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Geiz ist Geil, Hifi-Moden, Surround, Unterstellungen und das Stereo-Image an sich.../Maßstäbe

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ta
Inventar
#1 erstellt: 17. Apr 2006, 17:15
Ich wollte nur mal fragen ob es anderen ähnlich geht:

Ich habe eigentlich nix anderes angestellt als mir vor anderthalb Jahren ein Paar Nubert Nuwave 35-Kompaktboxen vom Ferienjobgeld gekauft, und kurze Zeit später noch einen Pioneer-Verstärker dazu. Nen Standard-CD-Player hatte ich ja noch von vorher.

Eigentlich ja nix besonderes, vor allem wenn man hier so rumliest und einige ihre Superanlagen im 5-Stelligen Euro-Bereich präsentieren. Solide Consumerware.

Jetzt muß ich mir desöftern Kommentare anhören wie:

"Was, soviel Geld für eine Stereo-Anlage?!"
"Ich hab mir letztens beim Plus auch ne Surroundanlage für 199 Euro komplett gekauft! Und die ist sogar THX-zertifiziert!"
"Versteh ich nicht, meine Aiwa-Anlage reicht mir vollkommen, und die hat sogar ein 3D-Sound-System!"
"Also mir wären diese Boxen viel zu groß! Am PC hab ich welche die so groß sind wie eine Kippenschachtel, die sehen gut aus und machen mit dem Subwoofer nen super Sound!"
...

Das ist die eine Richtung.
Die andere Richtung: Leute mit (einem Tick!) mehr "Verständnis"...

"Im Auto hab ich ähnlich viel Geld für die Komponenten ausgegeben, OK, daheim könnte ich vielleicht auch mal was machen..."
"Ach dann gehörst du sicher zu den Leuten, die noch Schallplatte hören! Ich erinnere mich da noch gerne an meinen Dual von 1932..." (ich habe keinen Plattenspieler!)
"Warum ersetzt du den ollen CD-Player nicht einfach durch einen DVD-Player vom Aldi, der kann auch Mp3!" (dafür hab ich meine Jukebox..!)
"Oh, dann bist such sicher einer von der Sorte, die auch total viel Geld für Lautsprecherkabel und so Zeugs ausgeben, ist ja klar daß du dann auch eine so teure Anlage brauchst... neulich hab ich mal was gelesen von so Spinnern, die ihre CDs mit Edding vollmalen, was hältst du davon?" (natürlich nix, und Kabel kann man im Gegensatz zu den Geräten wirklich ruhigen Gewissens im Baumarkt kaufen!)

Was habt ihr für Erlebnisse zu berichten? Bin gespannt...

Ich finde es nur schade wie es mit Stereo bergab geht. Vor 10 Jahren hätte man mich bei meiner Anlage wahrscheinlich mit den Worten "kauf dir erstmal was gescheites!" in einem solchen Forum vorläufig gesperrt!
Wahrscheinlich aber dreht sich in 10 Jahren der Großteil der Posts hier um Probleme mit irgendwelchen Kafferöster-Quäk-Anlagen, und im Klassikerforum wird der heutigen Zeit nachgetrauert, als Yamaha, Pioneer und Sony noch Stereoverstärker bauten...

Ich frage mich auch, wer objektiv am bescheuertsten ist:

die 199 Euro Surround-Komplett-Plus-Markt-Kunden, ich, oder die Leute mit einer Burmester im Wohnzimmer...


[Beitrag von ta am 17. Apr 2006, 17:24 bearbeitet]
schönhörer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Apr 2006, 17:48
hallo,

am bescheuertsten sind diejenigen, die für das geld einer 199€ aldi-surround-anlage einen von vier pucks für ihren burmester-cdplayer kaufen.
imho völliger schwachsinn, da man mit den 199€ ja auch das granitplattensandwich realisieren könnte.

liebe grüße,

schönhörer
cr
Moderator
#3 erstellt: 17. Apr 2006, 17:54
Da hat sich nichts geändert, denn das war schon vor 25-30 Jahren so, wo ich mir meine ersten HiFi-Komponenten gekauft habe. Wenn dagegen wer einen Auto-Spleen hat und für sein Auto Geld ausgibt (obwohl das alleine schon wegen der Kurzlebigkeit von Autos immer ungleich teurer ist als eine HiFi-Komponente), stößt es auf Unverständnis.
Genauso, wenn man Euro 300 für CDs/DVDs oder Kino je Monat ausgibt, und das kann man sich noch von Rauchern sagen lassen, die im Monat dasselbe in die Luft blasen.
Sieveking_Sound
Stammgast
#4 erstellt: 17. Apr 2006, 17:54
Hallo Ta,
ich habe gerade Deinen Post gelesen und mich vor Lachen gekringelt. Du bringst in wunderbarer Weise die Problematik der gesamten Consumer Elektronik Branche in wenigen Sätzen unter.

