Externer D/A-Wandler sinnvoll?

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Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 23. Jan 2011, 16:10
Hallo zusammen,

nachdem ich mir in den letzten Jahren mein Himkino aufgebaut habe, strebe ich jetzt dazu, mich mehr um die HiFi-Seite zu kümmern.

Heimkino-Kette:
AV-Receiver: Onkyo NR-905
BR-Player: PS3 Slimline (HDMI-Anschluß)
Sat-Receiver: TechniSat HD S2 (HDMI-Anschluß)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX Select, 7.1
Bild: LCD Philips 42PFL9803 / Beamer Sanyo Z-2000

HiFi-Kette:
AV-reiceiver: Onkyo NR-905
CD-Player: Pioneer DV-757 Ai (Tos-Link-Anschluß)
Sat-Radio: TechniSat HD S2 (HDMI-Anschluß
Lautsprecher: Canton Vento 890

Um den Stereo-Sound zu verbessern, könnte ich mir die Anschaffung eines externen D/A-Wandlers vorstellen - bin in diesem Thema aber ein völliger Laie! Bei dem alten CD-Player macht das wohl Sinn, bei dem relativ neuen Sat-Receiver bin ich da schon unsicher. Beide Geräte nutzen aber betimmt den Onkyo-internen D/A-Wandler, der sicherlich von einer brauchbaren Qualität ist. Kann man diesen überhaupt umgehen, wenn ich von den Abspielgeräten erst über den externen D/A-Wandler und dann über den AV-Receiver gehe? Oder "versaut" der am Ende noch die gute, vorangegangene Wandlung? Oder ist am Ende die Idee mit einem externen D/A Wandler (zB Chordette Peach / Cambridge Dacmagic / North Star Design Essensio) völliger Schnickschnack und macht mich nur unnötig arm, weil die klangliche Verbesserung rein im meßtechnisch nachweisbaren Bereich liegt?

Abrunden will ich die HiFi-Kette schließlich mit dem Netzwerk-Player Linn Majik DS (muß aber noch ziemlich viele Münzen in das Sparschwein stecken). Oder hat dieses Gerät am Ende einen echt guten D/A-Wandler an Bord und ich kann mir den externen Wandler gleich ganz sparen?

Ich hoffe, Ihr könnt mir einige Ratschläge geben bzw. Eure Erfahrungen mit dieser Materie mitteilen. Heimkino mach ich ja schon ein paar Jahre mit, aber HiFi ist wieder ein völliges, eigenständiges Thema.

Gruß Hakonsson
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2011, 18:10
also...
wenn du digital in den AVR gehst (Coax/Toslink/HDMI), dann wird auf jeden Fall der D/A Wandler vom AVR genutzt.
Bei den analogen Eingängen hängt es davon ab, meistens werden die analogen Signale erst digitalisiert, damit sie per DSP bearbeitet werden können und anschließend wieder durch den D/A Wandler geschoben. Ob davon auch der Multi-Channel Eingang betroffen ist und/oder PureDirect etwas daran ändert, hängt wieder vom AVR ab (ich kenne den Onkyo nicht).
In jedem Fall bleibt die elektronische Lautstärke Einstellung vom AVR aktiv.

Ich frage mich daher:
wenn einem der D/A Wandler im AVR "zu schlecht ist", warum glauben die Leute dann, dass die Vorstufe, Lautstärke Einstellung und Endstufe so toll sind, dass man einen besseren D/A Wandler überhaupt raus hören kann?

Also meiner Meinung nach macht ein externer DAC nur dann Sinn, wenn man einen hervorragenden Stereo Verstärker hat (der gar keinen integrierten DAC hat), um den mit einem günstigen CD Player zu betreiben
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 24. Jan 2011, 14:55
danke für Deine Einschätzung. Macht bei einem AVR wohl scheinbar keinen Sinn einen DAC nachzurüsten.

Ich bin nicht davon ausgegangen, daß der interne Wandler schlecht ist, nur vielleicht nach 2 Jahren nicht mehr der allerletzte Schrei. Der DVD Spieler war mal vor einigen Jahren gute Mittelklasse und den wollte ich eben mal etwas auf die Sprünge helfen. Könnte natürlich auch einen erstklassigen DVD/CD-Player kaufen, aber in Zeiten des Streamings / Internetradio / HD Audio befindet sich die CD/DVD doch auf dem absteigenden Ast. Da will ich nichts mehr investieren.

