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Welches Chinchkabel nehmen?

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_Stephan_
Stammgast
#1 erstellt: 08. Apr 2006, 17:57
Moin,

sorry, wenn's da schon irgendwo nen FAQ für gibt, hab jedenfalls auf die Schnelle nix gefunden:

Will meinen DVD Player mit nem Amp verbinden. Entfernung beträgt nur 20cm.

Frage Nr1:
Wo kriege ich so kurze Strippen? Längeres nehmen und aufwickeln will ich nich, wg. passiver Vorstufe.

Frage Nr2:
Mal grundsätzlich, was muß ein normales Chichkabel für den Hausgebrauch können, bzw. worauf muß ich achten?
Ich denke mal das jene 1€ Teile aus den Grabbelkisten der Blöd-ist-geil Ketten nicht so optimal sind?
Haichen
Inventar
#2 erstellt: 08. Apr 2006, 20:41
Hallo Stephan !

Im Hifi-Fachhandel findest Du sicherlich für Dich eine günstige Lösung..z.B. ein Chinch Kabel von ProfiGold..sollte ca. 20 Euronen kosten.

Greets

Haichen
Gummiente
Stammgast
#3 erstellt: 08. Apr 2006, 20:43
Wenn ein Cinchkabel mitgeliefert wurde, benutz das, wenn nicht, nimm das Günstigste.
Spar dir das Geld und kauf dir lieber eine CD davon, da hast du deutlich mehr von.



PS: Wenn es wirklich etwas "Besonderes" sein soll, kann ich das Monitor Patmos empfehlen, für den Preis (ca. 10 €) in Ordnung. Mehr ist nun wirklich übertrieben.

Fertig konfektioniert:
http://www.dienadel....169350,26780,,,0.htm

Zum selber bauen:
http://www.dienadel....014.1139166569,0.htm
majorocks
Inventar
#4 erstellt: 08. Apr 2006, 22:00
Hi Stephan,

ich habe mir bei Conrad Elektronik Cinchkabel von der Firma Monster Cable geholt. Nachdem verbinden der Komponenten habe ich einen deutlichen Unterschied zu den herkömmlichen Beipackstrippen festgestellt!
Diese Kabel liegen auch so zwischen 10,- und 15,-€.

Gruß, MAJO


[Beitrag von majorocks am 08. Apr 2006, 22:01 bearbeitet]
Gummiente
Stammgast
#5 erstellt: 09. Apr 2006, 09:37

majorocks schrieb:
Nachdem verbinden der Komponenten habe ich einen deutlichen Unterschied zu den herkömmlichen Beipackstrippen festgestellt!


(auch noch deutlich - wie beschreibst du dann den Unterschied zwischen Lautsprechern, wenn du schon Kabel deutlich unterschieden kannst...?)

Bevor hier ein Kabelklang-Streit ausbricht, lieber _Stephan_, leih dir ein "tolles" Kabel aus und teste es, wenn du keinen Unterschied feststellst, nimm das günstigste und spar deine Kohle.



[Beitrag von Gummiente am 09. Apr 2006, 09:42 bearbeitet]
_Stephan_
Stammgast
#6 erstellt: 09. Apr 2006, 11:45
Moin

danke für eure Tipps

Ich möchte darauf hinweisen, das ich nicht an Voodoo glaube.
Aber die beigepackten Strippen können doch nun wirklich nix taugen. Und man bedenke, daß es hier geht hier um einen besonders kritischen Anwendungsfall geht, wegen der passiven Vorstufe.

Was ich noch nicht gefunden habe sind Kabel unter 0,5m.
Gibt's sowas überhaupt?
Ich verspreche mir eigentlich den größten Qualitätsvorteil von extremer Kürze...
majorocks
Inventar
#7 erstellt: 09. Apr 2006, 12:16
Hi Stephan,

vielleicht kannst Du Dir vorstellen, daß man wegen solchen "geilen" Kommentaren, wie sie die Gummiente abgibt, keinen Bock mehr hat, auch nur noch den geringsten Vorschlag zu machen.
Ich habe immer mehr das Gefühl, das in diesem Forum die über alles erhabenen HiFi-Helden, den Sinn dieses Forums nicht verstanden haben!


