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Welche Frequenzen sind am schädlichsten?

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Sausack
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Nov 2003, 21:41
Ich wollte schon immer einmal wissen, welche frequenzen (bei gleicher lautstärke) am ehesten dem ohr schaden (hörverlust, tinitus usw.).
eher die niederfrequenten oder eher die höhen oder mitten?
und wie wirken sich frequenzen ausserhalb des hörbereiches aus?

schönen abend noch!!!!
vogelhirn2
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 16. Nov 2003, 21:49
weiss zwar nicht genau , aber ich würde sagen die ganz hohen und zwar die Techno oft gibt , synths werden die glaube ich genannt , das tut richtig weh in den ohren wenn man laut hört , und bass vieleicht (siehe mein gehirnzellen thread )
method
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Nov 2003, 23:13
wirklich schädlich sind in der tat höhen (was das ohr betrifft).
ich hab dies selbst dieses jahr auf nem festival gemerkt. der auftritt einer band war musikalisch gut, soundtechnisch aber toödlich. jeder schlag des drummers auf seine crash-becken war schmerz für mein ohr, musste dann raus.

gutes bassgewummer tut dem ohr aber nüscht.

merkt man auch nachm konzert: je übler die höhen, desto eher sausts im ohr
cr
Moderator
#4 erstellt: 16. Nov 2003, 23:29
Am schädlichsten sind die Frequenzen in dem Bereich, wo das Ohr am empfindlichsten ist, und das sind auch die für das Sprachverstehen wichtigsten, etwa 500 - 4000 Hz
Sputki
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Nov 2003, 00:27
Hi Sausack!

Ich habe schon drei mal einen Hörsturz gehabt, nicht wegen Schall sondern Stress.
Mein HNO-Doc hat mir mal genau auseinanderklammbüsert was nu schädlich ist und was nicht.
Was mir noch genau im Ohr hängt war das:

Laute Bässe sind dann schädlich, wenn du in unmittelbarer nähe der Schallquelle rumstehst und diese einen i,ensen Schalldruck erzeugt.
Hohe, laute Töne können bei dauernder Schallberiselung sogar das Mikrokapilargewebe im Innenohr schädigen.
Am schlimmsten hierbei sind durch PIEZO-Membrane erzeugte Schallwellen. Piezo ist inzw. durch anraten der WHO bzw. Verband der Ohrenärtzte bedingt verboten.
Sie dürfen in Deutschland noch als Rattenscheuche eingesetzt werden, arbeiten dann allerdings in einem für den Menschen nicht mehr erhörbaren Bereich(22-50kHz).

Bei guten HiFi- oder PA-Lautsprechern und dementsprechende befeuerung sollte den Ohren nix passieren.
Gruß, Sput
cr
Moderator
#6 erstellt: 17. Nov 2003, 01:13
Watte in die Ohren, und der Höhenkrach wird gleich deutlich gedämpft. Damit macht man sogar die Disco erträglich, wenns denn mal sein muss. Rosafärbige Watte ist noch besser, nicht weil sie mehr dämpft, sondern weil man sie weniger sieht.
Angeblich solls HiFi-Ohrstöpsel geben, die den Lärm wohldurchdacht (frequenzlinear?) dämpfen.
dezibel
Stammgast
#7 erstellt: 17. Nov 2003, 07:34
HY!!

Ich würd eher Gehörschutzstoppel statt Watte empfehlen, wenns schon notwendig ist.
Zuhaus würd einfach nicht so laut horchen.

Wozu bitte HiFi-Ohrenstöpsel, zuhaus kann ich die Lautstärke eh selbst regeln und in der Disco brauch ich sicher keine frequenzlinearen Ohrenstöppel, da bin ich eher froh wenn ich die Scheißmusik gar nicht mehr hören muß.
(Am besten gar nicht hingehen!!!!!)

