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FLAC-Dateien vom Notebook an die HiFi-Anlage

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Bilker95
Neuling
#1 erstellt: 15. Apr 2014, 11:33
Hallo aus Düsseldorf,

ich komme als Neuling hier gleich mit einem ganzen Bündel Fragen zum o.g. Thema.
Also: ich habe meine CDs im FLAC-Format auf eine externe USB-Platte gelegt, die an ein Samsung-Notebook angeschlossen ist. Zur Verwaltung nutze ich MediaMonkey unter WIN7.
Via USB geht die Musik an eine externe Soundkarte (SB X-Fi Surround 5.1 Pro) und von dort mittels 2 guten Cinch-Kabeln an meinen Verstärker (Denon PMA 1520) - daran angeschlossen sind teufel-Boxen (Ultima 40 Mk2).

Ich möchte meine Musik möglichst gut vom Rechner an die HiFi-Anlage bekommen. Um nicht mit der OnBoard-Soundkarte arbeiten zu müssen, hatte ich mir die preiswerte ext. Soundkarte gekauft, natürlich auch, um den Rechner vernünftig mit dem Denon verkabeln zu können.

Frage 1: Ist das nun eine vernünftige Konstellation (also: Notebook plus ext. Soundkarte an HiFi-Verstärker) oder haltet ihr die ext. Karte für keine gute Lösung? Rechner als Quelle und die HiFi-Anlage sollen bleiben, wie sie sind.

Ich habe schon daran gedacht, die Soundkarte gegen einen USB-DAC (Pro-Ject DAC BOX S USB) zu tauschen, aber ich weiß nicht, ob so ein externer DAC überhaupt nötig ist, wenn ich o.g. Denon-Verstärker habe?

Frage 2: Ist so ein externer DAC eigentlich Pflicht, wenn ich 24bit-Aufnahmen über meine Anlage wiedergeben will, ohne das sie runtergerechnet werden?

Eigentlich klingt jetzt ja schon alles ziemlich ordentlich, aber wenn es vernünftig wäre, doch zwischen Rechner und Anlage ein bißchen aufzurüsten, dann würde ich das tun - aber bei max. 200 Euro wäre dann aber auch Schluß ... wie gesagt, es klingt ja schon ordentlich. :-)

Vielen Dank schon vorab für Eure Hilfe, ich freue mich wirklich sehr auf ein paar Tipps und Anregungen.

Viele Grüße
Norbert
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2014, 11:40
wenn das so läuft und Du zufrieden bist, laß es wie es ist
Verbesserungspotential sehe ich als erstes im Bereich der Lautsprecher
Fuchs#14
Inventar
#3 erstellt: 15. Apr 2014, 11:41
Hallo aus Düsseldorf ,

also du willst dein ganzes aufwändig digtitalisiertes Material soweit optimieren wie eben möglich um es dann analog per Chinch auszugeben?

Das wäre ja praktisch das selbe wenn du dein Auto auf Maximaleistung tunen und gewichtsoptimieren würdest nur um dich dann damit auf die A46 in den Stau zu stellen
HaraldNorbert
Stammgast
#4 erstellt: 15. Apr 2014, 11:58
Ich würde evtl. die Soundkarte via optischem Kabel digital an den Receiver anschließen, sofern das möglich ist.
Bilker95
Neuling
#5 erstellt: 15. Apr 2014, 11:58
Danke, euch beiden.

@Cogan: ja, es klingt schon gut - trotzdem interessiert mich, wie man's am schlausten anstellt, ohne extremen Aufwand verlustfrei gespeicherte Musik von einem WIN7-Rechner an eine HiFi-Anlage zu übertragen - am Beispiel meiner Stereo-Anlage.
Das mit den Boxen höre ich aber garnicht gerne .... die sind nämlich neu. Vorher waren's schwächere, steinalte Magnat-Boxen.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten waren die Teufel eine sehr gute Investition.

@Fuchs: komm, ich liebe meine CDs und meinen Marantz-Player schon, aber Playlisten a la Oldies, Blues, Electronic oder 70er-Rock anzulegen und wiederzugeben ohne ständig den Disc-Jockey vor dem Regal zu geben, das finde ich schon schön ...
Den Einwand bzgl. digital/analog mußt Du mir schon noch erklären: meine CDs werden ja schließlich auch, entweder schon im CD-Player analog gewandelt oder spätestens im Verstärker, je nachdem, wie ich beide Geräte miteinander verbinde. Also, analog wird's am Ende in jedem Fall - oder? :-)
Bilker95
Neuling
#6 erstellt: 15. Apr 2014, 12:21
Danke Dir,

ja, das ist möglich - ich muss mir noch das passende Kabel besorgen.

