Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Napster

+A -A
Autor
Beitrag
JensLi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Mai 2016, 16:07
Hallo,

ich habe seit einigen Wochen Napster in use. Soweit so gut. Leider habe ich gerade festgestellt, dass Napster keinen telefonischen Support mehr anbietet. Leider!
Ich wollte da noch mal nachfragen, ab man die Musikdateien, die man meinetwegen im Archiv abgelegt hat auch irgendwie und irgendwo auf der eigenen Festplatte wieder findet. Dann könnte ich diese Dateien dann auch mit WINAMP oder dem Windows Mediaplayer weiter handeln.

Dann interessiert mich, wie ich die Musik aus dem Archiv oder einer Playliste auf mein Samsung herüber bringe. Ich arbeite lieber mit meinem Computer, meinem 24" Monitor und einer normalen Tastatur.

Ich glaube ich könnte mich über W-LAN bei Napster mit meinem Handy anmelden. Das möchte ich vermeiden. Die Tasten und das ganze Handling ist mir zu fummelig. Ich müßte mir dann noch eine neue Brille machen lassen.

Hat da jemand Tipps für mich?


Mit einem Gruß!
shaboo
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mai 2016, 16:59

JensLi (Beitrag #1) schrieb:

Ich wollte da noch mal nachfragen, ab man die Musikdateien, die man meinetwegen im Archiv abgelegt hat auch irgendwie und irgendwo auf der eigenen Festplatte wieder findet. Dann könnte ich diese Dateien dann auch mit WINAMP oder dem Windows Mediaplayer weiter handeln.

Dann interessiert mich, wie ich die Musik aus dem Archiv oder einer Playliste auf mein Samsung herüber bringe. Ich arbeite lieber mit meinem Computer, meinem 24" Monitor und einer normalen Tastatur.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der Napster-Support Dir da weiterhelfen würde, oder? Bei Napster geht's ums Streamen und nicht ums Downloaden und Du bezahlst auch nur für das Streamen und nicht für das Downloaden. Natürlich bietet Dir Napster Downloads in der Form an, dass Du fürs Musikhören nicht auf eine aktive Internetverbindung angewiesen bist, aber ebenso natürlich verwendet Napster dabei einen DRM-Schutz, welcher Benutzer daran hindert, die Musik auf beliebige andere Geräte zu übertragen oder mit beliebiger anderer Software abzuspielen.

Wenn Du Deine Songs frei verwenden (und eben nicht nur zu Hörzwecken streamen) möchtest, dann musst Du sie schon kaufen - eine Tatsache, die sich eigentlich von selber verstehen sollte. Um herauszufinden, wie sich Napsters DRM umgehen lässt, musst Du wirklich nur zwei Minuten googeln, aber ich glaube nicht, dass es irgendein seriöses Forum besonders gerne sieht, wenn man Dir dazu an dieser Stelle auch noch irgendwelche Tipps gibt. Und das völlig zu Recht, wie ich finde.
altae
Stammgast
#3 erstellt: 23. Mai 2016, 23:20
Sorry, kann mir den Kommentar nicht verkneifen: Streaming ist sowieso Schrott.Zerstört jeden Bezug zur Musik und die meisten Künstler sehen gerade mal Almosen von den Streaming Anbietern. Da kannst du die Musk ebenso gut aus Tauschbörsen beziehen, der Künstler hat ungefähr gleich viel davon. Und von der Qualität der gestreamten Musik wollen wir erst gar nicht reden. Wenn man sich nur ansatzweise mit Hi-Fi auseinandersetzt, kann man eigentlich Streaming nicht ernst nehmen. Zumindest nicht, solange es keine verlustfreien Streaming Angebote gibt.
j!more
Inventar
#4 erstellt: 24. Mai 2016, 05:36
@altae Du erklärst sicher gerne, warum Streaming jeden Bezug zur Musik zerstört. Und weshalb Streaming per se daran Schuld ist, dass Musiker kein Geld bekommen. Und wieso wir über die Qualität nicht reden wollen. Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
altae
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mai 2016, 22:32

j!more (Beitrag #4) schrieb:
@altae Du erklärst sicher gerne, warum Streaming jeden Bezug zur Musik zerstört. Und weshalb Streaming per se daran Schuld ist, dass Musiker kein Geld bekommen. Und wieso wir über die Qualität nicht reden wollen. Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.


