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Wird Mehrkanal rückläufig ?

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Dr.Who
Inventar
#1 erstellt: 25. Mai 2005, 13:18
Hallo,

ich habe darüber einen Bericht in der Stereoplay gelesen,wonach,wenn man die Messe als Barometer nimmt,sich der Mehrkanal auf dem Rückzug befindet.
Wenn ich ehrlich bin,dachte ich der Mehrkanal(SACD/DVD-Audio) wäre nicht mehr aufzuhalten !?
Wie kann etwas,was angeblich überragende Klangqualität(SACD) bietet, rückläufig werden ?
So bleibt uns das gute alte Stereo wohl noch eine Weile erhalten.


[Beitrag von Dr.Who am 25. Mai 2005, 13:31 bearbeitet]
Panther
Inventar
#2 erstellt: 25. Mai 2005, 13:30
Hi Dr.Who,

nicht unbedingt behaupten kann ich, dass ich die Stereoplay regelmäßig und aufmerksam lese. Alles glauben, was da drin steht, kann man ja eh nicht.

Was ich mir vorstellen kann ist, dass das Wachstum bei Surround-Anlagen leicht rückläufig ist. Ich glaube jedoch nicht, dass der Surroundmarkt an sich bereits in die Sättigungsphase eingetreten ist oder gar rückläufig ist. Das wäre eher noch zu früh.

Genaue Marktdaten dazu habe ich natürlich nicht. Vielleicht gibts die bei der GfK.

Grüße

Panther
Dr.Who
Inventar
#3 erstellt: 25. Mai 2005, 13:36
Firmen wie beispielsweise Denon haben den Stereo-Markt für sich wiederentdeckt.
meierzwo
Stammgast
#4 erstellt: 25. Mai 2005, 13:40

Dr.Who schrieb:
Hallo,
ich habe darüber einen Bericht in der Stereoplay gelesen,wonach,wenn man die Messe als Barometer nimmt,sich der Mehrkanal auf dem Rückzug befindet.
Wenn ich ehrlich bin,dachte ich der Mehrkanal(SACD/DVD-Audio) wäre nicht mehr aufzuhalten !?
Wie kann etwas,was angeblich überragende Klangqualität(SACD) bietet, rückläufig werden ?
So bleibt uns das gute alte Stereo wohl noch eine Weile erhalten.


SACD und DVD-Audio haben ja erstmal nichts grundsätzlich mir Mehrkanal zu tun. Auf beiden hochauflösenden Medien gibt es auch Stereospuren (bzw. sollte es geben). Die Nutzung von hochwertigem Mehrkanal bleibt schwierig, da:
1. Kostenintensive Anlage (5*Vor+Endstufe, 3 weitere Speaker),
2. Aufstellung (mehr Platz)
3. Gute Mehrkanal Abmischungen sind rar. Entweder sehr effektreich was auf Dauer nervt, oder nur ein bisschen Hall nach hinten gemischt.

Der Vorteil von SACD/DVD-A bzgl. der höheren Auflösungen bleibt. Ich fand, daß auf der HighEnd SACD sehr stark war. DVD-A war nicht zu finden.

--meierzwo--
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Mai 2005, 13:50
Ich sehe es eher so, daß viele Surround-Kunden der unteren "Alleskomplettanlagen für 599€ Kategorie" nun zumeist (wieder?) auf den Geschmack an ordentlichem Klang gekommen sind und sich für (zusätzliche?) gute Stereo Anlagen interessieren.

Meiner persönlichen Meinung nach, haben auch beide durchaus eine parallele Existenzberechtigung, da zum reinen Filme anschauen und der dazugehörigen Geräuschkulisse, auch ein Set dieser Preisklasse durchaus ausreicht.

Nicht jedoch, wenn man auch in gehobener Qualität Musik hören möchte - denn dann wird es mit (Nur-) Surround richtig teuer.

Und das haben eben viele bemerkt in letzter Zeit.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Mai 2005, 14:36
wenn man ein herz für gute computerspiele hat, dazu noch platz im wohnimmer, und gerne filme sieht, ist so ein 5.1 brüllwüfel set wirklich nicht schlecht. besonders im preislichen direktvergleich mit ner richtigen anlage...

da die würfel auch noch den waf erfüllen, viele watts haben, das technisch neueste auf dem markt sind... warum sollte man wieder auf eine stereoanlage auf (ab?) rüsten...

ein ausgieber genuß einer solchen anlage - im direkten vergleich- dürfte die meinungen einiger leute durchaus ändern....
mbquartforever
Stammgast
#7 erstellt: 25. Mai 2005, 14:38
hi,


Dr.Who schrieb:
Firmen wie beispielsweise Denon haben den Stereo-Markt für sich wiederentdeckt. :)



hoffe ich auch.
was ich mir wünsche: einen "hochwertigen", aber bezahlbaren cpd.
ich weiß, das eine schließt i.d.r. das andere aus.
aber irgendwie hat sich denon-leider- in letzter zeit in ziemlichen extremen bewegt- preislich.

grüße
fischpitt
Inventar
#8 erstellt: 25. Mai 2005, 14:51
hi,man hat ja schon viele Fehler gemacht.
Wenn ich aber meine alte HiFi verscherbelt hätte,ich würde mir in den allerwertesten beissen.
Wenn ich in den unteren Räumlichkeiten bin
den Pioneer 717MKII anwerfe den Pd-S601 mit den Canton CT 2000 aktiviere,und die Familie weg ist,dann bin ich zufrieden.(wie im augenblick,mit Judas Priest)

Ich überlege ja schon ob ich die Wohnzimmeranlage nach unten bringe,also alles zusammen und oben was neues,nur Stereo. klein aber fein.

