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Charakter v. Sonus Faber

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Autor
Beitrag
Rhodan
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jan 2006, 20:45
@all:

Wie würdet Ihr Sonus Faber einordnen?

Grüße

Rhodan
StefanMarea
Stammgast
#2 erstellt: 03. Jan 2006, 21:00
hallo rhodan,

excellente optik und haptik ...

gehört habe ich sie leider noch nicht ...

welche reihe meinst du von sonus faber?
Stere0
Inventar
#3 erstellt: 03. Jan 2006, 21:25
Hallo,

zur Cremonareihe kann ich persönlich sagen, das sie sehr natürlich und lebendig spielt. Für Jazz- oder Klassikfreunde sicherlich ein sehr interessanter Lautsprecher.
Sehr gute Tiefenstaffelung und Bühnenpräsenz, welche bei guter Aufstellung schwer zu orten sind.
Falls ein neuer Lautsprecher geplant ist und die Cremona preislich im Rahmen liegt unbedingt mal reinhören. Die Auditor "tuts" auch.

Gruß
Stere0
donluto
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 04. Jan 2006, 09:31
Hello
Nach meinem Empfinden spielt die Cremona zu schlank. Für mich zuwenig Volumen und ein bisschen schwach im Bass.
Wenn die Optik im Vordergrund steht sicher ein wertiger LS
sonst aber eher zu teuer.

Have fun in the sun
Richard
Rhodan
Stammgast
#5 erstellt: 04. Jan 2006, 19:52
Danke Euch!

Welcher LS es sein soll, weiß ich noch nicht.
Mein Musikgeschmach hat sich geändert.
Für die Rock-/Pop-Balladen, die ich seit Jahren höre, gehen meine Dynaudios gut (Stimmen, Einzelinstrumente sind `ne Wucht).

Seit über 1 Jahr höre ich aber fast nur noch Klassik (warum, weiß ich nicht so recht, möglicherweise krieg ich langsam `ne Macke?) - und hier nerven die Dyns bei komplexen Klangstrukturen.
Die Wärme und Natürlichkeit fehlt mir an mancher Stelle irgendwie.

Hab halt von einem Händler gehört, dass Sonus da besser passen würde.
Welche Box von denen - weiß ich auch nicht. Da ich einen kleinen Hörraum hab, muss sie nicht bassstark sein.

Bis 4.500,- Eus/Paar würde ich gehen. Aber evtl. tut's die Concerto Domus ja auch?

Danke nochmal für Eure Antworten!

Grüße

Rhodan
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Jan 2006, 23:19
... da muss ich doch gleich meinen Senf dazugeben.

@ donluto

ich finde die Cremona spielt alles andere als zu schlank! An welcher Elektronik hast Du gehört?

@ stere0

die Cremona wird des öfteren aufgrund ihres klassisch anmutenden Äußeres für eher "kultivierteres" Hören empfohlen. Auch unterstellt man ihr ein warm-zeichnendes Klangbild!

Auch finde ich die Cremon reproduziert das ihr eingespeiste Musikmaterial mit enormer Monitorfähigkeit, sprich, sie gibt jedes noch so kleinste Detail einer Aufnahme wieder - leider auch jeden Fehler der drauf ist

Aufgrund des eingesetzten Ringradiators hat Sie sogar einen leicht analytischen Grundcharakter. Desshalb empfiehlt sich auch die Kombination mit etwas "wärmer" abgestimmter Elektronik, noch besser mit hochwertigen, leistungsstarken Röhrenamps - dann breitet Sie all Ihre Klangfarbenpracht aus und stellt musikalische Spannungen wunderbar dar.

Und jetzt kommts... es gibt sogar Leute, die befriedigen damit ihr ungeheueres Repertoir an bevorzugt-amerikanischem Indie, Grunge, Punk etc.

Gruß

Andreas
HiFi_Addicted
Inventar
#7 erstellt: 22. Jan 2006, 00:13
Ich hab mal eine Grand Piano gehöhrt beim Händler. Der Lautsprecher hat mir einfach zu weich gespielt. Die Verarbeitung ist ja über jeden zweifel erhaben allerdigns mir gefällt die Abstimmung vor Punk, Emo, Metall und klassischen Rock nicht gerade gut. B&W gefällt mir da doch noch besser.

MfG Christoph
Rhodan
Stammgast
#8 erstellt: 22. Jan 2006, 11:27
Hallo Andreas,

hat die Domus Concerto auch diesen analytisch-monitorartigen Charakter?

Wenn ja, passt die doch klassikmäßig auch nicht zu meinem Lindemann.

Dann höre ich die mir gar nicht erst an und hole mir 'ne Aurum 970.

Gruß

Harry
raummode
Stammgast
#9 erstellt: 22. Jan 2006, 16:43
monitorcharacter würde ich nicht sagen. die entwickler sehen sonus faber eher als musikinstrument als einen monitor.

gehäuseresonanzen sind gewollt, etc. für geschmackshörer die exzellente verarbeitung wollen ist sonus faber sicherlich ein (teurer) best buy.

für die monitor fraktion eine schande.
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jan 2006, 20:44

monitorcharacter würde ich nicht sagen. die entwickler sehen sonus faber eher als musikinstrument als einen monitor.

gehäuseresonanzen sind gewollt, etc. für geschmackshörer die exzellente verarbeitung wollen ist sonus faber sicherlich ein (teurer) best buy.

...dann hör dir doch mal eine Cremona Auditor an

@ Rhodan

die neue Domus-Serie ist schon etwas anders abgestimmt als die Cremona - ich würde Sie als sehr schnellen, leichtfüßig klingenden LS beschreiben (sorry, mir fallen momentan keine anderen Adverben ein ).