Gerne:
- Bezug zur Musik: Wie kann ein echter Bezug zur Musik vorliegen, wenn man quasi für einen schon fast symbolischen Betrag Zugriff auf alle (beim entsprechenden Dienst) verfügbaren Musiktitel bekommt? Das ist eine reine Konsumhaltung ohne die geringste Wertschätzung.
- Entschädigung der Künstler: Ich kenne Musiker persönlich, deren Musik bei Spotify angeboten und pro Jahr einige tausend Mal gestreamt wird. Die Entschädigung, die sie jährlich erhalten, liegen im einstelligen! Euro Bereich. Soviel ist also den Konsumenten die Musik Wert. Nur Spotify wird reich dabei. Da kann ich echt gleich bei Piratebay vorbeischauen, macht auch keinen Unterschied mehr.
- Welche Formate kann man denn Streamen? MP3, AAC..., alles verlustbehaftete Formate. Hat meiner Meinung nach mit HiFi nichts zu tun. Das mag gerade so in Ordnung gehen, um Musik auf dem Handy oder im Auto zu konsumieren. Aber sicher nicht zuhause über die Anlage.
j!more
Inventar
#6 erstellt: 27. Mai 2016, 06:57

altae (Beitrag #5) schrieb:
Wie kann ein echter Bezug zur Musik vorliegen, wenn man quasi für einen schon fast symbolischen Betrag Zugriff auf alle (beim entsprechenden Dienst) verfügbaren Musiktitel bekommt?

Dieses Argument erschließt sich mir nicht.

altae (Beitrag #5) schrieb:
Nur Spotify wird reich dabei.

Spotify verliert Geld, wie die anderen Streaming-Dienste auch. Sie sind der falsche Adressat für Kritik an der Verteilung der Einnahmen. Verhandlungspartner sind die Labels, nicht die Künstler. Labels sacken ein ohne Ende, auf zu Lasten der Künstler, und das ist nichts Neues.

altae (Beitrag #5) schrieb:
Welche Formate kann man denn Streamen? MP3, AAC..., alles verlustbehaftete Formate. Hat meiner Meinung nach mit HiFi nichts zu tun.

Diese Formate sind wirklich besser als ihr Ruf - bei 256kB/s tun sich die meisten Hörer außerordentlich schwer einen Unterschied zu lossless festzustellen.. Und Dienste mit verlustfreien Formaten gibt es ja auch.
Deviationist
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Mai 2016, 09:14
Muss auch mal kurz meinen Senf dazugeben:

1. Das Thema Wertschätzung der Musik kann ich so auch nicht nachvollziehen, etwas, was ich nicht Wertschätze ( Was keinen Wert für mich hat),
höre ich mir auch nicht an.

2. "Entschädigung der Künstler": Ich versteh manchmal nicht ganz, warum die Künstler immer die Opferrolle übernehmen sollen. Zum einen ist es ja wohl schon immer ( zumindest, so lange es die "Musikindustrie" gibt ), so, daß die Verleger die Kohle machen. Jedem Künstler, der nicht zu blauäugig durch die Welt geht, muß das klar sein, ganz unabhängig davon, daß das Label ja auch finanziell in Vorlage geht und das Risiko eines Flops allein tragen muß. Aber: Niemand zwingt einen Künstler dazu, einen Vertrag bei einer Firma zu Unterschreiben, von der bekannt ist, daß die Musik auf Spotify, Napster usw. verbreitet wird. Erst einen "Knebelvertrag" unterschreiben und dann jammern, daß man nix verdient, find ich dann schon ein Wenig wehleidig. Zumal jeder Künstler in der heutigen Zeit die Möglichkeit hat, sich über die Konsequenzen eines solchen Vertrages vorher zu informieren und sich beraten zu lassen.
( Hab zumindest noch nie davon gehört, daß ein Künstler mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen wurde, die Rechte an seinem geistigen Eigentum abzutreten. Die Unterschrift wird ja wohl freiwillig geleistet. )

