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Wieviel mW Ausgangsleistung hat ein Kopfhörerausgang an einem Stereo Verstärker ?

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Autor
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Andi-1990
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jan 2014, 04:54
Hallo,

wollte fragen wie hoch die Ausgangsleistung vom Phones Kopfhörer Anschluss bei einem Stereo Verstärker durchschnittlich ist ?

Vielleicht kann mir auch jemand für meinen Pioneer A-656 Verstärker eine genaue Auskunft geben.

Hintergrund:
Hab mir einen Kopfhörer mit 56Ohm gekauft und der geht direkt an die Onboard Soundkarte angeschlossen auch laut genug, hab aber auf einer anderen Seite gelesen das es dadurch jemanden einen Elko vom Mainboard nach ner gewissen Zeit zerlegt hat, weil er alle Lautstärkeregler fast ganz hochdrehen musste.

Will mir halt nicht umsonst einen Fiio usw.... KHV kaufen wenn der Phones Ausgang vom Verstärker auch 200mW oder so bereit stellt.


Grüße,
Andreas


[Beitrag von Andi-1990 am 11. Jan 2014, 05:16 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 11. Jan 2014, 12:46
Die Leistung ist abhängig von der Ausgangsspannung am (Kopfhörer-)Ausgang und der Impedanz (gilt auch für Lautsprecher). Die Angaben müsste man in der Anleitung vom Verstärker finden (unter "Technische Daten").

Normalerweise reichen die Kopfhörerausgänge an HiFi-Verstärkern aus. Warum probierst Du es nicht einfach?
Passat
Moderator
#3 erstellt: 11. Jan 2014, 13:20
Die Leistung von Kopfhörerausgängen an HiFi-Verstärkern ist rel. hoch.
Je nachdem, wie der angebunden ist (oft per Spannungsteiler an den Lautsprecherendstufen, seltener ist ein separater Kopfhörerverstärker verbaut), und welche Impedanz der Kopfhörer hat, können da schon einmal 1-2 Watt herauskommen.

Grüße
Roman
cr
Moderator
#4 erstellt: 11. Jan 2014, 13:26
Ein zumindest früher üblicher Vorwiderstand, ohne Spannungsteiler, war 150 Ohm.
Was dann max rauskommt, muss man sich ausrechnen.
Bei einem 100W Verstärker können am Vorwiderstand max 20V anliegen.

Ein 600 Ohm KH bekäme dann bis zu 16*16/600 = 0,4W Watt
Ein 150 Ohm KH bis zu 10*10/150 = 0,7W
Ein 50 Ohm KH bis zu 5*5/50 = 0,5W
usw.

Um die KH zu ruinieren, würde das allemal reichen
Die weitere Frage ist, wie sich der Frequenzgang bei niederohmigen KH verändert.....
Manche sind für eine Null-Ohm-Quelle ausgelegt


[Beitrag von cr am 11. Jan 2014, 13:30 bearbeitet]
cr
Moderator
#5 erstellt: 11. Jan 2014, 13:32

Hab mir einen Kopfhörer mit 56Ohm gekauft und der geht direkt an die Onboard Soundkarte angeschlossen auch laut genug, hab aber auf einer anderen Seite gelesen das es dadurch jemanden einen Elko vom Mainboard nach ner gewissen Zeit zerlegt hat, weil er alle Lautstärkeregler fast ganz hochdrehen musste.


Halte ich für ein Gerücht. Wie sollte das denn gehen?
War wohl Zufall, dass dem der Elko abgeraucht ist, sicher nicht wegen dem Lautstärkeregler. Auf was manche alles kommen.....
Andi-1990
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Jan 2014, 15:49
Hy,

Danke für die Antworten.

In der Anleitung vom Verstärker steht leider keine genaue Angabe.

Getestet hab ich es schon und es funktioniert auch ganz gut. Wollte halt wissen ob da vielleicht auch nur 10mW oder so rauskommen und ob es mir da irgendwann vielleicht auch was intern im Verstärker zerlegen würde.