Da möchte ich als beruflich in dieser Branche Tätiger nicht hinten anstehen. Bekanntlicherweise war früher ja alles besser, vor allem die Zukunft. Und in vielerlei Weise hat sich die Branche geändert. Zum Guten wie zum Schlechten. Ich kann heute Dinge erwerben, die vor zehn Jahren weitesgehend undenkbar waren. Kleien MP3 Spieler auf denen ich genug Musik für den gesamten Sommerurlaub unterbringen kann. Multi DVD Spieler die alles was Ihnen für die Lade kommt mit Begeisterung akzeptieren. Bildschirme gross wie Fensterscheiben und ganz bald auch Musikanlagen die nur noch Strom und sonst keine Kabel mehr brauchen. Das waren Dinge, von denen wir alle in den 80er nur Träumen konnten udn wir sollen froh sein, dass dies alles heute möglich ist.

Andererseits erzähle ich wenig neues, wenn ich darauf hinweise, dass die Widergabequalität bei den neuen Tonmedien eher ein Rückschritt denn ein Fortschritt ist. MP3 feiert einen Siegeszug sondergleichen und SACD tut sich schwer. Gleichzeitit ist es erstaunlich was für eine STEREO Klang man heute für € 1.000 erhalten kann. Hersteller wie Marantz oder Cambridge Audio bieten guten Klang für kleines Geld und dutzende Firmen haben tolle Regalboxen mit Fähigkeiten, die vor 10 oder 15 Jahren einfach nicht drin waren.

Es bleibt leider die Frage, warum sich der Konsumer wenig für diesen Fortschritt in der Consumer Electronic erwärmen kann:
Es liegt sicherlich nicht an knapperen finanziellen Mitteln, als zum Beginn der 90er Jahre. Im Gegensatz zur gefühlten Inflation sind kleine HiFi Geräte weiterhin preiswert zu haben und der Preiswettbewerb im Internet sorgt beständig für besonders günstige Auslaufmodell und Schnäppchen.
Das Problem ist eher in der geringene Wertschätzung von Musik-Konsum im Vergleich mit anderen Freitzeitbeschäftigungen zu sehen. Es ist für viele Menschen interessanter sich eine DVD anzugucken, als sich eine CD aufzulegen und einfach mal eine Stunde Ruhe zu finden. Das Bildmedium nimmt sich aktiv meine Aufmerksamkeit. Der Musik muss ich sie schenken. Gleiches gilt für Computerspiele. Somit ist die reine Musikwiedergabe Opfer eine Wertewandels geworden. Es wird im Jahr 2006 deutlich mehr Musik gehört als noch vor 20 Jahren, denn Musik ist heute omnipresent und der "Soundtrack unsere Lebens", aber nichts mehr, für dass sich viele Menschen gerne Zeit nehmen.

Somit sind weder die Aldi-Käufer, noch Du, noch die Burmester Besitzer bekloppt. Sie legen einfach unterschiedlichen Wert auf Wiedergabequalität. Leider ist es mitnichten so, dass man den Aldi-Käufer durch eine Demonstration besserer Qualität bekehren könnte. Er wird den Unterschied durchaus wahrnehmen, ihn aber nicht als wichtig genug empfinden, um seine Konsumgewohnheiten zu ändern.

Somit bleibt zu hoffen, dass genug Menschen mit Hingabe zum Musikhören erhalten bleiben um die Branche vor dem Aussterben zu retten.

Lieben Gruß,
Jan Sieveking
Paulchen27
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Apr 2006, 18:01
ich finde wir dürfen nicht vergessen das es einfach auch leute gibt die sich mit wenig zufrieden geben und ihr geld in Plastealdikram investieren.Bescheuerter finde ich die Kategorie von Menschen die sich Hifi für 10000€ kaufen dafür noch Schulden machen und dann das ganze Geraffel nach 5 jahren wieder verklopfen um neuen Kram zu kaufen!


[Beitrag von Paulchen27 am 17. Apr 2006, 18:02 bearbeitet]
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Apr 2006, 18:08
Freiheit bedeutet auch frei zu sein von den Meinungen anderer.
Völlig egal, wer was "bescheuert" findet und warum.