Ach ja, noch was - aufgrund der perfekten Gehäusekonstruktionen ist da gar nix von dröhnen zu hören!
raummode
Stammgast
#11 erstellt: 24. Jan 2006, 23:14
und das sf klingt wie aktivmonitore von klein & hummel oder ähnliches...? hab schon sf gehört. klang nicht schlecht, aber neutral ist das falsche wort.


Ach ja, noch was - aufgrund der perfekten Gehäusekonstruktionen ist da gar nix von dröhnen zu hören!


dröhnen liegt meist am raum. bei lautsprechern... ok, bei einigen sehr billigen do it yourself subs mag das der fall sein.
stereotom
Stammgast
#12 erstellt: 25. Jan 2006, 07:26
Ich kann nur etwas zur Grand Piano Home sagen.
Ich finde auch, dass es sich dabei nicht um einen "weich" klingenden Lautsprecher handelt.
Sie ist meines Erachtens eher schlank abgestimmt und bei klassischen Aufnahmen wäre sie mit einem Röhren Amp vielleicht am besten bedient.
Ich habe früher B&W gehört und möchte vielleicht auch wieder wechseln. Vor allem bei Klassik haben mir diese Lautsprecher besser gefallen. (Matrix Serie)

Grüße
Tom
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Jan 2006, 10:26

und das sf klingt wie aktivmonitore von klein & hummel oder ähnliches...?


Äpfel mit Birnen vergleichen....


Ich kann nur etwas zur Grand Piano Home sagen.
Ich finde auch, dass es sich dabei nicht um einen "weich" klingenden Lautsprecher handelt.


Dito! Die neue Domus Serie klingt da wiederum schon ganz anders!

Wer sich mit Sonus Faber beschäftigen will, muss Sie hören!

Ob Sie dann einem klanglich zusagen, muss jeder selbst für sich entscheiden. Aber die unterschiedlichen Grundcharaktere der LS sind einfach nicht wegzudiskutieren!


Gruß
Andi
Rhodan
Stammgast
#14 erstellt: 25. Jan 2006, 16:33
o.k. - ich seh´s ein. Werd sie mir anhören.
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 25. Jan 2006, 17:02

o.k. - ich seh´s ein. Werd sie mir anhören.

Freut mich!

Gib kurz bescheid wenn Du die LS intensive getestet hast.

... Hoffe Du hast nen guten Händler in der Nähe, denn Du solltest Dir schon etwas Zeit nehmen können, beim Probehören.



Gruß
Andi
Amin65
Inventar
#16 erstellt: 25. Jan 2006, 18:00

Rhodan schrieb:
Seit über 1 Jahr höre ich aber fast nur noch Klassik (warum, weiß ich nicht so recht, möglicherweise krieg ich langsam `ne Macke?) - und hier nerven die Dyns bei komplexen Klangstrukturen.
Die Wärme und Natürlichkeit fehlt mir an mancher Stelle irgendwie.


Hallo Rhodan,

mit klassischer Musik hast Du bestimmt keine Macke.

Aber gerade hier ist die Anforderung an Lautsprecher und Endstufe enorm, bedingt durch die großen Dynamiksprünge. Kein Wunder warum Dir die Dynaudios hier nicht gefallen, sie sind schon immer für kleine Besetzungen sehr gut gewesen, aber für Klassik ...? Ehrlich gesagt brauchst Du Lautsprecher die diesen Dynamikumfang auch darstellen können. Hier kann die Membranfläche der LS und die Krontrolle einer dafür geeigneten Endstufe durch fast nichts ersetzt werden. Frag Dich deshalb, ob da eine Sonus Faber für geeignet ist.


Grüße, Amin
raummode
Stammgast
#17 erstellt: 25. Jan 2006, 18:37

Äpfel mit Birnen vergleichen....


du hast geschrieben:


Auch finde ich die Cremon reproduziert das ihr eingespeiste Musikmaterial mit enormer Monitorfähigkeit


und mit monitoren haben die sf lautsprecher absolut nichts zu tun.
Sound-Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 25. Jan 2006, 21:50
[quote="Amin65]...Aber gerade hier ist die Anforderung an Lautsprecher und Endstufe enorm, bedingt durch die großen Dynamiksprünge. Kein Wunder warum Dir die Dynaudios hier nicht gefallen, sie sind schon immer für kleine Besetzungen sehr gut gewesen, aber für Klassik ...? Ehrlich gesagt brauchst Du Lautsprecher die diesen Dynamikumfang auch darstellen können.
[/quote]

Ich frage mich, ob es gerecht ist die vorhandenen Dynaudio Audience 8 mit der fast 4-mal so teueren Cremona zu vergleichen.
Wenn schon ein gerechter Vergleich zwischen Dynaudio und Sonus Faber angestrebt werden soll, müßte man dann nicht die Cremona eher mit einer Contour S5.4 oder einer Confidence C2 vergleichen ?
Dabei will ich der Aufassung nicht wiedersprechen, daß die Cremona durch die Bauart des Gehäuses einen eigenen Klang bringt, der nun einmal sehr gut zu Klassik paßt.
(So war jedefalls mein Eindruck, da ich im Augeblick auch am Probehören bin und mir eine neue Anlage anschaffen will.)

Ich gebe also zu daß die Cremona anders klingt als die Confidence, aber besser ?

Alex
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 26. Jan 2006, 10:39
@ Raummode

und mit monitoren haben die sf lautsprecher absolut
nichts zu tun.


MONITORFÄHIGKEIT
- kein Monitor!

Beschreib doch mal wie Du den LS klanglich siehst?