Gruß,

Mike
P.S: Wie cr geschrieben hat sind die schädlichsten Frequenzen ca. 500 - 4000 Hz. Ist auch am schrecklichsten wenn man die nicht mehr ordentlich hört, kann bei Menschengruppen dann die einzelnen Menschen nicht mehr unterschéiden.
snark
Administrator
#8 erstellt: 17. Nov 2003, 09:05

Angeblich solls HiFi-Ohrstöpsel geben, die den Lärm wohldurchdacht (frequenzlinear?) dämpfen.


Die gibt's, sind schweineteuer und werden vom Arzt individuell angepasst. Speziell Rockmusiker haben die Dinger und brauchen sie auch, weil sie zum einen auch nach dem Konzert ihre Ohren noch nutzen wollen, zum anderen aber auch keine durch Watte bedingte extreme Frequenzverzerrung vertragen können.

so long
snark
der_graue
Stammgast
#9 erstellt: 17. Nov 2003, 20:09
Hallo,

es gibt drei Arten von Schwerhörigkeit :

Schalleitungsschwerhörigkeit : hervorgerufen durch z.B. eine Entzündung und daraus resultierende Spätfolgen im Mittel- bzw. Aussenohr. Diese Form tritt im Allgemeinen nicht durch akustische Belastung auf.

Schallempfindungsschwerhörigkeit : Sie tritt akut durch laute Geräusche (Explosion) oder chronisch durch Dauerbelastungen durch Geräusche über 90dB auf. Hierdurch werden die sogenannten Haarzellen im Schneckengang durch auftretende Stoffwechselstörungen bzw. direkte Mechanische Schädigungen durch Schalldruck, degeneriert. Eine Degeneration ist nicht reparabel und führt zu einer Schwerhörigkeit hoher Frequenzen.

Altersschwerhörigkeit : Hiervon werden hauptsächlich die hohen Töne betroffen, was die Sprachverständlichkeit einschränkt. Es ist eine altersbedingte Degeneration der Sinneszellen im Ohr und nicht reparabel.

Beliebige Frequenzen sind nur in Verbindung mit hohem Schallpegel gefährlich. Deshalb kann man nicht pauschal beantworten, welcher Frequenzbereich das Ohr am meisten schädigt. Hohe Schalldrücke schädigen die Haarzellen, ob nun Bass oder Höhen.
In der Praxis sind tiefe Töne deutlich relevanter, da diese in der Regel höhere Schalldrücke erzielen, als hohe Töne. Auf einem Rockkonzert oder in der Disco kann jeder Nachvollziehen, dass der Bassbereich einen stärkeren akustischen Eindruck hinterlässt, als der Hochtonbereich.
Reine Empfindung des Unbehagens sagt nichts über die Schädlichkeit eines Tons aus.

Viele Grüsse
Stephan
Albus
Inventar
#10 erstellt: 18. Nov 2003, 09:28
Morgen,

der Infra-Schall, Schall unterhalb 20 Hz, wird im Trainigsprogramm für Weltraum-Piloten benutzt, und zwar eine Frequenz von 5 Hz mit sehr hohem Pegel, der direkt auf den Körper wirkt, indem auch der Aufenthaltsort in Schwingung versetzt wird (eine extreme Strapaze für die Einheit der Sinne, Fühlen und Hören).

Für Bühnenmusiker und Bühnenpersonal gibt es so genannte Ear-Protector, Dämpfung linear 20 dB, nach Herstellerangaben, Preis ca. 15,00 Euro das Paar. Beim Hörgeräteakustiker gibt's schützende Ohrstöpsel aus speziellem Schaumstoff, sich an die Ohrform anpassend, 5 Paar für ca. 5,50 Euro - die Dämpfung ist fast total. (Ehefrauen neben Schnarchern empfohlen.) Die vom Hörgeräteakustiker zu modelllierenden Kunststoff-im-Ohr-Dämpfer kosten pro Stück ca. 75 Euro; die Dämpfung soll nicht besser sein als durch die zu Euro 5,50 für 5 Paare.