Schöne Zusammenfassung, Sieveking.
ptfe
Inventar
#7 erstellt: 17. Apr 2006, 18:26

Somit sind weder die Aldi-Käufer, noch Du, noch die Burmester Besitzer bekloppt. Sie legen einfach unterschiedlichen Wert auf Wiedergabequalität. Leider ist es mitnichten so, dass man den Aldi-Käufer durch eine Demonstration besserer Qualität bekehren könnte. Er wird den Unterschied durchaus wahrnehmen, ihn aber nicht als wichtig genug empfinden, um seine Konsumgewohnheiten zu ändern

Das isset

Meine über 60zig jährige Mom hört auf Boxen aus den frühen 70zigern, hat meinen alten Sharp-Receiver aus den frühen 80zigern dranhängen , einen Dual-Plattenspieler, den ich vor dem Sperrmüll gerettet und repariert hatte.. als einzige Modernisierung kam 1995 ein NoName-Billig-CD-Player dazu, der jetzt das Zeitliche gesegnet hat und durch nen Grundig DVD-Player ersetzt wurde. Und sie hört nur klassische Musik.
Bei meiner Anlage findet sie den Klang um Welten besser, sieht aber keinen Grund, daß mehr an Platzverlust/ Optikbeeinträchtigung , Technik oder Finanzinvest zu akzeptieren - das bei ihr Vorhandene wird als vollkommen ausreichend angesehen.
So geht´s auch den 199Euro-Brüllwürfelkäufern...batsch-bumm-peng beim Surround, das Radio / die CD plärrt vor sich hin...reicht doch Alles eine Frage der persönlichen Ansprüche!
"Musik-hören" kann ich auch auf´m Mono-Küchenradio - für ein Hobby reicht das natürlich nicht aus.
Und wer einmal so richtig Hifi-infiziert ist, der betrachtet mit der Zeit die aufgerufenen Preise der Produkte mit ganz anderen Augen .

cu ptfe
Passat
Moderator
#8 erstellt: 17. Apr 2006, 18:50
Oft spielt die Geiz ist Geil-Mentalität auch eine Rolle.

Und das nicht erst seit kurzem, das gabs auch schon in den 80ern.

Damals wurde ich z.B. von vielen Freunden für bekloppt gehalten, das ich mir für über 400,- DM einen Walkman gekauft habe. Aber: Das Ding spielt heute noch einwandfrei, wo meine damaligen Freunde spätestens alle 7-8 Monate einen neuen 99,- DM-Walkman brauchten, weil der Alte den Geist aufgegeben hat. Effektiv war mein damals teurer Walkman das billigere Gerät.

Auch heute hat sich daran nicht viel geändert, Billiggeräte haben nun einmal eine geringere Lebensdauer als teurere Geräte. Irgendwo muß der Hersteller ja sparen, um das produkt billig anbieten zu können. Und das ist nun einmal die Qualität. Egal ob es die Klangqualität, Verarbeitungsqualität etc. ist, es wird bei Billiggeräten überall gespart wo es geht.

Und da ist dann Geiz ganz ungeil.

Ich gebe lieber etwas mehr Geld aus und habe dann ein Gerät, das ich nicht alle 1-2 Jahre auf den Müll werfen muß, sondern das auch mal 10 oder 15 Jahre durchhält und obendrein auch eine bessere Klangqualität bietet.
Effektiv ist das Billiger, denn es spart über die Jahre gerechnet nicht nur Geld für das Gerät, sondern auch Zeit und Geld (Fahrtkosten etc.), die beim regelmäßigen Neukauf von Geräten drauf geht.

Grüsse
Roman
High-End-Manny
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Apr 2006, 19:21
Hallo,
also da ich reihenweise Burmester im Wohnzimmer stehen habe und mir letzte Woche die Quadral TITAN II ins Arbeitszimmer gestellt habe, bin ich für die Personen, die sich für 199 Euronen irgendwelchen blinkenden Plastikmüll ins Zimmer stellen. Ich habe viele Freunde die mein Hobby teilen und viele die mich für verrückt halten, weil die kleinen es ja auch tun würden. (Oft wird BOSE als Beispiel genannt ) STEREO geht momentan sehr Bergab, doch in den höheren Preissektionen wird der Bereich weiterhin bestehen.

Bestes Beispiel:
Philips und SONY haben die Produktion von CD-Laufwerken eingestellt. DENON kauft sich die Rechte und hat selbst welche entwickelt und setzt diese nun ein. (Ab dem Modell DCD-1500AE) Günstigere Modelle sollen folgen!!! Burmester legt gerade nach, sowie Accuphase usw..

SONY, Kenwood und all die anderen fand ich persönlich nie wirklich gut und deshalb ist mir auch egal welchen Schrott sie heute produzieren.

Also, in den höheren Preissektionen braucht man sich keine Gedanken zu machen, wie es in den niedrigeren ist, steht in den Sternen.

(MEINE MEINUNG)

Gruß Manny
alfa.1985
Inventar
#10 erstellt: 17. Apr 2006, 19:53
Ich denke, daß es genug User gibt (auch außerhalb des Forums), die das Thema HiFi nicht so schwarz/weiss betrachten, sondern wesentlich differenzierter.

Meiner Meinung nach gibt es zwischen Schrott und HighEnd auch brauchbare, qualitativ akzeptable und durchaus erschwingliche Systeme (und Käufer).

