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Apple erklärt lossless codec ALAC zur Opensource und macht dadurch restlos wütend

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maikone
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Okt 2011, 00:11
Apple erklärt lossless codec ALAC zur Opensource und macht mich dadurch restlos wütend.
Anstelle den Flac Codec endlich als letzter zu akzeptieren und in itunes offiziell zu implementieren versuchen die doch wirklich mit dieser Open source Nummer Land zu gewinnen. SEIT 5 JAHREN warte ich darauf das itunes von vornherein FLAC beherrscht.
Sogar der Vatikan hat nach 500 Jahren zugegeben das sich die Erde um den Flaccodec dreht und die Sonne dreht sich nur aufgrund von Flacdateien

Gegen apple wirkt Microsoft für mich wie so eine Art Open Source Linuxgemeinschaft Die haben echt alles softwarepolitisch verschlimmert was wir Meicrohsoft angelastet haben. Die Revolution frisst ihre Kinder und im Fall des Obstladens hat sie ihre Kinder anscheinend wieder ausgekotzt weil die ungeniessbar sind.

ich hatte ja schon mit dem neuen Iphone geliebäugelt.
Das neue Ipodtouch soll ja auch an Soundqualität zugelegt haben und durchaus ,was die Klangqualität betrifft, sich den Besseren Cowon Geräten annähern.

Aber jetzt ist schluss. Ich habe seit Jahren meine Musik als lossless Flac gespeichert.
Winamp kann es abspielen
Vlc kann es abspielen
Nero kann es direkt verarbeiten

aber Itunes versucht verzweifelt die Leute an Ihr Format zu binden.
Das wars mein neuer Rechner wird Linuxbasiert und anstelle des Hodenphone gibt es ein Android Smartphone was sowieso FLAC und das meiste genauso gut kann plus man hat Freiheit was Apple ja hasst.

Appleuser haben echt Pech. Erst stirbt ihr Guru und dann die Hoffnung auf Nutzung bereits bestehender gut funktionierender Inventionen (Flacdateien).

Kein Flac? also kein Appel. Alac kann mich mal( das ist für mich die video2000 cassette für Appleabhängige)

sorry aber das musste mal raus. will natürlich keinen Aplleuser anmachen dem mp3 völlig reicht
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 29. Okt 2011, 05:29
Ich denke, du regst dich an der falschen Stelle auf. Du solltest ihnen nicht anlasten, dass Alac jetzt frei zugänglich ist, sondern dass sie sich weigern Flac in ihre Produkte zu integrieren.

Eigentlich finde ich es garnicht schlecht. Je mehr Musik in lossless-Formaten verfügbar ist, umso besser ist es. Und Alac kann man ja locker verlustfrei in Flac umwandeln.

Aber mal aus reiner Neugier: Welche Eigenschaften besitzt Alac eigentlich? Kann es auch hochaufgelösten und Mehrkanalton oder Replaygain? Wie sieht das mit Tagging aus? Sowohl die deutsche, als auch die englische Wikipedia geben da nicht sehr viele Auskünfte drüber.


[Beitrag von *Nightwolf* am 29. Okt 2011, 09:23 bearbeitet]
PAfreak
Inventar
#3 erstellt: 29. Okt 2011, 09:39

maikone schrieb:


sorry aber das musste mal raus. will natürlich keinen Aplleuser anmachen dem mp3 völlig reicht


Jetzt mal ganz unter uns: Du kannst an nem mobilen Player FLAC im Blindtest von ner VBR MP3 Datei unterscheiden?
JOINTstereo
Neuling
#4 erstellt: 29. Okt 2011, 09:45
PAfreak, worauf zielt diese Frage ab? Bitte keine sinnlose Diskussion über die Sinnhaftigkeit von verlustfreier Audiokompression anzetteln. Es geht nicht um hörbare Unterschiede zu verlustbehaftet arbeitenden Verfahren, das ist an anderer Stelle nachzulesen.

Grundsätzlich begrüße ich es, dass Apple da einen Schritt in Richtung Offenheit geht. Warum sie unbedingt ein eigenes Format durchsetzen wollen, verstehe ich allerdings auch nicht. Von DRM haben sie sich doch schon länger verabschiedet im Audio Bereich, da hat ALAC doch also auch keinen Vorteil, oder? Und Patente o.Ä. dürften die doch auch nicht haben, um also irgendwelche Lizenzgebühren eintreiben zu können, wenn dritte ALAC verwenden würden. Merkwürdig.
PAfreak
Inventar
#5 erstellt: 29. Okt 2011, 09:59
Das ist schon richtig. ALAC bietet auch für mich keinen erkannbaren Mehrwert. Jedoch ist mir das (auch als iPhone Nutzer) völlig schnuppe. Lossless Formate für unterwegs halte ich schlichtweg für Platzverschwendung (so groß sind die Speicher mobiler Geräte dann auch wieder nicht) und iTunes rühre ich sowieso nicht an, außer um alle paar Monate mal ein Backup zu machen.