Überhaupt, man hört wohl die Frequenzen oberhalb 2000 Hz auch mit den Knochen, nicht nur mit den Ohren allein (für sehr genaues Hören lohnt es sich, den Kopf mit der Stirnplatte leicht nach vorn zu beugen - Kopfbeschallung).

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 18. Nov 2003, 09:29 bearbeitet]
Camel_Twin
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 19. Nov 2003, 00:29
Hallo
Die Sache mit dem Infraschall ist ja jetzt geklärt.
Das heißt,er ist zwar nicht hörbar aber belastet den Körper!
Aber wie sieht das denn mit Frequenzen über 20 khz aus.?
Also wenn einer diese Marderschrecks kennt der weiß vielleicht wovon ich schreibe.
Meine Schwester hatte mal son Ding um ihre Marder vom Dachboden zu verscheuchen.(über 110db)
Kann nur sagen das ich das Ding zwar nicht gehört habe,aber ich habe es gefühlt!
Das Ding hat mich kirre gemacht.
Schweiß,Herzjagen,nervösität waren die Symptome, allerdings im geringen Abstand.
Will sagen 110 db sind im hörbaren Bereich wie im nicht hörbaren Bereich sicherlich schädlich.

Falls mir keiner glaubt einfach ausprobieren!
(ist son piezo-ding)
Ciao Peter


[Beitrag von Camel_Twin am 19. Nov 2003, 00:30 bearbeitet]
der_graue
Stammgast
#12 erstellt: 19. Nov 2003, 12:34
Klar sind auch für uns unhörbare Frequenzen Schädlich, da die Schallwellen, wenn sie nur genügend grossen Schalldruck erreichen, unser Ohr schädigen können. 110dB bei über 20kHz sind schon eine Menge und nicht nur für Marder lästig. Meine Katze hätte sich bei dem Geräusch wohl spontan in den Tod gestürzt.
Der Effekt des Unwohlseins, ohne die Frequenz zu hören, ist eben auch darauf zurückzuführen. Unser Körper spürt, dass er belastet wird und kann die Quelle nicht bewusst wahrnehmen, da sie ausserhalb seiner Sensibilität liegt.
Viele Grüsse
Stephan
skyrider
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 19. Nov 2003, 23:57
Na dann spitzt mal eure Ohren Jungs

Es gibt nämlich unterschiedlichste Arten von schädlichem Schall:

1.Impulsschallereignisse:
werden aufgrund ihrer kurzen dauer Subjektiv leiser wahrgenommen, als ihrem Schallpegel entspricht, daher unterschätzt.
Beispiele: Schuss, zerbrechendes Geschirr, Autotüre

2.Schmalfrequenter Lärm:
Lautstärke ist Subjektiv. Musik, die zB über den gesamten Frequenzbereich mit dem gleichen Schalldruck abgegeben wird (linearer Frequenzverlauf) ist in der Lage alle Hörsinneszellen zu reizen. Schmalbandige Musik oder einzelne Töne belegen nur geringe Frequenzbereiche und nur die Sinneszellen der jeweiligen Frequenz,wodurch die sukjektive Lautsärke weniger hoch ist.
Gleich laut wahrgenommen ist der schmalbandige "Lärm" also schädlicher.
Beispiele: Boxen mit linearem Frequenzverlauf von Nubert (gut), gegenüber Boxen von Raveland (böse) :-)

3. Dauerlärm:
Auch das Ohr braucht Ruhepausen. Lärm erzeugt beim Menschen Stress (ausschüttung von Adrenalin). Adrenalin macht Blutgefäße eng-> schlechte Sauerstoffversorgung im Innenohr und verminderter Schadstoffabtransport-> Schäden im Hörapperat
Beispiel: lauter Arbeitsplatz, dauerberieselung durch täglich zahlreiche Stunden TV und Musikgenuss :-(