Mich interessiert hier noch sehr das Kapitel der 24bit-Dateien - ich habe einige Titel in Online-Shops gekauft, Linn hat sogar über Weihnachten einige als Appetithäppchen verschenkt ... ich habe einen ziemlich elitären mobilen Player, der bis 24/192 kann und die Sachen klingen da ziemlich umwerfend.
Ich weiß nun nicht, ob eine Standard-PC-Lösung die 24 bit rigoros runterrechnet und nicht zumindest für diesen Punkt ein externer DAC fällig würde.
Cogan_bc
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2014, 12:27

Im Rahmen meiner Möglichkeiten waren die Teufel eine sehr gute Investition.

Das ging auch nicht gegen die Boxen.
Wenn die zum Raum passen und Dir klanglich gefallen ist ja alles ok.
Was ich meinte ist das in dem Bereich am einfachsten eine klangliche Verbesserung zu erreichen ist....allerdings nicht mit 200 Euro
400 € Boxen gegen 1000 € Boxen auszutauschen hört man meist wesentlich deutlicher als wenn man das mit dem Verstärker oder dem CDP macht.
Slatibartfass
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2014, 12:36

Fuchs#14 (Beitrag #3) schrieb:
Hallo aus Düsseldorf ,

also du willst dein ganzes aufwändig digtitalisiertes Material soweit optimieren wie eben möglich um es dann analog per Chinch auszugeben?

Dann erkläre doch mal, wie man das Material digital aus den Lautsprechern ausgeben kann. Irgendwo nach dem DAC wird es immer analog um Lautsprecher in Schwingung versetzen zu können. Zudem ist die Gleichsetzung analoger Audioverbindungen im HiFi-Bereich mit "Stau auf der Auobahn" völliger Unfug. Fag mal die HiFi-Puristen, die nach wie vor auf das Klangerlebnis von Vinyl, am besten über einen Röhrenverstärker schwören.

Slati
HaraldNorbert
Stammgast
#9 erstellt: 15. Apr 2014, 12:36
Genau aus diesem Grund ja mein Rat, bis zum Verstärker alles digital zu übertagen - da wird nichts heruntergerechnet, da bleiben die Ausgangsdaten, wie sie sind. Erst der Verstärker macht dann die Umwandlung in analoge Daten, die dann an die Lautsprecher gehen. Ich gehe mal davon aus, dass MediaMonkey mit hochaufgelösten FLACs umgehen kann.
HaraldNorbert
Stammgast
#10 erstellt: 15. Apr 2014, 12:41
@Slati: Nun sei mal nicht so streng bei der Interpretation der Beiträge. Aber der TO schrieb doch, dass er eine relativ preiswerte externe Soundkarte benutzt. Und ich gehe mal ganz stark davon aus, dass der DAC im Denon Verstärker besser ist, als diese Soundkarte, Von daher macht es sicher Sinn, bis zum Verstärker digital zu bleiben. Dass der Ton zum Lautsprecher dann analog ist, ist ja selbstverständlich.
Ja, ich weiß, Puristen stehen nach wie vor auf komplett analog. Ist ja auch okay. Aber die werden Ihre Vinyl-Platten auch nicht digitalisiert vom PC abspielen!
*Nightwolf*
Inventar
#11 erstellt: 15. Apr 2014, 12:42

Bilker95 (Beitrag #1) schrieb:
Frage 1: Ist das nun eine vernünftige Konstellation (also: Notebook plus ext. Soundkarte an HiFi-Verstärker) oder haltet ihr die ext. Karte für keine gute Lösung? Rechner als Quelle und die HiFi-Anlage sollen bleiben, wie sie sind.

Ich habe schon daran gedacht, die Soundkarte gegen einen USB-DAC (Pro-Ject DAC BOX S USB) zu tauschen, aber ich weiß nicht, ob so ein externer DAC überhaupt nötig ist, wenn ich o.g. Denon-Verstärker habe?

Soundkarte oder DAC macht keinen Unterschied in dem Fall. Wichtig sind allein die D/A-Wandler darin. Bessere Wandler werden auch besser klingen (wobei "besser" hier rein subjektiv ist). Ich habe gerade mal in die Technischen Daten des Verstärkers gesehen. Den kann man nicht digital anschließen, denke ich?


Frage 2: Ist so ein externer DAC eigentlich Pflicht, wenn ich 24bit-Aufnahmen über meine Anlage wiedergeben will, ohne das sie runtergerechnet werden?

Nein. Wenn eine Soundkarte 24 Bit unterstützt (machen heute soweit ich weiß die meisten), wird da normalerweise nichts runtergerechnet. Ein Blick in die technischen Daten der Soundkarte hilft da weiter.

