurde zum Kaffetrinken zu meiner Tante geschickt und dann wurde sich ins Wohnzimmer gesetzt:
Es gab Uriah Heep (Salisbury) und Iron Butterfly (In a gadda da vida) in ihrer voller Pracht auf die Ohren.
Da war ich aber dann doch mal Baff über den alten Herren!

Zwei Tage später brachte er von einem Bekannten "Deep Purple - made in Japan" auf CD mit, was die Diskussion ein für allemal beendete.
Mit größter Verzückung stellte ich kurze Zeit später fest, dass meine Tante und Onkel sämtliche frühen Uriah Heep und Deep Purple Scheiben besaßen. Die Kassettensammlung wuchs stetig und es wurden auch zwei Uriah Heep Platten gekauft.

An meinem 14. Geburtstag war dann mal wieder Staunen angesagt: Der Yamaha R-5 und das K300 standen auf dem Geburtstagstisch! (Ich denke, ein Grund für dieses doch sehr großzügege Geschenk war, dass ich darauf verzichtet habe, mich taufen und konfirmieren zu lassen und im Vergleich zu meinen Kumpels finaziell etwas kurz kam).

Der Hammer war perfekt, als es zu Weihnachten einen gebrauchten Onkyo CD Player dazu gab - und Opa, da er sich eine neue Kompaktanlage mit CD Player gekauft hatte, seinen Dual (1271?) Plattenspieler nicht mehr brauchte und mir diesen kurzerhand überließ.
(Die ersten beiden CDs waren "Toto - Past to present" und "Status Quo - Best of")

Im Sommer gabs nach einem Ferienjob und einem Zuschuss von Mama eine JBL Sub / Sat Kombo dazu - und ich war der König!

Aufgrund mangelnder Finanzen wurden fleissig CDs aus der Bücherei und von Kumpels geliehen und auf Kasette kopiert.
Zwei Sommer und einem richtigen Ferienjob später gab es ein neues Kassettendeck (KX 330 mit Play Trim Regler). Das alte Deck habe ich dann noch für 200 Mark an einen Schulkumpel verkauft.
Mein Schulpraktikum habe ich dann bei unserem örtlichen Hi Fi Händler gemacht, wo ich erstmal Löten gelernt habe und auch mal ein bisschen mehr in die Geräte geguckt habe.

Tja.. und dann ging die richtig wilde Zeit los.

Auf der Suche nach einem Proberaum bin ich mit ein paar Kumpels im örtlichen Jugendzentrum gelandet und traf dort auf einen Sozialpädagogen mit absoluter "Musikklatsche".
Wir waren uns musikalisch sofort einig. Aus der Band ist zwar nichts geworden, aber wir haben das "Rockcafe" im offenen Bereich eröffnet - und ich war halt der DJ. So ziemlich alle musikverrückten Jugendlichen der Stadt sammelten sich in relativ kurzer Zeit in diesem Jugendzentrum. Wir haben bis zum Umfallen Led Zeppelin, Jethro Tull, Clapton, Beatles, BB King, Pink Floyd usw. gehört - und ich habe JEDE Stufenparty hinter der Anlage verbracht (da braucht man zwar nicht tanzen - aber Frauen bekommt man auch keine ab).

Tief "getroffen" hat mich dann auch der Besuch bei unserem Soz. Päd zu Hause:
Der hatte damals 800 CDs zu Hause (und ich noch mehr zum aufnehmen) - und nebenbei noch einen PA Verleih...
Seitdem weiß ich auch was Tascam ist :-).

Zusammen mit ein paar Kumpels hatten wir dann mehrere Bands. Nachdem ich festellen musste, dass ich für ein Instrument nicht zu gebrauchen bin, habe ich mich dann mehr um die Technik gekümmert.
Also Aufnahmen gemacht, die PA aufgebaut usw. - bis hin zur finalen Aufnahme auf 8 Spur digital.

Zu der Zeit hat der Onkyo CD Player dann seinen Geist aufgegeben und wurde durch einen gebrauchten Yamaha CDX 550 ersetzt.
Irgendwann habe ich dann bei meinem Händler auch noch einen gebrauchten AX 550 für 300 Mark geschossen. Der R-5 ging an den Kumpel, der auch schon das Tape gekauft hatte.