Gruß, MAJO
babelizer
Stammgast
#8 erstellt: 09. Apr 2006, 12:22
Hi Stephan,

vergiß den minimalen Längenunterschied. Musikübertragung ist immer noch NF, keine HF. Induktive und Kapazitive Merkmale eher vernachlässigbar. Achte eher auf vergoldete Cinchstecker wegen dem Übergangswiderstand und rolle das Kabel nicht als Schleife auf, da es sonst wie eine Antenne funktionieren kann und ungewünschte Signale induktiv einfangen kann. Daher auch noch der Augenmerk auf eine möglichst gute Abschirmung. Das reicht vollkommen, alles andere ist Mumpiz. Und wie die Vorredener schon bestätigt haben, mit 20-30 Euronen bist du da bestens bedient.

Viele Grüße aus Offenburg - Baden
Torsten
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 09. Apr 2006, 12:48
Hallo Stephan,

konfektioniere das Kabel einfach selber, dann ist es mit der Länge kein Problem. Hier ein Link zum Selbstbau:


Wenn das RG142 zu teuer ist, so tun es auch genauso gut andere Koaxkabel, wie RG58, RG59 und wenn es kapazitätsarm sein soll auch RG62. Bei deinen kurzen Kabeln spielt der Kapazitätsbelag aber keine Rolle.

Du musst dann halt noch die passenden Stecker zu den Kabeln finden.


Auf jeden Fall solltest Du, bevor Du ein Kabel kaufst, dies ausgiebig testen. Wie ich mir so einen Test vorstelle, findest Du hier:


Wenn Du so einen Test durchführst, so weißt Du, ob es klangliche Unterschiede zwischen den getesteten Kabeln gibt, bzw. wenn vorhanden, wie groß er ausfällt.

Viele Grüße

Uwe
Dragonsage
Inventar
#10 erstellt: 09. Apr 2006, 13:21

_Stephan_ schrieb:
Ich möchte darauf hinweisen, das ich nicht an Voodoo glaube.
Aber die beigepackten Strippen können doch nun wirklich nix taugen. Und man bedenke, daß es hier geht hier um einen besonders kritischen Anwendungsfall geht, wegen der passiven Vorstufe.

Was ich noch nicht gefunden habe sind Kabel unter 0,5m.
Gibt's sowas überhaupt?
Ich verspreche mir eigentlich den größten Qualitätsvorteil von extremer Kürze...

Ich glaube auch nicht an Voodoo, aber an meine Ohren.
Deswegen schenke ich den Thema Kabel ausreichend Beachtung.
Gute Erfahrungen haben ich mit DNM Kabeln (Reson Vertrieb) Kabeln gemacht, aber das paßt nicht in dein Budget.

Du beachtest Kabel auf Deine Art durch die Längenwahl. Ich kenne keinen Hersteller, der 20 cm im Programm führt, sorry. Daher wirst Du um das selbst Konfektionieren nicht herum kommen. Der Tipp von Uwe ist wirklich gut für Dein Budget.

Beim Konfektionieren wirst Du schnell feststellen, daß vernüftige Stecker viel am Preis ausmachen. Such Dir also vernüftige Stecker und pack mal ein ebenso vernüftiges Kabel drann und schau.

Mit passiven Verstärkern habe ich keine gute Erfahrung gemacht, ich hoffe, das bestätigt sich bei Dir nicht.

Viel Spaß beim Basteln.

Ciao DA

PS: Laß Dich von Leute wie Gummiente nicht an der Nase rumführen. Klar ist i.d.R. der Unterschied zwischen zwei LS größer als zwischen zwei Kabeln, dennoch gibt es ausreichend Beispiele, wo Kabelunterschiede deutlich attestiert werden. Am besten ist es, einfach mal probieren. Geh eben mal zu einem Händler, der Kabelsortimente führt. I.d.R. leihen diese einige Standards auch mal aus, dann kann man selber Erfahrungen sammeln, aber mit den Erfahrungen anderer zu leben.