Hast also meinen Entschluß mich primär um einen Netzwerkplayer zu kümmern mit beeinflußt. Nochmals danke!
happy001
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2011, 15:16
Es gibt einige hier im Forum die einen externen DAC verwenden. Wie bei allem gibt es dann auch zwei Meinungen, die einen sind begeistert die anderen hören nichts. Da mich das selber interessiert werde ich mir einen besorgen und dann mal testen. Klingt es besser bleibt er wenn nicht geht er zurück.
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2011, 18:46
naja, ob jemand einen Unterschied hört hängt ja nicht nur alleine von dem "jemand" ab, sondern auch:
1) wieviel besser ist der externe DAC zum vorhandenen?
2) wie gut ist der Rest, um diese Unterschiede überhaupt aufdecken zu können?

ein externer DAC ist für mich in etwa so, als wenn man sich einen Porsche-Motor in einen Käfer einbaut. Natürlich ist das cool, aber selbst wenn man noch Bremsen und Fahrwerk aufrüstet (im übertragenen Sinne z.B. externe Endstufen) erreicht man bei weitem nicht das Original

Aber selbstverständlich ist der Ansatz: ausprobieren auf keinen Fall falsch!
happy001
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2011, 22:58
Was manche glauben zu wissen hat mich noch nie interessiert. Für mich zählt einzig mein Eindruck, auf den kommt es an, schließlich muss ich es dann immer hören und auch bezahlen.
Mag sein wenn ich den Vergleich mache das ich dann hinterher sage "So ein Müll", kann aber auch das Gegenteil sein.
"Theoretisch" kann ich deinen plakativen Vergleich nicht nachvollziehen, den wenn ich praktisch nur als Beispiel eine Onboard-Soundkarte mit einer guten Soundkarte für Musik tausche und mir das Ergebnis so anhöre kommt das dem Original wie du es treffend beschreibst dann dem näher.


2) wie gut ist der Rest, um diese Unterschiede überhaupt aufdecken zu können?

Normal sollte das weniger hier im Hifi-Forum ein Thema sein, zumal der TE mit seiner Kombi gut ausgestattet ist und in der Lage sein sollte Unterschiede - sofern vorhanden - zu hören. Viel wichtig wäre eher in welchem Preisrahmen man sich bei einem DAC bewegt und ob die Relation dann noch stimmt oder je nach Gerät nicht gleich in bessere Boxen investiert werden sollte.
Cambridge und Acram liegen so bei ~500€ mit ihren Geräte während ein RME Fireface UC schon bei 1000€ liegt.


[Beitrag von happy001 am 24. Jan 2011, 23:00 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2011, 23:42
Wenn man sich für viel Geld einen externen Wandler kauft, dann hört man auch einen Unterschied... Ist zwar nur die pure Einbildung, aber der glaube versetzt bekanntlich Berge
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 31. Jan 2011, 13:09
@ happy001

hatte mir ursprünglich auch den Kostenrahmen 500-1000 EUR für die Anschaffung eines DAC gesteckt. Ab 1000 kann man sich besser gleich einen neuen und hochwertigen CD/DVD-Player kaufen, da ist dann schon ein guter DAC an Bord.

Vorhaben ist aber gestoppt. Jetzt gehts erstmal in Richtung Netzwerkplayer. Falls Du den Test für Dich durchführen wirst, bin ich an Deinem Hörurteil aber dennoch sehr interessiert. Ist halt etwas anderes, wenn ein "Endverbraucher" sein subjektives Urteil abgibt als wenn eine Testzeitschrift mit einem mehrere 10.000 EUR teuerem Equipment, Meßgeräten, schalltotem Raum etc sein objektives, aber meist völlig praxisfernes Urteil abgibt.
happy001
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2011, 13:37
Der Vergleich wird kommen bei mir, welches Gerät/e dann es werden ..... Aktuell werden es wohl die Geräte von Acram, Cambridge oder Musical Fidelity sein.