Der Plattenspieler überlebte eine Party nicht und das JBL System musste einem Quadral System weichen. Irgendwann kam noch ein MB Quart Kopfhörer dazu.

Dann gab es einen Schnitt in meinem Leben. Die Musikerkumpels knallten sich schon morgens zum Frühstück die Krümel in den Kakao, einer landete nach einem Höllentrip in der Klapse, der eine Gitarrist stellte fest dass er als Schwuler in dieser Kleinstadt keine Zukunft hätte - und unser Stargitarrist und Leadsänger ging nach Mallorca um da als ein Mann Show im Sommer in Clubs zu spielen.

Da ich werde drogenabhängig, schwul noch musikalisch begabt war und mich in usnerem Ort auch nicht "eingesperrt" fühlte, habe ich mich anderen Dingen zugewand (so Sport Tractoren halt) - und mit Musik und Hi Fi war erstmal Schluss.

Stattdessen habe ich zwei Jahre lang mit Rennmotoren rumgespielt. Wer glaubt Hi Fi wäre teuer oder was zum prahlen, dem empfehle ich mal einen V8 Dragstermotor im Motorsport einzusetzen....

Gepackt hat es mich erst wieder, nachdem ich durch einen guten Job, trotz Anschaffung eines 3er BMW und Ausbügeln der Finanzlage nach dem V8 Abenteuer, etwas zuviel Geld zum "spielen" über hatte und ein abendlicher Stadtbummel mehr zufällig im Saturn Markt endete.

Ich bin mit einem Paar Elac Boxen und einem verdammt leichten Portemanaie wieder aus dem Laden raus.

Dann habe ich mich dem Thema "studieren" gewidmet, aber nach einer etwas längeren Krankheit (die mich in den USA festgesetzt hat), hatte ich keinen Studienplatz - und nach einem Rückfall - auch keinen Arbeitsplatz mehr - dafür aber viel Zeit:

Fast aus Langeweile kam ein DSP 390 mit Ares Lautsprechern von Ebay und ein DVD Player dazu.
Auf der Suche nach Infos (wieso geht mit dem 300er DSP in Verbindung mit dem DVD kein Dolby Digital) bin ich dann letztes Jahr in diesem Forum gelandet, was die "Seuche" wieder voll entflammt hat.

Erstmal war ein "neuer" Plattenspieler dran. Nach einer ziemlichen Odyssee kam ich dann zu dem Dreher, den ich jetzt habe (Yamaha YP PD 4). So im "Vorbeigehen" noch ein Sony MD Deck von Ebay. Damit bin ich dann so ganz ganz langsam wieder als "DJ" auf privaten Parties angefangen.

Über den Sommer war erstmal wieder Ruhe, weil ich halt mit meinem anderen "Hobby" genug zu tun hatte (zum Glück muss ich den Scheiß nicht mehr selber bezahlen).

Lediglich ein Paar Yamaha NS-G 30Lautsprecher die als Rear in die neue 5.1 Anlage kommen sollten wurden angeschafft.

Dieser Herbst war dann schon wieder richtig teuer:
Mein guter alter CD Player hatte ab und zu ein paar Macken, so dass ein CDX 860 von Ebay gekauft wurde und das Thema Dolby Digital wurde mit einem günstigen Auslaufmodell (Yamaha AX - 530) verwirklicht.

Für den Moment bin ich wohl erstmal zufrieden! Die Finanzlage ist nicht ganz so rosig, und irgendwas muss ich jetzt erstmal in Sachen Ausbildung fertig bringen.

So.. jetzt habe ich einen guten Teil der Nacht hinter mich gebracht - und ihr reichlich zu lesen.
TorstenB
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 27. Nov 2003, 16:02
Hallo,

meine Name ist Torsten (wie aus dem Nick auch zu erkennen) und ich bin 36 Jahre jung.