Viele Grüsse

alfa
HiFi_Addicted
Inventar
#11 erstellt: 17. Apr 2006, 20:29
Ich verlasse das sinkende Schiff Hifi und verabschiede mich in richtung Studiokram ganz nebenbei kostet der Alesis RA-500 nur ein fünftel des zuvor betrieben Cambridge Audio gespanns und klingt auch noch um einiges analytischer was mir an den B&W 703 sehr gefällt. Bose wurde mir von Arbeitskollegen auch schon mal vorgeschlagen...... Ich vermute mal dass mir die B&W auf dauer 10 Jahre billiger kommen werden als wie bei vielen praktiziert jedes jahr ein neues 299€ Surround Set. Dass ich mit dem Plastikzeug wohl nicht glücklich werd ist die andere Sache....Na gut bei den B&Ws erledigt das die depri Muke. Bei den Computern bin ich mit einem 4 Jahres Rythmus gut gefahren...dann gehns eh ein weils den Dauerbetrieb nicht aushalten und kaum mehr sinnvolle ersatzteile zu bekomme sind....

MfG Christoph
alfa.1985
Inventar
#12 erstellt: 17. Apr 2006, 20:35
.. meine Computer tausche ich immer alle drei Jahre aus ... 1000 Takken und dann wieder Ruhe. Gut, dass das bei HiFi nicht sein muss

gruss

alfa
HiFi_Addicted
Inventar
#13 erstellt: 17. Apr 2006, 20:41
Bei mir sinds eher 2500 mit dem ganzen kram der jedes mal so mittanfält (Netzwerk 10 Mbit beim erstan mal....beim 2. Mal 100Mbit und jetzt 1000mbit + 54Mbit W-Lan und DSL. Moitore hab ich einige mehr verbraucht..... Dual Prozessor waren sie alle. Als erstes ein Dual Celeron 366 @ 533 auf einem Abit BP6 dann ein Athlon MP2500+ System und jetzt eben ein Dualcore 3800+ was wohl aufs selbe rauskommt....

MfG Christoph
klaus_moers
Inventar
#14 erstellt: 17. Apr 2006, 21:01

alfa.1985 schrieb:
Ich denke, daß es genug User gibt (auch außerhalb des Forums), die das Thema HiFi nicht so schwarz/weiss betrachten, sondern wesentlich differenzierter.

Meiner Meinung nach gibt es zwischen Schrott und HighEnd auch brauchbare, qualitativ akzeptable und durchaus erschwingliche Systeme (und Käufer).

Viele Grüsse

alfa


Stimmt!

Leider steht sich auch manchmal Qualität und Fortschritt im Wege. Was nützt es, viel Geld für ein hochwertiges qualitatives Gerät auszugeben, wenn es in einem Jahr möglicherweise technisch überholt ist? (AV-Receiver ...)

Andererseits fnde ich die Vergleiche von Sieveking_Sound etwas einseitig und voreingenommen. Was vielleicht auch durch den Existenzerwerb begründet ist. Insofern nachvollziehbar.
Also MP3 hat durchaus auch Vorteile gegenüber älteren Aufzeichnungsverfahren wie der Kasette. Genauso eine CD gegenüber der Schallplatte. Bedienung, Praktikabilität, Akustik, etc...

Und die Probleme in der 'Elektronic Consumer Branche' sehe ich nicht, es sei denn sie ist sehr selektiv. Die Auswahl und Vielfalt hinsichtlich der angebotenen Geräte war nie grösser. Es finden sich in fast jeder Preisklasse Geräte, die zur Auswahl stehen. Hier findet eigentlich jeder etwas für seinen Geschmack und Geldbeutel. Keine Branche profitiert momentan so sehr vom Kaufverhalten der Konsumenten wie genau diese Branche.

Ausserdem gibt es auch noch eine dritte Variante, Musik zu geniessen. Selber musizieren ... das macht nämlich auch viel Spass. Ob Kino oder Hifi - beides ist passiv, der Rest ist Dialektik.
alfa.1985
Inventar
#15 erstellt: 17. Apr 2006, 21:04
wieso musst Du jedesmal Deine komplette Infra rauschschmeissen ? Is wie bei HiFi : gutes Backbone (LSP), genug externes Speichermaterial (CDs u. Platten), große Glotzen, dann braucht man nur noch ab und zu nen neuen Amp

Ich kaufe nur Markenequipment und verscheure die gebrauchten Teile im Auktionshaus -> Marken gehen eben immer. Notebooks für um die 400 EUR, Workstations für bis zu 800 EUR.

Aber mein Fehler : meinte natürlich 1000 / Stück

gruss

alfa
Elric6666
Gesperrt
#16 erstellt: 17. Apr 2006, 21:15
Ja – interessant!

Idealerweise redet man gar nicht so intensiv darüber und denkt einfach daran –
Hobby und Sinn und Unsinn der Investition braucht man nun nicht wirklich
erörtern.