Da ich aber ebenso das Thema Netzwerk in Angriff nehme könnte ich mir auch eine Lösung wie Naim, Musical Fidality und Co vorstellen die ebenfalls über gute Wandler verfügen ..... mal schauen
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 31. Jan 2011, 13:51
na dann scheinen wir ja auf dem selben Dampfer unterwegs zu sein ;-)

Mich reizt ja ungemein der Linn Majik DS. Wenn da nicht dieser hohe Preis wäre... Schaut man sich dann das Olive 4 HD an, dann gibt es bei gleichem Preis zum Player gleich noch eine HDD + Bildschirm dazu. Musical Fidelity M1 Clic ist auch eine interessante Variante und schlägt fast 1000 EUR weniger ins Kontor. Wichtig für mich ist eigentlich nur das Abspielen von Audio HD in wirklich guter Qualität. Das komfortable Ansteuern einer NAS-Quelle ist mir weniger wichtig. Wie sieht es bei Dir aus?
ctu_agent
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2011, 15:15
Hi,

warum entscheidet ihr euch nicht für den Linn sneaky?

Kostet rund 1000.- € weniger als der majik - und ich glaube nicht, das man zwischen den beiden einen Unterschied hört.
happy001
Inventar
#12 erstellt: 01. Feb 2011, 01:08
Über den Linn bin ich schon gestolpert.
Musik wird derzeit über Netbook-Squeezebox-iPhone 4 gesteuert. Formate sind mp3 320, Flac, Flac 24/96 und ein paar Flac 24/192 (Tendenz steigend).
Aktuell bin ich noch fleißig am rippen und die 250gb Festplatte wird definitiv nicht reichen. Schätze mal die Sammlung dürfte so 14000 -20000 Titel umfassen.
Ein Musikserver mit Display wenn ich die Squeezebox ausmustere wäre mir am liebsten, sonst müsste das alles über das iPhone gehen. Mir ist eben wichtig, dass die Bedienung einfach ist (iPhone) und ein gewisser Informationsgrad gegeben ist (Display). Internet Radio wäre nette Zugabe wobei mich nur die Sender mit hoher Datenrate interessieren.
Ein Player wie der Linn ohne integrierte Festplatte könnte ich eventuell in Erwägung ziehen, mit Festplatte wäre mir aber lieber wenn man was mit 500Gb -1Tb bekommt.

NAS oder eine Armada an ext. Festplatten möchte ich nicht, zumindest im Wohnzimmer. Filme habe ich auch noch ein paar
ctu_agent
Inventar
#13 erstellt: 01. Feb 2011, 08:24
OK, verstehe.

Dann fällt ja Sonos auch weg. Und die NAS z.B. ins Arbeitszimmer stellen?

NAS hat ja den Vorteil, du bist nicht an das propritäre System eines Anbieters gebunden.
happy001
Inventar
#14 erstellt: 01. Feb 2011, 10:43
Mit dem NAS ist das so eine Sache. Klar könnte ich das stellen aber eine Anbindung im Wohnzimmer könnte nur über Wlan oder DLan gehen. Die Datenrate bei Musik stellt kein Problem natürlich dar bei Filmen wird das je nach Standard eines.
Wenn ich alles grob überschlage und nicht in einem Jahr erweitern will brauche ich unter 6 Tb (ohne Datensicherung) nach entsprechenden Geräten Ausschau halten.
Langfristig werde ich als reiner "Daten-Bahnhof" eines kaufen, aber als Streaminglösung wohl nicht.

Mir schwebt eine zweiteilige Lösung vor. Player ala HDI Dune Duo mit wechselbaren Platten plus Musikserver, nur welcher ....

Sonos ist eine gute Wahl, wäre perfekt wenn es ein Gerät mit integrierter Platte geben würde, gibt es aber nicht soweit mir bekannt.

Hifidelio wäre so ein Gerät wie ich mir es vorstelle. Alternativen kommen ja langsam von weiteren Herstellern dazu.

Vom Thema Wandler sind wir eine ganze Ecke weg Hakonsson oder?
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 01. Feb 2011, 11:31
stimmt, das Thema DAC kann eigentlich geschlossen werden.

Die Thematik Netzwerkplayer scheint aber den einen oder anderen auch zu interessieren.