Mit dem Thema HiFi habe ich mich seit dem 14. Lebensjahr on and off beschaeftigt. Damals gab es nach der Konfirmation die erste groessere Investition in einen Grundig V2000 Verstaerker mit passenden 3 Wege Boxen (Marke weiss ich nicht mehr). Das ganze wurde dann immer weiter ausgebaut mit verschiedenen Kassettendecks, von denen ich immer noch mein letztes, ein Kenwood, besitzte aber nicht mehr betreibe. Natuerlich durften auch die damals obligatorischen DUAL Plattenspieler nicht fehlen, bei mir war es ein CS 728Q, der anstandslos seinen Dienst verrichtete und heute noch bei meinen Eltern laeuft. Allerdings habe ich den grossen Fehler begangen, der Mode zu folgen und viele (nicht alle) meiner LPs nass abzuspielen. Nun ja, kann man nicht aendern. Vielleicht beschaeftige ich mich irgendwann mit dem Plattenreinigen um einige dieser Schaetze zu retten.

Irgendwann spaeter, ich glaube es war so im Jahr 1992 habe ich das erste Mal Dolby Prologic erlebt und bin dem auch gleich verfallen. Ein Yamaha DSP 970A (mehr war als Student damals finanziell nicht machbar) mit passendem Center und Effekt-LS von Yamaha, hielt Einzug bei mir. Da ich auch fleissi Filme gesammelt habe, kam der Yammi staendig zum Einsatz.

Bis vor ein paar Monaten, war ich auch eigentlich zufrieden, bis ich bei uns in der Stadt zu einigen Hifihaendlern gegangen bin um mich einfach mal ueber den heutigen Stand der Technik zu informieren. Da hat mich das Fieber wieder gepackt und mir wurde klar, ich brauche einen AV-R der neueren Generation, um meine DVD richtig geniessen zu koennen. Ausserdem wurde es Zeit mal meine 3 Wege Regal-LS (ja, genau die oben angesprochenen) auszutauschen.

Ich also los, probehoeren. Tausend verschiedene LS und danach total konfus. Ich wollte ja unbedingt LS haben, die Filme und Stereo ausgewogen wiedergeben koennen und das Ganze zu einem halbwegs vernuenftigen Preis. Nebenher habe ich fleissig im Internet recherchiert und bin auch auf dieses Forum gestossen. Eines tages habe ich dann die Infinity Alpha 50 gehoert und auch gekauft. Dann ging's los die LS richtig zu platzieren, da mein Wohnraum leider alles andere als guenstig geschnitten ist.

Vor ein paar Wochen, habe ich dann auch den alten Yamaha 970 in Zahlung gegeben und mir einen Yamaha RX-V1400 gegoennt. Als Center und Effect-LS laufen immer noch die Yamaha-LS. Als naechste Anschaffung steht ein Subwoofer auf dem Wunschzettel.

Ihr seht, ich bin nicht der absolute High-End Freak, geniesse aber trotzdem gute Musik bei gutem Klang. Ich here gerne vielfaeltig. Rock, Klassik, Jazz - alles hat bei mir einen Platz. Wobei ich allerdings auch einige Lieblinge habe: Pink Floyd, Deep Purple, die fruehen Eric Clapton, Garbage und, ob ihr es glaubt oder nicht, die Toten Hosen - ok, ich bin in Ratingen bei Duesseldorf aufgewachsen, vielleicht erklaert das einiges ).

Ach ja, ich lebe seit 1998 in Singapore und leite als Regional Manager IT die IT Abteilung der hiesigen Tochtergesellschaften einer deutschen Versicherung. Nach Deutschland komme ich nur 1x im Jahr, um Weihnachten bei meinen Eltern in Muenchen zu verbringen.

Gruss
Torsten
Event
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 27. Nov 2003, 19:13
Der Event heißt im richtigen Leben Karlheinz und wird seit nunmehr 32 jahren von jedermann Charly genannt.

Ich bin 48 jahre alt und gelernter Radio- und Fernsehtechniker-Meister, der noch ein Studium der Nachrichtentechnik/Informationstechnik angehängt hat.