@Sound-Fan

Dabei will ich der Aufassung nicht wiedersprechen, daß die Cremona durch die Bauart des Gehäuses einen eigenen Klang bringt, der nun einmal sehr gut zu Klassik paßt.


Das mußt Du mir mal erklären!

Nur weil die Lautsprecher so schön aussehen, finde ich sollte man sie nicht immer in die Richtung - schön spielender, warm klingender Lautsprecher abschieben - die Cremona's können weit aus mehr und sind auch untereinader völlig anders zu bewerten!

Wer's mir nicht glaubt, den Lade ich gerne mal zu einem Cremona Kaffeekränzchen ein!

Gruß an Alle
Amin65
Inventar
#20 erstellt: 26. Jan 2006, 10:40

Ich frage mich, ob es gerecht ist die vorhandenen Dynaudio Audience 8 mit der fast 4-mal so teueren Cremona zu vergleichen.
Wenn schon ein gerechter Vergleich zwischen Dynaudio und Sonus Faber angestrebt werden soll, müßte man dann nicht die Cremona eher mit einer Contour S5.4 oder einer Confidence C2 vergleichen ?


Äähm Alex, Du verwechselst mich hier anscheinend. Ich hatte weder eine Sonus Faber noch eine Dynaudio als eine gute Alternative für Klassik angesehen.

Übrigens kann ich Dir versichern, dass auch eine C2 nicht wirklich für Klassik geeignet ist. Ich hatte sie selbst drei Jahre.

Das Problem der heutigen "wohnzimmertauglichen" Lautsprecher ist nämlich folgendes, sie passen zwar alle schön ins Wohnzimmer, aber sie sind allesamt nur Spielzeuge für "Experimental-High-Ender". Wenn wir mal ehrlich sind, haben 17er oder 20er Basstreiber überhaupt die Bezeichnung "Bass" verdient? Und eignen sich Lautsprecher mit minimalen Gehäusevolumen überhaupt für ernste Musik wie Klassik?

Aber so ist es nunmal in der Szene, viele kaufen sich diese kleinen Böxchen und fangen dann an mit Tunings die Defizite kompensieren zu wollen.


Grüße, Amin
Haltepunkt
Inventar
#21 erstellt: 26. Jan 2006, 16:06

Auch finde ich die Cremon reproduziert das ihr eingespeiste Musikmaterial mit enormer Monitorfähigkeit, sprich, sie gibt jedes noch so kleinste Detail einer Aufnahme wieder - leider auch jeden Fehler der drauf ist


Da träumt einer...

http://www.hifi-foru...5995&back=&sort=&z=1
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 26. Jan 2006, 16:43
O.K.

die Messdiagramme sind schon sehr imposant....


Speziell die Auditor ist ein wenig dunkel abgestimmt, was ich aber als sehr angenehm empfunden habe.


Dito. Worin sie sich aber vor allem zur Cremona hin unterscheidet! Diese klingt eben analytischer - nicht dunkel, warm


Auch finde ich die Cremona reproduziert das ihr eingespeiste Musikmaterial mit enormer Monitorfähigkeit, sprich, sie gibt jedes noch so kleinste Detail einer Aufnahme wieder - leider auch jeden Fehler der drauf ist


O.K. zum 2'ten. Ich korrigiere mich. Damit ist gemeint, dass der Lautsprecher eben viel feiner mit Details umgeht als z.Bsp. die Domus Grand Piano und eben Kleinichkeiten in der Aufnahme stärker hervorhebt.
Ist natürlich alles nur subjetiv - und die räumlichen Verhältnisse sind auch nicht wegzureden.

Ich sage, hört Sie euch an - am besten im direkten Vergleich - und entscheidet jeder für sich!


Gruß
raummode
Stammgast
#23 erstellt: 26. Jan 2006, 19:08

MONITORFÄHIGKEIT - kein Monitor!

Beschreib doch mal wie Du den LS klanglich siehst?


monitorfähigkeit braucht einen monitor.

sonus faber: gesoundet bis zum ende, messtechnisch ein verbrechen, mit anderen worte: klingt prima

die übliche hervorragende sf stimmwiedergabe, hohes auflösungsvermögen, die fähigkeit ein orchester abzubilden kombiniert mit einem sehr edelen und hochwertig verarbeitetem äußeren.

und ja: bei entsprechendem budget wäre sf bei mir in der näheren auswahl. im gegensatz zu diversen monitoren.


[Beitrag von raummode am 27. Jan 2006, 09:19 bearbeitet]
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 26. Jan 2006, 22:52

mit anderen worte: klingt prima


Zumindest da verstehen wir uns!

Hab soeben meine Cremona vom Kunden abgeholt. Gehört wurde an einer Naim Vor-End-Kombi mit Naim CD (ältere Baureihe).

Auch hier war das Fazit - ähnlich meiner Interpretation - um es kurz zu sagen, faszinierend komplett, stellt aufnahmetechnische Unterschiede schön heraus, aber im Hochtonbereich sehr direkte (eben Ringradiator), agile Spielweise mit leichter Neigung ins Analytische,

Wie auf den Punkt genagelt, sehr intensive Reproduktion des Musikmaterials...

... verkabelt wurde mit Straight Wire "Crescendo"

Also ihr seht, muss man eben selbst hören und v.a. mit der eigenen Elektronik!

Gruß
ratte
Stammgast
#25 erstellt: 27. Jan 2006, 00:03

Rhodan schrieb:
@all:

Wie würdet Ihr Sonus Faber einordnen?

