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Können die Boxen davon kaputt gehen ?

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Autor
Beitrag
maximum89
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Aug 2004, 13:10
Hiho



Wolt nur mal urz fragen, ob meine Boxen eigentlich kaputt gehen koennen wenn ich mal lauter aufdrehe und vorallem den Bass in nem Basslastigen Lied voll aufdrehe ?



THX 4 Help
Max
Master_J
Inventar
#2 erstellt: 04. Aug 2004, 13:24
Ja.

Gruss
Jochen
maximum89
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Aug 2004, 13:26
Oo


und wie weit darf mans treiben ?
Master_J
Inventar
#4 erstellt: 04. Aug 2004, 13:29
Wenn die Tieftöner blubbern ist noch nichts kaputt, aber man sollte mal wieder leiser machen.

Ausserdem kann der Verstärker in's Clipping geraten und so die Hochtöner schiessen.
Das hört man erst, wenn es schon zu spät ist.

Sind zwar Schutzschaltungen in guten Verstärkern und auch Boxen, aber die muss man ja nicht ausprobieren.

Gruss
Jochen
maximum89
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 04. Aug 2004, 13:33
was meinst du mit blubbern ?

und was is Clipping ?
Master_J
Inventar
#6 erstellt: 04. Aug 2004, 13:37
Blubbern hört sich so an, wie es heisst.
Eben unsauberer Tiefton, der sich irgendwie überschlägt.

Clipping ist, wenn der Verstärker bzw. seine Endstufentransistoren aus ihrem Arbeitsbereich fallen.
Das drückt praktisch das Signal "oben und unten" platt.
Raus kommen hochfrequente Schwingungen und Gleichstrom mit einer Leistung, die die Hochtöner nicht verarbeiten können.

Gruss
Jochen
jororupp
Inventar
#7 erstellt: 04. Aug 2004, 13:37
Ich kannte mal jemand, der hatte an seinem Verstärker am Lautstärkeregler zwei farbige Markierungen. Beim Überschreiten der ersten Markierung starben die Hochtöner, bei der zweiten die Tieftöner seiner damaligen Boxen. Ich weiß nicht, wie oft er geübt hat, um das so genau rauszufinden .


Gruß

Jörg
maximum89
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Aug 2004, 13:41
Also ich meine nuBoxen 360 ja auf 55 Watt mit dem RX 396 !

Un da ich net mehr als die Haelfte geh, was eigentlich schon viel zu laut fuer en Wohnhaus is gehe und da en bissal mehr Bass is denk ich doch mal, dass da nix kauputt geht oder ?
Master_J
Inventar
#9 erstellt: 04. Aug 2004, 13:54
Hab' die nuBox 390 (Generation der 360, Grösse der 400) als Back-Surround.

Mit 250 Watt vom Verstärker kriegt man sie zum Blubbern.
Bei "zu grossen" Boxen schaltet ein Yamaha ab (bevor er clippt).

Gruss
Jochen
RealHendrik
Inventar
#10 erstellt: 04. Aug 2004, 14:06

Clipping ist, wenn der Verstärker bzw. seine Endstufentransistoren aus ihrem Arbeitsbereich fallen.
Das drückt praktisch das Signal "oben und unten" platt.
Raus kommen hochfrequente Schwingungen und Gleichstrom mit einer Leistung, die die Hochtöner nicht verarbeiten können.


Nein! Verdammtnochmal, wenn ein Verstärker clippt, sind zwar die Hochtöner gefährdet, aber es kommt mitnichten irgendein Gleichstrom aus der Endstufe (sofern sie nicht kaputt ist). Allenfalls ein hochenergetisches Rechtecksignal, dass stellenweise mal "gleich" ist. Aber zum Einen sind diese "Gleich"-Anteile ziemlich kurz (und allein deswegen nicht "gleich" zu nennen), um zerstörerisch wirksam zu werden. Und zum Anderen sind Hochtöner vor "Gleichspannungen", im Gegensatz z.B. zu Tieftönern durch die Frequenzweiche verhältnismässig gut geschützt: Sie lässt nämlich keine Gleichspannung zu den HT durch!

Was zerstörerisch wirksam ist, sind die sog. nichtlinearen Verzerrungen, die entstehen, wenn das Signal so "rechteckig" gemacht wird. Die sind ziemlich hochfrequent und ziemlich energiereich - mehr als ein gewöhnlicher Hochtöner vertragen könnte.

Aus irgendwelchen Gründen hält sich dieses Ammenmärchen vom bösen, bösen Gleichstrom, der durch Clippen entsteht, wie die Geschichte vom Klapperstorch, der die Babys bringt.

