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Brenngeschwindigkeit

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Toppers
Stammgast
#1 erstellt: 16. Dez 2004, 22:23
Moin!
Die Diskussion gab es sicher schon tausendfach, und das was ich bisher rausgelesen habe war: so langsam wie möglich brennen.
Gestern hatte ich jedoch ein interessantes Gespräch mit einem Tontechniker, der mir erzählte, dass die Brennqualität nicht nur von der Geschwindigkeit abhängt, sondern auch vom Laser.
So seien die modernen Brenner für das Brennen bei höchster Geschwindigkeit, dank optimiertem Laser(stärker?), ausgelegt, bei langsamen brennen gäbe es wiederum "Schaden" am Rohling.
Er schwört auf einen alten SCSI 2fach-Brenner, die Sound/Tonqualität sei nicht vergleichbar. Theorethisch klingt dass ganze recht logisch: warum sollten die Entwickler wert darauf legen, dass bei langsamen Tempo die Qualität besser ist als bei schnellem.
Habt ihr Erfahrungswerte?

MfG

Tobias
Janophibu
Stammgast
#2 erstellt: 17. Dez 2004, 07:44
Also ich nehme immer 50%der maximalen Geschwindigkeit des Brenners. Sprich bei alten 24x mit 12x bei meinem 48x immer mit 24x.
Denn mit max. Geschwindigkeit wirds echt unsauberer (jedenfalls besteht dann das Risiko, dass mein Cd Spieler Abspielprobleme bekommt) und auf der anderen Seite bin ich mit 24x noch in einem für meinen CD Brenner optimierten Bereich.
Colt23
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Dez 2004, 09:07

Janophibu schrieb:
Also ich nehme immer 50%der maximalen Geschwindigkeit des Brenners. Sprich bei alten 24x mit 12x bei meinem 48x immer mit 24x.
Denn mit max. Geschwindigkeit wirds echt unsauberer (jedenfalls besteht dann das Risiko, dass mein Cd Spieler Abspielprobleme bekommt) und auf der anderen Seite bin ich mit 24x noch in einem für meinen CD Brenner optimierten Bereich.


Mache ich genauso. Ob das wirklicht wirkt, habe ich noch nicht verglichen. Möglicherweise Placebo Effekt

Gruß Thomas
Toppers
Stammgast
#4 erstellt: 17. Dez 2004, 09:19
Danke für die Antworten, dass mit 50% klingt doch mal logisch, werde es mal ausprobieren.

MfG

Tobias
Uwe_Mettmann
Inventar
#5 erstellt: 17. Dez 2004, 11:55
Hallo,

letztes Wochenende habe ich Audio-CDs mit maximaler Geschwindigkeit gebrannt, um anschließend festzustellen, dass sie im DVD-Spieler nicht korrekt gelesen werden konnten. Ob es an der Brenngeschwindigkeit lag oder an Unverträglichkeiten zwischen Brenner-> Rohlingtyp –> DVD-Player, weiß ich natürlich nicht. Auf jeden Fall werde ich zukünftig nur mit halber Geschwindigkeit brennen. Zeitlich ist dies ja auch kein Problem, weil ja das Auslesen der Quell-CD die meiste Zeit benötigt, da ich dies aktuell mit 4-facher Geschwindigkeit tue. Bei meinem alten Computer habe ich festgestellt, dass es Lesefehler bei höherer Auslesegeschwindigkeit gibt. Bei meinem aktuellen Computer habe ich dies noch nicht gestestet.

Ach so, beim direkten Kopieren (ohne Image-Datei) wähle ich die Brenngeschwindigkeit niemals höher als die Auslesegeschwindigkeit, weil sonst Burn-Proof zusätzliche Infos auf die CD schreibt.

Gruß

Uwe
Hinti
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Dez 2004, 12:01
Das Problem ist die Kombination aus Brenner und Rohling.
Man weiß wirklich niemals, ob man einen guten oder schlechten Rohling hat.
Auch wenn der Rohling immer vom selben Hersteller/Marke ist, kann es stets sein,
das diese einmal gute, dann wieder schlechtere Qualität ist.

