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Behringer Ultracurve?

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martin
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Aug 2003, 08:22
Hi,

bin auf der Suche nach einer elktr. Raumkorrektur, mittels Analyzerfunktion von Studioteilen o.ä..

Mir ist schon bewusst, dass eine Verbesserung der Raumakustik die effektivere Variante wäre, nur ist dies in der jetzigen Wohnung nicht möglich. In naher Zukunft soll ein Musikzimmer her, da wird das nachgeholt. Deshalb soll sich der finanz. Aufwand für eine Zwischenlösung in Grenzen halten.

Bei einem Freund, der die gleichen LS wie ich hat (K+H O300D), habe ich mal im Vergleich ohne und mit Raumkorrektur mittels Behringer Ultracurve DSP8024 gehört. Gerade der Bassbereich gewann sehr an Detailreichtum. Ich denke, dass die 1. Raummode ohne Korrektur weite Bereiche überlagert. Merklich gerauscht hat das Teil auch nicht, also mal zum Musikerladen gegangen um mich näher zu informieren. Der PA-Spezialist hat mir dort von meiner Verwendung abgeraten mit dem Hinweis, der Ultracurve bzw. das Messmikro ECM 8000 wären für die Raumkorrektur einer hochweritgen Hifi-Anlage zu grob.

Da es ja einige Hifi-Fans gibt, die den Ultracurve nutzen, würde mich mal deren Meinung interessieren bzw. auch andere Tipps.

eigentlich suche ich ja eine Raumkorrektur für Mehrkanal. Den TAG AV32 auf Dualprozessor aufrüsten und Raum einmessen lassen kostet allerdings 2.500 EUR (zu teuer). Wenn ich 3 Behringer nehmen würde, ginge das meines Wissens dann aber nur über Analogeingänge (Digitaleingänge sind ja nur Stereo), also auch nicht das Wahre.
Also wer hier Alternativen kennt, nur raus damit

Danke und Grüße
martin
burki
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Aug 2003, 08:35
Hi Martin,

wenn ich es richtig verstehe, moechtest Du mit dem EQ den gesamten Frequenzbereich abdecken (das macht selbst TMREQ nicht). Alternativen zu Behringer gibt's ja durchaus (z.B. von K+H den FIR Controller fuer schlappe 4000 EUR), doch das IMHO fundamentale Problem der zusaetzlichen A/D- + D/A-Wandlung bleibt immer erhalten (ob's hoerbar ist oder nicht, muss jeder fuer sich entscheiden), wobei Du ja m.E. die O300D besitzen tust --> die D/A-Wandlung wuerde entfallen ...
Ich kann Dir (wie schon vor einiger Zeit hier) nur anraten, entweder den EQ nur fuer den Sub einzusetzen oder doch in den sauren Apfel zu beissen und die Tag aufzuruesten (die "Verbesserungen" beschraenken sich da ja nicht nur auf TMREQ).

Gruss
Burkhardt
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Aug 2003, 09:43
Hi,
ich habe den Behringer 8024. Es gibt dort eine Funktion zum einstellen eines glatten Frequenzgangs mittels eines Meßmikrofons und einer Aufteilung auf 31 Frequenzbereiche.
Allerdings gibt es ein paar Grundregeln, die man beachten sollte:
1. Man soll keinen Frequenzbereich anheben, der zu schwach ist.
2. Raumprobleme kann man damit nicht lösen.
3. Man kann damit auch im Normalfall keinen Frequenzgang des Lautsprechers messen, wegen der Einflüsse im Hörraum.

Trotzdem ist das, was dann beim Behringer rauskommt, ganz interessant. Ich verwende ihn hauptsächlich als Equalizer für einzelne Stücke, für die tiefen Frequenzen (so wie burki empfiehlt: für den Sub einsezten, ich schließe mich dem an)

Der Preis vom 8024 ist verglichen mit den Funktionen absolut unschlagbar, so knapp über 200 Euro habe ich bezahlt, plus das Mikro.
Meiler
Stammgast
#4 erstellt: 28. Aug 2003, 11:12
Hallo Martin,

ich hatte zu einer ähnlichen Frage -das Nachfolgemodell- schon mal bei Audiomap gepostet. Der Einfachheit wegen entführe ich mein Posting mal nach hier.
Beide -sowohl das alte Modell 8024 als auch der Nachfolger- sind unbedingt empfehlenswert.