Grüße

Rhodan


Ich kenne nur den Klang der Cremona und der Amati Homage. Erstere besitze ich, letztere ein Bekannter. Gerade die Cremona spielt relativ neutral und zieht einen förmlich in die Musik rein. Verglichen mit einer KH300 (nicht ganz fair, die kost nur gut die Hälfte) macht es mit der Cremona deutlich mehr Spaß, Musik zu hören. Verglichen mit der BW803D ist sie stimmiger, gerade bei Stimmen. Verglichen mit der Isophon Europa II spielt sie viel exakter im Bass, wobei ich hier Einflüsse meines Raumes nicht ausschließen kann. Den Bandpass der Europa war zwar bereits maximal zugestopft, aber dennoch neigte sie zum wummern. Verglichen mit der KEF205.. nunja, die Cremona konnte eigentlich alles besser bis auf den Tiefbass. Eine JMlab (Grande Diva oder so, ca. 10.000 EUR) war sehr vergleichbar gut, nur etwas anders. Geschmacksache.
Dann noch eine Dynaudio der 8000-EUR-Klasse. Die klang ebenfalls sehr neutral, aber eher langweilig. Vielleicht war das "richtiger", aber die Cremona klanglich ist näher an der KH300, und da dies ein Monitor ist, sehe ich die mal als "Maßstab" an.

hoffe es hilft...
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 27. Jan 2006, 01:42

aber die Cremona klanglich ist näher an der KH300, und da dies ein Monitor ist, sehe ich die mal als "Maßstab" an.


Danke! Jetzt kann ich wieder schlafen!

Gute Nacht!
Andreas
Rhodan
Stammgast
#27 erstellt: 27. Jan 2006, 20:08
Amin, so mächtig gewaltige LS nützen mir in meinem separaten Hörraum nichts.
Da unser Wohnzimmer relativ groß und L-förmig asymetrisch ist, geht musikmäßig nix los.
Hab mir dehalb ein kleines 14 m² Zimmer mit Teppichen, Diffusoren und 3 Plattenresonaten akustisch hingebogen.
Der Nachhall passt, die Raummoden sind nur noch schwach vorhanden.
Trotzdem sind die kleinen Dyns bassmäßig fast schon zu kräftig - trotz meines schwachen Amps.
Mehr darfs auf keinen Fall sein.

Wenn ich meinen Lieblingskomponisten höre (hat heute seinen 250en) bin ich bei SACD und selektiver Instrumentierung wie den Flötenkonzerten 1 und 2, beim Konzert für Flöte, Harfe und Orchester oder dem Klarinettenkonzert A Dur schon zufrieden.
Nur bei Symphonien (Nr. 25, Jupiter) oder Violinenkonzerten passt's irgendwie nicht.
Neben Dynamik fehlts an Klangfarben.
Auch die Bläsersätze bei Verdi's Opern könnten viel besser kommen.

Vermutlich gibts für mein Käfterle gar nicht "die" Lösung.

Trotzdem höre ich mir noch Sonus Faber, Isophon, Dynaudio Focus und Quadral 970/770 an.

Danke nochmal für Deine/Euren Rat.

Mozart for ever!

Rhodan
Amin65
Inventar
#28 erstellt: 28. Jan 2006, 10:56

Rhodan schrieb:
Neben Dynamik fehlts an Klangfarben.
Auch die Bläsersätze bei Verdi's Opern könnten viel besser kommen.



Hallo Rhodan,

hört sich für mich so an, also ob Du mit Deinem 14m2 Raum ein Fall für Breitbänder sein könntest. Schon mal in soetwas reingehört? Das ist eine weitere sehr interessante Alternative - und kostet nicht viel, braucht kaum Leistung und hat wegen der fehlenden Frequenzweiche einen sehr "direkten" Klang - wenn man sich auf minimale Verfärbungen eingestellt hat. Dürfte bei Klassik aber nicht stören.

Aber vermutlich willst Du gar nichts davon wissen? War ja auch nur ein zaghafter Versuch.


Grüße, Amin
Rhodan
Stammgast
#29 erstellt: 29. Jan 2006, 10:19
Hallo Amin,
hab sowas in noch keinem Laden gesehen, geschweige denn gehört.
Kann 1 einziges Chassis das gesamte Spektrum überhaupt abdecken und sowohl ein trockenes Bassfundament, als auch geschmeidige Höhen bis in den SACD-Bereich darstellen?
Hier muss die Membran ja auch schnell sein.
Kannst Du mir bitte mal eine Breitband-Type nennen?

M.E. fehlts da bei meinen Dyn's. Die kommen bei Dynamikattacken nicht in die Hufe.

Am Freitag gabs doch die Super-Mozart Jubiläumsgala in der Staatsoper.
Lief über mein Billig-Heimkinosystem. Der Aktivsub hat einen Pseudo-Prologic-Chip, der dem Stereo-Signal Raumanteile zumischt.
Obwohl die "Anlage" tonal mies ist, haben mir die Stücke, die ich auch auf CD hab (bspw. die Symphony Nr. 40 in G moll), live deutlich besser gefallen als eben über meine 2-Kanal-Anlage.
Eventuell lags auch mit an der Sub-Unterstützung. Hauptsächlich wirds aber der Raumeindruck gewesen sein, der mehr Emotionen weckte.
Oder die Aufnahmequalität meiner naxos-CD's reicht nicht.
Wird wohl eher die Kombination dieser Faktoren sein. Über SACD sieht die Sache schon deutlich besser, wenn auch nicht voll zufriedenstellend aus. Hier haben Boxen und Hörraum halt ihre Grenzen.

Fazit: Stereo-Dreieck erstmal so lassen und versuchen,
mit einem Multikanal-SACD-Player, einem bezahlbaren Reciever (NAD, Arcam, Vincent, Harman) und zu Klassik passenden Boxen in meinem verwurschtelten Wohnzimmer ein "Fast"-Bühnenerlebnis zu erreichen (klar, der Energiegehalt im Opernhaus wird nie abbildbar sein).

