Yamaha RX-V685 oder ? als Ersatz für RX-V1600?

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Maur
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jul 2019, 16:23
Hallo ihr,
da durch meine letzte Frage hier im Forum (Netflix, Chromecast, 5.1) deutlich wurde, dass meine Hardware mittlerweile sehr veraltet ist, spiele ich mit dem Gedanken meinen geschätzten Yamaha RX-V1600 zu ersetzen. Mittlerweile weiß ich auch, dass ich nicht mehr die Investition tätigen muss, die ich damals für den 1600er tätigen musste. Soweit das Gute
Die Auswahl an AV-Receivern ist gigantisch und ich bin mittlerweile raus aus der Materie brauche deswegen eure Hilfe. Der neue Receiver soll meine 5.1 Boxen (Canton Ergo 91 DC Standboxen incl. Center und Rear-Boxen derselben Serie & Nubert Subwoofer) befeuern. Die Anlage steht in einem ca. 30qm Wohnzimmer, der Sub in einer Ecke. Als Zuspieler wird eine Android TV-Box (Kodi) dienen. Zudem möchte ich einen Chromecast anschließen um Netflix in 5.1 genießen zu können. Musik wird entweder per Bluetooth vom Handy oder vom Homeserver zugespielt. Spotify nutze ich auch. Der neue Receiver sollte schon Reserven haben. Multiroom benötige ich nicht. Und so ein Alexa-Kram kommt mir nicht ins Haus, brauche ich also auch nicht. Ich möchte aber den neuen Receiver per App steuern können. Bei meinem jetzigen nervt mich manchmal, dass die Stimmen in Filmen sehr leise sind und ich gerne nur den Center (die Stimmen) lauter machen möchte. Das geht mit dem 1600 nur umständlich. Nach langem Lesen lande ich immer wieder beim Yamaha Rx-V685. Den gibt es für ca. 500€ und kann mehr als ich benötige, sollte also die gewünschten Reserven haben. Macht man sich über den RX-V685 schlau, stolpert man auch zwangsläufig immer über Denon derselben Preisklasse. Die Denons sollen aber sehr warm werden. Und da der Receiver in einem (hinten offenen) Schrank stehen wird, wäre dies kontraproduktiv. Die DSP Programme meines jetzigen 1600er habe ich nur anfangs ausprobiert, aber nie genutzt. Was ich nutze ich den simulierten Raumklang, also aus Stereo 5.1 machen.
Viel geschrieben nun zu meiner Frage. Spricht etwas gegen den Yamaha und nur das bessere Einmesssystem für einen Denon? Die App von Yamaha soll schon gut sein. Die von Denon eher weniger. Klingt der RX-V685 (also die 500 – 600€ Klasse) genauso gut wie der ehemals bedeutend teurere RX-V1600?
happy001
Inventar
#2 erstellt: 23. Jul 2019, 16:58
Über das Thema Klang soll jeder für sich urteilen.
Der 685 ist ein guter AVR. Optisch nicht mein Fall, daher würde ich zu einem 1080er eher greifen.
Sonst eben Denon, 3500er oder Marantz mit dem 6013, beide mit XT32 Einmessung.

Denon erwärmt sich stärker ja, aber bei richtiger Aufstellung kann man das Thema vernachlässigen. Yamaha .... Denon beides gute Geräte.
Schielst auf den Preis führt am Denon 1500 kaum ein Weg vorbei, mir weniger Ausstattung eben.


[Beitrag von happy001 am 23. Jul 2019, 16:59 bearbeitet]
Maur
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Jul 2019, 17:53
Optik ist zweitrangig, Haptik eher auch. Mein 1600er hat zwar eine wertige Alufront und eine ebenso stabile Klappe. Aber wann fasse ich den Receiver schon mal an. Wenn daran gespart wurde und das Innenleben dafür OK ist, passt das für mich. Preislich muss es nicht das Ensteigermodell 1500 sein aber Den Mehrpreis des Onkyos werde ich bestimmt nicht ausnutzen. Mein jetziger hat Anschlüsse ohne Ende und genutzt wird fast nichts. Der Denon X2500H ist da schon interessanter. Von dem liest man aber neben der Hitzeentwicklung auch Probleme bei Softwareupdates.
Der einzige Mehrwert des 3500 ist das Einmesssystem? Warum untersützen die Receiver eigentlich kein Bluetooth APTX?
jebeyer
Stammgast
#4 erstellt: 23. Jul 2019, 19:15
Was genau die Unterschiede zw. X2500H und X3500H sind, vergleicht man am besten auf der Denon-Produktseite...
Extra dafür gibt es diesen Punkt auf der Modell-Seite.