Hier mein Posting von Audiomap:

Ich hab den 8024 (Das Vorläufermodell) und bin sehr zufrieden.
Preislich bleibt sich der 2496 ungefähr gleich mit dem 8024, weil er schon einen digitalen Ein/ Ausgang hat. Musste man beim 8024noch als Option dazu kaufen. Weil auch die Technik (DSPs, DA Wandler) auf dem aktuelleren Stand der Technik sind, würde ich in jedem Fall den 2496 kaufen. Bei www.behringer.de gibt es das User Manual als .pdf.
Grundsätzliches zu den Teilen:
- Eine vergurkte Raumakustik, besonders im Bassbereich, kann auch ein EQ nicht retten
- Selbiges gilt für die beliebte Kombination aus Rundstrahlern und halligem Raum
- Manuelles Einstellen ist relativ sinnlos, ich empfehle die Auto EQ Funktion mit Messmikro
- Unter 100 Hz misst man mit dem Mikro nur Schrott, eine kleine Änderung der Mikroposition bewirkt eine komplett andere Messung, also unter 100 Hz alles auf neutral lassen
- Bei mir habe ich links und rechts getrennt gemessen/ eingestellt, Mikro auf Stativ (vom Fotoapparat) ca. 1,5m vor den LS auf Achse
- Die Korrekturkurve bewegt sich bei mir in einem Bereich von +-2dB
- Übersteuern lässt sich mittels Pegelanzeige und roter LED einfach vermeiden.

Die interne DA Sektion klingt -bei sachgereechter Einstellung- ziemlich gut. Ich hab das Teil zwischen meinen digitalen Quellen und meinem Parasound DA Wandler, habe aber auch den analogen Ausgang des 8024 an meine Vorstufe angeschlossen. Ausser, dass der Behringer etwa 2 dB lauter ist (kann man einstellen) gibt es da keinen vernehmlichen Unterschied zu hören. Selbiges gilt im Vergleich zum Analogausgang meines CDP (Marantz), DAT (SONY), DVD (Panasonic).
Für die paar Euro (der 2496 kostet ungefähr 350 EUR) kann man wenig falsch machen. Lt. Manual hat der 2496 noch ein paar nette extra Spielereien mit der Stereo Ortung etc. drauf, hab ich aber noch nicht zu Ende gelesen. Vielleicht kauft ein Kollege meinen 8024, dann werde ich mir den 2496 mal so zum Spielen holen.
Darum geht es eigentlich- mit den Teilen kann man viel rumprobieren und Sachen ausprobieren, wirklich brauche ich das Teil bei meinen LS eigentlich nicht.
Ein Bild von dem Teil in meiner Anlage gibt es in der Galerie.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Aug 2003, 11:16
Hi,
und wie ist der Link auf deine Galerie?
Meiler
Stammgast
#6 erstellt: 28. Aug 2003, 11:58
Hey Joe,

im Audiomap auf Foren Übersicht - Mitglieder Fotogalerie - Forum Mitglieder Galerie - gehen, dann User Meiler suchen.
Ist alphabetisch sortiert.

Lustig an manchen der dort geposteten Bildern ist der augenfällige Kontrast zwischen hochpreisigen Gerätschaften, Möbeln aus dem Rollermarkt und dekorativen Deckchen/ Porzellankatzen auf den Lautsprechern.

Viel Spass
Meiler
martin
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Aug 2003, 12:20
Hi zusammen,

erstmal Danke für Eure Einschätzungen

@burki

Eigentlich meine ich schon den Bassbereich. Aber nur den Sub-Kanal zu entzerren bringt in meinem Fall nicht viel, weil ich die Hummeln bis 50 Hz runter laufen lasse (niedrigste Trenn-fq beim Bassmanagement des TAG, beim Bassmanagement des Genelec schreckt mich der Verkabelungsaufwand ab). Bei der von mir bevorzugten Musik bleibt der Sub meist stumm und bei Film darfs dröhnen
Im Mittel-/Hochtonbereich langt mir die Ortsanpassung der Hummeln aus. Da greift der Ultracurve auch kaum ein. Die weiteren 'Verbesserungen' des TAG sind im Moment nicht interessant, können es aber durchaus werden. Deshalb eine günstige Zwischenlösung, zumal 2-Kanal-Stereo bei mir noch dominiert.

