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Wer hat seine Anlage mal im Freifeld gehört und mit indoor verglichen?

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SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Mrz 2014, 16:19
Hallo allesamt,
da ich seit einem Jahr mit beschränkten Mitteln stark am basteln bin und stets die Unsicherheit siegt, habe ich überlegt meine Anlage einfach mal rauszustellen um zu sehen wie Boxen an sich eigendlich klingen. Da ich bisher aber nicht die Möglichkeit hatte, wollte ich mal rumfragen, wer das schon mal probiert hat. Anlage mal in Garten verpflanzen oder auf den Acker stellen und mit dem Indoor - Klang vergleichen.

Hat hier jemand schon Erfahrung die er teilen kann?
Wäre sehr interessiert.
Klas126
Inventar
#2 erstellt: 28. Mrz 2014, 17:16
Oh Gott das wäre mir viel zu aufwendig ^^ und bringen würde es mir nichts denn ich höre ja drinne und ich mag den Klang. Ich habe meinen Raum Halt Schalltechnisch optimiert. Ich musste da auf nichts rücksicht nehmen und schelcht aussehen tuts auch net.

Ich habe das aber nicht mit teuren Akustik Elementen gemacht, sondern mit Decken, Schwarze Schaumstoffsäulen, Teppich usw.

Und sagen wir mal so, ich habe keine 10.000 Euro LS aber selbst die MA RX8 würde ich nie in den Garten schleppen da kann alles mögliche mit passieren. Und dann noch der 22 kg Verstärker drei Stockwerke... Wenn der runter fällt, sry neee lass mal


[Beitrag von Klas126 am 28. Mrz 2014, 17:44 bearbeitet]
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Mrz 2014, 17:21
ist ja nett, interessiert aber niemand. Vieleicht beim nächsten mal nur schreiben wenn Du auch was PASSENDES zu sagen hast.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Mrz 2014, 17:28
Wie freundlich....

Glenn
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Mrz 2014, 17:55
@ Glenn
da hast Du völlig recht, aber ich denke wenn einer Leute sucht die Erfahrung mit Hifi im freien haben, dann muss sich mich ja nicht zu wort melden wenn ich keine habe. Bewerbe mich ja auch nicht als Kaufmann auf die Stelle eines Energieelektronikers.
Jeck-G
Inventar
#6 erstellt: 28. Mrz 2014, 18:25
Wenn ich Zeit habe, fotografiere ich auf Wunsch mal die EQ-Einstellungen vom Driverack (DSP-Controller mit Einmessfunktion), habe noch die Presets vom Marktplatz (in Abstrahlrichtung ca. 20m entfernt Häuserzeile mit Läden, Rosenmontag) und kleiner Sporthalle (ca. 15x20m, Kinderkarneval) gespeichert. Verwendete Lautsprecher: HK-Audio "Linear3 Classic LR115" (15/2er -> 2 Wege mit 15"-Tiefmitteltöner und Hochtonhorn)

Über die benötigte Leistung für eine gewisse Lautstärke kann ich jedenfalls nichts sagen, habe nicht nachgemessen und Reserven waren ohnehin reichlich vorhanden (beim Aufbau in der Sporthalle bin ich mal auf -5dB (Anzeige an der Endstufe -> LAB1600) hochgegangen und das war jedenfalls verdammt laut, Schallpegelschätzeisen natürlich vergessen).

Aber vernünftige Aussagen können unsere Jungs aus der PA-Abteilung machen, denn die betreiben ihre Anlagen regelmäßig innen und außen und messen diese (oft) auch vernünftig ein.


[Beitrag von Jeck-G am 28. Mrz 2014, 18:29 bearbeitet]
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Mrz 2014, 19:29
@ Jeck G

Danke, da bin ich mal gespannt.
Mir ging es aber vorwiegend um Hifi-Anlagen für den Innenbereich, mit kleinem Hörabstand. Also wenns denn mal so passiert ist, die gleiche Aufstellung von innen nur außen und was dann am Klang passierte. Quasi nen Raum an und ausschalter:)

Habe vermutet, das der eine oder andere mit Garten das Ding vieleicht einfach mal rausgestellt hat um zu sehen wie es eigendlich klingen kann und soll um dann zu sehen, wo der Raum was besser oder schlechter macht für den persönlichen Geschmack.
Zarak
Inventar
#8 erstellt: 28. Mrz 2014, 21:29
Ich hab das tatsächlich mal gemacht, aber das ist schon ne Weile her, deshalb erinnere ich mich nicht mehr an alle Details.

Was ich noch weiß, dass die Bühne sich auffällig verändert hat - vor allem die Tiefenstaffelung.

Auch der Tiefton war komplett anders, was nicht überrascht, da mein Hörraum weder optimiert ist, noch irgendein Einmesssystem bei mir seinen Dienst tut.

Prinzipiell hat mir der Klang im Freien deutl. besser gefallen, wobei ich später aufwändig an der Aufstellung in meinem Hörraum gearbeitet habe und mittlerweile ziemlich zufrieden bin.