Wo ist also die Stoßrichtung der Diskussion? Apple geht mal wieder nen Sonderweg? Gabs doch immer schon, hat bis jetzt noch keinem geschadet.
t_k
Neuling
#6 erstellt: 29. Okt 2011, 12:32

maikone schrieb:
mein neuer Rechner wird Linuxbasiert

Mit Sicherheit die richtige Entscheidung für Dich.



*Nightwolf* schrieb:
Ich denke, du regst dich an der falschen Stelle auf.

Wie kommst Du denn darauf?


*Nightwolf* schrieb:

Welche Eigenschaften besitzt Alac eigentlich? Kann es auch hochaufgelösten und Mehrkanalton oder Replaygain? Wie sieht das mit Tagging aus? Sowohl die deutsche, als auch die englische Wikipedia geben da nicht sehr viele Auskünfte drüber.

Unterstützt werden Sampletiefen von 16,20,24 und 32 Bit, Sampleraten von 1 bis 384000Hz und bis zu 8 Kanäle. iTunes/QT-Tagging in Form von atoms im mp4 Container mit allen Feldern die iTunes so unterstützt.


[Beitrag von t_k am 29. Okt 2011, 12:34 bearbeitet]
JOINTstereo
Neuling
#7 erstellt: 29. Okt 2011, 12:44
Auf der folgenden Seite gibt es einen umfangreichen Vergleich der meisten verlustfreien Formate.

http://wiki.hydrogen...son#Comparison_Table

ALAC scheint zumindest brauchbar zu sein. Man könnte spekulieren, dass Apple ALAC jetzt so offen legt, dass zukünftig eine breitere Masse von Hard- und Software das Format unterstützt. Denn wenn dann über iTunes bald auch verlustfrei Musik verkauft würde, wäre das nur von Vorteil. Der Verbreitung von FLAC könnte das zwar schaden, aber wenn dieser Schritt im Endeffekt nur bedeutet, dass zukünftig deutlich mehr Musik verlustfrei zum Download verfügbar ist, sehe ich das positiv.

In der "verlustfreien Welt" ist der Formatekrieg auch weitaus unbedeutender, weil man eben ohne Verlust transkodieren kann. Das ist momentan bei MP3 (Amazon, Musicload uvm.) vs. AAC (iTunes) nicht der Fall.
PAfreak
Inventar
#8 erstellt: 29. Okt 2011, 14:32

JOINTstereo schrieb:


In der "verlustfreien Welt" ist der Formatekrieg auch weitaus unbedeutender, weil man eben ohne Verlust transkodieren kann. Das ist momentan bei MP3 (Amazon, Musicload uvm.) vs. AAC (iTunes) nicht der Fall.


Ab wann ist ein Format eigentlich verlustfrei? Meine gekauften iTunes AAC's erreichen stellenweise auch ca. 450kbit/s, das ist ja fast schon auf dem Level mancher FLAC Stufen.
JOINTstereo
Neuling
#9 erstellt: 29. Okt 2011, 14:45
Verlustfrei ist ein Format dann, wenn man die umkomprimierten Daten durch Dekomprimieren zu 100% wieder herstellen kann. Das hat erstmal nichts mit Bitraten zu tun. FLAC und ALAC sind eben auf Audio spezialisierte Kompressionsformate, letztendlich tun sie aber das gleiche wie ein Packprogramm für Zip oder Rar, nach dem Entpacken erhält man 100% der ursprünglichen Daten.

Bei einem verlustbehafteten Format ist die Information, die bei der Kompression "weggerechnet" wurde, unwiederbringlich verloren. Bei modernen Formaten und geeigneten Bitraten hört man das glücklicherweise nicht, es wird also Transparenz erreicht. Aber wenn man verlustbehaftete Formate erneut in ein verlustbehaftetes Format transkodiert, hat man immer einen Generationsverlust. Das gilt nicht nur für Audio, sondern auch Bild- oder Videokompression. Dieses Problem stellt sich bei verlustfreier Kompression nicht.
PAfreak
Inventar
#10 erstellt: 29. Okt 2011, 14:52
Ahh^^, danke für die Aufklärung!
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