Peter
Karsten
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Mai 2005, 15:19
@fischpitt,

....und mit einer kleinen ABER feinen Stereo Kette machen sogar auch grosse Bilder schauen Spaß! (inkl. WAF)
Was will man mehr!

PS:einen aussergewöhnlichen CDP kannst Du für 350-400 Euro realisieren,hat meiner gekostet.(incl. Volltuning)
den lasse ich aber ohne Probleme gegen einen 3000 Player antreten...
Mimamau
Inventar
#10 erstellt: 25. Mai 2005, 16:04
Also ich bin eigentlich kurz davor, wieder auf ordentliches Stereo abzurüsten. Dabei möchte ich aber auf keinen Fall auf SACD/DVD-A verzichten. Surround darf gerne für Filme als Option erhalten bleiben.


[Beitrag von Mimamau am 25. Mai 2005, 19:53 bearbeitet]
Ueli
Inventar
#11 erstellt: 25. Mai 2005, 19:03
Der Umsatz von SACD´s und DVD-Audio war von 2003 auf 2004 stark rückläufig, sowohl in Europa wie in den USA.

Das mag darin liegen, dass wenig Software neu erschienen ist. Vielleicht scheuen aber auch zu viele Zeitgenossen den Aufwand, eine musikgerechte Mehrkanal-Anlage aufzustellen.

Als Klassik-Freund kann man jedoch feststellen, dass das Repertoire vor allem dank der Kleinlabel stetig wächst und viele Hauptwerke schon in guten Mehrkanal-Aufnahmen vorliegen.

Zwar halten längst nicht alle mehrkanalig abgemischten SACD´s bzw. DVD-Audio´s den Erwartungen stand, aber das Klangniveau ist insgesamt doch deutlich höher als noch zu Stereo-Zeiten.

Ueli
frusch
Stammgast
#12 erstellt: 25. Mai 2005, 19:48
Hi Doc,

interessante Frage!
Ich glaube auch, irgendwo etwas ähnliches gelesen zu haben. Bei Filmen ist Mehrkanal schon witzig und bei Musik kommt es mir oft so unnatürlich abgemischt vor, dass ich sogar zwischendurch auf Stereo schalte.
Beispiel:
LAGQ, Los Angeles Guitar Quartet. Vier Guitarreros, die eine tolle Vorstellung ihrer akustischen Saiteninstrumente darbieten. Besonders die Carmen - Interpretationen auf ihrem Album Latin haben es mir dabei besonders angetan.
Die Scheibe ist klanglich ein "Hinhörer", wenn man Gitarre mag. Allerdings hört man im Mehrkanalformat je vorne links und rechts und je hinten links und rechts einen Gitarrenspieler. Da ich früher selbst viel gespielt habe, weis ich, dass sogar mehrere Spieler sich meist bogenförmig in Reihe setzen. Man hat Blickkontakt und es tönt aus einer Richtung! Bei o.gen. SACD ist es zwar sehr lustig zwischen den Musikern zu sitzen. Es ist lustig `mal hinten links oder vorne rechts einen Einsatz zu hören, aber wirklich alles andere als natürlich! Beim Konzertbesuch hat man die Hauptschallrichtung auch von vorne! Es unterscheiden sich lediglich die Tiefe und Breite der jeweiligen Bühne. Aus diesem Grund geben natürliche Mehrkanalaufnahmen (ich halte sie zumindest dafür) nur Reflexionen und Echoeffekte von hinten wieder und Liveaufnahmen geben Dir auch schon `mal das Gefühl, das sich Publikum hinter Dir befindet, doch aus jedem Lautsprecher ein anderes Instrument - es ist wirklich witzig, jedoch auch zweifelhaft und lässt mich manchmal an die Stereogründerzeit denken, wo es ja auch viele Experimentialaufnahmen gab, welche aber nix mit natürlich am Hut hatten und sich dann sogar noch mit der HiFI-Norm schmückten!
Ich kenne wenig natürlich abgemischte Mehrkanal SACD`s oder DVD-A`s und schalte häufig auf Stereobetrieb, wenn ich ernsthaft Musik höre. Und a.d.G. wäre ein Trend zu guten Stereo für mich durchaus nachvollziehbar, zumindest beim Musikfreund!
Für HK Anwendungen möchte ich jedoch Mehrkanal nicht mehr missen! Ein großes Bild braucht einen großen, räumlichen Ton u.umgekehrt und ob dazu zig halbseitene Lautsprecher oder ein paar wenige, dafür hochwertige Boxen vonnöten sind, macht jeder mit sich selbst am besten aus!
Liebe Grüße und viel Entspannung mit Deiner neuen Friedemann SACD


[Beitrag von frusch am 25. Mai 2005, 19:52 bearbeitet]
gdy_vintagefan
Inventar
#13 erstellt: 25. Mai 2005, 20:18

fischpitt schrieb:

Wenn ich aber meine alte HiFi verscherbelt hätte,ich würde mir in den allerwertesten beissen.