3. Qualität der Streamingsienste: Ich höre sehr oft über Spotify. Dateiformat Vorbis 320 kbps. Damit in einem Bereich, in dem zumindest meine nicht mehr ganz jungen Ohren längst keinen Unterschied zur CD mehr feststellen können. Ich höre auch viel direkt von der Festplatte ( auf der sich ausschließlich Musik befindet, von der ich auch die CD im Regal stehen habe! ), und habe spaßeshalber auch mal denselben Titel von beiden Medien verglichen ( Nein, kein Doppelt-und Dreifachblindtest, sondern nur einfach durch simples Umschalten ). Und selbst bei sehr detailreicher Musik hab ich keinen Unterschied bemerkt. Gilt natürlich nur für mich, mag bei Anderen anders sein.

Grüße,
Volker


[Beitrag von Deviationist am 27. Mai 2016, 11:18 bearbeitet]
JensLi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Mai 2016, 11:38
Hallo,

ich muss mich auch noch einmal melden! Ich hatte zu Anfang eine simple Frage gestellt. Daraufhin bekam ich eine Antwort, aus der ich entnehmen konnte, was ich doch für ein Dummerchen bin.
Dann ging es gleich in die nächste Kategorie: Wertschätzung der Musik, nach dem Motto, was nichts kostet ist auch nichts und dann noch die armen Künstler! Oh yeah!
Kurzum, ich weiß noch immer noch nicht so recht wie es technisch mit Napster zugeht, aber ich habe wichtige Erkenntnisse über die allgemeinen Ungerechtigkeiten der Musikwelt erfahren.

Last, not least, mit Napster habe ich die Erfahrungen gemacht, dass es unterschiedliche Qualitäten bei der Musikwiedergabe gibt.
Es gab Titel die sich dumpf und hohl anhörten. Andere waren so gut, dass ich mit meinen Ohren keinen Unterschied zwischen einer CD und einem Stream feststellen konnte.

Abgesehen davon hat es auch etwas mit dem Verstärker, der Soundkarte, den verwendeten Kabeln zu tun. Dazu kommen die Lautsprecher.
Rundfunksender empfange ich über Sat - Receiver. Mittels Optokabel geht es in meinen Onkyo Verstärker. Besser geht es nicht:
Deviationist
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Mai 2016, 12:25
Hallo, Jens,
zur Technik von Napster war die Frage ja eigentlich schon hinreichend beantwortet. Die Musikdateien liegen verschlüsselt im Speicher und auf legalem Weg kommst Du da auch nicht ran, weder mit einem Mediaplayer noch Sonstwas. Und einen Tip, wie man das umgeht, wird Dir Keiner geben.

Und zur Anschlußdiskussion: Die sind doch auch das Salz in der Suppe in einem Forum. Stell Dir vor, Du fragst etwas und bekommst zur Antwort: "Geht nicht". und Ende.
Keiner schreibt mehr was, eine Frage, eine Antwort, fertig. Das wär doch schon auch ein bisschen Langweilig. So hat das Ganze doch Unterhaltungswert. Und wenn man dabei das eigentliche Thema ein Bisschen aus den Augen verliert, ist doch nur Menschlich.

Grüße ,
Volker
JensLi
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Mai 2016, 15:36
Hallo,
so hatte ich es mir vorgestellt, dass man es nicht als verwertbare Musikdatei herunter laden kann.
Du hast mir die Bestätigung gegeben.
Ich war etwas verwundert, als ich einen Song den ich gerade anhörte mit Audacity mit geschnitten hatte.

Ich konnte den Mitschnitt dann ja abspielen. Die Qualität war lausig- Klang hohl und dumpf. Ich vermute mal, dass die da noch irgendwelche Kinken eingebaut haben, dass man auch den Mitschnitt nicht richtig nutzen kann.

Ich habe ja ein Dauerabbo. Ergo kann ich die Songs so oft wie ich will herunter laden und abspielen. Es geht gar nicht um das Kopieren an sich.

Danke nochmals!

Mit einem Gruß!

Jens
j!more
Inventar
#11 erstellt: 27. Mai 2016, 16:35

JensLi (Beitrag #10) schrieb:
Die Qualität war lausig- Klang hohl und dumpf. Ich vermute mal, dass die da noch irgendwelche Kinken eingebaut haben, dass man auch den Mitschnitt nicht richtig nutzen kann.