Mit Musik beschäftige ich mich seit 1968, meinen ersten Verstärker habe ich 1969 gebaut. War ein Bausatz von Radio Rim. Über die ganzen Lautsprecherboxen rede ich gar nicht mehr.

Während meiner Zeit als Fernsehmeister habe ich professionell Licht- und Musikanlagen in Discotheken geplant und installiert.
Nach bestandenem Diplom habe ich die EMITTER bei ASR Schäfer+Rompf in Herborn weiterentwickelt, später bei AN+DI electronic in Erlangen die Produktentwicklung der sagenhaften REVOLUTION Vor- und Endstufen betrieben, die Mircea Naiu erfunden hat.
Heute arbeite ich bei SiemensVDO in Regensburg in der Entwicklung von professioneller Sicherheitselektronik, sprich Airbag usw.

Zu Hause habe ich eine hochwertige High-End Anlage, die teilweise von mir selbst entwickelt oder modifiziert ist.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich weiterhin mit Audio Elektronik auf hohem Niveau.

Grüße vom Charly
fjmi
Inventar
#43 erstellt: 10. Okt 2004, 19:37
finde dieses thema sehr interessant -> mein bescheidener beitrag.

ich bin 20, habe 5 laaange jahre htl - elektrotechnik (vert. techn. inform./ netzwerktechnik) hinter mir + 8/12 jahre bundesheer bei dem ich mich besonders an der 'wunderschönen'(frischen) burgenländisch/ungarischen grenze alles mögliche an fachliteratur durchgelesen habe, und studiere derzeit psychologie (da gibts viel intertessantes in verbindung mit dem ganzen kabelklang -"""objektiver""" bewertung, beinflussung, einbildung und so weiter...)

war mein leben lang begeister von musik, technik, verwendeter technik,... bekam aber leider so gut wie nie etwas in diese richtung, hatte nichtmal einen radio

bekam dann einmal nicht mehr benötigte b&o lautsprecher meiner tante die mir sehr gefielen und irgendwann fand ich; übrigens grad zur grenzzeit in der ich auch zur abwechslung geld hatte ;); dass mal ein neuer verstärker als der ausgeborgte meiner eltern her sollte - meine erste 'anlage' **
dann noch ein kass.deck (vom selben verkäufer) um meine alten abzuspielen und so weiter...

habe trotz geringem finanziellen mittel eine ganz brauchbare anlage zuhause mit der ich oft und gerne musik höre, UND die mir optisch auch gefällt.
ich weis es gibt viel besseres - ebenso schlechteres
aber der mensch gewöhnt sich an vieles und auch mit einem monoküchenradio (siehe 5.1. diskussion ) werden einige wohl glücklich.




** abgesehen von einem kleinen radio, das ich mal von einer volksschullehrerin bekam aber nicht lange von mir verwendet wurde da die potis kancksten
Wolfgang_K.
Inventar
#44 erstellt: 10. Okt 2004, 20:55
Ich bin 47 Jahre alt und in einem nicht-technischen Beruf. Ich will eigentlich nur gute Musik auf einer robusten Anlage in guter bis sehr guter Qualität hören. Die technischen Hintergründe (zuerst über Tonbandgeräte) habe ich mir angelesen. Durch diese Hintergrundinformationen konnte ich mir im Laufe der Jahre eine hochwertige Anlage kaufen, an der ich noch nach über zehn Jahren meine Freude habe.
thifi1
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 10. Okt 2004, 21:31
Hi,
ich bin 37 Jahre und im KFZ-Teile Großhandel tätig. Hifi ist seit 20 Jahren mein Hobby. Das geht von Bastelorgien in den 80zigern, mit Katastrophen bis zu Erfolgen, bis zum heutigen Zeitpunkt mit allen Erfahrungen und "Leiden" die das Hobby mitbringen. Aber es macht unendlich Spass. Ich denke schon, dass ich einige Erfahrung habe und das geht bei mir bis zur Reparatur. Allerdings alles nur so weit wie ich mich auskenne. Auch bei meinen Hobby gilt: von dem wo ich keine Ahnung habe lasse ich die Finger oder hole mir Rat.