Ich brenne immer die Geschwindigkeit, welche von den Unterschiedlichen Software's vorgeschlagen werden.
Diese gucken automatisch nach was einglegt ist, und was der Rohling verträgt. Zumindest trifft das bei meinen Softweareprodukten zu.

Also verwende ich mehr oder weniger, meistens die hohen Schreibgeschwindigkeiten. Nach dem Motto, wenns geht, dann gehts.

Etwas anders ist es bei den DVDs.
Da kaufe ich immer die 1 bis 8x fach beschreibbaren.
brenne sie so wie vorgeschlagen mit 2x. DVDs sind da viel empfindlicher, weil sie oft Daten schreiben,
die am rande der Möglichkeiten der lesbarkeit eines Standalone-DVD-Players sind. Also um die 8000 bis 9000 kbits.
Da ist meine Erfahrung die, keinesfalls schneller als 2 fach beschreiben.

Desweiteren ist da meine Erfahrung, bei DVDs beschreiben, zuvor unbedingt den Rechner neu starten,
und dann nichts anderes mehr vorher ausführen.

Bei Musik-CDs (700MB) hatte ich mit maximaler brenngeschwindigkeit noch nie Probleme,
die sich im hörbaren Bereich befanden!

LG Hinti
cr
Moderator
#7 erstellt: 17. Dez 2004, 12:03
Dass man langsam nicht brennen kann, ist falsch.
Ich brenne mit meinem 52x Brenner Audio CDs nur mit 4x (langsamer geht nicht) oder 8x und die Resultate sind extrem fehlerarm.
Genauso ist es unrichtig, dass man schnelle CDRs (>=48x)prinzipiell nicht mit 1x brennen kann, da ich das oft am Audiobrenner mache und bei den meisten Rohlingen die Ergebnisse sehr gut sind.
Vielleicht gibt es ja Geräte, die das nicht können, dann ist aber das keine ingenieursmäßige Glanzleistung.

Jeder externe USB-Brenner muß zB ohnhin mit 4x brennen können, weil er sonst nicht USB1-fähig ist.

Die Resultate werden bei hoher Geschwindigkeit einfach schlechter, weil die Vibrationen viel stärker sind und der Brennvorgang selbst auch problematischer wird.
bukowsky
Inventar
#8 erstellt: 17. Dez 2004, 12:06
wichtiger als die Brenngeschwindigkeit sind in meinen Augen drei andere Punkte:
- max. Einlesegeschwindigkeit, bei welcher noch ordentlich gegrabbt und ggf. korrigiert werden kann
- Verträglichkeit Rohling/Brenner
- Geschwindigkeitseignung Rohling

ein 48x-Rohling kann bei langsamerem Brenntempo als vom Hersteller empfohlen auch zu mehr Fehlern neigen als bei angegebener Geschwindigkeit. Auf einigen Rohlingen steht gern "multiple", was offenbar die Verwendung bei allen Geschwindigkeiten suggerieren soll. Seriöse Hersteller geben die empfohlenen Geschwindigkeiten an.
RainerG
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 17. Dez 2004, 13:14
Die Soundqualität ist unabhängig von der Brenngeschwindigkeit. Sie hängt einzig und allein von der Qualtität des Programmaterials ab, da die gebrannte CD einfach nur ein Daten-Clone des Masters ist.
Was aber nicht zu verleugnen ist, daß die Datenfehlerrate bei langsamerer Geschwindigkeit geringer ist. Wenn ich eine CD zwecks Vervielfältigung als "Master" brenne, nehme ich nur 2-fach! Brenne ich sie schneller, entstehen immer wieder Datenfehler. Diese können zwar über den Fehlerkorrekturalgorithmus völlig korrigiert werden, aber man steckt einfach nicht drin, ob es korrigierbare oder nichtkorrigierbare Fehler gibt wenn man schneller brennt.
Zu langsames Brennen (1-fach) ist aber auch nich unbedingt besser, weil u.U. die "Pits" dann schon "verbrannt" sind und möglicherweise die Datenfehlerrater wieder steigt. Außerdem kann es sein, daß bei zu langsamem Brennen das System (ich benutze "SADiE") dann sagt "disk too slow" und den Schrieb abbricht.