Das habe ich zum Glück auch nicht gemacht.
Nach 8 Jahren "nur Surround" im Wohnzimmer habe ich vor ein paar Monaten wieder auf hochwertiges Stereo aufgerüstet.
Dabei ist wieder mein alter Yamaha Vollverstärker A-460 zum Einsatz gekommen, den ich seit meiner frühen Jugend besitze.
Bisher stand dieser im Arbeitszimmer (Zweitanlage). Hierfür habe ich mir nun bei eBay einen klassischen Receiver besorgt, so dass ich jetzt zwei klassische Anlagen habe (zumindest Verstärker etc.).

Meine Surroundanlage hat aber auch weiterhin für Filme ihre Daseinsberechtigung. Wenn ich Musik höre, wird der Surroundverstärker nun ausgeschaltet.
Rising_SuN
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 26. Mai 2005, 01:56
Hallo,

Na dann schreib Ich mal meine erste Antwort fürs Forum.

Ich hab auch schon länger darüber nachgedacht wie es bei mir zuhausse weitergehen soll. Bis jetzt hatte Ich immer nur Stereo und hab überlegt ob es nicht ganz schön wäre nachdem endlich der Diskless Multimedia Client im Wohnzimmer seinen Dienst tut auch auf 5.1 oder mehr umzusteigen.

Bis jetzt hatte Ich noch nie Surround und war mit Stereo immer zufrieden, bei den Filmen die Ich gerne sehe kann Ich froh sein wenn auf der DVD ne Stereo Spur ist, fürs Musikhören brauchen ich kein Surround und mein SuperNes und die anderen Konsolen haben auch nur Stereo Ausgang.
So haben Ich beschlossen für immer dem guten alten "technischen Wunder Stereo" treuzubleiben, Surround kommt mir nicht ins Haus.

Rising_SuN
Sonyatze
Stammgast
#15 erstellt: 26. Mai 2005, 04:40
Ich denke mal die werden nicht rückläufig.Sondern allmählich hat doch schon fast jeder eine Surroundanlage.Und bei vielen muß sie dan wieder 15 Jahre halten bevor sie sich eine neue kaufen.Und nur das macht sich in den verkaufszahlen bemerkbar.
Ich für mein teil,habe mich richtig entschlossen.
Eine reine Stereo anlage
Sowie eine reine Surround anlage
Und SACD kommt für mich eh nicht in frage.
drollo
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 26. Mai 2005, 08:49
Hochwertiges Mehrkanal entspricht preislich einem hochwertigen Zweikanal mal Faktor. Und das ist mit Sicherheit - auch ohne Wirtschaftskrise - ein solider Showstopper.
Der hauptsächliche Markt für Mehrkanal heißt passenderweise "Surround" und das sind Komplettsets für 99 Euro aufwärts. Beworben wird mit "Heimkino". Vermutlich ist dieser Massenmarkt nahezu abgefrühstückt und für die Freunde hochwertiger Musikwiedergabe gilt s.o.
Es gibt sogar Gerüchte, daß die Zukunft des Mehrkanals DVD Video heißt. DVD Audio ist tot, vielleicht mittlerweile sogar auch umgefallen, für SACD erscheinen plötzlich wie am Anfang reine Zweikanalspieler (Denon, Marantz) und werden anscheinend vom Markt angenommen.
Mal sehen wie die Welt in zwei Jahren aussieht.

Gruß
Michael
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#17 erstellt: 26. Mai 2005, 09:11
Wenn es allein um Mehrkanalmusik geht, dann sind die beiden Fraktionen ganz alleine selber schuld.

Jahrenlang hat man versucht, den Markt für sich zu gewinnen. Der Kunde benötigte also zwei Geräte. Das ist ja inzwischen zum Glück erledigt, gibt genügend Multiplayer.

Ärgerlicher ist immer noch die rein analoge Ausgabe. Was soll das? Es geht ja nicht darum, dass man es sonst verlustfrei kopieren könnte. Aber um es jetzt durch einen DSP zu jagen, muss es erst wieder A/D und dann D/A gewandelt werden. Verluste sind dabei vorprogrammiert. Ein Kopierschutz ala HDCP wäre angebracht. Eine Ausnahme ist Meridian (nur DVD-A), deren voll digitale Übertragung aber nur mit eigenen Geräten funktioniert. Vielleicht ändert ja HDMI etwas daran.

Und das allerschlimmste ist die geringe Auswahl an Musikmaterial, und von den wenigen verfügbaren sind noch weniger richtiges 5.1 und nicht (wie schon erwähnt) Stereomusik mit zugemischtem Hall.

Seltsamerweise scheint es mehr DD oder DTS-Audio-DVDs. Warum auch nicht, schließlich kann das so ziemlich jeder DVD-Player.