Das Forum hier finde ich bis jetzt Klasse. Hier bekommt man immer Rat und das meistens auch qualifiziert und nicht von "oben herab". Und auch keine endlosen Diskusionen wo jeder nur seine Meinung durchsetzen will.
Weiter so Jungs (und Mädels).

Gruss an Alle
Thomas
lumi1
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 11. Okt 2004, 08:30
Nun, ein bißchen outing?

Warum nicht....

Bin 36 Jahre alt, seit 18 Jahren mit Frauchen zusammen, aber erst seit 7 Jahren mit ihr verheiratet.
Ich prüfe halt gern, wie bei den Voodoo-Kabeln. Habe 14 jährige Tochter, mein ein und alles. Sogar vor den Hobby´s.
Habe Realabschluß.
Mit 16 jobbte ich in Videotheken, Hifi-Läden und wartete nebenbei in den einschlägigen Peepshows meiner Stadt die Videoanlagen.
Wie ihr seht, bin ich bereits hier im Berufsbild etwas entartet.
Mit 18 fing ich als Fahrer einer Reprofirma an.
Das gefiel mir nicht, also wollte ich lieber selbst die Lichtpausen, Kopien, Foto´s herstellen/entwickeln, retuschieren.
Das tat ich dann auch, und machte nebenbei eine Art Ausbildung als Reprograph.

Da die Xerox u.a. Techniker nie schnell genug kamen, wenn eilige Termine waren, fing ich außerdem an, die Geräte selbst zu warten/reparieren.
Sehr zum gefallen meines Chef´s, bis die Firma pleite war. (Nein, ich war nicht dran schuld )

Mit 22 wurde ich Daddy, und mußte im Hinblick auf die Zukunft etwas tätigen, was mir zeitlichen Spielraum läßt. Denn meine Frau wollte auch in ihrem Job beim großen "T" bleiben.
Da mein Vater kleineren Fuhrbetrieb hat(te) (Bus,Taxi,Mietwagen),sattelte ich um, und machte Ausbildung bei befreundetem Auto-Elektriker. Seit ich 25 bin, führe ich mehr oder weniger neben meinem Vater den Betrieb, und habe ihn um Dienstleistung jeder Art erweitert.Dafür den Bus und Mietwagen verscherbelt.....
Ob eine Vorfahrt beim Tüv, oder ein Einkauf für eine alte Omi. Renovierung, Altlasten beseitigen,etc....

Etwas Glück im Leben hatte ich durch meinen Großvater, der mir das Haus vererbte, in dem ich lebe.
Mein Vater hat zwei andere Wohnhäuser, deren Erhalt/Vermietung hauptsächlich ich tätige.
Mein zweites Bein, und ich kann fast alles von zuhause erledigen. Es sei denn,ich muß selbst ran.

Jetzt zum eigentlichen Thema Hifi/Video/Elektronik:

Mein Großvater war Ingeneur, vor allem tätig in der Elektro-technischen Entwicklung. Auch von Dingen, die nicht so alltäglich sind....

Und der gute hat mich wohl oder übel mit dem Bazillus infiziert.
Kaum das ich aufhörte zu krabbeln, wollte ich in die Nähe seines Lötkolbens. Musikalische Wiedergabegeräte gab es bei ihm schon immer genug, und ich wollte auch wissen, was drin steckt.
Alles fing eigentlich mit der Frage an, wo die Männchen im TV sitzen.
Und als ich in einem alten Röhrenradio nach einem Motor suchte, konnte mein Opi nicht mehr.
Jetzt wußte ich mit 4(?),daß Motoren nur in Ton-/Videobandmaschinen und Plattenspielern sitzen. Oder im Mixer von der Mama und Oma. Der Tag als er starb, war neben anderen negativen gesundheitlichen Ereignissen lieber Personen in meinem Leben, einer der schlimmsten für mich. Er hat mir mehr beigebracht, als das viele andere hätten können.