MfG
RainerG
cr
Moderator
#10 erstellt: 17. Dez 2004, 13:30
Bei einem guten Brenner paßt sich die Laserleistung durch die OPC an (hier wird ausprobiert, welche Brennleistung am besten ist), wenn die opt. Brennleistung je Geschwindigkeit nicht schon aus der Datenbank bekannt ist. Verbrannte Bits sind ein Konstruktionsmangel.

Moderne PC-Brenner, die mit 1x brennen, gibts doch gar nicht mehr.
Django8
Inventar
#11 erstellt: 17. Dez 2004, 14:34
Hierzu will ich mich auch äussern:
Im Winter 2003 hatte ich beruflich mit dem Einkauf von CD-R's zu tun. Das war jene Zeit, als die Brenngeschwindigkeit extrem zunahm (so ca. von 12x auf 48x innert eines halben Jahres). Folgendes habe ich dabei mitbekommen:
- Die angegebene Geschwindigkeit ist immer die maximal mögliche Brenngeschwindigkeit, d.h. man kann jede CD auch langsam brennen, ohne dass sich dies negativ auf die Qualität auswirkt.
- Die Information, wie schnell ein Rohling gebrannt werden kann, steht nicht nur auf der Packung, sondern auch als "Code" für den Brenner auf der CD. Das Brennprogramm erkennt somit automatisch, wie schnell die CD maximal gebrannt werden kann.
- Brennt man eine CD (viel) schneller als für was sie gemacht ist, dann besteht (angeblich) die Gefahr, dass es wirklich brennt (Feuer). Mit der heutigen Software ist aber ein zu schnelles Brennen gar nicht möglich, da die Maximalgeschwindigkeit wie oben beschrieben als "Code" auf der CD ist. Codiert der Hersteller aber z.B. seine alten 24x-CD's als 52x-CD's (soll auch schon vorgekommen sein), so ist ein zu schnelles Brennen tatsächlich möglich.
- CD's mit der Angabe "multiple Speed" oder so gibt es aus folgendem Grund: Als die maximale Geschwindigkeit stetig anstieg, musste der Produzent ständig neue "Etiketten" etc. für seine CD's machen, auf denen die gerade aktuelle maximale Brenngeschwindigkeit aufgedruckt war. Etiketten mit dem Aufdruck "multiple Speed" hingegen konnten ohne Änderung verwendet werden. Zudem lassen sich mit der Bezeichnung "multiple Speed" auch alte CD's mit einer aus heutiger Sicht niedrigen Brenngeschwindigkeit noch verkaufen (Wer kauft denn noch CD's mit dem Aufdruck "24x"?).
- Audio-CD's sollten nicht schneller als ca. 10x gebrannt werden – Daten-CD's kann man so schnell brennen wie es geht bzw. wie man will.
Äusserst interessante Infos zu Rohlingen gibt's übrigens hier: http://www.cdr-forum.de/index.php
dernikolaus
Inventar
#12 erstellt: 17. Dez 2004, 14:48
Ich brenne meine Audio-Cds immer 32x. Wenn ich schneller brenne, gibt es laufend irgendwelche Lesefehler beim CDP.
Langsamer brenne ich auch nich, da ich keine Lust habe, eine halbe (ok.. übertrieben) Stunde vor meinem PC zu sitzen und auf meine CD zu warten.
Django8
Inventar
#13 erstellt: 20. Dez 2004, 14:28

Was aber nicht zu verleugnen ist, daß die Datenfehlerrate bei langsamerer Geschwindigkeit geringer ist. Wenn ich eine CD zwecks Vervielfältigung als "Master" brenne, nehme ich nur 2-fach! Brenne ich sie schneller, entstehen immer wieder Datenfehler. Diese können zwar über den Fehlerkorrekturalgorithmus völlig korrigiert werden, aber man steckt einfach nicht drin, ob es korrigierbare oder nichtkorrigierbare Fehler gibt wenn man schneller brennt.