Muss doch machbar sein, oder? Genügen dann evtl. auch Wall-Speaker als Rear-Boxen, damit die Regierung nicht tobt?

Gruß

Rhodan
BMWDaniel
Inventar
#30 erstellt: 30. Jan 2006, 20:52
Also ich werde mir die Sonus Faber Concerto auf jedenfall hollen. Egal wie lange ich sparen muss.

Ich hab die 600er Reihe von B&W,
JM Lab Electra 926,
Dynaudio Fofus 220,
Dynaudio Audience 72Se,
Piega und so Elektrostatten (Andreas hilf mir weiter welchedas waren)
und sämtliche Canton JBL usw gehört.



Keien trifft meinen Geschmack so wie die Sonus Faber. Klingt schön warm macht einfach Spaß zu hören.

Hab aber am Anfang Angst gehabt das das Ganze Geld was die LS kosten in das Gehäuse geht und nicht auf den Klang.

Und mit der Klang_Galerie_Regensburg hab ich einen sehr netten, kompetenten Händler der mir mit Rat und Tat zur Seite steht auch wenn es mal über den Ladenschluss hinaus geht!
xlupex
Inventar
#31 erstellt: 30. Jan 2006, 21:58
Irgendwie finde ich Lautsprecher immer komisch, die nur bei bestimmten Musiken funktioniern...
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 30. Jan 2006, 22:04
@ Daniel

... noch haben wir nicht über den Preis der SoFa verhandelt


Piega und so Elektrostatten (Andreas hilf mir weiter welche das waren)


Final 400i - Vollbereichs-Elektrostaten!


Keine trifft meinen Geschmack so wie die Sonus Faber. Klingt schön warm macht einfach Spaß zu hören.


Ja, lieber Daniel, bei der Musik verhält sich das ähnlich wie mit der Kunst - liegt im Auge des Betrachters

...der eine findet eben die Dynaudios passen besser zu ihm, der andere entscheidet sich für Sonus usw.

Wichtig ist eben sich zeit zu nehmen, etwas reinhören, und wirken lasssen...
und wenn man Gänsehaut bekommt und sich von ganz alleine ein Lächeln übers Gesicht breit macht, dann stimmt's!

Viele Grüße
Andreas
Klang_Galerie_Regensbur...
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 30. Jan 2006, 22:19
@ xlupex

warum willst Du dann Deine Geithan loswerden?
ratte
Stammgast
#34 erstellt: 30. Jan 2006, 23:15

xlupex schrieb:
Irgendwie finde ich Lautsprecher immer komisch, die nur bei bestimmten Musiken funktioniern...


Meinst du damit die SonusFaber? Das ist ein Irrtum, wo ich mich wirklich frage, woher der kommt. Habe ich schon öfters gelesen.

gruss
ratte
Rhodan
Stammgast
#35 erstellt: 31. Jan 2006, 20:19
@xlupex:
Sicher gibt es LS, die alles sehr gut können.
Gehört hab ich schon die B&W 800er-Reihe, Elac FS 607 und FS 609-4PI (letztere ist ein Traum!).
Noch versuche ich aber, mit geringerem Mitteleinsatz ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.
Das hat vor Jahren mit der Audience auch geklappt. Sie geht nicht so straff und stabil wie die Contour 1.8 - ansonsten aber sehr ähnlich, bei deitlich geringerem Preis.
Noch heute krieg ich Gänsehaut bei Pop/Rock-Balladen wie bspw. Westerhagens "nahaufnahme".
Aber für Klassik sind sie halt nicht so toll.
Die preisgünstigeren Modelle fokussieren evtl. mehr die eine oder andere Musikrichtung.

@BMWDaniel:
Was hat Dir an der Dyn Focus 220 nicht behagt? Der letzte Test in der stereoplay: Sieger.
Hast die schonmal die Aurum 970 gehört?
Sie soll ja auch sehr homogen und warm sein.
Die Concerto bleibt aber auf jeden Fall in der engeren Wahl.

Wenn es bis 3.000,- Eus nichts passendes gibt, spar ich weiter.

Grüße

Rhodan
BMWDaniel
Inventar
#36 erstellt: 01. Feb 2006, 17:48

Klang_Galerie_Regensburg schrieb:

o.k. - ich seh´s ein. Werd sie mir anhören.

Freut mich!

Gib kurz bescheid wenn Du die LS intensive getestet hast.

... Hoffe Du hast nen guten Händler in der Nähe, denn Du solltest Dir schon etwas Zeit nehmen können, beim Probehören.



Gruß
Andi


Genau nur über probehören kannst du dich entscheiden und nicht über Meinungen anderer Leute bzw Test Bericht.

Ich werd mir die Sonus auf jeden fall hollen. Egal wie lang ich darauf sparen muss. Ich will sie*träum*

Aber was ich damals beim Probehören fest gestellt habe das die Sonus Domus Serie nicht so empfindlich auf die Elektronik regiert wie jetzt zum Bsp die Dynaudio Focus.
Sound-Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 01. Feb 2006, 23:17

Amin65 schrieb:

Ich frage mich, ob es gerecht ist die vorhandenen Dynaudio Audience 8 mit der fast 4-mal so teueren Cremona zu vergleichen.
Wenn schon ein gerechter Vergleich zwischen Dynaudio und Sonus Faber angestrebt werden soll, müßte man dann nicht die Cremona eher mit einer Contour S5.4 oder einer Confidence C2 vergleichen ?


Äähm Alex, Du verwechselst mich hier anscheinend. Ich hatte weder eine Sonus Faber noch eine Dynaudio als eine gute Alternative für Klassik angesehen.