Was interessant ist – so Geräte wie ein I –P O TT scheinen ja echt der Schlager
zu sein und vernetzen müssen sich auch noch alle und das im ganzen Haus!

Das habe / mache ich wiederum nicht und interessiert mich auch nicht – wer
ist denn jetzt der Freak?

Gruss
Robert
HiFi_Addicted
Inventar
#17 erstellt: 17. Apr 2006, 21:18
Mit 10 Mbit würd ich heute nicht mehr weit kommen.... Wenn schon bei Audioaufzeichnungen 9,216mbit auftreten können.... und Gigabit gabs vor 3 Jahren nicht zu vertretbaren Preisen.. Die 6 Festplatten aus dem Alten PC hab ich jetzt dem neunen eingepflanzt.... Übertaktet leichen lassen sich allerdings nicht mehr gut verkaufen

MfG Christoph
MACxi
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Apr 2006, 21:57
also meines erachtens hat das alles mit dem "ich will immer mehr haben" zu tun.
Nein, Stereo reicht nichtmehr, da kaufe ich mir doch lieber ein 99€ Sourund-System vom Aldi oder sonstwo - dafür hab ich ja Sourund! Ist ja das neuste auf dem Markt und daher muss es gut sein. Hauptsache der Bass dröhnt und schmeißt die halbe Bude um. Auf die Watt kommt es halt an!

Genauso wie bei den DVD-Playern.
Warum sollte ich einen CDP und einen DVD-Player kaufen, wenn der DVD-Player doch alles kann - ach ja: Der DVD-Player muss natürlich auch die MVCDS, die SVCDs und auch die VCDs abspielen, obwohl ich ga keine zuhause habe. Und die MP3-DVD muss er auch schlucken, obwohl man schon beim durchs Menü scrollen wunde Finger bekommt!

Und ganz wichtig ist der MP3-Player im Ohr.
Ich gestehe mich schuldig ich habe auch einen! Aber leute die den Knopf selbst dann im Ohr haben, wenn andere dabei sind, die sich vielleicht mit einem unterhalten wollen sind einfach nur Assozial.
Der Verfall der Musik ist doch wohl vorprogrammiert, wenn jeder seinen Stöpsel im Ohr dann braucht, wenn er durch die Stadt geht. So richtig hinstizen und ein Album durchhören - wer macht das noch?
Und dann beschweren sich alle auch noch über die CD-Preise!
"Warum soll ich denn ein Album für 15 Euro kaufen? Mir gefällt doch eh nur ein Lied davon" (im besten falle 2 oder 3). Aber das Album als Gesammtkunstwerk zu sehen mach ja keiner mehr (obwohl ich in diesen Falle denjenigen Recht geben muss, die diese Aktuelle Chart-Musik hören - da kann von Kunst keine Rede sein).
Da holt man sich liber die Lieder bei gängigen Tauschbörsen (was ich bei Britney Spears etc. auch verstehen kann - ich würde niemals dafür auch noch Geld ausgeben; im übrigen wär mir das sogar zu schade zum runterladen) und lässt sie bis zum Erbrechen durchdudeln, während man im Internet surft oder ganz extrem - während man arbeitet.
Man braucht ja immer die neuste Musik - das Zeug ist ja nciht ohne Grund in den Charts.

Und genauso verhält es sich bei den Technischen Geräten.
Wenn ich jemandem aus meinem Freundeskreis erzähle, dass ich mir eine Schallplatte gekauft habe, dann werd ich blöd angeschaut und gefragt, warum ich mir die Lieder nicht runterlade (dieser Satz bleit hier jetzt ohne Kommentar).

Man braucht numals das neuste und billig muss es auch sein.
Das 2.1 oder 5.1 oder gar 7.1 System kann man laut aufdrehen - das reicht ja aus.

Es muss sich was in der Denkweise des Menschens ändern.
Sonst werden wir bald im Elekroschrott ersticken und die Geräte werden immer billiger hergestellt.

P.S.: Ich bin 16

Danke für die Aufmerksamkeit
klaus_moers
Inventar
#19 erstellt: 17. Apr 2006, 22:08
Gute Nacht!
HinzKunz
Inventar
#20 erstellt: 17. Apr 2006, 23:10
Hallo,

ich sehe das genze ein wenig gelassener
Vor kurzem hab ich einen alten Sharp-Verstärker einer Sharp-Komponentenanlage (bestehend aus Verstärker, Tuner, Kasette und Plattenspieler) vermessen.
Das Zeug stammt aus dem damaligen Billigsegment.

Von denn Messwerten her wird der Verstärker vermutlich von jeder 2,5kW-Anlage für 200€ geschlagen

Es gab damals übelsten Schrott es gibt heute übelsten Schrott.
Der alte Schrott ist halt nach der Studentenzeit meist im Sperrmüll gelandet und nur die vernünftigen Geräte wurden aufgehoben, daher hört man davon nichtmehr viel.

