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Steckerrausziehen von Geräten wegen 3 Wochen Urlaub?

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Autor
Beitrag
Jonny
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jun 2005, 10:27
Hallo!

Wollte nur mal fragen ob man den Stecker von den Geräten rausziehen muss wegen 3 Wochen Urlaub. Könnte da irgendetwas passieren falls man den Stecker nicht rauszieht?

Vielen Dank vorab für die Antworten hoffentlich!
taubeOhren
Inventar
#2 erstellt: 03. Jun 2005, 10:28
... und was da alles passieren kann ... wenn Du einen AVR von HK hast, der verliert gleich mal sein Setup ... deshalb nie wieder HK ...

ansonsten schaden kann es nie ...

taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 03. Jun 2005, 10:29 bearbeitet]
Schili
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Jun 2005, 10:40
Das fragt Jonny:


Könnte da irgendetwas passieren falls man den Stecker nicht rauszieht?


Und Taube Ohren antwortet:


... und was da alles passieren kann ... wenn Du einen AVR von HK hast, der verliert gleich mal sein Setup ... deshalb nie wieder HK ...


Na ja - das kann dir wohl eher nur passieren, wenn du das Gerät drei Wochen vom Strom trennst...

Ungeachtet, dass ich auch bei längerer Abwesenheit die Geräte an der Netzleiste belasse, würde ich einen Hersteller nicht wegen eines vielleicht wiederholbaren Set-up verteufeln.

Ich bekomme das komplette Set-up von meinem 4550 nach Routine (nicht weil es gelöscht ist, sondern weil ich gerne experimentiere)jetzt in 5 Minuten hin....


Gruß, Schili
taubeOhren
Inventar
#4 erstellt: 03. Jun 2005, 10:43
@schili... natürlich meinte ich, wenn man ihn vom Netz trennt ...

danke für den Hinweis!!!!!


ändert aber nix an meiner Haltung zu AVR von HK ....


taubeOhren
hydro
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jun 2005, 10:49
hi

da bei mir alle im standby bleiben, schalte ich die (an der netzleiste) schon aus, wenn ich nur zwei tage nicht da bin. außerdem haben manche verstärker und cdp die eigenschaft, das sie beim anschluss an das netz nicht in den standby gehen sondern anschalten. wenn du die dinger also am netz hast und die freunde vom e-werk schalten mal für zwei stunden aus und wieder an, kanns sein, das einige kisten laufen - weiß ja nicht was deine nach nem stromausfall so machen...

gruß hydro
Schili
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Jun 2005, 11:01

nicht was deine nach nem stromausfall so machen...


Bleiben brav aus bzw. im S.B.-Betrieb...


ändert aber nix an meiner Haltung zu AVR von HK ....


Muß ja auch nicht. Wenn mir ein Gerät jedoch klanglich (und das ist halt mein primäres Anliegen) sehr zusagt, wäre so eine Set-Up-Geschichte für mich kein Killer-Ausschluß-Argument, weil ich es im schlimmsten Fall 2 x im Jahr neu erstellen müßte...sowas kann doch sogar Spaß machen.. .
Na ja - meinen AVR hatte ich wegen ner anderen Sache mal ne Woche vom Netz. Da waren die Einstellungen noch alle vorhanden.

Für die X-trem-Geiz-ist-Geil-Jünger sind vielleicht gesparte vier Strom-Cent nen Argument...

Da ich nicht vom Fach bin, räume ich jedoch unumwunden ein, dass ich nicht weiß, ob heute noch wirklich was mit den Elektronik-Geräten passieren kann , wenn z.B. nen Blitz im Haus einschlägt...

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 03. Jun 2005, 11:01 bearbeitet]
Passat
Moderator
#7 erstellt: 03. Jun 2005, 11:04
Ich habe alle Geräte, die sich nicht richtig abschalten lassen, generell an einer Steckdosenleiste mit Schalter eingesteckt. Die Geräte werden nur am Schalter der Steckdosenleiste ein- und ausgeschaltet.
Auch der Fernseher wird grundsätzlich niemals mit der Fernbedienung in Standby geschaltet, sondern grundsätzlich mit dem Schalter am Gerät ausgeschaltet, auch wenn das nur für eine halbe Stunde sein sollte.
Ich bin doch nicht blöd und schenke dem Energieversorger unnötig Geld, auch wenn es nur ein paar Euro im Jahr sind.

Ein Gerät, das bei Netztrennung seinen Speicherinhalt verliert, würde ich auch nie kaufen.