Gruß
Cpt.
Leon-x
Inventar
#18 erstellt: 26. Mai 2005, 09:24
Hallo


Cpt._Baseballbatboy schrieb:
Eine Ausnahme ist Meridian (nur DVD-A), deren voll digitale Übertragung aber nur mit eigenen Geräten funktioniert. Vielleicht ändert ja HDMI etwas daran.



Nicht ganz.

Denon-Link kann jetzt neben DvD-Audio auch Sacd digital übertragen. Aber halt auch nur unter Denongeräten.

i.link Schnittstellen sind da schon mehr verbreitet.
Kann seit Einführung DvD-A und Sacd digital weitersenden.

HDMI ist ja schon auf Version 1.1 aufgerüstet worden um DvD-Audio zu übertragen. Sacd wird wohl in Planung sein. Da hat wohl selbst Sony Interesse daran. Zumal die Playstation-3 neben Blu-ray auch Sacd-HD wiedergeben soll.

Dennoch wird die Zukunft von Sacd und DvD-A auch mit der Einführung der Formate Dolby Digital Plus und DTS-HD zusammenhängen. Da diese neben Musikscheiben hautsächlich für Film eingesetzt werden. Wie bei der DvD auch schon.

Letztlich ist aber nur eines sicher: Stereo wird immer seine Darseinsberechtigung haben. Besonders für ein geringes Budget.
Auch wenn ich selber gerne hochwertigesd Mehrkanal höre.
Für Heimkino wird sich da an der jetzigen Situation wohl eh nicht viel ändern.


Leon


[Beitrag von Leon-x am 26. Mai 2005, 09:29 bearbeitet]
Dr.Who
Inventar
#19 erstellt: 26. Mai 2005, 09:48
Hallo,

zudem gibt es auch eine Menge die von Mehrkanal auf Stereo wechseln od. zurückkehren,das muß doch irgendwelche Urasachen haben und kann nicht immer nur auf das liebe Geld zurückzuführen sein - man merkts ja auch hier im Forum.


@Frusch

Danke !!


[Beitrag von Dr.Who am 26. Mai 2005, 09:48 bearbeitet]
Leon-x
Inventar
#20 erstellt: 27. Mai 2005, 08:03
Hallo Doc


Dr.Who schrieb:
Hallo,
zudem gibt es auch eine Menge die von Mehrkanal auf Stereo wechseln od. zurückkehren,das muß doch irgendwelche Urasachen haben und kann nicht immer nur auf das liebe Geld zurückzuführen sein - man merkts ja auch hier im Forum.


Da kann man nur spekulieren.

Es könnte in erster Linie die Räumlichkeiten und die damit vebundene Aufstellungsmöglichkeit sein. Wenn man viele Anlagen sieht haben einige ja schon Probleme eine Stereoanlage ordentlich aufzustellen ohne die LS irgendwie einzuklemmen.

Vielleicht liegt es auch daran das die Frauen noch gleichberechtigter bzw. selbstbewuster sind und 4/5 LS in ihren/gemeinsamen" Wohnzimmer nicht zulassen ?

Oder der Mensch möchte einfach was Simples haben weil es Heutzutage genügend andere Sorgen hat ?

Kann ja auch sein dass das Geld eher in einen modernen Bildschirm wie z.B. Plasma fliesst. Da kam ja in letzter zeit auch viel neu Technik auf den Markt.

Ich persönlich kann da nicht für andere sprechen.

Zum Thema realistische Wiedergabe bei Stereo und Surround hab ich schonmal etwas verfasst:

------------------------------

Zum Thema Stereo vs Surround:

"Das leidige Thema dass schon so oft diskutiert wurde."

1. Ist Musik eine art Kunstform und muss nicht zwangsweise realistisch wiedergegeben werden. Besonders dann nicht wenn es Musiker (man erinnert sich an Pink Floyd) es so wollen.
Musik kann auch ein Erlebnis sein. Achterbahnfahren enrspricht auch nicht unseren gewohnten Fortbewegung. Trotzdem setzt sich eine menge Leute rein um Spaß zu haben.
Auch eine DvD-Audio wie "Complex" von Blue Man Group erzeugt in Stereo nicht die Atmosphäre wie in Surround. Solche Künster definieren sich ja gerade zu durch andere Klangwelten.

2. Gibt es auch realistische Aufnahmen in Mehrkanal. Gerade bei Orcherstermusik sitzt man nicht mittem im Orchester. Außer es ist wie bei Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Double Orchestra so vorgesehen dass man dazwischen sitzt. Wenn man bei einem DvD-Film in Mehrkanal eine realistische Wiedergabe erzielt wieso nicht auch bei Musik ?

3. Stereo ist auch alles andere als absolut realistisch. Nichtnur technisch gesehen sondern weil viele Aufnahmen einfach im Studio aufgenommen sind und es keine reale Bühne gibt. Wieviele richtige Livemitschnitte hat man so im Durchschnitt Zuhause stehen ?
Zumal auch das Gehirn bei Stereo verstärkt arbeiten muss und die Informationen aus Links und Recht zur Phantomquelle zusammensetzen muss. Denn in der Natur sind es meist Monoschallquellen. Zudem sind wir es vom altäglich Leben gewohn "rundum", also Geräusche aus allen möglichen Richtungen zu hören. Damit ist Wiedergabeform von Stereo nicht gleich realistischer und entspricht dem gewohnten Hören.