@Joe_Brösel

Deine Grundregeln 2 und 3 sind klar. Aber was hat es mit 1 auf sich? Hörbare Phasenverschiebungen?

@Meiler

Ich habe auch den 8024 im Einsatz gehört. Zur Schrottmessung unter 100 Hz kann ich jetzt nichts sagen, war schon alles 'erledigt', als ich kam. Jedenfalls war gerade der Bassbereich (vielleicht schaltet sich RiffRaff ein und kann die einzelnen Fq angeben) auffallend differenzierter als ohne Korrektur. Der Übertragungsbereich des Behringer Mikro ECM 8000 wird mit 15..20kHz angegeben. Sonst gibt das Datenblatt nicht allzu viel her. Vielleicht kann man die Messung mit einem besseren Mikrofon aufwerten


Scheint so, dass es in dieser Preisklasse keine Alternative gibt. Wie ihr schon sagt, für 350 + 44 für Mikro kann man nicht viel falsch machen.
Grüße
martin
Meiler
Stammgast
#8 erstellt: 28. Aug 2003, 12:41
Hi Martin,

ich hab leider keine Ahnung, inwiefern der Bassbereich an deinen LS und in deinem Raum zu beeinflussen ist. Bei mir hat es nicht viel gebracht, ich hab aber im Bass schon so ganz gut Dampf. Die Mackies machen es bis 37 Hz (-3dB) darunter übernimmt ein Nubert AW 1000. Der mit dem UC gemessene Frequenzgang -ohne Korrektur unter 100 Hz- beginnt bei etwa 20 Hz mit vollem Pegel und linearem Verlauf.

Das Mirkro von Behringer ist schon recht brauchbar, zumal der UC und dessen Nachfolger darauf geeicht sind.

Gruss
Meiler
burki
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Aug 2003, 12:56
Hi,

@Meiler
der Topf meiner Stechpalme sieht uebrigens genauso aus, wie bei Deiner Palme --> werde das heute mal bereinigen ...

@Martin
ich taete an Deiner Stelle eben zunaechst einmal beim LFE anfangen (--> 1x Behringer-EQ) und dann auch auf erhoehtes Rauschen (wenn das Teil vor Deine K+H eingeschliffen wird) achten.
Welche Moden stoeren Dich uebrigens ? Waere es nicht auch z.B. eine Alternative die Trennfrequenz auf 80 Hz zu legen ?
Der K+H Controller war uebrigens kein absurder Vorschlag (klar, auch IMHO einfach zu teuer), denn ich koennte mir vorstellen, dass der FIR auch einem TMREQ - gerade im Zusammenspiel mit den O300D - durchaus ueberlegen ist.

Trotzdem hab ich etwas Bedenken, dass der externe EQ irgendwo - er wird ja in den gesamten Frequenzbereich eingeschleift - etwas "Klangverluste" (primaer Rauschen. Phasendrehungen sind nicht vermeidbar) mit sich bringen koennte, aber teste eben selbst ...

Gruss
Burkhardt
martin
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 28. Aug 2003, 15:03
Hi burki,

die höhere Trennfrequenz war die erste Idee. Gerade weil die Hummeln sehr unterschiedlich zu den Begrenzungsflächen stehen, wollte ich das Bassproblem von den 5 Hummeln auf den 1 Sub konzentrieren und somit vereinfachen. Las sich in der Production Partner auch einfach: Die 5 Sats 'entlasten', das Bassproblem auf den Sub schieben und den solange rücken, bis er seine optimale Position hat. Na ja, wie es in Wohnräumen so ist - es gibt nur 1 Position für den Sub und die ist alles andere als optimal
'Bassproblem' ist natürlich relativ. Mit der Ortsanpassung bekommt man das Dröhnen schon gut in Griff. Nun habe ich eben gehört, dass es auch noch besser geht und Blut geleckt

Den Vorschlag mit dem Pro C28 habe ich nicht als absurd verstanden. Aber wie gesagt, teure Lösungen sind im jetzigen Raum nicht sinnvoll. Im neuen Domizil wird erstmal die Raumakustik optimiert und dann erst geschaut, ob überhaupt noch digital korrigiert werden sollte. Reinhard hat ja seine Mehrkanalanlage in einem optimierten Hörraum, wenn ich mich recht erinnere. Er kann bestimmt etwas dazu sagen.


ich taete an Deiner Stelle eben zunaechst einmal beim LFE anfangen (--> 1x Behringer-EQ) und dann auch auf erhoehtes Rauschen (wenn das Teil vor Deine K+H eingeschliffen wird) achten.