Um einen ordentlichen "Mitschnitt" zu machen, sollte man das Digitalsignal über ein virtuelles Audiokabel an das aufnehmende Programm durchreichen - Google hilft Dir mit dem Begriff "VAC" oder "VAC-Alternative". So bekommst Du einen 1:1 Mitschnitt dessen, was Napster liefert. Mir wäre das aber zu mühsam, zumal man ja für kleines Geld Zugriff auf die komplette Bibliothek hat und bei Bedarf auch lokal auf mobilen Devices speichern und via App hören kann.

Und zu dem anderen Thema: Ich möchte auf gelegentliche Off-topic-Posts nicht verzichten.Sie erweitern in der Regel den Horizont.
promocore
Inventar
#12 erstellt: 27. Mai 2016, 16:52
Tunebite gibbet auch noch. Hier würde ich die AGBs des Streaming Providers achten. Generell sind in DE private Kopien erlaubt, wenn kein Kopierschutz umgangen wird. Da DRM das analoge Aufzeichnen/Abspielen nicht unterdrückt, wird meiner Meinung nach auch kein Rechtsbruch begangen.
WernerFink
Gesperrt
#13 erstellt: 27. Mai 2016, 16:59

JensLi (Beitrag #10) schrieb:

Ich habe ja ein Dauerabbo. Ergo kann ich die Songs so oft wie ich will herunter laden und abspielen. Es geht gar nicht um das Kopieren an sich.

Danke nochmals!

Mit einem Gruß!

Jens


http://app.napster.com
Hier kannst du dich mit einem Flash-fähigen Browser einloggen und mit dem PC hören.

ps. Ich habe gerade noch mal nachgesehen, Playlists vom PC erscheinen auf dem Handy. Mit der Downloadfunktion kann man das Handy im WLAN dann für den mobilen Betrieb befüllen. Bei Napster bleiben die Titel 30 Tage frisch, danach muss das Handy kurz online gehen und die Lizenz erneuern


[Beitrag von WernerFink am 27. Mai 2016, 17:10 bearbeitet]
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Spotify und Napster an konventionelle Stereoanlage anbinden
aandrass am 23.02.2016  –  Letzte Antwort am 07.03.2016  –  6 Beiträge
WLAN-MediaCenter & Napster
Schnaufi am 24.04.2006  –  Letzte Antwort am 05.03.2008  –  3 Beiträge
MP3 Archiv + NAS + Tablet
stiefa00 am 22.10.2010  –  Letzte Antwort am 26.10.2010  –  10 Beiträge
EAC mit FLAC und was dann?
Bullethead am 24.08.2009  –  Letzte Antwort am 21.06.2010  –  76 Beiträge
Musik aus dem Laptop
screenshard am 07.04.2010  –  Letzte Antwort am 19.04.2010  –  21 Beiträge
Musikdateien im Heimnetzwerk- welches Archivierungsprogramm
andylerner am 25.05.2011  –  Letzte Antwort am 18.06.2011  –  28 Beiträge
Ich höre keinen Bass
Bass1256 am 21.11.2009  –  Letzte Antwort am 30.11.2009  –  9 Beiträge
winamp
-M!sterElement- am 21.06.2006  –  Letzte Antwort am 21.06.2006  –  7 Beiträge
Flac-Dateien unter Windows 7 verwalten - immer noch umständlich?
jusaca am 07.08.2013  –  Letzte Antwort am 16.08.2013  –  10 Beiträge
Musik per Musikserver an die Hifi Anlage oder wie ?
Traktor_1 am 12.11.2006  –  Letzte Antwort am 14.11.2006  –  9 Beiträge
Foren Archiv
2016

Anzeige

Aktuelle Aktion

Top Hersteller in PC & Hifi Widget schließen

  • Logitech
  • Bose
  • Teufel
  • Edifier
  • Creative
  • Google
  • JBL
  • Behringer
  • Klipsch

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.134 ( Heute: 76 )
  • Neuestes Mitgliedruwank
  • Gesamtzahl an Themen1.345.272
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.662.290