Diese Diplomarbeit über Sacd und DvD-Audio ist auch sehr interessant:

http://www.hfm-detmo...samtarbeit%20neu.pdf

Das Fazit auf Seite 89 ist zu beachten. Obwohl nur 7 Testteilnehmer eine Surroundanlage besitzen wurden von den meisten die Surroundaufnahme verstärkt gewählt.

Ich habe absolut nicht gegen gutes Stereo. Höre auch viele CDs nur in 2-Kanal. Dennoch über Surround zu urteilen ohne alle Aspekte zu kennen halte ich nicht für gut. Leben und leben lassen.

------------------------------------

Meine Sicht der Dinge die von niemanden geteilt werden muss.

Einfach abwarten wie sich Surround entwickelt. Stereo wird da eh immer der Grundpfeiler davon sein.


Leon
Danzig
Inventar
#21 erstellt: 27. Mai 2005, 08:14

Thema: Wird Mehrkanal rückläufig ?


also wenn ihr mich fragt, bei mir isses noch net ma angelaufen...

wobei ich mehrkanal bei filmen toll finde!!!
allerdings nur bei filmen...
Bassig
Stammgast
#22 erstellt: 30. Mai 2005, 14:13

Leon-x schrieb:
1. Ist Musik eine art Kunstform und muss nicht zwangsweise realistisch wiedergegeben werden. Besonders dann nicht wenn es Musiker (man erinnert sich an Pink Floyd) es so wollen.
Musik kann auch ein Erlebnis sein. Achterbahnfahren enrspricht auch nicht unseren gewohnten Fortbewegung. Trotzdem setzt sich eine menge Leute rein um Spaß zu haben.
Auch eine DvD-Audio wie "Complex" von Blue Man Group erzeugt in Stereo nicht die Atmosphäre wie in Surround. Solche Künster definieren sich ja gerade zu durch andere Klangwelten.

2. Gibt es auch realistische Aufnahmen in Mehrkanal. Gerade bei Orcherstermusik sitzt man nicht mittem im Orchester. Außer es ist wie bei Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Double Orchestra so vorgesehen dass man dazwischen sitzt. Wenn man bei einem DvD-Film in Mehrkanal eine realistische Wiedergabe erzielt wieso nicht auch bei Musik ?

3. Stereo ist auch alles andere als absolut realistisch. Nichtnur technisch gesehen sondern weil viele Aufnahmen einfach im Studio aufgenommen sind und es keine reale Bühne gibt. Wieviele richtige Livemitschnitte hat man so im Durchschnitt Zuhause stehen ?
Zumal auch das Gehirn bei Stereo verstärkt arbeiten muss und die Informationen aus Links und Recht zur Phantomquelle zusammensetzen muss. Denn in der Natur sind es meist Monoschallquellen. Zudem sind wir es vom altäglich Leben gewohn "rundum", also Geräusche aus allen möglichen Richtungen zu hören. Damit ist Wiedergabeform von Stereo nicht gleich realistischer und entspricht dem gewohnten Hören.


Das ist auch genau meine Meinung, müssen aber nicht alle so sehen.
Cha
Inventar
#23 erstellt: 30. Mai 2005, 14:37
Ich finde ihr überschätzt den anno normal Käufer. Fast alle die ich kenne hören Musik vielleicht gerade mal nebenher im Radio, sonst überhaupt nicht.

Die legen garkeinen Wert auf eine tolle Anlage. Die brauchen sie garnicht. Aber so nen paar Effekte bei Filmen und das noch für wenig Geld, das ist super. Also ab in den Laden und DD gekauft.

Naja die meisten davon haben jetzt aber ne DD Anlage, also warum was neues kaufen...

Deswegen denke ich wird weniger Mehrkanal gekauft. Ich glaub das Verhältnis wär ziemlich identisch wie früher, wenn man nur die "hochwertigen" Geräte betrachten würde...
ptfe
Inventar
#24 erstellt: 30. Mai 2005, 18:04
Mehrkanalsysteme werden für die "Normalos" ohne große Abitionen von der 179€ -Discounter-Anlage bis zum AV-Pack inkl. LS bis ca. 750€ weiterhin gut verkaufbar sein - wer wirklich hochwertig Mehrkanal hören will hat eigentlich 3 grundsätzliche Probleme:
1. Ein hochwertiges 5.1 /7.1-System verschlingt wesentlich mehr Kohle als eine hochwertige 2-Kanal-Anlage
2.Integration der Mehrkanal-Anlage im Wohnzimmer -bei 5.1 /7.1 unter optimalen Gesichtspunkten IMO unmöglich .Selbst mit der größtmöglichen Toleranz des Partners ist die Umsetzung schwierig.Da läuft es zwangsläufig auf einen separaten Hörraum raus - wer sich´s leisten kann..
3.Software- massenhaft Filme mit mehr oder weniger guten Tonspuren, aber Musik: ein paar SACD´s oder DVD-A reissen hier nicht wirklich was. Und CD`s die auch z.B. bei DPL IIx gut anhörbar sind , sind auch nicht grade massenhaft vorhanden.