[Beitrag von Dragonsage am 09. Apr 2006, 13:23 bearbeitet]
babelizer
Stammgast
#11 erstellt: 09. Apr 2006, 13:24
Hallo Uwe!
Ich bin Amateurfunker, Rufzeichen DL1GST und seit 22 Jahren lizensiert. Generell finde ich die Idee mit dem Koaxialkabel ganz OK, würde sie aber für den Otto Normalverbraucher nicht so empfehlen.
Gründe hierfür sind, und da habe ich schon viele Beispiele gesehen, daß die Kabel falsch konfektioniert werden und dann elendlich mit dem Lötkobeln drann rumbebraten wird und es oft zu Klebelötstellen kommt. Die Krimpvarianten sind da aber ganz OK.
Abgeshen davon ist ein RG 58 und Verwandte davon relativ dünn, so daß, wenn man es schon in Erwähgung zieht, ein Aircell 7 wesentlich besser wäre. Dann hat man aber wieder das Problem der Konfektionierung auf herkömmliche Cinch Stecker. Apropos Cinch .... die sind meines Erachtens fast so übel wie PL Stecker ... einen richtigen Gewinn würde man erst mit BNC oder N Steckern erreichen bei geeigneter Kabelqualität. Also scheitern jegliche Bemühungen eh am Industriestandard Cinch!
Von dem her und so habe ich es gemacht, hole ich mir auch im " Bin doch nicht blöd Markt " für gutes Geld dicke Cinchleitungen mit vergoldeten Kontakten und guter Abschirmung. Mein YST 1500 mit 10m Leitung zieht auf jeden Fall mächtig durch.
Viele Grüße aus Baden
Torsten
Gummiente
Stammgast
#12 erstellt: 09. Apr 2006, 17:23
Hallo,

Ich wollte auf keinen Fall hier jemanden (majorocks, Dragonsage) beleidigen oder auf irgend eine andere Art zu Nahe treten. Ich muss nur immer schmunzeln wenn jemand bei einem Kabel deutliche Unterschiede hört. Diese Aussage habe ich hier schon zweimal gelesen (von majorocks und Dragonsage).
Jeder macht seine Erfahrungen mit Kabeln, ich wollte nur meine dazu beitragen.

Falls sich hier jemand von mir auf die Füße getreten fühlt, dafür entschuldige ich mich.


Zum Thema: Probiere ein besseres Kabel aus, wenn es einen deutlichen Unterschied gibt, behalte es, wenn nicht, kauf das günstigste. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Wo ich schonmal dabei bin, hätte ich eine Frage an majorocks und Dragonsage: Wie sehen diese deutlichen Unterschiede aus? Würde mich wirklich interessieren, ich höre keinen Unterschied (habe es gerade probiert).
Speziell an Dragonsage, du schreibst, es gibt dennoch ausreichend Beispiele, wo Kabelunterschiede deutlich attestiert werden.
Mich interessiert was für Beispiele das sind.

majorocks
Inventar
#13 erstellt: 09. Apr 2006, 17:33
Hi Tom,

ich habe, als ich meine Anlage gekauft habe, eine ganze Weile mit den beiliegenden "Strippen" Musik gehört, bis ich auf die Idee kam, mal andere Kabel zu nehmen. Ich habe festgestellt, daß der Bass viel satter und der Ton im allgemeinen viel klarer und deutlicher aus meinen LS zu vernehmen war.
Grundsätzlich probiere ich alles aus und dann entscheide ich ob's was bringt oder nicht-in diesem Fall hat mich der Wechsel des Cinchkabels überzeugt!


Gruß, MAJO


[Beitrag von majorocks am 09. Apr 2006, 17:33 bearbeitet]
Gummiente
Stammgast
#14 erstellt: 09. Apr 2006, 17:42
Hallo Majo,

danke für die Erläuterung. So änlich ist es mir auch ergangen, nur halt in die andere Richtung.
Wo ich meine Anlage gekauft habe, bekam ich das Monitor Patmos dazu geschenkt. Ein schönes Kabel, keine Frage, toller Stecker, schön verarbeitet. Nur leider höre ich keinen Unterschied.

Ich bin gespannt wie sich _Stephan_ entscheidet.




PS: Majo, welches Kabel hast du genau?
majorocks
Inventar
#15 erstellt: 09. Apr 2006, 18:01
Monster Cable Home Series
Uwe_Mettmann
Inventar
#16 erstellt: 09. Apr 2006, 20:47
Hallo Torsten,

ich bin leider kein Amateurfunker, habe aber ein bisschen mit HF-Technik zu tun.

Du hast natürlich recht, dass man schon mit dem Lötkolben umgehen können sollte, wenn man die Kabel selber konfektionieren möchte. Gekaufte Kabel tun es da genauso und müssen nicht unbedingt teurer sein.


einen richtigen Gewinn würde man erst mit BNC oder N Steckern erreichen bei geeigneter Kabelqualität.

