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Kabelklang

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Autor
Beitrag
lausch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Nov 2005, 22:21
Hall, liebe Forumsgemeinde!

Hab mir vor kurzem einen besseren Verstärker
geleistet und bilde mir jetzt ein, dass der Klang
durch meine linke Box besser ankommt als durch die rechte.

Die rechte Box steht weiter entfernt vom Verstärker,
daher ist das Kabel auch etwas länger (um etwa 1,5 m).

Kabel zur linken Box 2m lang, zur rechten 3,5 m.

Kann dadurch die Balance des Klangs beeinträchtigt werden?
klaus94469
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 13. Nov 2005, 23:37
Hi,

aber sicher doch. Immer gleichlange Kabel nehmen.
Welche Kabel hast Du ?


Gruß
Klaus
andisharp
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Nov 2005, 23:45
@Lausch

nein, das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht am Kabel, sondern am Aufstellungsort. Die Antwort von Klaus kann man getrost vergessen.
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#4 erstellt: 14. Nov 2005, 08:08

aber sicher doch. Immer gleichlange Kabel nehmen.
Welche Kabel hast Du ?


Das ist reiner purer klarer Voodoo.
Und welches Kabel das ist, ist auch Wurst.
Du würdest höchstens einen Laufzeitunterschied bekommen, wenn der Unterschied 100te Kilometer groß wäre.


nein, das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht am Kabel, sondern am Aufstellungsort. Die Antwort von Klaus kann man getrost vergessen.


Das würde ich auch mal behaupten.

Wie stehen die LS, wie ist der AMP/Receiver eingestellt?
Schlepp sie doch mal woanders hin und teste das ganze nochmal.

Grüße


[Beitrag von macke_das_schnurzelchen am 14. Nov 2005, 08:08 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#5 erstellt: 14. Nov 2005, 08:16
Hi!

Die Kabellänge kann in Deinem Fall als Ursache ausgeschlossen werden.
Möglich wären Balanceungleichheiten des Verstärker-Potis (vor allem im unteren Einstellbereich des Lautstärkestellers).
Was für einen Verstärker benutzt Du? Tritt der beobachtete Effekt bei allen eingestellten Lautstärken auf (leise, mittel, laut)?

Lieben Gruß

Frank
Schili
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 14. Nov 2005, 08:32
Hi.
Wenn es möglich ist, teste doch mal nach dem Kabelklang/-längen-Ausschluß-Prinzip: Wenn gleichlange Kabel als Grundvoraussetzung zur Balance hier gepostet werden, müßte doch ein simpler Tausch (wie gesagt...wenn möglich...)der vorhandenen Kabel den Effekt erwirken(also bei unverändertem Strandort der LS kurzes gegen langes Kabel tauschen...), dass jetzt die rechte Box klanglich in den Vordergrund rücken müßte...auf das Ergebnis würde ich ne virtuelle Kiste Kölsch setzen...

Ich nutze unterschiedlich lange Kabel an meinen Fronts...die Balance ist vorbildlich...allerdings mußte ich auch etwas hin- und herrücken...auch kann eine unterschiedliche räumliche Bedämpfung (Stichwort: Raumakustik)der LS (neben der hier angeführten Dinge)für ein diffuses Klangbild sorgen.

Gruß, Schili
macke_das_schnurzelchen
Inventar
#7 erstellt: 14. Nov 2005, 08:39

Ich nutze unterschiedlich lange Kabel an meinen Fronts...die Balance ist vorbildlich...allerdings mußte ich auch etwas hin- und herrücken...auch kann eine unterschiedliche räumliche Bedämpfung (Stichwort: Raumakustik)der LS (neben der hier angeführten Dinge)für ein diffuses Klangbild sorgen.

Dann kommt die Musik von einem LS ja später als vom anderen.
Das erklärt Dein hin- und herrücken.
und und und nocheinen


auf das Ergebnis würde ich ne virtuelle Kiste Kölsch setzen...

Ich leg noch ne Kiste norddeutsches Pils drauf.

Grüße
Murks
Stammgast
#8 erstellt: 14. Nov 2005, 09:14
Hi @ll
@ Lausch
Strom bewegt sich annähernd mit Lichtgeschwindigkeit in festen Leitern,das sind rund 300000 km pro Sekunde.
Die Länge Deiner Kabel ist aus dem Grund schlicht egal.
Du wirst Dir wohl um die Aufstellung Deiner Lautsprecher Gedanken machen müssen.
Manchmal hilft auch der Balance Regler...
Ich stifte eine Kiste prima Dunkelweizen
Gruss
Rene
fralu
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Nov 2005, 09:37
Hallo an alle !