Gruss,

Hendrik
Master_J
Inventar
#11 erstellt: 04. Aug 2004, 14:11

Was zerstörerisch wirksam ist, sind die sog. nichtlinearen Verzerrungen, die entstehen, wenn das Signal so "rechteckig" gemacht wird. Die sind ziemlich hochfrequent und ziemlich energiereich - mehr als ein gewöhnlicher Hochtöner vertragen könnte.

Yoda hast Du recht.


Aus irgendwelchen Gründen hält sich dieses Ammenmärchen vom bösen, bösen Gleichstrom, der durch Clippen entsteht, wie die Geschichte vom Klapperstorch, der die Babys bringt.

Wie so vieles...

Gruss
Jochen
oliverkorner
Inventar
#12 erstellt: 04. Aug 2004, 14:16


Was zerstörerisch wirksam ist, sind die sog. nichtlinearen Verzerrungen, die entstehen, wenn das Signal so "rechteckig" gemacht wird. Die sind ziemlich hochfrequent und ziemlich energiereich - mehr als ein gewöhnlicher Hochtöner vertragen könnte.

Yoda hast Du recht.


Aus irgendwelchen Gründen hält sich dieses Ammenmärchen vom bösen, bösen Gleichstrom, der durch Clippen entsteht, wie die Geschichte vom Klapperstorch, der die Babys bringt.

Wie so vieles...

Gruss
Jochen


ja das weiß ich auch...aber warum verfügen dann einige endstufen und verstärker auf eine gleichspannungsleuchte wenn gleichspannung am LS-ausgang herscht?sind die hersteller etwa auch blöde???ich weiß net...


naja ne frage am rande...meinst du auch mit bass blubbern wenn einfach kein vernünftiger bass mehr da ist, sondern nur son gebrummel oder ist das schon clipping
Master_J
Inventar
#13 erstellt: 04. Aug 2004, 14:18

ja das weiß ich auch...aber warum verfügen dann einige endstufen und verstärker auf eine gleichspannungsleuchte wenn gleichspannung am LS-ausgang herscht?sind die hersteller etwa auch blöde???ich weiß net...

Gegen Gleichstrom muss schon abgesichert.
Aber durch Clipping entsteht der nicht (s.o.).


naja ne frage am rande...meinst du auch mit bass blubbern wenn einfach kein vernünftiger bass mehr da ist, sondern nur son gebrummel oder ist das schon clipping

Nicht direkt "Brummel", eher "Blupft".
Ist also ein Problem der Box, nicht des Verstärkers.

Gruss
Jochen
jaywalker
Stammgast
#14 erstellt: 05. Aug 2004, 09:17
Also wenn der Tieftöner am Ende seiner mechanischen Belastbarkeit ist, wird der Baß normalerweise komprimiert, was man deutlich hört, wenn man weiß, wie es klingt. Das kann sich übrigens gut anhören, ich würde aber trotzdem für den Effekt lieber einen Kompressor nehmen als den Tieftöner ständig bis an den Anschlag auszulenken.
Wenn man Pech hat, schlägt aber auch der Schwingspulenträger auf die Polplatte, das ruiniert die Tieftöner mechanisch ziemlich schnell.
Kommt der Baß ans Ende seiner elektrischen Belastbarkeit, bevor mechanisch Schluß ist, raucht er einfach ab, hören kann man das aber wohl erst, wenn's definitiv zu spät ist. Das passiert aber eher nur bei sehr billigen Chassis. Habe ich erst einmal bei einem 20DM-Conrad-Tieftöner geschafft.

Wenn der Verstärker clippt, hört man das an den eher unangenehmen Verzerrungen, die im Hochtonbereich auftreten, insbesondere während Baßimpulsen, die dann übrigens auch komprimiert wirken. Das vernichtet meist die Hochtöner als erstes.

Grüße
Heiner
dernikolaus
Inventar
#15 erstellt: 05. Aug 2004, 09:25

Habe ich erst einmal bei einem 20DM-Conrad-Tieftöner geschafft.


Oh je..... solche Teiler hab ich auch noch in meinen kleinen Sharp LS drin. Hoffentlich halten die noch ein Weilchen.
maximum89
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Aug 2004, 12:08
ich nehm mal an, um die Boxen zu schrotten muss man schon übelst laut machn und Bass ziemlich aufdrehen, oder ?

Ich mein wenn ich mal en bissel lauter mach und auf normal Bass en R 'n' B Lied mit viel Bass hoer duerft aba noch nix passiern ?
TankDriver
Stammgast
#17 erstellt: 05. Aug 2004, 12:14
Man nehme ein Programm wie Fruity Loops, erstelle eine schöne Sinus-Basswelle und drehe den Amp auf.

Meine RC-L's spielen wirklich schon sehr tief, aber irgendwann 'zerhacken' sie den Bass, wenn er zu tief wird, und geben diesen dann in kleinen Stücken wieder .