Übrigens kann ich Dir versichern, dass auch eine C2 nicht wirklich für Klassik geeignet ist. Ich hatte sie selbst drei Jahre.

Das Problem der heutigen "wohnzimmertauglichen" Lautsprecher ist nämlich folgendes, sie passen zwar alle schön ins Wohnzimmer, aber sie sind allesamt nur Spielzeuge für "Experimental-High-Ender". Wenn wir mal ehrlich sind, haben 17er oder 20er Basstreiber überhaupt die Bezeichnung "Bass" verdient? Und eignen sich Lautsprecher mit minimalen Gehäusevolumen überhaupt für ernste Musik wie Klassik?

Aber so ist es nunmal in der Szene, viele kaufen sich diese kleinen Böxchen und fangen dann an mit Tunings die Defizite kompensieren zu wollen.


Grüße, Amin


Hallo Armin,
entschuldige daß ich erst jetzt antworte, aber ich war leider geschäftlich verreist.
Mein Hinweis daß der Vergleich zwischen der Dynaudio Audinece 8 und der SF Cremona nicht ganz so fair ist, war so gemeint, daß der Thread_Steller Rhonan eine Audience 8 hat und somit dies die Basis für den Vergleich sein sollte.

Mein Verweis auf die Confidence C2 und C1 war so gemeint, daß Ich hatte mir kürzlich ein Surround System mit C2 als Front, C1 als Rears, den Confidence Center und den Sub 500 angehört hatte. Da war ich duchaus beeindruckt auch bei klassischer Musik. Da war meiner Ansicht nach von fehlender Dynamik nichts zu spühren.

schöne Grüße
Alex
donluto
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 02. Feb 2006, 12:21
An all die Sonus Cremona Fans:

Ich kenne diesen LS recht gut. Die Verarbeitungsquali ist wirklich hervorragend. Das Design ist halt Geschmackssache.

Aber: jetzt kommts

Nach wie vor bin ich der Meinung die Cremona produziert zu wenig Druck und Tiefbass.

Ich bin auch der Meinung, dass man für den Preis einer Cremona schon besseres kaufen kann. Und das ist für mich ausschlaggebend: das Preis / Leistungsverhältinis
und mit eben diesem, bin ich bei der Cremona unzufrieden.

Mit meinem hart erarbeitetem Geld versuche ich, das für mich optimale zu kaufen - also sicher nicht die Cremona.

Der kleine aber feine LS Hersteller Rowen (Swissmade) baut -
immer an den Preis denken - einfach die besseren LS.
Und nicht: was ist den besser - alles ganz einfach alles.
Ich weiss nicht wie stark sich Rowen in Deutschland engagiert, aber falls jemand die Möglichkeit hat die voll bipolaren Rowens zu hören, dann tut es und ihr werdet mich verstehen.

Olles kloar??
Habe niemanden beleidigen wollen und weiss auch, das Cremonas feine LS sind aber eben ganz einfach zu teuer.

Have fun in the sun
Richu
ratte
Stammgast
#39 erstellt: 02. Feb 2006, 12:28
Wenn du so stark an Preis/Leistung interessiert bist, gibts eigentlich nur Selbstbau. Ansonsten habe ich für <10.000 EUR keinen LS gefunden, der durchweg besser ist als die Cremona. Mehr bass schon (Insophon Europa II v.a.), aber die Summe mein ich. Und tatsächlich habe ich so einiges getestet.
donluto
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 02. Feb 2006, 12:33
@ratte

Weil ich technisch nicht versiert bin, kommt für mich der Selbsbau nicht in Frage.
Hast Du bei Deinen Test Rowen gehört?

Gruess
Richu
Molle2
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 02. Feb 2006, 12:50

ratte schrieb:
Wenn du so stark an Preis/Leistung interessiert bist, gibts eigentlich nur Selbstbau. Ansonsten habe ich für <10.000 EUR keinen LS gefunden, der durchweg besser ist als die Cremona. Mehr bass schon (Insophon Europa II v.a.), aber die Summe mein ich. Und tatsächlich habe ich so einiges getestet.



genau,ich z.b hab mir von AOS die Studio 80 TL gebaut der bausatz kostet wenn du dich als Vorführstützpunkt zur verfügung stellst ca 1300 €,dazu habe ich mir beim Steinmetz ein paar Granitplatten und beim Schreiner die Frontplatte aus Buche zuschneiden lassen (alles zusammen 450 €),anschließend zusammen geklebt Chassis rein und voila fertig.
Und der Klang kann locker bis in die 10000 € Liga mithalten.
Grüsse
vindiesel
Stammgast
#42 erstellt: 02. Feb 2006, 13:00

Rhodan schrieb:

Wenn es bis 3.000,- Eus nichts passendes gibt, spar ich weiter.

Grüße

Rhodan

Hör dir doch mal die neue GS-Reihe von Monitor Audio an!
ratte
Stammgast
#43 erstellt: 02. Feb 2006, 14:50

donluto schrieb:
@ratte

Weil ich technisch nicht versiert bin, kommt für mich der Selbsbau nicht in Frage.
Hast Du bei Deinen Test Rowen gehört?