Ich dachte, man kann den nur zw. Quelle und Vorverst. anschließen Kannst Du zu den Anschlussmögl. noch etwas sagen? Beim 1. Querlesen habe ich sonst keine Möglichkeit für mich entdeckt.


Trotzdem hab ich etwas Bedenken, dass der externe EQ irgendwo - er wird ja in den gesamten Frequenzbereich eingeschleift - etwas "Klangverluste" (primaer Rauschen. Phasendrehungen sind nicht vermeidbar) mit sich bringen koennte, aber teste eben selbst ...


Etwas Bedenken habe ich auch. Ich habe nämlich eine Klavieraufnahme damit gehört, die sich seltsam stumpf und verzerrt anhörte (also bei Klavier fallen mir solche Sachen leichter auf, ich kannte aber auch die Aufnahme nicht).Leider damals nicht ohne UC verglichen. Rauschen tat er nicht, zumindest nicht, wenn er von der Quelle digital angesteuert wird. Andere Aufnahmen aus dem Rock und Jazzbereich klangen ok. Wenn ich diesen Punkt abgechekt habe, schaffe ich wohl einen an.

Grüße
martin
burki
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 28. Aug 2003, 16:13
Hi Martin,


das Bassproblem auf den Sub schieben und den solange rücken, bis er seine optimale Position hat. Na ja, wie es in Wohnräumen so ist - es gibt nur 1 Position für den Sub und die ist alles andere als optimal

ja, was soll ich dazu sagen , hab eben meinen ganz eigenen Hoerraum, wo ich tun und lassen kann, was ich mag (Du koenntest natuerlich auch den Sub ganz weglassen und einen entsprechenden Hochpass einschleifen ...).


...'Bassproblem' ist natürlich relativ. Mit der Ortsanpassung bekommt man das Dröhnen schon gut in Griff. Nun habe ich eben gehört, dass es auch noch besser geht und Blut geleckt

hast Du auch schon einmal wirklich durchgemessen (dazu reicht ja fuer den Ueberblick eine Test-CD und ein einfaches Schallpegelmessgeraet --> z.B. da von conrad) ?


Im neuen Domizil wird erstmal die Raumakustik optimiert und dann erst geschaut, ob überhaupt noch digital korrigiert werden sollte.

taete ich auch so machen


Reinhard hat ja seine Mehrkanalanlage in einem optimierten Hörraum, wenn ich mich recht erinnere. Er kann bestimmt etwas dazu sagen.

ist schon eine Weile her, dass ich da war, aber er hat wohl einen Akustiker kommen lassen, wobei (zumindest damals) ja im Hoerraum nicht gerade wenige Boxen (das sind alles wieder Absorber) herumstehen, aber er moechte schliesslich auch etwas verkaufen .


Ich dachte, man kann den nur zw. Quelle und Vorverst. anschließen Kannst Du zu den Anschlussmögl. noch etwas sagen? Beim 1. Querlesen habe ich sonst keine Möglichkeit für mich entdeckt.

verstehe Dein Problem nicht. Der EQ hat doch auch analoge Inputs, d.h. Du kannst ihn auch zwischen Vorstufe und den Boxen anschliessen (IMHO auch dann mit Digital-Out an die Boxen, d.h. ohne zusaetzliche D/A-Wandlung).


Wenn ich diesen Punkt abgechekt habe, schaffe ich wohl einen an.

wie gesagt: Anhoeren. Wenn kein Unterschied zwischen mit und ohne EQ (bzgl. Rauschen und Klangqualitaet) besteht, warum nicht ?

Gruss
Burkhardt
martin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 28. Aug 2003, 16:38
Hi burki,


hast Du auch schon einmal wirklich durchgemessen (dazu reicht ja fuer den Ueberblick eine Test-CD und ein einfaches Schallpegelmessgeraet --> z.B. da von conrad) ?