Grüsse
Roman
hydro
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jun 2005, 11:32

Schili schrieb:
was mit den Elektronik-Geräten passieren kann , wenn z.B. nen Blitz im Haus einschlägt...


sie lösen sich in rauch auf
DB
Inventar
#9 erstellt: 03. Jun 2005, 11:35
Interessant wird es erst dann, wenn während des Urlaubes ein Fehler in einem Gerät auftritt und deswegen die Bude abbrennt...

Für Fernseher ist Standby gar nicht so gut, erstens weil bei den meisten Sparkonstrukten das ganze Hauptnetzteil ständig läuft und zweitens, weil beim Einschalten aus Standby die Bildröhre nicht entmagnetisiert wird.

Zu den verlorenen Einstellungen:
Es geht natürlich auch anders, aber dazu muß man als Hersteller auch wollen. Meine Videorecorder behalten ihre Sender ca. 2 Jahre, genausolang läuft auch die Uhr weiter. Das Zauberwort heißt Stützakku. Kondensator ist aber billiger, und nur darum geht es ja.

MfG

DB
fastfitti
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 03. Jun 2005, 11:48
"Da ich nicht vom Fach bin, räume ich jedoch unumwunden ein, dass ich nicht weiß, ob heute noch wirklich was mit den Elektronik-Geräten passieren kann , wenn z.B. nen Blitz im Haus einschlägt..."

In unser Haus hat kurz vor unserem Einzug der Blitz eingeschlagen. Ergebnis: Kamin zerteilt, Dach beschädigt, ISDN NTBA zerstört, Fernseher zerstört durch Überspannung. Ich bin kein Fachmann, aber Antennen, Stromanschlüsse etc. trenne ich bei Urlaubsantritt vom Netz, habe dabei ein besseres Gefühl und denke dann auch nicht mehr darüber nach, wenn ich im Urlaub von Unwettern in Deutschland in der BLÖD-Zeitung lese.

Viele Grüße

Siegfried
Schili
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 03. Jun 2005, 11:53
Ich lerne gern dazu...danke..

Gruß, Schili
vgapsycho
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jun 2005, 11:58
Hallo,

ich ziehe auch Stecker, wenn ich länger aus dem Haus bin. Auch wenns mal nur ein Tag ist, aber Gewitter angesagt sind.

Auf Steckerleisten kann man sich da nicht verlassen, da meistens nur die Phase getrennt wird. Wenn aber der Blitz in der näheren Umgebung einschlägt, ist ja nicht gesagt daß sich die Überspannung daran hält und nicht einen der anderen Leiter nimmt. Also lieber komplett trennen.

gruß
Gerald
GandRalf
Inventar
#13 erstellt: 03. Jun 2005, 11:59
Moin auch,

Hatte mal einen Blitzeinschlag 3 Häuser neben uns. Da meine Frau sehr ängstlich in dieser Beziehung ist, hatte ich schon beim Aufzug des Gewitters alle Elektrogeräte vom Netz getrennt.
Durch den Einschlag nebenan gab es einen Spannungsimpuls und somit eine Überspannung auf dem Stromnetz. Alle Nachbarn im Haus haben am nächsten Tag ihren Versicherungsvertreter kontaktet, weil Fernseher, Videorekorder etc. def. waren.

-ich nicht!

Also bei mir wird bei längerer Abwesenheit der Stecker gezogen.

HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 03. Jun 2005, 13:08
Meine geräte stehen immer unter Strom. Ich will die geräte nicht durchrs ein und Ausschalten unnötig Strapazieren. Die Phono Stufe läuft schon seit Jänner durchgehend. die 15€ für eine neue Röhrenbestückung kann ich mir grad noch leisten

Das einzige was abgestellt wird ist der Plattenteller / CD Player auf Stop.

MfG Christoph
das.ohr
Inventar
#15 erstellt: 03. Jun 2005, 13:11
... cdp und vorstufe sind bei mir auch fast immer an, aber bei gewitter und längerer abwesenheit halte ich es wie gandralf. zumal die versicherungen meist bei überspannung gar nicht den wiederbeschaffungswert zahlen ...

F.
DB
Inventar
#16 erstellt: 04. Jun 2005, 08:29

Ich will die geräte nicht durchrs ein und Ausschalten unnötig Strapazieren.


Grober Unfug. Dauerbetrieb verschleißt die Geräte viel schneller.


Die Phono Stufe läuft schon seit Jänner durchgehend. die 15€ für eine neue Röhrenbestückung kann ich mir grad noch leisten
.