Ein erneuter Vergleich wäre sicher interessant - viel. ja diesen Sommer wieder...

Das Ganze sah übrigens so aus:




mfg

Zarak
Vaizo
Stammgast
#9 erstellt: 28. Mrz 2014, 21:40
Meine beiden Regalbrüller würden im freien gänzlich versagen.
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 28. Mrz 2014, 23:24
@Zarak


Prinzipiell hat mir der Klang im Freien deutl. besser gefallen, wobei ich später aufwändig an der Aufstellung in meinem Hörraum gearbeitet habe und mittlerweile ziemlich zufrieden bin.

Ein erneuter Vergleich wäre sicher interessant - viel. ja diesen Sommer wieder...


Vielen Dank! Das mit dem besser gefallen habe ich vermutet, aber da die Lautsprecher ja für drinne konzipiert sind, vermutete ich das der Bass pur aus der Box den meisten als zu schwach erscheint. Schon mal schön das es nicht prinzipiell so ist. Ich werde vielleicht auch diesen Sommer dazu kommen das mal auszuprobieren, muss dazu aber alles auf einen Bauernhof eines Bekannten schleppen, was recht aufwändig ist. Wenn es soweit ist, gebe ich natürlich ausgiebig report. Ich werde dann auch mal binaurale Aufnahmen von draußen und drinnen machen und dann zu Verfügung stellen. Der ein oder andere findet das bestimmt ganz interessant.

Freu mich natürlich auch über einen weiteren Erfahrungsbericht von Dir, Dein Garten scheint ja nicht so weit weg vom Haus zu liegen;)

Da Du Doom magst, kennst Bohren und der Club of Gore oder Vigilia Septima? Erstes falls unwahrscheinlicher Weise unbekannt ist eine wahr Perle des Doom, JazzDoom um genau zu sein:)
Zweitere Band ist ehr aus persönlichem Interesse:)
Zarak
Inventar
#11 erstellt: 29. Mrz 2014, 00:23
Ich weiß leider nicht mehr genau, wie das mit dem Bass damals war, aber enttäuscht war ich nicht.

Mittlerweile sitze ich in meinem Hörraum allerdings sehr wandnah, was zu einer (meist angenehmen) Bassüberhöhung führt, von daher weiß ich nicht, wie aktuell mein Vergleichsurteil zum Freifeld ausfallen würde...

Da mein Garten in der Tat nur wenige Meter vom Haus entfernt ist, werd ich's viel. nochmal testen und dann berichten.

---

Die beiden Bands kannte ich bislang nicht.

Mit Jazz kann ich gar nicht, von daher ist "Bohren und der Club of Gore" auch nichts für mich.

Die 2. Band gefällt mir schon deutlich besser, auch wenn der Funke nicht zu 100% überspringt - liegt wahrscheinlich am recht hohen Doom-Anteil, ich komme ursprünglich aus der Gothic Meal Ecke und wenn's zu langsam und monoton wird, kann ich mir das nicht allzu lange anhören.

Aber danke für den Tip !

mfg

Zarak
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Mrz 2014, 01:22
Versuch wars wert;)
Wobei beide Vigiliaalben auch einige schnelle Parts beinhalten. Die Ashes weit mehr (leider ist der Drumer bei weitem nicht so gut wie auf der ersten Scheibe) auch wenn manch ein "Lied" hier recht lang geworden ist, so kommen meist ab Mitte auch noch einige Dubble Bass passagen und fetzige Geiegenabschnitte.

Bohren und der Club of Gore ist wirklich Ultradoom. Fand sie damals großartig, meine Freundin lut mich darauf hin auf ein Konzert ein. Nach der Vorband war ich ganz heiß... dann ging das Licht aus, 5 Taschenlampen über den Köpfen der Musiker an.... 3 Minuten später war ich eingeschlafen;( nicht weil es schlecht war, ich konnte mich schlicht einfach nicht wach halten. Nach dem dritten mal einschlafen haben wir es aufgegeben und sind gegenagen...:)


[Beitrag von SonorSQ2 am 29. Mrz 2014, 01:24 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#13 erstellt: 29. Mrz 2014, 12:23
Meine Anlage stand für eine Gartenfeier mal im freien.
Da mein Hörraum nur begrenzt optimiert ist, fällt da so einiges auf.
Der Bass war unglaublich sauber/kraftvoll und das natürlich in jeder Sitz/Stehposition.
Daheim brauche ich 2 Subwoofer um die Raummoden wenigstens etwas auszugleichen.
Der Grundtonbereich wirkte ein klein wenig sauberer und weniger "Bombastisch",
hörte sich also ein kleines bisschen weniger nach Bass sondern wirklich nach Grundton an (meine damit ~100-500Hz)
Der Unterschied dort war aber nicht so auffällig.
Beim Mittelton tat sich natürlich auch etwas an der Klarheit.
Der Bereich von 1-4kHz war also unanstrengender zu hören bei höheren Pegel.
Im Brillianz-Hochton hat sich dagegen nicht so viel getan, ausser eine geringfügig bessere Auflösung.