Schallpegelmesser ist natürlich vorhanden. An Test-CDs liegt hier einiges rum. Wie sieht so ein Test aus?
Bei hunecke habe ich mir die Raummoden ausrechnen lassen. Bei ziemlich quadr. Grundriss sieht es übel aus. Bei ca. 35 Hz und den ersten beiden Vielfachen davon, sehr ausgeprägte Überhöhungen
Grüße
martin
burki
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 28. Aug 2003, 17:30
Hi Martin,

fuer den ersten Ueberblick reicht ja der visuelle Eindruck (einfach Test-CD mit Sinustoenen durchlaufen lassen und dann am Pegelmessgeraet ablesen).
Etwas komfortabler wirds natuerlich mit einem Rechner + Soundkarte + entsprechende Software (schaue mal nach EFT oder nach Software bei behringer --> hab gerade keinen Bock selbst zu suchen ).
Ueberhoehungen von 10 oder mehr dB sind uebrigens keinerlei ungewoehnlich, wobei es eben auf die Breite dieser Ueberhoehung drauf ankommt ...
Das Programm von hunecke ist auch ein erster Schritt, doch wird hier (da ist cara durchaus umfangreicher) rel wenig die eigentliche Raumbeschaffenheit beruecksichtigt.

Gruss
Burkhardt
martin
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Aug 2003, 13:26
Hi burki,

am besten wären wohl dabei Frequenzen, die den Bändern des UC entsprechen. Na ja, übertreiben will ich's nicht. Das Thema Raumakustik ist ja , wie man den unzähligen Fachveröffentlichungen zum Thema entnehmen kann, sehr komplex. Ich will ja nur ein wenig dilettieren und das Dröhnen besser in Griff kriegen. Es ist ja wirklich der einzige Punkt, der mich noch nicht soo ganz zufrieden stellt. Da würde ja ein Behringer FD ggf. auch schon reichen

@Meiler

Hab noch eine Meinung zum Einmessen eingeholt. Demnach wird dort statt der Einzelmessung die Stereomessung am Hörplatz bevorzugt und dem Ergebnis vom Auto-EQ misstraut.

Na, jedenfalls ist dem Spieltrieb Tür und Tor geöffnet. Ich werde mal die verschiedenen Möglichkeiten testen und berichten, was bei meiner Konstellation am besten klingt (falls es jemand interessiert)
Grüße
martin
zucker
Moderator
#15 erstellt: 29. Aug 2003, 13:31
hallo martin,
also mich würden die ergebnisse schon interessieren zumal ich den ultracurve vor einiger zeit ins auge gefasst hatte und dann doch auf einfachen EQ zurückgriff.

henry
martin
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 01. Sep 2003, 10:23
Hi zucker,

der UC DEQ 2496 steht nun zwar zu Hause, wann ich mal einen Tag zum Testen habe, steht aber noch in den Sternen. Bitte um Geduld
Übrigens hat der Studiomensch meine Auffassung geteilt und von einer 'highendigen'Lösung abgeraten. Falls ich dennoch zu viel Geld übrig hätte, würde er einen BSS FCS 926 Varicurve empfehlen. Mit 2.500 EUR allerdings zu teuer. Dazwischen scheint es nichts zu geben.

Grüße
Martin
US
Inventar
#17 erstellt: 01. Sep 2003, 11:22
Hi Martin,

das Ganze ist, wie du gemerkt hast, recht komplex. Dennoch ein paar Hinweise zum "Dilettieren":

-Nützlich ist ein Programm zum Erstellen von Sinustönen (wav.-Dateien). Alternativ gibts auch CD´s mit Sinustönen von 20 bis 200Hz.

-Du benötigst ein brauchbares Mikro oder einen brauchbaren SPL-Meter der auch tiefe Frequenzen misst.

-Mit dieser einfachen Ausrüstung kannst du den Amplitudenverlauf im eingeschwungenen Zustand am Hörort bestimmen.

-Bestehen erstmal ein paar Messungen, ist die Einstellung des EQ´s nicht mehr schwer.

-Das üble Dröhnen bekommt man damit sehr gut in den Griff; Auch wenn man aufgrund des zunächst beeindruckenden Erfolgs geneigt ist, die Aufstellung zu vernachlässigen; Raumakustik und Interaktion sind immer noch die entscheidenden Stellschrauben.

Gruß, Uwe
martin
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 01. Sep 2003, 13:58
Hi Uwe,


Nützlich ist ein Programm zum Erstellen von Sinustönen (wav.-Dateien). Alternativ gibts auch CD´s mit Sinustönen von 20 bis 200Hz.

Hast Du mir einen Tipp für solch ein Programm?