Nur wurde der bereich des "unteren Low-End" noch ein stückchen nach unten erweitert, da es durch die heutige Welt möglich ist, deutlich billiger zu produzieren (neue Werkstoffe, neue Bearbeitungsverfahren, Automatisierung, Digitalisierung der Entwicklung, starker Ankauf von OEM-Komponenten usw.).
Das übt schon einen gewissen Druck auf die Hifi-Industrie aus, aber mE gibt es keinen Grund bei einem Blick in die Zukunft schwarz zu sehen
gruß
Martin
Zidane
Inventar
#21 erstellt: 18. Apr 2006, 00:32
Nur zu welchem Preis zahlt man für obere Hifigeräte heute, im Gegenzug zu damals. Das dürfte den Faktor x2 übersteigen, nur warum ist es so - bei gleicher Quali, wobei es heute technisch gesehen ja billiger sein sollte. Oder haben sich Low, Midle-End so durchgesetzt, das die Anfrage nach den Oberklasse, Luxusklasse-Geräten gesunken ist, wer hat den heute noch genug Geld um sich sowas leisten zu können.
mamü
Inventar
#22 erstellt: 18. Apr 2006, 05:10
Hallo,

IMHO hat das auch viel mit Zeit zu tun. In unserer schnelllebigen Zeit haben nur noch die Wenigsten Muße sich hinzusetzen und Musik zu genießen, den meisten reicht es diese im Hintergrund laufen zu haben, während man andere Dinge erledigt - es müssen ja immer gleich 3-4 Sachen gleichzeitig erledigt werden, sonst schafft man nicht alles.

.... und für Hintergrundmusik reicht was Billiges - denken sie zumindest.

Gruß, Marc
Duncan_Idaho
Inventar
#23 erstellt: 18. Apr 2006, 08:32
Wobei lustigerweise die Hifi-Fans auch noch richtig Umweltschutz betreiben.... oder haut ihr euren Amp in die Tonne weil der neue.. noch bessere Nokiwutz 1234 draußen ist? Wohl nur die wenigsten hier. Wenn ich bedenke, daß meine Anlage gut und gerne 10-15 Jahre durchhält bevor auch nur mal ein Elko getauscht werden muß.
navajo
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 18. Apr 2006, 08:44
Hallo Duncan_Idaho!
Da gibts aber auch HiFi-Fans die ihren Verstärker den ganzen Tag eingeschaltet lassen (damit er warm gelaufen ist), um Abends 1-2 Stunden Musik zu hören. Für die Umwelt ist das dann wiederum nicht so gut.
Duncan_Idaho
Inventar
#25 erstellt: 18. Apr 2006, 08:57
Das sind aber nur die Ausnahmen..... und die Herstellung eines neuen Handy ist auch kein Energiesparprogramm.
Rainer_B.
Inventar
#26 erstellt: 18. Apr 2006, 09:00

navajo schrieb:
Hallo Duncan_Idaho!
Da gibts aber auch HiFi-Fans die ihren Verstärker den ganzen Tag eingeschaltet lassen (damit er warm gelaufen ist), um Abends 1-2 Stunden Musik zu hören. Für die Umwelt ist das dann wiederum nicht so gut.


Solche Leute gibt es wirklich. Ich wäre aber schön blöd meine Threshold den ganzen Tage eingeschaltet zu lassen. Dank Class A frisst die nämlich Strom ohne Ende. Meine Vorstufe bleibt aber an, aber das hat andere Gründe. Als Röhre reagiert sie doch etwas sensibler auf Temperaturchwankungen und braucht ewig bis die Muteschaltung frei gibt. Die Class A Endstufe ist innerhalb von 15 Minuten auf Temp.

Rainer
mamü
Inventar
#27 erstellt: 18. Apr 2006, 09:04
Ich schaffe es ca. 2 mal die Woche am Abend konzentriert Musik zu hören. Nur dann schalte ich die Anlage ca. 2 Stunden vorher ein - trotz Netzschalter meine Naim CD auf der Rückseite.

Gruß
dernikolaus
Inventar
#28 erstellt: 18. Apr 2006, 09:57

was ich bei Britney Spears etc. auch verstehen kann - ich würde niemals dafür auch noch Geld ausgeben; im übrigen wär mir das sogar zu schade zum runterladen


Es passt zwar nicht so ganz zum Thema aber seht euch doch mal den Verschnitt dieses Britney Spears Videos an.
Das Musikstück ist ja so schon ziemlich gut, erhält aber durch das Video den besondern "Touch"....

http://www.youtube.com/watch?v=K24PIzpy9cE&search=black%20metal

Sven
Duncan_Idaho
Inventar
#30 erstellt: 18. Apr 2006, 10:40
Das Problem ist weniger, daß wir die anderen zu teuren Anlagen überreden wollen, sondern daß sie meist was gleichteures ausschlagen weil es grad nicht angesagt ist oder halt nicht jeden Dreck abspielt...(auch wenn sie nur 10% davon nutzen).