Für Filme finde ich Mehrkanal nur wegen der Effekte richtig gut/unverzichtbar , für Musik -na ja....
Außerdem ist eine gute Aufnahme auf einer guten Stereokette auch was Feines.
Der Markt ist momentan ja eh kaufträge und erklär mal bitte der Schicht mit Kohle und Alter >60 Jahre , daß man eine Mehrkanal-Anlage braucht.. Meine Mom hört immer noch Schallplatten aus den 60zigern / frühen 70zigern -z.T. aufgenommen in Mono - auf nem uralten Dual-Plattenspieler, Breitbandlautsprechern und Anschlüsse mit DIN-Steckern...aber manchmal auch "schon" CD...

Mehrkanal wird sich in Zukunft IMO entweder über "billig" oder "extrem hochpreisig" verkaufen lassen - dazwischen wird´s nicht mehr viel geben.

cu ptfe
Lauschewolf
Neuling
#25 erstellt: 30. Mai 2005, 19:26
Hallo,kann den meisten meiner Vorredner nur zustimmen,wer will sich schon die Hütte mit 5 bzw 7 Boxen + Sub zustellen,wenn es doch mit einer ordentlichen Stereoanlage absolut gut genug klingt.Abgesehen davon das die Musiker bei einem Konzert auch nicht "um mich herum stehen".Bei Filmen ist das ja 'ne ganz "lustige Angelegenheit",aber für Musik zu hören??Nein danke,da sind zwei Boxen absolut ausreichend!Ganz abgesehen von dem enormen Preissunterschied für gleiche Klangqualität!
M.f.G der Lauschewolf
Heinrich
Inventar
#26 erstellt: 30. Mai 2005, 19:40
Hatten wir doch schon mal...

Ja, Mehrkanal kostet mehr Geld.
Ja, Mehrkanal ist schwieriger in ein normales Wohnzimmer zu intergrieren.
Ja, Mehrkanal kann auch bei Musik (die entsprechende Software vorausgesetzt) viel Spaß machen.

Gruss aus Wien,

Heinrich (der sich heute wieder mal div. Steely Dan Alben in Surround angehört hat - danach ist Stereo schon ein wenig deprimierend...)
DB
Inventar
#27 erstellt: 30. Mai 2005, 19:49
Das Problem wird auch sein, daß viele Leute Probleme mit der Aufstellung der größeren Anzahl Lautsprecher haben.

Die breite Masse schafft es ja nicht mal, zwei Lautsprecher ordentlich aufzustellen. Eine Box ins Bücherregal, die andere hinter das Sofa, mit einer Decke obendrüber. So oder ähnlich ist es oft zu sehen.

MfG

DB
Lubeca
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 30. Mai 2005, 20:07
Musik gehört zu 99% Stereo gehört.... Für Filme ist Mehrkanal in meinem Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken.
Sehr gut fand ich eigentlich immer die Lösungen z.B. damals von Yamaha mit dem DSP-E800 als reinen Mehrkanalverstärker, dazu einen gescheiten Stereo-Verstärker und einen wirklich guten DVD Player, der auch im Musikbereich was taugt.
So kann man bei Bedarf einfach den Mehrkanal zuschalten, aber man hat für die hauptsächliche Verwenduung einen "normalen" Verstärker.
So eine Kombination würde ich mir auch zulegen, nur beim CD Player würde es aufhören, da muss es ein gescheiter, gehobener DVD Player tun.

Ich denke die Besinnung zur Stereoanlage kommt wieder, weil viele merken das man 1. überwiegend Musik hört und 2. die meißten Mehrkanalverstärker in der normalen Preisklasse nicht das bieten was man sich wünscht.
gdy_vintagefan
Inventar
#29 erstellt: 30. Mai 2005, 20:40

Lubeca schrieb:
Musik gehört zu 99% Stereo gehört.... 8) Für Filme ist Mehrkanal in meinem Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken.
Sehr gut fand ich eigentlich immer die Lösungen z.B. damals von Yamaha mit dem DSP-E800 als reinen Mehrkanalverstärker, dazu einen gescheiten Stereo-Verstärker und einen wirklich guten DVD Player, der auch im Musikbereich was taugt.
So kann man bei Bedarf einfach den Mehrkanal zuschalten, aber man hat für die hauptsächliche Verwenduung einen "normalen" Verstärker.