Aber was ich hier jetzt so lese das da durchaus auch 1-2 Watt rauskommen können, hab ich eher angst um den Kopfhörer Ist ein Superlux 668B mit Max. 300mW Belastbarkeit und einem Kennschalldruck/Emfindlichkeit von 98dB/1mW, wenn die Angaben stimmen hat er ja eigendlich einen guten Wirkungsgrad.

Mhm... kenn mich nicht ganz so gut mit Elektrotechnik aus, aber wenn alles voll hochgedreht ist und die Elektrolydkondensatoren auf volle last laufen und überlasten könnte es doch durchaus mal einen durchhaun oder ?

Ich hätte noch eine frage zu der berechnung.

was bedeutet das 16x16 10x10 usw. woher kommt das ?


Grüße,
Andreas


[Beitrag von Andi-1990 am 11. Jan 2014, 15:49 bearbeitet]
cr
Moderator
#7 erstellt: 11. Jan 2014, 18:35
Die Elektrolytkondensatoren sind doch nur im Netzgerät und das liefert immer dieselbe Spannung. Dem sind die paar mW an KH-Output völlig egal. Im schlimmsten Fall übersteuert der KH-Ausgang der Soundkarte und das ist bei der geringe Leistung auch egal. Völlig uninteressant.
Andi-1990
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Jan 2014, 03:51
Hy,

echt ? sind auf der eigendlichen Platine nicht auch Elko`s in der Schaltung vorhanden ?

Naja ich glaub ich mach mir zu viele sorgen

Muss eh nicht voll aufdrehen sondern nur so ca. 3/4 und hab schon eine ordentliche Lautstärke.


Mich würde aber trotzdem noch das mit den 16x16 und 10x10 interessieren, ich denke mal das sind Spannungen oder ?

Vielleicht kannst mir das ja noch genauer erklären, und wo du die Angabe das es bei 600Ohm 16x16 ist usw. her hast.

Bin bei so etwas immer sehr neugierig


Grüße,
Andreas


[Beitrag von Andi-1990 am 12. Jan 2014, 03:53 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#9 erstellt: 12. Jan 2014, 04:18

Andi-1990 (Beitrag #6) schrieb:
...Aber was ich hier jetzt so lese das da durchaus auch 1-2 Watt rauskommen können, hab ich eher angst um den Kopfhörer...

Bei einer solchen Leistung am KH solltest du zuallererst Angst um deine Ohren haben.

Was crs Rechnung betrifft, so lies mal das Ohmsche Gesetz nach.

Grüße - Manfred
cr
Moderator
#10 erstellt: 12. Jan 2014, 13:03
Die Spannungen ergeben sich aus den Widerstandsrelationen
U1/U2 = R1/R2 und Uges=20V= U1+U2
Leistung P = U*U/R

Im Signalweg sind Elkos allenfalls als Koppelkondensatoren vorhanden und diese sind auf die auftretende Gleichspannung, die abzukoppeln ist, ausgelegt. Nicht auf die Wechselspannung, die immer darunter liegen muss.

Jedenfalls ist die Befürchtung unnötig.
Andi-1990
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Jan 2014, 13:48
Ok,

kann es mir jetzt schon genauer vorstellen, U ist ja die Spannung, I Stromstärke und R der Widerstand. Hatten wir damals alles im Elektrotechnik Unterricht.

@ Manfred
Ja da hast recht, wollte ich eigendlich auch erst noch dazu schreiben, dachte mir aber dann das ihr denkt das ich n Weichei bin

Bin aber was meinem Gehör angeht wirklich sehr vorsichtig, hab keine lust auf einen Tinitus oder andere Gehörschäden.


Dann nochmal Danke an alle die geholfen haben

Und noch nen schönen Sonntag.


Grüße,
Andreas
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