Gerät mit integrierter Platte findest Du auch bei
http://www.olive.us/
Olive 4HD oder wenn`s auch ein bißchen mehr sein darf der 6HD. Diese Geräte sind doch auch ziemlich sexy ....
Von der Optik meilenweit vor dem Linn Majik, von der Tonqualität kann ich leider zu beiden nichts sagen
happy001
Inventar
#16 erstellt: 01. Feb 2011, 11:47
Optisch sprechen mich die Geräte in schwarz auch an, die Preise speziell gegenüber dem US-Markt .... Wie es mit der Erkennbarkeit vom Display verhält bei einem Sitzabstand von 3-4m müsste man testen.
Falls die Wandler nichts wären, könnte man ja mit einem DAC nachhelfen un d dann sind wir ja wieder beim eigentlichen Thema
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 01. Feb 2011, 11:53
habe seit ein paar Tagen meine aller ersten Gehversuche mit dem iRadio über meinen AV-Receiver. Ich weiß jetzt wieder, wieso ich ab ca. 1995 aufgegeben habe, alles bei Computern verstehen zu müssen. 3 lange Abende und ich bekomme meinen Onkyo weder ans iRadio noch kann ich über ihn Songs vom Laptop hören. Vielleicht hat hier jemand einen Rat für mich?
Habe an den Ethernet-Anschluß des Onkyo NR-905 einen Netgear WLAN Internet Adapter gehängt (LAN-Anschluß im Wohnzimmer fällt kategorisch aus). Ich bekomme den Onkyo ins Netz, kann über Laptop Einstellungen am Onkyo vornehmen, Radiostationen eingeben - nur entlocke ich dem Gerät keinen einzigen Netzwerkton. Die WLAN Speedbox 504V hat den Onkyo als zulässiges WLAN-Gerät hinterlegt. Ich bin am Ende. Ich will doch nur Musik hören...!
Level5
Stammgast
#18 erstellt: 01. Feb 2011, 11:59
Ich fahre seit einiger Zeit folgend Kombi.

Filme über den WD-Player. dort 3*1TB Platten

Musik überwiegend Flac und mp3 mit 320 kbs über die
Squeezebox Touch mit einer 2,5 Zoll / 750 GB Platte.

Läuft reibungslos, der DAC in der Touch ist schon recht gut.

Hier die Links zu den Themen

Sueezsbox Touch
http://www.hifi-foru...m_id=181&thread=4088

WD Player
http://www.hifi-foru...m_id=181&thread=2014

Vielleicht eine Alternative.

Thomas
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 01. Feb 2011, 12:06
auf 3-4 m siehst Du wahrscheinlich nichts mehr.
Kannst aber sicherlich einen kleinen LCD-Fernseher dran hängen und Du kannst auch von der Hollywood-Schaukel noch was erkennen :-)
happy001
Inventar
#20 erstellt: 01. Feb 2011, 12:19
Die Touch kenne ich, habe die meinem Bruder eingerichtet.

Zum Onkyo oder allgemein Netzwerk im AVR. Für mich keine optimale Lösung. Die Suche nach bestimmten Titeln ist mir zu ümständlich, dass geht mit dem iPhone deutlich schneller und eleganter.

Überprüfe mal ob deine Firewall sich in den Weg stellt. Wie Onkyo das händelt bin ich gerade überfragt, aber ohne Twonky brauchst wahrscheinlich den Media Player von Windows. Da musst erst alle Dateien oder Ordner freigeben dann gibt er erst die Musik aus.
Was I-Radio betrifft müsste ich mal die BA genauer studieren oder du fragst mal im Onkyo-Thread nach.
Hakonsson
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 01. Feb 2011, 12:34
gebe Dir Recht: AVR ist nicht nur keine optimale Lösung, sondern echter Krampf. Soviel kann ich schon feststellen. Wollte wenigstens übergangsweise das iRadio testen. Aber davon nehme ich jetzt wohl auch bald Abstand.

Im aktuellen Sonderheft von Stereo "hifi Digital"
werden übrigens einige Netzwerkplayer vorgestellt (sowie extrene DACs ;-)
happy001
Inventar
#22 erstellt: 01. Feb 2011, 12:54
Danke für die Info, mal schauen was sie so wissen.
hardyew
Inventar
#23 erstellt: 04. Jul 2015, 14:52
Kann denn nun final Jemand bestätigen, ob ein externer DAC am AV-Receiver funktioniert, beispielsweise im Pure Direct Modus??