Wenn wir gerade dabei sind: Gibt es PC-Programme (wenn mögl. Freeware), mit denen man die Qualität (d.h. die Anzahl Datenfehler) einer gebrannten Audio-CD feststellen kann? Oder woher weiss man sonst, ob eine CD "gut" gebrannt ist (wenn es nicht gerade dermassen schlecht ist, dass man es hört....)?
Hinti
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 20. Dez 2004, 15:25
Die Frage könnte glatt von mir sein.
Gibt es eine solche Software?

LG Hinti
AnnoN
Stammgast
#15 erstellt: 20. Dez 2004, 15:26
ja, ist aber Brennerspezifisch.
Hinti
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 20. Dez 2004, 16:16
Also ich glaube ich werde mit meiner Frage weiter ausholen...

Woher kann man die "Brennerspezifische" Software beziehen?
Freeware?

Gibt es auch "nicht" -Brennerspezifische Software, die das machen kann?

LG Hinti
Uwe_Mettmann
Inventar
#17 erstellt: 20. Dez 2004, 16:49
Hallo,

ich kenne eine Software, mit der man zwei Wave-Dateien miteinander vergleichen kann. Daher erstellt man nach dem Brennen von der Quell-CD und der gebrannten CD von einem Musikstück jeweils eine Wave-Datei und vergleicht sie miteinander.

Mit dieser Software ist es auch möglich, die maximale Auslesegeschwindigkeit zu ermitteln, bei der noch keine Fehler auftreten. Hierzu erstellt man von einem Musikstück der Quell-CD eine Wave-Datei. Anschließend wiederholt man dies mit höherer Geschwindigkeit und vergleicht die beiden Dateien.

Die Software heißt WavDiff und Ihr könnt Sie von der Homepage von Axel Sommerfeld über diesen LINK herunterladen.

Nach dem Entpacken befindet sich die Datei wavdiff.exe im Verzeichnis \wavediff\bin-win32\. Dies gilt für Windows, für andere Betriebssysteme in entsprechend anderen Verzeichnissen. Die Datei müsst Ihr im DOS-Fenster ausführen, dann werden die Parameter angezeigt, die für die Ausführung des Programms notwendig sind.


Gruß

Uwe
AnnoN
Stammgast
#18 erstellt: 21. Dez 2004, 08:46
Hallo Hinti,

es gibt meines wissens nur einen Hersteller der die Software mit im Standardpaket mitliefert. Diese ist aber nicht für andere Brenner geeignet da die Firmware des Brenners die nicht korrigierbaren (L2?) Fehler melden muss bzw. unkorrigierte Daten ausgeben kann, was nicht Standard ist.

gruss Anno


[Beitrag von AnnoN am 21. Dez 2004, 08:48 bearbeitet]
t4ss5h
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 21. Dez 2004, 09:49
Hallo,
brenne mein Musik-CDS immer mit 8 facher Geschwindigkeit. Konnte bei diesen CDs keinen hörbaren Unterschied zur Orginal-CD feststellen. Wenn es mir nämlich auf ein paar Minuten ankommen würde, müsste ich mir ein anderes Hobby suchen. Somit reicht mir diese Geschwindigkeit.
lolking
Inventar
#20 erstellt: 21. Dez 2004, 16:13
mit meinem derzeitigen brenner, der auch dvd's brennen kann erhalte ich klanglich viel bessere ergebnisse. kann sein das es an meinem alten brenner lag (ausm aldi) oder sich ein placeboeffekt eingeschlichen hat (der neue war recht teuer;)))
egonblase
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 22. Dez 2004, 10:39
Hallo,

brenne immer mit 4-fach und diese laufen sogar besser als manche Orginal CD´s.

Bei einem altersschwachen Laser werden Die CDR´s besser erkannt als die Orginal-CD´s.

Verwende aber nur die silbernen, vielleicht gibt es bei anderen Rohlingen unterschiede.

Gruß egon
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