Eine Möglichkeit ist auch noch Kabel mit BNC-Stecker und zusätzlich BNC-Cinch-Adapter zu verwenden. Dies ist sehr kostengünstig und die Stecker bieten eine Ringsrum-Schirmung.


Das Aircell 7 Kabel scheint eine interessante Alternative zu sein.


Viele Grüße

Uwe
Dragonsage
Inventar
#17 erstellt: 12. Apr 2006, 09:27

Gummiente schrieb:
Hallo,
Wie sehen diese deutlichen Unterschiede aus? Würde mich wirklich interessieren, ich höre keinen Unterschied (habe es gerade probiert).
Speziell an Dragonsage, du schreibst, es gibt dennoch ausreichend Beispiele, wo Kabelunterschiede deutlich attestiert werden.

Hi G-Ente,

sorry, bin leider selten Online, daher kommt mein Antwort etwas spät.

In der Vergangenheit habe ich Unterschiede beschreiben und auch konkrete Beispiele genannt. Du kannst hier gerne auf die Suche gehen.

Ich werde mich in diesem Forum hüten, die Unterschiede zu beschreiben, lade Dich aber gerne zum HifiStammtisch ein, dann kann ich Dir das gerne vorführen.

Praxis geht immer über Theorie.

Gruß DA
Gummiente
Stammgast
#18 erstellt: 12. Apr 2006, 16:44

Dragonsage schrieb:

Gummiente schrieb:
Hallo,
Wie sehen diese deutlichen Unterschiede aus? Würde mich wirklich interessieren, ich höre keinen Unterschied (habe es gerade probiert).
Speziell an Dragonsage, du schreibst, es gibt dennoch ausreichend Beispiele, wo Kabelunterschiede deutlich attestiert werden.

Hi G-Ente,

sorry, bin leider selten Online, daher kommt mein Antwort etwas spät.

In der Vergangenheit habe ich Unterschiede beschreiben und auch konkrete Beispiele genannt. Du kannst hier gerne auf die Suche gehen.

Ich werde mich in diesem Forum hüten, die Unterschiede zu beschreiben, lade Dich aber gerne zum HifiStammtisch ein, dann kann ich Dir das gerne vorführen.

Praxis geht immer über Theorie.

Gruß DA



Ok, alles klar, ich gehe mal auf die Suche, die Sache war mir (als Elektronik-Schüler) halt etwas suspekt, aber jeder macht zum Glück andere Erfahrungen, ich aktzeptiere das natürlich und hoffe auf eine weitere, gemütliche und schöne Zeit hier im Forum.

Darauf
correct
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 12. Apr 2006, 16:53

Dragonsage schrieb:

Gummiente schrieb:
Hallo,
Wie sehen diese deutlichen Unterschiede aus? Würde mich wirklich interessieren, ich höre keinen Unterschied (habe es gerade probiert).
Speziell an Dragonsage, du schreibst, es gibt dennoch ausreichend Beispiele, wo Kabelunterschiede deutlich attestiert werden.

Hi G-Ente,

sorry, bin leider selten Online, daher kommt mein Antwort etwas spät.

In der Vergangenheit habe ich Unterschiede beschreiben und auch konkrete Beispiele genannt. Du kannst hier gerne auf die Suche gehen.

Ich werde mich in diesem Forum hüten, die Unterschiede zu beschreiben, lade Dich aber gerne zum HifiStammtisch ein, dann kann ich Dir das gerne vorführen.

Praxis geht immer über Theorie.

Gruß DA

Gummiente,
wie würdest Du reagieren, wenn man Dir physikalisch und auch meßtechnisch belegte Unterschiede zwischen verschiedenen Kabeln vorlegen könnte ... und Du diese nicht hören kannst?
Wer hat dann ein Problem?
Gummiente
Stammgast
#20 erstellt: 12. Apr 2006, 17:42
Ich gebe dir Recht, man kann messtechnisch Unterschiede zwischen Kabeln finden, und ich weiß, dass ich sie nicht hören kann. Und viele andere auch nicht.
Und genau aus diesem Grund sollte Stephan einen Test vollziehen, wenn er etwas hört, ok. Wenn nicht, soll er das günstigste Kabel nehmen.
Ich habe so einen Test für mich gemacht und bin zu meinem Ergebnis gekommen.

Belassen wir es dabei, jeder kauft das was er für richtig findet.

silberfux
Inventar
#21 erstellt: 12. Apr 2006, 18:30
Hi Tom, der Klügere gibt nach...