Höre zur Zeit viel über USB am AVR, nun sollen ja die USB Anschlüsse immer noch separat und eher einfach DAC (konvertiert) werden. (es werden dabei wohl nicht selten beispielsweise hochauflösende Dateien heruntergerechnet)

Wie überträgt man denn nun am besten Digitalmusik auf den AVR??

Bin Stereo aktuell nicht überzufrieden, bin nicht sicher ob es an den "schwachen" Endstufen des AVR und deren Stromversorgung liegt, oder aber am Vorvestärkerteil und der vielleicht (!) "recht einfachen DA Konvertierung". Oder Beides etwas...

Betreibe aktuell Klipsch P-17b (Impedanzminimum 2,7Ohm) an Denon AVR-X4100W.

Werde testweise wieder auf Bi-Amping gehen und schauen ob es etwas bringt, wenn der "kritische" Impedanzbereich über separate Endstufen des AVR läuft.

Hatte diesbezüglich auch hier http://www.hifi-foru...d=83&thread=4390&z=7 geschrieben, leider ohne Antwort.


[Beitrag von hardyew am 04. Jul 2015, 14:56 bearbeitet]
std67
Inventar
#24 erstellt: 04. Jul 2015, 15:08
Hi

warum sollte eine andere Endstufe desseleb AVR, am selben Netzteil, besser mit dem Impedanzminimum zurechtkommen?

Ich würde wohl versuchen eine potente Endstufe auf dem Gebrauchtmarkt zu schießen
hardyew
Inventar
#25 erstellt: 04. Jul 2015, 17:09
Hi, das mache ich perspektivisch sowieso.

Zwischenzeitlich erhoffe ich mir durch BiAmping am AVR "sauberere" Mitten/ Höhen, da diese ab 6 Ohm aufwärts laufen.
Der Tieftöner hat das Impedanzminimum von 2,7 Ohm, so liefe das also getrennt.

Allein unter diesem Gesichtspunkt eben denke ich, BiAmping kann etwas bringen, insbesondere eben wenn die Endstufen nicht so kräftig und laststabil sind.
std67
Inventar
#26 erstellt: 04. Jul 2015, 17:14
Hi

probieren kannst du es ja
I.d.R. ist das Netzteil das Nadelöhr. Bevor du Geld für nen DAC ausgibst wrd ichs halt lieber mit ner Endstufe versuchen. Für nen DAC bist du ja auch schnell mehrere Hunderter los. Und i.d.R. digitalisieren die AVR die Stereoeingänge eh wieder


[Beitrag von std67 am 04. Jul 2015, 17:15 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#27 erstellt: 04. Jul 2015, 17:25
" Höre zur Zeit viel über USB am AVR, nun sollen ja die USB Anschlüsse immer noch separat und eher einfach DAC (konvertiert) werden. (es werden dabei wohl nicht selten beispielsweise hochauflösende Dateien heruntergerechnet)"

USB evtl vom PC?

habe hier diese Lösung und die funktioniert mE sehr gut:
gebraucht für kleines Geld geschossen.....

http://www.amazon.de/Musical-Fidelity-V-Link/dp/B004RBA1KC
hardyew
Inventar
#28 erstellt: 04. Jul 2015, 22:20
Kein schlechter Vorschlag, danke.

Da ich das mit den Endstufen sowieso vor habe wird das zunächst der nächste Schritt sein, dann weitersehen.

Nichtsdestotrotz wäre schön schlussendlich zu wissen, ob ein externer DA-Wandler am AV-Receiver funktioniert, oder aber eben nicht, weil der AVR aus analog zur Bearbeitung sowieso nochmal digital macht, und dann wieder analog?!?!


[Beitrag von hardyew am 04. Jul 2015, 22:21 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#29 erstellt: 05. Jul 2015, 05:27

hardyew (Beitrag #28) schrieb:
....Nichtsdestotrotz wäre schön schlussendlich zu wissen, ob ein externer DA-Wandler am AV-Receiver funktioniert....


sicher funktioniert das, ist aber sinnlos. Die heutigen Wandler sind so gut, dass mit aktuellen Geräten bereits bei 30,- Wandlern keine Verbesserung -und kein Unterschied- zu hören ist.

