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Problem mit per XBMC gerippten Flac Dateien .

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focal_93
Inventar
#1 erstellt: 20. Okt 2014, 15:39
Hallo Freunde,

sorry vorab, für die langatmige Einleitung.

Mein Schwiegersohn hatte mir vor ca. 2 Jahren einen von ihm selbst gebauten Musicserver geschenkt . Auf diesem ist wohl XBMC als Programm für das Rippen, das streamen etc. zuständig . ( Sorry, ich habe von dieser Sache nur ganz oberflächliche Kenntnisse ).

Mit diesem Gerät habe ich einen Großteil meiner CDs ( ~ 1500 Stk ) auf eine NAS gerippt. Als Format wurde .flac verwendet.

Der Musicserver spielt(e) diese Dateien auch wunderbar über meinen Yamaha AV-Receiver ab.

Nun aber ist dieser Eigenbau-Server in irgendeiner Form defekt, was wohl nicht kurzfristig behebbar ist, zumal der Schwiegersohn auch nicht in meiner Gegend wohnt.

Jetzt habe ich mal gestestet, ob der in meinem Receiver enthaltene Streamer die Daten aus der NAS lesen kann - hurra geht und klingt auch ordentlich.

Allerdings zeigt ( findet? ) der Receiver bei den Flac- Dateien jeweils nur einen einzigen Musiktitelpro CD, der jedoch alle Tracks der CD enthält. Er spielt diese einfach hintereinander ab, macht auch die Pausen dazwischen, ohne jedoch die fortlaufenden Titelnummern zu zeigen.

Mein Schwiegersohn meint, das liege an der Struktur desRrippens ( ??? mit oder ohne cuesheet ???, weiss der Teufel, siehe oben, habe davon keine Ahnung )

Habe jetzt mal testweise über den Windows Media Player und auch Power2Go einige CDs auf die NAS gerippt ( als WAV ) . Hier erkennt der Receiver die einzelnen Tracks, sogar die Cover-Bildchen, schwächelt jedoch an anderer Stelle; mal fehlen einzelne Tracks, mal stimmt die Reihenfolge nicht. Mein Schwiegersohn als Mac und Linux -Vefechter schiebt dies auf den "Windows-Schrott"

Zurück zu eigentlichen Frage: Er will sich jetzt schlau machen, ob man die o.g. flac Dateien nachträglich so verändern kann, dass der Yamaha-Receiver die einzelnen Titel der CD erkennt. Habt ihr vielleicht einen Tipp?


Nächste Frage: Womit rippe ich als DAU künftig meine neu zugekauften CDs? Ich habe mir mal Foobar und EAC angeschaut, schrecke aber vor deren gewaltigen Umfang ( zumal in englischer Sprache ) zurück.

Gibts da nicht ganz was einfaches ? So simpel wie der WMP aber mit Dateien im Flac-Format, mit Titeltrennung und in richtiger Reihenfolge???


Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

Euer DAU

Uwe
bob2
Stammgast
#2 erstellt: 20. Okt 2014, 16:33
Hallo,

XBMC Media Center ist eine freie Plattform unabhängige Software extra für DIY Projekte. Alles schön und Gut, nur nicht für Laien. Da solltest du doch auf eine gängige NAS zurück greifen, zB. Sonology etc. Mit DBPoweramp oder Foobar2000 kannst du in bester Qualität rippen. Die beste Software nützt nicht's wenn man nicht damit umgehen kann. Alles neu taggen, also die fehlenden Infos per Hand nachtragen, ist wohl er was für Lebendslängliche....
focal_93
Inventar
#3 erstellt: 20. Okt 2014, 18:53
Hi Bob,

als NAS habe ich eine Synology. Der Mediaserver ( mit dem XBMC ) rippt und streamt zur NAS.

Zu Foobar habe ich mir hier im Forum schon einige Threads durchgelesen, da kapitulieren ja offenbar sogar einige Profis. Ist also eindeutig zu komplex für mich:
Ich will die CD einlegen, den Zielordner auf der NAS angeben und aufs "Rip-mich-Knöpfchen" drücken. Abspielen tue ich es eh' über die Netzwerkplayerfunktion des Receivers. ( Das reicht fürs Wohnzimmer, fürs ernsthafte Hören habe ich einen separaten Hörkeller, in dem nur die Originale auf den Teller kommen. )

DBPoweramp kenne ich nicht, werde ich mir mal anschauen. Danke!