Gruß von Silberfux, der im vorliegenden Fall auch keine größeren Beträge in ein Kabel investieren würde und Deine Meinung teilt, dass jeder für sich entscheiden muss, an welchen Stellen er mit einem vorgegebenem Budget eine Anlage am wirkungsvollsten verbessert.
Gummiente
Stammgast
#22 erstellt: 12. Apr 2006, 18:37

silberfux schrieb:
Hi Tom, der Klügere gibt nach...

Gruß von Silberfux, der im vorliegenden Fall auch keine größeren Beträge in ein Kabel investieren würde und Deine Meinung teilt, dass jeder für sich entscheiden muss, an welchen Stellen er mit einem vorgegebenem Budget eine Anlage am wirkungsvollsten verbessert.







PS: (Um beim Thema zu bleiben) Mich interessiert wie sich Stephan entscheidet.
_Stephan_
Stammgast
#23 erstellt: 13. Apr 2006, 22:22
Moin,

habe in einer Gerümpelkiste ein 0815 Standartkabel mit nem halben Meter Länge gefunden. Das wird für's erste reichen.
Werde wenn damnn nicht mehr wie 10€ ausgeben. Mal sehen...
KSTR
Inventar
#24 erstellt: 13. Apr 2006, 23:25
Hallo Stefan,

was hast du für einen Ausgangswiderstand bei deinem Abschwächer (aka "passive Vorstufe")? Wenn es z.B. ein 50k-Poti ist, wären das im worst-case die Hälfte, d.h. 25k, damit kann man aber immer noch ein Kabel mit 200pF (völlig unwahrscheinlich für 20cm) ohne Höhenverlust bei 20kHz betreiben (es sei denn, der Amp hat krasse HF-Blocker von 330pF oder mehr im Eingang hängen. Dann wird das aber IMMER ein Problem mit dem passiven Abschwächer, unabhängig vom Kabel). Viele Amp-Designer gehen einfach davon aus, dass ihnen ein niederohmiger Output (<200 Ohm oder so) angeboten wird, wer benutzt schon so was "abstruses" wie einen passiven Abschwächer mit einem auch noch veränderlichen Ausgangswiderstand von 0Ohm bis 25kOhm, je nach Stellung?

Echtes Problem ist u.U. die Abschirmung, denn der Amp-Input wird die üblichen 47k haben, damit bist du recht hochomig unterwegs (worst-case 25k||47k=16k), und nur das ist evtl. ein Problem mit Lakritz-Strippe. Mit gutem HF-Kabel (Koax) bist du da aber auf der sicheren und billigen Seite...

Nochmal zum allgemeinen Verständnis: Wenn sich deutliche Unterschiede durch verschiedene Kabel ergeben, liegt das nie an den Kabeln selbst, sondern allein an Treiberstufen in Preamps, die nichts taugen (bzw. absichtlich "schlecht" gebaut werden, damit die Kabelfritzen auch eine Verkaufsgrundlage haben). Ein passive Vorstufe ist in der Hinsicht der schlechteste denkbare Fall, technisch völlig "ins Klo gegriffen".

Grüße, Klaus
Dragonsage
Inventar
#25 erstellt: 16. Apr 2006, 16:38

KSTR schrieb:
Nochmal zum allgemeinen Verständnis: Wenn sich deutliche Unterschiede durch verschiedene Kabel ergeben, liegt das nie an den Kabeln selbst, sondern allein an Treiberstufen in Preamps, die nichts taugen (bzw. absichtlich "schlecht" gebaut werden, damit die Kabelfritzen auch eine Verkaufsgrundlage haben).

Laut Umfragen ist das nicht die Meinung oder die Erfahrung der Mehrheit. Dies geht vielmehr in die Richtung, daß ein gut ausgewähltes Kabel (muß ja nciht teuer sein) als für das Hörerlebnis förderliche Größe beurteilt. Als allgemeines Verständnis das hier zu deklarieren, ist m.E. Unsinn - die würde dem ja vollkommen entgegen stehen. Das mag die Erfahrung Einzelner (oder eizelner Gruppen) sein und es obliegt jedem, seine eigenen Erfahrungen zu machen, die von mir aus bei Dir so aussehen mögen.

In Hörsessions konnte mit bisher noch niemand wiederlegen, daß der Austausch eines Kabels Wirkungslos ist, auch wenn das hier im Forum oftmals und gerne geschrieben wird.

DA
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