Nur so konnten sich eigentlich die kleinen Silberfische im Regal etablieren die bei jedem Anschalten fast hinter dem Regal verschwinden weil sie insgesamt nur auf Design... nicht aber auf Nutzen ausgelegt wurden.
basstoelpel
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 18. Apr 2006, 16:03
Hallo,

ich vermute das eines der Hauptproblem hier in Deutschland anscheined mangelndes interresse an höherwertiger Musik (und damit auch Kultur) ist.

Wenn man sich mal die Marktanteile innerhalb Europas anschaut liegt Deutschland an zweiter Stelle hinter dem United Kingdom. Auf den ersten Blick sieht es ja doch prächtig aus. Aber Deutschland ist das bevölkerungsstärkste Land in der EU.

Wenn man diesen Faktor mit einbezieht, sieht die betrachtung der Marktanteile dan doch wieder anders aus.

Auf der anderen Seite sollte man auch nicht zu Schwarz sehen, wenn man zum beispiel sieht, wie gut es bei der noch recht jungen Firma Sonics von Joachim Gerhard läuft.

Und Sonics hat ja nur Klassisches Stereo im Angebot.

mfg

basstoelpel
TrottWar
Gesperrt
#32 erstellt: 18. Apr 2006, 19:16
Ich seh die Problematik anhand von Freunden, Familie und Kollegen...
Ich hatte zu meinem Umzug von meinem damaligen (jetzt nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) Kumpel die Pioneer-Komponenten geschenkt bekommen. Er selbst hört auf einer Anlage mit zum Großteil Komponenten, die älter als 10 Jahre sind. Aktiver Musiker eben, aber geldmäßig knapp. Ich versteh, wieso er lieber was Gebrauchtes kauft, als sich den billigen Rotz reinzustellen...
Als ich dann angefangen hatte, mich wegen neuen Lautsprechern umzugucken, hörte ich von "so riesen Dinger" über "Teufel ist auch gut" bis hin zu "soviel Geld für Musik?" echt alles.
Kaum jemand meinte aber "ich versteh dich", von einem Kollegen mal abgesehen: Peter!
Peter hat sich mit mir in ruhigen Minuten zusammen gesetzt, gefachsimpelt und bald darauf kam auch raus, wieso: er hat daheim eine nette T+A Anlage stehen, mit Monitorkabeln, die direkt zu den netten Piega-Böxchen führen. "Ok, endlich einer, der mich versteht", dachte ich.
Ich bin dann mit ihm gemeinsam mal zum Hifi-Studio gegangen, wir haben uns beraten lassen und gemeinsam die Eindrücke über verschiedene in Frage kommende Lautsprecher gemeinsam erläutert. Das war für mich anfangs doch hilfreich, ich war zwar caraudio-vorbelastet, aber von Hifi daheim lange weg, auch, wegen intoleranten Nachbarn und Geldmangel.
Danach stand fest: sobald ich mir's leisten kann, kommen die Wharfedale 9.5 nach Hause. Weihnachten 2005 war's dann soweit. Immernoch angetrieben von dem uralten Pioneer, der nun leider kondensatormäßig altersschwach wird.
Die Reaktion von Freunden war - wie nicht anders zu erwarten - erstmal auf "du spinnst doch". Aber wer's gehört hat, hatte gemerkt, warum ich es durchgezogen hatte.
Selbst mein Dad - seines Zeichens Hifi-Hasser - guckte ganz interessiert, hat sich alles genaustens erklären und vorführen lassen und meinte dann auch "für mich wär's zwar nix (das ist der springende Punkt!!!), aber es klingt super!". Ging runter wie Öl, klar...
Danach kamen dann auch neue Kabel zum zwischenzeitlich gekauften CD-Player und bei der Gelegenheit flogen alle dieser doofen Lakritzkäbelchen raus. Da mein Lötkolben das Zeitliche segnete, lötete das freundlicherweise ein guter Freund von mir. Er so "tut das Not?", beim Hören "ok, es tut Not..."
Über meine Lautsprecherkabel (Chord, 8€/m) muckierte sich so ziemlich jeder meiner Freunde, aber das juckt mich nicht. Für mich sind sie ideal und so Meinungen gibt's ja hier im Forum auch, dass alles gleich wäre... für mich halt nicht.
Vor nicht allzu langer Zeit holte ich mir die Granitplatten für unter die Lautsprecher. Autsch, ausgerechnet in meinem Lieblings-Baumarkt arbeitet mittlerweile meine Ex... und natürlich kam gleich wieder ein "du warst schon immer ein Spinner, aber jetzt tickste ja vollkommen". Nur auf die Androhung, mich bei ihrem Chef zu beschweren, war sie ruhig.
Ja, und heute hab ich mir für 590 teure Euros endlich meinen NAD C352 bestellt. Mittlerweile ist es so, dass einige meiner - anfänglich abgeneigten - Freunde sich schon mehr auf Hörungen freuen als ich... blöd motzen tut keiner mehr, einige meiner Freunde hab ich indes sogar mit dem Virus angesteckt, so spart sich grad mein Kumpel Andi nebenbei seine Komponenten zusammen und hat meine alten Boxen geerbt. Neulingen in Not muss man auch mal unter die Arme greifen...
Meine Meinung dazu: klärt auf, belehrt nicht. Wer nicht will, will nicht. Aber wer Interesse zeigt, dem kann man gerne erklären, wieso man diesen Weg geht und keinen anderen. Und dann klappt das auch, STEREO am Leben zu halten.