Du benötigst ein brauchbares Mikro oder einen brauchbaren SPL-Meter der auch tiefe Frequenzen misst


'brauchbar' ist der springende Punkt. Hälst Du das ECM 8000 von Behringer für brauchbar? Bei meinem SPL-Meter bin ich mir auch nicht so sicher. Gerade beim Sub Einpegeln hat es recht empfindlich auf kleinste Bewegungen reagiert.
Grüße
martin
zucker
Moderator
#19 erstellt: 01. Sep 2003, 14:09
Hi martin,

du der bss ist ein digitaler parametrischer EQ mit 2*6 bändern, mit dem lassen sich notch-filter setzen, macht der glaub ich auch alleine - geignet für rückkoplungen bei mikro`s, und zum einmessen mit einer geilen einstellbaren bandbreite - aber bei dem preis
henry
US
Inventar
#20 erstellt: 01. Sep 2003, 15:23
Hi Martin,

bei dem Behringer-Mikro müsste man mal schauen, ob man auf der Homepage einen Frequenzgang findet; ansonsten würde ich mal direkt bei Behringer fragen, wie groß die Abweichung bei 30Hz ist.

Selber nutze ich ein zertifiziertes SPL-Meter von Conrad (No. 320) welches 30Hz bei +/-3dB misst. Kostet allerdings 155 Euro.

Die Empfindlichkeit gegenüber Bewegungen kommt m.E. nicht vom Mikro, sondern von der grundsätzlichen Problematik des Raumeinflusses. Bei tiefen Frequenzen unter 80Hz ist der Einfluss vom Standort allerdings nicht mehr ganz so gross, zumindest nicht im Zentimeterbereich.
Bei welchen Frequenzen zeigte sich die Sensibilität?

Wegen dem Programm schaue ich nochmal; hab gerade nicht den Link parat.

Gruß, Uwe
zucker
Moderator
#21 erstellt: 01. Sep 2003, 16:31
martin, sieh mal bei www.abacom.de nach - die müßten sogar ein sinusgeneratorprogramm haben. ich hab von denen die leterplattenprogramme und digitalsimulationen - bin zufrieden mit der firma und kostet nicht viel
henry
martin
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Sep 2003, 16:41
Hallo Uwe,

Danke erstmal.

Wenn man den Daten trauen kann, misst es immerhin bis 60 Hz linear http://www.netzmarkt.de/thomann/prodbilder/behringer_ecm8000.pdf

Die Empfindlichkeit meines SPL-Meters habe ich gerade nicht parat - kann aber mit Deinen 3 db nicht konkurrieren. Ist die 26 EUR Ausgabe von Conrad.

Zur getesteten Frequenz. Bin mir nicht mehr ganz sicher, der Tesston des TAG AV-Prozessors für den Sub ist wie für die Mains ein Rauschen. Dies könnte ich mir als mögl. Ursache für die Schwankungen erklären.
Als Sinuston habe ich gerade nur 85 Hz (Testtongenerator im Genelec) und DVD mit typ. Trennfreq. (80,120 Hz usw)zur Verfügung

Grüße
martin
US
Inventar
#23 erstellt: 01. Sep 2003, 17:28
Hi Martin,

hier der Link zum Download:
http://www.nch.com.au/tonegen/index.html#104

Damit kannst du ganz einfach beliebige Frequenzen generieren und als wav-Dateien speichern und auf CD brennen. Optimal ist das natürlich in sehr geringen Oktavabstand, z.B 1/30 Oktave, orientierend an den ISO-Frequenzen.

Zuerst kannst du ja mal dein SPL-meter einsetzen. Dieses sollte auf einem Stativ stehen. Nun einfach mal die Werte für verschiedene Frequenzen ablesen und in ein Excel-Sheet eintragen damit man das Ganze bequem als Kurve über der Frequenz darstellen kann.

Die Sensibilität der Mikro-Anordnung bei Rauschtönen ist sehr stark, vor allem wenn es sich bzgl lnks/recht um korrelliertes Rauschen handelt. Je nach Position des Mics liegen hier unterschiedliche Interferenzen vor.

Gruß, Uwe
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 18. Aug 2004, 15:25
hier...

übrigens noch ein Link zu einem Thread, in welchem verschiedene Lautstärkeregelungen für den DCX gegenübergestellt werden:

http://www.htguide.com/forum/archive/index.php4/t-3538

Gruß
geniesser_1
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