Was unser Hobby hier im Forum angeht, bezeichne ich mich weder als Profi, noch als Laie.
Es gibt sehr viele Dinge mit denen ich mich auskenne, aber genauso viel, wo mir die Ahnung fehlt.
Da halte ich dann aber auch meine Finger auf der Tastatur still.
Was mir z.B. gar nicht liegt, ist der absolute Durchblick mit PC´s. Habe schon mal fast einen Tag gebraucht, um einen passenden Codec zu finden,implementieren.

Bye!
kampf-keks
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 11. Okt 2004, 11:01
Hmm.

Mein Alter bleibt mal dahingestellt
Ich habe mich bis vor ca. 4 Jahren intensiv mit dem Thema Hifi u. Akustik auseinandergesetzt.
Angefangen vor ?? Jahren mit einem alten Schneider Kompaktsystem mit Plattenspieler. Als ich dann einen CD Player bekam, wurde beim Schneider gnadenlos der Phonovorverstärker rausgerissen und ein AUX Eingang eingebaut, der dann den CD Player aufnahm.
Betrieben an zwei Acron 600b Boxen (hätt ich sie doch behalten!).
Irgendwann wurde der Schneider gegen einen gebrauchten Toshiba SA-3000 Receiver ersetzt und dann fing es an.

Irgendwie hat sich das Hobby bis Anfang dieses Jahres verlaufen... dann bin ich auf das Forum gestoßen und es war wieder da

Gruss Thomas
**5000w_basemachine**
Stammgast
#48 erstellt: 11. Okt 2004, 11:19
HI!
ich bin 18(also der jüngste hier:)und fing so mit 14 an mich für HIFI zu interessieren!hab mathe physik LK(spricht für sich...)amCG in Bamberg und hab vor mir noch mehr(theoretisches)wissen über die Technik der Lautsprechre und Amps usw. anzueignen.bin also auf keinen fall jemand der sich freut wenns gut klingt, wenn er nicht weiss warum!!hab schon um die 10paare Lautsprecher gebaut(von ziemlich gepfuscht bis echt sehr sehr genial)und will noch mehr versuchen!!mein erster amp(5.1 alles Mono-Endstufen in class a technik)ist grad Im bau!

MFG

TOBIAS
LittelDevil
Stammgast
#49 erstellt: 11. Okt 2004, 11:54
Hallo

bin 27 Jahre alt hab Kommunikationselektronier ( wo ich anscheinend nicht der einzige bin ) gelehrt und arbeite jetzt als Systemadministrator. Ich tüftel schon seit meiner Kindheit mit hifi rum. Hab eine Zeitlang wo ich zwischen 18 und 24 war alle Nasen lang meine Anlage im Auto umgebaut. Aber jetzt bastel ich lieber an meiner Anlage im Wohnzimmer rum.
Diesen Winter habe ich vor mich auch ein bisschen mehr mit der Elektronik von Hifi auseinanderzusetzen, meinen Marantz 2285 restaurieren und 2 Röhrenmomoendstufen zu basteln.

Gruß Alex
lumi1
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 11. Okt 2004, 12:17

Spooky schrieb:
Hui - Erzählthread - das ist was für mich!

Schluss.

Stattdessen habe ich zwei Jahre lang mit Rennmotoren rumgespielt. Wer glaubt Hi Fi wäre teuer oder was zum prahlen, dem empfehle ich mal einen V8 Dragstermotor im Motorsport einzusetzen....

Gepackt hat es mich erst wieder, nachdem ich durch einen guten Job, trotz Anschaffung eines 3er BMW und Ausbügeln der Finanzlage nach dem V8 Abenteuer, etwas zuviel Geld zum "spielen" über hatte und ein abendlicher Stadtbummel mehr zufällig im Saturn Markt endete.



Sorry, an alle anderen hier.
Etwas Off Topic.

Wie schön.....let the good Times roll!

Das ist (war) mein zweites Hobby.
Ich weiß, was Du meinst. Mit der Kohle.
Bin an meinem 18ten Geburtstag mit nem ´76 Olds 98 mit nem 455er von der Fahrschule weggefahren.



Dann hatte ich mit andren Kumpels die berühmte Schrauberhalle.
Viel Kontakt mit Heesterman & Co.