Gruess
Richu


Rowen habe ich ganz sicher nicht zuhause gehört. Da hatte ich nur die Teile, die leicht zu beschaffen sind (BW, KEF, Audiophysic...).
Rowen habe ich mal in einem Studio in der Schweiz gehört. hat mir - so weit ich mich erinnern kann - gar nicht so gut gefallen. Es war ein recht diffuses Klangbild. Der Händler meinte, dass daraus vorallem ein stark vergrößerter Sweetspot entstünde und der komplette Raum durch Chassis auf der Rückseite in das Klangeschehen eingebunden würde. Für mich als überzeugten Midfield Hörer (Hörabstand zum LS max. 2,5 m) war das aber unpassend, da ich durch die nahe Sitzposition ja gerade Raumeinflüsse minimieren will. Würden sie nicht so leblos klingen, hätte ich einen Akivmonitor.
Das soll die Rowen-LS nicht abwerten, aber ich kann (meist) mit hinten und vorne abstrahlende LS wenig anfangen (Folien oder auch die spacige MBL-Teile). Man hat halt vorlieben, bei mir ist es der Direktschall.
ratte
Stammgast
#44 erstellt: 02. Feb 2006, 14:53

Molle2 schrieb:

ratte schrieb:
Wenn du so stark an Preis/Leistung interessiert bist, gibts eigentlich nur Selbstbau. Ansonsten habe ich für <10.000 EUR keinen LS gefunden, der durchweg besser ist als die Cremona. Mehr bass schon (Insophon Europa II v.a.), aber die Summe mein ich. Und tatsächlich habe ich so einiges getestet.



genau,ich z.b hab mir von AOS die Studio 80 TL gebaut der bausatz kostet wenn du dich als Vorführstützpunkt zur verfügung stellst ca 1300 €,dazu habe ich mir beim Steinmetz ein paar Granitplatten und beim Schreiner die Frontplatte aus Buche zuschneiden lassen (alles zusammen 450 €),anschließend zusammen geklebt Chassis rein und voila fertig.
Und der Klang kann locker bis in die 10000 € Liga mithalten.
Grüsse


kann ich gut nachvollziehen. Axel Oberhage ist von mir in "Radlreichweite"
Für mein neues heimkino werde ich mich auch da eindecken, zumal ich dort nur mattschwarz lackierte Kisten will, was wenig Ansruch an die handwerklichen Fähigkeiten stellt. Im Wohnzimmer hat das Finish der Cremona v.a. bei meiner Frau die Entscheidung sicher beeinflusst.
Rhodan
Stammgast
#45 erstellt: 02. Feb 2006, 23:22
@vindiesel:
An Monitor Audio hatte ich noch gar nicht gedacht. Danke.
Hoffentlich hat das Suchen bald ein Ende - obwohl der Stress schon noch Spaß macht.
Am Wochenende sind SF Domus Concerto und Aurum 770/970 dran.

@Molle2:
Haste mal ein Foto von den AOS? Die Neuen sollen mal nicht so primitiv aussehen wie die nordischen des unteren Segments.

Grüße

Rhodan
ratte
Stammgast
#46 erstellt: 03. Feb 2006, 00:14
Dirty
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 03. Feb 2006, 00:25
Hallo!

Ich hatte auch einmal eine Cremona und zwar die Auditor,sie ist für mich auf jeden fall mit Abstand der schönste Kompaktlautsprecher auf dem Markt, eigentlich ein Kunstwerk und viel zu schade für mich gewesen.
Ich habe sie ein Jahr lang besessen,aber dann aus mehreren Gründen wieder verkauft. Der LS hat mit Sicherheit viele Vorzüge wie eine räumliche Abbildung die ich in meinem Wohnzimmer noch nicht erlebt habe und wahrscheinlich auch nicht mehr erleben werde.Außerdem spielt sie in den Mitten famous,zwar leicht vordergründig wie auch im Grundtonbereich(dunkle Abstimmung) und spielte auch äußerst streßfrei. Nun kommen die Gründe die mich bewegten wenn auch schweren Herzens, den Lautsprecher zu verkaufen. Am meisten störte mich die fehlende Dynamik,die direkte Attacke, was ich bei meinen früheren LS immer hatte(ist aber meiner Meinung nach ein Problem vieler Hersteller heutzutage).Dann merkte ich das sich mein Musikgeschmack wesentlich verändert hatte,was mit Sicherheit auch an den Lautsprechern lag. Der letzte Grund ist für mich der etwas zurückhaltende Hochtonbereich, der auch der Feinauflösung nicht unbedingt zugute kam, natürlich muss ich auch eingestehen, das dies natürlich sehr gut für streßfreies stundenlanges "einlullen" lassen ist.
Ach ja am besten wäre es man hätte zwei Hörräume, in einem die Dynamikspritzen die zur Attacke blasen im anderen die kleinen Cremonas zum entspannen.
Auf jedenfall weine ich ihnen an manchen Tagen schon eine kleine Träne nach.

Gruß Dirty
vindiesel
Stammgast
#48 erstellt: 03. Feb 2006, 10:44

Rhodan schrieb:
@vindiesel:
An Monitor Audio hatte ich noch gar nicht gedacht. Danke.
Hoffentlich hat das Suchen bald ein Ende - obwohl der Stress schon noch Spaß macht.

Spaß machts schon, aber irgendwann biste dann auch mal froh, wenn Du das gefunden hast, was dich zufrieden stellt und nicht so auf den Geldbeutel drückt!
Hab auch mehere Monate lang LS gehört und bin dann bei den GS60 von Monitor Audio gelandet, obwohl ich sie mir zuerst nicht anhören wollte, weil mich die Vorgängerreihe völlig kalt gelassen hat...
Jag5
Neuling
#49 erstellt: 03. Feb 2006, 13:09
Erstmal grüße ich hier alle HiFi-Enthusiasten herzlich!

Seit einem halben Jahr besitze ich nun die Sonus Faber Grand Piano Home im schwarzem Klavierlack.
Die SF werden von einem Marantz PM17 + CD17 (von audimax-hifi perfekt auf meine bedürfnisse "getunt"/abgestimmt) angefeuert.