Auf Anregung dieser Diskussion folgenden Test durchgeführt:

Quelle Philips DVD 1010 Anschluss ohne Vorstufe mittels Direktschalter (nur Lautstärkeregelung mit hochwertigen Poti von Alps) an Endstufe Quad 405
Lautsprecherkabel linke Seite 2m Monster 2,5 Konfektioniert
rechte Seite 5m Oehlbach 2,5 Konfektioniert

Hörtest: eindeutige Unterschiede zwischen beiden Kanälen

Viele Grüsse

Frank
front
Inventar
#10 erstellt: 14. Nov 2005, 09:40
Wow, der Thread hat Potential... 2 unterschiedliche Kabel, eins 1 Meter, das andere 15,5 Meter bei 3.50 Euro das Stück klingen an nem Paar x1 Grand Slamm bestimmt nicht anders als "andere" Kabel.... geht doch gar nicht, alles Voodoo...
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 14. Nov 2005, 09:42
Hallo!

Unterschiede aufgrund der unterschiedlichen Kabellängen?
Halte ich bei der geschilderten Größenordnung für sehr unwahrscheinlich.
Die hochgelobten Alps-Potis sind übrigens keine wirkliche state-of-the-art-Lösung und haben im unteren Einstellbereich häufig mit Kanalungleichheiten zu kämpfen. Abgesehen davon sind diese ach so high-endigen Bauteile nicht wirklich hochpreisig.

Schönen Gruß

Hüb'
andisharp
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Nov 2005, 09:45
Hallo Frank,

dein Ergebnis in allen Ehren, aber an einen Einfluss des Kabels mag ich nicht recht glauben. Rein zufällig hab ich am Samstag mit einem anderen Forumsmitglied einen Boxentest gemacht. Ein Paar war angeschlossen einmal mit 3m 2,5qmm Kabel und einmal mit 2,5m 4 qmm Kabel (etwas anderes war nicht da), ein Unterschied zwischen den Kanälen bestand nicht.

Viel wahrscheinlicher ist, dass durch die (falsche) Aufstellung der Boxen unterschiedliche Klangeindrücke entstanden sind.

Falls du trotzdem meinst, Unterschiede vernehmen zu können, poste bitte im Voodoo-Teil des Forums. Hier geht es um rein technische Dinge.

Grüße
martin
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 14. Nov 2005, 09:50

Hörtest: eindeutige Unterschiede zwischen beiden Kanälen


Wer den 11.11. verpasst hat weiß spätestens jetzt, dass die Jecken wieder von der Leine sind.
fralu
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Nov 2005, 10:06
Puh, das war aber nicht nett

welche Alternative würdet ihr denn zu den Potis von Alps empfehlen ?

Bin für eine Anregung immer offen.
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 14. Nov 2005, 10:39
Widerstandsschalter oder digitale Regelungen haben häufig weniger/keine Balanceprobleme.
Gute Potis sind beispielsweise auch hier zu finden:
http://www.thel-audioworld.de/bauteile/regler/Potis.htm

Grüße

Hüb'
martin
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 14. Nov 2005, 11:21
@fralu

Wenn's am Poti liegen sollte, müssten sich doch die Pegelunterschiede an Hand der Augangsspannung ermitteln lassen. Gleichlauffehler treten meist auch nicht linear über den Regelbereich auf. Die Messungen sollte man also mit unterschiedlichen Stellungen wiederholen.