Ahoi

Uwe
focal_93
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2014, 23:55
Hallo Freunde,

habe jetzt ein feines Programm gefunden, welches genau meinen Vorstellungen entspricht:

Easy Audio Copy - hierauf bin ich auf der ExactAudioCopy-Website gestoßen.

Funktioniert wunderbar:

Programm downloaden und installieren, Auswahl der Sprache, Auswahl des Speicherformats ( MP3, flac oder wav ), CD einlegen und ab geht die Post. Die flac-Datei wird automatisch in einem sich selbst neu anlegenden Ordner namens Flac in der Bibliothek unter Musik abgelegt.

Jetzt muss ich diese nur noch auf die NAS kopieren - fertig.

Bin hochzufrieden

Ahoi

Uwe


[Beitrag von focal_93 am 23. Okt 2014, 23:56 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#5 erstellt: 24. Okt 2014, 00:12
Dein Problem stammt wohl daher, dass dein alter Ripper die komplette CD als eine Datei rippt und dann ein Cuesheet anlegt. Dein AVR kann das Cuesheet nicht lesen und erkennt es deshalb nicht. Mit z.B. Foobar kannst du die Dateien einlesen und verlustfrei in Einzeltitel konvertieren. Wenn du daran aber nicht Jahre Beschäftigung finden möchtest, wirst du aber um eine gewisse Einarbeitung (egal welches Programm du nutzt) nicht herumkommen.

Und wenn du schon eingearbeitet bist, kannst du gleich deinen Ripper so konfigurieren, dass er die Dateien direkt im korrekten Verzeichnis auf dem Nas ablegst...


[Beitrag von *Nightwolf* am 24. Okt 2014, 00:13 bearbeitet]
focal_93
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2014, 01:00
Hallo Nightwolf,

Danke für die Antwort.

Oben genanntes Programm rippt als flac und legt die Einzeltitel ab, die mein AVR auch wiederfindet und abspielt. Du hast recht, es wäre komfortabler wenn ich gleich auf die NAS rippen könnte, obwohl damit könnte ich leben. Nach der fast zweijährigen Einlese "Orgie" bis ich den Bestand aus 25 Jahren CD-Sammelns gerippt habe muss ich ja jetzt nur noch die jeweils aktuell neu gekauften CDs rippen.

Wichtig wäre mir, ob es ein Programm gibt , welches aus dem cuesheet wieder die einzelnen tracks "herauslöst, so dass der AVR diese einzeln lesen kann. Wie gesagt, der XBMC konnte das.

Ich muss jetzt aber ins Bett, guteNacht

Uwe
*Nightwolf*
Inventar
#7 erstellt: 24. Okt 2014, 05:01
Wie gesagt, Foobar kann das.
audiophilanthrop
Inventar
#8 erstellt: 24. Okt 2014, 19:53
Genau. Ist nur eine Fingerübung in Sachen "Converter".

Die größte Hürde bei Foobar ist eigentlich die Vorkonfiguration (und daß er ausschließlich englisch spricht). Da sich das Programm allerdings auch portabel verwenden läßt, kann man eine entsprechende Installation auch einfach zippen und weitergeben (oder z.B. simpelst auf einen neuen Rechner mitnehmen, ohne groß was umstellen zu müssen). Wenn Interesse besteht, könnte ich meinen ja mal entsprechend herrichten...
focal_93
Inventar
#9 erstellt: 24. Okt 2014, 22:40
Habe mir mal testweise eac runtergeladen, mich bisschen eingearbeitet und eine CD gerippt. Nach 20 Minuten war noch nicht mal der zweite Track gerippt...och nöh.

Der eac - Abkömmling Easy Audio Copy braucht zwischen 10 und 12 Minuten und ist kinderleicht zu bedienen. Genau das richtige für einen DAU wie mich. Werde wohl dabei bleiben.