4. Hohe Lautstärke:
Die Schmerzschwelle liegt bei 125dB.
Schallpegel ab 85 dB sind aber schon schädlich. Bei jedem (ja auch bei Dir).
Beispiele: Straßenverkehr 80dB
Presslufthammer/Walkman 100dB
Disco 110dB (oft mehr)
Düsenflugzeug 100m Distanz 130dB
Schäden, die eintreten sind meist erst reversibel, d.h. gehen wieder weg. (Pfeiffen nach der Disco)
Bleiben aber auch oft. (Tinitus, Hörminderung)

Falls ihr detaillierter Informationen benötigt, sagt bescheid.

byebye


[Beitrag von skyrider am 20. Nov 2003, 00:06 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#14 erstellt: 20. Nov 2003, 00:51
Hi,

mich würde interessieren, warum Boxen subjektiv "lauter" wirken. Wenn ich mit Boxen laut höre, gibts kein Ohrenpfeifen. Mit Kopfhörer bei scheinbar gleicher Lautstärke schon.

Grüße,

Zweck
cr
Moderator
#15 erstellt: 20. Nov 2003, 01:07
Ich empfinde es umgekehrt. Ich kann mit KH lauter hören, ohne dass es nervt. Bei LS ermüdet mich zB bei hoher Lautstärke der Raumhall viel schneller.
Vielleicht liegts an deinem KH?
Zweck0r
Moderator
#16 erstellt: 20. Nov 2003, 03:13
Komisch, bei mir ist es genau umgekehrt Den Fernsehton z.B. höre ich sehr leise, da finde ich den Kopfhörer angenehmer als die 3 m entfernten Boxen, weil die Sprachverständlichkeit ohne Raumhall einfach besser ist. Beim laut hören mag ich den "Hallsauceneffekt" (Musik aus der ganzen Wand) und die Bässe in der Magengrube. Vielleicht drehe ich den Kopfhörer zu laut, weil mir das fehlt.

Der Kopfhörer ist ein Beyerdynamic DT 511, kostete vor 10 Jahren um die 200 DM. Klanglich finde ich ihn tadellos, manche werden aber den leichten Loudness-Effekt von diesem Modell nicht mögen.
skyrider
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 20. Nov 2003, 10:23
Dem Ohr ist es eigentlich egal ob es 85 dB aus den Boxen oder 85dB aus der Kopfhörer erhält. Da jedoch die dB Zahl steigt, je näher man an die Schallquelle geht (Kopfhörer) erreichen diese oft weitaus höhere Schallpegel, die das Ohr direkt abbekommt. Alte Walkmans schafften so über 115 Dezibel- welche Box schafft das schon. Mit Kopfhörern und Ohrstöpseln schafft man so eine weitaus größere Lautstärke und Schädigung.
cr
Moderator
#18 erstellt: 20. Nov 2003, 10:55
Dauer-Walkmänner sind sicher gefährdet.
Wenn ich mit einem guten Kopfhörer 1-2 Stunden täglich laut Musik höre und mich sonst keinem Lärm aussetze, sehe das Gefahrenpotenzial nicht wirklich.
skyrider
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 20. Nov 2003, 11:49
Das Problem ist, dass man die Schädigung erst nicht bemerkbar ist. Erst wenn man starke Schädigungen hat stellt sich ein Tinitus oder Schwerhörigkeit ein.

Hörminderungen lassen sich im Audiogramm (medizinische Untersuchung) aber bei fast jedem Menschen feststellen.
Wenn man also Musikliebhaber ist sollte man sehr auf seine Ohren achten. Von Kopfhörern isst generell abzuraten. Wenn du mir nicht glaubst frag deinen HNO.
Ich hör deswegen trotzdem manchmal mit Kopfhörern und geh in die Disco. :-/
Hat ja auch Vorteile. Aber die Nachteile sind eben da.