Bisher hatte ich u.a. folgende LS bei mir @home laufen gehabt:
B&W DM620
B&W DM640i
B&W 603 S3
B&W CDM 9NT
Dynaudio Audience 82

Ich muss offen gestehen, keiner dieser LS hat mir annähernd soviel Freude (außer der DM640i) bereitet wie die SF GPH!
Woran mag das liegen???

Also vor den Messmikrophonen machte die SF GPH eine gute Figur, bis auf eine leichte Mittenbetonung verläuft der Frequenzgang recht linear. Bei der Impedanz zeigt sich ein unkrittischer Verlauf... Dies spricht ja schonmal in der Theorie für viel Hörvergnügen!

Kommen wir zur Praxis:
Man sollte den SF beim einspielen schon etwa 100 Stunden geben (rat mir mein Händler) und vor allem viel mit der Aufstellung herumspielen, bevor man zu früh urteilt... und, ich muss sagen, er hatte recht!
Natürlich bleibt der Grundton der SF gleich, aber gibt man ihr zeit und macht man sich die Mühe die schweren Schmuckstückchen etwas hin und her zu bewegen, wird sich die Klangausbeute dafür revanchieren!
die Höhen z.b. verlieren an der unangenehmen spitze und auch die Räumlichkeit legt enorm zu!

Insgesamt würde ich sagen, dass die SF einfach die Musik laufen lassen, man kann Ihnen über Stunden ermüdungsfrei sein Ohr widmen und wird nicht dabei keine hifidelen-eingenschaften missen.
Die Höhen sind scharf und sind jederzeit präsent, aber sie stechen nicht (wie z.B. die B&W 603 S3...).
das Sahnestückchen ist meiner meinung nach der mitteltonbereich! so seidig und klar, mit einer unheimlichen räumlichkeit stellt sie instrumente und insebondere stimmen dar... augen schließen und live dabei sein!!! (die CDM 9NT war mit seinem sickenlosen kevlar-MT dagegen nahezu harsch)

äußerst überrascht war ich vom Bass: sehr knackig und schnell. an einem kräftigen amp kann sie auch weit hinunter gehen... dass sie dabei nicht an den tiefbass einer Nautilus 801 (38cm-TT) oder KEF Reference 207 herankommt, ist wohl klar ! aber selbst die Dynaudio war mit seinen 2x20cm Tieftönern nicht wirklich überlegen!
Noch mal zu den Dynaudios: man, sind das langweilige lautsprecher!!! kein anzeichen von geänsehaut-feeling...

Ob die SF "Monitor-Eigenschaften" besitzt???
Schwer zu sagen, aber ich denke nicht in diesem Sinne wie man einen klassischen Monitor definiert...
habe als zweites system eine tag mclaren 60i SL an ein paar LUA 2/3D MKII: Dieses System reißt alles auf dem Tonträger auseinander... (man hört sogar das "furzen" einer Mücke! ).
ABER, fest steht, dass ich die Musik nicht immer so hören möchte, mit dem höchst analytischen, ja sterilen, Klang... auf dauer ist das zu anstrengend!

Dass die SF bei all ihren audiophilen-Genen auch noch so genial aussieht kommt dazu!
Keiner kann leugnen, dass er nicht auch einaml in die versuchung gekommen ist ein Sonus Faber anzufassen und zu prüfen, ob die Haptik genauso perfekt ist wie ihre Optik!!!
DAS IST SIE NÄMLICH!
Letztendlich steht ein LS im Zimmer und ist genauso ein Möbelstück wie alles andere im Raum...
Verglichen mit den Leichensärgen á la Dynaudio Audience 82 (GRAUSAM ), beschert dieser LS selbst freude, wenn er einfach nur STILL da steht, wie ein wunderschöner Flügel z.b.!

Wenn man dann auch noch das neue paar für "nur" 1700,- euro bekommt , dann kann ich nur sagen "zuschlagen"... Ich bin endlich einmal richtig zufrieden!!!


[Beitrag von Jag5 am 03. Feb 2006, 13:16 bearbeitet]
Rhodan
Stammgast
#50 erstellt: 03. Feb 2006, 19:22
@Jaq5:
na da ist aber einer schwer begeistert. Glückwunsch!
Nun bin ich aber gespannt.

@Molle2
"Der bausatz kostet wenn du dich als Vorführstützpunkt zur verfügung stellst, ca. 1300 €"
- das ist dann aber wohl der Preis ohne Gehäuse, oder?
Wie bist Du an Deinen Mittelerde-Dussun gekommen?
Im Net finde ich nur Hongkong als Standort, und Konossemente oder Akkreditive wollte ich möglichst vermeiden.
Ansonsten sieht das Teil toll aus. Und der Preis erst!
Kann mir schon vorstellen, dass der gut geht.
Molle2
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 03. Feb 2006, 20:59

Rhodan schrieb:
@Jaq5:
na da ist aber einer schwer begeistert. Glückwunsch!
Nun bin ich aber gespannt.

@Molle2
"Der bausatz kostet wenn du dich als Vorführstützpunkt zur verfügung stellst, ca. 1300 €"
- das ist dann aber wohl der Preis ohne Gehäuse, oder?
Wie bist Du an Deinen Mittelerde-Dussun gekommen?
Im Net finde ich nur Hongkong als Standort, und Konossemente oder Akkreditive wollte ich möglichst vermeiden.
Ansonsten sieht das Teil toll aus. Und der Preis erst!
Kann mir schon vorstellen, dass der gut geht.



http://china-highend-hifi.com/new_page_151.htm
na klar das ist der Preis ohne gehäuse,gibt glaub ich ein neues modell ist ein bissel teurer


[Beitrag von Molle2 am 03. Feb 2006, 21:00 bearbeitet]
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