(Kennste bestimmt?)
Haben FunnyCars gebaut(nur zum eigenen Spaß,nix rennen), und auch mal nem alten Taunus nen 327er Chevy incl. Powerglide verpflanzt.

Hab paar MuscleCars gehabt, und einige "Schiffe".

Jetzt fahre ich nur noch klassische V8´s aus deutscher Fertigung...*Schnief*

Geblieben ist mir aber ein waschechter HemiCuda.

Der steht bei Verwandten in Bayern in der ehemaligen Scheune.

Einmal im Jahr hol´ich ihn, dann kommt die Jugend zurück. *Jippie*
richi44
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 11. Okt 2004, 13:04
ich habe zwar nicht alles gelesen, aber ich vermute schwer, dass ich das Alters-Schlusslicht tragen werde.
Immerhin hab ich mich diesen Sommer (mit 60) in den Früh-Ruhestand begeben. Dass ich auf eine lange Elektronik-Tätigkeit zurückblicken kann, liegt sich mal daran, dass mein Vater ebenfalls in dem Bereich tätig war und ich somit im zarten Kindesalter schon die Finger in manchem Radiogerät hatte (was ihm natürlich nicht sonderlich bekommen ist). An den Beginn der Zerstörungsversuche kann ich mich daher nicht mehr erinnern, wohl aber an den Beginn der "Bauphasen". Im Alter von etwa 10 habe ich meine ersten Geräte zusammengebastelt (noch unter tatkräftiger Mithilfe meines Vaters), mit 14 meine erste Stereo-Endstufe gebaut (4x EL84) (nicht Bausatz, selbst berechnet!) und so meine Erfahrungen in dem Metier gesammelt. Mit 16 Lehre, mit 20 Mitarbeiter im elterlichen Geschäft, mit 24 Meisterdiplom usw, usw. Mit 36 Geschäftsaufgabe und neue Tätigkeit im Schweizer Fernsehen. Reparaturen von Studiogeräten, Bereich Ton, Kommunikation und Signalisation, vor 10 Jahren Wechsel in die Planung von Studio-Neubauten, im angestammten Bereich, daneben Entwicklung von Geräten und Sonderlösungen. Bis vor etwa 20 Jahren Tests von Audiogeräten für eine schweizer HiFi-Zeitschrift (existiert nicht mehr), als die Stimme noch gut war Chorsänger...
Durch meine technische Laufbahn und Erfahrung mit Kunden, Lieferanten und Musikern kritisch geworden oder geblieben. Glaube nur, was ich selbst erfahren habe und nicht, was man mir erzählt. Und wenn einer den Doktortitel hat, heisst das für mich erst mal gar nichts.
Und jetzt ein bisschen vom HiFi-Forum angefressen!
Mr.Stereo
Inventar
#52 erstellt: 11. Okt 2004, 13:28
Habe 4) angekreuzt, obwohl das im Moment nicht zutrifft.
Meine Beziehung zu Hifi verändert sich fortlaufend, wobei der Grundgedanke der selbe bleibt. Ich liebe Musik, und ihre möglichst hochwertige Reproduktion.
Ich bin 36 Jahre alt und verdiene mein Geld z.Z. damit, anderen Leuten Musik vorzuspielen (DJ). Nebenbei berate ich gastronomische Einrichtungen zu Musikkonzepten und Musikanlagen. Ob ich zu hause höre, die Leute am tanzen halte, oder für die richtige Hintergrundbeschallung in Kneipen sorge, meine Intension bleibt:
Musik zum richtigen Anlass
Anlage zur angemessenen Musikreproduktion.
Da ich auch lange Jahre als Verkäufer in Hifi, Highend, Carhifi-Geschäften gearbeitet habe, ist mein praktisches Wissen und Interresse sehr weit gestreut.
Ein Techniker bin ich allerdings nicht.
Durch die weiten Arbeitsfelder, bin ich aber in der Lage, mich in die verschiedensten Leute und deren Bedürfnisse hineinzuversetzen.
Hifi als solches, hat mir lange gefehlt (habe kaum noch zuhause Musik gehört), und ich beginne nicht zuletzt durch dieses Forum, mich wieder dafür zu Interressieren.
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