Der menschliche Alltag ist in keinster weise mehr natürlich.
Viele Teile des menschlichen Körpers sind auf unsere heutigen Lebensbedingungen nicht angepasst. So auch das Ohr.
man schafft es aber auch gar nicht mehr durch den Alltag zu gehen Ohne sich kleinen Schädigungen auszusetzen.
Red_Kryptonite
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 20. Nov 2003, 12:22
Man man man. Hab ich doch vor ein paar Tagen noch Anschiss von meinen Eltern bekommen, weil die meinen das ich meinen Sub, wenn er denn mal fertig ist , nicht laut aufdrehen darf. Meine Mutter drohte mir damit "Amok zu laufen"!
Tja gut das ich das da oben mit den 500 bis 4000 Hz gelesen hab, jetzt können die sich auf was gefasst machen. Ihr treibendes Argument war schließlich, dass das total hörschädigent ist, und ich wüsste ja nicht wie das ist wenn man seinen Nebenman, in einer Runde mit mehreren sprechenden Leuten, nicht mehr hören könnte.
Danke Jungs!
cr
Moderator
#21 erstellt: 20. Nov 2003, 13:02
So einfach ist das Thema nicht.
1) Das Ohr kann sich schon von großer Lautstärke nach einer ausreichenden Ruhezeit gänzlich erholen.
2) Alkohl beeinträchtigt die Selbstschutzfunktion des Ohres (war eine medizinische Untersuchung, weiß aber nicht mehr wann und wo)
3) mickrige Walkmen-In-Ear Hörer sind gefährlicher als professionelle Studiokopfhörer
4) Hohe Lautstärken mit Verzerrungen sind schädlicher als gleichhohe unverzerrte Pegel.
Thomaswww
Stammgast
#22 erstellt: 20. Nov 2003, 16:12

Boxen mit linearem Frequenzverlauf von Nubert (gut), gegenüber Boxen von Raveland (böse) :-)

Muahah noch ein Grund Nubert zu kaufen. Man kann lauter hören als mit anderen Boxen, ohne Schäden davon zu tragen.

Was ich bemerkt habe ist, dass wenn ich jetzt von Musik aus auf sehr laut gehe (also Anlage an mache), sich nach einer Zeit das Ohr "einpegelt". Damit meine ich, dass ich nach 10 min laut Musik hörens, ich es nicht mehr als so laut wie am Anfang empfinde.
Kennt jmd diesen Effekt?


[Beitrag von Thomaswww am 20. Nov 2003, 16:14 bearbeitet]
skyrider
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Nov 2003, 19:27
Muss dich leider berichtigen CR:

1) Das Ohr kann sich schon von großer Lautstärke nach einer ausreichenden Ruhezeit gänzlich erholen.
Fakt ist,dass ab 85dB die Zilien im Innenohr geschädigt werden, zuerst werden sie schlaff. Dass kann sich regenerieren. Bei hohen Lautstärken brechen sie jedoch ab. Das ist ein physikalisches Faktum (streifen Verlust)oder verkleben. Da ein Haarvortsatz von Hörnervenzellen sind und diese nicht nachproduziert werden entsteht ein irreparabler schaden, der meist auch nach Jahrzehnten schonung bleibt.

2)Alkohl beeinträchtigt die Selbstschutzfunktion des Ohres (war eine medizinische Untersuchung, weiß aber nicht mehr wann und wo)
Das Ohr hat keine große Selbstschutzfunktion. Kann sich ja nicht verschließen im Gegensatz zum Auge. Alkohol kann sogar insofer Hörschäden mindern, da Alkohol Gefäßerweiternd und dadurch Durchblutungsfördernd wirkt, was dem Ohr bei Lärmbelastung hilft.