Megaunfug. Die 30s, bis Röhren Musik liefern, sind nun wirklich kein Problem. Wenn's schneller gehen soll: auf D-Röhren umsteigen.

Besser wird von so einer Vorgehensweise nichts, höchstens die Kasse der Werkstatt, die Röhren und Kondensatoren/Widerstände tauschen darf.

MfG

DB
HiFi_Addicted
Inventar
#17 erstellt: 04. Jun 2005, 09:57
Meine DIY Geräte werd ich in die Werkstatt bringen ;). Nachdem ich schon 2 Röhren während des einschaltesn geschossen hab lass ich ihn jetzt mal laufen.

MfG Christoph
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Jun 2005, 11:27

Für Fernseher ist Standby gar nicht so gut, erstens weil bei den meisten Sparkonstrukten das ganze Hauptnetzteil ständig läuft und zweitens, weil beim Einschalten aus Standby die Bildröhre nicht entmagnetisiert wird.




Woher haste denn das? Natürlich wird die Röhre auch da entmagnetisiert. Sonst müßten ja fast alle Leute mit Regenbogen schaun.




Zum Fragesteller,

also bei drei Wochen würde ich auf alle Fälle alles abschalten, selbst dann wenns nur ein paar Tage wären. Pfeiff auf das Setup, aber es kann soviel passieren, da würde ich kein Risiko eingehen.

Wenn Dir die Bude abbrennt bist Du der dumme.
Klaus-R.
Inventar
#19 erstellt: 05. Jun 2005, 10:01

Meine geräte stehen immer unter Strom.



Na bravo, noch einer, der sich keine Sorgen macht um den Missbrauch primärer Energieträger.

Wenn die Erdöl-/Ergaslagerstätten einmal leer sind, hilft kein Heulen und Klagen, 'ne Tankstelle zum Nachfüllen gibt's nicht. Und wenn's soweit ist und wir haben keinen Ersatz gefunden, dann sieht's finster aus.

"Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kinderen geliehen".

Bei mir geht jedes Audiogerät abends vom Netz, entweder per Schalter oder per schaltbarer Netzleiste.


Klaus
sergioleone
Inventar
#20 erstellt: 05. Jun 2005, 10:05
Wenn alle Bundesbürge die Standby Funktion nicht nutzen würden, würde das ca 2 300 Megawatt Kraftwerke einsparen, war mal ne tolle Physikaufgabe meines Bekannten.

Also Schalter aus und alles wird besser
Bastler2003
Inventar
#21 erstellt: 05. Jun 2005, 12:57

sergioleone schrieb:
Wenn alle Bundesbürge die Standby Funktion nicht nutzen würden, würde das ca 2 300 Megawatt Kraftwerke einsparen, war mal ne tolle Physikaufgabe meines Bekannten.

Also Schalter aus und alles wird besser :hail



Und schon gibts ein paar Arbeitslose mehr.....

Also macht das Standby wieder an


[Beitrag von Bastler2003 am 05. Jun 2005, 12:58 bearbeitet]
fjmi
Inventar
#22 erstellt: 05. Jun 2005, 15:47

Passat schrieb:
Auch der Fernseher wird grundsätzlich niemals mit der Fernbedienung in Standby geschaltet, sondern grundsätzlich mit dem Schalter am Gerät ausgeschaltet, auch wenn das nur für eine halbe Stunde sein sollte.
Ich bin doch nicht blöd und schenke dem Energieversorger unnötig Geld, auch wenn es nur ein paar Euro im Jahr sind.

das stimmt nicht ganz. z.b. ist bei grühbirnen der einschaltstrom so hoch, dass es sich nciht auszahlt die für 10-15min abzuschalten...haben wir zumindest mal in der schule berechnet.

alle neuen geräte müssen meines wissens einen kleinen standbytraffo eingebaut haben wegen irgendeiner eu-vorschrift (die chingeräte sind davon wohl nicht betroffen )
Tom_Sawyer
Stammgast
#23 erstellt: 05. Jun 2005, 15:59
fjmi schrieb:

das stimmt nicht ganz. z.b. ist bei grühbirnen der einschaltstrom so hoch, dass es sich nciht auszahlt die für 10-15min abzuschalten...haben wir zumindest mal in der schule berechnet.


Angenommen in der Aufwärmphase verbraucht eine Glühebirne 20x mehr Strom als in im Normalbetrieb, und diese Zeit dauert 10 Sekunden (Das ist massloß überteieben) das gibt ein Mehrverbrauch entsprechend 200 Sekunden Normalbetrieb.