XT32 ist nicht der einzige Unterschied, wenn auch für viele, offenbar schon für sich allein, das entscheidende Argument.
Ob du davon profitierst hängt u.a. von deinen individuellen raumakustischen Gegebenheiten ab. Kann man so pauschal also nicht sagen.

Der X3500H kann auch analoge Video-Quellen zu dig. konvertieren.
Der Up-Scaler kann auch 50/60 Hz verarbeiten/ausgeben.
Der Up-Scaler im X2500H kann nur bis 24, 25, 30Hz verarbeiten bzw. ausgeben. Um nur einige Punkte zu nennen.
PassThrough kann der X2500H (also bei deaktivierten Up-Scaler) wie auch der X1500H (hat gar keinen Up-Scaler bzw. Konverter) natürlich auch 4K bis 50/60 Hz durchleiten. Und dies nicht nur im Standby.

Und noch einige mehr Anschlussmöglichkeiten hat der X3500H natürlich auch, incl. eines zusätzlichen HDMI-Zone2 Ausgangs usw.

Ob du das alles benötigst, kannst nur du allein beurteilen.

Und warum kein BT mit aptX integriert ist, weiß wohl auch nur Denon...


[Beitrag von jebeyer am 23. Jul 2019, 20:59 bearbeitet]
happy001
Inventar
#5 erstellt: 23. Jul 2019, 20:11
Zu den Geräteunterschiede empfiehlt sich in der Tat die HP. Da kann jeder für sich schauen welche Punkte erfüllt werden und welche nicht.

Alles andere kommt dann schon in Richtung Weltanschauung. Braucht es eines Scalers? rledigt nicht das mein TV oder Player besser.Gibt es viele Meinungen hierzu.
Gleiches beim Korrektursystem. Langt die einfache Version oder brauche ich XT32? Wie stark macht es sich überhaupt bemerkbar? Was kostet mich das und steht das im Verhältnis zu meinen Boxen?

Die Geschicte mit BT und aptX auch ganz spannend. Ich brauche kein BT allgemein derzeit, andere ja, aber wie deutlich hört man Unterschiede heraus?

Ich hatte früher den 1800er und so hier und da ist die Gewichtung bei mir durchaus anders. Auch wenn ich es nicht sehe, Blech anstelle Alu stört mich, die Drehregler (trotz FB), Plastikknöpfe usw.
Du siehst es viele Sichtweisen zu vielen Themen, daher musst du für dich entscheiden.
Maur
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 23. Jul 2019, 20:33
Danke für eure Antworten.
Wie bereits geschrieben bin ich raus aus der Materie und kann nicht abschätzen ob ich bemerken würde ob ein Upscaler 50/60Hz verabeiten kann. Ich habe auch die Homepage der Hersteller besucht und verglichen. Aber die ganzen Begriffe wie z.B. HEOS, Compressed Audio Restorer, Dolby Vision / HLG, Enhanced ARC, TV Sound grouping usw. sagen mir wenig bis gar nichts. Hatte ich nie, habe ich nie vermisst. Was ich verändern möchte ist die Bedienung des neuen AV per App, das Einbinden ins Netzwerk und Netflix in 5.1.
Aber den Chromecast einfach in einen HDMI-Eingang stecken und dann diesen per App vom Handy steuern sollte das möglich machen.? Wenn das ganze dann auch noch gut klingt und der Receiver nicht volle Pulle laufen muss um meine Lautsprecher zu befeuern (also Reserven hat wie mein 1600er, den ich nie voll aufdrehen musste) reicht mir das. Zudem sollte der neue Receiver die Musik, die ich per Bluetooth vom Handy streame hörbar wiedergeben. An meinem 1600er habe ich einen Bluetoothempfänger angeschlossen. Und obwohl ich die Handylautstärke auf max. Lautstärke gestellt habe und am Receiver den Eingangspegel angepasst habe muss ich den 1600er fast voll aufdrehen, da das Eingangssignal zu schwach ist.
jebeyer
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jul 2019, 20:46
Ja, für den Chromecast gibt es ja die Google Home-App.
Und in den diversen Audio bzw. Video-Streaming Apps, lässt sich der CC-Video bzw. Audio als Cast-Device (Wiedergabe-Gerät) auswählen.
BT benötige bzw. benutze ich hier nicht und auch das Up-Scaling überlasse ich lieber meinem TV, der kann dies auch sehr viel besser.

Und du kannst bei Denon den Eingangspegel für jede Quelle einzeln anpassen (im Setup-Menü).


[Beitrag von jebeyer am 23. Jul 2019, 20:55 bearbeitet]
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