Echt spaßig da mal mit rumzuexperimentieren.

maximum89
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 05. Aug 2004, 12:33
ne des riskier ich net ^^
MH
Inventar
#19 erstellt: 05. Aug 2004, 14:02
hi jaywalker,

kann man auch sehen wenn ein Bass komprimiert. Bei meinen Partylautsprechern habe ich das Gefühl die Membran bewegt sich schief vor und zurück sobald ich etwas mehr aufdrehe.

Gruß
MH
steve65
Stammgast
#20 erstellt: 05. Aug 2004, 16:52
Hi


Aus irgendwelchen Gründen hält sich dieses Ammenmärchen vom bösen, bösen Gleichstrom, der durch Clippen entsteht, wie die Geschichte vom Klapperstorch, der die Babys bringt.


Das steht leider sogar im HIFI - Wissen Forum so drin und zwar hier:

http://www.hifi-foru...48&hl=Clipping&z=1#1

Vielleicht könnte sich einer der Mod's der Sache mal annehmen, es ist einfach falsch.


Was den Bass bei Überlast betrifft. Bei meinen alten geschlossenen Canton Boxen blubbert da nix, die Spielen sauber solange sie können, wird es zuviel, knallt es, als wenn du mit dem Hammer auf einen Tisch klopfst. Bis jetzt haben sie das noch immer überlebt.

Gruß
Steve


[Beitrag von steve65 am 05. Aug 2004, 16:53 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#21 erstellt: 05. Aug 2004, 19:34

Bei meinen alten geschlossenen Canton Boxen blubbert da nix, die Spielen sauber solange sie können, wird es zuviel, knallt es, als wenn du mit dem Hammer auf einen Tisch klopfst.

Da schlägt dann die Schwingspule an die Polplatte.
Das geht nicht lang' gut...

Gruss
Jochen
DDA
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 05. Aug 2004, 22:58
Kinder, Ihr seid aber alle recht mutig mit euren Boxen. Mich gruselt es immer schon, wenn aus dem Radio irgend ein moderner Freak dringt, der seine Aufnahme übersteuert hat. (mir fällt dabei sofort "Ich Roque" ein, ohne über das Lied zu lästern, aber dier ersten Male habe ich wirklich an der Übertragungstechnik gezweifelt).
Ganz grob verallgemeinert (ich höre jetzt schon die Proteste) ist bei den meisten Verstärker/Boxenkombinationen bei ca 12.00 Uhr die maximale Leistung bei verträglichem Klirrfaktor erreicht. Zumindest ist man da auf der sicheren Seite. Ich kenne mehr als einen, dessen Versuch, die Hochtöner weich zu kochen, gelungen ist, sei es mit einer Test- CD und dem Versuch, die 18 kHz noch auf hörbare Lautstärke zu bringen oder mit dem Anfang von "Time" aus der "dark side of the moon" von Pink Floyd (Für alle, die sich nicht erinnern können, es handelt sich um die verschiedenen Wecker, die zu klingeln beginnen, übrigens ein Traum von der SACD). Man kann nämlich den Hochtöner auch mühelos ohne Clipping in die ewigen Jagdgründe schicken, wenn man nämlich versucht, die gesamte Leistung seines Verstärkers im Frequenzbereich des Hochtöners anzugeben.

Ein Anschlagender Tieftöner klingt auch sehr gemein, entweder eine Art "Patschen" oder "knallen", vielleicht wie ein kräftiger Schlag auf einen großen Pappkarton (ist ja im entfertesten Sinne ähnlich) oder, wenn die Katze bereits in den Brunnen gefallen ist und sich die Membran von der Spule gelöst hat ( sie wird immer weiter in den Luftspalt hineingezogen, die Membran liegt aber vorn auf und der makroskopische Tunneleffekt ist noch nicht so recht nachgewiesen), ein ekliges Schnarren. Ich rate also trotz aller Liebe zur Lautstärke zur Vorsicht, wenn man sich seiner Boxen noch weiter erfreuen will, und für eine Fete sollte man sich eine geeignete (von leicht alkoholisierten oder andersweitig vorübergehend intellektuell eingeschränkt handlungsfähigen Personen nicht zu entdeckende) Begrenzung einfallen lassen.

Axel
steve65
Stammgast
#23 erstellt: 06. Aug 2004, 04:32

Da schlägt dann die Schwingspule an die Polplatte.
Das geht nicht lang' gut...


Ich weiß.
Das die Spule anschlägt, liegt nur daran, daß ich immer zu große Verstärker angeschlossen habe. Im Zeitalter der CD's sind die Bässe aber kräftiger geworden als von der LP und dann war das schnell passiert. Früher aber öfters als heute, man wird ja ruhiger über die Jahre.

Gruß
Steve
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