Grüße
martin
mnicolay
Inventar
#17 erstellt: 14. Nov 2005, 11:22

fralu schrieb:
Hallo an alle !
Auf Anregung dieser Diskussion folgenden Test durchgeführt:

Quelle Philips DVD 1010 Anschluss ohne Vorstufe mittels Direktschalter (nur Lautstärkeregelung mit hochwertigen Poti von Alps) an Endstufe Quad 405
Lautsprecherkabel linke Seite 2m Monster 2,5 Konfektioniert
rechte Seite 5m Oehlbach 2,5 Konfektioniert

Hörtest: eindeutige Unterschiede zwischen beiden Kanälen

Viele Grüsse

Frank

Hallo Frank,
die "eindeutigen" Unterschiede bezogen sich auf einen unterschiedlichen Pegel zwischen beiden LS ?
Wenn Du also die LS-Kabel an der Endstufe vertauschst, dann müsste dieser Pegel-Unterschied zur anderen Box wandern, sie klingt lauter/leiser als zuvor ?
Gruß
Markus
fralu
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Nov 2005, 12:20
Hallo, danke erst einmal für den Link

Also, ich würde es nicht unbedingt einen Pegelunterschied nennen. Der Klang kommt mir bei gleicher Verkabelung einfach schlüssiger und homogener vor. Bei der Aufstellung achte ich peinlichst auf das Stereo-Dreieck und habe auch einen festgelegten Hörplatz. Hier so glaube ich einen Unterschied zwischen den Verkabelungen wahrnehmen zu können.
Im Grunde ist es aber wie alles Ansichtssache, ich für meinen Teil würde nicht auf die Idee kommen unterschiedlich lange LS Kabel zu verwenden.

Im nächsten Eigenbauprojekt werde ich mir dann mal einen besseren Poti gönnen.

Viele Grüsse

Frank
bergteufel_2
Inventar
#19 erstellt: 14. Nov 2005, 21:39

lausch schrieb:
Die rechte Box steht weiter entfernt vom Verstärker,daher ist das Kabel auch etwas länger (um etwa 1,5 m).

Hallo lausch,
glaub ich nicht, aber was spricht dagegen einfach beide Kabel gleich lang zu machen? Dann wird u.U. auch dein Gefühl besser sein, weil du keinen Unterschied hören kannst und wenn doch, was ist denn mit der Aufstellung - identisch?
pelmazo
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 15. Nov 2005, 13:15

bergteufel_2 schrieb:
aber was spricht dagegen einfach beide Kabel gleich lang zu machen? Dann wird u.U. auch dein Gefühl besser sein


Wenn natürlich das Gefühl besser wird würde ich's auf alle Fälle machen

Es gibt aber schon Gründe dagegen, wie z.B.:
o Teurer
o Kabelsalat

Was die Laufzeit anbelangt:
Die Signalgeschwindigkeit im Kabel ist ungefähr eine Million mal so schnell wie die von Schall in der Luft. Für jeden Kilometer den ein LS-Kabel länger als das andere ist, verschiebt sich also die optimale Hörposition im Stereodreieck um ungefähr einen Millimeter. Es liegt auf der Hand daß man das in der Praxis genauestens beachten muß
lumi1
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 15. Nov 2005, 14:48



LogisBizkit
Stammgast
#22 erstellt: 15. Nov 2005, 15:19
Strom bewegt sich mit annähernder lichtgeschwindigkeit? das halte ich für blödsinn! die freien elektronen/leitungselektronen (die für den "Stromfluss" verantwortlich sind) bewegen sich nur solange mit annähernder lichtgeschwindigkeit, solange ihre "flussrichtung" nicht beeinflusst wird. sobald du nun aber deinen gezielten stromfluss haben willst, bewegen sich die elektronen so langsam, dass man fast nebenher laufen kann!
pelmazo
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 15. Nov 2005, 15:27

LogisBizkit schrieb:
Strom bewegt sich mit annähernder lichtgeschwindigkeit? das halte ich für blödsinn! die freien elektronen/leitungselektronen (die für den "Stromfluss" verantwortlich sind) bewegen sich nur solange mit annähernder lichtgeschwindigkeit, solange ihre "flussrichtung" nicht beeinflusst wird. sobald du nun aber deinen gezielten stromfluss haben willst, bewegen sich die elektronen so langsam, dass man fast nebenher laufen kann!


Ich rede nicht von der Driftgeschwindigkeit der Elektronen, sondern der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals, wie man durch genaues Nachlesen zweifelsfrei feststellen kann. Da Audio Wechselstrom ist, bleiben die Elektronen sogar im Mittel am gleichen Platz, genauso wie die Luftmoleküle zwischen dem Lautsprecher und Deinem Ohr.