Bei diesen Anahmen würden die Sicherungen Reihenweise rausfliegen.

Tom
*Volkmar*
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 05. Jun 2005, 16:10
Hallo,

immer wieder ein schönes Thema...

Hier halte ich mich einfach an die Empfehlung des Herstellers:
Bei längerer Abwesenheit wird die Steckerleiste ausgezogen. Ansonsten sind die Geräte im Standby. Da ich nur wenig Zeit zum Hören habe, werde ich diese wertvolle Zeit nicht mit Warmwerden meiner Gerätschaften verplempern. Und ja, das kostet etwas Strom - aber alle anderen Gerätschaften im Haushalt werden immer nach Gebrauch per Steckdostenschalter vom Netz getrennt.
Squid
Stammgast
#25 erstellt: 06. Jun 2005, 08:40
Also ich trenne meine Geräte vor allem bei längerer Abwesenheit auch vom Netz. Und dazu muss man nicht einmal aufstehen. Denn es gibt doch die tollen Ein- und Ausschalter von Aldi mit Fernbedienung (gibt es aber auch sonst überall). Eine wirklich feine Sache. Damit kann man 4 Geräte bzw. 4 Netzleisten vom Netz trennen und muss nicht einmal aufstehen. Das is wirklich eine Lohnenswerte Investition!

MfG

Squid
solo2
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Jun 2005, 20:40

Also ich trenne meine Geräte vor allem bei längerer Abwesenheit auch vom Netz. Und dazu muss man nicht einmal aufstehen. Denn es gibt doch die tollen Ein- und Ausschalter von Aldi mit Fernbedienung (gibt es aber auch sonst überall). Eine wirklich feine Sache. Damit kann man 4 Geräte bzw. 4 Netzleisten vom Netz trennen und muss nicht einmal aufstehen. Das is wirklich eine Lohnenswerte Investition!

MfG

Squid

Damit sparst Du zwar Strom, aber bei einem Blitzeinschlag nützt das gar nichts, da die Spannung zu hoch ist.
Augustus
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 22. Jun 2005, 16:50
Also die Sache ist realtiv einfach. Stecker immer rausziehen und Netztversorgung zudem über eigene Leitung und eigene Absicherung.

Eigene Leitung ist manchmal bei Störungen wie Esisscharnk etc. trotz Reinigungsgeräten wie Burmester sehr hilfreich.

Wenn Strom aus welchen Gründen auch immer abgeschaltet wird, ist es so oder so ratsam, den Stecker zu ziehen, den bei erneuter Stromzufuhr kommen sehr kurzfristig Spannungsspitzen bis zu mehr als 300 V durch, die nicht nur Kondesatoren zu Bruch gehen lassen.

Es ist auch so, dass ein Blitzschlag in der Nähe zu gewaltigen Spannungsspitzen führen kann. Das gerät alleine ausschalten ist zu wenig, raus mit dem Stecker. Un wenn dann jemand sagt, ja meine Anlage muss dann ersteinmal wieder 3 Tage am Strom sein, damit sie richtig klingt, nicht zuhören, die Gefahr ist grösser, als 3 Tage angeblich schlechterer Klang.

Gruss
Augustus

PS: habe mal einen Theta Wandler durch einen Blitzschlag verloren, Versicherung hat aber gezahlt.
Un vorsicht, wenn Geräte nach einem Blitzschlag repariert werden, zahlt ev. die Versicherung gehen sie aber dann erneut als Folge kaputt, dann zahlt niemand mehr.
ExMrBean
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jun 2005, 15:20
Hallo zusammen,


Tom_Sawyer schrieb:
fjmi schrieb:

das stimmt nicht ganz. z.b. ist bei grühbirnen der einschaltstrom so hoch, dass es sich nciht auszahlt die für 10-15min abzuschalten...haben wir zumindest mal in der schule berechnet.


Angenommen in der Aufwärmphase verbraucht eine Glühebirne 20x mehr Strom als in im Normalbetrieb, und diese Zeit dauert 10 Sekunden (Das ist massloß überteieben) das gibt ein Mehrverbrauch entsprechend 200 Sekunden Normalbetrieb.

Bei diesen Anahmen würden die Sicherungen Reihenweise rausfliegen.