Diese reinen Mehrkanalverstärker von Yamaha fand ich auch gut. Ich bin ja nach 8 Jahren mit einem A/V-Verstärker wieder zum reinen Stereoverstärker zurückgekehrt, und zuerst wollte ich mir auch einen reinen Mehrkanalverstärker zulegen und den A/V-Verstärker verkaufen, da der A/V jetzt wohl "überdimensioniert" ist, wenn keine Frontboxen angeschlossen sind.
Ich ersteigerte einen gebrauchten DSP-E 390, aber leider hatte der eine Macke, so dass er nutzlos war für mich. Der Verkäufer zeigte sich leider nicht kulant. Mit 35 Euro Verlust verkaufte ich ihn als Bastlergerät weiter.
Da ich im Moment nur wenig Geld habe, ging ich kein weiteres Risiko ein. Nun habe ich tatsächlich den "alten" A/V-Verstärker behalten, der NUR noch bei Mehrkanal (also Filme) zum Einsatz kommt. Ich habe dessen "Front Out" Anschluss mit einem Eingang des Vollverstärker verbunden und kann somit auch bei Bedarf einfach Mehrkanal zuschalten.
Lubeca
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 30. Mai 2005, 20:47
der E390 und E580 sind ja noch keine DD Verstärker, das ging ja erst mit dem E492 los, der E800 dann richtig, leider wurde dieser schnell eingestellt.
mylar
Stammgast
#31 erstellt: 30. Mai 2005, 21:00
also ich hatte auch voller begeisterung von 2.0 auf 5.0 aufgerüstet, mit sacd/dvd-a player usw.
zwar nix highendiges aber dennoch es reichte um festzustellen, dass pink floyd (sacd), metallica (dvd-a), sting (dts-cd) und andere musiksachen in surround durchaus interessant sind.
jetzt kommt das aber.
aber ich finde sie nerven.
wenn ich so einen mehrkanal tonträger mal durchhöre so irritiert mich dieses rundum irgendwie.
und dieses gefühl taucht nicht auf wenn ich die gleiche musik in stereo höre.
auch wenn surround beeindruckt, zum genießen ist es für mich nix.
was wohl mal spass macht ist wenn ich eine stereo cd nehme hier z.b. die neue system of a down, und die per neo:6 auf 5.0 ziehe um so raumfüllendes lautes "rocken" zu erreichen.
das geht aber nur wenn der raum "rocken" soll.

bei filmen (signs, matrix) ist surround wiederum klasse, hier gib es aber auch ein korrespondierendes bild dazu, und dieses fehlende bild ist denke ich mal der grund wieso mich surroundmusik ohne bild irritiert.
andererseits habe ich erst gestern jackie brown gesehen. klasse film und nur stereo!

was den "enormen" klanglichen vorsprung der sacd/dvd-a tonträger angeht, so denke ich einfach das die cd gut genug ist um einem großartigen musikgenuß zu bescheren - aber nur wenn der tonmeister ein fähiger war.
ein schlechter koch bleibt auch mit top kochequipment ein schlechter koch, und auch der supertopf und die superteller auf denen er servieren lässt sind nur träger der sachen die er geschaffen hat.
die sacd/dvd-a sind nix anderes als supertöpfe die den transport auf den superteller (highend anlage) ermöglichen.
macht der koch murks nützt auch superteller und supertopf rein garnix.

und völlig plattgefahrenen / totkomprimierte musik auf sacd/dvd-a zu verkaufen ist ein ganz schlechter witz der hoffentlich bald endet.

deswegen:

schaffe man diese experimentalformate (sacd/dvd-a) bloß schnell ab, und konzentriere man sich darauf den cd (und lp) markt (ohne drm und kopierschutzterror) zu stabilisieren gegen die mp3/wma/aac seuche.
die größte seuche dabei ist aber nicht der qualitätsverlust sondern das digital rights management, denn die konsequenzen sind wesentlich relevanter als der unterschied einer pop cd zur 192kb/s mp3!!

weiß jemand wie die cd sich herstellungs/ vermarktungskostenmäßig zur sacd/dvd-a verhält?
Bilderspiele
Inventar
#32 erstellt: 30. Mai 2005, 23:28
Ich höre praktisch nur noch Musik in 5-Kanal. Wenn ich dann zwischendurch mal auf Radio schalte oder eine CD von Bekannten auflege klingt es so etwas von platt, dass ich schnell wieder ausschalte. 2-Kanal Stereo ist Musik zum Abschalten, mit 5 (oder mehr) Kanälen erlebt man Musik. Für Manchen mag das zu intensiv sein. Für mich ist es Spass.
meierzwo
Stammgast
#33 erstellt: 31. Mai 2005, 08:08
Leute, seht es ein....
Die Zukunft der Musikbranche sind Handy-Klingeltöne. Bei vielen Jugendlichen entspricht das schon heute dem gängigen Musikkonsum.
Jamba macht mittlerweile 100Mio Umsatz - nur mit diesem S.C.H.R.O.T.T. Ich könnte mich heute noch in den Allerwertesten beißen, nicht damals auch auf Klingeltöne gesetzt zu haben und damit den Kiddies das Taschengeld aus der Tasche zu ziehen (leichte Beute).
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 31. Mai 2005, 10:05
Hallo,
Heinrich schrieb:


Hatten wir doch schon mal...

Ja, Mehrkanal kostet mehr Geld.
Ja, Mehrkanal ist schwieriger in ein normales Wohnzimmer zu intergrieren.
Ja, Mehrkanal kann auch bei Musik (die entsprechende Software vorausgesetzt) viel Spaß machen.

Gruss aus Wien,

Heinrich (der sich heute wieder mal div. Steely Dan Alben in Surround angehört hat - danach ist Stereo schon ein wenig deprimierend...)

________
quinton - the art of recording arts


zur Zeit ist Mehrkanal anscheinend zu Recht rückläufig.

Mehrkanal müßte eigentlich gerade bei höheren klanglichen Ansprüchen die Zukunft gehören, wenn..