Danke für's Lesen!

Grüße an alle, viel Spaß beim schönen Hobby!
gdy_vintagefan
Inventar
#33 erstellt: 18. Apr 2006, 19:26
Meine erste eigene Anlage hatte ich 1982 mit 12 Jahren. Es war (dank spendabler Eltern und Großeltern) schon eine hochwertige Yamaha-Anlage (A-460, K-350, Plattenspieler Mitsubishi DP-11, ITT Regalboxen). In 1983/84 wurde die Anlage noch etwas erweitert.
Meine damals besten Freunde (2 Brüder) hatten einen NoName-Stereoturm (Tuner, Einzel-Kassettendeck ohne Dolby und mit automatischer Aussteuerung) in einem Rosita-Rack mit Dual-Plattenspieler ASP 120.
Ein anderer Schulkollege hatte eine Schneider SPP 12 mit Doppel-Kassettendeck. Die meisten anderen damaligen Bekannten hatten nur einen Radiorecorder (und wenn's mal eine LP zu überspielen gab, hatten ja die Eltern einen Dual 12xx und ein Kassettendeck gleichen Alters, oft noch ohne Dolby, die LP wurde oft auf eine ebenso alte Kassette überspielt, welche die Eltern entbehren konnten).
Das reichte meinen Kollegen voll und ganz. Ich war jahrelang der einzige mit so hochwertigen HiFi-Geräten (HiFi war schon früh mein Hobby).
Ich habe natürlich sofort herausgehört, dass die Kompaktanlagen schlechter klangen als meine Yamaha-Anlage. Einige meinten auch, die "billige" Anlage würde doch auch reichen. Die NoName-Anlage dieser beiden Brüder war nach 3,5 Jahren hinüber! Sie wurde dann durch eine Pioneer-Komponentenanlage ersetzt.

In den 90er Jahren dann experimentierte ich auch mal ein wenig, ich musste auch unbedingt Dolby Surround haben. Damals kaufte ich mir u.a. einen A/V-Verstärker von Yamaha. Jedoch vermisste ich irgendwann den schönen, natürlichen Stereoklang, den ich von älteren Yamaha-Geräten gewohnt war.
In einigen Platten/CD-Läden hörte ich Musik von einem Marantz 2240 oder Fisher CA-7000, beide aus den 70ern. Ich war erstaunt, wie gut Stereo klingen kann! In meinem Büro hatte ich jedoch auch noch meinen alten A-460 mit den ITT-Boxen. Irgendwie war mir der Klang sympathischer als im Wohnzimmer mit den großen (besseren) Infinity und dem modernen A/V-Verstärker.

Seit Anfang 2005 bin ich wieder komplett auf Klassiker "aufgestiegen". Erst kam der A-460 ins Wohnzimmer (fürs Büro wurde ein anderer Klassiker angeschafft), das war schon eine erste Klangverbesserung. Vor kurzem habe ich meinen A-460 nach 24 Jahren verkauft, da er einem A-760 (gleiche Modellreihe) weichen musste. Dieser gefällt mir noch viel besser in Verbindung mit den Infinity Boxen.

In meinem aktuellen Bekanntenkreis bin ich anscheinend der einzige mit einer "richtigen" Stereoanlage. Nach einer beruflichen Niederlage wurde ich noch mal Student. Die meisten meiner Kollegen (die oft noch jünger sind als meine Geräte) hören nur MP3 vom Rechner. Und aus unterschiedlichsten Quellen (aus dem Netz gesaugt).
Auch sonst wurde ich schon mal "belächelt" für mein Interesse an alten HiFi-Geräten.

Das interessiert mich allerdings nicht, ich werde weiterhin bei meinen HiFi-Klassikern bleiben. Und in meiner Hauptanlage wird sich auch weiterhin ein Plattenspieler befinden. Und wenn ich eigene CDs brenne, gebe ich mir auch viel Mühe, bearbeite die Tracks auf dem Rechner sorgfältig nach.
Und ich gehöre auch noch zu denjenigen, die mal die nötige Muße haben, sich in Ruhe eine Schallplatte mit einer guten Anlage anzuhören.
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