Den im AVR eingebauten Wandler kannst du nicht v 30,- Wandlern unterscheiden!
burkm
Inventar
#30 erstellt: 05. Jul 2015, 06:29

hardyew (Beitrag #25) schrieb:
Hi, das mache ich perspektivisch sowieso.

Zwischenzeitlich erhoffe ich mir durch BiAmping am AVR "sauberere" Mitten/ Höhen, da diese ab 6 Ohm aufwärts laufen.
Der Tieftöner hat das Impedanzminimum von 2,7 Ohm, so liefe das also getrennt.

Allein unter diesem Gesichtspunkt eben denke ich, BiAmping kann etwas bringen, insbesondere eben wenn die Endstufen nicht so kräftig und laststabil sind.


Alle BT-Hörtests haben aber bisher gezeigt, dass es hörbar keinerlei Unterschied ausmacht, ob mit oder ohne "Pseudo"-BiAmping. Insbesondere auch deshalb, weil fast alle gängigen LS nur die passive Frequenzweiche aufteilen, aber nicht komplett aus dem Signalweg entfernen, wie es eigentlich bei "richtigem" Bi-Amping erforderlich wäre, wo eine Endstufe den jeweiligen LS-Treiber direkt ankoppelt mit vorgeschalteter aktiver Frequenzweiche für jeden Verstärkerzweig. Da muss man schon einen "echten" aktiven LS bemühen.
Ist also eher Augenwischerei Da scheint eher der Wunsch Vater des Gedankens zu sein.

"Früher" gabe es mal hörbare Unterschiede, weil die Verstärkertechnologie eine andere war und empfindlich auf niedrige Impedanzen reagiert hat, aber heute ?
"Früher" ist ja schon ein paar Jahrzehnte her...
Aber wie heisst es so schön "... Totgesagte leben länger ...", das gilt übrigens auch für "Bi-Wiring"... manche "Mythen" sind einfach nicht totzukriegen.


[Beitrag von burkm am 05. Jul 2015, 10:39 bearbeitet]
hardyew
Inventar
#31 erstellt: 05. Jul 2015, 09:37
Gehe ich soweit auch mit, aber denkst Du nicht, dass die im AVR eingebauten Endstufen mit den 2,7Ohm der Fronts ziemlich zu tun haben?!

Oder ist das Quatsch?
burkm
Inventar
#32 erstellt: 05. Jul 2015, 10:36
Moderne Endverstärker haben mit Impedanzen bis herunter ca. 3 Ohm eigentlich keine Probleme. Die meisten LS sind ja mit 4 - 8 Ohn spezifiziert. Hast Du die 2.7 Ohm selbst nachgemessen oder ist das eher "generisch" zu sehen...
Solange der Amp nicht auf 4 Ohm (Setup) oder ähnlich eingestellt wurde (oder ein RöhrenAmp ist), sollte das keine Probleme bereiten, wenn überhaupt, werden durch die höhere Stromlast in diesem Bereich die Verstärker etwas wärmer. Im Zweifelsfall werden einfach die Schutzfunktionen des Endverstärkers aktiviert. Deshalb unverdrossen ausprobieren.
Wirklich "schwierige" Lasten sind eher bei ein paar älteren LS zu finden, ich erinnere mich da beispielsweise an die "Infinity Kappa". Moderne LS sind überwiegend eigentlich als recht "gut verträglich" einzustufen.

Eher machen da die Raumakustik, die LS-Aufstellung und/oder Hörposition noch Probleme, die wirklich einen hörbaren Unterschied ausmachen.
Da sollte man eigentlich zuerst ansetzen. Das meiste Andere kommt erst ganz weit abgeschlagen zum Zug und sollte die geringste Sorge sein.


[Beitrag von burkm am 05. Jul 2015, 10:45 bearbeitet]
hardyew
Inventar
#33 erstellt: 05. Jul 2015, 10:58
Habe das aus nem Test der Lautsprecher, entsprechende Messung siehe folgend.

image

Deinen Ausführungen zufolge muss ich das also nicht überbewerten.
AUDIO jedenfalls empfielt auch kräftige Verstärker.

Manche Tracks klingen super, andere weniger.
Vielleicht liegt's wirklich auch einfach nur an den jeweiligen Aufnahmen...
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