(Musik-)Produzenten und Marketing den Geschmack ihrer Clientel besser pflegen würden und es genügend viele wirklich gute Aufnahmen und außerdem gute (und "ohh, chic!! ",WAF) Anlagen zu erschwinglichem Preis , die einfach aufzubauen und zu bedienen sind, geben würde.

Wirklich hochqualitative Mehrkanalwiedergabe wird zur Zeit aber nur von ganz wenigen (zB MEG, Arcam) angeboten und ist IMHO im Vergleich zu gutem Stereo immer noch nahezu unerschwinglich für anspruchsvollere Hörer mit Normaleinkommen.

MfG Bernd


[Beitrag von palisanderwolf am 31. Mai 2005, 11:10 bearbeitet]
Leon-x
Inventar
#35 erstellt: 31. Mai 2005, 10:25
Hallo


wenn ich so einen mehrkanal tonträger mal durchhöre so irritiert mich dieses rundum irgendwie.


Wurde schon öfters mal behandelt.

Liegt daran dass man schon zustark Stereo gewöhnt ist. Eben auch aus dem Altag mit Radio oder Fernseher. Nur im Auto gibt es meistens mehr als zwei LS.

Jemand hat mal geschrieben dass man erst auf Mehrkanal umlernen muss. Sprich sich einfach eine längere Zeit mit beschäfftigen.

Es gibt aber auch Personen die eher Klassik hören und dan dass erste mal eine Pop-Mehrkanalscheibe anhören. Schon klar dass sie damit wenig anfangen können. Solche Personen würden ja schliesslich auch nicht auf ein Pop/Rock-Konzert gehen. Da ist ja auch eine menge um einem herum los.
Diese Leute sollten sich besser eine Klassik-Mehrkanalaufnahme anhören wo hinten keine Instrumente spielen.

Es ist halt immer eine Gradwanderung zwichen Gewohnheit und das Erleben von neuen Dingen.

Die Einfachheit von Stereo wird immer bestand haben.

Meistens ist es aber interessant ob man die Wahl hat zwischen Stereo und Mehrkanal zu wählen oder nicht.
Muss man jede Aufnahme ständig in der gleichen Art und Weise erleben ?


Leon
Bilderspiele
Inventar
#36 erstellt: 31. Mai 2005, 10:29

Die Einfachheit von Stereo wird immer bestand haben.


Auf dem Bau hören wir quasi Mono
airtight
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 31. Mai 2005, 12:31
Also , ich kann auf den "saus around sound" locker verzichten. Hat nur dazu geführt, das ich mir dieses Jahr noch keinen Film angeschaut hab.Seit Jahren gibt es nur die selben Themen in Variationen - und immer den selben Sound.
Wann wurde eigentlich der letzte Film gedreht , in dem kein Hubschrauber vorkommt, der einem von hinten über dem Kopf fliegt ? Ich hör ihn schon wieder kommen , von hinten - nur wenn ich mich umdrehe , (im Kino ) seh ich höchstens einen Typen , dem vor Schreck das Popcorn aus der Tüte fällt - aber keinen Hubschrauber !?
Wenn dann im Film ein alter Kerzenleuchter umfällt , wird dieses von einem Geräusch begleitet , das der einstürzende Eifelturm verursachen würde.
Von mir aus , kann man Mehrkanal in die Tonne treten , mit einem Geräusch , wie wir es nur aus den Tiefen des (Kino)Weltraum kennen.
hifi-privat
Inventar
#38 erstellt: 31. Mai 2005, 14:59

Leon-x schrieb:
Hallo


wenn ich so einen mehrkanal tonträger mal durchhöre so irritiert mich dieses rundum irgendwie.


....

Jemand hat mal geschrieben dass man erst auf Mehrkanal umlernen muss. Sprich sich einfach eine längere Zeit mit beschäfftigen.



Yepp,

das kann ich aus meiner Sicht so bestätigen.

Ich betreibe seit nunmehr ca. 7,5 Jahren eine Mehrkanalanlage, zunächst nur analoges ProLogic, seit einem Jahr weniger ist der erste DVD-Player mit im Spiel.

Bei Musik-DVDs hatte ich anfänglich ein ganz ähnliches Problem. Mit Bild war die Welt zumeist in Ordnung, hörte ich mir das Konzert dann ohne Bild an, irritierte mich der "Surroundsound" irgendwie. Aber mit zunehmender Nutzungsdauer ließ das nach.
Heute möchte ich Mehrkanal, egal ob von DVD-V mittels DD oder DTS, oder von DVD-A und SACD nicht mehr missen.
Stereomaterial höre ich aber inzwischen überwiegend auch in Stereostellung des Receivers. Auf Dauer hat mich da auch PL II, bis auf wenige Ausnahmeaufnahmen, nicht überzeugt.
Bilderspiele
Inventar
#39 erstellt: 31. Mai 2005, 17:04
Die beste Mehrkanalanlage ist die, die man nicht sieht, bei der aber die Instrumente wie festgenagelt im Raum stehen, auch wenn man herumläuft. Solche Mehrkanalaufnahmen gibt es, die entsprechenden Anlagen noch nicht.
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