Der Einwand mit der Analogausgabe ist bei einem Verstärker ohne Digitaleingang natürlich hinfällig. Und selbst dann wäre noch nicht gesagt, dass die Wandler im Verstärker auch besser sind als externe. Das muss man im Zweifelsfall einfach hören.
elchupacabre
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2014, 12:44
Ich selbst habe dafür bis jetzt eine ESI Prodigy HD2 verwendet, die hat direkt Line Ausgänge, sehr praktisch.
HaraldNorbert
Stammgast
#13 erstellt: 15. Apr 2014, 12:48
Soweit ich das sehe, hat der Verstärker sowohl digital koaxial RCA, als auch digital optisch TOSLINK.
*Nightwolf*
Inventar
#14 erstellt: 15. Apr 2014, 12:57
Stimmt. Hatte das "AE"-Modell gefunden. Dann wäre es auf jeden Fall einen Versuch Wert. Wenn der Laptop einen Digitalausgang hat, kann man sich auch gleich die externe Soundkarte sparen.
Bilker95
Neuling
#15 erstellt: 15. Apr 2014, 13:04
Wow, hier ist ja richtig Leben in der Bude ....

@HaraldNorbert: ja, genau, Toslink am Verstärker würde ich dann nutzen, steht auch an der Creative-Soundkarte zur Verfügung.

Mal für mich als Laien: wenn ich die USB-Soundkarte also optisch mit dem Denon verbinde, ist sie für mich nur ein besserer Steckeradapter (USB->Toslink) und als DAC arbeitet dann der Denon.
Aber ist ja in Ordnung, wenn es so das Klügste ist.

@Nightwolf: Der Hinweis auf die technische Doku der Soundkarte ist immer gut und richtig - leider konnte ich da aber überhaupt nichts finden, was auf die 24bit-Tauglichkeit hinwies. :-(
*Nightwolf*
Inventar
#16 erstellt: 15. Apr 2014, 13:08
Ich habe mal für dich nachgesehen. (auf der Herstellerseite)

Stereo: 24 Bit / 96 kHz.
Bilker95
Neuling
#17 erstellt: 15. Apr 2014, 13:08
Leider nur 1x Line-Out, Klinke analog ... also war die externe Karte leider schon nötig ....
Bilker95
Neuling
#18 erstellt: 15. Apr 2014, 13:11

*Nightwolf* (Beitrag #16) schrieb:
Ich habe mal für dich nachgesehen. (auf der Herstellerseite)

Stereo: 24 Bit / 96 kHz.


Boah .... schick' mir doch bitte mal den Link dazu, hoffentlich ist's auch genau meine Karte ....
*Nightwolf*
Inventar
#19 erstellt: 15. Apr 2014, 13:12
http://de.creative.c...-fi-surround-5-1-pro

Unten bei den Technischen Daten auf "Weiterlesen".
Bilker95
Neuling
#20 erstellt: 15. Apr 2014, 13:29

*Nightwolf* (Beitrag #19) schrieb:
http://de.creative.c...-fi-surround-5-1-pro

Unten bei den Technischen Daten auf "Weiterlesen".


Danke sehr. Meine ist die THX-Variante (sieht genauso aus, nur steht vorne rechts THX aufgedruckt), die ich online garnicht finde, aber sie wird ja in dem speziellen Punkt hoffentlich nicht schlechter sein.

Wenn ich 192 kHz bei 24bit wiedergebe, wird dann ja doch ein bißchen 'abgeschliffen', richtig ...?

Also: ich besorge mir mal ein Toslink-Kabel und dann habe ich das bestmögliche im Rahmen meiner Hardware getan, wenn ich euch hier richtig verstehe.

Eine Alternative wäre ja dann ein DAC, der mit seiner Qualität den Denon in den Schatten stellt - aber soweit möchte ich nicht gehen.

Es ist ja immer alles subjektiv, aber, nebenbei bemerkt, gefällt mir der Wandler vom CD-Player (Marantz CD67-MK II SE) besser als der vom Denon, wenn ich CDs höre - und kommt somit bei mir zum Einsatz.
Bilker95
Neuling
#21 erstellt: 15. Apr 2014, 21:36
Guten Abend an Alle,

vielen Dank für die flotte und hilfreiche Unterstützung!

Nun ist die Soundkarte via Toslinkkabel mit dem Verstärker verbunden und mir scheint der Klang irgendwie runder, frischer und klarer ... das teste ich morgen nochmal gründlicher, heute abend war DFB-Pokal angesagt. :-)
Noch sind die Geräte auch via Line-Out analog verbunden und ich muß nur am Verstärker umschalten und kann so prima vergleichen.

Abermals danke!
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