Tom



@Tom:
So daneben liegt fjmi nun doch nicht. In der Tat zieht eine 100W-Glühbirne im Einschaltmoment (kalter Glühwendel) für ein paar Millisekunden das 10-fache ihres "normalen" Strombedarfs. Also mal eben 4,5 Ampére statt 0,45 Ampére im Normalbetrieb. Das liegt daran, dass der Widerstand des Glühwendels im kalten Zustand erstmal ziemlich hoch ist und sich erst nach dem Erhitzen verringert.
Dazu kommt, dass der Glühwendel im Einschaltmoment (durch den hohen Einschaltstrom) wesentlich heißer wird, als er im Normalbetrieb wird. Und dass wiederum erzeugt erhöhten Verschleiß. Für alle elektrischen Bauteile, die Energie auch in Wärme umsetzen (bei der Glühbirne übrigens mehr als 90% !) gilt also, das jedes Einschalten die Lebensdauer mehr oder weniger stark verkürzt.

Gruß,
Klaus
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 26. Jun 2005, 15:45
Hallo!
@ExMrBean
Ich will keine Haare spalten aber:

Das liegt daran, dass der Widerstand des Glühwendels im kalten Zustand erstmal ziemlich hoch ist und sich erst nach dem Erhitzen verringert

Bist du dir da sicher? Ich glaube das der Glühwendel im Einschaltmoment einen wesentlich geringeren Widerstand hat und der Widerstand mit der Erwärmung ansteigt. Der Rest ist allerdings korrekt geschildert.
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 26. Jun 2005, 15:46 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#30 erstellt: 26. Jun 2005, 16:21
@ Hörbert

Verwirr die unwissenden nicht

Du verwechselst die Kohlefadenlampe mit einer normalen Glühlampe mit einem Glühwedel aus Wolfram. Ist ja auch schön zu sehen dass die Kohlefadenlampen etwas brauchen bis das Licht kommt und dass es bei einer normalen Birne sofort (fürs Auge) da ist.

MfG Christoph
fuz386
Stammgast
#31 erstellt: 26. Jun 2005, 19:54
Hallo


HiFi_Adicted schrieb:
@ Hörbert

Verwirr die unwissenden nicht

MfG Christoph


Du hast mich jetzt leider verwirrt.

ExMrBean hat geschrieben

Also mal eben 4,5 Ampére statt 0,45 Ampére im Normalbetrieb. Das liegt daran, dass der Widerstand des Glühwendels im kalten Zustand erstmal ziemlich hoch ist und sich erst nach dem Erhitzen verringert


Das kann nicht stimmen weil am Anfang (niedriger Widerstand) hoher Strom fließt, im Betrieb (hoher Widerstand) ein kleiner Strom fließt.

Insofern hat Hörbert schon richtig korrigiert.

Wie ist das jetzt aber mit den Kohlefadenlampen und Wolframlampen? Verhalten sich die unterschiedlich?

Meine Meinung zum Thema: War jetzt eine Woche in Italien und habe alles ausgesteckt.
Ich freue mich dass alles noch funktioniert, hat in der Zwischenzeit ein paar Gewitter gegeben

Gruß, Philip
HiFi_Addicted
Inventar
#32 erstellt: 26. Jun 2005, 20:00
Der Innenwiederstand des Metalldrahtes steigt wenn er wärmer wird der des Kohlefadens sinkt.

Die kennlinenee von beiden heben sich ziemlich gut gegeneinander auf. Kohlefadenlampen findet man allerdings wohl nur noch in Berufsschulen und Museen und bei mir.


MfG Christoph
fuz386
Stammgast
#33 erstellt: 26. Jun 2005, 20:33
Ah, danke
Jetzt verstehe ich es.
MEISTER-LAMPE
Stammgast
#34 erstellt: 26. Jun 2005, 22:18
noch mal kurz zum ot glühlampe

trotz des höheren stroms im einschaltmoment sollte eine glühlampe (sofern nicht benötigt) auch für 10-15 min. ausgeschaltet werden. der mehrverbrauch für diese millisekunden steht in keinem verhältnis zum tatsächlichen verbrauch, wenn man sie eingeschaltet lassen würde.ausserdem ist die glühlampe schaltfest, so dass eine lebensdauerbeeiflussung kaum stattfindet.
das gilt aber nicht für sparlampen!

gruß thomas
fjmi
Inventar
#35 erstellt: 28. Jun 2005, 17:46
vorschlag:
unter 3 minuten zahlt sichs nicht aus sie abzuschalten

achja, die sicherungen fliegen deshalb nicht weil sie keine superflink o.ä. sind sondern wohl mittelträge o.ä.
flinke würden auch kaum was bringen da sie ja eh keine menschen schützen (bei z.b. 10A siehts düster aus )


[Beitrag von fjmi am 28. Jun 2005, 17:47 bearbeitet]
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