3) mickrige Walkmen-In-Ear Hörer sind gefährlicher als professionelle Studiokopfhörer
richtig. Hab ich nicht bestritten. Je näher die SChallquelle am Ohr desto schlimmer, daher Stöpsel am schlimmsten.´

4) Hohe Lautstärken mit Verzerrungen sind schädlicher als gleichhohe unverzerrte Pegel.[/q]
Stimmt natürlich. Also gute Boxen her Leute. :-)
cr
Moderator
#24 erstellt: 20. Nov 2003, 20:20
Ich wollte die Schädlichkeit von großem Lärm nicht abstreiten und finde auch, dass die meisten Filme im Kino viel zu laut gespielt werden (weil schon alle taub sind?)
skyrider
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Nov 2003, 23:24
agree
superskunk
Neuling
#26 erstellt: 21. Dez 2003, 18:19
hi leute.

also soviel ich weiss hat das ohr sehr wohl eine selbstschutzfunktion. und die kann (nach meinen überlegungen) wohl doch vom alkohol beeinträchtigt werden. die sogenannten zilien, wie schon gesagt wurde, sind nämlich nicht steiffe härchen, sondern wie ein ganz feines fell. die einzelnen härchen können sich, wenn sie dauerndem lärm ausgesetzt sind, flach hinlegen und sich somit selbst schützen (-> vorm abbrechen, etc.)

ich hab übrigens seit mittlerweile 26 stunden ein verdammtes pfeiffen im linken ohr. ich hoff es geht wieder weg, das metal konzert hätt sich nicht gelohnt für nen tinitus...

bb
Thono
Stammgast
#27 erstellt: 21. Dez 2003, 19:53
Hallo,

ab ca. 85dB setzt der Trommelfellspanner ein, sozusagen als Dämpfungsglied. Merkt man z.B. dadurch daß nach dem Disco-Besuch erst einmal alles ein wenig gedämpft klingt. Dieser Trommelfellspanner spannt natürlich nicht für den Rest des Lebens, daher eine scheinbare "Erholung".

Wenn allerdings Haarzellen im Innenohr beschädigt sind ist das eine dauerhafte (irreparable) Schädigung.

Gruß
Thomas
pitt
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 21. Dez 2003, 19:59
he he he
wo sind die denn die ganzen "Teufel"chen, nichts zu diesem Thema zu sagen !!!

Pitt
Spraxel
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 21. Dez 2003, 20:06
Hab seit einem Discobesuch im Februar einen Tinnitus bei 4 Khz. Is mit 7 bis 10 dB relativ leise ich geh seitdem trotzdem nie wieder in die Disco und in Konzerte nur mit den guten alten Ohropax
LogicDeLuxe
Stammgast
#30 erstellt: 21. Dez 2003, 23:20
Seid Ihr sicher, daß die Maderscheuchen bei 20 kHz arbeiten? Ich finde, die machen einen extrem lästigen Lärm. Ich würde die Frequenz so bei 15 kHz einschätzen, bei einigen Modellen auch frequenzmoduliert mit einem Rausch-LFO und einem Hub von ein paar kHz.
Normalerweise nehme ich Töne von etwa 19 - 23 kHz nur noch wahr, wenn ich direkt am Lautsprecher stehe. Beim Musikhören ist dieser Bereich komplett unbedeutend.
Wenn die Dinger bei 20 kHz arbeiten, haben die entweder einen mächtigen Klirrfaktor oder eine wirklich enorme Leistung im kW-Bereich.
cr
Moderator
#31 erstellt: 22. Dez 2003, 00:43
Ich höre diese Marderscheuchen auch. Da ich aber 20 kHz leider nicht mehr höre, schätze ich, dass sie entweder tiefer sind, oder dass Verzerrungen im Bereich von 10-18 kHz auftreten.
Meinen Dogdazer höre ich nur, wenn ich ihn direkt zum Ohr halte. Das dürften fast 20 kHz sein. Wenn ihm kalt ist (Schallwandler mit Wasser/dampf beschlagen??), sendet er anfangs auch tiefere Töne.
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