In diesem Zusammenhang noch eine andere Frage: Da Speicherplatz eigentlich kein Problem mehr ist, warum wird dann noch flac. empfohlen? Wo liegen die Vorteile gegenüber wav.?

Ahoi

Uwe
*Nightwolf*
Inventar
#10 erstellt: 25. Okt 2014, 01:09
Hast du die Geschwindigkeit gedrosselt? Eigentlich sollte das Rippen in unter fünf Minuten erledigt sein, vorausgesetzt, die CD ist nicht beschädigt.

Oder rippst du bei den zwei Programmen in unterschiedlichen Modi? Wenn EAC im Secure-Modus und das andere Tool im Burst-Modus rippt, ist es auch nicht wirklich vergleichbar.


focal_93 (Beitrag #9) schrieb:
Da Speicherplatz eigentlich kein Problem mehr ist, warum wird dann noch flac. empfohlen? Wo liegen die Vorteile gegenüber wav.?

Nicht noch, sondern gerade deshalb wird Flac empfohlen.

Wave verbraucht unsinnigerweise mehr Platz. Wenn die Qualität gleich bleibt, gibt es keinen Grund, warum man dann nicht Speicherplatz sparen sollte. Es geht dabei ja nicht nur um die Lagerung; hin und wieder will das ganze auch mal gesichert werden - und da macht sich weniger Datenvolumen recht positiv bemerkbar.

Davon abgesehen ist Flac tagbar, kann also diverse Zusätze ( Titelinformationen, Replaygain-Daten, Coverbilder etc. ) in der Datei speichern, wohingegen dies bei Wave nicht möglich ist. Es gibt da einige Bastellösungen, die funktionieren aber meist nur auf den Playern, auf denen sie erstellt wurden.


[Beitrag von *Nightwolf* am 25. Okt 2014, 01:14 bearbeitet]
dawn
Inventar
#11 erstellt: 27. Okt 2014, 16:56

Wichtig wäre mir, ob es ein Programm gibt , welches aus dem cuesheet wieder die einzelnen tracks "herauslöst, so dass der AVR diese einzeln lesen kann.


http://www.chip.de/downloads/CUE-Splitter_56320543.html

Das mußt Du dann halt einmalig für jedes bisher gerippte Album einmal durchexerzieren und das alte flac-File und das CUE-Sheet danach löschen, damit das nicht doppelt da liegt. Ggf. macht es Sinn, noch eine Playlist im m3u-Format anzulegen, damit man nach wie vor das ganze Album auf einmal auswählen kann.

Die Tracks einzeln abzuspeichern und dann in einer Playlist zusammenzufassen, hat schon Vorteile (wie Du ja jetzt auch merkst). Allerdings hat die Speicherung in einem einzelnen File auch einen Vorteil, nämlich immer dann, wenn zwischen den Tracks keine Pause ist, z.B. bei Live-Alben und der jeweilige Player kein Gapless beherrscht, hört man dann dennoch Gapless. Das beherrschen von den ganz neuen AVRs zwar auch immer mehr, aber noch längst nicht alle. Probier´s mal aus.
*Nightwolf*
Inventar
#12 erstellt: 27. Okt 2014, 17:37

dawn (Beitrag #11) schrieb:
Das mußt Du dann halt einmalig für jedes bisher gerippte Album einmal durchexerzieren und das alte flac-File und das CUE-Sheet danach löschen,...

Das würde ich bei 1500 CDs mal als K.O.-Kriterium bezeichnen. Mit Foobar sind das nur ein paar Klicks und man hat direkt alle.

Ich weise mal vorsichtshalber auf ein Backup hin!


[Beitrag von *Nightwolf* am 27. Okt 2014, 17:38 bearbeitet]
nenkars
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 29. Okt 2014, 16:05

dawn (Beitrag #11) schrieb:
http://www.chip.de/downloads/CUE-Splitter_56320543.html

Um Himmels Willen nicht diesen Medieval Cue Splitter verwenden! Der zerhackt einem die Dateien ohne Rücksicht auf Verluste, dabei werden auch schonmal kaputte Dateien produziert, was einem dann ggf. erst zu spät beim Hören auffällt.

Deutlich besser geeignet sind CUETools oder foobar.
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