Eine La-Ola-Welle im Stadion bewegt sich ja auch wesentlich schneller als die Leute rennen könnten.
Finglas
Inventar
#24 erstellt: 15. Nov 2005, 15:33

LogisBizkit schrieb:
Strom bewegt sich mit annähernder lichtgeschwindigkeit? das halte ich für blödsinn! die freien elektronen/leitungselektronen (die für den "Stromfluss" verantwortlich sind) bewegen sich nur solange mit annähernder lichtgeschwindigkeit, solange ihre "flussrichtung" nicht beeinflusst wird. sobald du nun aber deinen gezielten stromfluss haben willst, bewegen sich die elektronen so langsam, dass man fast nebenher laufen kann!


Du solltest die Wanderungsgeschwindigkeit von Elektronen in einem Leiter nicht mit der Ausbreitung elektrischer Felder verwechseln. Die Elektronen wandern in der Tat nur sehr langsam, im Bereich mm/s wenn ich mich recht entsinne. Für die Signalübertragung durch einen Leiter ist allerdings die Ausbreitung von elektrischen Feldern im Leiter verantwortlich, und das geschieht in der Tat mit annähernd Lichtgeschwindigkeit.

Cheers
Marcus

EDIT:
@Pelmazo
Hoppla, während ich tippte warst Du einen Tick schneller gewesen


[Beitrag von Finglas am 15. Nov 2005, 15:34 bearbeitet]
bergteufel_2
Inventar
#25 erstellt: 15. Nov 2005, 20:32
@ pelmazo,
Danke und ich dachte immer Standardstrippen sind nicht teuer.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 15. Nov 2005, 20:34
@bergteufel_2: Wer den Cent nicht ehrt...
bergteufel_2
Inventar
#27 erstellt: 15. Nov 2005, 20:48

pelmazo schrieb:
Wer den Cent nicht ehrt... ;)

Mal ne Antwort, die mir gefällt und auch Spass verstehst Du!
fralu
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Nov 2005, 08:01

bergteufel_2 schrieb:

lausch schrieb:
Die rechte Box steht weiter entfernt vom Verstärker,daher ist das Kabel auch etwas länger (um etwa 1,5 m).

Hallo lausch,
glaub ich nicht, aber was spricht dagegen einfach beide Kabel gleich lang zu machen? Dann wird u.U. auch dein Gefühl besser sein, weil du keinen Unterschied hören kannst und wenn doch, was ist denn mit der Aufstellung - identisch?


genau meine Meinung


Was die Laufzeit anbelangt:
Die Signalgeschwindigkeit im Kabel ist ungefähr eine Million mal so schnell wie die von Schall in der Luft. Für jeden Kilometer den ein LS-Kabel länger als das andere ist, verschiebt sich also die optimale Hörposition im Stereodreieck um ungefähr einen Millimeter. Es liegt auf der Hand daß man das in der Praxis genauestens beachten muß


Es gibt doch tatsächlich Leute die immer und für alles eine Physikalische Erklärung suchen.
Nehmt doch eine Empfindung mal einfach so hin und versucht nicht immer alles nach physikalischen Grundgesetzen auseinanderzupflücken.


Viele Grüsse

Frank
mnicolay
Inventar
#29 erstellt: 16. Nov 2005, 08:54

fralu schrieb:
...Es gibt doch tatsächlich Leute die immer und für alles eine Physikalische Erklärung suchen.
Nehmt doch eine Empfindung mal einfach so hin und versucht nicht immer alles nach physikalischen Grundgesetzen auseinanderzupflücken.
Viele Grüsse
Frank

Hallo Frank,
daß es unter phys. Gesichtspunkten keine Erklärung für die empfundenen Unterschiede gibt, sollte erwähnt werden. Immerhin etwas was Bestand hat, Empfindungen wechseln je nach Tagesform und Umwelteinflüssen gerne häufig (s. Blindtests ) sie sind dem Hörer aber unbenommen.
Gruß
Markus
fralu
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 16. Nov 2005, 09:26

daß es unter phys. Gesichtspunkten keine Erklärung für die empfundenen Unterschiede gibt, sollte erwähnt werden. Immerhin etwas was Bestand hat, Empfindungen wechseln je nach Tagesform und Umwelteinflüssen gerne häufig (s. Blindtests ) sie sind dem Hörer aber unbenommen.


genau das meine ich ja. Wenn ich mich an ein paar wichtige Grundregeln halte und mir dann auch noch ein tolles neues Kabel oder was auch immer gegönnt habe, sitze ich in meinem Dreieck und lasse mich von meinem Hifi Kumpels feiern.