Der wirklich entscheidende Unterschied neben den Bass ist dann noch die Bühnendarstellung.
Da meine B&W685 leider sehr breit strahlen macht sich das im Raum deutlich bemerkbar.
Im Freifeld dagegen ist die Bühne wirklich auffällig besser aufgeräumt und die Tiefenstaffellung ist
nicht zuletzt wegen der fehlenden Mauer hinter den LS,
welche ja auch das Gehirn selber beeinflusst von wegen "hinter der Mauer kann kein Ton herkommen" sehr glaubwürdig.

Mfg Kay
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Mrz 2014, 12:33
Ich hatte mal meine alten T+A Lautsprecher zu einer Gartenparty mitgenommen ( allerdings an einem Minderwertigen Verstärker ( son Samsungwürfel)), ich war erstaunt wie sie klangen, ok über die räumliche Darstellung kann ich nix sagen, aber Bass/Mitten/Höhen waren besser als in meinem Raum, der Bass war viel knackiger, jetzt hatten sie sogar mal Mitten ( ) und die Höhen nervten nicht mehr.
Ein Freund hatte mir die T+A daraufhin prompt abgekauft, er ist auch Zuhause sehr mit ihnen zufrieden, ich finde sie klingen schrecklich bei ihm.

Gruß Tom
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 29. Mrz 2014, 12:33
@das Orti

Hab Dank für das Mitteilen Deiner Erfahrung. Scheint, wie ja auch schon vermutet, mal eine lohnenswerte Sache zu sein, mal sehen was der teuere Lautsprecher so tatsächlich leisten kann:)

Werde also wohl auch mal die Mühe auf mich nehemen und das Zeug auf nen Acker schleppen:)

Vieleicht fühlt sich ja der ein oder andere nun auch etwas motiviert, dies "Experiment" mal selbst durchzuführen.

@der Tom


Ein Freund hatte mir die T+A daraufhin prompt abgekauft


Gar keine schlechte Idee, wenn man mal was verkaufen will... "warten sie ich bring die Anlage schnell raus, damit sie nicht meinen Raum hören, den sie ja eh nicht mitkaufe können:)"


[Beitrag von SonorSQ2 am 29. Mrz 2014, 12:39 bearbeitet]
Eleganter_Panda
Stammgast
#16 erstellt: 30. Mrz 2014, 11:15
Meine geschlossenen Selbstbauboxen geht schon in größeren Räumen (>25m²) unten rum die Puste aus, draußen bei einer Gartenfeier war es halt noch deutlicher. Mittel- und Hochton waren prinzipiell nicht schlecht, aber Bass war wie zu erwarten einfach nicht da.
Im Gegensatz dazu klingen sie in meinem kleinen 12m²-Zimmer richtig wuchtig, was auch an der (nicht anders lösbaren) wandnahen Aufstellung liegt.
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 30. Mrz 2014, 11:44
privater Test.
david_della_rocco
Stammgast
#18 erstellt: 31. Mrz 2014, 20:04
@SonorSQ2

Deinem Mitgliedsnamen zu urteilen bist du Schlagzeuger! ?
Schon mal im Freien gespielt?
SonorSQ2
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 31. Mrz 2014, 22:17

Deinem Mitgliedsnamen zu urteilen bist du Schlagzeuger! ?


Ich war von 1999-2009. nach 12 Jahren Tinnitus und 4 Jahren chronischer Sehnenentzündung musst ich mich geschlagen geben, seit dem habe ich leider nichts mehr zum Testen.


Schon mal im Freien gespielt?


Mir fällt tatsächlich ein Konzert ein, dass auf einem Berliner Schulhof stattfand, aber damals hatte ich von Klang keine Ahnung, mein Interesse diesbezüglich begann erst 2008 oder so.
Ich weis noch das ich im Mauerpark auf einem ca. 15m hohen Hügel saß und auf die Snare gedroschen habe. klang gut, aber besser war dann der Klang einer abgeschossenen Punpgun der von der ca. 150-200m entferneten Häuserkette reflektiert wurde, (das war die Snarereflektion keine echte Pumpgun:) ).
Will meinen, das ich nicht glaube, das in Berlin außerhalb eines Hauses spielen, ähnlich wäre, wie wenn man eine Anlage in den Garten stellt.
cr
Moderator
#20 erstellt: 07. Apr 2014, 14:17
Wenn die Boxen an der Hauswand stehen, hält sich der Bassverlust in Grenzen.

Im Freien hören entspricht tendenziell mehr dem schalltoten Raum, denn wenn man die Boxen wirklich mitten auf die Wiese stellt, dann gibt es praktisch kaum mehr Reflexionen, außer ein wenig vom Boden.
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