Da ist es primär egal ob es nun wirklich besser klingt oder nicht, jede neue Anschaffung wird im Hifi-Freundeskreis vorgeführt und es bleibt immer das gute Gefühl etwas erreicht zu haben.

Ich geh dann mal feiern
pelmazo
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 16. Nov 2005, 11:19

fralu schrieb:
Es gibt doch tatsächlich Leute die immer und für alles eine Physikalische Erklärung suchen.
Nehmt doch eine Empfindung mal einfach so hin und versucht nicht immer alles nach physikalischen Grundgesetzen auseinanderzupflücken.


Ich habe keine Probleme damit, Empfindungen einfach so hinzunehmen. Bei falschen Tatsachenbehauptungen ist das was Anderes.

Konkret: Wenn jemand Unterschiede durch das Gabor-Link oder bei verschiedenen LS-Kabel-Längen zu hören meint nehme ich das einfach so hin. Wenn jemand behauptet, das läge an Signaldispersionen im Pikosekundenbereich, oder an Laufzeitunterschieden, dann ist das eine physikalisch orientierte Aussage, die ich auch physikalisch auseinanderpflücke.

Mir geht es nicht darum, Emotionen kaputtzumachen, sondern der Desinformation entgegenzutreten. Was soll daran verkehrt sein?
fralu
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 16. Nov 2005, 14:21

Mir geht es nicht darum, Emotionen kaputtzumachen, sondern der Desinformation entgegenzutreten. Was soll daran verkehrt sein?


Es ist sicher nicht verkehrt und ich akzeptiere auch deine Meinung zu diesem Thema.
Zwei gleiche LS Kabel sind sicher kein finanzieller Ruin und man ist auf der sicheren Seite und darum ging es hier ja oder ?

Viele Grüsse

Frank
martin
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 16. Nov 2005, 14:59

Zwei gleiche LS Kabel sind sicher kein finanzieller Ruin und man ist auf der sicheren Seite und darum ging es hier ja oder ?


Nein, es ging ausnahmsweise einmal nicht um ein Gefühl von Sicherheit in Verbindung mit einer unnützen Geldausgabe, sonst wäre die Frage im Voodoobereich angesiedelt.
lumi1
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 16. Nov 2005, 16:32
Haben wir hier nicht extra ´ne Voodoo-Ecke?
Da gehört´s doch hin,oder?

Ich bin mit Absicht fast noch nie dort hin,
geschweige denn, daß ich dazu absenfe.

Schwillt sonst mein Blutdruck....
Wie früher immer hier unter Allgemeines;
Netzleisten, Kabel, Spray´s.....
Und Freunde hab ich mir bei den eingefleischten Gläubigen auch nie gemacht.
Logisch.

Selbst auf einer Seite 4er Standard mit 25m Länge,
auf der anderen geweihtes HighEnd mit Laufrichtungsvorschrift u. 2,5m hört man nicht.

Schön finde ich immer solche Ausführungen:

Es ist sicher nicht verkehrt und ich akzeptiere auch deine Meinung zu diesem Thema.

(Nicht persönlich bezogen!)

Das schaffe ich ja selbst kaum!


Das hier war das ehrlichste:


daß es unter phys. Gesichtspunkten keine Erklärung für die empfundenen Unterschiede gibt, sollte erwähnt werden. Immerhin etwas was Bestand hat, Empfindungen wechseln je nach Tagesform und Umwelteinflüssen gerne häufig (s. Blindtests ) sie sind dem Hörer aber unbenommen.


genau das meine ich ja. Wenn ich mich an ein paar wichtige Grundregeln halte und mir dann auch noch ein tolles neues Kabel oder was auch immer gegönnt habe, sitze ich in meinem Dreieck und lasse mich von meinem Hifi Kumpels feiern.

Da ist es primär egal ob es nun wirklich besser klingt oder nicht, jede neue Anschaffung wird im Hifi-Freundeskreis vorgeführt und es bleibt immer das gute Gefühl etwas erreicht zu haben.

Ich geh dann mal feiern

Hut ab!
Das sage ich immer.
Gefällt ist das, was Spaß macht.
Erlaubt ist alles, ob sinnvoll oder nicht.
Nur, laßt den anderen auch Ihren Spaß!
Versucht nicht, eure Meinung/Erfahrung auf Gedeih u. Verderb aufzudrücken!

Nur, warum schreib ich dann eigentlich schon wieder dazu?
Gibt´s mir was?
Bin ich Geltungsbedürftig?
Nein,nein.
Ich will nur auch wieder meine Meinung u. Erfahrung beitragen.
Wie zig Mal früher.
Und wir drehen uns im Kreis.

Sorry, daß ich nun auch nichts vernünftigeres beisteuen konnte...
Nennt man sowas nicht Paradoxon oder ähnlich?

Schönen Abend an alle.
bergteufel_2
Inventar
#35 erstellt: 16. Nov 2005, 20:24

lumi1 schrieb:

Nur, warum schreib ich dann eigentlich schon wieder dazu?
Gibt´s mir was?
Bin ich Geltungsbedürftig?
Nein,nein.
Ich will nur auch wieder meine Meinung u. Erfahrung beitragen.
Wie zig Mal früher.
Und wir drehen uns im Kreis.

Ich schrieb, weil ich helfen wollte. Und zwar mit einer recht simplen Methode, die ich selbst auch nutzen würde.
Die Frage, ob dem Hilfesuchenden, die wissenschaftlichen Antworten weiter helfen, mag dieser beantworten.
lausch
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 17. Nov 2005, 21:01
Ich hab jetzt auf den Rat einiger Forumsmitglieder
die rechte Box wenige Zentimeter umgestellt und glaub
die Balance ist wiederhergestellt. *g*

Vor Jahren hat ich ein ähnliches Problemchen, bis ich
bemerkte, dass die Kabel mit Plus und Minus falsch angeschlossen waren.

Bin aber dankbar für Eure rege Diskussion und werd
meine Hörprobleme künftig mit Voodoo auszutreiben versuchen.
andisharp
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Nov 2005, 21:12
Was habe ich gesagt? Kopfschüttel
Finglas
Inventar
#38 erstellt: 18. Nov 2005, 00:58
Hallo,

schön, dass es mit der Wiederherstellung der Balance geklappt hat. Eine Asymetrie bei der Positionierung der LS wäre auch meine erste Vermutung gewesen - wie sie ja auch relativ zu Beginn des Threads geäußert wurde.

Im Übrigen ist dies nicht der erste Thread hier, wo die Ursachen für klangliche Probleme zuerst in den Kabeln gesucht werden und nicht im Raum bzw. der Aufstellung der LS. Unabhängig davon, ob man an klangverändernde Einflüsse von Kabeln glaubt oder nicht, sollte doch Konsens darüber bestehen, dass eine Änderung der LS-Aufstellung größere klangliche Veränderungen bringt als Änderungen an der Verkabelungen (wenn man mal vom Verpolen der LS-Kabel oder gar dem kompletten Abziehen der Kabel absieht ;))

Wenn dennoch zuerst die Ursachen in der Verkabelung gesucht werden, so zeigt mir das, wie sehr die Relationen hier durch die unverhältnismäßige Berichterstattung in den Hifi-Magazinen aus den Fugen geraten sind. Minimaler Konsens zwischen KKHs und NKKHs (um mal diese AKronyme aus einem anderen Thread zu entleihen) sollte doch sein, dass Änderungen an der Verkabelung erst NACH der Optimierung der LS-Aufstellung in Betracht gezogen werden sollte - und nicht vorher.

Cheers
Marcus
antitransistorischer_Rö...
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 18. Nov 2005, 19:05
Hallo Finglas!

Dein Beitrag; einfach: W o r d ! ! !
(keine Ironie!)

L G
reboot
Stammgast
#40 erstellt: 18. Nov 2005, 20:07
ich vermute die Lautsprecher haben nicht genau die identische Umgebung (Abstand zu den Wänden, Schränken, Fenster, Türen, ....) so denke ich werden unterschiedlich lange Kabel eine untergeordnete Rolle spielen.

Nicht zu unterschätzen ist das geigene Gefühl, wenn man sich mit gleichlangen Kabeln besser fühlt, wird die Anlage besser klingen -- weil man sich besser fühlt --.

Ansonsten mein Tip: Lautsprecheraufstellung und Raumakustik, hier haben die meisten Anlagen das größte Entwicklungspotential. (Nur mal eine Analogie zum Fernsehen: Schon mal von der Seite her, oder bei starken Sonnenlicht Fernsehn geschaut??)


gruß
reboot
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